DE3644635A1 - Aufzeichnungsvorrichtung - Google Patents

Aufzeichnungsvorrichtung

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DE3644635A1
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DE
Germany
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film
recording
control
ink
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DE19863644635
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English (en)
Inventor
Kunihiko Miura
Takefumi Nosaki
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Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/135Nozzles
    • B41J2/14Structure thereof only for on-demand ink jet heads
    • B41J2/14016Structure of bubble jet print heads
    • B41J2/14161Structure having belt or drum with holes filled with ink

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  • Ink Jet (AREA)
  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine ohne Aufschlag arbeitende Aufzeichnungsvorrichtung, die die Aufzeichnung mit Hilfe von Heizelementen mittels rascher Erwärmung eines bewegten Films vornimmt, der zahllose mit Tinte gefüllte Poren aufweist und durch Ausstoßen der innerhalb der zahllosen Poren befindlichen Tinte mit Hilfe des Drucks von Blasen, die beim Erhitzen erzeugt werden.
Als eine nicht mit Aufschlag arbeitende Aufzeichnungsvorrichtung ist bereits eine Tintenstrahlvorrichtung (Tintenstrahldrucker) bekannt. Der Tintenstrahldrucker führt den Druckvorgang aus, indem Tinte, die in Düsen eingebracht wird, auf ein Aufzeichnungspapier durch die Ablenkkraft eines piezoelektrischen Elements einer elektrostatischen Kraft oder dergl., ausgestoßen wird. Während der Tintenstrahldrucker hervorragende Merkmale, wie ruhigen Betrieb, niedrige Leistung, leichte Miniaturisierung und dergl. aufweist, neigen die Düsen dazu, sich zu verstopfen, so daß der Drucker keine Zuverlässigkeit erreicht hat.
Ferner wurde eine neue Aufzeichnungsvorrichtung vorgeschlagen, die die Nachteile des bekannten Tintenstrahldruckers vermeidet (siehe japanische Patentschrift 60-71 260).
Diese Aufzeichnungsvorrichtung verwendet einen Film, der anstelle von Düsenöffnungen einen Abschnitt mit vielfachen Öffnungen aufweist, die jeweils einen Durchmesser von 10 bis 200 µm haben. Tinte wird in die zahllosen Öffnungen eingefüllt und der mit Tinte gefüllte Mehrfach-Öffnungsabschnitt wird mit Heizkörpern rasch erhitzt, wobei die Aufzeichnung erfolgt, indem man Tinte aus den zahllosen Öffnungen auf ein Aufzeichnungspapier mit Hilfe des Drucks der erzeugten Blasen ausströmen läßt.
Obgleich die vorgeschlagene Vorrichtung dazu geeignet ist, ein Problem der Verstopfung von Düsen zu beseitigen, während die vorteilhaften Merkmale des Tintenstrahldruckes beibehalten werden, so besteht eine Schwierigkeit bezüglich der Begrenzung der Anstrengungen, die Geschwindigkeit des Aufzeichnungs (Druck)-vorgangs zu erhöhen. Infolge einer Anordnung, wonach die Aufzeichnung auf dem Aufzeichnungspapier durchgeführt wird, indem der Film ständig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird, wird beim Drucken einer großen Anzahl von Seiten ein großer Zeitverlust zwischen den Druckvorgängen erhalten. Daher ist das Bedürfnis entstanden, die Geschwindigkeit des Aufzeichnungs (Druck)-vorgangs zu erhöhen, indem der Antrieb für die Bewegung des Films abhängig von verschiedenen Betriebsbedingungen optimiert wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die geeignet ist, die Geschwindigkeit des Aufzeichungs (Druck)-vorgangs zu erhöhen.
Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die den Zeitverlust zwischen den Druckvorgängen beim Drucken einer großen Anzahl Seiten verringern kann, indem die Fördergeschwindigkeit des Films in dem Falle verändert wird, wenn sich der Mehrfachöffnungsabschnitt an den Heizelementen befindet und für den Fall, wo dieser Abschnitt keine derartige Lage einnimmt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die einen Druckvorgang unmittelbar nach Einführung eines Aufzeichnungsmediums durchführt, indem der Mehrfachöffnungsabschnitt oberhalb des Heizelements während der Zeitspanne bewegt wird, wo das Aufzeichnungsmedium zugeführt wird.
Eine weitere, der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist es, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die keinen langen Mehrfachöffnungsabschnitt benötigt, und zwar dank der Anordnung, daß die Filmbewegung unterbrochen wird, wenn den Heizelementen keine Druckdaten zugeführt werden, so daß die Filmherstellung mühelos und ökonomisch erfolgen kann.
Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Aufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die es gestattet, den Aufbau der Anordnung zu vereinfachen, indem die Filmbewegung mit dem Transport des Aufzeichnungsmediums synchron gesteuert wird.
Schließlich liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die es gestattet, den Impulsmotor zum Transport des Aufzeichnungsmediums in einem Bereich stabilen Betriebs zu betreiben, indem der Impulsmotor durch Beschleunigungsschritte und Verzögerungsschritte gesteuert wird.
Endlich liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die das Austrocknen von Tinte und das Verstopfen des Mehrfachöffnungsabschnitts verhindern kann.
Schließlich ist die Erfindung darauf abgestellt, eine Aufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht, eine optimale Druckdichte, abhängig von der Größe des Aufzeichnungsmediums und des Druckmusters, zu erhalten.
Ein Merkmal der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß in einer Aufzeichnungsvorrichtung die Daten auf einem Aufzeichnungsmedium entsprechend den Aufzeichnungsdaten aufzeichnet, die vorliegende Aufzeichnungsvorrichtung ferner einen Film aufweist, der einen Mehrfachöffnungsabschnitt aufweist, indem zahllose Poren ausgebildet sind, eine Tintenzufuhrvorrichtung, die dem Film Aufzeichnungstinte zuführt, Heizelemente, die den Tinten-gefüllten Mehrfachöffnungsabschnitt erhitzen, damit ein Tintenstrahl auf das Aufzeichnungsmedium unter Druck der erzeugten Blasen austritt, eine Betriebssteuerung, die den Betrieb der Heizelemente, abhängig von den Aufzeichnungsdaten steuert, eine Vorschubsteuervorrichtung, die den Vorschub des Aufzeichnungsmediums steuert und eine Filmbewegungssteuervorrichtung, die in variabler Weise die Bewegung des Films, abhängig von der Relativlage zwischen den Mehrfachöffnungsabschnitt und den Heizelementen, sowie ferner abhängig vom Betriebssteuerzustand der Heizelemente und dem Vorschubzustand des Aufzeichnungsmediums steuert.
Schließlich steuert das Steuerelement für die Filmbewegung den Mehrfachöffnungsabschnitt des Films mit hoher Geschwindigkeit in die Stellung oberhalb der Heizelemente und steuert ferner den Mehrfachöffnungsabschnitt mit niedriger Geschwindigkeit, wenn sich dieser oberhalb der Heizelemente befindet, während der Zeitspanne, wo die Vorschubsteuervorrichtung arbeitet, um das Aufzeichnungsmedium in die Aufzeichnungsstellung zu bringen.
Diese und weitere Aufgabenstellungen, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im einzelnen aus der anschließenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine erläuternde Darstellung des Prinzips des Druckvorgangs einer erfindungsgemäßen Aufzeichnungsvorrichtung,
Fig. 2 und 3 eine Seitenansicht und eine Vorderansicht der Gesamtanordnung der erfindungsgemäßen Aufzeichnungsvorrichtung,
Fig. 4 eine Teilansicht der in der Aufzeichnungsvorrichtung nach Fig. 2 verwendeten Filmpatrone,
Fig. 5 eine erläuternde Darstellung der Filmvorschub-Steuereinheit,
Fig. 6 ein Gesamt-Blockbild der Filmantriebsvorrichtung,
Fig. 7 und 8 Blockbilder des Films,
Fig. 9(A) und 9(B) Gesamt-Blockansichten des Wärmestrahlungskopfs,
Fig. 10 ein Gesamt-Blockbild des Wärmestrahlungskopfes, gesehen aus der Richtung des Pfeils A in Fig. 9(A),
Fig. 11 ein Gesamt-Blockbild, gesehen von der Rückseite des Wärmestrahlungskopfs,
Fig. 12 eine Darstellung, die die Innenschaltung des Wärmestrahlungskopfes zusammen mit den Zeitteilungs-Steuersignalen darstellt,
Fig. 13 eine Darstellung, die die hohe Integration der Steuerung darstellt, die von den Zeitteilungs-Steuersignalen angesprochen wird,
Fig. 14 ein Blockschaltbild, das die Innenschaltung der mit hoher Integration (LSI) ausgeführten Steuerung angibt,
Fig. 15 ein Blockschaltbild, das die Beziehung zwischen dem gastrechnerseitigen System und der Aufzeichnungsvorrichtung angibt,
Fig. 16 ein Blockschaltbild, das den Aufbau der Drucker-Schnittstelle zeigt,
Fig. 17 eine erläuternde Darstellung für die Datenübertragung durch Unterbrechungssteuerung und Direkt-Speicherzugriffs-Steuerung (DAM),
Fig. 18 eine Darstellung, die die Speicheranordnung innerhalb der Druckerschnittstelle angibt,
Fig. 19 eine Darstellung, die die RAM-Bereiche des Bild-Zwischenspeichers angibt,
Fig. 20 und 21 Zeitablaufdarstellungen, die den Zustand der effektiven Datenübertragung aus dem Bild-Pufferspeicher angeben,
Fig. 22 eine Blockdarstellung, die die Anordnung der Drucker-Steuereinheit angibt,
Fig. 23 eine Blockdarstellung, die die Anordnung eines jeden Sensors gemäß Fig. 22 angibt,
Fig. 24 eine erläuternde Darstellung für den Erfassungsvorgang der Tintenmenge,
Fig. 25 eine Betriebsablaufdarstellung, die den Vorgang der Tintennachfüllung erläutert,
Fig. 26 eine Kennlinie für einen Tautropfensenor,
Fig. 27 und 28 Blockschaltbilder, die die Anordnung der Steuerschaltung für den Gebläsemotor zeigen,
Fig. 29 eine Zeitablaufdarstellung zur Erläuterung des Betriebs der Gebläsemotor-Steuerschaltung,
Fig. 30 ein Blockschaltbild, das die Anordnung der Steuerschaltung für die Druckdaten erläutert,
Fig. 31 und 32 Zeitablaufdarstellungen, die die Beziehung zwischen den verschiedenen Arten der Signale der Druckdaten-Steuerschaltung angeben,
Fig. 33 ein Blockschaltbild, daß die Anordnung der Schutz-Überprüfungsschaltung für den Wärmestrahlungskopf darstellt,
Fig. 34 eine Zeitablaufdarstellung zur Erläuterung des Betriebs der Schutz-Überprüfungsschaltung für den Wärmestrahlungskopf,
Fig. 35 eine Kennlinie, die die Beziehung zwischen der Breite des zugeführten Impulses und der Temperatur der Heizelemente während der Steuerung des Wärmestrahlungskopfs angibt,
Fig. 36 ein Blockschaltbild, das den Aufbau der Schnittstelle-Schaltung angibt,
Fig. 37 ein Schaltbild, das den Aufbau der Stromversorgungseinheit zeigt,
Fig. 38 eine Zeitablaufdarstellung zur Erläuterung des Betriebs der Stromversorgungseinheit,
Fig. 39 ein Diagramm, das die Speicheranordnung innerhalb der Drucksteuereinheit angibt,
Fig. 40 eine Aufstellung, die die verschiedenen Arten von Befehlen angibt, die von der Drucker-Schnittstelle abgegeben werden,
Fig. 41 eine Aufstellung, die den Status der Drucker-Steuereinheit darstellt,
Fig. 42 bis 44 Zeitablaufdarstellungen zum Zeitpunkt des Drucks von Buchstaben umfassende Daten,
Fig. 45 und 46 Zeitablaufdarstellungen beim Druck von Bilddaten,
Fig. 47 den effektiven Druckbereich in Quer- und Längsrichtung entsprechend den Fig. 20 und 21,
Fig. 48 eine Darstellung, die den Steuerstatus der Tintentemperatur angibt,
Fig. 49 ein Blockschaltbild, daß den Aufbau der integrierten Schaltung (IC) für die Impulsmotorsteuerung angibt,
Fig. 50 ein Blockschaltbild, das die Schaltung für den Filmvorschub darstellt, die die integrierte Schaltung für die Impulsmotorsteuerung verwendet,
Fig. 51 und 52 Blockschaltbilder für die weiteren Ausführungsformen der in Fig. 12 gezeigten Innenschaltung für den Wärmestrahlungskopf,
Fig. 53 eine Kennlinie, die die Widerstandsverteilung der Heizelemente angibt,
Fig. 54 eine Zeitablaufdarstellung, die den Druckvorgang der Innenschaltung des Wärmestrahlungskopfes gemäß der Ausführungsform nach Fig. 52 angibt,
Fig. 55 eine detaillierte Zeitablaufdarstellung für den Druckvorgang gemäß Fig. 42, und
Fig. 56 eine Kennlinie, die die Drehzahl-Drehmomentbeziehung des Impulsmotors darstellt.
Es werden nunmehr bevorzugte Ausführungsformen beschrieben. In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Aufzeichnungsvorrichtung dargestellt.
Gemäß Fig. 1 hat die Aufzeichnungsvorrichtung eine metallische organische Substanz einer Vielzahl von Öffnungen mit einem Durchmesser von 10 bis 20 µm, die mit Aufzeichnungstinte gefüllt sind. Die Aufzeichnung erfolgt, indem Tintentropfen unter dem Druck von Blasen ausgestoßen werden, die durch rasches Erhitzen des Tinten-gefüllten Mehrfachöffnungsabschnitts 3 erzeugt werde, indem den Heizelementen 5 eine Spannung zugeführt wird, wenn die Öffnungen dort ankommen.
Fig. 2 zeigt eine seitliche Schnittdarstellung der Vorrichtung.
Ein Aufzeichnungspapier (Aufzeichnungsmedium) 7 ist in einer Kassette 9 untergebracht und wird durch Federn 11 nach oben gedrückt, um in Anlage an eine Vorschubwalze 13 zu kommen. An der Kassette 9 ist eine Klaue 15 zur Unterscheidung der Größe angeordnet, die einen Kassetten-Diskriminierungsschalter 17 einschaltet. Auf diese Weise wird die Kassettengröße (von A4, B5, usw.) unterschieden. Abhängig von einem Aufzeichnungsstartbefehl von der Drucksteuereinheit, die später beschrieben wird, veranlaßt die Vorschubwalze 13 einen in Fig. 3 dargestellten Papiervorschubmotor 19 über Zahnräder 21 und 23 und einer Einweg-Kupplung 25 zu einer Rückwärtsdrehung, um Aufzeichnungspapierblätter 7 blattweise zu fördern. Das Aufzeichnungspapierblatt 7 wird längs einer ersten Papiervorschubführung 27 angehoben, während seiner Halterung zwischen den Vorschubwalzen 29 transportiert, wobei der Papieranfang durch einen ersten Papiererfassungssensor 30 erfaßt wird, und wird anschließend in die Lage gebracht, wo die erste Walze 31 und eine (Resist) Walze 33 unter gegenseitiger Drehung in Anlage miteinander kommen. Die Walze 33 ist mit den Papiervorschubmotor 19 über eine (in Fig. 2 nicht dargestellte) Einweg-Kupplung verbunden und wird in Umlauf gebracht, während der Papiervorschubmotor 19 in Vorwärtsrichtung umläuft.
Das Aufzeichnungspapier 7, welches durch die (Resist) Walze 33 nacheinander abgelegt wird, gelangt durch die Drehung der (Resist) Walze 33 zu einem Wärmestrahlungskopf 35 wo am Aufzeichnungspapier 7 in später näher beschriebener Weise ein vorgegebener Druckvorgang durchgeführt wird. Das Aufzeichnungspapier, bei welchem die Aufzeichnung beendet ist, läuft über eine Papierauswurfwalze 37 und wird in eine Ablage für ausgeworfenes Papier 39 abgelegt.
