DE3526997C2 - - Google Patents
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- G08C19/02—Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is magnitude of current or voltage
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichstrom-Meßwandler
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Gleichstrom-Meßwandler
ist aus der DE-AS 27 21 371 (Fig. 7) bekannt.
Hierbei verursacht der Transformator durch seinen
eigenen Energiebedarf einen Meßfehler, d.h. er ver
braucht einen Teil des zugeführten Meßstroms, der
dann im Ausgangsstrom fehlt. Dieser Meßfehler ist
besonders störend, wenn der zu übertragende Meßstrom
klein ist, z.B. einige µA beträgt, weil die Wechsel
spannung am Transformator hierbei wegen der Gleich
richterdioden nicht auf 0 zurückgeht, sondern min
destens 0,5 V beträgt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gleichstrom-Meßwandler
der gattungsgemäßen Art anzugeben,
bei der der Meßfehler geringer ist.
Diese Aufgabe ist nach der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Wenn die Einschaltdauer bei kleinen Meßströmen klein
gegenüber der Schaltperiodendauer ist, entsteht
am Transformator in den Schaltpausen eine sinusförmige
Schwingung, deren Periodendauer durch die Querindukti
vität und die Wicklungs- und Schaltungskapazitäten
des Transformators bestimmt ist. Eine solche Sinus
spannung hat einen kleineren Effektivwert als die
übliche Rechteck- oder Trapezspannung gleichen Spit
zenwerts. Außerdem entfallen die Wechselspannungen
höherer Frequenz, die in einer rechteckförmigen
Spannung (nach Fourier) enthalten sind. Dadurch
vermindern sich die Magnetisierungsströme im Trans
formator und die Transformatorverluste erheblich
und damit auch die Stromverluste im Meßkreis. Bei
größeren Meßströmen werden die Einschaltzeiten groß
gegenüber den Umschaltzeiten; am Transformator treten
dann die bekannten trapezförmigen Spannungen auf.
Die Schalttransistoren sind dann fast ständig einge
schaltet und verursachen nur einen geringen Spannungs
abfall. Die Kurvenform der Steuer- und Transformator
spannungen paßt sich daher in zweckmäßiger Weise
der Größe des Meßstroms an. Um die Transformatorver
luste bei kleinen Meßströmen noch weiter zu verrin
gern, ist vorgesehen, mit Resonanz zu arbeiten
und die Schaltfrequenz an die Eigenfrequenz des
Transformators anzugleichen, die durch die Induktivi
tät des Transformators und die Wicklungs- und Schal
tungskapazität bestimmt ist.
Die Steuerspannungen sind zum kurzzeitigen Einschal
ten der Schalttransistoren sinusförmig gestaltet.
Das Einschalten erfolgt dann nur, wenn die
Spitzen der sinusförmigen Steuerspannung den zum
Einschalten der Transistoren erforderlichen Wert
überschreiten. Zur Erzielung längerer Einschaltzeiten
ist die Steuersspannung wie üblich trapezähnlich
geformt.
Zur Erzeugung dieser Steuerspannungen kann ein aus
dem Meßstrom gespeister Generator vorgesehen sein,
dessen Ausgangsspannungen bei kleinen Meßströmen im
wesentlichen sinusförmig sind und bei größeren Meßströmen durch
die Basis-Emitterstrecken der Schalttransistoren
begrenzt werden und in eine zunehmend gekappte Sinusform und schließlich
in eine trapezähnliche Form übergehen. Bei größeren
Meßströmen wird die erforderliche Einschaltspannung
an den Basen der Schalttransistoren während längerer
Zeit überschritten, so daß die gewünschten Formen
der Transformatorspannungen auf einfache Weise in
Abhängigkeit von der Größe des Meßstromes erzeugt
werden.
Zur Erzeugung der Steuerspannungen, deren Kurvenform
erfindungsgemäß von der Größe des Meßstroms abhängig
ist, können die Basissteuerströme der Schalttransi
storen aus dem Meßstrom über einen zweiten Transfor
mator abgeleitet werden, der in den Emitter-Kollektor
kreisen der Schalttransistoren liegende Primärwicklun
gen und zwischen Emitter und Basis der Schalttransi
storen angeordnete Sekundärwicklungen aufweist.
