DE3513876C1 - Atomiser for the generation of high aerosol concentrations - Google Patents
Atomiser for the generation of high aerosol concentrationsInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Zerstäuber nach dem
Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Ein derartiger Zerstäuber ist in der DE-PS 11 47 355
beschrieben. Mit dem vorbekannten Zerstäuber erreicht
man eine zufriedenstellende Zerstäubung von Flüssig
keiten zur Erzeugung von Aerosolen. Derartige Zer
stäuber werden vorteilhafterweise in Vernebler zur
Inhalation eingesetzt und dienen der Verneblung von
Flüssigkeiten, Lösungen, Emulsionen, Suspensionen so
wie auch von Pulvern und staubförmigen Stoffen mit
tels Druckluft. Der bekannte Zerstäuber mit einem
Gasstromsteuer im Austrittskegel des Druckgases ent
hält zwei aus dem Zerstäubungsraum nach außen führen
de Leitungen, wobei die eine der Nebelaustrittsstut
zen ist, während die andere vom Ende eines in den
Zerstäubungsraum eingesetzten Kamins zum Ansaugen
von Zusatzluft gebildet ist. Die Zuluftleitung ist
erforderlich, um die ausreichende Nebelmenge pro
Zeiteinheit in physiologischer Anpassung an den
Benutzer, nämlich etwa 15 l/min zu erzeugen. Da die
Aerosoltherapie des Patienten immer während einer ge
wissen Zeitdauer von beispielsweise 20 Minuten durch
geführt wird, kann der Wirkstoff in relativ niedriger
Konzentration im Volumen der Atemluft enthalten sein.
In besonderen Fällen ist es jedoch wünschenswert, hö
here Aerosol-Konzentrationen pro Atemluftvolumen zu
erzeugen. Beispielsweise sollen bei der Allergen-Di
agnose die aktiven Substanzen in relativ hohen Kon
zentrationen im Aerosol vorliegen. Bei der inhalati
ven Provokation wird bekanntlich mit Substanzen gear
beitet, die eine reversible Erhöhung des Atemwegwi
derstandes des Patienten zur Folge haben und die in
einer genau vorgesehenen Konzentration von beispiels
weise 100 mg in 10 l Atemluft vorliegen sollen.
Bei einer bekannten Vorrichtung zur Inhalation von
Allergenen mit einem Vernebler, an dessen Auslaß ein
Nebelsammelbehälter angeschlossen ist, entnimmt der
Patient die mit Allergenen angereicherte Atemluft dem
Nebelsammelbehälter durch ein besonderes Mundstück.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise in dem
DE-GBm 79 23 943 und in der älteren Anmeldung der
Anmelderin gemäß P 35 13 628 beschrieben.
Eine Vorläuferkonstruktion eines derartigen Zerstäu
bers ist auch bereits in der DE-PS 9 27 920 beschrie
ben. Bei dieser älteren Konstruktion wird im Aus
trittskegel des Druckgases gleichfalls ein Gasstrom
steuer angeordnet, dessen Basis so verläuft, daß eine
oder mehrere Basiskanten den Mantel des Gasaustritts
kegels berühren, so daß die Hauptmenge des Gasstromes
an den Kanten fächerförmig ausgebreitet wird, wobei
die benachbart angeordneten Austrittsöffnungen der
Zuleitungen für das Zerstäubungsgut unterhalb dieser
Luftfächer so angeordnet sind, daß das Zerstäubungsgut
in die sich ausbreitenden Fächer eintritt. Gegenüber
dieser älteren Konstruktion verläuft die Basis des
Gasstromsteuers bei dem erfindungsgemäßen Zerstäuber
jedoch nicht flach, sondern wie bei der vorbeschriebe
nen Konstruktion gemäß DE-PS 11 47 355 keilförmig, so
daß die der Düsenöffnung gegenüberliegende Seite eine
keilförmige Prallfläche aufweist, die nahe der Mün
dungsebene der Düsenöffnung für das Druckmittel liegt.
Da bei der Allergen-Diagnose höhere Aerosol-Konzen
trationen zur Anwendung kommen, benötigt man einen
leistungsfähigen Vernebler.
Es ist daher das Ziel der Erfindung, einen derartigen
Vernebler zur Verfügung zu stellen. Gemäß der Erfin
dung wird dieses Ziel mit einem Vernebler der ein
gangs genannten Art erreicht, der sich durch die
Merkmale von Patentanspruch 1 auszeichnet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Zerstäubers sind in den Unteransprüchen angegeben
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zer
stäubers dargestellt. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Mittellängsschnitt durch einen
Zerstäuber gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in
Fig. 1.