Der Wärmestrahlungskopf 35 ist am Körper 41 befestigt, und eine Filmpatrone 43, die den Film 1 aufnimmt, hat eine Filmbelichtungseinheit 45 mit einer Öffnung in einem Gehäuse in Form eines Parallelepipedons (Festkörper mit 6 Flächen, von denen jedes ein Parallelogramm ist), wie in Fig. 4 dargestellt ist, und ist derart auf den Körper 41 aufgesetzt, daß der Wärmestrahlungskopf 35 mit der Belichtungseinheit 45 umschlossen wird. Am äußeren Seitenabschnitt der Filmpatrone 43 ist ein Filmvorschubmotor 47 (Impulsmotor) angeordnet, durch welchen der Film 1 transportiert wird.
Es wird auf die Steuerung zur Positionierung und zum Transport des Films Bezug genommen.
Bei der vorliegenden Vorrichtung ist es notwendig, die Steuerung derart vorzunehmen, daß die Lage beider Enden des Mehrfachöffnungsabschnitts 3 erfaßt wird, und die Aufzeichnung beginnt, wenn das vordere Ende des Mehrfachöffnungsabschnitts oberhalb des Heizelementes 5 ankommt.
In Fig. 5 ist die Lagebeziehung zwischen dem Film 1 der Sensoren zur Erfassung der Stellung des Films 1 dargestellt, wobei der Wärmestrahlungskopf 35 den Mittelkopf bildet.
Der Film 1 wird in der Figur in E- und F-Richtung vom Filmantriebsmotor 47 angetrieben, während er um den Wärmestrahlungskopf 35 zentriert ist, um jeweils von den Papieraufwickelwalzen 51 und 49 aufgenommen zu werden.
Ferner ist gemäß Fig. 6 der Mehrfachöffnungsabschnitt 3 des Filmes, der auf jede der Papieraufwickelwalzen 49 und 51 aufgewickelt ist, mit Tinte gefüllt, indem ein Kontakt mit aus Filz bestehenden und mit Tinte gefüllten Tintenzufuhrelementen 53 und 55 gemacht wird. Tinte, die an anderen Abschnitten als am Mehrfachöffnungsabschnitt 3 haftet, wird durch Schaber 57 und 59 für die überschüssige Tinte weggenommen.
Ferner sind auf dem Film 1 eine erste und eine zweite Filmlage-Erfassungsfasern 61 und 62 angeordnet, die die Positionserfassungslöcher ermitteln, die später beschrieben werden. Beide Filmlage-Erfassungsfasern 61 und 62 befinden sich jeweils an den Stellen K 2 und K 3, die in einem Abstand G auseinanderliegen. An den Enden der beiden Filmlage-Erfassungsfasern 61 und 62 sind ein erster und ein zweiten Photosensor 63 und 65 zur Erfassung des vom Film 1 reflektierten Lichts angeordnet. Ein reflektiertes Licht wird erhalten, indem Licht, das von einem Lichtabgabeelement 67 geliefert wird, auf der Oberfläche des Films 1 über die erste und die zweite Filmlage-Erfassungsfaser 61 und 62 reflektiert wird.
Die Fig. 7 und 8 zeigen Beispiele der Ausbildung des Films 1.
In den Figuren wird die linke Seite, an der kein Mehrfachöffnungsabschnitt 3 vorhanden ist, als linker Basisteil 71 bezeichnet und die rechte Seite wird als rechter Basisteil 73 bezeichnet. Die Lage-Erfassungslöcher 75, 77, 79 und 81 sind die Löcher, die an der Stirnseite J 9 des Films 1 vorgesehen sind, um eine Erfassung der Filmlage durch die Filmerfassungsfasern 61 und 62 zu ermöglichen.
Das erste Lageerfassungsloch 75 an der linken Seite dient zur Anzeige der Beendigung des Filmvorschubs, wenn der Film in E-Richtung transportiert wird, und das erste Lageerfassungsloch 81 auf der rechten Seite ist das entsprechende Loch bei Transport des Films in F-Richtung. Das zweite Lage-Erfassungsloch 77 auf der linken Seite ist zur Angabe der Lage des Druckbeginns, wenn der Film in E-Richtung befördert wird, und der Lage des Druckendes, wenn der Film in F-Richtung befördert wird. Ferner dient das zweite Lage-Erfassungsloch 79 auf der rechten Seite zur Anzeige der Lage des Druckbeginns, wenn der Film 1 in F-Richtung befördert wird und der Lage des Druckendes bei Beförderung in E-Richtung.
Schließlich zeigen die Punkte J 1 bis J 8 die Positionen der Lage-Erfassungslöcher und der zahlreichen Öffnungen. Der Punkt J 1 zeigt den linken Randabschnitt des Films 1, J 2 das erste Lage-Erfassungsloch 75 auf der linken Seite, J 3 das zweite Erfassungsloch 77 auf der linken Seite, J 4 den linken Randabschnitt des Mehrfachöffnungsabschnitts 3, J 5 das zweite Erfassungsloch 79 auf der rechten Seite, J 6 den rechten Randabschnitt des Mehrfachöffnungsabschnitts 3, J 7 das zweite Erfassungsloch 81 auf der rechten Seite, und J 8 den rechten Randabschnitt des Films 1.
Die Lage-Erfassungslöcher 75 und 81 haben eine Anzahl Löcher mit einem Abstand "H". Der Abstand H der Löcher ist gleich groß wie der Abstand G zwischen den Filmlage-Erfassungsfasern 61 und 62.
Befinden sich nunmehr andere Abschnitte als jene der Lage-Erfassungslöcher 75 bis 81 an den Positionen der Punkte K 2 und K 3, so werden die Photosensoren 63 und 65 durch das vom Film 1 reflektierte Licht eingeschaltet. Liegen andererseits die Lage-Erfassungslöcher an den Positionen der Punkte K 2 und K 3, so sind die Ausgänge der zugeordneten Photosensoren 63 und 65 im Aus-Zustand und die Erfassung der Lage-Erfassunglöcher findet statt.
Kommen die ersten Lage-Erfassungslöcher 75 und 81 an die Punkte K 2 und K 3, so ist der Ausgang der beiden Photosensoren im Aus-Zustand. Jedoch sind die Ausgänge der Photosensoren 63 und 65 nicht gleichzeitig im Aus-Zustand, da die zweiten Lage-Erfassungslöcher 77 und 81 jeweils Einzellöcher sind. Die Vorschubsteuerung des Films 1 wird durchgeführt, indem die Lage-Erfassungslöcher des Films in der vorausgehend aufgeführten Weise ermittelt werden.
Andererseits sind bei der Ausführungsform des Filmaufbaus nach Fig. 8 eine Anzahl bewegter Erfassungslöcher 82 mit vorgegebenem Abstand auf den Stirnabschnitten des Films angeordnet, die den Lage-Erfassungslöchern 75 und 81 gegenüber liegen. Die Antriebssteuerung des Films wird in noch zu beschreibender Weise durchgeführt, indem die sich bewegenden Lage-Erfassungslöcher 82 mit einem Filmbewegungssensor 66 ermittelt werden.
Es wird nunmehr auf den Aufbau des Wärmestrahlungskopfes Bezug genommen. In Fig. 9 ist ein Gesamtquerschnitt und ein Querschnittabschnitt des Stababschnitts des Wärmestrahlungskopfes 35 dargestellt, in Fig. 10 ist eine Seitenansicht, gesehen aus der Richtung des Pfeils A und in Fig. 9 und in Fig. 11 ist eine Gesamt-Blockansicht des Wärmestrahlungskopfes dargestellt.
Der Wärmestrahlungskopf 35 weist einen Metallstab 91 auf, auf welchem zahlreiche Heizelemente 5 ausgebildet sind, ein Halteelement 93 aus Aluminium, das den Metallstab 91 trägt und Wärme vom Metallstab 91 abstrahlt, ein Thermistor 94, der in Anlage an dem unteren Abschnitt des Metallstabs 91 steht, um die Temperatur des Wärmestrahlungskopfes 35 zu erfassen, und eine gedruckte Schaltungsplatte 97, die mit der Oberfläche des Halteelements 93 verbunden ist und die hochintegrierte Schaltung 95 trägt, die die Heizelemente 5 steuert. Die hochintegrierten Steuerschaltungen 95 (LSI) sind mit einer Schutzschicht 99 aus Epoxidharz überzogen.
Ferner sind gemäß Fig. 9(B) auf dem Metallstab 91 ein Elektrodenmuster 101 auf der Steuerschaltungsseite und ein Elektrodenmuster 103 auf der gemeinsamen Seite der Heizelemente 5 angeordnet.
Die Heizelemente 5, die in großer Anzahl am Metallstab 91 angeordnet sind, bestehen gemäß Fig. 10 aus Heizelementen (effektiven Heizelementen) 5 a, die zum tatsächlichen Drucken und aus Heizelementen (Heizelemente für die Steuerung) 5 b, die zur Rückkopplungssteuerung der Druckbedingungen verwendet werden.
Das Elektrodenmuster 101 auf der Steuerschaltungsseite eines jeden der effektiven Heizelemente 5 a ist mit der entsprechenden Ausgangssignalklemme der hochintegrierten Steuerschaltung 95 (LSI) verbunden, und das Elektrodenmuster 101 auf der Steuerseite der Heizelemente 5 b zur Rückkopplungssteuerung ist mit dem Ausführungsmuster 107 der Heizelemente zur Rückkopplungssteuerung verbunden und zwar jeweils mit Verbindungsdrähten 109. Ferner ist das Elektrodenmuster auf der gemeinsamen Seite 103 der Heizelemente 5 (5 a und 5 b) mit den Betriebsleistung-Zufuhrmustern 111 a und 111 b verbunden, die an beiden Seiten der Strahlungskopfeinheit ausgebildet sind, und zwar mittels gewöhnlicher Verbindungsleitungen 104 a und 104 b.
Eine erfindungsgemäße hochintegrierte Steuerschaltung 95 (LSI) hat 32 Ausgangssignalanschlüsse 105 und wird in der nachfolgend beschriebenen Weise mittels Zeitmultiplex an der 32-Bit-Einheit gesteuert. Ferner ist die Anzahl der verwendeten hochintegrierten Steuerschaltungen 95 gleich 54, und die Anzahl der effektiven Heizelemente 5 a ist 1,728.
Die effektiven Heizelemente 5 a werden somit durch Zeitmultiplex an der 32-Bit-Einheit gesteuert, so daß der Strom der im Elektrodenmuster auf der gemeinsamen Seite 103 fließt, beträchtlich kleiner ist als jener bei dem üblicherweise verwendeten Wärmestrahlungskopf. Daher ist es möglich, Beeinträchtigungen als Folge eines Spannungsabfalls, einer Elektrodenerwärmung und dergl. zu verhindern.
Es wird nunmehr auf die Innenschaltung des Wärmestrahlungskopfes Bezug genommen. In den Fig. 12 bis 14 ist die Innenschaltung des Wärmestrahlungskopfes 35 dargestellt.
Den gesamten Heizelementen (H 1 bis H 1728) der effektiven Heizelemente 5 a wird eine Steuer-Speisespannung (+24 V) Va von einer Stromversorgungseinheit 191 zugeführt, die später erläutert wird. Ferner ist jedes der effektiven Heizelemente 5 a mit jeder der Ausgangsklemmen der zugeordneten hochintegrierten Steuerschaltung LSI (IC1 bis IC54) verbunden, wie bereits erwähnt wurde.
Der seriellen Eingangsklemme (SI) des IC1 wird ein serielles Eingangsdatensignal SI zugeführt, und die serielle Ausgangsklemme (SO) des IC1 ist mit der SI-Klemme des nächsten IC2 verbunden. Auf diese Weise sind die integrierten Schaltungen IC1 bis IC54 in Reihe geschaltet, so daß eine Druckdatenangabe, die der SI-Klemme des IC1 zugeführt wird, aufeinanderfolgend nach IC54 verschoben wird.
Dabei wird eine serielle Druckdatenangabe, die synchron mit dem Schiebetaktgeber (CK) S 18 eingegeben wird, der später beschrieben wird, im Schieberegister innerhalb IC1 bis IC54 gehalten, ein Sperrsignal S 19 wird nach Beendigung der Eingabe der seriellen Druckdaten zugeführt und wird in jeder Sperre innerhalb IC1 bis IC54 gesperrt. Aus den Sperrdaten wird eine integrierte Schaltung (IC) aufeinanderfolgend aus IC1 bis IC54 durch die Zeitmultiplex-Steuersignale ENH 1 bis ENH 7 (S 3 bis S 9) und ENL 1 bis ENL 8 (S 10 bis S 17) gemäß Fig. 13 ausgewählt und auf diese Weise werden die effektiven Heizelemente 5 a mittels Zeitmultiplex an einer 32-Bit-Einheit gesteuert. In Fig. 12 ist V DD eine Logik-Stromversorgung (+5 V) für IC1 bis IC54 und 94 ist ein Thermistor für die Temperaturerfassung des Wärmestrahlungskopfes 35, wobei die Ausgangsklemmen des Thermistors mit S 20 und S 21 bezeichnet sind.
Jede integrierte Schaltung IC, die die LSI95 steuert, ist gemäß Fig. 14 aufgebaut. Einer Torschaltungs-Eingangsklemme ENLn werden Zeitmultiplex-Steuersignale ENL 1 bis ENL 8 zugeführt, und einer Torschaltungs-Eingangsklemme ENHm werden Zeitmultiplex-Steuersignale ENH 1 bis ENH 7 über einen Negator oder eine Pufferstufe zugeführt. Einer drei Eingänge aufweisenden UND-Schaltung 121 werden drei Zeitmultiplex-Steuersignale ENLn, ENHm, und das Ausgangssignal einer Sperre 123 zugeführt. Entsprechend wird nur ein Bit, für welches drei Bedingungen erfüllt sind, nämlich ein "H"-Pegel für den Ausgang der Sperre, ein "L"-Pegel für ENLn, und ein "H"-Pegel für ENHm, von der Steuerung angesteuert.
Es wird nunmehr auf die Beziehung zwischen einem gastrechnerseitigen System und der vorliegenden Vorrichtung Bezug genommen. In Fig. 15 ist die Beziehung zwischen einem gasterrechnerseitigen System und der vorliegenden Vorrichtung dargestellt.
Das gastrechnerseitige System 125 kann beispielsweise ein Bürocomputer sein, der eine Druckdatenangabe und eine Steuerdatenangabe einer Druckerschnittstelle 127 übersendet. Bei Empfang einer Steuerdatenangabe stellt die Druckerschnittstelle 127 den Druckbetrieb für die Drucksteuereinheit 129 ein.
Die Druckdaten umfassen Zeichendaten und Bit-Bilddaten. Die Zeichendatenangabe wird der Drucksteuereinheit 129 übermittelt, nachdem sie von einem in der Druckerschnittstelle 127 befindlichen Zeichengenerator in ein Bit-Bild entwickelt wurde. Die Bit-Bilddaten werden andererseits, wie sie vorliegen, der Druck-Steuereinheit 129 übermittelt.
Es wird nunmehr auf den Aufbau und den Betrieb der Druckerschnittstelle Bezug genommen. In Fig. 16 ist der Aufbau der Druckerschnittstelle 127 dargestellt. Die Druckerschnittstelle 127 wird durch einen Mikroprozessor (CPU) 133 entsprechend einem Steuerprogramm gesteuert, das in einem Programm ROM 131 untergebracht ist.
Die Daten (Druckdaten und Befehlsdaten) aus dem gastrechnerseitigen System 125 werden über die Schnittstellen 135 und 137 eingegeben. Die Schnittstelle 135 ist eine serielle Universalschnittstelle, wobei beispielsweise RS-232C verwendet wird. Ferner ist die Schnittstelle 137 eine Universal-Parallelschnittstelle entsprechend Sentronics. Schließlich erfollt eine serielle Übertragungssteuerung mittels eines Eingabe-Ausgabe-Ports 139, und eine parallele Übertragungssteuerung mittels eines Eingabe-Ausgabe-Ports 141.
