DE3603073C2 - Elektronische Uhr mit Wetterstation - Google Patents
Elektronische Uhr mit WetterstationInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Uhr gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine solche Uhr mit Mikroprozessor-Wetterstation als
Bausatz der Fa. Heathkit ist in der DE-Zeitschrift
ELEKTRONIK 1979, Heft 12, auf Seite 14 (oben) beschrie
ben. Unter anderem werden dort der Luftdruck erfaßt,
Luftdruck-Extremwerte mit Uhrzeit und Datum ihres Auf
tretens abgespeichert und digital angezeigt sowie eine
Luftdruck-Tendenz zur Anzeige berechnet. Schreiber zur
fortlaufenden Registrierung der Meßwerte und Digital
rechner zur weiteren Datenaufbereitung können an diese
Station angeschlossen werden. Für den Konsumbereich ist
eine solche digital anzeigende, komplex ausgestattete
elektronische Wetterstation jedoch auch ohne diese zu
sätzlich anschließbaren Anlagen nicht besonders geeig
net, zumal breite Bevölkerungskreise schon weniger kom
plexen Digitalanzeigen skeptisch bis ablehnend begeg
nen.
Handelsüblich sind herkömmliche Konsumuhren, bei denen
in einem Gehäuse einerseits das Uhrwerk samt Zeitan
zeige und andererseits wenigstens ein Meßwerk für bei
spielsweise die Temperatur, den Luftdruck und/oder die
relative Luftfeuchtigkeit in der Umgebung des Aufstell
ortes dieses Gerätes angeordnet sind. Diese Meßwerte
werden z. B. ständig am eingebauten
Barometer und Thermometer angezeigt; oder auf Abruf mittels einer
Schalterbetätigung wird elektro-optisch die barometrische Tendenz
(steigender, gleichbleibender oder fallender Luftdruck) angezeigt.
Allen diesen gängigen Lösungen ist gemein, daß es sich um eigen
ständige, also nicht funktionell mit der Uhr verknüpfte, Geräte
handelt, die lediglich in einem gemeinsamen Gehäuse und somit stilistisch
einander angepaßt untergebracht sind.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, daß sich
heute interessante Möglichkeiten der Meßwerterfassung und -verarbeitung
ohne großen Zusatzaufwand, und bei erträglicher Mehrbelastung der
Energieversorgung zusätzlich zur Schaltung für die Zeitanzeige,
in einer preisgünstigen Konsumuhr realisieren lassen.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Wetterstation als echten Zusatznutzen, im Sinne eines aussagekräftigeren
Informationsumfanges, zu einer Uhr zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einer Uhr gattungsgemäßer Art im wesentlichen
dadurch gelöst, daß sie die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruches 1
aufweist.
Nach dieser Lösung ist die Anzeige des Meßwertes nicht auf den aktuellen
Meßwert beschränkt, sondern es eröffnet sich die Möglichkeit, abge
speicherte Meßwerte unter Berücksichtigung des zugeordneten Zeit
punktes der Meßwerterfassung darzubieten. Wenn beispielsweise -
gesteuert aus der zeithaltenden Schaltung für die Uhrzeitanzeige -
stündlich ein Luftdruck-Meßwert erfaßt und gespeichert wird, dann
ergibt der Aufruf der Folge von 23 schon abgespeicherten Meßwerten
eine Darstellung der Luftdruckschwankungen des abgelaufenen Tages
und eröffnet eine gewisse Möglichkeit der Wettervorhersage. Eine
Interpretation der aufgerufenen Meßwerte wird dadurch erleichtert,
daß auf der Uhr angegeben wird, wann der gerade angezeigte Meßwert
erfaßt wurde. Dafür braucht im Beispielsfalle einer Zeigeruhr lediglich
der Stundenzeiger synchronisiert mit der Darbietung der Folge der
zurückliegenden 23 Meßwerte zwei Umläufe vor der Minuterie durch
zuführen; danach steht er wieder in der der aktuellen Zeit zuge
ordneten Winkelstellung, während wieder der aktuelle Meßwert angezeigt
wird.
