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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, bei dem ein Ergometer
benutzt wird, um einen optimalen Belastungswert und eine gleichmäßige
Anzahl von Pulsen pro Minute für das kontinuierliche Training des
Benutzers zu erhalten.
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Ein Ergometer und ein Trainingsverfahren sind bekannt aus der
EP-A-0 028 209.
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Ein Ergometer ist kommerziell erhältlich, welches umfaßt: ein
Schwungrad, welches angetrieben wird durch die Beine des Betreibers, und
einen Riemen zum Anwenden von Belastung auf das Schwungrad durch Reibung.
Die Menge der angewandten Belastung wird gesteuert durch Einstellen eines
Gewichts, das an dem Ende des Riemens vorgesehen ist. Das Ergometer ist
insofern vorteilhaft, als daß in dem Fall, wenn das Schwungrad mit
konstanter Geschwindigkeit gedreht wird, die Menge der Belastung direkt
erhalten werden kann aus dem Gewichtswert. Es ist jedoch nachteilig in
der Beziehung, daß die Messung der Belastung relativ lange Zeit benötigt,
die Größe der Belastung groß ist und die Einstellung der Belastung
kompliziert ist.
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In jüngerer Zeit ist auch ein Ergometer mit einer elektrischen
Belastungseinrichtung auf dem Markt erhältlich. Ein solches Ergometer
umfaßt ein Schwungrad aus grauem Gußeisen, einen Drehsensor zum Erfassen
der Drehgeschwindigkeit des Schwungrades und ein
Drehmomenterfassungs-Dehnungsmeßgerät. Um ein vorbestimmtes Drehmoment in
dem Ergometer zu erhalten, wird der der elektromagnetischen Bremse
zugeführte Strom entsprechend einer Beziehung zwischen der Ausgabe des
Dehnungsmessers und der Umdrehungsgeschwindigkeit des Schwungrades
gesteuert.
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Bei einem weiteren Beispiel wird die Beziehung zwischen der
Geschwindigkeit des Schwungrades und dem Drehmoment und dem
Steuerstromwert durch einen Computer oder dergleichen im voraus berechnet
und in einer Speichereinheit gespeichert. Gemäß dem Anweisungscode eines
Programms wird ein an die Bremsspule anzulegender Strom bestimmt aus der
Drehgeschwindigkeit des Schwungrades und eine gewünschte Bremskraft, um
ein vorbestimmtes Drehmoment zu erhalten.
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Die Drehmomenterfassungseinrichtung des früheren Ergometers ist
mechanisch und eine komplizierte Einstellung muß ausgeführt werden, bevor
das Ergometer betrieben wird oder nachdem es eine lange Zeit betrieben
worden ist. Beim letzteren Ergometer müssen komplizierte Berechnungen
durchgeführt werden, und es ist nötig, eine weitere Speichereinheit zum
Speichern der Resultate der Berechnungen als Daten vorzusehen. Bei diesen
Ergometern wird die Belastungseinrichtung elektrisch gesteuert, um das
vorbestimmte Drehmoment zu erhalten.
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Jedes der elektrischen Ergometer hat den weiteren Nachteil, daß, da
das Schwungrad aus einem Stator und einem innerhalb des Stators
vorgesehenen Rotor gemacht ist, der Stator Erregerspulen haben muß, die
groß sind.
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Dementsprechend ist die Belastungsvorrichtung ebenfalls groß und der
Rotor innerhalb des Stators wird auf hoher Temperatur gehalten.
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Eine Vielzahl von Fahrradergometern ist als Trainingseinheit
vorgeschlagen worden, bei denen nach einer Anweisung von einem darin
eingegliederten Mikrocomputer körperliche Merkmale (Alter, Gewicht,
Geschlecht und Pulsanzahl pro Minute) einer Person eingegeben und
verarbeitet werden, um einen optimalen Belastungswert und die Pulsanzahl
zur Steuerung unter dem optimalen Belastungswert zu berechnen. Die
Aufgabe ist, das Training des Benutzers kontinuierlich gemäß den so
berechneten Daten zu steuern.
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Bei dem oben beschriebenen Verfahren zur Benutzung von Ergometern
wird die optimale Belastung mit den statischen Elementen (Alter,
Geschlecht, Gewicht und Ruhepuls) der körperlichen Bedingungen als Daten
berechnet und kann als Referenz benutzt werden, wenn der Benutzer
kontinuierlich trainiert.
