DE3531240C2 - Elektronische Ventilsteuerung für Setzmaschinen - Google Patents
Elektronische Ventilsteuerung für SetzmaschinenInfo
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- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
- B03B5/10—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
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Abstract
Elektronisches Ventilsteuerungsverfahren zur Steuerung der Setzhübe an Setzmaschinen für Kohle und andere Mineralien mit einem Hubfrequenzgeber, der sich zeitlich wiederholende Signalcodes dem parallelgeschalteten Einlaß-Setzhubgeber und Auslaß-Setzhubgeber zuführt, mit den Setzhubgebern nachgeschalteten Leistungsverstärkern für die Befehlsimpulse zu den Ein- bzw. Auslaßventilen. Ein Signalcode wird vom Hubfrequenzgeber durch den Divisor in einer frei wählbaren Taktfolge dem Auslaß-Setzhubgeber zugeführt bzw. alternativ gibt der Divisor den Befehlsimpuls vom Auslaß-Setzhubgeber zum Auslaßventil in frei wählbarer Taktfolge frei. Die Vorrichtung zur Durchführung des Steuerungsverfahrens beinhaltet ein Steuergerät je Setzmaschine, umfassend einen frei einstellbaren Hubfrequenzgeber, einen Divisor zur einstellbaren Teilung der Anzahl der Einlaß-Hubfrequenzen zu den Auslaß-Hubfrequenzen, mindestens einen Einlaß-Setzhubgeber, mindestens einen Auslaß-Setzhubgeber, die zugehörigen Leistungsverstärker, alternativ die Und-Glieder. Um die Öffnungszeit des Auslaßventils zu verlängern, ohne die Öffnungszeit des Einlaßventils zu überschneiden, kann zwischen Hubfrequenzgeber und Einlaß-Setzhubgeber ein Und-Glied mit negierendem Eingang vom Divisor geschaltet werden bzw. alternativ zwischen Einlaß-Setzhubgeber und Leistungsverstärker ein Und-Glied mit negierendem Eingang vom Divisor geschaltet werden.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anlage zur elektronischen Ventilsteuerung einer Naßsetzmaschine mit einem Einlaßventil und einem Auslaßventil, insbesondere zur Steuerung von Additivhüben.
- Es sind bereits elektronische Ventilsteuerungen für Naßsetzmaschinen bekannt, die mit einem Einlaß- und einem Auslaßventil arbeiten, die jedoch mit sogenannten Normalhüben fahren, d. h. bei denen im Wechsel das Einlaß- und das Auslaßventil gesteuert werden.
- Bei dem Arbeitsverfahren und der Naßsetzmaschine nach der DE-OS 30 13 118 weist die Setzmaschine zwei Pulskammern auf, nämlich eine Grundschwingungs- und eine Oberschwingungs-Pulskammer. Diese Setzmaschine besitzt dementsprechend zwei Einlaßventile und ein Auslaßventil. Zur Steuerung der Grund- und Oberschwingung ist in der Druckschrift lediglich erwähnt, daß die Schwingungen über elektronisch gesteuerte Ventile o. ä. in ihrer Frequenz und Intensität gesteuert werden.
- Es ist ferner eine Setzmaschine (DE-PS 26 54 593) bekannt, bei der eine neben dem Setzbett angeordnete Erregerkammer durch pulsierende Druckluft in zwei unterschiedlichen Frequenzen beaufschlagt wird. Bei dieser Setzmaschine besitzt jede Luftleitung zumindest zwei Lufteintrittsstutzen mit jeweils einem eigenen Steuerventil in Gestalt eines Drehkolbenschiebers. Über den zweiten Drehkolbenschieber erfolgt die Steuerung eines überlagerten Setzhubes.