Wenn die jüngst ermittelten und eingespeicherten Meßwerte zuerst
aufgerufen werden sollen, muß schaltungstechnisch bzw. gerätetechnisch
dafür Sorge getragen werden, daß der Stundenzeiger synchronisiert
mit dem Meßwertaufruf rückwärts läuft. Einfacher ist es, das Meßwert
profil des zurückliegenden Tages vom ältesten (23 Stunden zurück
liegenden) Meßwert an aufzurufen, weil dann die Ansteuerung der
Zeitanzeige (beispielsweise nur des Stundenzeigers) lediglich auf
schnelleren Fortschalttakt in gleicher Fortschaltrichtung umzuschalten
ist; außerdem dürfte die Interpretation der Meßwertfolge einfacher
sein, wenn die Darbietung von weiter zurückliegenden Meßwerten hin
zum aktuellen Meßwert erfolgt.
Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen sowie weitere Merkmale
und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen
und aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung unter
Beschränkung auf das Wesentliche stark abstrahiert skizzierten bevor
zugten Ausführungsbeispiels zur erfindungsgemäßen Lösung. Die einzige
Figur der Zeichnung zeigt als vereinfachtes Blockschaltbild das
Zusammenwirken mehrerer Meßsysteme mit einer Uhrenschaltung.
Die im Blockschaltbild skizzierte Uhr mit elektronischer Wetterstation
besteht im wesentlichen aus einem Uhrenteil 25 und wenigstens einem
Meßsystem 26 mit Meßwertanzeige 27.
Das Uhrenteil 25 weist wie üblich eine quarzstabilisierte zeit
haltende Taktschaltung 28 mit nachfolgender binärer Teilerschaltung 29
zur Untersetzung der Pulsfolgefrequenz auf. Diese liefert Fortschalt
impulse 30 an eine Fortschalteinrichtung 31 - hier für die fort
laufende Minutenanzeige. Dieser dient im skizzierten Ausführungs
beispiel ein Minutenzeiger 32, der vor einer Minuterie 33 umläuft;
in diesem Falle handelt es sich bei der Fortschalteinrichtung 31
um einen elektromechanischen Wandler (beispielsweise einen Schritt
motor) mit getrieblicher Kopplung 34 zum Minutenzeiger 32. Der Minuten
zeiger 32 kann aber auch elektrooptisch als rotierender Vektor darge
boten sein, der von einer Fortschalteinrichtung 31 in Form eines
Registers gesteuert wird; oder es handelt sich um eine elektromechanische
oder elektrooptische Zifferndarstellung der fortlaufenden Minuten.
Wenn auch ein Sekundenzeiger oder eine anderweitige Sekundenanzeige
vorgesehen sein sollte, dann wirkt die Fortschalteinrichtung 31
hierauf, beispielsweise mit Übertragung der Bewegung über die unter
setzende getriebliche Kopplung 34, wie aus der Uhrentechnik bekannt.
Für die fortlaufende Stundenangabe, beispielsweise mittels eines
Stundenzeigers 35, ist im Beispielsfalle keine getriebliche Kopplung
zum Minutenzeiger 32 vorgesehen, sondern eine elektronische zeithaltende
Kopplung 36 in der Form eines Pulsfolgefrequenzuntersetzers für
die Ansteuerung einer Stundenzeiger-Fortschalteinrichtung 37, hier
mit getrieblicher Kopplung 38 zum Stundenzeiger 35.
