DE3606869C2 - Vorrichtung zur Datenkompression - Google Patents

Vorrichtung zur Datenkompression

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Datenkompression, d. h. ein System zum Verdichten oder Komprimieren von Daten, die entweder gespeichert oder an eine andere Stelle übertragen werden zur späteren Expansion.

Daten werden normalerweise nicht so gehandhabt, daß jeweils ein Bit zu einem Zeitpunkt bearbeitet wird, sondern es wird ein binärer Code fixierter Länge benutzt, der als Byte bezeichnet wird. Gewöhnlich um­ faßt ein Byte acht Bits, dies muß aber nicht notwendigerweise so sein und in der nachfolgenden Beschreibung wird diese Bezeichnung allgemein so verwendet, daß sie eine Folge von Bits jeder geeigneten Länge be­ deuten soll.

Daten-Kompressionstechniken werden benutzt, um die Menge der zu speichernden oder zu übertragenden Daten zu reduzieren, entweder um die erforderliche Speicherkapazität oder die Übertragungszeit zu verringern. In jedem Fall ist es natürlich notwendig, die kompri­ mierten Daten wieder zu expandieren oder auseinanderzuziehen, um die ursprünglichen Daten wieder herzustellen.

Aus der DE-26 25 527 A1 ist ein Verfahren zur Kompression re­ dundanter digitaler Quellsignale bekannt, das insbesondere eine Datenkompression durch Ausnutzung von Signalpausen an­ strebt. Signalpausen sind durch gleichbleibende Datensignale gekennzeichnet, die zur Komprimierung von Daten in ihrer Wie­ derholhäufigkeit gekennzeichnet werden können.

Es sind Datenkompressions- und expansionsanordnungen bekannt, und bei einer bekannten Methode wird die nächstfolgende Sequenz von zu be­ handelnden Bytes geprüft, um festzustellen, ob diese Folge bereits verarbeitet worden ist (vgl. US-4,494,150). Einige Systeme haben einen Speicher mit einer Bibliothek oder Programmothek der meistverwendeten Sequenzen. Im Falle von Text-Dateien sind diese Sequenzen die üblicherweise benutzten Worte. Irgendein Wort in der Datei, das in der Bibliothek enthalten ist, kann dann durch die Adresse in der Bibliothek, wo das Wort gefunden werden kann, ersetzt werden, und es ist diese Adresse, die dann gespeichert oder übertragen wird. Um die ursprünglichen Daten wiederherzustellen, ist eine identische Bibliothek oder Programmothek erforderlich, um die Adresse wieder in das ursprüngliche Wort bzw. den ursprünglichen Befehl, der auszuführen ist, umzuformen bzw. zu expandieren. Einige Systeme arbeiten mit dieser Technik unter Verwendung einer festen Bibliothek und einer weiteren variablen Bibliothek, in welche Worte oder Befehle eingegeben werden, wie sie auftreten oder erscheinen, wenn sie nicht bereits in der festen Bibliothek enthalten sind. Wenn die variable Bibliothek voll ist, werden die am wenigsten benutzten Worte in ihr gelöscht, wenn neue Worte oder Befehle ankommen.

Solch ein System ermöglicht bereits eine Text-Kompression, der Begrenzungs­ faktor ist aber die Größe der Bibliothek. Ferner wird jedes Wort separat betrachtet, so daß, obwohl jedes Wort auf eine Bibliothek-Adresse komprimiert werden kann, die potentielle Kompression, die durch wiederholte Wortsequenzen gegeben ist, nicht realisiert wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Datenkompressionssystem zu schaffen, das die bisherige Kompression von Daten verbessert.

Nach der Erfindung ist hierzu eine Vorrichtung zum Komprimieren von Daten vorgesehen, die einen Eingangsspeicher hat zum Empfang und Speichern einer Mehrzahl von Bytes aus nicht-komprimierten Daten von einer äußeren Daten­ quelle, eine Datenverarbeitungseinrichtung zum Verarbeiten sukzessiver Bytes von Daten aus dem Eingangsspeicher, wobei die Datenverarbeitungs­ einrichtung eine Schaltung umfaßt zum Prüfen, ob eine Folge aufein­ anderfolgender Bytes, die zu bearbeiten sind, identisch ist mit einer Folge von Bytes, die bereits verarbeitet worden ist, einer Ausgangs­ schaltung, um an ein Übertragungsmedium eine Darstellung von jedem Daten- Byte zu übertragen, das nicht einen Teil einer solchen identischen Sequenz bildet, ferner mit einer Kodierschaltung, die auf die Identifizierung einer solchen Sequenz anspricht, um an das Übertragungsmedium ein Identifi­ zierungssignal zu geben, welches sowohl den Ort der vorherigen Erscheinung der Sequenz von Bytes im Eingangsspeicher als auch die Anzahl von Bytes identifiziert, die in der Sequenz enthalten sind.