Hierbei bildet der zweite Transformator mit den
Schalttransistoren einen rückgekoppelten Generator.
Die zum Betrieb dieses Generators erforderliche
Leistung wird ausschließlich durch einen zusätzlichen
Spannungsabfall im Meßstromkreis aufgebracht, so
daß durch den Generator kein Meßfehler verursacht
wird.
Zwar ist es aus den US-Patentschriften 36 63 944
und 35 28 031 bekannt, bei einem Wechselrichter
mit zwei Schalttransistoren und einem ersten Trans
formator, der als Ausgangstransformator wirkt, einen
zweiten Transformator als Rückkopplungstransformator
vorzusehen. Der zweite Transformator arbeitet jedoch
im gesättigten Zustand, d.h. nur mit rechteckähnlichen
Spannungen, und die Einhaltzeiten der beiden Schalttransistoren
grenzen unmittelbar aneinander.
Der Basisstrom der Schalttransistoren kann wesent
lich (um den sogenannten Stromverstärkungsfaktor)
kleiner sein als ihr Kollektorstrom. Es ist daher
zweckmäßig, das Übersetzungsverhältnis des zweiten
Transformators ungefähr gleich der Stromverstärkung
der Schalttransistoren zu wählen, d.h. die primäre
Windungszahl des zweiten Transformstors wesentlich
kleiner zu wählen als die Sekundärzahl. Hierdurch
wird der Spannungsabfall im Meßstromkreis, der zur
Erzeugung der Steuerleistung der Schalttransistoren
erforderlich ist, erheblich verringert, z.B. auf
ca. 50 mV, wenn man eine Stromverstärkung und ein
Übersetzungsverhältnis von etwa 15 annimmt.
Die Schalttransistoren benötigen eine Generatorwech
selspannung von mindestens ca. 0,6 V, um eingeschal
tet zu werden. Dementsprechend ist ein Mindestwert
des Meßstroms erforderlich, damit diese Generator
wechselspannung entsteht. Um auch einen kleineren
Meßstrom bis fast zum Wert 0 zu übertragen, liegt
nach einer Weiterbildung der Erfindung einem der
Schalttransistoren ein Hilfstransistor parallel,
dessen Basis wechselspannungsmäßig mit der Basis
des zugehörigen Schalttransistors gekoppelt und
mit einer Vorspannung versorgt ist, die durch einen
Strombegrenzer aus dem zugeführten Meßstrom entnommen
wird.
Als Strombegrenzer kann ein Feldeffekt-Transistor
mit einem zwischen dessen Gate und Source liegenden
Widerstand verwendet werden. Bei sehr kleinem Meßstrom
arbeitet nur der Hilfstransistor, wobei der Meßstrom
nur während der die eine Polarität aufweisenden
Halbwellen übertragen wird. Auf die anderen Halbwellen
kann verzichtet werden, weil dadurch wegen des kleinen
Meßstroms keine merklichen Störungen verursacht
werden. Bei einem größeren Meßstrom ist die Wirkung
des Hilfstransistors vernachlässigbar, weil sein
Basistrom wegen der Strombegrenzung nur sehr klein
ist.
Der Basisstrom des Hilfstransistors wird vom Meßstrom
abgezweigt. Dadurch entsteht ein Meßfehler. Dieser
ist aber sehr klein, weil der Hilfstransistor nur
einen sehr kleinen Basisstrom benötigt.
Bei kleinem Meßstrom bewirkt der Hilfstransistor
eine fast sinusförmige Generatorspannung. Bei größer
werdendem Meßstrom steigt die Generatorspannung
an, bis die Basen der Schalttransistoren leitend
werden. Diese wirken dann als Spannungsbegrenzer,
so daß die Generatorspannung in eine gekappte Sinaus
kurve übergeht. Bei großem Meßstrom entsteht ein
trapezähnlicher Verlauf der Generatorspannung. Dieser
ist zweckmäßig, damit der Meßstrom möglichst kon
tinuierlich - mit möglichst kleinen Umschaltpausen -
übertragen wird.