Die Meßsysteme 26 weisen einen Sensor 39 vor einer Meßschaltung 40
zur Lieferung eines binär kodierten digitalen Meßwertes 41 über
physikalische Umfeld-Zustände (wie etwa Temperatur, relative Luft
feuchtigkeit oder aktuellen Luftdruck) auf; wofür ein Ausführungs
beispiel beschrieben ist in ELEKTRONIK 1982 Heft 13, Seiten 145-149
(Krauß/Köhn "Microcomputer-Sensorik am Beispiel einer Wetterstation").
Gesteuert aus dem Uhrenteil 25, beispielsweise mittels eines Folge
frequenzuntersetzers 42 für die Fortschaltimpulse 30 vor oder nach
der elektronischen Stundenzeiger-Kopplung 36, wird periodisch - vor
zugsweise stündlich - der Aktiviereingang 43 einer Meßschaltung 40
zur Gewinnung eines aktuellen Meßwertes 41 angesteuert. Zur Vermeidung
von Beanspruchungsspitzen insbesondere im Falle einer batteriegespeisten
Uhr mit Wetterstation 25/26 kann durch gestaffelte oder kodierte
Abgabe des Aktivierungssignales 44 bewirkt werden, daß die einzelnen
Meßschaltungen 40 nacheinander zur Gewinnung eines neuen Meßwertes 41
angesteuert werden.
Die Folge der Meßwerte 41 wird in einen Meßwertspeicher 45 übergeben,
der vorzugsweise als Schieberegister für 24 aufeinanderfolgende
Meßwerte 41 organisiert ist; d. h. im Meßwertspeicher 41 sind stets
die stündlich erfaßten 24 Meßwerte 41 des zurückliegenden Tagesab
laufs von 24 Stunden enthalten, weil ältere Meßwerte 41 mit Erscheinen
der Jüngeren im Speicher 45 gelöscht (beispielsweise also aus dem
Schieberegister herausgeschoben) werden.
Jeweils der in der ersten Speicherstelle anstehende Meßwert 41 speist
über einen Umsetzer 46 die Meßwertanzeige 27. Bei dieser kann es
sich z. B. um eine Digitalanzeige oder um eine Analoganzeige mit
Schrittmotor-Meßwerk handeln; oder beim Umsetzer 46 handelt es sich
um einen Digital-Analog-Wandler zum Speisen eines Zeigerinstrumentes
mit beispielsweise einem Drehspulmeßwerk. Da normalerweise in der
ersten Speicherstelle stets der zuletzt ermittelte, also der im
Rahmen des Meß-Taktes aktuelle Meßwert 41 ansteht, zeigt die Anzeige
27 den aktuell über den Sensor 39 ermittelten Meßwert 41 (beispiels
weise die "aktuelle" Temperatur) an.
Durch Abruf aller im Speicher 45 enthaltenen Meßwerte 41 läßt sich
ein zeitliches Meßwertprofil über die zurückliegenden 24 Stunden
(also über den gerade abgelaufenen Tageszeitraum) anzeigen. Dafür
arbeitet der Speicher 45 im FIFO-Betrieb. Im Falle eines Schiebe
registers als Meßwertspeicher 45 bedeutet das, daß der in der letzten
(24.) Speicherstelle enthaltene Meßwert 41 in die (über den Umsetzer
46 ausgelesene) erste Speicherstelle übertragen wird, unter Verschiebung
aller übrigen Speicherinhalte um eine Speicherstelle. Um dabei aber
deutlich zu machen, daß es sich nicht um einen aktuellen, sondern
um einen 23 Stunden zurückliegenden Meßwert 41 handelt, wird der
Stundenzeiger 35 während dieser Anzeige des alten (23 Stunden zurück
liegend erfaßten) Meßwertes 41 um eine Stundenteilung auf der Minuterie
33 weitergestellt - ohne Beeinflussung der zeitrichtigen Stellung
des Minutenzeigers 32 bedeutet die dann erreichte Stundenzeiger-Stellung
also einen 23 Stunden zurückliegenden Zeitpunkt. Als nächstes wird
im FIFO-Betrieb der nächst-jüngere, also 22 Stunden zurückliegende
Meßwert 41 in die erste Speicherstelle zur Ansteuerung der Anzeige
einrichtung 47 übertragen - und dementsprechend der Stundenzeiger
35 um eine weitere Stunde vorgerückt, um anzugeben, wann (vor 22
Stunden) der momentan angezeigte Meßwert 41 erfaßt wurde. Mit zwei
12-Stunden-Umläufen ist der 24. Meßwert 41, also der jüngste oder
"aktuelle" Meßwert 41 wieder in der ersten Speicherstelle; und der
Stundenzeiger 35 steht wieder in der aktuellen Zeitanzeige-Position.