Nach der Erfindung ist ferner ein Datenkompressionssystem vorgesehen, das eine Empfangseinrichtung aufweist zum Empfang von komprimierten Daten von dem Übertragungsmedium, eine Dekodierschaltung zur Bestimmung, ob die empfangenen komprimierten Daten ein Daten-Byte oder ein Identifizierungs­ signal darstellen, einen Ausgangsspeicher zum Speichern jedes Daten-Bytes von der Kodierschaltung, sowie eine Kopierschaltung zum Kopieren in den Ausgangsspeicher jede Sequenz von Bytes, die durch das Identifizierungs­ signal identifiziert worden ist, wobei die im Ausgangsspeicher enthaltenen Daten einen Wiederaufbau der Daten darstellen, die zu einem früheren Zeit­ punkt in den Eingangsspeicher gegeben worden sind.

Wie oben erwähnt, wird die Bezeichnung "Byte" benutzt, um eine Gruppe von einer erforderlichen Anzahl von Bits zu bezeichnen, die nicht notwendiger­ weise acht sein müssen.

Die Bezeichnung "Übertragungsmedium" wird hier benutzt, um entweder einen Verbindungskanal oder Übertragungskanal zu bezeichnen, über welchen komprimierte Daten von einer ersten Station zum Empfang auf eine zweite Station übertragen werden können, oder zur Bezeichnung eines Speicher­ mediums, an das die komprimierten Daten für eine spätere Wiedererlangung oder Wiederverwendung gelegt werden können. Die Art eines solchen Verbindungs­ kanals oder die Art des Speichermediums ist nicht relevant für die Erfindung.

Bei der Erfindung wird zunächst der verwendete Algorithmus vereinfacht, so daß die Hardware einfacher gestaltet werden kann oder die Software kann schneller gemacht werden. Ferner wird der Algorithmus daten-transparent gemacht, d. h. relativ unabhängig von der Form, welche die Daten haben. Die Erfindung hängt somit nicht davon ab, daß die Daten irgendeine besondere Form haben oder eine besondere Sprache, oder auch von der Verwendung eines besonderen Computers.

Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben, in der

Fig. 1 schematisch ein Blockdiagramm der Hauptelemente der erfindungs­ gemäßen Vorrichtung zeigt.

Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines Teils der Vor­ richtung nach Fig. 1.

Fig. 3 und 4 zeigen Fließdiagramme mit der Darstellung der Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 2.

Fig. 5 zeigt in einem Blockdiagramm eine Ausführungsform eines anderen Teils der Vorrichtung nach Fig. 1 und

Fig. 6 zeigt ein Fließdiagramm mit der Darstellung der Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 5.

Fig. 1 zeigt ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Daten-Kompressionssystems. Ein Eingangsspeicher 10 ist vorgesehen, an den Daten, die komprimiert werden sollen, gelegt werden können, und die Daten werden in dem Speicher gespeichert, bis die Komprimierung dieser Daten fertig ist. Vom Eingangsspeicher 10 werden die Daten an einen Kompressions-Prozessor 11 gelegt, wo sie verarbeitet und an ein Übertragungsmedium 12 gelegt werden. Von dem Übertragungsmedium 12 werden die komprimierten Daten an einen Expansions-Prozessor 13 gegeben, wo die Daten verarbeitet werden, derart, daß die wiederhergestellten Daten an den Ausgangsspeicher 14 zur weiteren Verwendung gelegt werden. Wenn das Übertragungsmedium 12 ein Verbindungskanal ist, so sind die Einrichtungen für die Kompression und die Expansion der Daten an verschiedenen Orten an­ geordnet. Wenn das Übertragungsmedium eine Art eines Speichers ist, so können die beiden Einrichtungen an derselben Stelle oder an verschiedenen Orten angeordnet sein. Die in Fig. 1 dargestellten Grundmerkmale lassen sich auf beinahe jedes Daten-Kompressionssystem anwenden, aber die Verwen­ dung bzw. Ausführung dieser Merkmale ist unterschiedlich, wie noch erläutert wird.

Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm eines Teils des Prozessors 11 nach Fig. 1. Die gesamte Steuerschaltung wurde aus Einfachheitsgründen weggelassen. Der Speicher 10 ist in Fig. 2 dargestellt, ebenso wie das Übertragungsmedium 12. Ein Hash-Generator 21 ist an einen Ausgang des Eingangs­ speichers 10 gelegt und er gibt Signale an einen temporären Speicher 22. Ein Prüfschaltkreis 23 ist an Ausgänge des Speichers 10 und des Speichers 22 gelegt. Der Ausgang vom Schaltkreis 23 ist an einen Byte-Zähler 24 gelegt, der einen Ausgang N abgibt, während der temporäre Speicher 22 einen Ausgang P abgibt. Ein Zeiger-Zähler 25 (pointer counter) ist vorgesehen, der einen Ein­ gang an den temporären Speicher 22 legt. Die Ausgänge P und N sind an einen Kodierer 26 geschaltet, der Signale an das Transfermedium 12 gibt. An eine Ausgangsschaltung 27 werden Bytes vom Eingangsspeicher 10 gelegt. Diese werden ebenfalls nach geeigneter Kodierung an das Übertragungsmedium 12 ge­ geben. Die Funktion des Zeiger-Zählers 25 besteht darin, das letzte Byte anzuzeigen, das aus dem Eingangsspeicher 10 gelesen wird, und diese Anzeige wird in dem temporären Speicher 22 in einer Adresse gespeichert, die durch den Generator 21 in Gruppen von drei bestimmt wird, wobei jeweils ein Byte zu einem Zeitpunkt ersetzt wird. Fig. 3 zeigt diese Arbeitsweise.

Um eine neue Phase im Arbeitszyklus zu beginnen, wird daher ein neues Byte an den Generator 21 gelegt und der Zähler 25 gibt die Position dieses Bytes im Eingangsspeicher an. Zusammen mit den beiden vorhergehenden Bytes wird das neue Byte kodiert unter Anwendung eines geeigneten Hash- Algorithmus. Der Ausgang des Generators 21 gibt eine Adresse im temporären Speicher 22 an, die der besonderen Kombination der drei Bytes entspricht, die an den Kodierer gelegt worden sind. Die Prüfschaltung 23 betrachtet den Inhalt des temporären Speichers 22 an der angezeigten Adresse und prüft, ob ein Speicherausgang an dieser Adresse vorliegt und sie speichert den Ausgang des Zählers 25 in dieser Adresse im temporären Speicher 22.

Das vorbeschriebene Verfahren tritt wiederholt auf während des Betriebs des Datenkompressors und es ist im Fließdiagramm von Fig. 4 durch das Kästchen 100 dargestellt.

Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird zunächst angenommen, daß der Eingangs­ speicher 10 von Fig. 2 Daten enthält, an denen eine Kompression ausgeführt werden soll. Wenn die Arbeitsweise beginnt, besteht die erste Operation darin, den temporären Speicher 22 zu löschen. Da die oben beschriebene Operation das Vorhandensein von drei Daten-Bytes vom Eingangsspeicher 10 bedingt, ist es notwendig, den Zeiger bzw. die Anzeige, die im Zeiger- Zähler 25 von Fig. 1 gespeichert ist, auf "2" einzustellen.

Wenn das nächste Daten-Byte vom Eingangsspeicher 10 ausgelesen wird, stehen die ersten drei Bytes zur Verfügung für den Generator 21. Die Zerhacker- Operation wird dann ausgeführt und die Inhalte des temporären Speichers 22 in der Adresse, die durch den Ausgang des Hash-Generators 21 definiert ist, wird gelesen. Wenn weitere Daten-Bytes im Eingangsspeicher 10 sind, d. h. wenn das Ende der zu verarbeitenden Daten noch nicht erreicht ist, so wird jede Anzeige (pointer), die im temporären Speicher gefunden wird, gehalten und der Wert des Zeiger-Zählers 25 wird in dieser Adresse gespeichert.

Wie in Fig. 4 gezeigt, wird das erste Daten-Byte im temporären Speicher übertragen, wenn die Speicherstelle in diesem Speicher tatsächlich leer war. Unter Übertragung wird hier das Verfahren der Weitergabe von Signalen an das Übertragungsmedium verstanden, in welcher Form auch immer. Das vierte Byte wird an den Hash-Generator gegeben, der dann den Hash-Vorgang mit den Bytes 2, 3 und 4 ausführt und das Verfahren wird wiederholt. Jedesmal wenn der temporäre Speicher adressiert wird, wird der Wert oder die Größe des Zeiger-Zählers 25, die sich auf das letzte Byte bezieht, das aus dem Eingangsspeicher gelesen wird, an dieser Adresse gespeichert.