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Jedoch wird bei der Bestimmung des optimalen Belastungswerts keine
Veränderung der körperlichen Eigenschaften des Benutzers, welche während
des kontinuierlichen Trainings auftreten, berücksichtigt. Deshalb kann
der optimale Belastungswert, der berechnet wird, nicht für alle Benutzer
benutzt werden. Das heißt, abhängig von dem Benutzer erreicht die
Pulszahl pro Minute die athletische maximale Pulszahl pro Minute, bevor
sie die Gleichgewichtspulszahl pro Minute erreicht, welche unter der
optimalen Belastung vorgesehen ist.
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Um die Gleichgewichtspulszahl pro Minute für eine Person unter genau
optimaler Belastung zu erhalten, sollte das folgende Verfahren angewandt
werden. Zunächst wird die Belastung einer rotierenden
Trainingsvorrichtung, die durch einen Benutzer angetrieben wird,
schrittweise erhöht, so daß die Gleichgewichtspulszahl pro Minute unter
einer ansteigenden Belastung gemessen wird bis der Benutzer anzeigt, daß
das Training nicht länger fortgesetzt werden kann. Als nächstes wird ein
Belastungswert entsprechend etwa 70% der Pulszahl pro Minute des
athletischen Maximums berechnet, was im allgemeinen die "athletische
Optimalpulszahl pro Minute" genannt wird.
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Das oben beschriebene Verfahren ist genau. Jedoch leidet es von den
Nachteilen, daß der Benutzer das Training fortsetzen muß, bis die
athletische optimale Pulszahl pro Minute erreicht ist. Das Ausüben dieses
Verfahrens kann deshalb gefährlich für den Benutzer sein. Ebenfalls nimmt
die Messung eine relativ lange Zeit zur Vervollständigung ein.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum
Bestimmen optimaler athletischer Bedingungen zu schaffen, bei dem ein
allgemeiner Ausdruck für eine Belastung gegen Pulszahl-Darstellung
erhalten wird durch Benutzen von Daten, die statistisch separat
entsprechend dem Alter erhalten werden.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Verfahren zum Bestimmen des Belastungswertes einer rotierenden
Belastungsvorrichtung auf eine Art und Weise zu schaffen, daß sie
schrittweise erhöht wird entsprechend der Darstellung und die
Gleichgewichtspulszahl pro Minute bei jedem Schritt gemessen wird, um
eine Belastung gegen Pulszahl-Näherungskurve zu erhalten.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Verfahren zu schaffen, wobei ein optimaler Belastungswert und eine
Gleichgewichtspulszahl pro Minute zu dieser Zeit sicher und in einer
kurzen Zeit erhalten werden, bevor die Pulszahl pro Minute des Benutzers
die athletische maximale Pulszahl pro Minute erreicht.
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Erfindungsgemäß wird die obige Aufgabe gelöst nach Anspruch 1 durch
ein Verfahren zum Erhalten eines optimalen Belastungswert für einen
Benutzer einer Trainingsvorrichtung, bei der die Beine des Benutzers
gebeugt und gestreckt werden, um eine Dreheinheit zum Drehen zu bringen
mit einer darauf angewandten variablen Belastung während des
kontinuierlichen Trainings durch den Benutzer, wobei der athletische
Belastungswert schrittweise erhöht wird und bei jedem Schritt ein
Belastungswert und eine Gleichgewichtspulszahl des Benutzers gemessen
werden, um eine lineare Belastung gegen Pulsrate-Korrelationsdarstellung
zu schaffen, wobei das Verfahren durch die Schritte gekennzeichnet ist:
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Messen der Pulsrate des Benutzers, wenn der Benutzer in Ruhe ist, um
einen ersten Datenwert zu erzeugen;
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Messen der Gleichgewichtspulsrate des Benutzers unter einer ersten
Belastung, um einen zweiten Datenwert zu erzeugen;
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Vergleichen des zweiten Datenwerts mit einem ersten Referenzwert,
welches die Gleichgewichtspulsrate unter der ersten Belastung auf einer
Belastung gegen Pulsraten-Korrelationsdarstellung ist, die berechnet wird
durch einen Minimalquadratgesetz-Mittelwert, der statistisch erhalten
wird, um einen zweiten Belastungswert zu bestimmen;
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Messen der Gleichgewichtspulsrate des Benutzers unter der zweiten
Belastung, um einen dritten Datenwert zu erzeugen;
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Vergleichen des dritten Datenwerts mit einem zweiten Referenzwert,
welcher die Gleichgewichtspulsrate unter der zweiten Belastung auf einer
Belastung gegen Pulsraten-Darstellung ist, die berechnet wird durch einen
Minimalquadratgesetz-Mittelwert, der statistisch erhalten wird, um einen
dritten Belastungswert zu bestimmen;
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Messen der Gleichgewichtspulsrate des Benutzers unter dem dritten
Belastungswert, um einen vierten Datenwert zu erzeugen, wobei die
Obergrenze der gemessenen Gleichgewichtspulsrate begrenzt ist durch eine
athletische Sicherheitspulsrate für den Benutzer; und
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Bestimmen des optimalen Belastungswerts für den Benutzer
entsprechend den zweiten bis vierten Datenwerten oder den ersten bis
dritten Datenwerten, falls die athletische Sicherheitspulsrate erreicht
wurde, bevor der vierte Datenwert erhalten wurde.
