DE3601445C2 - - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/32—Details
- F16F9/50—Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydropneumatische
Federung mit lastabhängiger Dämpfungssteuerung für Fahrzeuge,
insbesondere Kraftfahrzeuge, mit mindestens zwei
im Bereich der Fahrzeugräder zwischen Fahrzeugaufbau und
Radachse angeordneten Teleskop-Federzylindern, wobei die
Teleskop-Federzylinder über eine Druckmittelleitung mit
einem Druckspeicher verbunden sind und ein Dämpfungskolben
im Teleskop-Federzylinder für die Zug- und Druckdämpfung
konstante, mit Ventilen bestückte Durchlässe für
das Druckmittel aufweist; dabei ist in der Druckmittelleitung
in einem separaten Bauteil ein Steuerschieber zur
Steuerung einer Umgehungsleitung und der Dämpfungswirkung
eines zusätzlichen Ventiles axial verschiebbar und in
einer Richtung durch das Druckmittel und in der anderen
Richtung durch den Atmosphärendruck und eine zusätzliche
Feder beaufschlagt.
Es sind Dämpfungsvorrichtungen für hydropneumatische
Federn von Kraftfahrzeugen bekannt (z. B. DE-OS 34 06 032),
bei denen außer den herkömmlichen Dämpfungsmitteln
ein Bypass mit einem Drosselquerschnitt parallel
geschaltet ist. Diese Drosselstelle ist Bestandteil eines
separaten Bauteiles und dem Teleskop-Federzylinder vorgeschaltet.
Der Steuerschieber wird durch das Druckmittel
und den äußeren Atmosphärendruck so beaufschlagt,
daß durch eine axiale Verschiebung des Steuerschiebers
der wirksame Drosselquerschnitt des Drosselelementes geregelt
werden kann. Mit dem Verschieben des Steuerschiebers
wird zusätzlich die Federkraft des Zugdämpfungsventiles
beeinflußt, die ebenfalls die lastabhängige
Dämpfungsänderung unterstützt. Die Drosselstelle
wird dabei ständig vom Dämpfungsmittel durchströmt, und
die zusätzliche Erhöhung der Dämpfungskraft erfolgt nur
in der Zugstufe. Der Bypass bewirkt bei unbeladenem Fahrzeug
bei niedrigen Kolbengeschwindigkeiten, daß eine
weiche Fahrzeugdämpfung erzielt wird. Bei mittleren und
hohen Kolbengeschwindigkeiten werden hauptsächlich die Zug- und Druckdämpfungsventile
durchströmt, da der Bypass nur ein
geringes Flüssigkeitsvolumen übernehmen kann. Bei zunehmender Fahrzeugbeladung
wird der Bypass geschlossen, und das Dämpfungsmittel
strömt in allen Kolbengeschwindigkeiten allein durch
die Zug- und Druckdämpfungsventile, die dadurch die Fahrzeugdämpfung
ganz - oder falls im Kolben des Federzylinders
Ventile vorgesehen sind mit diesen gemeinsam -
übernehmen.
Desweiteren sind Dämpfungsvorrichtungen für hydropneumatische
Federn von Kraftfahrzeugen bekannt (z. B. DE-AS 15 75 191),
bei denen zur Beeinflussung der Dämpfungskraft
mindestens ein von einer Ventilfeder belastetes Ventil
vorgesehen ist. Die an einem Steuerkolben abgestützte
Ventilfeder wird vom lastabhängigen Druck so beeinflußt,
daß mit zunehmender Last die Federkraft der Ventilfeder
erhöht wird, so daß lediglich der Öffnungspunkt des
Ventiles durch den Systeminnendruck verändert wird. Dabei
sind bestimmte Grenzen durch die Charakteristik der
jeweiligen Feder vorgegeben.