Eingangsdaten werden zeitweilig in einem Eingangs-Puffer-RAM 143 gespeichert. Stellen die Eingangsdaten ein Zeichen dar, so werden die Daten im Eingangspuffer-RAM 143 unter Verwendung eines Arbeits-RAM 145 in ein Bit-Bild entwickelt.
In einem Zeichengenerator-ROM (CGROM) 147 werden Zeichenmuster gespeichert, die in typischer Weise ausgestattet sind. Durch Verwendung eines Zeichens, das nicht im CGROM 147 gespeichert ist, wird ein vom gastrechnerseitigen System 125 geladenes Zeichenmuster in einem externe Zeichen registrierenden RAM 149 gespeichert. Eine Kassette CGROM 151 ist ein frei einsetzbares und abnehmbares ROM, das andere Zeichenmuster speichert als sie im CGROM 147 enthalten sind. In der CG Tafel 153 für chinesische Zeichen sind chinesische Zeichenmuster gespeichert, die hauptsächlich dem ersten und zweiten JIS-Niveau entsprechen.
Taktgeber-Zähler 155 und 157 sind programmierbare Zähler, die verschiedene Arten einer Zeitsteuerung und Zählerkontrolle für einen Bezugs-Taktgeber für den Eingang-Ausgang-Port 139 für serielle Verbindung und für ein Steuergerät 159 für die Übertragung von Druckerdaten ausführen.
Ein Parallel-E/A-Port 161 führt die Übertragung und den Empfang von Steuersignalen zwischen dem Steuergerät 159 für die Übertragung von Druckerdaten und der Drucksteuereinheit 129 durch.
In den beiden Bildpufferstufen-RAM 163 und 165 werden Bit-Bilddaten zeitweilig gespeichert und sie werden abwechselnd verwendet, wenn die Daten der Drucksteuereinheit 129 übertragen werden.
Das Steuergerät 159 für die Übertragung von Druckdaten führt die Steuerung bei der Übertragung von Daten zur Druckteuereinheit 129 durch.
Bei der vorliegenden Ausführungsform sind, was die Verfahren zur Datenübertragung vom gastrechnerseitigen System 125 betrifft, zwei Methoden vorhanden, nämlich das Verfahren der Übertragung der Daten über die Zentraleinheit (CPU) 133 unter Verwendung eines Unterbrechungssteuergeräts 167 und ein Verfahren zur Übertragung der Daten unmittelbar zur Eingangs-Pufferstufe 143 unter Verwendung eines Steuergeräts 169 für direkten Speicherzugriff (DMA), wobei die Auswahl zwischen den beiden Verfahren durch einen Befehl vom gastrechnerseitigen System 125 erfolgt.
Im ersten Fall wird die Zeichendatenangabe, die zeitweilig in der Eingangspufferstufe 143 gespeichert war, dem Arbeits-RAM 145 zugeführt, und sie wird über CGRAM 147 (Zeichengenerator-RAM) in eine vorgegebene Zeichenform transformiert. Die transformierten Bit-Imagedaten werden derart gesteuert, daß sie den Bild-Pufferstufen 163 und 165 zugeführt werden.
Im letztgenannten Fall, der hauptsächlich zum Drucken von Bilddaten verwendet wird, werden die Bilddaten, die vom gastrechnerseitigen System 125 über direkten Speicherzugriff (DMA) der Eingangspufferstufe 143 zugeführt werden, unmittelbar von der Eingangspufferstufe 143 den Bild-Pufferstufen 163 und 165 übermittelt. Die Bit-Bilddaten, die den Bild-Pufferstufen 163 und 165 zugeführt werden, werden an die Drucksteuereinheit 129 übertragen.
In Fig. 18 ist eine Speicheranordnung verschiedener Arten von Speichern innerhalb der Drucker-Schnittstelle 127 dargestellt.
Die Adressen "0000" bis "5FFF" sind für das Programm ROM 131, die Adressen "6000" bis "7FFF" für das Arbeits-RAM 145, und die Adressen "8000" bis "9FFF" für CGROM 147 (Zeichengenerator-ROM) und für das externe Zeichen registrierende RAM 149, und diese Adressen werden durch die Reihen von O bis F unterteilt. Die Adressen "A000" bis "DFFF" ergeben die Eingangspufferstufe 143, und die Adressen "E000" bis "FFFF" stellen die Bildpufferstufen 163 und 165 dar.
Fig. 19 zeigt die Anordnung der RAM-Bereiche der Bild-Pufferstufen 163 und 165. Bei der vorliegenden Ausführungsform erfolgt der Druck in einer Gruppe von einem Punkt einer Zeile (schraffierter Abschnitt der Figur), so daß die im RAM eingeschriebenen Daten in der Reihenfolge der Adressen 1, 2, 3, . . . , 4944 gelesen werden, wenn die in die Adressenfolge von 1, 4, 7, . . . , 4942, 3, 6, . . . , 4944 transformierten Daten ausgegeben werden. Der Adressiervorgang wird durch eine Adressen-Transformationsschaltung im Steuergerät 159 für die Druckdaten-Übertragung durchgeführt. Er erfolgt durch Zählen der Videotaktsignale VCLK 1 mit einem Zähler und durch Transformierung des gezählten Werts mit einem bestimmten ROM.
Fig. 20 ergibt eine Zeitablaufdarstellung, die den Zustand der effektiven Übertragung in Querrichtung aus den Bild-Pufferstufen 163 und 165 angibt.
Der effektive Bereich in Querrichtung wird durch Verwendung zweier Taktgeber in den in Fig. 16 dargestellten Taktgeber 157 vorgeschrieben. Der effektive Bereich in Querrichtung bei der Übertragung der Daten in die Bild-Pufferspeicher 163 und 165 mittels des programmierbaren Taktgebers 157 wird durch den Exklusiv-ODER-Betrieb des linken Rands und des rechten Rands in Fig. 20 bestimmt. Der linke Rand verwendet den MODUS 1 des Zählers ¢1 im programmierbaren Taktgeber (8253) 157, und der rechte Rand verwendet den MODUS 1 des Zählers ¢2. Wird daher der Video-Bezugstakt VCLK 1 zum Zeitpunkt der Übertragung der Daten an die Drucksteuereinheit 129 dem Takteingang des Zählers zugeführt, so werden Ausgänge n 1 und n 2 erhalten, die den im Zähler eingestellten Werten entsprechen. Durch die Torschaltung im Steuergerät 159 für die Druckdatenübertragung wird nur der Anteil der n 2-n 1 der Daten in den Bild-Pufferstufen 163 und 165 entspricht, zur Drucksteuereinheit 129 als effektive Druckdaten ausgegeben. Ferner ist der effektive Übertragungsbereich in Längsrichtung gemäß Fig. 21 vorgeschrieben. Aus einer Anzahl programmierbarer Zähler 155 wird nämlich die effektive Zeile in Längsrichtung durch den Betriebs-MODUS 1 des Zählers ¢1 bestimmt und die Einheit-Zeile in Längsrichtung wird durch den Betriebs-MODUS 1 des Zählers ¢2 bestimmt. Entsprechend werden von den Daten in den Bild-Pufferstufen 163 und 165 nur n 1-Zeilen, die effektive Zeilen werden, zur Drucksteuereinheit 129 als effektive Druckdaten übertragen. Ferner werden für n 2 in Fig. 21 tote Daten als Abstand übermittelt. Auf diese Weise wird die Steuerung in Längsrichtung beim Drucken von Zeichen für den Zeichendruckabschnitt für eine Zeile und für den Abstand ausgeführt.
Durch Wiederholung einer Anzahl Steuervorgänge für eine Zeile wird das Bedrucken der Gesamtfläche des Papiers einer bestimmten Größe erreicht. Falls die Druckdaten ferner Bilddaten sind, wird die vorausgehend aufgeführte Steuerung nicht verwendet und alle Zeilen in der Bild-Pufferstufe werden der Drucksteuereinheit 129 ohne Abstandsteuerung übertragen.
Es wird nunmehr auf den Aufbau der Drucksteuereinheit Bezug genommen. Fig. 22 stellt den Aufbau der Drucksteuereinheit 129 dar.
Die Drucksteuereinheit 129 ist mit dem Mikroprozessor 171 als Steuerzentrum entworfen. Ihre Eingabe-Ausgabe-Ports sind an eine Steuerungsanzeigeinheit 173 angeschlossen, die mit Steuertasten und Lampen zur Anzeige der Betriebszustände ausgestattet ist, sowie mit verschiedenen Sensoren 175, einem Gebläsemotor und eine über eine Steuerschaltung 177 betriebene Heizung 179, einen Impulsmotor zum Transport von Aufzeichnungspapier und einem Impulsmotor 183 zum Filmtransport, der über eine Impulsmotorsteuerschaltung 181 betrieben wird, eine Druckdatensteuerschaltung 185 und die Druckerschnittstelle 127, die über eine Schnittstellen-Schaltung 193 an eine Stromversorgungseinheit (191) angeschlossen ist.
Die Drucksteuereinheit 129 enthält ferner einen Oszillator (OSC) 195, der Bezugstaktsignale erzeugt, die verschiedenen Taktgeberschaltungen, dem Mikroprozessor 171 und anderen Bauelementen innerhalb der Drucksteuereinheit 129 zugeführt werden, sowie eine Unterbrechungssteuerschaltung 197, die die Unterbrechungsanforderungen steuert, die von der Druckdaten-Steuerschaltung 185 kommen, die Schnittstellen-Schaltung 193, einen Taktgeber 199 und weitere, einen Programmtaktgeber 199 mit einer Anzahl von Kanälen, die die mechanischen Zeitabläufe (für Papiervorschub, Papierüberprüfung und verschiedene Motorarten) der Drucksteuereinheit 129 steuern, ein ROM 201 mit eingebautem Steuerprogramm, ein ROM 203 für die Datentabelle mit eingebauten Timingdaten verschiedener Art, und ein Arbeits-RAM 205.
Anschließend werden die vorausgehend aufgeführten Bauelemente der Drucksteuereinheit 129 im einzelnen beschrieben.
Es wird auf den Aufbau verschiedener Sensorarten Bezug genommen.
Fig. 23 zeigt die verschiedenen Arten von Sensoren 175.
Der erste Papiersensor 30 ist ein Sensor, der aus einem Lichtsenderelement und einem Lichtempfängerelement besteht und der vor der (Resist) Walze 33 liegt, um das abgegebene Aufzeichnungspapier 7 gemäß Fig. 2 zu erfassen.
Der zweite Papiersensor 32 ist ein Sensor, der aus einem Lichtsenderelement und einem Lichtempfängerelement besteht und unmittelbar nach der Papierauswurfwalze 37 angeordnet ist, um festzustellen, ob das gedruckte Aufzeichnungspapier 7 normal von der Papierauswurfwalze 37 ausgestoßen wurde oder nicht.
Der Kassettengröße-Diskriminatorschalter 17, ist ein Schalter der, wie bereits erwähnt wurde, unter den Kassettengrößen unterscheidet.
Ein erster Tintensensor 211 und ein zweiter Tintensensor 213 sind Schalter zur Erfassung der für die Aufzeichnung verwendeten Tinte in einem Tintenbehälter 215, wie dies in Fig. 25 dargestellt ist, wobei jeder aus einem Lichtsenderelement und einem Lichtempfängerelement aufgebaut ist. Gemäß Fig. 24 fällt bei verbrauchter Tinte das Tintenniveau und nähert sich einem Niveau eines transparenten Rohrs 217. Fällt das Tintenniveau unterhalb der Lage a in Fig. 24 ab, so wird dies durch den ersten Tintensensor 211 erfaßt, um die Leere des Tintenbehälters 215 festzustellen. Dieser Zustand fehlender Tinte wird in der Steuerungsanzeigeeinheit 173 angezeigt und gibt der Bedienungsperson die Notwendigkeit eines Austausches des Tintenbehälters 215 bekannt. Fällt das Tintenniveau unterhalb der Lage b in der Fig. 24, so wird dies vom zweiten Tintensensor 213 erfaßt und der Druckvorgang wird bedingungslos angehalten. Anders ausgedrückt, während des Druckens der Daten aus dem gastrechnerseitigen System 125 wird, selbst, wenn der erste Tintensensor 211 "KEINE TINTE" ermittelt, kein diesbezügliches Signal zum Anhalten des Druckvorgangs an das gastrechnerseitige System 125 ausgegeben. Ist das Drucken einer Seite beendet, so wird anschließend ein Signal "KEINE TINTE" zum Anhalten des Druckens abgegeben. Entsprechend sind der erste Tintensensor 211 und der zweite Tintensensor 213 im Falle des Drucks gewöhnlicher Zeichen, Bilder und dergl. in solchen Positionen angeordnet, wo der zweite Tintensensor 213 keinen Zustand fehlender Tinte erfaßt.
Nachdem die Bedienungsperson den Tintenbehälter 215 ausgetauscht hat und die Stromversorgung eingeschaltet ist, ergibt der Mikroprozessor 171 dem gastrechnerseitigen System 125 die Druckerlaubnis, nachdem der erste und der zweite Tintensensor 211 und 213 den Zustand "TINTE VORHANDEN" ermittelt haben. Somit wird die Druckerlaubnis dem gastrechnerseitigen System 125 infolge der Ermittlung "KEINE TINTE" allein des zweiten Tintensensors 213 nicht gegeben, so daß eine Tintennachfüllung genau erfolgen kann. Der Tintennachfüllvorgang, wie vorausgehend aufgeführt, wird in Fig. 25 zusammengefaßt dargestellt.
Der erste Filmpositionssensor 63, der zweite Filmpositionssensor 65 und der Filmbewegungssensor 66 dienen zur Erfassung der Position und der Bewegung des Films 1, wie bereits ausgeführt wurde.
Eine Tintenpatrone-Elektrode 215 ist derart angebracht, daß sie Kontakt mit den Papieraufwickelwalzen 49 oder 51 des Films 1 macht und wird dazu verwendet, den elektrischen Verbindungszustand als Folge eines Drucks eines Schutzfilms des Heizelements 5 zu erfassen. Dabei ist in diesem Zustand die Steuerspannung für den Wärmestrahlungskopf 35 am Film 1 angelegt und die gleiche Spannung liegt auch an der Tintenpatronen-Elektrode 215. Diese angelegte Spannung wird dem Eingabeport als erfaßtes Signal zugeführt, das über einen Widerstand R 12 abgenommen wird. Der Mikrocomputer 171 hält die Steuerung des Wärmestrahlungskopfes 35 bei Empfang des erfaßten Signales an.
Werden somit die Heizelemente 5 mit dem Film 1 infolge eines Risses seines Schutzfilmes elektrisch verbunden, so kann dies unmittelbar erfaßt werden und die Steuerung des Wärmestrahlungskopfes 35 wird angehalten. Daher ist ein Riß des Filmes 1 oder ein Inbrandgeraten der Vorrichtung als ganzes, die durch einen Riß des Schutzfilmes verursacht wird, nicht zu fürchten und die Sicherheitsvorrichtung kann gewährleistet werden.
Ferner besteht das Gehäuse der Filmpatrone 43 aus einem nicht-leitenden Element und ist daher gegenüber dem Gehäuse der Vorrichtung isoliert. Selbst wenn daher eine Spannung am Film anliegt, im Unterschied von dem Fall einer gewöhnlichen Aufzeichnungsvorrichtung, in welcher die Hauptleitung des Signalsystems mit dem Gehäuse verbunden ist, tritt kein Kurzschlußstrom zwischen dem Gehäuse der Vorrichtung und der Stromversorgungsleitung auf, womit die Verhinderung eines elektrischen Schlags, das Brennen des Films und das Brennen von Teilen in der Vorrichtung gewährleistet ist.