Durch Beobachtung der Schwankung der beliebig häufig abrufbaren
Darbietung auf der Anzeige 27 in Abhängigkeit vom jeweiligen Umlauf
des Stundenzeigers 35 erkennt der Betrachter also die Meßwertschwankung
im zurückliegenden 24-Stunden-Zeitraum. Das kann im Beispielsfalle
einer Temperaturmessung für die Kontrolle der Funktion der Heizungs
regelung oder im Falle einer Luftdruckmessung für die kurzfristige
Wettervorhersage von Interesse sein. In gleicher Weise lassen sich
Meßwerte 41 über längere Zeiträume, wie etwa im Wochenzyklus, speichern
und abrufen; für eine Meßwert-Zuordnung wäre es dann aber zweckmäßig,
neben der normalen Zeitanzeige auch eine Wochentagsanzeige im Uhren
teil 25 vorzusehen, die synchron mit dem FIFO-Aufruf abgespeicherter
Meßwerte 41 weitergeschaltet wird, bis wieder der aktuelle kalendarische
Zeitpunkt bei Anzeige des jüngst-ermittelten Meßwertes 41 erreicht
ist.
Im Rahmen der Erfindung kann auch ein FIFO-Aufruf der abgespeicherten
Meßwerte 41 vorgesehen sein; d. h. die zuletzt eingespeicherten Meß
werte 41 werden zuerst zur Anzeige ausgelesen. Für die zeitliche
Zuordnung vor der Minuterie 33 des Uhrenteiles 25 müßte dann der
Stundenzeiger 35 synchron zum Meßwert-Aufruf rückwärts laufen. Das
würde im Falle eines elektromotorischen Stundenzeiger-Antriebs aller
dings eine getriebetechnische Antriebsumschaltung oder einen elektrisch
umsteuerbaren bidirektionalen Schrittmotor, also größeren apparativen
Aufwand bei vergrößerter Betriebsunsicherheit, bedingen; und die
Darbietung der Aufeinanderfolge der abgespeicherten Meßwerte 41
wäre nicht so leicht interpretierbar, wie die zuvor erläuterte FIFO-Meß
wertdarbietung von der Vergangenheit zur Gegenwart.