Darüber hinaus sind Einrichtungen zur Veränderung der
Dämpfungskraft bekannt (z. B. DE-AS 15 80 775), bei denen
eine Dämpfungszwischenwand für hydraulische Stoßdämpfer
oder hydropneumatische Federungen für Kraftfahrzeuge vorgeschlagen
ist. Diese Dämpfungszwischenwand soll beim
Ein- und Ausfedern von der Dämpfungsflüssigkeit gedrosselt
durchströmt werden, und zwar mit getrennten
Kanälen für beide Strömungsrichtungen, welche durch
Dämpfungsventile gesteuert werden und mit lastabhängiger
Dämpfung mindestens einer Strömungsrichtung versehen
sind. Der vorgesehene Steuerschieber verändert dabei den Querschnitt
der Bohrungen, welche mit den Kanälen verbunden
sind. Es handelt sich dabei um eine Verbindung zwischen
den beiden Kammern und um eine weitere Verbindung über
die Kanäle, die durch den Steuerschieber beeinflußt
werden. Die gesteuerte Durchflußmenge der Kanäle wird vor
den Ventilen der direkten Verbindung wieder der übrigen
Durchflußmenge zugeführt. Bei diesem Dämpfungssystem wird
demnach ein Querschnitt der Verbindung geregelt, welchem
anschließend ein dämpfungsdruckabhängig wirksames
Ventil nachgeschaltet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine hydropneumatische
Federung so zu gestalten, daß zur Verbesserung des Fahrkomforts
eine selbsttätige, druckabhängige Erhöhung der
Fahrzeugdämpfung bei Zuladung und eine Verringerung der
Fahrzeugdämpfung bei Entladung des Fahrzeuges sowohl in
der Zug- als auch in der Druckstufe gewährleistet ist,
wobei bei entlastetem Fahrzeug das Dämpfungsmittel
zwischen dem Druckspeicher und dem Federzylinder unbeeinflußt
bleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß der Steuerschieber allein den Durchflußquerschnitt
der Druckmittelleitung veränderbar steuert und in einer
vor und hinter dem Steuerschieber in die Druckmittelleitung
mündenden parallel geschalteten Umgehungsleitung
eine Dämpfungseinrichtung angeordnet ist, die nur wirksam
wird, wenn der Steuerschieber den Durchflußquerschnitt
als Folge seiner Verschiebung unter dem Druck des Druckmittels
verringert hat.
Vorteilhaft ist bei einer derartigen Ausführungsform, daß
die Grunddämpfung im Federzylinder vorgenommen wird, die
bei unbeladenem Fahrzeug mittels weicher Dämpfung einen
entsprechenden Komfort bietet. Es wird dabei das separate
Bauteil von der Druckmittelleitung ohne Beeinflussung der
Dämpfungskraft frei durchströmt. Von Vorteil ist desweiteren,
daß die Fahrzeugdämpfung mittels dem im
separaten Bauteil angeordneten Steuerschieber selbsttätig
geregelt wird, und zwar verengt sich bei Zuladung, also bei
Druckerhöhung, der Durchflußquerschnitt der
Druckmittelleitung,
und das Druckmittel muß über die
parallel geschaltete Umgehungsleitung die zusätzliche
Dämpfungseinrichtung passieren. Bei Entladung vergrößert
sich der Durchflußquerschnitt in der Druckmittelleitung
wiederum so, daß die zusätzliche Dämpfungseinrichtung
nicht mehr durchströmt wird.
Die Entwicklung neuer Fahrzeuge mit wesentlich geringerem
Eigengewicht und gleicher oder höheren Zuladung bringt
bei Dämpfungseinrichtungen mit - von der Beladung her -
unveränderbaren Dämpfungswerten Nachteile bezüglich
Komfort und/oder Fahrsicherheit mit sich, denen durch die Erfindung begegnet wird. Vorteilhaft ist
darüber hinaus, daß bei Anwendung der Erfindung am gesamten Fahrzeug
gleiche Federzylinder mit einer entsprechenden
Grunddämpfung verwendet werden können. Je
nach Zuladung des Fahrzeugtyps (z. B. PKW, Kombi) wird an der
Lastschwankungen am meisten unterworfenen Achse in
die zwischen Teleskop-Federzylinder und Druckspeicher
verlaufende Druckmittelleitung jeweils ein separates Bauteil mit
Zusatzdämpfung für den entsprechenden Lastbereich eingefügt.
Durch die Dämpfungserhöhung bei Zuladung des Fahrzeuges
lassen sich die großen Fahrzeugmassen während des Fahrbetriebes
leichter beruhigen, so daß eine wesentliche
Verbesserung des Fahrverhaltens eintritt. Außerdem werden
z. B. übermäßige Wankbewegungen bei vollbeladenem Fahrzeugaufbau
schneller abgebaut.
Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal ist vorgesehen,
daß der Steuerschieber in einer Bohrung aufgenommen ist
und einen axial sich erstreckenden, im Durchmesser
abgesetzten Bereich besitzt.
Diese Konstruktion gestattet eine einfache Fertigung und
Montage des Steuerschiebers. Die Querschnittsveränderung
wird durch Verschiebung des Steuerschiebers erzielt,
durch die zunehmend dessen voller Querschnitt drosselnd
wirksam wird.
Eine weitere wesentliche Ausführungsform sieht vor, daß
der Steuerschieber in etwa quer zur Druckmittelleitung
verlaufend angeordnet ist. Hierzu wird die Druckmittelleitung
durch ein Gehäuse verlegt, und der Steuerschieber
kann in etwa rechtwinkelig zur Längsachse der Druckmittelleitung
verschiebbar im Gehäuse angeordnet werden.
Es läßt sich eine besonders kompakte Einheit erreichen,
die hinsichtlich der axialen Baulänge des Aggregates
keinen nennenswerten größeren Bauraum benötigt, wenn vorgesehen
ist, daß der Steuerschieber in dem den veränderbaren
Durchflußquerschnitt der Druckmittelleitung
bestimmenden Bereich axial verlaufend und axial verschiebbar
angeordnet ist.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Dämpfungseinrichtung für die Zug- und/oder die Druckdämpfung
konstante, mit Ventilen bestückte Durchlässe
aufweist. Dabei sind mit Vorteil als Ventile Federscheiben
oder Scheiben mit Federn vorgesehen.
Zur Erzielung einer weiteren kompakten Baueinheit ist die
parallel geschaltete Umgehungsleitung in der Druckmittelleitung
koaxial, in axialer Richtung verlaufend zum
Steuerschieber angeordnet.
Zur Erzielung einer Baueinheit mit einer geringen Anzahl
von Einzelteilen sieht eine erfindungswesentliche Ausführungsform
vor, daß die Dämpfungseinrichtung gleichzeitig
den Durchflußquerschnitt der Druckmittelleitung
bestimmt. Hierzu wird die in der parallel geschalteten
Umgehungsleitung angeordnete Dämpfungseinrichtung so
ausgebildet, daß in ihrem Zentrum die Druckmittelleitung
hindurch verläuft und der Steuerschieber entweder axial
verlaufend oder rechtwinkelig zur Druckmittelleitung angeordnet
ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in der
Zeichnung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer hydropneumatischen
Federung mit lastabhängiger Dämpfungssteuerung
für Fahrzeuge
Fig. 2 eine lastabhängige Dämpfungssteuerung in einem
separaten Bauteil im Schnitt
Fig. 3 eine weitere Variante einer lastabhängigen Dämpfungssteuerung
in einem separaten Bauteil im Schnitt
Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Dämpfungssteuerung in
Seitenansicht geschnitten
Fig. 5 eine weitere Variante einer lastabhängigen Dämpfungssteuerung
im Schnitt.
Das in Fig. 1 dargestellte Schema zeigt im wesentlichen
einen Teleskop-Federzylinder 1 und einen Druckspeicher 3,
die über die Druckmittelleitung 2 verbunden sind, in
der die Dämpfungssteuerung als
separates Bauteil 6 angeordnet ist. Über einen Höhenregler
5, eine Pumpe und einen Vorratsbehälter ist der
Ausbau als Niveauregelungsanlage möglich.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführung für das separate Bauteil 6 im Schnitt, wobei
die Druckmittelleitung 2 axial verlaufend angeordnet
ist und rechtwinkelig dazu vom Steuerschieber 19 durchdrungen
wird. Der Steuerschieber 19 ist über die Scheibe
20, mit der im Gehäuse 21 angeordneten Feder 8 wirksam
beaufschlagt. Die Fläche 18 des Steuerschiebers ist mit
dem Innendruck des Systems beaufschlagt, während die
Stirnseite 7 außer der Feder 8 noch durch den Atmosphärendruck
beaufschlagt wird. Der abgesetzte Bereich 12
des Steuerschiebers 19 liegt bei unbeladenem Fahrzeug
im Bereich der Druckmittelleitung 2, so daß die
parallel geschaltete Umgehungsleitung 9 in dieser
Stellung des Steuerschiebers 19 nicht wirksam ist.