Ein Tautropfensensor 221 macht Kontakt mit einem in Fig. 6 dargestellten Tintenzufuhrelement und ist in einer Position angebracht, die am weitesten vom Tintenbehälter 215 entfernt ist. Der Tautropfensensor 221 dient zur Ermittlung der Tintenmenge im Tintenzufuhrelement 53, und sein elektrischer Widerstand ist niedrig, wenn eine ausreichende Tintenmenge (Taubildungszustand) im Tintenzufuhrelement 53 eingefüllt ist. Sinkt die Tintenmenge im Tintenzufuhrelement 53 ab und wird ein Zustand fehlender Taubildung erreicht, so wird sein Widerstand erhöht. Die Änderung des Widerstandswerts wird in einem Umsetzer 223 in ein binäres Signal umgewandelt und wird vom Mikroprozessor 171 über den Eingangsport gelesen.
In Fig. 26 ist die Änderung des Widerstands über die Feuchtigkeit des Tautropfensensors 221 aufgetragen. Da der Widerstand des Tautropfensensors 221 sich im Taubildungszustand (unmittelbar von einer Feuchtigkeit von 100%) scharf ändert, ist es möglich, eine stabile Erfassung des Taubildungszustands zu erhalten. In der Figur ist der Grenzpegel für eine binäre Codierung bei einem Widerstand von 10 MOhm eingestellt.
Der Mikroprozessor 171 gestattet den Druckvorgang nur, wenn der Taubildungszustand ermittelt wird und der Druckvorgang wird angehalten, wenn die Tintenmenge absinkt.
Daher können fehlende Druckzeichen als Folge nicht eingefüllter Tinte im Mehrfachöffnungsabschnitt 3 sowie ein annormaler Temperaturanstieg und Beschädigungen des Wärmestrahlungskopfes 35 verhindert werden. Darüberhinaus ist der Tautropfensensor 221 in einer Position in weitester Entfernung vom Tintenbehälter 215 befestigt und erfaßt den Taubildungszustand nur, wenn die Tinte ausreichend gut über das gesamte Tintenzufuhrelement 53 eingesickert ist, so daß eine Streuung in der Tintenmenge verhindert werden kann, ohne daß ein ungleichmäßiger Druck erzeugt wird.
Thermistoren 223 und 225 dienen zur Erfassung der Temperatur des Tintenzufuhrelements. Die erfaßten Signale werden über einen A/D-Umsetzer 227 dem Mikroprozessor 171 zugeführt und die thermisch isolierten Heizkörper 228 und 229 (siehe Fig. 27) werden derart gesteuert, daß sie die Tintentemperatur konstant halten.
Entsprechend wird die Tintentemperatur in einem festliegenden Bereich (15°C bis 30°C) gehalten, so daß die Tinteneigenschaften, insbesondere die Viskosität, konstant gehalten werden kann und eine Verschlechterung der Druckzeichen während des Druckens verhindert wird.
Fig. 27 ist ein detailliertes Schaltbild der in Fig. 23 dargestellten Steuerschaltung 177. In Fig. 27 bezeichnet 175 einen Gebläsemotor, 177 eine Steuerschaltung für den Gebläsemotor, 228 und 229 thermisch isolierte Heizkörper zum Erwärmen der Tinte und 222 und 224 Steuerungen für die thermisch isolierten Heizkörper 228 und 229.
Fig. 28 ist ein detailliertes Schaltbild der in Fig. 27 dargestellten Steuerschaltung für den Gebläsemotor. In Fig. 28 ist S 23 eine Steuerdifferentialsignalleitung des Motors, S 24 eine Positionserfassungssignalleitung des Motors, 231 eine integrierte Schaltung (IC) für die Motorsteuerung (TA7247P von Toshiba Corp.), 233 ein Spannungssteuerungstransistor zur Erzeugung einer Stromversorgung für die integrierte Schaltung IC 231 zur Motorsteuerung, und 235 und 237 sind Transistoren für einen Differentialverstärker.
Der Basis des Transistor 235 wird eine Spannung zugeführt, die durch Teilung der Spannung erhalten wird, die der integrierten Schaltung IC 231 für den Motorantrieb zugeführten Spannung mittels Widerstände R 16 und R 17 erhalten wird. Ferner wird der Basis des Transistors 23 eine Spannung aufgedrückt, die durch Spannungsteilung der Kollektorausgangsspannung des Transistors 239 mit Hilfe von Widerständen R 22 und R 23 erhalten wird, wenn sich der Transistor 239 im eingeschalteten Zustand befindet, d. h., wenn das Steuersignal S 25 des Motors 175 auf NIEDRIG-Pegel ist. Ferner wird der gleichen Basis eine Spannung aufgedrückt, die mittels Spannungsteilung mit parallelen Widerständen R 23 und R 26 und einem Widerstand R 26 erhalten wird, wenn sich der Drehzahl-Sreuertransistor 241 im Durchlaßzustand befindet.
Der Kollektor des Transistors 237 ist über einen Transistor R 20 an die Basis des Transistors 233 angeschlossen, so daß eine Spannung, die der Basisspannung des Transistors 237 proportional ist, der integrierten Schaltung IC 231 zum Motorantrieb zugeführt wird. Wird daher das Drehzahlsteuersignal S 26 in dem NIEDRIG-Pegelzustand des Motorsteuersignals S 25 geändert, so wird die Drehzahl des Motors 175 zwischen zwei Wertbereichen geändert.
Es wird nunmehr auf die Drehzahl-Steuerzustände des Gebläsemotors während des Druckens Bezug genommen.
Gemäß Fig. 29 wird ein Aufzeichnungspapier 7 aus der Papierzufuhreinheit durch Drehen des Vorschubmotors 19 in Rückwärtsrichtung entnommen. Das zugeführte Aufzeichnungspapier 7 wird vom ersten Papiererfassungssensor 30 erfaßt, der vor der (Resist) Walze 33 angeordnet ist. Anschließend wird der Vorschubmotor 19 zeitweilig angehalten und erneut betätigt. Der Vorschubmotor 19 wird anschließend derart gesteuert, daß er in Vorwärtsrichtung umläuft, so daß die (Resist) Walze 33 gedreht wird und das Papier gegen den Wärmestrahlungskopf 35 zu ausgegeben wird. Ferner wird das Drehzahl-Steuersignal S 26 von "H" auf "L" geändert, der Gebläsemotor 175 nimmt eine Drehzahl an, die die Hälfte einer festgelegten Drehzahl ist, und nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer T seit dem Zustand der vollen festgelegten Drehzahl, wird das Drehzahl-Steuersignal S 26 von "L" auf "H" umgeschaltet. Daher wird die Drehzahl des Gebläsemotors 175 erneut die Hälfte der festgelegten Drehzahl. Anschließend wird das Papier 7 ausgeworfen und, nach Beendigung einer Reihe von Druckvorgängen, wird der Gebläsemotor 175 durch das Umschalten des Gebläsesteuersignals S 25 von "L" auf "H" zum Anhalten gebracht.
Mittels der obigen Steuerung kann das Papier 7 in enger Anlage an dem Haftband bewegt werden, indem die Drehzahl des Gebläsemotors 175 von der halben festliegenden Drehzahl auf die volle festliegende Drehzahl geändert wird, und zwar unmittelbar bevor die vorbekannte die Position oberhalb des Wärmestrahlungskopfes 35 erreicht. Daher kann, selbst wenn am vorderen und hinteren Ende des Papiers 7 eine Wellung vorhanden ist, ein stabiles Drucken erzielt werden ohne daß ein Reiben des Wärmestrahlungskopfes 35 an den Heizelementen 5 eintritt.
Es wird nunmehr auf den Aufbau und den Betrieb der Druckdaten-Steuerschaltung Bezug genommen. In Fig. 30 ist der Taktgeber 251 ein Taktgeber (825 von Intel Co.) der drei eingebaute Taktgeberschaltungen aufweist. Der Taktgeber "O" des Taktgebers wird zur Erzeugung von Videotaktsignalen (entsprechend der Übertragung eines Bit-Elementes) VCLK während des Druckvorgangs verwendet. Der Taktgeber "1" wird verwendet, um fundamentale Steuerimpulse ENL 1 bis ENL 8 während der Zeitmultiplexsteuerung des Wärmestrahlungskopfes zu erhalten. Der Taktgeber "2" wird dazu verwendet, die Abgabenummer einer Zeile der Videotaktsignale VCLK zu steuern. Die 4-Bit-Zähler 253 und 255 sind Zähler (entsprechend LS 117 von Texas Instruments) die die fundamentalen Steuerimpulse S 7 zählen und Multiplex-Steuersignale ENL 1 bis ENL 8 und ENH 1 bis ENH 7 erzeugen.
Dekoder 257 und 259 dekodieren Ausgangssignale der Zähler 253 und 255 und senden die Zeitmultiplex-Steuersignale ENL 1 bis ENL 8 und ENH 1 bis ENH 7 zum Wärmestrahlungskopf 35, und zwar über Negatoren 261, die getrennt vorgesehen sind. Ferner werden die Ausgangssignale auch der Schutz-Überprüfungsschaltung 262 des Wärmestrahlungskopfes zugeführt, in welcher eine Überprüfung der Impulsbreite erfolgt. Wird eine Annormalität bei der Impulsbreiteprüfung ermittelt, so nimmt das Wärmestrahlungskopf-Freigabesignal HENB einen "L"-Pegel an und die Ausgangssignale der Dekoder 257 und 259 nehmen beide einen "H"-Pegel an, so daß die Ansteuerung des Wärmestrahlungskopfes 35 augenblicklich angehalten wird.
Die Port-Ausgabe PA 0 des Eingabe-Ausgabe-Ports 263 ist ein Sperrsignalausgang zum Sperren der Daten, die seriell dem Sperrausgang dem Wärmestrahlungskopf zugeführt werden, die Port-Ausgabe PA 1 ist eine Triggersignal-SPRT-Ausgabe zur erneuten Steuerung des Multiplexsteuersignals, was beim Drucken einer Zeile zweimal erfolgt, um die Druckdichte zu erhöhen und die Port-Ausgabe-PA 2 ist das horizontal synchronisierte Signal (Zeilensynchronisierungssignal) HSYNC für das Drucken einer Zeile und die Port-Ausgabe PA 3 ist das Seitensynchronisierungssignal PSYNC für ein Papierblatt.
Das Flip-Flop 265 dient zur Steuerung der Ausgangsfreigabe im falle des Druckens einer Zeile, das derart betrieben wird, daß es ein Freigabesignal einmal beim einfachen Drucken und zweimal beim doppelten Drucken ausgibt. Das Flip-Flop 265 wird durch das Sperrsignal und das Triggersignal SPRT gesetzt, und es wird rückgesetzt, wenn die Zähler 251 und 253 vorwärts gezählt haben und die Eingänge der Torschaltung 267 alle "1" werden.
Dem Wärmestrahlungskopf 35 werden die Zeitmultiplex-Steuersignale ENL 1 bis ENL 8 und ENH 1 bis ENH 8, das Videotaktsignal VDLK, das Ausgangssperrsignal LATCH und das Videodatensignal VDATA über die ausgangsseitigen Pufferstufen 269, 271 und 273 zugeführt.
Ferner werden der Schnittstellenschaltung 193 das Seitensynchronisierungssignal PSYNC, das Zeilensynchronisierungssignal HSYNC und das Videotaktsignal VCLK zugeführt und ferner wird von der Schnittstellenschaltung 193 ein Videodatensignal VDATA ausgesandt, das mit dem Videotaktsignal VCLK durch die Druckerschnittstelle 127 synchronisiert wird.
Fig. 31 stellt die Beziehung zwischen dem Zeilensynchronisierungssignal HSYNC, dem Videodatensignal VDATA und den Ausgangssignalen aus OT 1 und OT 2 des Taktgebers 212 nach Fig. 30 dar.
In Fig. 32 ist eine Zeitablaufdarstellung angegeben, die die Beziehung zwischen dem Zeilensynchronisierungssignal HSYNC, dem Videodatensignal VDATA, dem Videotaktsignal VCLK, dem Sperrsignal LATCH, dem Zeitmultiplex-Steuersignalen ENL 1 bis ENL 8 und ENH 1 bis ENH 7, dem Zweifachdruck-Steuersignal (Triggersignal) SPRT, dem Ausgangssignal INTI (S 28) des Flip-Flops 265 zur Steuerung des Freigabeausgangs, usw. nach Fig. 30 zeigt. Die Figur zeigt die Taktvorgänge bei einem Betrieb, bei welchem ein zweimaliges Drucken für jede Zeile erfolgt (Doppeldruck).
Wird ein einfaches Drucken von der Druckerschnittstelle 127 benannt, so wird das Triggersignal SPRT nicht ausgegeben, so daß der Wärmestrahlungskopf 35 nur einmal angesteuert wird. Ferner ist die Unterbrechungssteuerschaltung 197 mit dem Ausgang S 28 des Flip-Flops 265 für die Steuerung der Ausgangsfreigabe verbunden und mit dem Ausgang des Taktgebers 251 (OT 2) zur Steuerung der Ausgabenummer einer Zeile.
Das Flip-Flop 265 wird zur Steuerung des Doppeldrucks verwendet. Ist die Ansteuerung für das erste Mal beendet, so wird das Flip-Flop 265 rückgesetzt. Durch die Änderung im Ausgangssignal wird der Mikroprozessor 171 unterbrochen, und der Mikroprozessor 171 gibt ein Triggersignal SPRT ab, das das Signal für den Beginn einer zweiten Ansteuerung am Ausgangsport 213 (PA 1) darstellt.
Der Taktgeber 251 wird zur Steuerung der Zeitmultiplex-Ansteuerung des Wärmestrahlungskopfes 35 nach dem Sperrvorgang verwendet. Dabei wird der Mikroprozessor 171 durch die Änderung im Ausgangssignal des Taktgebers 251 (OT 2) unterbrochen und der Mikroprozessor ergibt einen Sperrimpuls LATCH an den Ausgabeport 263 ab. Anschließend erfolgt die Ansteuerung des Wärmestrahlungskopfes im Zeitmultiplexbetrieb.
Es wird nunmehr auf die Schutz-Überprüfungsschaltung 262 für den Wärmestrahlungskopf Bezug genommen.
In Fig. 33 ist die Schutzüberprüfungsschaltung 262 für den Wärmestrahlungskopf dargestellt. Diese Schutzüberprüfungsschaltung 262 ist eine Schaltung, die die Breite des zugeführten Impulses während der Zeitmultiplex-Ansteuerung überprüft. Ist während der Zeitmultiplex-Ansteuerung die Breite des am Wärmestrahlungskopf 35 zugeführten Impulses größer als ein vorgegebener Wert, so wird die Temperatur der Heizelemente 5 des Wärmestrahlungskopfes 35 annormal erhöht, was zu einer Verschlechterung und einer Beschädigung der Heizelemente durch Verbrennen führt.
Jeder Eingang der 4-NOR-Schaltungen 281 und 283 ist mit jedem der Steuerimpulse ENL 1 bis NEL 8 verbunden, die dem Wärmestrahlungskopf 35 während der Zeitmultiplex-Ansteuerung zugeführt werden. Die Art in welcher die Verbindung erfolgt, ist derart, daß geradzahlig nummerierte Steuerimpulse ENL 2, 4, 6 und 8 an die Torschaltung 281 und die ungeradzahlig nummerierten Steuerimpulse ENL 1, 3, 5 und 7 an die Torschaltung 283 geführt sind. Die monostabilen Multivibratoren 285 und 287 werden jeweils durch die Ausgangssignale der Torschaltungen 281 und 283 getriggert.
Die Kondensatoren C 3 und C 4 un die Widerstände R 32 und R 33 dienen zur Einstellung der Impulsbreiten der monostabilen Multivibratoren 285 und 287. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind sie so eingestellt, daß für die beiden monostabilen Multivibratoren 285 und 287 90 µsec erhalten werden.