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Die Natur, das Prinzip und die Nützlichkeit der Erfindung werden
klarer aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit der
begleitenden Zeichnung erscheinen.
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Die Figuren zeigen im einzelnen:
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Fig. 1 eine graphische Darstellung der Bremskraft gegen
Erregerstrom-Charakteristikkurven für Schwungräder aus verschiedenen
Materialien;
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Fig. 2 eine graphische Darstellung der Bremskraft gegen
Erregerstromcharakteristikkurven von reinem Eisen;
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Fig. 3 eine graphische Darstellung der W gegen IS-Charakteristik
einer herkömmlichen Wirbelstrombremse;
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Fig. 4 eine graphische Darstellung der W gegen IS-Charakteristik
einer Wirbelstrombremse, die bei der vorliegenden Erfindung benutzt wird;
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Fig. 5 eine graphische Darstellung der Drehmoment gegen
Geschwindigkeits-Charakteristik der herkömmlichen Wirbelstrombremse;
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Fig. 6 eine graphische Darstellung der Drehmoment gegen
Geschwindigkeitcharakteristik der bei der vorliegenden Erfindung
benutzten Wirbelstrombremse;
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Fig. 7 eine graphische Darstellung, die die Drehmoment gegen
Erregerstrom-Charakteristik der herkömmlichen Wirbelstrombremse zeigt;
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Fig. 8 eine graphische Darstellung der Drehmoment gegen
Erregerstrom-Charakteristik der bei der vorliegenden Erfindung benutzten
Wirbelstrombremse;
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Fig. 9 ein Beispiel der Struktur der bei der vorliegenden Erfindung
benutzten Wirbelstrombremse;
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Fig. 10 ein erstes Beispiel eines Fahrradergometers mit einer
Belastungsvorrichtung, die bei der vorliegenden Erfindung benutzt wird;
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Fig. 11 ein zweites Beispiel eines Fahrradergometers, das in der
vorliegenden Erfindung benutzt wird;
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Fig. 12 ein Blockdiagramm, das einen Mikrocomputer und die
Belastungsvorrichtung des in Fig. 11 gezeigten Fahrradergometers zeigt;
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Fig. 13 das Bedienungspult einer Eingabe-Ausgabe-Box des in Fig. 11
gezeigten Fahrradergometers;
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Fig. 14 einen Flußplan des Betriebs des in Fig. 11 gezeigten
Fahrradergometers;
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Fig. 15 bis 18 graphische Darstellungen, welche
Minimalquadratgesetz-Mittelwert-Belastung gegen Pulszahl
charakteristische Darstellungen zeigen, welche separat nach Alter und
Geschlecht vorgesehen sind;
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Fig. 19A, 19B, 20A und 20B erklärende Diagramme, die Testprogramme
für körperliche Stärke zeigen;
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Fig. 21 eine rotierende Belastungsvorrichtung zum Praktizieren eines
Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 22 ein Blockdiagramm, das arithmetische Verarbeitungs- und
peripherische Einheiten bei der in Fig. 21 gezeigten Vorrichtung zeigt;
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Fig. 23 das Bedienungspult einer Eingabe-Ausgabe-Box in der in Fig.
21 gezeigten Vorrichtung;
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Fig. 24A und 240 zwei Teile eines Flußplans für ein Meßprogramm für
körperliche Stärke;
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Fig. 25A bis 25C und 26A bis 26C erklärende Diagramme, welche
Testprogramme für körperliche Stärke zeigen; und
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Fig. 27A bis 27G einen Flußplan für das Meßprogramm für körperliche
Stärke von Fig. 25A bis 25C und 26A bis 26C.
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Im Laufe der Entwicklung der vorliegenden Erfindung zur Anwendung
wurde eine extensive Forschung über die Charakteristik einer
Wirbelstrombremse durchgeführt. Es wurde herausgefunden, daß von den
verschiedenen Parametern der spezifische Widerstand und die Permeabilität
wesentlich als Materialeigenschaften die Eigenschaften der
Wirbelstrombremse beeinflussen. Schwungräder wurden dann hergestellt
unter Benutzung verschiedener Materialien, die ausgesucht wurden auf der
Basis der oben beschriebenen, Ergebnisse betreffend den spezifischen
Widerstand (Ohm·cm) und die Permeabilität (H/m) und die gemessenen
Bremskräfte und Erregerströme der Erregerspulen.