Die Eigenfrequenz des ersten Transformators wird
durch eine Querinduktivität und seine Wicklungs
und Schaltungskapazitäten bestimmt. Zum Abgleich
der Generatorfrequenz ist dem zweiten Transformator
zweckmäßigerweise ein Kondensator parallelgeschaltet,
der so bemessen ist, daß die Frequenz des den zweiten
Transformator, den Kondensator und die Schalttransi
storen aufweisenden Generators an die Eigenfrequenz
des Schwingungskreises angeglichen ist, der durch
die Induktivität des ersten Transformators und seine
Wicklungs- und Schaltungskapazitäten gebildet ist.
Der vorliegende Gleichstrom-Meßwandler
kann, wie die der gattungsgemäßen Art, zwei gleiche
Schalttransistoren, zwei gleichgepolte Gleichrichter
dioden und entgegengesetzt gespulte Transformatorwick
lungen aufweisen. Stattdessen können aber auch die
Wicklungen der beiden Transformatoren gleichsinnig
ausgebildet sein und komple
mentäre Schalttransistoren und entgegengesetzt
gepolte Gleichrichterdioden benutzt werden.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nach
stehend anhand der Zeichnung bevorzugter Ausführungs
beispiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbei
spiels eines erfindungsgemäßen Gleichstrom
Meßwandler mit gegensinnig gepol
ten Transformatorwicklungen und
Fig. 2 ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbei
spiels eines erfindungsgemäßen Gleichstrom
Meßwandlers mit gleichsinnig gepol
ten Transformatorwicklungen.
Der Gleichstrom-Meßwandler nach Fig. 1
dient zur galvanisch getrennnten Übertragung eines
eingeprägten Meßstroms in Form eines im Bereich
von 0 bis 20 Milliampère liegenden Gleichstroms,
aus einem Meßstromkreis in einen anderen Stromkreis,
wobei der abgegebene Strom mit möglichst hoher
Genauigkeit gleich dem aufgenommenen Meßstrom sein
soll. Zu diesem Zweck wird der Meßstromkreis an
eingangsseitige Anschlüsse 1 und 2 angeschlossen
und der Meßstrom dem Gleichstrom-Meßwandler
zugeführt, von diesem in einen Wechselstrom umgesetzt
und über einen ersten im Gegentakt arbeitenden Trans
formator 3 mit Sekundärwicklung 24 und 25 nach
Gleichrichtung mittels Dioden 4 und 5 und Glättung
mittels eines Kondensators 6 an Ausgangsanschlüssen
7 und 8 abgenommen. Hierbei liegen an den Anschlüssen
1 und 2 zwei parallele Schaltkreise, die jeweils
einen Schalttransistor 9 und 10 aufweisen, wobei
der Kollektor des Schalttransistors 9 über eine
erste Primärwicklung 11 und der Kollektor des Schalt
transistors 10 über eine zweite Primärwicklung 12
des Transformators 3 mit dem Anschluß 1 und der
Emitter des Schalttransistors 9 über eine erste
Primärwicklung 13 und der Emitter des Schalttran
sistors 10 über eine zweite Primärwicklung 14 eines
zweiten im Gegentakt arbeitenden Transformators
15 mit dem Anschluß 2 verbunden ist. Zwischen der
Basis und dem Emitter des Schalttransistors 9 liegt
eine erste Sekundärwicklung
1 6 und zwischen der Basis und dem Emitter des
Schalttransistors 10 eine zweite Sekundärwicklung
17 des Transformators 15, wobei alle Wicklungen
13, 14, 16 und 17 des Transformators 17 auf dem
(nicht dargestellten) gleichen Kern sitzen.
Parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke des Schalt
transistors 9 liegt die Kollektor-Emitter-Strecke
eines Hilfstransistors 18, dessen Basis durch einen
Koppelkondensator 19 mit der Basis des Schalttran
sistors 9 verbunden ist. Außerdem ist die Basis
des Hilfstransistors 18 über einen Strombegrenzer
20 geringer Leistung mit dem Anschluß 1 verbunden.
Der Strombegrenzer 20 besteht aus einem Feldeffekt
Transistor 21 mit einem zwischen Gate und Source
liegenden Widerstand 22.