Die Eingangsklemmen der UND-Schaltungen 289 und 291 sind mit dem Ausgang der monostabilen Multivibratoren 285 und 287 und den 4-NOR-Schaltungen 281 und 283 verbunden. Infolgedessen genügen die Ausgänge der UND-Schaltungen 289 und 291 nicht den UND-Bedingungen, wenn sie sich im normalen Betrieb befinden, d. h., wenn die Breite des zugeführten Impulse 60 µsec beträgt. Nur wenn die Breite des zugeführten Impulses (ENl 1 bis ENL 8) 90 µsec überschreitet, als Folge von Ursachen, wie Schaltungsversagen oder Fehlfunktionen des Mikroprozessors 171, ist den UND-Bedingungen Genüge getan und die Ausgänge der UND-Schaltungen werden "1". Entsprechend wird infolge der Verbindung der Ausgänge der UND-Schaltungen 289 und 291 mit einer 2-OR-Schaltung 293, ein R-S-Flip-Flop 297 über eine Torschaltung 295 rückgesetzt.
Wird das R-S-Flip-Flip 297 gesetzt, so geht eine Unterbrechungsanforderung an eine Unterbrechungsschaltung 197, und der Druckvorgang wird angehalten. Gleichzeitig wird das Wärmestrahlungskopf-Freigabesignal HENB über eine UND-Schaltung 299 auf einen "L"-Pegel gebracht. Anschließend wird durch die Änderung der Eingangsklemme G 2 der Dekoder 257 und 259 auf den "L"-Pegel die Ansteuerung der Heizelemente des Wärmestrahlungskopfes 35 augenblicklich angehalten.
Mit Hilfe derartiger Überprüfungsvorgänge können Schäden an den Heizelementen des Wärmestrahlungskopfes 35 für alle Arten annormalen Betriebs verhindert werden.
Ferner stellt INRS in Fig. 33 ein einleitendes Rücksetzsignal zum Zeitpunkt des Einschaltens und Ausschaltens der Stromversorgung dar, die durch die Stromversorgungseinheit 191 erfolgt. Da das einleitende Rücksetzsignal der Rücksetzklemme des R-S-Flip-Flops 297 und der UND-Schaltung 299 zugeführt wird und ohne störungsbehafteten, unstabilen Betrieb einen "L"-Pegel annimmt, kann eine unbedachtsame Ansteuerung des Wärmestrahlungskopfes 35 verhindert werden.
In Fig. 34 sind die betriebsmäßigen Taktgaben der vorliegenden Schutzüberprüfungsschaltung 262 für den Wärmestrahlungskopf dargestellt. Die Figur stellt eine Zeitablaufdarstellung dar, bei welcher die Ansteuerungssignale ENL 1 bis ENL 8 für den Wärmestrahlungskopf normalerweise erstmalig eingegeben werden, jedoch das ENL 2-Signal als Folge irgendwelcher Mängel länger als der vorgeschriebene Impuls 2 für das zweite Mal wird.
Fig. 35 ist eine Kennlinie, die die Beziehung zwischen der Breite des zugeführten Impulses und der Temperatur der Heizkörper 5 während der Ansteuerung des Wärmestrahlungskopfes darstellt. Wie aus der Figur ersichtlich ist, beträgt die Temperatur der Heizelemente 5 für die gewöhnliche Breite des zugeführten Impulses von 60 µsec etwa 420°C. Bei der vorliegenden Schutzüberprüfungsschaltung 262 ist für die Überprüfungsimpulsbreite 90 µsec vorgeschrieben, so daß die Temperatur der Heizelemente bis zu einem Maximum von etwa 500°C überwacht wird und Beschädigungen am Wärmestrahlungskopf vermieden werden können.
Es wird nunmehr auf den Aufbau und den Betrieb der Schnittstellen-Schaltung 193 Bezug genommen.
Fig. 36 zeigt die Einzelheiten der in Fig. 22 angegebenen Schnittstellenschaltung 193. Die Schnittstellenschaltung 193 ist eine Schaltung zum Austausch von Druckdaten, Steuerbefehl/Statusdaten, und dergl. zwischen der Drucker-Schnittstelle 127.
In Fig. 36 ist 301 ein Eingabe-Ausgabe-Port zur Übertragung von Signalen, die zur Übertragungssteuerung der Druckdaten verwendet werden, und 303 ist ein Port, der hauptsächlich zur Übertragung der Befehls- und Statusdaten dient. Ferner werden vier Signale, nämlich das Videodatensignal VDATA 1, das Videotaktsignal VCLK 1, das Zeilensynchronisierungssignal HSYNC 0, und das Seitensynchronisierungssignal PSYNC 0 an die Druckdaten-Steuerschaltung 185 geführt. Ein BUF 1-Signal ist ein Signal, das zur Übertragung der Druckdaten von der Drucker-Schnittstelleneinheit 127 dient. Ist dieses Signal "1", so bedeutet dies, daß die Vorbereitung für die Übertragung des Druckdatenblocks beendet ist. DAEN 1 zeigt an, daß die nunmehr übertragenen Daten effektive Daten sind (d. h., Daten, die auf dem Aufzeichnungspapier gedruckt werden). Ein PSTAT 0-Signal ist ein Startsignal für eine Druckseite, und ein STOP 0-Signal wird zum zeitweiligen Anhalten des Druckvorgangs von der Drucker-Schnittstelle 127 verwendet. IFD 0 bis IFD 7 (S 30) sind Zweiweg-Busse für Befehls- und Statusdaten und S 31 ist eine Steuersignalleitung für Datenabtastung, Besetzmeldungssignal und andere Signale.
Es wird nunmehr auf die Anordnung der Stromversorgungseinheit Bezug genommen.
Fig. 37 zeigt die Stromversorgungseinheit 191, welche eine Hilfsstromversorgung 310 und eine Hauptstromversorgung (über Netzschaltung) 323 umfaßt.
Die Hochspannungsseite eines Abwärtstransformators 313 der Hilfsstromversorgung 310 ist über einen Hauptschalter 311 mit dem öffentlichen Netz (Wechselspannung 100 V) verbunden und an der Niederspannungsseite wird die herabtransformierte Wechselspannung in einer Diodenbrücke 315 gleichgerichtet und mittels eines Kondensators C 5 geglättet.
Die geglättete Gleichspannung, d. h., die Hilfsversorgungsspannung Vaux wird durch einen Transistor einer Regelvorrichtung 317 und eine Zenerdiode D 2 für 24 V auf 24 V gehalten. Ferner wird ein Spannungsabfall in der Hilfsversorgungsspannung Vaux durch eine Diode D 1 abgetastet und der EIN- bzw. AUS-Zustand der Hilfsstromversorgung 310 wird durch einen Transistor 321 abgetastet.
Die Hilfsversorgungsspannung Vaux mit 24 V wird einem Leistungsrelais 319 zugeführt, das den EIN- bzw. AUS-Zustand der Hauptstromversorgung 323 in noch zu beschreibender Weise steuert. Ferner dient eine Diode D 3 zur Verhinderung einer Strommischung in der Hilfsstromversorgung 310 während der Zufuhr von 24 V durch die Hauptstromversorgung 323, eine Diode D 4 dient zur Funkenunterdrückung im Leistungsrelais 319, und die Diode D 5 dient zur Verhinderung einer Strommischung von der Hilfsstromversorgung zur Hauptstromversorgung 323.
An eine durchschaltbare Stromversorgung 323, die die Hauptstromversorgung wird, wird die öffentliche Versorgungsspannung über Arbeitskontakte RL-A und RL-B des Leistungsrelais 319 zugeführt, und von der Stromversorgung 323 werden Ausgangsspannungen +24 V, +12 V, -12 V und +15 V abgegeben, sowie ein Hauptinitialisierungssignal INRSM, das das Initialisierungssignal für den Mikroprozessor 171 und verschiedene Steuerschaltungen wird.
Die Ausgangsspannung wird dem Leistungsrelais 315 über einen Transistor 325 zugeführt, der den EIN- bzw. AUS-Zustand des Leistungsrelais 319 steuert. Ferner wird der EIN- bzw. AUS-Zustand des Transistors 325 durch ein Filmposition-Sensorsignal aus dem ersten Filmpositions-Sensor gesteuert, das über eine Ansteuerungs-Pufferstufe 327 zugeführt wird.
Es wird nunmehr auf die Stromversorgungseinheit Bezug genommen.
Fig. 38 ist eine Zeitablaufdarstellung für den EIN- bzw. AUS-Zustand der Stromversorgung der Stromversorgungseinheit 191.
Wird der Hauptschalter 311 geschlossen, so wird die Hilfsstromversorgung 310 eingeschaltet. Sind die Hilfsversorgungsspannung Vaux und die dem Leistungsrelais 319 zugeführte Spannung VRL etwa 24 V, so wird das Leistungsrelais 319 betätigt und die Relaiskontakte RL-A und RL-B sind geschlossen. Auf diese Weise wird die öffentliche Netzwechselspannung von 100 V der Hauptstromversorgung 323 zugeführt und der Betrieb wird eingeleitet.
Von der Hauptstromversorgung 323 werden die verschiedenen Spannungen abgegeben und ferner wird das Hauptinitialisierungssignal INRSM während einer vorgegebenen Zeitspanne abgegeben. Durch das Signal INRSM werden der Mikroprozessor 171 und andere Steuerschaltungen initialisiert.
Ist der Hauptschalter geöffnet, so sinkt die Hilfsversorgungsspannung Vaux ab, und bei einer Absenkung auf etwa 15 V stellt die Zenerdiode D 2 ihren Betrieb ein und der Transistor 321 befindet sich im Sperrzustand. Dabei ändert sich das einleitende Rücksetzsignal INRS von "L" auf "H" (+5 V) und das Schließen des Hauptschalters 311 wird durch den Mikroprozessor 171 erfaßt.
Nun wird dem Leistungsrelais 319 sowohl von der Hilfsstromversorgung als auch der Hauptstromversorgung über Dioden D 3 und D 5 eine Spannung zugeführt, so daß das Relais nicht ausgeschaltet wird, selbst wenn der Hauptschalter geöffnet ist und die Hauptstromversorgung 323 setzt ihren Betrieb fort.
Erfaßt der Mikroprozessor 171 die Abtrennung der Hilfsstromversorgung, so führt er folgende Steuervorgänge aus:
  • (i) Befindet sich der Film 1 in einer Haltestellung in Bereitschaft, wenn das Öffnen des Hauptschalters 311 durch die Unterbrechnung des einleitenden Rücksetzsignales INRS erfaßt wird, so überprüft der Mikroprozessor 171 den zustand des ersten Photosensors 63.
    Da sich der Film 1 in der Halt-Stellung befindet (wobei die Filmpatrone in einem dichtverschlossenen Zustand vorliegt) ist der Ausgang des Photosensors 63 in einem EIN-Zustand. Infolgedessen führt der Mikroprozessor 171 keinerlei Steuerfunktion aus, und das Leistungsrelais 319 wird abgeschaltet und die Hauptstromversorgung 323 abgetrennt.
  • (ii) Befindet sich der Film 1 in einer von der Halte-Position verschiedenen Stellung in Bereitschaftsstellung, wobei die Filmpatrone in einem nicht dicht geschlossenen Zustand vorliegt), so ist der Ausgang des Photosensors 63 in einem AUS-Zustand. Daher betätigt der Mikroprozessor 171 den Filmsteuermotor 47 zum Vorschub des Films 1. Wird das Lage-Erfassungsloch des Films durch den ersten Photosensor 63 erfaßt, so wird der Filmsteuermotor 47 zum Halten gebracht. Dabei ist der Mehrfachöffnungsabschnitt 3 des Films 1 innerhalb der Filmpatrone untergebracht und die Filmpatrone ist dicht verschlossen. Anschließend nimmt das Ausgangssignal der Pufferstufe 327 einen "H"-Pegel (offen) an, der Transistor 325 wird ausgeschaltet, das Leistungsrelais 319 wird ausgeschaltet und die Hauptstromversorgung 323 wird abgetrennt.
  • (iii) Betrieb während des Druckens:
    Bei einer Unterbrechungsanforderung von der Stromversorgungseinheit 191 erfaßt der Mikroprozessor 171 das Öffnen des Hauptschalters 311. Jedoch wird der Druckvorgang nicht zum Halten gebracht, da ein Druckbetrieb vorliegt. Anders ausgedrückt, der Druckvorgang wird, falls eine Unterbrechungsanforderung auftritt, wie bisher fortgesetzt, und der vorausgehend aufgeführte Betrieb gemäß (ii) wird zu dem Zeitpunkt aufgenommen, in dem der Druckvorgang für eine Seite beendet ist. Der Mikroprozessor 171 betätigt den Filmvorschubmotor 47 zum Transport des Films 1 nach Beendigung des Drucks. Werden die Lage-Erfassungslöcher 75 und 85 des Films ermittelt, so wird der Filmvorschubmotor 47 zum Halten gebracht, und die Filmpatrone ist dicht geschlossen. Nur zu diesem Zeitpunkt wird die Hauptstromversorgung 323 abgetrennt.
Wie vorausgehend beschrieben wurde, so ist, entsprechend der Leistungsversorgungseinheit 191, wenn der Hauptschalter 311 geöffnet ist, der Mehrfachöffnungsabschnitt 3 des Films 1 in der Filmpatrone untergebracht und der Film 1 wird bei dichtem Verschluß der Filmpatrone zum Halten gebracht. Daher kann ein Austrocknen des tintengefüllten Films 1 und eine Verdunstung von Tinte aus der Patrone einwandfrei verhindert werden.
Selbst wenn der Hauptschalter 311 unbeabsichtigt während des Druckens geöffnet wird, so wird die Hauptstromversorgung 323 somit nach Vollendung eines Blatts des Aufzeichnungspapiers 7 abgetrennt und die Filmpatrone ist dicht verschlossen. Daher kann das Drucken sicher durchgeführt werden und Fehldrucke und eine Tintenverdunstung werden verhindert.
Ferner kann der Zustand eines dichten Abschlusses der Filmpatrone nur durch das Signal für den Druckbeginn abgelöst werden, das von der Drucksteuereinheit kommt, so daß der Zustand des völlig dichten Abschlusses aufrechterhalten werden kann und ein Versagen des Films 1 als Folge des Austrocknens von Tinte und Verdampfung von Tinte aus der Patrone verhindert weden.
Es wird nunmehr auf die Speicheranordnung der Drucksteuereinheit 129 Bezug genommen.
Fig. 39 stellt eine Speicheranordnung dar, das die Anwendungsbereiche der Speicher in der Drucksteuereinheit 129 angibt.
Die Adressen von "0000" bis "5FFF" sind der Steuerprogrammbereich zur Steuerung des Drucksteuerbereichs als Ganzen und dieser umfaßt ein ROM 201.
Die Adressen von "6000" bis "7FFF" sind der Bereich des Arbeits-RAMs 205. Sie umfassen Taktgeber TIMA und TIMB (Diese Taktgeber führen die Zeitsteuerung mit verhältnismäßig langen Perioden in der Größenordnung von 5 ms aus, indem einer der Taktgeber unter den Taktgebern 199 der Fig. 22 veranlaßt wird, während einer vorgegebenen Periode zu unterbrechen, und indem die Taktgeberregister TIMA und TIMB für jede der Unterbrechungen gezählt werden.), ferner Papiergrößenregister, die den Inhalt des Kassetten-Diskriminierungsschalters 17 speichern, Statusregister 1 und 2, die den Status der Drucksteuereinheit zu diesem Zeitpunkt speichern, usw..
Die Adressen von "8000" bis 9FFF" stellen den Bereich der Datentabelle ROM 203 dar. Zusätzlich zur Speicherung der Beschleunigungs- und Verzögerungs-Taktgeberdaten des Papiervorschubmotors 19 enthalten sie Daten zur Steuerung der Druckdaten, beispielsweise bezüglich des Timings für das Drucken und der Zeit für den Papiervorschub, Temperaturvergleichssteuerdaten zum Vergleich der A/D-umgesetzten Daten aus den Thermistoren zwecks Steuerung der Patronentemperatur usw.
Fig. 40 stellt verschiedene Befehlsarten dar, die von der Druckerschnittstelle 127 abgegeben werden.
Statusanforderungsbefehle "SR 1" und "SR 2" dienen zur Abgabe von Statusdaten an den Bus, wenn der Status der Drucksteuereinheit ausgelesen wird, wobei diese Daten vor und nach dem Drucken einer Seite abgegeben werden, um den Status der Drucksteuereinheit 129 zu überwachen.