Für den Aufruf zur Anzeige der Folge abgespeicherter Meßwerte 41
ist ein Abrufschalters 48 vorgesehen. Über ein Exklusiv-Oder-Gatter 49
ist sichergestellt, daß die Betätigung eines Abrufschalter 48 dann
und nur dann Folgen hat, wenn nicht gerade in einem anderen Meß
system 26 ein Meßwert-Abruf (mit zugeordnetem Weiterschalten des
Stundenzeigers 35) erfolgt; wenn also in keinem der anderen Meß
systeme 26 eine dem Gatter 49 nachgeschaltete bistabile Kippstufe 50
gesetzt ist. Diese gibt mit ihrem Setzsignal 51 eine Auslese-Steuer
schaltung 52 frei; welche von einem Abgriff der Teilerschaltung 29
des Uhrenteiles 25 so viele (hier 23) Fortschaltimpulse 53 auf den
Speicher 45 liefert, die Speicherstellen (Meßwerte 41) nacheinander
ausgelesen werden sollen. Die Auslesesteuerschaltung 52 arbeitet
also zugleich als Zähler, um mit Beendigung des Auslesezyklus ein
Stopsignal 54 zum Rücksetzen der Kippstufe 50 zu liefern. Zugleich
mit dem Aufruf der abgespeicherten Meßwerte 41 dienen die Fortschalt
impulse 53 dem Weiterschalten des Stundenzeigers 35. Da aufgrund
der getriebetechnischen Gegebenheiten der Stundenzeiger 35 nicht
in einem Schritt um eine Fünfminuten-Teilung auf der Minuterie 33
fortbewegt werden kann, ist dem ODER-Eingang 55 der Stundenzeiger-Fort
schalteinrichtung 37 eine Impulsfrequenz-Übersetzungsstufe 56 vorge
schaltet, die für jeden eingehenden Fortschaltimpuls 53 so viele
Impulse an die Einrichtung 37 liefert wie für das Weiterdrehen
des Stundenzeigers 35 um 30° bei der gegebenen getrieblichen Kopplung
38 erforderlich ist. Über ein ODER-Gatter 57 werden die Fortschalt
impulse 53, die von den unterschiedlichen Meßsystemen 26 erscheinen
können, vor der Übersetzungsstufe 56 zusammengefaßt. Entgegen der
zeichnerischen Beispielsdarstellung kann aber auch vorgesehen sein,
die Fortschalteinrichtung 37 aus der Kippstufe 50 für raschere Impuls
gabe anzusteuern und daraus immer dann einen Meßwert-Fortschaltimpuls
53 abzuleiten, wenn die Einrichtung eine Weiterschaltung des Stunden
zeigers 35 um einen Winkel von 30° bewirkt hat - also den Meßwert
aufruf aus dem Uhrenteil 25 heraus zu steuern.
In der Zeichnung ist durch ein ODER-Gatter 58 vor einem Blockier
eingang 59 an dem Folgefrequenzuntersetzer 42 für die Freigabe-An
steuerung der Meßschaltungen 40 berücksichtigt, daß zweckmäßigerweise
während eines Speicher-Auslesezyklus - während also die Kippstufe
50 gesetzt ist - eine Meßschaltungs-Freigabe vorübergehend blockiert
bleibt. Erst wenn das Rückkopplungsgatter 60 für das Umspeichern
beim Auslesen des Schieberegisters von der Kippstufe 50 nicht mehr
freigegeben ist, über das Eingangsgatter 61 also keine schon abge
speicherten Meßwerte 41 mehr in das Schieberegister eingegeben werden,
ist der Folgefrequenzuntersetzer 42 für die Ansteuerung der Meß
schaltungen 40 wieder freigegeben, kann also wieder ein aktueller
Meßwert 41 ermittelt und abgespeichert werden.
Die funktionelle Verknüpfung zwischen dem Uhrenteil 25 und den Meß
systemen 26 ist hinsichtlich der Meßwerterfassung also durch die
Zeitsteuerung für die Abspeicherung aktueller Meßwerte 41 gegeben,
so daß die Auslesung und Anzeige einer Serie abgespeicherter Meßwerte
41 mit dem Umlauf des Stundenzeigers 35 zur zeitlichen Meßwert-Inter
pretation synchronisiert werden kann. Wobei der Auslesetakt für
den Aufruf abgespeicherter Meßwerte 41 ebenfalls aus der zeithaltenden
Taktschaltung 28 des Uhrenteiles 25 abgeleitet wird, um Synchronisations
probleme zu vermeiden und den Aufwand für eine gesonderte Taktsteuerung
zu erübrigen.