Der in Fig. 1 gezeigte Zerstäuber besteht aus dem
Unterteil 1 mit dem Anschlußstutzen 2 für die
Druckgasleitung. Die Druckgasleitung kann der
Druckluftschlauch eines Kompressors sein. In den
Unterteil 1 des Zerstäubers ist ein Behälter 10 in
bekannter Weise unter Vermittlung eines Dichtungs
einsatzes 3 eingeschraubt. Der Behälter 10 ist zy
lindrisch und enthält in seiner Mitte den Düsenkör
per 6, der seinerseits gegen den Behälter 10 mit
tels des Dichtungsringes 9 abgedichtet ist, der in
einer Nut am Fuß des Düsenkopfes 6 liegt. Das
Druckgas gelangt über den Raum 5 im Unterteil und
den Druckgaskanal 4 in die zentrale sich nach oben
im Düsenkopf verjüngende Düsenbohrung 8 und saugt
das sich im Behälter 10 befindliche Zerstäubungsgut
11 in bekannter Weise durch die seitlichen Ansaug
kanäle 12, 13 nach oben bis an die Mündungsöffnun
gen im Bereich der Plattform 30. Aus diesen Aus
trittsöffnungen wird das Zerstäubungsgut mittels
des die verjüngte Düsenbohrung 8 am oberen Ende der
Druckgasleitung 7 verlassenden Druckgases mitgeris
sen und an den Keilflächen 31 des Gasstromsteuers
14 in die beiden seitlichen Aerosolfächer 19 und 20
aufgespalten.
Die in diese beiden Aerosolfächer 19, 20 aufgeteil
ten Tröpfchen aus dem erzeugten Sprühnebel gelangen
nun ihrerseits in Wechselwirkung mit der inneren
Stirnfläche 29 der Verneblerkappe 15 sowie mit der
inneren Mantelfläche der sich von der Verneblerkap
pe 15 abwärts erstreckenden zylindrischen Prall
schürze 18. Dadurch erfolgt eine intensive Ausson
derung übergroßer Tröpfchen und es verlassen den
Ringspalt zwischen dem Düsenkörper 6 und der Prall
schürze 18 praktisch nur noch Teilchen der ge
wünschten Teilchengröße. Die größeren, sich an der
Stirnfläche 19 und der inneren Mantelfläche der
Schürze 18 abscheidenden Tröpfchen tropfen vom Rand
der Schürze 18 nach unten zum Zerstäubungsgut 11 im
Bodenbereich des Behälters 10 zurück. Der feine
Teilchenstrom strömt unter der Wirkung des Druckga
ses hingegen durch den zylindrischen Ringraum zwi
schen der Prallschürze 18 und der Innenwandung des
zylindrischen Einsatzes 16 weiter nach oben bis in
den Bereich des Nebelaustrittsstutzens 17, von wo
er beispielsweise bei der Verwendung des Zerstäu
bers für die Allergeninhalation in einen Nebelsam
melbehälter weitergeleitet wird. Die Füllung eines
derartigen Nebelsammelbehälters ist dann abge
schlossen, wenn das gewünschte Atemvolumen mit
Allergen-Aerosol aufgefüllt ist. Dies kann bei
spielsweise durch automatisches Abschalten des Kom
pressors mittels eines Druckfühlers oder auch mit
tels einer Zeitschaltuhr erreicht werden.
Man vermutet, daß die für die Allergentherapie ge
wünschte hohe Aerosol-Konzentration mit dem erfin
dungsgemäßen Zerstäuber dadurch erreicht wird, daß
in dem relativ engen begrenzten Raum innerhalb der
Prallschürze 18 ein besonders dichtes und feines
Aerosol entstehen kann, da hier auch die Luftmenge
zur Aufnahme der feinen Aerosolpartikel beschränkt
ist. Wie man aus Fig. 1 erkennt, ist auch die freie
Weglänge von den keilförmigen Prallflächen 31 am
Prallbügel 27 bis zur inneren Stirnfläche 29 der
Verneblerkappe 15 nur kurz. Der Abstand von den
Keilflächen 31 und der genannten inneren Stirnflä
che 29 wird bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
praktisch gebildet von der Breite des Prallbügels
27, der mit seinem hinteren Ende in einer entspre
chenden Nut in der Verneblerkappe 15 eingesetzt
ist. Die Verbindung zwischen dem Gasstromsteuer 14
und der Verneblerkappe 15 kann auch auf andere Wei
se, beispielsweise durch Verkleben, ggf. auch durch
Einspritzen des metallischen Gasstromsteuers in das
Kunststoffmaterial der Verneblerkappe 15 erfolgen.
Das obere verlängerte Griffende 28 vereinfacht die
Manipulation der Verneblerkappe, in dem sie einen
Handgriff zur Entfernung dieser Kappe zusammen mit
dem Gasstromsteuer 14 bildet. Nach Entfernung des
zylindrischen Einsatzes 16, der bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel einfach auf den Behälter 10
aufgeschoben ist und so auch von letzterem wieder
entfernbar ist, kann man die Verneblerkappe 15 ohne
Schwierigkeiten zusammen mit dem Gasstromsteuer 14
nach oben abziehen. Dabei verbleibt der Düsenkörper
6 im Behälter 10, während die seitlichen Stege 21,
22 am Gasstromsteuer aus den entsprechenden Nuten
23, 24 am Düsenkörper 6 einfach nach oben abgezogen
werden.
