DE348684C - Schaltung zum Betrieb von Gluehlampen aus Einphasen-Wechselstromnetzen niedriger Frequenz - Google Patents

Schaltung zum Betrieb von Gluehlampen aus Einphasen-Wechselstromnetzen niedriger Frequenz

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DE348684C DENDAT348684D DE348684DD DE348684C DE 348684 C DE348684 C DE 348684C DE NDAT348684 D DENDAT348684 D DE NDAT348684D DE 348684D D DE348684D D DE 348684DD DE 348684 C DE348684 C DE 348684C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources

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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

Wenn elektrische Lampen an ein Einphasen-Wechselstromnetz von niedriger Frequenz, z. B. an ein Einphasennetz für Bahnbetrieb, angeschlossen werden, so tritt ein unangenehmes und störendes Flimmern des Lichtes ein. Es sind schon verschiedenartige \"orschläge gemacht worden, um an den Lam-. pen selbst diesen Mißstand zu beseitigen. Beispielsweise wurden Glühlampen für niedrige Spannung mit dicken Glühdrähten verwendet, die durch die Wärmekapazität der Drähte einigen Ausgleich schaffen. Dies erfordert aber Sonderausführungen von Lampen, die bei großem Betrieb nicht erwünscht sind.
Die Erfindung löst die Aufgabe, aus einem Einphasen-Wechselstromnetz niedriger Frequenz normale Glühlampen zu speisen, ohne daß das störende Flimmern auftritt. Die Erfindung besteht in einer Schaltung, bei der ein Mehrphasenmotor mit Kurzschlußanker ans Netz angeschlossen wird, der im Lauf Mehrphasenstrom erzeugt. Der Mehrphasenstrom wird einem sekundären Netz zugeführt, an welches Glühlampen in Gruppen, gegebenenfalls in gemeinsamem Gehäuse, angeschlossen werden. Auch bei dieser Anordnung tritt in jeder einzelnen Lampe die Flimmer wirkung auf; die Höchst- und Niedrigstwerte der Helligkeit der Lampen sind aber in der Phase verschoben, so daß das Licht, welches von den gemeinsam an die verschiedenen Phasenleitungen des Hilfsnetzes angeschlossenen Glühlampen ausgestrahlt wird, flimmerfrei ist.
In der Abbildung ist eine Ausführungsform der Schaltung dargestellt.
Der Mehrphasenmotor M wird aus dem Einphasennetz dadurch angelassen, daß der Umschalter U von Stellung 1 auf Stellung 2 gelegt wird. In dieser Stellung wird durch die Drosselspule D ein in der Phase verschobener Strom für das Anlassen des Mehrphasenmotors geliefert. Da der Motor M leer anläuft, ist ein leichter und sicherer Anlauf gewährleistet. Hat der Motor die normale Drehzahl erreicht, so wird der Umschal- ; ter U auf Stellung 3 geschaltet, wodurch die Drosselspule D abgeschaltet wird. Von den drei Klemmen des Motors M führen Leitungen zu dem Hilfsiietz JV, an welches die Lampengruppen G angeschlossen werden. Ist der Ständer des Motors für Zweiphasenstrom gewickelt, so werden zwei Lampen, bei Drehstrom, wie es die Abbildung zeigt, drei Lampen angeschlossen.
Bekanntlich pulsiert die Leistungsaufnahme der an das Einphasennetz angeschlossenen Verbraucher, während die an die Mehrphasenleitungen N angeschlossenen Lampen kontinuierliche Leistungsaufnahme verlangen. Ein Ausgleich wird durch das Schwungmoment des Motorankers geschaffen. Genügt dies nicht, so kann der Ausgleich durch ein atifgesetztes Schwungrädchen verstärkt werden.
In den meisten Fällen genügt es, normale Motoren zu verwenden. Infolge von Streuungen entsteht in der Hilfsphase des Mehrphasenmotors eine Spannungserniedrigung. Diese kann durch Änderung der Windungszahl der Ständerwicklung ausgeglichen werden. Man kann auch außerhalb des Motors die Spanhungserniedrigung in der Hilfsphase ausgleichen, indem man die Spannung in dieser Phase durch einen kleinen Hilfstransformator in Sparschaltung erhöht.
In kleinen Anlagen, bei denen es sich nur um eine oder wenige Lampengruppen G handelt, kann, wie dies in der Abbildung dargestellt ist, der Umschalter U sowohl für das Anlassen und Abstellen des Mehrphasenmotors als auch gleichzeitig für das Ein- und Ausschalten der Lampen dienen.

Claims (1)

  1. 85 Patent-Anspruch:
    Schaltung zum Betrieb von Glühlampen aus Einphasen-Wechselstromnetzen niedriger Frequenz, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Lampen in Gruppen von einem Mehrphasenmotor gespeist werden, der einphasig an· das Netz angeschlossen wird und Mehrphasenstrom für die Lampen liefert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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