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Die Resultate der Messungen sind in Fig. 1 gezeigt. In Fig. 1
bezeichnen Bezugszeichen 1, 2 und 3 Bremskraft gegen
Erregerstrom-Charakteristikkurven von Schwungrädern, welche jeweils aus
reinem Eisen, Gußeisen und grauem Gußeisen hergestellt sind. Beim
Aufnehmen der Daten war die Geschwindigkeit des Pedals der
Belastungsvorrichtung 50 Upm (Umdrehungen pro Minute) und, da das
Übersetzungsverhältnis auf 15 eingestellt war, war die Geschwindigkeit
des Schwungrads 750 Upm.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Schwungrad aus reinem Eisen am
größten in seiner Funktionstüchtigkeit, da es eine hohe Belastungskraft
mit einem schmalen Strom bietet. Das Schwungrad aus Gußeisen ist das
nächstbeste hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit. Das Schwungrad aus
grauem Gußeisen, welches bis jetzt benutzt wurde, ist viel niedriger in
seiner Funktionstüchtigkeit als die oben beschriebenen zwei Schwungräder.
Daher kann gesagt werden, daß reines Eisen oder Gußeisen geeigneter zum
Herstellen des Schwungrades ist.
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Als nächstes wurde eine Erforschung durchgeführt über die Beziehung
zwischen den Komponenten dieser Eisenmaterialien und den
Bremscharakteristiken mit den folgenden Resultaten.
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Der Gehalt an Silizium (Si) steht in Verbindung mit dem spezifischen
Widerstand, und wenn der Gehalt an Silizium abnimmt, nimmt der
spezifische Widerstand ebenfalls ab. Andererseits betrifft der Gehalt von
Kohlenstoff die Permeabilität und wenn der Gehalt an Kohlenstoff abnimmt,
nimmt die Permeabilität zu. Eine Analyse der Komponenten der Schwungräder
ist in nachstehender Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Reines Eisen Gußstahleisen Gußeisen Graues Gußeisen Kohlenstoff Silikon Mangan Phosphor Schwefel
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Somit kann beim Herstellen der Belastungsvorrichtung, i.e. der
Wirbelstrombremse, eine exzellente Charakteristik und eine große
Belastung mit einem schmalen Strom erhalten werden durch Auswählen einer
spezifischen Zusammenstellung des Materials für das Schwungrad. Die beste
Charakteristik und die maximale Belastung mit einem kleinen Strom können
erhalten werden durch Bilden des Schwungrads aus reinem Eisen, welches
unter den Eisenmaterialien am niedrigsten im Kohlenstoff und
Siliziumgehalt ist.
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Da es jedoch ziemlich schwierig ist, reines Eisen zu einem niedrigen
Preis zu erhalten, kann das Schwungrad hergestellt werden mit Gußeisen,
welches ähnlich dem reinen Eisen in seiner Charakteristik ist. Die
Funktionstüchtigkeit eines so hergestellten Schwungrades hat sich als
zufriedenstellend erwiesen. In diesem Zusammenhang wurde herausgefunden,
daß sogar wenn angesichts des Drehmoments des Schwungrads und der
Verfügbarkeit des Materials auf dem Markt eine strukturierte
Kohlenstoffstahlröhre (STK oder STKM in JIS), als das innere Bestandteil
benutzt wird, das den Erregerspulen gegenüberliegt, während das äußere
Bestandteil aus grauem Gußeisen zum Schwungradeffekt gemacht ist, das
Resultat im wesentlichen gleich dem ist, welches erhalten wird wenn das
innere und das äußere Bestandteil aus Gußeisen hergestellt sind. In
diesem Zusammenhang sollte bemerkt werden, daß, da die JIS nur die oberen
Grenzwerte für die Zusammenstellungskomponenten von strukturiertem
Kohlenstoffstahlröhren STK oder STKM definiert, aus den Röhren, die
hergestellt werden als Standardröhren, eine mit dem gewünschten Gehalt an
Kohlenstoff und Silizium ausgewählt werden muß.
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Herkömmliche Schwungräder aus grauem Gußeisen werden als
A-Typ-Schwungräder bezeichnet und Schwungräder mit einem inneren
Bestandteil aus strukturierten Kohlenstoffstahlröhren STK-50 (C = 0,12%
oder weniger und Si = 0,35% oder weniger) und das äußere Bestandteil aus
grauem Gußeisen haben, werden als B-Typ-Schwungräder bezeichnet. Die
Charakteristika dieser Schwungräder werden verglichen in Fig. 3 bis 8.