Zur Reinigung des Gerätes wird der Behälter 10 ein
fach aus dem Unterteil 1 ausgeschraubt und der Dü
senkopf nach unten aus dem Behälter 10 abgezogen,
worauf die Einzelteile in einfacher Weise gereinigt
werden können.
Bei der Anwendung des Zerstäubers zur Allergen
diagnose kann ein in der Zeichnung nicht darge
stellter Sammelbehälter mit seinem entsprechend
ausgebildeten Mundstück bzw. Beutelanschluß in ein
facher Weise an den Nebelaustrittsstutzen 17 ange
schlossen werden. Dieser Sammelbehälter wird dann
mittels der vom gleichfalls nicht dargestellten
Kompressor zur Drucklufterzeugung während einer be
stimmten Zeitdauer aufgeblasen, bis das vorgegebene
Volumen im Sammelbehälter - beispielsweise 10 l -
erreicht ist. Diese mit dem Allergen-Aerosol ange
reicherte Luft wird dann vom Patienten so lange
eingeatmet, bis der zweckmäßigerweise aus einer
dünnen Kunststoff-Folie bestehende Sammelbehälter
entleert ist.
Claims (7)
1. Zerstäuber zur Erzeugung von Aerosolen hoher
Konzentration für Inhalationszwecke, bestehend aus
einem Behälter für das Zerstäubungsgut und einem auf
den Behälter aufsetzbaren zylindrischen Einsatz, bei
welcher das aus einem zentral im Behälter angeordne
ten Düsenkörper austretende gasförmige Druckmittel
das Zerstäubungsgut aus der Düse benachbarten Ansaug
kanälen ansaugt und bei welcher gegenüber der Düsen
mündung im Austrittskegel des Druckgases ein auf den
Düsenkörper aufsteckbares Gasstromsteuer vorgesehen
ist, welches auf seiner der Düsenöffnung gegenüber
liegenden Seite eine keilförmige Prallfläche auf
weist, die nahe der Mündungsebene der Düsenöffnung
für das Druckmittel liegt, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gasstromsteuer (14) eine
Verneblerkappe (15) trägt.
2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verneblerkappe (15) eine
sich nach unten bis in den Bereich des Düsenkörpers
(6) erstreckende Prallschürze (18) aufweist und daß
der Innenmantel der Prallschürze (18) und die innere
Stirnfläche (29) der Verneblerkappe (15) den zentra
len mit Ausnahme des Ringspaltes zwischen Düsenkörper
(6) und unterem Rand der Prallschürze (18) geschlos
senen Verneblerraum bilden.
3. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zylindrische Ein
satz (16) direkt in einen sich verjüngenden Auslaß
stutzen (17) übergeht.
4. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch ge
kenzeichnet, daß das Gasstromsteuer (14)
in an sich bekannter Weise aus dem die keilförmigen
Prallflächen (31) für die Erzeugung des Aerosols ent
haltenden Prallbügel (27) besteht, der seitlich ange
formte Stege (21, 22 ) mit Abstandshaltern (25, 26)
zum Einschieben in entsprechende am Düsenkörper ange
formte Nuten (23, 24) aufweist und daß der Bügel an
der den Prallflächen gegenüberliegenden Seite an der
inneren Stirnfläche der Prallkappe befestigt ist.
5. Zerstäuber nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verneblerkappe (15) lösbar
auf dem Gasstromsteuer (14) befestigt ist.
6. Zerstäuber nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Befestigung des Prallbügels
(27) an der inneren Stirnfläche (29) der Vernebler
kappe (15) mittels einer in der Verneblerkappe vorge
sehenen Nut erfolgt, in welche das Gasstromsteuer
(14) mit seinem Bügel (27) einsteckbar ist.
7. Zerstäuber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verneblerkappe
(15) axial-symmetrisch geformt ist und auf dem sich
verjüngenden Ende der Kappe ein Griffende (28) vorge
sehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3513876A DE3513876C1 (en) | 1985-04-17 | 1985-04-17 | Atomiser for the generation of high aerosol concentrations |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3513876A DE3513876C1 (en) | 1985-04-17 | 1985-04-17 | Atomiser for the generation of high aerosol concentrations |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3513876C1 true DE3513876C1 (en) | 1987-01-02 |
Family
ID=6268375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3513876A Expired DE3513876C1 (en) | 1985-04-17 | 1985-04-17 | Atomiser for the generation of high aerosol concentrations |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3513876C1 (de) |
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1985
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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