Dabei ist es nicht erforderlich, wie im Ausführungsbeispiel beim
Meßwert-Aufruf nur den Stundenzeiger 35 (diesen also entkoppelt
vom Minutenzeiger 32) weiterzuschalten; wenn die getriebetechnischen
Verhältnisse in Hinblick auf den wünschenswert raschen Abruf des
Inhalts des Speichers 45 es zulassen, kann die Stundenzeigerkopplung
38 auch wie gewohnt an den Minutenzeigerantrieb angeschlossen sein;
es laufen dann beide rasch getaktet um, wenn Fortschaltimpulse 53
auf die Fortschalteinrichtung 31 wirken (oder aus dieser abgeleitet
werden).
Claims (7)
1. Elektronische Uhr (Uhrenteil 25) mit Wetterstation
zum uhrzeitverknüpften Erfassen, Abspeichern (Spei
cher 45) und abrufbaren (Abrufschalter 48) Anzeigen
(Meßwertanzeige 27) von meteorologischen Umwelt-Meßwer
ten (41), dadurch gekennzeichnet,
daß eine Folge abgespeicherter und zur Anzeige abgeru
fener Meßwerte (41) auf einer Zeiger-Meßwertanzeige
(27) und zugleich synchronisiert damit die den ange
zeigten Meßwerten (41) zugeordneten Zeitpunkte auf ei
ner Zeiger-Zeitanzeige (Minutenzeiger 32 oder Stunden
zeiger 35 vor Minuterie 33) in beschleunigter Abfolge
darbietbar sind.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßwerte (41) in vorgegebenem zeitlichem Raster
erfaßt werden und der Speicher (45) nur die Meßwerte
(41) eines ganzzahligen Vielfachen dieses Rasters
speichert.
3. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der älteste der abgespeicherten Meßwerte (41) als
erster aus dem Speicher (45) ausgelesen und die Zeitan
zeige im Takte des Speicher-Auslesens beschleunigt
fortgeschaltet wird.
4. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der jüngste der abgespeicherten Meßwerte (41) als
erster aus dem Speicher (45) ausgelesen und die Zeitan
zeige im Takte des Speicher-Auslesens rückwärts fortge
schaltet wird.
5. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß zwischen dem Speicher (45) und der Meßwertanzeige
(27) ein digital positionierender Schrittmotor als Um
setzer (46) vorgesehen ist.
6. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß ein Meßsystem (26) mit Sensor (39) zum Erfassen des
aktuellen Luftdruckes als Umwelt-Meßwert (41) vorgese
hen ist.
7. Uhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß mehrere Meßsysteme (26) mit Sensoren (39) zum Er
fassen unterschiedlicher Umfeldgrößen als den Meßwerten
(41) vorgesehen sind, bei denen die Funktion ihrer Ab
rufschalter (48) wechselseitig verriegelt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE3603073A1 DE3603073A1 (de) | 1986-08-21 |
| DE3603073C2 true DE3603073C2 (de) | 1995-06-29 |
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ID=6776986
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3603073C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19844631A1 (de) * | 1998-09-29 | 2000-04-06 | Gantner Electronic Gmbh Schrun | System zur Überwachung, Steuerung, Verfolgung und Handling von Objekten |
| EP1747440A4 (de) * | 2004-05-13 | 2007-10-10 | Trintec Ind Inc | Mechanismus/barometer für ein elektronisches instrument |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3653746B2 (ja) * | 1993-07-01 | 2005-06-02 | セイコーエプソン株式会社 | 電子時計 |
| CH685659B5 (fr) * | 1994-03-04 | 1996-03-15 | Asulab Sa | Montre indiquant une prevision meteorologique. |
-
1986
- 1986-02-01 DE DE3603073A patent/DE3603073C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|---|---|---|
| DE19844631A1 (de) * | 1998-09-29 | 2000-04-06 | Gantner Electronic Gmbh Schrun | System zur Überwachung, Steuerung, Verfolgung und Handling von Objekten |
| EP1747440A4 (de) * | 2004-05-13 | 2007-10-10 | Trintec Ind Inc | Mechanismus/barometer für ein elektronisches instrument |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3603073A1 (de) | 1986-08-21 |
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