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Fig. 3 und 4 zeigen, wie gegen IS-Charakteristikkurven der
Wirbelstrombremsen jeweils nach dem Stand der Technik und nach der
vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 1 angedeutet, erzeugt das Schwungrad
der vorliegenden Erfindung mit dem gleichen Strom eine größere Belastung.
Die Unterschiede zwischen den Belastungen bei verschiedenen Drehzahlen
pro Minute sind geringer und die Charakteristikkurven können durch ein
Quadratgesetz angenähert werden. Speziell in Fig. 3 ist die Kurve mit 40
Upm wesentlich verschoben von den anderen Kurven.
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Fig. 5 und 6 zeigen Drehmoment gegen Drehzahl pro Minute
Charakteristikkurven der Wirbelstrombremsen jeweils nach dem Stand der
Technik und nach der vorliegenden Erfindung. Wenn der Bereich der
praktischen Drehzahl pro Minute des Pedals der Belastungsvorrichtung mit
der Wirbelstrombremse 40 bis 60 Upm ist, ist der Bereich der Variation
vom Drehmoment gegen Strom wie in Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
Stand der Technik Erfindung
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Wie aus Tabelle 2 oben ersichtlich, ist unter der Bedingung, daß der
Erregerspulenstrom konstant ist, das Schwungrad der Belastungsvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung weniger variabel als das nach dem Stand
der Technik in dem Bereich praktischer Drehzahlen pro Minute des Pedals
des Schwungrads und sieht eine höhere Belastung vor.
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Fig. 7 und 8 zeigen Drehmoment gegen Erregerstrom charakteristische
Kurven mit Drehzahlen pro Minute als Parameter. Bei jeder von Fig. 7 und
8 zeigt ein linierter Teil die Variationen der Drehzahl pro Minute und
des Drehmoments im Bereich praktischer Drehzahlen pro Minute und in dem
Fall, in dem es erforderlich ist, die Belastung genau konstant aufrecht
zu erhalten, wobei der linierte Teil kompensiert werden sollte durch
Steuern des Stroms.
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Unter der Annahme, daß das praktische Drehmoment kleiner als 38,8
kg·cm entsprechend 300 W mit 50 Upm ist, kann der linierte Teil in Fig. 8
im wesentlichen vernachlässigt werden im Vergleich mit dem linierten Teil
in Fig. 7. Das heißt, daß die Wirbelstrombremse mit dem Schwungrad nach
der vorliegenden Erfindung eine praktisch konstante
Drehmomentscharakteristik im wesentlichen mit der
Quadratgesetzcharakteristik des Erregerstroms ohne Kompensation durch
einen speziellen extern vorgesehenen Kompensationsschaltkreis bieten kann.
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Fig. 9 zeigt ein Beispiel der Wirbelstrombremse nach der
vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 9 gezeigt, ist der innere Rotor 6,
der aus strukturierten Kohlenstoffstahlröhren (STK-50) hergestellt ist,
in den äußeren Rotor 5, der aus grauem Gußeisen hergestellt ist,
eingepaßt. Sechs Erregerspulen 8 sind radial auf einem Stator 7 in solche
einer Weise angeordnet, daß sie dem Rotor 6 gegenüberstehen. Die
Erregerspulen 8 sind hintereinandergeschaltet und beide Enden des
Reihenschaltkreises sind mit einer Leistungsquelle 15 verbunden, welche
extern vorgesehen ist.
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Fig. 10 zeigt ein Fahrradergometer, das mit der Wirbelstrombremse
nach der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist. Im Betrieb setzt sich
der Benutzer auf den Sattel 1, plaziert seine Füße auf die Pedale 2 und
greift den Handgriff 3. Wenn er seine Beine beugt und streckt, wird die
Pedalantriebskraft übertragen vom Zahnrad auf der Pedalwelle über die
Kette oder dergleichen auf eine Geschwindigkeitsänderungseinheit 4, wo
sie in einen brauchbaren Wert umgewandelt wird und dann auf die
Rotoranordnung 5 und 6 übertragen wird.