Der vorbeschriebene Zyklus wird fortgesetzt, bis ein Hash-Vorgang zu einer Adresse im temporären Speicher führt, die eine Anzeige (pointer) enthält. Diese wird ausgelesen und eine neue Anzeige an ihrem Platz ge­ speichert. Das Erscheinen der gespeicherten Anzeige (pointer) zeigt an, daß die Gruppe von drei Bytes, welche die Adresse erzeugt hat, vermutlich identisch ist mit einer zuvor bearbeiteten Gruppe von drei Bytes, deren letztes durch die Anzeige (pointer) angezeigt wird, die aus dem temporären Speicher ausgelesen wird. Die Prüfschaltung 23 nach Fig. 2 vergleicht die beiden Gruppen von drei Bytes, um festzustellen, ob sie tatsächlich identisch sind. Dies wird durchgeführt, im Falle daß zwei Gruppen von drei verschiedenen Bytes dieselbe Adresse im temporären Speicher erzeugt haben, nach dem Hash-Vorgang.

Wie im Flußdiagramm von Fig. 4 gezeigt, werden, wenn tatsächlich die beiden Gruppen von Bytes nicht identisch sind, das erste der Bytes in der Gruppe, das eben verarbeitet worden ist, übertragen und das Verfahren fortgesetzt.

Wenn die beiden Gruppen von drei Bytes identisch sind, so wird der Byte- Zähler 24 nach Fig. 2 auf "3" eingestellt, um die Zahl identischer Bytes anzuzeigen, die bis jetzt gefunden worden sind. Die Prüfung geht dann weiter, um festzustellen, ob irgendwelche nachfolgenden Bytes ebenfalls identisch sind.

Die oben beschriebene Operation wird wiederholt mit dem nächsten Byte vom Eingangsspeicher, da es notwendig ist, eine Anzeige (pointer) für jede Gruppe von drei Bytes zu speichern im Falle diese erneut auftreten. Jedoch irgendwelche Inhalte, die im temporären Speicher gefunden werden, werden jetzt ignoriert. Statt dessen wird der nächste Byte vom Eingangs­ speicher gegenüber dem Byte geprüft, der der Gruppe der drei vorherigen gerade identifizierten Bytes nachfolgt. Wenn eine weitere Identität fest­ gestellt wird, wird der Byte-Zähler 24 um eins erhöht und die Prüfung fortgesetzt. Dies wird wiederholt, bis keine weitere Identität gefunden wird, bis zu einem vorgegebenen Limit oder bis der Bedarf an Daten er­ reicht ist.

Wenn keine weitere Identität festgestellt wird, wird der Inhalt des Zeiger-Zählers, der das erste der vorher übertragenen identischen Bytes anzeigt, sowie der des Byte-Zählers, der die Anzahl der sukzessiven identischen Bytes anzeigt, geeignet kodiert und übertragen. Die Kodierung ist erforderlich, damit das übertragene Signal nicht mit der Übertragung eines normalen Bytes verwechselt wird, das durch die Ausgangsschaltung 27 übertragen wird.

Die Operation wird dann wiederholt und wenn mehr Bytes im Eingangs­ speicher sind, wird mit der gesamten Operation erneut begonnen, wie im Fließdiagramm angezeigt. Wenn sich keine weiteren Bytes mehr im Ein­ gangsspeicher befinden, werden etwaige, noch nicht übertragene Bytes übertragen und die Daten-Kompression ist damit vollendet.

Die Expansionsmethode ist beträchtlich einfacher und ein Blockdiagramm in Fig. 5 zeigt dies, wobei wiederum das Übertragungsmedium 12 und der Aus­ gangsspeicher 14 gezeigt sind.

Der Expansions-Prozessor 13 nach Fig. 1 hat einen Dekodierer 51, der die Bytes, die von der Ausgangsschaltung 27 nach Fig. 2 übertragen werden, von den Identifizierungssignalen trennt, welche die Ausgänge P und N des Zeiger-Zählers 25 und des Byte-Zählers 24 entsprechend enthalten. Ferner trennt der Dekodierer 51 die beiden Ziffern P und N. Der Byte-Ausgang vom Dekodierer 51 wird direkt an den Ausgangsspeicher 14 gelegt, während die Ausgänge P und N an eine Kopier-Schaltung 52 gelegt werden, die an den Ausgangsspeicher 14 angeschlossen ist.