Bei erhöhtem Systeminnendruck, d. h. bei Beladung des Fahrzeuges,
wirkt der Druck auf die Fläche 18 des Steuerschiebers 19 und verschiebt
den Steuerschieber 19, so daß nach mehr oder weniger verschlossener
Druckmittelleitung 2 das Strömungsmittel über
die parallel geschaltete Umgehungsleitung 9 ausweichen
muß, wobei die Durchlässe 15 und 16 durchströmt werden
und die Ventile 13 und 14 eine erhöhte Dämpfung bewirken.
Die Dämpfungseinrichtung 10 ist in einer Bohrung des
separaten Bauteiles 6 aufgenommen und nach außen hin
durch die Verschlußkappe 24 mit der Dichtung 22 verschlossen.
Die eigentliche Dämpfungseinrichtung 10
besteht aus konstanten Durchlässen 15 und 16 im Ventilkörper
25 sowie aus Federscheiben, die die Ventile 13 und
14 bilden. Bei wirksam durchströmten Bypass wird die
Dämpfung durch die Dämpfungseinrichtung 10 in beiden
Strömungsrichtungen erhöht.
Fig. 3 zeigt eine weitere Variante eines separaten Bauteiles
6, bei dem der Steuerschieber 19 über die Feder 8
beaufschlagt ist und der gegenüber der Bohrung 11 abgesetzte
Bereich 12 den Durchflußquerschnitt 17 der Druckmittelleitung
2 bestimmt. Die parallel geschaltete Umgehungsleitung
9 ist über Ringräume koaxial zur Druckmittelleitung
2 verlaufend angeordnet. Der Ventilkörper
25 nimmt dabei die mit Federscheiben ausgebildeten Ventile 13 und 14
auf. Die Ventile 13 und 14 verschließen
dabei die in Fig. 5 dargestellten konstanten Durchlässe
15 und 16 jeweils in einer Strömungsrichtung.
Wenn der Durchflußquerschnitt 17 durch den Steuerschieber
19 verschlossen ist, wird das Strömungsmittel über die
parallel geschaltete Umgehungsleitung 9 durch die
Ventile 13 und 14 geleitet. Diese Ventile 13 und 14 der
Dämpfungseinrichtung bewirken dann die Erhöhung der Dämpfungskraft
bei voll- bzw. teilbeladenem Fahrzeug, da sie
den üblichen Ventilen des Dämpfungskolbens 4
nachgeschaltet sind.
In Fig. 4 ist ein Schnitt des in Fig. 3 dargestellten
separaten Bauteiles 6 gezeigt. Dabei ist insbesondere die
Anordnung der Durchlässe 15 und 16 im Ventilkörper 25 zu dem
den Ventilkörper durchdringenden Steuerschieber 19 erkennbar.
Fig. 5 zeigt eine weitere Variante eines separaten Bauteiles
6, bei dem die Druckmittelleitung 2 im Winkel verläuft,
so daß der Steuerschieber 19 in einen Teil der
Druckmittelleitung 2 axial hineinverlaufend angeordnet
ist. Der Ventilkörper 25 ist im Zentrum mit einer Bohrung
versehen, die gegenüber dem Steuerschieber 19 den wirksamen
Durchflußquerschnitt 17 der Druckmittelleitung 2
bestimmt und in deren Randbereich gleichzeitig die
konstanten Durchlässe 15 und 16 aufgenommen sind. Diese
konstanten Durchlässe 15 und 16 liegen wiederum in der
koaxial angeordneten parallel geschalteten Umgehungsleitung
9. Der Stopfen 27 fixiert die Dämpfungsvorrichtung
und ist gleichzeitig zum Anschluß der Druckmittelleitung
2 ausgebildet.