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Das Schwungrad der Wirbelstrombremse, welches die
Belastungsvorrichtung des Fahrradergometers ist, besteht aus der dualen
konzentrischen Radstruktur. Das Schwungrad hat einen äußeren Rotor 5 aus
grauem Gußeisen und einen inneren Rotor 6, der in den äußeren Rotor 5
eingepaßt ist. Der innere Rotor 6 besteht aus einer strukturierten
Kohlenstoffstahlröhre STK-50, welche 0,12% Kohlenstoff oder weniger und
0,35% Silizium oder weniger enthält. Ein Stator 7 ist innerhalb des
inneren Rotors 6 so angeordnet, daß er koaxial mit dem inneren Rotor 6
ist. Im Fall von Fig. 10 sind sechs Erregerspulen 8 radial auf dem Stator
7 angeordnet. Diese Erregerspulen 8 sind reihengeschaltet und beide Enden
des Reihenschaltkreises sind verbunden mit einem
Konstantstrom-Antriebsstromkreis 9, so daß Strom den Erregerspulen 8
zugeführt wird.
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Der Konstantstrom-Antriebsschaltkreis 9 umfaßt einen D/A-Wandler zum
Wandeln eines digitalen Werts, der einen Belastungswert repräsentiert,
welcher durch Betreiben einer Zehntastentastatur auf einer
Eingabe/Ausgabe-Box 11 spezifiziert wird, in einen analogen Wert, einen
Quadratwurzelfunktionsgenerator 24 zum Erzeugen der Quadratwurzel der
Ausgabe des D/A-Wandlers als Einspeisestrombefehlswert, und eine
Konstantstrom-Antriebseinheit 23 zum Steuern des an die Erregerspulen 8
ansprechend auf die Ausgabe des Quadratwurzelfunktionsgenerators
zugeführten Stroms. Der Konstantstrom-Antriebsschaltkreis ist mit einer
Leistungsquelle 22 zum Versorgen der Erregerspulen mit Energie verbunden.
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Fig. 11 zeigt ein weiteres Beispiel des Fahrradergometers nach der
vorliegenden Erfindung und illustriert einen Teil seiner
Belastungsvorrichtung. Fig. 13 zeigt das Bedienungspult einer
Eingabe/Ausgabe-Box 11 in Fig. 11.
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Der Benutzer erklimmt den Sattel 1 des Fahrradergometers 10 und
trägt auf seinem Ohr einen Pulssensor 12, der aus der Seite der
Eingabe/Ausgabe-Box 11 herausgeführt ist. Unter dieser Bedingung drückt
der Benutzer die Tasten der Box 11 entsprechend einem Trainingsablauf,
wie angezeigt auf dem unteren Teil des Bedienungspultes in Fig. 13. Nach
Befestigen des Pulssensors 12 an einem Ohr drückt der Benutzer eine
Rücksetztaste und wählt ein gewünschtes Trainingsprogramm, i.e. ein
allgemeines Trainingsprogramm oder in
Gewichtreduzierungs-Trainingsprogramm, wie angedeutet im mittleren Teil
des Bedienungspults. Dann werden die körperlichen Merkmale Benutzers, wie
z. B. Alter und Geschlecht, und ein Trainingswert eingegeben durch Drücken
der zehn Tasten, die vorgesehen sind auf dem mittleren Teil des
Bedienungspults 11. Falls nötig, können eine Zieltrainingszeit und ein zu
verbrauchender Zielbrennwert ebenfalls eingegeben werden.
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Nach Niederdrücken des Startknopfes, werden die Füße des Benutzers
auf die Pedale 2 plaziert und die Beine werden gebeugt und gestreckt,
während der Handgriff 3 mit den Händen festgehalten wird. Das treibt die
Belastungsvorrichtung an und startet das Training.
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Die Pedalantriebskraft wird von dem Zahnrad der Pedalwelle über eine
Kette oder dergleichen auf eine Geschwindigkeitsänderungseinheit 4
übertragen, wo sie in einen brauchbaren Wert geändert wird und dann über
einen Riemen oder dergleichen auf die Rotoranordnung 5 und 6 der
Belastungsvorrichtung mit der Wirbelstrombremse der vorliegenden
Erfindung übertragen wird. Somit kann der Benutzer den Trainingsablauf
entsprechend dem Belastungswert durchführen und die Zieltrainingszeit
und/oder den zu verbrauchenden Zielbrennwert, welche von dem
Bedienungspult in Fig. 13 eingegeben worden sind, absolvieren.
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Ein arithmetisches Steuerverfahren für das Fahrradergometer in Fig.
11 wird beschrieben werden mit Bezug auf Fig. 12 und 13.
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Bei dem Fahrradergometer der vorliegenden Erfindung werden nach
Alter, Geschlecht und von dem Bedienungspult eingegebenem Belastungswert
und dem ausgewählten Trainingsprogramm die Obergrenzensteuerpulszahl, die
Untergrenzensteuerpulszahl, ein Anfangsbelastungswert hinsichtlich des
eingegebenen Belastungswerts und ein angelegter Belastungswert, der zum
Aufwärmen benutzt wird, i.e. bis 3 Minuten vom Start des Trainings
vorübergegangen sind, jeweils bestimmt.