Die Arbeitsweise des Expansions-Prozessors ist im Fließdiagramm nach Fig. 6 dargestellt.

Der Dekodierer 51 empfängt Signale vom Übertragungsmedium 12. Jedes dieser Signale wird geprüft, um zu sehen, ob es ein Byte ist oder ein Identifi­ zierungssignal, das eine Folge von Bytes anzeigt, die schon früher empfangen worden sind. Wenn das Signal als ein Byte identifiziert worden ist, so wird dieses Byte in den Ausgangsspeicher 14 eingegeben. Dies wird wiederholt mit jedem sukzessive empfangenen Signal, bis ein Signal identi­ fiziert wird als kodierter Ausgang des Zeiger-Zählers und des Byte-Zählers des Kompressions-Prozessors. Das Signal wird dann dekodiert, um die zwei Zählerausgänge P und N zu erhalten. Die Ziffer P zeigt die Position der ersten einer Sequenz von zu wiederholenden Bytes im Ausgangsspeicher an und die Ziffer N zeigt die Anzahl identischer Bytes an. Diese Bytes werden dann im Ausgangsspeicher kopiert und das Verfahren der Expansion fortge­ setzt, bis die Daten im Ausgangsspeicher 14 vollständig wiederhergestellt sind.

Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß der Eingangsspeicher 10 und der Ausgangsspeicher 14 nicht nur als ihre eigenen Bibliotheken wirken, sondern es wird auch eine Folge von wiederholten Bytes durch ein einziges Signal angezeigt. Frühere Systeme mußten jede kleine Gruppe separat berücksichtigen. Der temporäre Speicher 22 braucht nur Anzeigen (pointers) zu speichern, d. h. Ziffern oder Nummern, welche die Position eines Bytes im Eingangsspeicher 10 angeben, d. h. er muß nur einfache Zahlen speichern. Die Anzahl von solchen Ziffern oder Zahlen, die im temporären Speicher gespeichert werden kann, kann begrenzt werden, bis herab zu dem Punkt, wo die Leistungsfähig­ keit oder der Wirkungsgrad der Kompression beginnt unakzeptabel zu werden. In der Praxis tritt dieses Problem auf etwa zwischen der Hälfte und einem Viertel der Größe des Eingangsspeichers. Ebenso können praktische Gründe dafür sprechen, die Größe des Eingangs- und des Ausgangsspeichers zu be­ grenzen, wobei diese als Puffer bei der Verarbeitung großer Dateien ver­ wendet werden können. Wenn diese Puffer von vernünftiger Größe sind, ent­ steht nur ein geringer Verlust an Leistungsfähigkeit, da Wiederholungen, die einen Verlust darstellen könnten, nicht sehr häufig auftreten können.

Die Verwendung von Gruppen von drei Bytes zum Anlegen an den Generator 21 ist nicht wesentlich. Es wurde jedoch festgestellt, daß eine geringe oder keine Kompression auftritt, wenn kleine Gruppen benutzt werden, während die Verwendung großer Gruppen die Wahrscheinlichkeit sich wiederholender Gruppen reduziert. Eine Anzahl von drei erscheint somit die geeignetste Anzahl.

Die Form des Hash-Algorithmus wurde nicht diskutiert. Diese Techniken sind bekannt und stehen in unterschiedlicher Form zur Ver­ fügung. Ferner wurde nichts gesagt über die Form der Signale, die an das Übertragungsmedium gegeben oder von diesem empfangen werden. Es wurde je­ doch bereits erläutert, daß Signale, welche nicht komprimierte Bytes dar­ stellen, unterschieden werden müssen von Signalen, die die Identität einer Gruppe von Bytes mit einer zuvor verarbeiteten Gruppe angeben. Der einfachste Weg einer Anzeige dieser Unterscheidung besteht darin, das erste Bit des übertragenen Codes auf "1" zu setzen für eine Form eines Signals und auf "0" für die andere. Andere Unterscheidungsmöglich­ keiten können verwendet werden und verschiedene bekannte Mittel können eingesetzt werden, um die Ausgänge P und N in der wirksamsten Weise zu kodieren.

Die Erfindung hat sich als sehr leistungsfähig gezeigt beim Komprimieren von Dateien, wie sie typisch für Computerspeicher sind, nämlich einer Mischung aus Text-Dateien, Programm-Quellen-Dateien in verschiedenen Sprachen, Programm-Objekt-Dateien und Daten-Gruppen.