Der Einschaltbefehl "SELON" für eine gewählte Lampe dient zum Einschalten der gewählten Lampe in der Anzeigesteuereinheit 173, und der Ausschaltbefehl "SEL OFF" für eine gewählte Lampe dient zur Ausschaltung der Lampe.
Ein Datenbezeichnungsbefehl "PSEL" ist ein Befehl zur Bezeichnung der Daten, die von der Drucker-Schnittstelle 127 ausgegeben werden.
Durch diesen Befehl wird der Zustand von Bild und Zeichen jedes Mal beim Aussenden eines Befehls umgeschaltet.
Der Bilddichte-Wählbefehl "IDSEL" ist ein Befehl zur Auswahl der Bilddichte des Druckens, und so oft dieser Befehl abgegeben wird, wird die Dichte-Festlegung zwischen Hoch und Niedrig umgeschaltet. Ist die Dichte "hoch", so erfolgt der Vorgang eines Zweifachdrucks, und ist sie "niedrig", so erfolgt ein Einfachdruckvorgang.
Fig. 41 zeigt den Status der Drucksteuereinheit 129. In der Figur wird der 8-Bit-Status in der oberen Reihe zum Bus mittels des Statusanforderungsbefehls "SR 1" ausgesandt und die Teile in der unteren Reihe werden durch "SR 2" ausgesandt.
Von dem Status, der durch den Statusanforderungsbefehl "SR 1" abgerufen werden kann, wird "Select SWON" "1", wenn der Wählschalter in der Steueranzeigeeinheit 173 eingeschaltet wird. Dieser Status wird "0" bei Erhalt des Befehls "gewählte Lampe" ein ("SEL ON") oder "gewählte Lampe" aus ("SEL OFF"). "BEREIT" (READY) wird "1", wenn die Druckerschnittstelle 127 zum Drucken bereit ist. Die Dichte ändert sich in der Folge einer Dichte "1" (hoch) und einer Dichte "0" (niedrig) durch Empfang des Befehls "Wähle Bilddichte" ("IDSEL"). Das "Bild" (IMAGE) ändert sich in der Folge von Bild "1" und Zeichen "0" bei Erhalt des Befehls "Drucke gewählten Modus" (PSEL). "Kassettengröße" ergibt die Größe der gerade eingeschobenen Kassette als Kombination dreier Bits an.
Schließlich wird der Status mittels des Befehls "SR 2" verwendet, wenn sich die vorausgehend aufgeführte Angabe "BEREIT" (READY) sich im Zustand von "0" befindet und "KEIN PAPIER" wird "1", wenn kein Papier in der Kassette vorliegt.
"PAPIERSTAU" wird "1", wenn Papier gestaut wird, während es sich auf der Vorschubbahn des Druckers befindet. "DECKEL OFFEN" wird "1" mittels eines (nicht dargestellten) Mikroschalters, der durch den Öffnungs- und Schließvorgang der Vorschubvorrichtung in der oberen in Fig. 2 dargestellten Aufzeichnungseinheit betätigt wird. "KEINE TINTE" wird "1", wenn keine Tinte im Tintenbehälter verblieben ist.
Es wird nunmehr auf die Datenübertragung zwischen der Drucker-Schnittstelle 127 und der Drucksteuereinheit 129 und auf die Vorschubsteuerung eines jeden Impulsmotors in der Drucksteuereinheit während des Druckens von Zeichen Bezug genommen.
Der Betrieb wird in Verbindung mit der Zeitablaufdarstellung gemäß Fig. 42 beschrieben.
Bei Empfang von Druckdaten aus dem gastrechnerseitigen System prüft die Druckerschnittstelle 127 den Status der Drucksteuereinheit 129 durch Abgabe eines Statusanforderungsbefehls (SR 1 oder SR 2) entsprechend den Druckvorgängen. Abhängig hiervon und nach der Beurteilung, daß die Drucksteuereinheit 129 zum Drucken bereit ist, setzt sie die Druckbedingungen fest, indem sie der Drucksteuereinheit einen Befehl übermittelt, der die Druckbedingungen festlegt. Anschließend schaltet sie das Druckstartsignal PSTAT 1 auf einen "H"-Pegel.
Nach Empfang des Druckstartsignals PSTAT 1 veranlaßt die Drucksteuereinheit 129 den Umlauf der Vorschubwalze 13, indem der Papiervorschubmotor 19 in Rückwärtsrichtung angetrieben wird, um aus der Kassette 9 ein Blatt-Aufzeichnungspapier 7 zu entnehmen. Das entnommene Blatt wird von der Vorschubwalze 29 weiter gegen die (Resist) Walze 33 transportiert. Das Ende des transportierten Blattes wird vom ersten Papiererfassungssensor 30 erfaßt. Das erhaltene Signal wird dem Mikroprozessor 171 zugeführt.
Nach Diskriminierung des erhaltenen Signales stellt der Mikroprozessor 171 den Taktgeber 199 ein. Auf diese Weise wird das Papier während einer festliegenden Zeitspanne vorgeschoben. Nach diesem Papiervorschub wird das Papierende durch die (Resist) Walze 33 in ordnungsgemäßem Zustand gebracht.
Parallel zu dem vorausgehend aufgeführten Papiervorschubvorgang wid der Film 1 durch den Filmvorschubmotor 47 in eine bedruckbare Stellung befördert. Dabei wird der Filmeinstellvorgang durch das linke Lage-Erfassungsloch 75 oder das rechte Lage-Erfassungsloch 81 des Films gemäß Fig. 8 eingeleitet. Fig. 42 erläutert den Vorgang unter der Annahme, daß der Betrieb ausgehend von einem Zustand eingeleitet wurde, bei welchem der Punkt J 2 in Fig. 8 vom ersten Photosensor 63 erfaßt wurde.
Erhält der Mikroprozessor 171 ein Druckstartsignal PSTAT 1, so sendet er einen Impulsmotor-Steuerimpuls aus, um den Filmvorschubmotor 47 in Vorwärtsrichtung anzutreiben. In diesem Falle wird durch Einstellung des Taktgebers 199, der die Drehzahl der Impulsmotors auf einen Taktgeberwert steuert, der dem schnellen Betrieb entspricht, der Filmvorschubmotor 47 in Vorwärtsrichtung mit einer Drehzahl von "1" (hohe Drehzahl) angetrieben.
Nunmehr zählt der im Arbeits-RAM 205 (Fig. 22) befindliche Filmausgabezähler um "1" aufwärts, sooft ein Steuerimpuls für den Impulsmotor abgegeben wird. Infolgedessen wird der Steuerimpuls für den Impulsmotor abgegeben bis der gezählte Wert mit der Impulsnummer NA bis zum Punkt J 4 zusammenfällt, die im ROM 203 (Datentabelle) gespeichert ist. Erreicht der gezählte Wert den Betrag NA, so wird der Filmvorschubmotor 47 angehalten, wenn sich der Mehrfachöffnungsabschnitt 3 des Films 1 oberhalb des Wärmestrahlungskopfes 35 befind 30300 00070 552 001000280000000200012000285913018900040 0002003644635 00004 30181et.
Ist der Papiervorschub für das Aufzeichnungspapier 7 in der vorausgehend beschriebenen Weise beendet, so wird ein Seitensynchronisierungssignal PSYNCO zur Drucker-Schnittstelle abgegeben. Bei Empfang dieses Signals schaltet die Druckerschnittstelle 127 das Druck-Stopp-Signal STOPO auf "H"-Pegel und gestattet die Aussendung eines horizontalen Synchronisierungssignals HSYNCO.
Die Drucksteuereinheit 129 veranlaßt den Papiervorschubmotor (PFM) 19, in Vorwärtsrichtung zu drehen, um das Aufzeichnungspapier 7, das an der (Resist)-Walze 33 gehalten wird, zum Wärmestrahlungskopf 35 vorzuschieben. Ausgehend von dem Zeitpunkt, wo die Vorderkante des Aufzeichnungspapiers 7 die Position über dem Wärmestrahlungskopf 35 erreicht, werden horizontale Synchronisierungssignale HSYNCO der Drucker-Schnittstelle 127 zugeführt. Das horizontale Synchronisierungssignal HSYNCO wird für eine Zeitdauer abgegeben, die der Länge des Aufzeichnungspapiers 7 entspricht. Ferner wird, entsprechend der Abgabe des horizontalen Synchronisierungssignals HSYNCO der Filmvorschubmotor (IRM) 47 angetrieben, und der Film 1 wird mit einer Geschwindigkeit transportiert, die gleich der halben Fördergeschwindigkeit des Aufzeichnungspapiers ist. Anders ausgedrückt, dem Mikroprozessor 171 werden Vorschubimpulse im Verhältnis 1 : 2 zugeführt, d. h., ein Impuls für jeweils zwei horizontale Synchronisierungssignale HSYNCO.
Wird das horizontale Synchronisierungssignal HSYNCO entsprechend der Länge des Aufzeichnungspapiers 7 ausgesandt, so wird der Film 1 weiter in F-Richtung im Betrieb mit hoher Geschwindigkeit transportiert. Durch die Ermittlung des Lage-Erfassungslochs 81 des Films an der Stelle J 7 (Fig. 8) durch den ersten Photosensor 63, wird der Betrieb des Filmvorschubmotors 47 angehalten. Dabei befindet sich der Mehrfachöffnungsabschnitt 3 des Films in der Filmpatrone 43, so daß sich die Filmpatrone 43 in einem Zustand befindet, in dem sie dicht gegenüber der Umgebung abgeschlossen ist. Ferner erfolgt das Anhalten des Papiervorschubmotors in einem Zeitpunkt, wo das hintere Ende des Aufzeichnungspapiers 7 an der Position oberhalb des zweiten Papiererfassungssensors 32 vorbeitritt, der in der Papierauswurfeinheit vorgesehen ist. Ist der Papierauswurf beendet, so wird das Seitensynchronisierungssignal PSYNCO auf "H"-Pegel geändert, und das System tritt in den Bereitschaftszustand ein, indem es für den Beginn des nächsten Druckvorgangs bereitgehalten wird.
Wird ein neues Druck-Startsignal PSTAT 1 in diesem Zustand erhalten, so transportiert die Drucksteuereinheit 129 den Film in E-Richtung, da der Film 1 in dem Zustand angehalten wurde, indem die Stelle J 7 gemäß Fig. 8 erfaßt wird, und gibt an den Filmvorschubmotor 47 Impulse ab, die dem Wert NB entsprechen, bis der Film am Punkt J 6 ankommt, der den Punkt für den Beginn des Druckvorgangs darstellt.
Ferner werden während der Weiterbeförderung des Films 1 Signale von en in Fig. 8 dargestellten Filmbewegungs-Erfassungslöchern überprüft. Dabei sind Filmbewegungs-Erfassungslöcher 82, die einen vorgegebenen Abstand voneinander aufweisen und die bezüglich des Mehrfachöffnungsabschnitts 3 des ersten Lage-Erfassungslochs 75 auf der linken Seite und des zweiten Lage-Erfassungslochs 79 auf der rechten Seite an der gegenüberliegenden Seite angeordnet sind. Diese Filmbewegungs-Erfassungslöcher 82 übernehmen die Erfassung des nicht erfaßten Lochabschnitts der Filmbewegungs-Erfassungslocheinheit unter Verwendung eines Filmbewegungssensors 66, der nach dem gleichen Prinzip arbeitet wie der erste Photosensor 63 zur Erfassung der Filmlage. Gemäß Fig. 23 werden Signale vom Filmbewegungssensor 66 über den Eingabeport vom Mikroprozessor gelesen. Der Abstand der Filmbewegung-Erfassungslöcher ist bei dieser Ausführungsform ein Betrag, der der Länge von vier Impulsen entspricht, die dem Filmvorschubmotor 47 zugeführt werden. Entsprechend setzt der Mikroprozessor 171, wenn sich das Signal infolge der Erfassung der Filmbewegungs-Erfassungslöcher während des Filmtransports ändert, vorbestimmte Bits in das interne Register.
Die vorausgehend erwähnten Bits werden nach der Ausgabe von Steuerimpulsen zum Filmvorschubmotor 47 zurückgesetzt. Anschließend wird vor der Ausgabe eines vierten Steuerimpulses eine Beurteilung abgegeben, ob die vorausgehend erwähnten Bits in der Tat gesetzt wurden oder nicht. Falls sie als gesetzt ermittelt werden, werden sie nach Ausgabe des Steuerimpulses zurückgesetzt und der Filmvorschub wird weitergeführt. Sind sie nicht gesetzt, so wird die Steuerung der Heizelemente zu dem Zeitpunkt gestoppt und der Druckvorgang wird beendet (siehe die Zeitablaufdarstellung nach Fig. 55).
Die Fig. 43 und 44 sind Darstellungen, die detaillierte Taktangaben während des in Fig. 42 dargestellten Druckvorgangs aufführen.
Nimmt in Fig. 43 das Seitensynchronisierungssignal PSYNCO an der Druckerschnittstelle 127 einen "L"-Pegel an, so erhält das Druck-Startsignal PSTAT 1 einen "L"-Pegel.
Ist die Bit-Entwicklung für die Bildpufferstufen-RAMs 163 und 165 beendet, so nimmt das BUF 1-Signal, das das Vorliegen von aus den Bildpufferstufen 163 und 165 ausgegebenen Daten anzeigt, einen "H"-Pegel an, und das Stopp-Signal STOPO, das den Druckvorgang zeitweilig anhält, nimmt einen "H"-Pegel ein (d. h., es gibt das Anhalten frei). Ferner nimmt das DAEN 1-Signal, welches angibt, daß die ausgesandten Daten die tatsächlich zu druckenden Daten sind, einen "H"-Pegel an. Dabei gibt die Druck-Steuereinheit 129 das horizontale Synchronisierungssignal HSYNCO ab und ferner einen Zeilenabschnitt (zahlenmäßig 1728) des Synchronisierungstakts VCLK 1 der Druckdaten.
Mittels des horizontalen Synchronisierungssignals HSYNCO und des Synchronisierungstaktsignals VCLK 1 sendet die Druckerschnittstelle 127 Druckdaten der Bildpufferstufen 163 und 165 zur Drucksteuereinheit 129. In Fig. 42, die den Aspekt des Zeichendrucks darstellt, ist eine Zeileneinheit in effektive Zeilen n 1 und Abstandsvorschübe n 2 unterteilt, wie in Fig. 21 gezeigt wird. Entsprechend wird das DAEN 1-Signal derart gesteuert, daß es während der Zeitspanne, in welcher die 1-Zeilensynchronisierungssignale HSYNCO abgegeben werden, einen "H"-Pegel aufweist. Ferner erfolgt während der Zeitspanne, wo sich DAEN 1 auf "L"-Pegel befindet, d. h., in den Bereichen für Abstandsvorschub, der einfache Papiervorschub, ohne daß ein Drucken erfolgt, so daß die Bewegung des Filmvorschubmotors 47 angehalten wird. Nimmt das DAEN 1-Signal einen "H"-Pegel ein, so wird die Bewegung des Filmvorschubmotors 47 gestartet.
Durch eine Anordnung, welche den Filmtransportvorgang in der vorausgehend dargestellten Weise vornimmt, ist es möglich, die Länge des Mehrfachöffnungsabschnitts 3 des Films 1 zu verringern.
Fig. 44 ist eine Erläuterung bezüglich des Timings für die Abgabe der Steuerimpulse an den Papiervorschubmotor 19 und an den Filmvorschubmotor 47 während des in Fig. 43 dargestellten Betriebs.
Die Steuerimpulse für den Papiervorschubmotor 19 werden, wie aus der Figur ersichtlich, in beschleunigter Weise abgegeben. Dies erfolgt wegen der im Antriebsteil vorliegenden Trägheit, um den Motor wirksamer einzusetzen, indem die Drehzahl des Motors zu Beginn des Antriebs aus einer niedrigen Drehzahl nachfolgend in eine hohe Drehzahl umgeschaltet wird.