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Durch die Eingabe/Ausgabe-Box 11 eingegebene Daten werden in dem
Schreib-/Lesespeicher (RAM) in dem Mikrocomputer gespeichert. Auf Drücken
des Startschalters hin wird eine allgemeine Gleichung zum Erhalten einer
Maximalpulszahl für eingegebenes Alter (220 - 0,7 · Alter für Männer, und
215 - 0,7 · Alter für Frauen), welche in dem Lesespeicher (ROM)
gespeichert sind, an die zentrale Steuereinheit (CPU = central processing
unit) übertragen. Unter Benutzung dieser Gleichung wird die
Maximalpulszahl berechnet entsprechend dem Alter des Benutzers, welches
zuvor eingegeben worden ist. Dann wird entsprechend der Auswahl des
allgemeinen Trainings oder des Gewichtreduzierungstrainings die
Obergrenzensteuerpulszahl und die Untergrenzensteuerpulszahl berechnet,
im Fall des allgemeinen Trainings die Maximalpulszahl -55 (Obergrenze)
und die Maximalpulszahl -65 (Untergrenze) und im Fall des
Gewichtsreduzierungstrainings die Maximalpulszahl -70 (Obergrenze) und
die Maximalpulszahl -80 (Untergrenze).
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Das Fahrradergometer nach der vorliegenden Erfindung hat ein
Programm zur Messung der körperlichen Ausdauer. Deshalb können alle der
vorher erwähnten Daten erhalten werden durch Ausführen der notwendigen
Messungen für körperliche Ausdauer im voraus.
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Ein Beispiel eines Verfahrens zum Erhalten der oben beschriebenen
Daten durch Durchführen der Messung für körperliche Ausdauer ist wie
folgt beschrieben.
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Zunächst wird die Pulszahl des Benutzers in Ruhe als erster
Datenwert gemessen. Als nächstes wird die Gleichgewichtspulszahl unter
einer ersten Belastung als zweiter Datenwert gemessen und wird mit einem
ersten Referenzwert, welcher die Gleichgewichtspulszahl unter der ersten
Belastung anhand der Minimalquadratgesetz-Mittelwertsbelastung gegen
Pulszahl-Darstellung, die separat statistisch erhalten wird, gemäß dem
Geschlecht verglichen, um einen zweiten Belastungswert zu bestimmen.
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Als nächstes wird die Gleichgewichtspulszahl unter der zweiten
Belastung als dritter Datenwert erhalten und wird mit einem zweiten
Referenzwert, der die Gleichgewichtspulszahl unter der zweiten Belastung
anhand der Minimalquadratgesetz-Mittelwert Belastung gegen
Pulszahl-Darstellung ist, welche separat statistisch erhalten wird,
verglichen gemäß dem Geschlecht, um einen dritten Belastungswert zu
bestimmen.
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Als nächstes wird die Gleichgewichtspulszahl unter der dritten
Belastung als Fehlerdatenwert gemessen und seine Obergrenze wird begrenzt
durch die Pulszahl für athletische Sicherheit, welche nach Alter und
Geschlecht berechnet wird. Wenn der vierte Datenwert erhalten wird, wird
nach dem zweiten, dritten und vierten Datenwert und, wenn die Pulszahl
für athletische Sicherheit erreicht wird, bevor der vierte Datenwert
erhalten wurde, wird nach dem ersten, zweiten und dritten Datenwert, eine
Belastung gegen Pulszahl-Näherungsdarstellung erhalten und ihre
Obergrenze begrenzt durch die Maximalpulszahl, die berechnet wird nach
dem Alter und Geschlecht des Benutzers.
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Schließlich wird ein erster Wert, der erhalten wird durch
Subtrahieren von 55 von der Maximalpulszahl bestimmt als
Obergrenzensteuerpulszahl und ein zweiter Wert, der erhalten wird durch
Subtrahieren von 65 von der Maximalpulszahl bestimmt als
Untergrenzensteuerpulszahl. Diese Pulszahlen werden beim allgemeinen
Training benutzt. In diesem Fall entspricht der optimale Belastungswert
dem Untergrenzensteuerpulswert.
