DE352103C - Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen - Google Patents

Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen

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DE352103C
DE352103C DE1916352103D DE352103DD DE352103C DE 352103 C DE352103 C DE 352103C DE 1916352103 D DE1916352103 D DE 1916352103D DE 352103D D DE352103D D DE 352103DD DE 352103 C DE352103 C DE 352103C
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hearing
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gases
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DE1916352103D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Empfangseinrichtung für Schall in Gasen. Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Schallempfang in Gasen durch eine die Schallenergie aus dem Medium aufnehmende, diesem mit beiden Flächen ausgesetzte Schallplatte oder i1#Iembran. Die direkte Verbindung derartiger -Aufnahmemembranen mit Mikrophonen oder anderen mit wesentlicher Masse behafteten Detektoren zeitigt mancherlei Nachteile. So kann man bei gewissen Arten von Mikrophonen oder Detektoren den Apparat nur
    in bestimmter Lage benutzen, während es
    oft zweckmäßig ist, ihn drehen und die Mem-
    brane z. B. horizontal legen zu können. Ganz
    allgemein bedingen aber solche Detektoren bei
    den dünnen und leichten Membranen, wie man
    sie für Luftempfang verwendet, häufig die Ent-
    stehung von Knotenpunkten oder Knotenlinien,
    und somit die Ausbildung ungewollter Schwin-
    gungsformen an den Empfangsmembranen. Die
    Erfindung hat den Zweck, bei derartigen Ein-
    richtungen die Verwendung besonderer Detek-
    toren entweder völlig zu vermeiden oder, wo
    dies nicht angängig ist, ihre Verwendung unter
    weitgehendster Entlastung der :Membran zu
    ermöglichen. Dieser Zweck wird dadurch er-
    reicht, daß man mit einer den Schallwellen an
    beiden Flächen frei zugänglichen Membran
    einen oder mehrere unabhängig von dieser ge-
    lagerte Hörtrichter wesentlich kleineren Durch-
    messers zusammenwirken läßt. Die Kopplung
    der Hörtrichter mit der Membran kann dabei
    in verschiedener Weise erfolgen, und zwar kann
    man den Hörtrichter sowohl frei in unmittel-
    barer Nähe der Membran anordnen, wie auch den
    Hörtrichter selbst durch eine Membran ab-
    schließen und diese mit der zur Energieaufnahme
    aus dem Medium dienenden Membran durch ein
    geeignetes Zwischenglied koppeln. Um im, erste-
    ren Falle Schallverluste durch seitliches Aus-
    weichen zu vermeiden, ist die Schallplatte vor-
    zugsweise mit einem Ring versehen, der in den
    Hörtrichter hineinragt. Um dabei eine Be-
    lastung der Membran zu vermeiden, ist dafür
    Sorge zu tragen, daß dieser Ring den Hör-
    trichter nicht berührt, ebenso wie bei Verwen-
    dung von Membranen als Abschluß der Hör-
    trichter dafür Sorge getragen werden muß, daß
    dadurch keine besondere Belastung der Membran
    erfolgt, was ohne weiteres dadurch ermöglicht
    wird, daß man den Hörtrichter an einem Bügel
    befestigt oder ihn in ein starres, ihn tragendes
    Hörrohr münden läßt. Als Aufnahmeorgan
    können in beiden Fällen erfindungsgemäß so-
    wohl das menschliche Ohr wie auch ein geeignet
    ausgebildeter Detektor, beispielsweise ein Mikro-
    phon, dienen, das alsdann in dem an den Hör-
    trichter angeschlossenen Hörrohr unterzubrin-
    gen ist.
    Auf der Zeichnung sind einige Ausführungs-
    beispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
    Abb. i eine Ausführungsform, bei der ein an
    einen Hörschlauch angeschlossener vorn offener
    Hörtrichter in unmittelbarer Nähe der 1lembran
    angeordnet ist,
    Abb. 2 eine ähnliche Anordnung, bei der jedoch der Hörschlauch durch ein ein Mikrophon enthaltendes Robrstück ersetzt ist, und Abb. 3 eine Einrichtung, bei der ein an ein Hörrohr angeschlossener Hörtrichter durch eine besondere Membran abgeschlossen ist, welche mit der an das Außenmedium grenzenden Membran gekoppelt ist.
  • In den Abbildungen bezeichnet übereinstimmend y einen Rahmen, in dem die den Schall aufnehmende Membran in ausgespannt ist. Gemäß Abb. i ist in der Nähe der Membran ein von einem Bügel gehaltener Hörtrichter t vorgesehen, der an einen Hörschlauch s angeschlossen ist, welcher zum Ohr des Beobachters führt. Um dabei Schallverluste durch seitliches Ausweichen zu vermeiden, ist auf die Membran ein frei in den Hörtrichter ragender Ring ya aufgesetzt.
  • Die Ausführungsform nach Abb. z unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. = lediglich dadurch, daß- an Stelle des Hörschlauches in einem kurzen Rohransatz des Hörtrichters t ein Mikrophon i eingesetzt ist.
  • Gemäß Abb. 3 ist der am Hörrohr s1 angeschlossene Hörtrichter t durch eine Membran in, abgeschlossen, die ihrerseits mit der Membran in durch einen Stift gekoppelt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangseinrichtung für Schall in Gasen, gekennzeichnet durch die Kombination einer den Schallwellen an beiden Flächen frei zugänglichen Membran mit von dieser unabhängig gelagerten Hörtrichtern wesentlich kleineren Durchmessers. -9. Empfangseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hörtrichter mit einer Membran versehen sind, die ihrerseits mit der den Schall aufnehmenden Membran gekoppelt ist. 3. Empfangseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hörtrichter mit Mikrophonen versehen sind. . Empfangseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hörtrichter als Resonatoren ausgebildet sind, 5. Empfangseinrichtung nach Anspruch i und 3, gekennzeichnet durch einen auf der Membran angeordneten, frei in den offenen Trichter ragenden Abschlußring (n), durch den Schallverluste vermieden werden.
DE1916352103D 1916-01-20 1916-01-20 Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen Expired DE352103C (de)

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