Daher beginnt nach Beendigung des in der Figur dargestellten Beschleunigungsabschnitts der Papiervorschubmotor 19 sich mit konstanter Drehzahl zu drehen. Die Steuerimpulse für den Filmvorschubmotor 47 werden synchronisiert mit den Steuerimpulsen für den Papiervorschubmotor 19 abgegeben. Da jedoch die Filmvorschubgeschwindigkeit auf die Hälfte der Vorschubgeschwindigkeit des Aufzeichnungspapiers eingestellt ist, werden die Steuerimpulse für den Filmvorschubmotor 47 im Verhältnis von einem Impuls auf jeweils zwei Steuerimpulse des Papiervorschubmotors 19 abgegeben. Ferner wird das horizontale Synchronisierungssignal HSYNCO der Druckerschnittstelle 127 synchronisiert mit dem Steuerimpuls für den Papiervorschubmotor 19 zugeführt.
Die Steuerung der Steuerimpulse für die Vorschubmotoren 19 und 47 wird durchgeführt, um einen beschleunigten Betrieb und einen verzögerten Betrieb der Motoren 19 und 47 zu erreichen, indem die am Taktgeber 199 gesetzten Daten für jede Unterbrechungsanforderung geändert werden. Ferner wird bei diesem Betriebsbeispiel die Datenübertragung zu den Bildpufferstufen 163 und 165 auf der Seite der Druckerschnittstelle 127 schneller als die Druckgeschwindigkeit ausgeführt, so daß sich sowohl das Stopp-Signal STOPO und das BUF 1-Signal auf "H"-Pegel befinden und der Papiervorschubmotor 19 wird kontinuierlich ohne Anhalten betrieben.
Wird der Filmvorschubmotor 47 zeitweilig angehalten, so erfolgt dies augenblicklich ohne durch einen Verzögerungsbetrieb zu gehen. Dies ist möglich, weil der Filmvorschubmotor 47, der eine geringere Drehzahl (die Hälfte) als der Papiervorschubmotor 19 aufweist, eine geringere (Last) Trägheit hat und mit einer Frequenz im Selbsterregungsbereich des Impulsmotors (siehe Fig. 56) angetrieben wird.
Daher ist für ein zeitweiliges Anhalten des Filmvorschubmotors 47, wenn der Papiervorschubmotor kontinuierlich mit konstanter Drehzahl arbeitet, kein besonderer Verzögerungsschritt erforderlich.
Es wird nunmehr auf das Drucken von Bilddaten Bezug genommen.
Die Fig. 45 und 46 stellen Zeitablaufdarstellungen beim Drucken von Bilddaten dar.
Der Papiertransport zu Beginn des Druckens und der Betrieb des Filmvorschubmotors sind die gleichen wie in Fig. 43. Der in Fig. 45 erläuterte Betrieb zeigt das Drucken von Bilddaten. Die Daten werden von den Bildpufferstufen 163 und 165 (Fig. 16) abgegeben und zwar von der Bildpufferstufe 163 zuerst und anschließend von der Bildpufferstufe 165. Während der Zeit, wenn erste Daten von der Bildpufferstufe 163 abgegeben werden, erfolgt eine Datenübertragung von dem gastrechnerseitigen System 125 zur Bildpufferstufe 165. In der Figur werden die Betriebs-Taktgaben für einen Fall dargestellt, bei welchem die Datenübertragungsgeschwindigkeit vom gastrechnerseitigen System 125 niedrig ist, so daß sie nicht die Geschwindigkeit auf der anderen Seite erreicht.
Das DAEN 1-Signal, das die Effektivität des Druckens anzeigt, wird zu allen Zeiten auf "H"-Pegel gehalten, da die in Frage stehenden Daten Bilddaten sind. Das STOPO-Signal und das BUF 1-Signal werden in der nachfolgend erläuterten Weise gesteuert.
Zuerst wird, da die Datenübertragung zur Bildpufferstufe 165 während der ersten Abgabe von Daten beendet ist, das BUF 1-Signal in der Mitte der Datenübertragung aus der Bildpufferstufe 163 auf "L"-Pegel umgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auf der Seite der Drucksteuereinheit 129 der Verzögerungsschritt für den Papiervorschubmotor 19. Daher werden der Papiervorschubmotor 19 und der Filmvorschubmotor 47, der synchron mit dem Papiervorschubmotor 19 angetrieben wird, jeweils verzögert. Anschließend werden durch eine Änderung des STOPO-Signals von der Druckerschnittstelle 127 auf "L"-Pegel beide Vorschubmotoren 19 und 47 zum Halten gebracht.
Das Drucken eines zweiten Datenblocks wird bei Beendigung der Datenübertragung vom gastrechnerseitigen System 125 an die Bildpufferstufe 165 begonnen. Dabei wird bei Beendigung der Datenübertragung zur Bildpufferstufe 165 das BUF 1-Signal auf "H"-Pegel geändert und das STOPO-Signal wird ebenfalls auf "H"-Pegel geändert, wodurch das zeitweilige Anhalten des Druckvorgangs freigegeben wird. Die Drucksteuereinheit 129 steuert erneut den Papiervorschubmotor 19 im Beschleunigungsbetrieb und führt das Drucken des zweiten Datenblocks mittels der Erzeugung horizontaler Synchronisierungssignale aus.
Fig. 46 ist eine erläuternde Darstellung zur Angabe des Timings für die Abgabe von Impulsen an den Papiervorschubmotor 19 und den Filmvorschubmotor 47 bei dem in Fig. 45 gezeigten Betrieb.
Die ersten Beschleunigungs-Taktgaben für den Blockdruck sind die gleichen wie bei Fig. 44. Eine Verzögerung, nach einer Änderung des BUF 1-Signals auf "L"-Pegel wird in M-Stufen durchgeführt. Die Verzögerungssteuerung hierfür wird ebenfalls durchgeführt, indem die gesetzten Daten des in Fig. 22 dargstellten Taktgebers 199 geändert werden.
Die Verzögerung des Papiervorschubmotors 19 wird in M-Stufen ausgeführt, wobei die gleiche Anzahl von Stufen wie bei der Beschleunigung vorhanden ist. Daher wird das BUF 1-Signal derart gesteuert, daß es durch das Zeilensynchronisierungssignal HSYNCO, wo M-Stufen vor dem zeitweiligen Anhalten erscheinen, auf "L"-Pegel geändert wird. Bei dieser Steuerung wird die Druckeinheitszeile durch die Druckbedingungen zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Ist daher die Übertragung zur nächsten Bildpufferstufe zu dem Zeitpunkt beendet, an welchem ein Borgensignal eines Datenübertragungszählers erzeugt wird, (das durch das Zeilensynchronisierungssignal HSYNCO abwärts gezählt wird), das nicht dargestellt ist und in der Drucker-Übertragungssteuervorrichtung 159 der Druckerschnittstelle 127 mit Hilfe des Zählens des Zeilensynchronisierungssignals HSYNCO vorgesehen wird, so wird das BUF 1-Signal auf "L"-Pegel gesetzt. Daher kommt der gesetzte Anfangswert des Zählers dem Wert gleich, der durch Subtrahieren des Werts der Schrittzahl M von der Zahl der Einheitszeilen erhalten wird.
Ferner wird darauf hingewiesen, daß ein weiterer Betriebsfall für die Steuerung des Filmvorschubmotors 47 vorhanden ist. Wird ein zeitweiliges Anhalten durch ein STOPO-Signal von der Druckerschnittstelle 127 erreicht, so beginnt der Mikroprozessor eine Zeitzählung unter Verwendung des Taktgebers 199. Dieser Zeitzählvorgang wird durch Zählen der Ausgangssignale eines Kanals des Taktgebers 199 durchgeführt, der mit einer konstanten Periode (5 ms) mit einem Zählerregister zusammenarbeitet, das sich im Arbeits-RAM 205 befindet. Stimmt der gezählte Zeitwert mit dem Zeitsperrewert T der Datentabelle im ROM 203 überein, so ergibt der Mikroprozessor Steuerimpulse für einen Schrittabschnitt an den Filmvorschubmotor 47 und bewegt den Film 1.
Nach Löschen des Zählerregisters zu diesem Zeitpunkt führt der Mikroprozessor 171 erneut den Zählvorgang durch. Dieser Zählvorgang wird angehalten, wenn das STOPO-Signal, das den Beginn des nächsten Druckdatenblocks anzeigt, in "H" geändert wird.
In Fig. 47 sind der effektive Druckbereich in Querrichtung und der effektive Druckbereich in Längsrichtung dargestellt, die jeweils den Fig. 20 und 21 entsprechen. Der effektive Druckbereich in Querrichtung entspricht n 2-n 1 der Fig. 20 und der effektive Druckbereich der Längs-Einheitszeile und des Abstands entspricht jeweils n 1-Punkten und n 2-Punkten der Fig. 21.
In Fig. 48 sind die Bedingungen angegeben, die die Tintentemperatur in der Tintenpatrone steuern.
In der Figur sind V TH1 und V TH2 Spannungswerte an den Verbindungsstellen zwischen einem Thermistor 223 und einem Widerstand R 13 sowie zwischen einem Thermistor 225 und einem Widerstand R 14. Daher ändert sich die Spannungen an diesen Punkten abhängig von den von den Thermistoren erfaßten Temperaturen. Ist die Temperatur niedrig, so wird der Widerstand des Thermistors hoch und entsprechend die Spannung. Wird andererseits die Temperatur hoch, so erniedrigt sich die Spannung.
Der Mikroprozessor 171 liest die Spannungen V TH1 und V TH2 als digitale Daten über den A/D-Umsetzer 227 und vergleicht sie mit den Vergleichsdaten (die in diesem Falle durch die digitalisierten Werte von V TH1 und V TH2 bei einer Kontrolltemperatur von 15°C gebildet werden). Falls V TH einen kleineren Wert als die Vergleichsangabe hat, so wird der thermisch isolierte Heizkörper, der dem betreffenden Thermistor entspricht, eingeschaltet. Im gegenteiligen Falle wird der thermisch isolierte Heizkörper abgeschaltet. Durch eine derartige Steuerung ist es möglich, die Tintentemperatur innerhalb eines bestimmten Bereichs zu halten.
In Fig. 49 ist ein internes Blockschaltbild einer integrierten Schaltung 331 für eine Impulsmotorsteuerung dargestellt, die für die Impulsmotorsteuerschaltung 177 verwendet wird. Diese integrierte Schaltung ist ein Treiber, der als Zerhackertyp für einen Konstantstrom ausgebildet ist, wobei der Typ SI-7115B von Sanken Electric Co. verwendet wurde.
In Fig. 49 stellt eine Bezugsspannungseinheit 333 eine Schaltung zur Erzeugung einer vorgegebenen Konstantspannung, ausgehend von der Versorgungsspannung Vcc, dar. Ein erster Ausgang ist mit einer Oszillatorschaltung 335 verbunden und ein zweiter Ausgang, der durch eine Unterteilung des ersten Ausgangs mittels eines internen Widerstands erzeugt wird, ist an einen externen Widerstand R 41 und einen Vergleichsverstärker 337 angeschlossen. Die Oszillatorschaltung 335 ist eine Schaltung, die eine Dreieckwelle für eine Zerhackersteuerung erzeugt, und ihr Ausgang wird an den Vergleichsverstärker 337 über einen Kondensator C 7 geführt. Der Kondensator C 7 ist mit einem Widerstand R 43 verbunden, der an einen Motorstrom-Sensorwiderstand R Y angeschlossen ist. Entsprechend wird an den Eingang an der Kondensator-C 7-Seite des Vergleichsverstärkers 337 eine resultierende Spannung des Ausgangs erhalten, der durch Spannungsumformung des Motorstroms und der Dreieckwelle aus der Oszillatorschaltung 335 erhalten wurde.
Im Vergleichsverstärker 337 werden der zweite Bezugsausgang aus der Bezugsspannung und die resultierende Spannung verglichen und nur jener Abschnitt, dem die resultierende Spannung zugeführt wird, der kleiner als der zweite Bezugsausgang ist, wird der Steuereinheit 339 als Steuerimpulssignal zugeführt. Daher wird die Impulsbreite des Steuerimpulses zu dem Zeitpunkt stabil, wenn ein Strom im Motor fließt, und der Strom nimmt einen Wert an, der der zweiten Bezugsausgangsspannung entspricht. Anders ausgedrückt, der Motorstrom wird erhöht, wenn die zweite Bezugsausgangsspannung groß wird, und er wird erniedrigt, wenn die Ausgangsspannung niedrig wird.
Fig. 50 stellt Einzelheiten der Motoreinheit und der Motorsteuerschaltung 177 dar sowie die Filmvorschubeinheit des in Fig. 49 dargestellten Ausgabeports.
In Fig. 50 ist 341 ein E/A-Port zur Ausgabe eines Steuersignals, das den integrierten Schaltkreis für den Motorantrieb steuert, die Ausgänge PA 0 bis PA 3 liefern Steuersignale für verschiedene Phasen des Impulsmotors und der Ausgang PA 4 liefert ein Signal, das den Strom in der integrierten Motorschaltung IC 331 steuert.
Den vierten und fünften Stift der Bezugsspannungsklemmen des Vergleichsverstärkers 337 in der integrierten Motorsteuerschaltung IC 331 werden Spannungen zugeführt, die durch einen Widerstand R 41 und die Widerstände innerhalb der integrierten Schaltung unterteilt werden.
Mit dem vierten und fünften Stift ist ferner ein Widerstand R 42 verbunden, der seinerseits an die Ausgangsklemme des mit offenem Kollektor arbeitenden Negators 343 angeschlossen ist. Infolgedessen werden, wenn der Ausgangstransistor des Negators 343 eingeschaltet ist, der Widerstand R 41 und der Widerstand R 42 parallel miteinander geschaltet, so daß die zweite Bezugsspannung niedrig wird. Daher ist der im Motor fließende Strom in den Fällen verschieden, wo der Negator ein- und ausgeschaltet wird, und der Strom in der Wicklung wird groß, wenn der Signalpegel des Ausgabeports PA 4 auf "L" und klein, wenn er auf "H" ist.
Das Wicklungsstrom-Steuersignal des Ausgabeports PA 4 nimmt einen "L"-Pegel ein, wenn für den Film ein Ausgangswert eingestellt wird, wobei, wenn der Film mit hoher Geschwindigkeit umläuft und transportiert wird, der in der Wicklung des Impulsmotors fließende Strom ansteigt, so daß es möglich wird, einen schnellen Antrieb zu erhalten. Ferner wird während des Druckens, d. h., wenn der Film mit niedriger Geschwindigkeit gefördert wird, nicht viel Antriebsdrehmoment benötigt, so daß das Signal des Ausgangsport PA 4 einen "H"-Pegel einnimmt und der Strom verringert wird.
Wie zuvor ist es durch Steuerung des in der Wicklung fließenden Stroms möglich, die Vorrichtung bei ihrer Einstellung mit hoher Geschwindigkeit zu betreiben und während des Druckens ist es möglich, Lärm und besonders Schwingungen durch Verringerung des Steuerstroms zu verkleinern. Durch die Verringerung der Schwingungen des Motors während des Druckens können ebenfalls die Schwingungen des Films verringert werden, so daß das Auflösevermögen des Drucks verbessert wird.
Fig. 51 stellt eine weitere Ausführungsform der Innenschaltung des in Fig. 12 dargestellten Wärmestrahlungskopfs dar.
Bei dieser Ausführungsform werden zweite Heizelemente 5 c zur Steuerung vorgesehen (die anschließend als reaktive Heizelemente bezeichnet werden) zusätzlich zu dem am Wärmestrahlungskopf vorhanden reaktiven Heizelemente 5 b. Die reaktiven Heizelemente 5 b und 5 c sind an beiden Seiten der effektiven Heizelemente 5 a (H 1 bis H 1728) vorgesehen. Die Widerstände der reaktiven Heizelemente 5 b und 5 c sind in Fig. 53 als rechter Hilfswiderstand Rr und linker Hilfswiderstand R 1 dargestellt. Zusätzlich ist eine Überbrückungsleitung JP zur Verbindung der reaktiven Widerstände 5 b und 5 c in Parallelschaltung vorhanden. Der resultierende Widerstand im Falle einer Verbindung mit der Überbrückungsleitung JP ist selbstverständlich proportional dem Durchschnittswiderstand der reaktiven Widerstände, die links und rechts vorgesehen sind.