- Der Drehkolbenschieber für pneumatische Setzmaschinen nach der DE-PS 34 00 659 kann entsprechend Spalte 2, Zeilen 2 bis 14 dieser Druckschrift, auch bei Feinkornsetzmaschinen eingesetzt werden, die mit einem hohen Prozentsatz relativ groben Materials beaufschlagt sind, und bei denen man auf die Grundhübe verzichtet und statt dessen ausschließlich mit Additivhüben arbeitet. In diesem Fall dient der untere Teil des Drehkolbenschiebers, nämlich der Doppeldrehkolbenschieber, lediglich zur Steuerung des Auslasses der Additivhübe. Bei diesem Schieberteil ist der Lufteintritt zum Schieber abgesperrt bzw. der Doppeldrehkolbenschieber weist keinen Lufteintritt auf.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektronische Ventilsteuerung für Naßsetzmaschinen zu schaffen, die insbesondere nach dem in der DE-PS 34 00 659 beschriebenen Verfahren arbeiten, wobei anstelle von Drehkolbenschiebern als Steuerungsorgane ein Einlaß- und ein Auslaßventil mit einer elektronischen Ventilsteuerung eingesetzt werden.
- Der Aufbau dieser Ventilsteuerungsanlage ist Gegenstand der Patentansprüche. Mit Hilfe dieser Anlage ist es möglich, bei Setzmaschinen unter Verzicht auf Grundhübe ausschließlich mit Additivhüben zu fahren. Selbstverständlich gestattet es diese elektronische Ventilsteuerungsanlage auch, wenn am Divisor die Teilung 1 gewählt wird, die Setzmaschine mit sogenannten Normalhüben zu fahren.
- In der DE-PS 28 23 148 wird ein Steuerungsverfahren vorgeschlagen, das vollautomatisch funktionieren und etwaige Luftdurchschläge vermeiden soll. Letztere können auftreten, wenn, wie z. B. bei üblicher Steuerung, eine Veränderung der Hubamplituden durch entsprechende Gegensteuerung sich erst verzögert einstellt. In den Unterlagen dieser Druckschrift ist festzustellen, daß für das dort beanspruchte Steuerungsverfahren elektronische Schaltelemente, wie Grenzwertschalter, Und-Glieder, Leistungsschalter, anhand eines beispielhaften Schaltbildes beschrieben werden. Es ist aber auch ersichtlich, daß es sich hierbei um Steuerungen handelt, die als Grenzwertausführungen konzipiert sind.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand der Schaltbilder Fig. 1 bis 4 näher erläutert.
- Der Hubfrequenzgeber 1 dient zur Erzeugung einer Hub- bzw. Taktfrequenz. Die Taktfrequenz ist frei einstellbar zwischen 00-99 Takte/min. In jedem Takt wird ein Signalcode von 00-99 erzeugt.
- Gemäß Fig. 1 beträgt die Taktfrequenz des Hubfrequenzgebers 1 75 Takte/min. oder 75 Hübe/min.
- Der Signalcode wird aus dem Hubfrequenzgeber 1 zum Einlaß- Setzhubgeber 2 sowie zum Divisor 6 parallel geführt. Beim Einlaß-Setzhubgeber 2 wird der Code abgefragt und ausgewertet. Die paarweise an der Vorderfront des Setzhubgebers befindlichen drei Codierschalter bieten die Möglichkeit, den Signalcode zwischen 00-99, frei einstellbar, auszuwerten. Sie sind so festgelegt, daß der im Schaltbild obere Decodierschalter zur Auslösung des Verstärkers 3, d. h. zur Leistungsschaltung (Einlaßventil umschalten) eingeschaltet wird. Der untere Decodierschalter bewirkt die Zurücksetzung des Leistungsimpulses (Rücksetzen, d. h. Spannung wegnehmen und demnach Einlaßventil in den alten Stand zurückschalten). Der Leistungsverstärker 3, der zwischen Einlaß-Setzhubgeber 2 und Einlaßventil 4 geschaltet ist, wirkt auf das Einlaßventil 4.
- Der Auslaß-Setzhubgeber 2&min; ist in der Taktfrequenz von dem Divisor 6 abhängig. Der Divisor 6 hat nun die Aufgabe, die Auslaß-Taktfrequenz je nach der frei zwischen 1-9 zu wählenden Teilung gegenüber der Einlaß-Taktfrequenz zu bestimmen.
- In dem Beispiel nach Schaltbild Fig. 1 hat der Divisor 6 eine Einstellung von "4", d. h. nur bei jedem vierten Takt wird der Signalcode zu dem Auslaß-Setzhubgeber 2&min; weitergeschaltet, so daß die zeitliche Abhängigkeit zwischen dem Einlaßventil 4 und dem Auslaßventil 5 bei jeder Taktfrequenz sowie bei jeder eingestellten Teilung gewährleistet ist.