Ein zwischen den Anschlüssen 1 und 2 liegender Puffer
kondensator 23 nimmt während der Umschaltpausen
der Schalttransistoren 9 und 10 den Eingangsstrom
auf, um eingangsseitige Spannungsspitzen zu dämpfen.
Die Primärwicklungen 13 und 14 haben gleiche Windungs
zahlen, ebenso die Sekundärwicklungen 16 und 17.
Die Windungszahlen der Sekundärwicklungen 16 und
17 sind jedoch höher als die der Primärwicklungen
13 und 14, vorzugsweise etwa gleich dem Stromverstär
kungsfaktor der Schalttransistoren 9 und 10 d. h.
etwa 15 mal so hoch.
Wenn ein sehr kleiner Eingangsstrom zugeführt wird,
wird der Hilfstransistor 18 über den Strombegrenzer
20 durch einen kleinen Teil des Eingangsstroms aufge
steuert, so daß ein Strom über die Primärwicklung 11,
die Kollektor-Emitter-Strecke des Hilfstransistors 18
und die Primärwicklung 13 zum Anschluß 2 fließt.
Dieser Strom ist durch die Wicklung 16 auf die Basis
des Hilfstransistors 18 rückgekoppelt, so daß sinus
förmige Schwingungen entstehen. Die Frequenz dieser
Schwingungen ist durch die Induktivität des Transformators
15 und die Kapazität des parallelliegenden
Kondensators 26 bestimmt. Dieser Kondensator 26
ist so gewählt, daß diese Frequenz ungefähr gleich
der Eigenfrequenz des Transformators 3 ist, die
durch dessen Induktivität und die parallelliegenden
Wicklungs- und Schaltungskapazitäten bestimmt ist.
Durch diese Schwingungen wird der Hilfstransistor
18 abwechslend ein- und ausgeschaltet, wodurch der
durch die Wicklung 11 fließende Strom in einen Wech
selstrom gewandelt und auf der Sekundärseite des
Transformators 3 wieder gleichgerichtet wird.
Die Schalttransistoren 9 und 10 sind noch gesperrt,
weil bei kleinerem Eingangsstrom die an dem Transfor
mator 15 entstehende Wechselspannung nicht ausreicht,
um diese Transistoren an ihre Basen einzuschalten.
Bei größeren Eingangsströmen werden auch die Tran
sistoren 9 und 10 abwechselnd eingeschaltet, wobei
die beiden Wicklungen 16 und 17 als Rückkopplung
wirken. Hierdurch wird der Eingangsstrom abwechselnd
über die Wicklungen 11 und 12 des Transformators
3 geführt und dadurch in einem Wechselstrom umgewand
delt. Die Amplitude der am Transformator 15 entstehen
den Spannung ist durch die Basis-Emitter-Strecken
der Transistoren 9 und 10 begrenzt. Dadurch nimmt
die zunächst sinusförmige Spannungskurve die Form
einer gekappten Sinuskurve bzw. bei großen Strömen
die Form eines Trapezes an.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet
sich von dem nach Fig. 1 im wesentlichen nur dadurch,
daß die Dioden 4 und 5 entgegengesetzt gepolt und
die Schalttransistoren 9 und 10′ komplementär, d. h.
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp, sind. Anstelle
des npn-Schalttransistors 10 ist ein pnp-Schalt
transistor 10′ vorgesehen. Sodann sind die gegensin
nig gewickelten Transformatoren 3 und 15 durch gleich
sinnig gewickelte Transformatoren 3′ und 15′ ersetzt.
Die Wirkungsweise beider Ausführungsbeispiele ist
grundsätzlich gleich.