Im unbeladenen Zustand des Fahrzeuges entspricht der
wirksame Durchflußquerschnitt 17 dem maximalen Durchlaß
in der Druckmittelleitung 2, so daß die Dämpfungseinrichtung
nicht wirksam ist. Bei zunehmender Beladung
des Fahrzeuges wird der Steuerschieber 19 über die
Scheibe 20 gegen die Feder 8 verschoben, so daß sich der
wirksame Durchflußquerschnitt 17 so weit verkleinert, daß
das anteilige Dämpfungsmittel über die parallel geschaltete
Umgehungsleitung 9 durch die Durchlässe 15 und 16
strömen muß und die Ventile 13 und 14 eine zusätzliche
Dämpfung bewirken. Die Schrägen des Elementes 28 und des
Stopfens 27 dienen dabei gleichzeitig als Endanschlag für
die Federscheiben der Ventile 13 und 14. Die Dichtung 22
dient der Abdichtung des Stopfens 27.
Claims (8)
1. Hydropneumatische Federung mit lastabhängiger Dämpfungssteuerung
für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge,
mit mindestens zwei im Bereich der Fahrzeugräder
zwischen Fahrzeugaufbau und Radachse angeordneten
Teleskop-Federzylindern, wobei die Teleskop-Federzylinder
über eine Druckmittelleitung mit einem
Druckspeicher verbunden sind und ein Dämpfungskolben
im Teleskop-Federzylinder für die Zug- und Druckdämpfung
konstante, mit Ventilen bestückte Durchlässe
für das Druckmittel aufweist; dabei ist in der Druckmittelleitung
in einem separaten Bauteil ein Steuerschieber
zur Steuerung einer Umgehungsleitung und der
Dämpfungswirkung eines zusätzlichen Ventils axial
verschiebbar und in einer Richtung durch das Druckmittel
und in der anderen Richtung durch den Atmosphärendruck
und eine zusätzliche Feder beaufschlagt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (19) allein den Durchflußquerschnitt
(17) der Druckmittelleitung (2) veränderbar
steuert und in einer vor und hinter dem Steuerschieber
(19) in die Druckmittelleitung (2) mündenden parallel
geschalteten Umgehungsleitung (9) eine Dämpfungseinrichtung
(10) angeordnet ist, die nur wirksam wird,
wenn der Steuerschieber (19) den Durchflußquerschnitt
(17) als Folge seiner Verschiebung unter dem Druck des
Druckmittels verringert hat.
2. Federung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (19) in einer Bohrung (11) aufgenommen
ist und einen axial sich erstreckenden, im
Durchmesser gegenüber der Bohrung (11) kleineren, abgesetzten
Bereich (12) besitzt (Fig. 2, 3, 5).
3. Federung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (19) in etwa quer zur Druckmittelleitung
(2) verlaufend angeordnet ist (Fig. 2, 3).
4. Federung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (19) in dem den veränderbaren
Durchflußquerschnitt (17) der Druckmittelleitung (2)
bestimmenden Bereich (12) axial verlaufend und axial
verschiebbar angeordnet ist (Fig. 5).
5. Federung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungseinrichtung (10) für die Zug- und/oder
die Druckdämpfung konstante, mit Ventilen (13;
14) bestückte Durchlässe (15; 16) aufweist.
6. Federung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Ventile (13; 14) Federscheiben oder Scheiben
mit Federn vorgesehen sind.
7. Federung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die parallel geschaltete Umgehungsleitung (9) in
der Druckmittelleitung (2) koaxial, in axialer Richtung
verlaufend zum Steuerschieber (19) angeordnet
ist (Fig. 5).
8. Federung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungseinrichtung (10) gleichzeitig den
Durchflußquerschnitt (17) der Druckmittelleitung (2)
bestimmt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863601445 DE3601445A1 (de) | 1986-01-20 | 1986-01-20 | Hydropneumatische federung mit lastabhaengiger daempfungssteuerung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3601445A1 DE3601445A1 (de) | 1987-07-23 |
| DE3601445C2 true DE3601445C2 (de) | 1987-10-29 |
Family
ID=6292164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19863601445 Granted DE3601445A1 (de) | 1986-01-20 | 1986-01-20 | Hydropneumatische federung mit lastabhaengiger daempfungssteuerung |
Country Status (2)
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Owner name: FICHTEL & SACHS AG, 97424 SCHWEINFURT, DE |
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Owner name: MANNESMANN SACHS AG, 97422 SCHWEINFURT, DE |
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Owner name: ZF SACHS AG, 97424 SCHWEINFURT, DE |
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