- In Abwandlung des Schaltungsbeispiels nach Fig. 1 können Einlaß-Setzhubgeber 2, Auslaß-Setzhubgeber 2&min; und Divisor 6 zum Hubfrequenzgeber 1 parallelgeschaltet werden. Dies geht aus dem Beispiel nach Schaltbild Fig. 2 hervor.
- Der Divisor 6 gibt bei dieser Schaltung nach frei wählbarer Taktfolge den Befehlsimpuls, der vom Auslaß-Setzhubgeber 2&min; kommt und zum Auslaßventil 5 gelangen soll, entweder vor dem Leistungsverstärker 3&min;, im Verstärker 3&min; oder nach dem Verstärker 3&min; frei.
- Im dargestellten Beispiel (Fig. 2) hat der Divisor 6 wie in Fig. 1 die Einstellung "4". Bei der Schaltung gemäß Fig. 2 wird der Leistungsimpuls vom Auslaß-Setzhubgeber 2&min; nur bei jedem vierten Takt freigegeben. Die Freigabe erfolgt über eine Und-Verknüpfung. Das Und-Glied 7 ist im Ausführungsbeispiel zwischen Auslaß-Setzhubgeber 2&min; und Leistungsverstärker 3&min; geschaltet.
- Um die Öffnungszeit des Auslaßventils 5 zu verlängern, ohne daß sich diese Zeit mit der Öffnungszeit des Einlaßventils 4 überschneidet, wird in Abweichung vom Schaltbild Fig. 1 nach dem Schaltbild Fig. 3 zwischen Hubfrequenzgeber 1 und Einlaß-Setzhubgeber 2 ein Und- Glied 8 geschaltet. Das Und-Glied 8 bekommt einen negierenden Eingang vom Divisor 6. Dieser Eingang kann gegebenenfalls über einen Schalter 9 getrennt werden.
- Zum gleichen Zweck, d. h. um eine Überlappung der Öffnungszeiten der Ventile 4 und 5 zu vermeiden, wird in Abweichung vom Schaltbild Fig. 2 gemäß Schaltbild Fig. 4 zwischen Einlaß-Setzhubgeber 2 und Leistungsverstärker 3 ein Und-Glied 8 geschaltet, das vom Divisor 6 einen negierenden Eingang erhält. Auch hier kann die Verbindung durch einen Schalter 9 getrennt werden.
Claims (6)
1. Anlage zur elektronischen Ventilsteuerung einer Naßsetzmaschine mit einem Einlaßventil und einem Auslaßventil, insbesondere zur Steuerung von Additivhüben, gekennzeichnet durch ein Steuergerät je Setzmaschine, umfassend einen frei einstellbaren Hubfrequenzgeber (1), der sich zeitlich wiederholende Signalcodes mindestens einem parallelgeschalteten Einlaß-Setzhubgeber (2) und mindestens einem parallelgeschalteten Auslaß-Setzhubgeber (2&min;) zuführt, die den Setzhubgebern (2, 2&min;) nachgeschalteten Leistungsverstärker (3, 3&min;) für die Übermittlung der Befehlsimpulse an die Ein- bzw. Auslaßventile (4, 5), und einen Divisor (6) zur einstellbaren Teilung der Anzahl der Einlaß-Hubfrequenzen zu den Auslaß-Hubfrequenzen.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Divisor (6) zwischen Hubfrequenzgeber (1) und Auslaß-Setzhubgeber (2&min;) geschaltet ist.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Divisor (6) zwischen Hubfrequenzgeber (1) und Leistungsverstärker (3&min;) unter Zwischenschaltung eines Und-Gliedes (7) geschaltet ist.
4. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Hubfrequenzgeber (1) und Einlaß-Setzhubgeber (2) ein Und-Glied (8) mit negierendem Eingang geschaltet ist.
5. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Einlaß-Setzhubgeber (2) und Leistungsverstärker (3) ein Und-Glied (8) mit negierendem Eingang geschaltet ist.
6. Anlage nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßsteuerungsseite durch Schalter (9) abschaltbar ist.
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