Claims (8)
1. Gleichstrom-Meßwandler ohne Hilfsenergie
zur galvanisch getrennten Übertragung und/oder
zur Wandlung der Größe eines Meßstroms, wobei
der Meßstrom durch mindestens zwei mittels Steuer
spannungen an der Basis abwechselnd eingeschaltete
Schalttransistoren in Wechselstrom umgeformt,
durch einen Transformator übertragen und an der
Sekundärseite des Transformators mittels Dioden
wieder gleichgerichtet wird, wobei die Schalttransistoren während
eines Teils der Schaltperiode eingeschaltet
sind und wobei zwischen den Eingangs
klemmen ein Eingangskondensator liegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerspannungen
bei kleinen Meßströmen im vorgegebenen Meßstrombereich im
wesentlichen sinusförmig sind und
die Schalt
transistoren (9, 10; 10′) mit Bezug, auf die Schalt
periode nur kurzzeitig einschalten und die Schaltfrequenz
der Schalttransistoren (9, 10, 10′) an die Eigen
frequenz des Transformators angeglichen ist, so daß sich am
Transformator (3; 3′) eine sinusförmige Spannung
ergibt, und daß sie bei steigendem Meßstrom trapezförmig gestaltet sind und die
Einschaltdauer verlängern, sodaß sich ein kontinuier
licher Übergang der Spannung am Transformator
von der Sinus- in eine weitgehend rechteckige
Form ergibt.
2. Gleichstrom-Meßwandler nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung der Steuerspannungen ein aus
dem Meßstrom gespeister Generator (9, 10, 10′,
15, 15′, 18, 20, 26) vorgesehen ist, dessen Aus
gangsspannungen bei kleinen Meßströmen im wesentlichen sinusförmig
sind und bei größeren Meßströmen durch die Basis
Emitterstrecken der Schalttransistoren (9, 10,
10′) begrenzt sind und in eine zunehmend gekappte Sinusform und
schließlich in eine trapezähnliche Form übergehen.
3. Gleichstrom-Meßwandler nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basissteuerströme der Schalttransistoren
(9, 10, 10′) aus dem Meßstrom über einen zweiten
Transformator (15; 15′) abgeleitet werden, der
in den Emitter-Kollektorkreisen der Schalttran
sistoren (9,10, 10′) liegende Primärwicklungen
(13, 14) und zwischen Emitter und Basis der Schalt
transistoren (9, 10, 10′) angeordnete Sekundärwick
lungen (16, 17) aufweist.
4. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsver
hältnis des zweiten Transformators (15; 15′)
etwa gleich dem Stromverstärkungsfaktor der Schalt
transistoren (9, 10, 10′) gewählt ist.
5. Gleichstrom-Meßwandler nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erweiterung des Meßstrombereichs zu
kleineren Meßströmen hin
einem (9) der Schalttransistoren (9, 10,
10′) ein Hilfstransistor (18) parallel liegt,
dessen Basis wechselspannungsmäßig mit der Basis
des zugehörigen Schalttransistors (9) gekoppelt
und mit einer Vorspannung versorgt ist, die
durch einen kleinen Gleichstrom erzeugt wird,
der über einen Strombegrenzer (20) dem zugeführten
Meßstrom entnommen wird und daß bei den kleineren Meßströmen
anstelle der Schalttransistoren (9, 10, 10′ der Hilfstransistor (18)
ein- und ausgeschaltet wird.
6. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß als Strombegrenzer
(20) ein Feldeffekt-Transistor (21) mit einem
zwischen dessen Gate (G) und Source (S) liegenden
Widerstand (22) verwendet ist.
7. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß dem zweiten Transfor
mator (15; 15′) ein Kondensator (26) parallelge
schaltet ist, der so bemessen ist, daß die Fre
quenz des den zweiten Transformator, den Kondensa
tor und die Schalttransistoren aufweisenden
Generators an die Eigenfrequenz des Schwingungs
kreises angeglichen ist, der durch die Induktivi
tät des ersten Transformators (3; 3′) und seine
Wicklungs- und Schaltungskapazitäten gebildet
ist.
8. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 3
oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen
(11-14, 16, 17, 24, 25) der beiden Transformatoren
(3′, 15′) gleichsinnig ausgebildet sind und
entgegengesetzt gepolte komplementäre Schalt
transistoren (9, 10′) und entgegengesetzt gepolte
Gleichrichterdioden (4, 5) benutzt sind.
Priority Applications (1)
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| DE19853526997 DE3526997A1 (de) | 1984-07-28 | 1985-07-27 | Gleichstrom-uebertragungsschaltung |
Publications (2)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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- 1985-07-27 DE DE19853526997 patent/DE3526997A1/de active Granted
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