Außer der Komprimierung und Wiederausdehnung der Daten, wie oben beschrieben, ist es möglich, die komprimierten Daten aus Sicherheitsgründen zu ver­ schlüsseln. Ein Verschlüsselungsgerät jeder geeigneten Form kann einge­ setzt werden vor dem Eingang zu dem Übertragungsmedium und ein entsprechendes Entschlüsselungsgerät kann nach dem Ausgang aus dem Übertragungsmedium eingesetzt werden. Auf diese Weise können komprimierte Daten bei der Übertragung gesichert werden, wobei zweckmäßigerweise eine Verschlüsselung nach der Komprimierung der Daten erfolgen sollte.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Komprimieren von Daten mit einem Eingangsspeicher zum Empfang und zum Speichern einer Mehrzahl von Bytes aus unkomprimierten Daten einer äußeren Quelle, gekennzeichnet durch Datenverarbeitungs­ einrichtungen zum Verarbeiten sukzessiver Daten-Bytes vom Eingangs­ speicher, mit einem Schaltkreis zum Prüfen, ob eine Sequenz auf­ einanderfolgender Bytes, die zu verarbeiten ist, identisch ist mit einer Sequenz von Bytes, die bereits verarbeitet worden ist, Aus­ gangsschaltungen, um an ein Übertragungsmedium jedes Daten-Byte zu legen, das keinen Teil einer solchen identischen Sequenz bildet, einer Kodierschaltung, die auf die Identifizierung einer solchen Sequenz anspricht, um an die Übertragungseinrichtung ein Identifi­ zierungssignal zu legen, welches den Ort des vorherigen Auftretens der Sequenz von Bytes und die Anzahl der Bytes, die in der Sequenz enthalten ist, im Eingangsspeicher identifiziert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen Hash-Generator aufweist, der auf das Anlegen einer vorgegebenen Anzahl von Bytes in Folge an­ spricht, um einen diesen Bytes entsprechenden Hash-Code abzuleiten, einen temporären Speicher, in welchem dieser Hash-Code die Adresse einer Speicherstelle darstellt, ferner durch einen Zeiger-Zähler, um in den temporären Speicher an dieser Adresse eine Zahl zu speichern, die die Position von einem der vorgegebenen Anzahl von Bytes im Eingangsspeicher anzeigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen Prüfkreis umfaßt, um eine Identität zwischen jedem dieser vorge­ gebenen Anzahl von Bytes in der Sequenz und jedem einer ähnlichen Sequenz von Bytes zu prüfen, die im Eingangsspeicher an einer Stelle enthalten sind, die durch eine Ziffer (pointer) definiert ist, die aus dem temporären Speicher an dieser Adresse ausgelesen wird, sowie um zu prüfen, ob eine Identität vorhanden ist zwischen aufeinanderfolgenden Bytes in jeder Sequenz von Bytes, und mit einem Byte-Zähler, um die An­ zahl von identischen Bytes in jeder Sequenz zu zählen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kodierer tätig wird, wenn eine solche Identität existiert, um die Ziffer, die aus dem temporären Speicher ausgelesen wird, und den Ausgang des Byte- Zählers zu kodieren.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Eingangsspeichern, von denen jeder nur einen Teil der Daten der äußeren Datenquelle enthält.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch Daten­ empfangseinrichtungen zum Empfang komprimierter Daten von dem Über­ tragungsmedium, einem Ausgangsspeicher zum Speichern von nicht-kompri­ mierten Daten-Bytes, die von der Empfangseinrichtung empfangen worden sind, einer Kopierschaltung, die auf ein Identifizierungssignal an­ spricht und an den Ausgangsspeicher die Sequenz von Bytes legt, die bereits im Ausgangsspeicher enthalten ist und durch dieses Identi­ fizierungssignal identifiziert wird, wobei die Daten, die im Ausgangs­ speicher enthalten sind, ein exakter Wiederaufbau der Daten sind, die zu einem früheren Zeitpunkt an den Eingangsspeicher gelegt worden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten­ empfangsschaltung einen Dekodierer umfaßt, um nicht-komprimierte Daten-Bytes von Identifizierungssignalen zu trennen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Übertragungsmedium einen Verbindungskanal zwischen zwei im Abstand liegenden Orten umfaßt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsmedium einen Datenspeicher umfaßt.
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