Somit kann durch Verbindung der HMR-Klemme der Fig. 51 mit der Analogeingangsklemme des A/D-Umsetzers 264 nach Fig. 30 eine Steuerung der Druckimpulsbreit erreicht werden, die proportional dem Parallelwiderstand der reaktiven Widerstände ist.
Mit einer derartigen Steuerung erfolgt der Betrieb der Heizelemente unter Impulsbreitenbedingungen, die näher am tatsächlichen effektiven Widerstand liegen als dies bei der Steuerung mit dem spezifischen Widerstand eines reaktiven Widerstands an einer Seite allein möglich ist, so daß eine Streuung beim Drucken verringert werden kann und eine höhere Druckqualität erzielbar ist.
Anschließend wird eine Verbesserung der Steuerung mittels der parallelen reaktiven Widerstände beschrieben. In diesem Falle werden die reaktiven Heizelemente 5 b und 5 c unabhängig am A/D-Umsetzer 264 angeschlossen, d. h. eine Verbindung mittels einer Überbrückungsleitung JP gemäß Fig. 51 ist nicht vorhanden. Die Klemmen HMR und HML sind mit den Klemmen AI 1 und AI 2 des A/D-Umsetzers nach Fig. 52 verbunden. Der Mikroprozessor 171 liest die relativen Widerstände R 1 und Rr über den A/D-Umsetzer 264 vor dem Druckbeginn ab. Eine Änderung des Widerstands der effektiven Heizkörper wird berechnet, indem die Widerstände R 1 und Rr der reaktiven Heizelemente miteinander verbunden werden.
Die tatsächliche Zeitsteuerung während des Druckens ist in Fig. 54 dargestellt. Bei der in Fig. 4 gezeigten Steuerung erfolgt die Steuerung der effektiven Heizelemente 5 a durch Einstellen der Pulsbreite für jeden der sieben Blöcke, die durch die Zeitmultiplexsteuersignale ENH 1 und ENH 7 unterteilt werden. Dabei wird eine Unterbrechung vom Mikroprozessor 171 über das ENL 8-Signal angefordert. Eine geeignete Steuerung bezüglich der Breite des zugeführten Impulses erfolgt durch den Mikroprozessor 171 mittels Einstellung der Werte der Impulsbreiten-Steuertabelle im Daten-ROM 203 am Taktgeber 199 für jede Gruppeneinheit, abhängig vom Resultat der Widerstandsberechnung. Beim in Fig. 54 dargestellten Beispiel entspricht die Impulsweite T 1 der R 1-Seite der Fig. 53 und T 8 entspricht der Rr-Seite. Da R 1≦λτRr ist, ergibt sich T 1≦λτ T 8.
Durch Änderung des zugeführten Impulses für jede Gruppe im Einklang mit obigen Erläuterungen können Drucke mit höherer Qualität erhalten werden.
Es wird nunmehr auf die durch die Erfindung erzielten Wirkungen Bezug genommen.
Wie vorausgehend im einzelnen erläutert wurde, wird erfindungsgemäß die Bewegung des Films veränderbar gesteuert und zwar abhängig von der Lagebeziehung zwischen dem Mehrfachöffnungsabschnitt und den Heizelementen, von Beziehungen wie der Steuerung der Heizelemente und dem Transport unbeschriebenen Papiers, wodurch folgende Wirkungen erzielt werden:
  • 1. Die Geschwindigkeit des Films wird verändert, falls ein Mehrfachöffnungsabschnitt sich an der Stelle der Heizelemente befindet und ferner falls dies nicht zutrifft. Daher wird beim Drucken einer großen Anzahl von Seiten die Verlustzeit zwischen den Druckvorgängen verringert und ein Drucken mit hoher Geschwindigkeit erzielt.
  • 2. Während ein Aufzeichnungsmedium für die Aufzeichnung zugeführt wird, wird der Mehrfachöffnungsabschnitt in eine Lage oberhalb der Heizelemente bewegt. Daher kann der Druckvorgang unmittelbar nach Zufuhr des Aufzeichnungsmediums begonnen werden, wodurch ein rascher Druckvorgang ermöglicht wird.
  • 3. Der Film wird nicht bewegt, wenn den Heizelementen keine Druckdaten zugeführt werden. Daher ist keine Notwendigkeit vorhanden, den Mehrfachöffnungsabschnitt lang zu bemessen, wodurch es möglich wird, den Film mühelos und wirtschaftlich herzustellen.
    Verschiedene Abänderungen sind für den Fachmann offensichtlich und werden von der Erfindung mit umfaßt.

Claims (22)

1. Aufzeichnungsvorrichtung zur Aufzeichnung von Daten auf einem Aufzeichnungsmedium entsprechend den aufgezeichneten Daten, gekennzeichnet durch:
einen Film (1) mit einem Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder Mehrfachausnehmungsabschnitt, in welchem zahlreiche winzige Öffnungen oder in welchem zahlreiche Ausnehmungen vorhanden sind,
eine Vorrichtung zur Zufuhr von Aufzeichnungstinte zum Film (1),
eine Vorrichtung (35) zum Erwärmen des mit Tinte gefüllten Mehrfachöffnungsabschnitts oder Mehrfachausnehmungsabschnitt zur Auströmung von Tinte auf das Aufzeichnungsmedium mittels des Drucks von erzeugten Blasen,
eine Vorrichtung zur Steuerung der Heizvorrichtung entsprechend den aufgezeichneten Daten,
eine Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung des Aufzeichnungsmediums, und
eine Vorrichtung zur veränderlichen Steuerung des Vorschubs des Films (1) abhängig von der Relativlage zwischen dem Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder dem Mehrfachausnehmungsabschnitt und der Heizvorrichtung, dem Steuerungszustand der Heizvorrichtung und dem Vorschubzustand des Aufzeichnungsmediums.
2. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die Filmbewegung den Film derart steuert, daß er mit einer ersten Geschwindigkeit bewegt wird, wenn sich der Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder der Mehrfachausnehmungsabschnitt oberhalb der Heizvorrichtung (35) befindet, und daß der Film mit einer zweiten Geschwindigkeit bewegt wird, wenn sich der Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder Mehrfachausnehmungsabschnitt nicht oberhalb der Heizvorrichtung (35) befindet.
3. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorschubgeschwindigkeit des Films eine niedrige Geschwindigkeit und die zweite Vorschubgeschwindigkeit des Films eine hohe Geschwindigkeit ist.
4. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorschubgeschwindigkeit des Films ein Viertel der zweiten Vorschubgeschwindigkeit des Films beträgt.
5. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Steuerung der Filmbewegung den Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder Mehrfachausnehmungsabschnitt des Filmes derart steuert, daß er oberhalb der Heizvorrichtung (35) bewegt wird, während die Steuervorrichtung für die Bewegung des aufgezeichneten Elements ein Aufzeichnungsmedium (7) in die Aufzeichnungsposition bringt.
6. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die Filmbewegung den Film (1) mit einer ersten Geschwindigkeit steuert, wenn der Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder Mehrfachausnehmungsabschnitt sich oberhalb der Vorrichtung (35) befindet und den Film ferner mit einer zweiten Geschwindigkeit steuert, wenn sich der Mehrfachöffnungsabschnitt (3) oder Mehrfachausnehmungsabschnitt nicht oberhalb der Heizvorrichtung (35) befindet.
7. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorschubgeschwindigkeit des Films eine niedrige Geschwindigkeit und die zweite Vorschubgeschwindigkeit des Films eine hohe Geschwindigkeit ist.
8. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die Filmbewegung eine Steuerung zum Anhalten des Films (1) vornimmt, wenn die aufgezeichneten Daten nicht der Steuervorrichtung für die Heizvorrichtung zugeführt werden.
9. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die Filmbewegung einen Filmvorschubmotor (47) umfaßt, sowie eine Filmlage-Erfassungsvorrichtung (61, 62; 63, 65; 75, 77, 79, 81) zur Erfassung der Filmlage und eine Steuereinheit zur Zufuhr eines Steuersignals zum Filmvorschubmotor entsprechend eines Filmlagesignals von der Filmlage-Erfassungsvorrichtung.
10. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmlage-Erfassungsvorrichtung einen ersten Filmlage-Sensor (63), einen zweiten Filmlage-Sensor (65) und einen Filmbewegungs-Sensor (66) umfaßt, und daß die Steuereinheit einen Mikroprozessor (171) umfaßt.
11. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung zur Filmbewegung einen Filmvorschubmotor (47) umfaßt, eine Filmlage-Sensorvorrichtung (61, 62; 63, 65; 75, 77, 79, 81) zur Erfassung der Filmlage, und eine erste Steuereinheit zur Abgabe eines Steuersignals an den Filmvorschubmotor (47), abhängig von einem Filmlagesignal der Filmlage-Sensorvorrichtung, und daß die Steuervorrichtung für die Bewegung des aufgezeichneten Elements eine Lage-Sensorvorrichtung zur Erfassung der Lage des Aufzeichnungsmediums umfaßt, einen Motor (19) zum Vorschub des Aufzeichnungsmediums und eine zweite Steuereinheit zur Abgabe eines Steuersignals an den Motor (19) zum Vorschub des Aufzeichnungsmediums in Einklang mit dem Lagesignal des Aufzeichnungsmediums, das von der Lage-Sensorvorrichtung erhalten wurde.
12. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmlage-Sensorvorrichtung einen ersten Filmlagesensor (63) umfaßt, einen zweiten Filmlagesensor (65) und einen Filmbewegungssensor (66), daß die Lagesensorvorrichtung für das aufgezeichnete Element einen ersten Papiererfassungssensor (30) und einen zweiten Papiererfassungssensor (32) umfaßt, und daß die erste und die zweite Steuereinheit einen Mikroprozessor (171) umfaßt.
13. Aufzeichnungsvorrichtung zur Aufzeichnung von Daten auf einem Aufzeichnungsmedium durch Einfüllen von Aufzeichnungstinte in einem Film, der eine große Anzahl winziger Öffnungen aufweist und durch ausströmende Tinte aus den winzigen Öffnungen mittels des Drucks von Blasen, die durch Erhitzen eingefüllter Tinte mittels Heizelementen erzeugt wurden, gekennzeichnet durch:
eine Vorrichtung zur Steuerung des Aufzeichnungsmediums (7) und eine Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung des Films (1) synchron mit dem Vorschub des Aufzeichnungsmediums.
14. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die Bewegung des aufgezeichneten Elementes einen Impulsmotor (19) zum Vorschub des Aufzeichnungsmediums und eine Steuereinheit zur Abgabe eines Steuerimpulses für den Impulsmotor für den Vorschub umfaßt, und daß die Steuervorrichtung für die Filmbewegung einen Impulsmotor (47) für den Vorschub des Films (1) sowie eine Vorrichtung zur Abgabe eines Filmvorschub-Steuerimpulses in einem Verhältnis von einem Impuls für eine Anzahl von Steuerimpulsen aus der Steuereinheit umfaßt, die synchronisiert mit dem letztgenannten Filmvorschub-Steuerimpuls sind.
15. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung für den Filmvorschub-Steuerimpuls Steuerimpulse an den Filmvorschub-Impulsmotor (47) im Verhältnis von einem Impuls für zwei Steuerimpulse aus der Steuereinheit abgibt.
16. Aufzeichnungsvorrichtung gekennzeichnet durch:
eine Druckvorrichtung mit einer Anzahl Druckpunkten, eine Anzahl von Pufferstufen, wovon jede eine Kapazität für eine Anzahl von Abtastzeilen, abhängig von den Druckpunkten der Druckvorrichtung aufweist, und eine Aufzeichnungs-Steuervorrichtung zur Steuerung der Aufzeichnung der Druckvorrichtung in vorgegebener Reihenfolge mittels der Verwendung der Pufferstufen.
17. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch:
eine Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung eines Aufzeichnungsmediums, das durch die Druckvorrichtung mit Aufzeichnungen versehen werden soll, wobei die Steuervorrichtung für die Bewegung des Aufzeichnungselementes einen Impulsmotor (19) zum Vorschub des Aufzeichnungsmediums (7) aufweist, sowie eine Steuereinheit zur Abgabe von Steuerimpulsen in solcher Weise, daß der Impulsmotor sowohl Beschleunigungsstufen und Verzögerungsstufen durchläuft und die Pufferstufe eine Kapazität aufweist, die größer als die Summe der den Beschleunigungsstufen entsprechenden Zeilenanzahl und der den Verzögerungsstufen entsprechenden Zeilenanzahl ist.
18. Aufzeichnungsvorrichtung, bei welcher Aufzeichnungstinte in einem Film mit zahlreichen winzigen Öffnungen gefüllt und die Tinte mittels Heizelementen rasch erhitzt wird, um die Tinte mittels des Drucks aus durch Erhitzen erzeugter Blasen aus den Öffnungen auszustoßen, um Daten auf einem Aufzeichnungsmedium mittels einer externen Spannungsquelle aufzuzeichnen, gekennzeichnet durch
eine Hauptschaltvorrichtung zur Steuerung des EIN/AUS-Zustands der Spannungsquelle,
eine Vorrichtung zur Erfassung des EIN/AUS-Zustands der Hauptschaltvorrichtung,
eine Vorrichtung zur Aufnahme des Films in einem dicht verschlossenen Zustand,
eine Vorrichtung zur veränderlichen Steuerung des Filmvorschubs, wobei die Vorrichtung zur Steuerung des Filmvorschubs eine Steuerung vornimmt, um einen vorgegebenen Abschnitt des Films in die Vorrichtung zur Filmaufnahme zu transportieren, im Einklang mit den AUS-Zustand-Sensorsignal von der Sensorvorrichtung für den EIN/AUS-Zustand,
eine Vorrichtung zur Ermittlung, daß sich der Film in der Filmaufnahmevorrichtung befindet,
eine Hauptstromversorung zur Zufuhr von Betriebsleistung zumindest an die Steuervorrichtung für die Filmbewegung durch Aufnahme der Versorgungsspannung, und
eine Vorrichtung zum Abschalten der Zufuhr der Versorgungsspannung zur Hauptstromversorgung nur, wenn ein Sensorsignal von der Sensorvorrichtung für die Filmaufnahmevorrichtung geliefert wird.
19. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltvorrichtung die Zufuhr von Leistung zur Hauptstromversorgung nicht abschaltet, selbst wenn sich die Hauptschaltvorrichtung im AUS-Zustand befindet, falls ein Sensorsignal nicht von der Sensorvorrichtung für die Filmaufnahmevorrichtung geliefert wird.
20. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmaufnahmevorrichtung eine Filmpatrone (43) umfaßt, und daß der vorgegebene Abschnitt des Films einen Mehrfachöffnungsabschnitt (3) umfaßt.
21. Aufzeichnungsvorrichtung zum Aufzeichnen von Daten auf einem Aufzeichnungsmedium durch Einfüllen von Aufzeichnungstinte in einem Film, der zahlreiche winzige Öffnungen aufweist, durch rasches Erhitzen der Tinte mittels Heizelementen, um Tinte aus den Öffnungen mittels des Drucks von erzeugten Blasen auf das Aufzeichnungsmedium auszustoßen, gekennzeichnet durch:
eine Vorrichtung zur Steuerung der Heizelemente entsprechend aufgezeichneter Daten, wobei die Steuervorrichtung für die Heizelemente eine Einrichtung aufweist, um die gleichen Heizelemente in Einklang mit einem Zweifachdruck-Steuersignal mehrmals anzusteuern.
22. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung zum Betrieb der Heizelemente eine Druckdaten-Steuerschaltung (185) umfaßt, und daß die Steuervorrichtung für Mehrfachdruck ein Flip-Flop (265) umfaßt, das ein ausgangsseitiges Freigabesignal abgibt, um eine Druckzeile in Einklang mit dem Zweifachdruck-Steuersignal (SPRT) mehrmals auszuführen.
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