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Im Fall des Gewichtsreduzierungstrainings, zum Beispiel in dem Fall,
wo eine übergewichtige Person beabsichtigt, ihre körperliche Ausdauer
aufrecht zu erhalten oder zu steigern und ihr Gewicht zu reduzieren, wird
ein Wert erhalten durch Subtrahieren von 70 von der Maximalpulszahl
benutzt als Obergrenzensteuerpulszahl und ein Wert erhalten durch
Subtrahieren von 80 von der maximalen Pulszahl benutzt als
Untergrenzensteuerpulszahl. Ein Belastungswert entsprechend der
Untergrenzensteuerpulszahl wird benutzt als Optimalpulszahl, wie beim
allgemeinen Training.
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Wenn die Ausgabe des Pulssensors die Belastungssteuerbedingung
(Steuerpulsbereich) während des Aufwärmens erreicht, wird der
Belastungssteuerung Priorität gegeben. Im folgenden werden die folgenden
Verfahren ausgeführt:
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1. Wenn die Untergrenzensteuerpulszahl innerhalb einer vorbestimmten
Zeitspanne nach Start erreicht wird, wird die Belastung um einen
brauchbaren Wert abgesenkt;
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2. wenn die Obergrenzensteuerpulszahl innerhalb einer vorbestimmten
Zeitspanne nach dem Start überschritten wird, wird die Belastung sofort
um einen brauchbaren Wert abgesenkt; und
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3. wenn die Untergrenzensteuerpulszahl nicht innerhalb einer
vorbestimmten Zeitspanne nach dem Start erreicht wird, wird die Belastung
um einen brauchbaren Wert angehoben. Wenn eine gewisse Zeitspanne nach
einer Belastungserniedrigung oder Erhöhung vorübergegangen ist, wird
derselbe Entscheidungsprozeß wiederholt.
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Auf diese Art und Weise wird die Pulszahl pro Minute für einen
Benutzer aufrecht erhalten im Bereich der Steuerpulszahl durch
wiederholtes Erhöhen oder Erniedrigen der Belastung. Dieses Training wird
fortgesetzt, bis die ausgewählte Trainingszeit vorübergegangen ist oder
bis der zu verbrauchende Trainingsbrennwert (welcher wie folgt berechnet
wird) den ausgewählten zu verbrauchenden Brennwert erreicht.
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Der verbrauchte Brennwert kann wie folgt berechnet werden. Der
Belastungswert wird alle 30 Sekunden nach dem Start des Trainings
ermittelt. Dann wird der Kalorienwert, der alle 30 Sekunden verbraucht
wird, anhand der folgenden Gleichung erhalten:
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E = Belastungswert (W) · 0,014 (Kcal/min) · 1/0,233
(fahrradathletische Effizienz) · Zeit (Minuten).
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Die erhaltenen Brennwerte werden bis zum Ende des Trainings
integriert. Das oben beschriebene Training läuft wie gezeigt im Flußplan
von Fig. 14.
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Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen benutzt die
Belastungsvorrichtung die Wirbelstrombremse der vorliegenden Erfindung.
Der elektrische Schaltkreis der Belastungsvorrichtung, wie in Fig. 12
gezeigt, umfaßt: eine Leistungsquelle zum Zuführen von Strom an die
Wirbelstrombremse 21; einen Stromsteuerschaltkreis 23, der zwischen der
Wirbelstrombremse 21 und der Leistungswelle 22 angeschlossen ist, um den
Strom zu steuern; und einen Erzeugungsschaltkreis für ein
charakteristisches Signal 24 zum Zuführen der Quadratwurzel des
Belastungswerts (W) als Befehlswert an den Stromsteuerschaltkreis 23, der
durch Drücken der zehn Tasten der Eingabe/Ausgabe-Box 11 ist.
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Der Befehl von der Eingabe/Ausgabe-Box 11 wird durch einen
D/A-Wandler (I/O = in/out = Ein/Aus) angelegt an den
Erzeugungsschaltkreis für das charakteristische Signal 24, wenn es ein
digitales Signal ist, und wird direkt angelegt an den Schaltkreis 24,
wenn es ein analoges Signal ist.
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Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich, sind bei der
Belastungsvorrichtung des Ergometers nach der vorliegenden Erfindung die
Zusammenstellung des Materials des Schwungrads in der Wirbelstrombremse,
i.e. der Kohlenstoffgehalt und Siliziumgehalt auf vorbestimmte Werte oder
weniger eingestellt, um eine wesentlich verbesserte
Konstantdrehimpulscharakteristik überragend im Vergleich zu der nach dem
Stand der Technik zu schaffen. Daraus resultierend kann die
Steuerstrom-Charakteristik im wesentlichen angenähert werden durch eine
Quadratgesetzcharakteristik. Dementsprechend ist es bei der Erfindung
anders im Vergleich zum Stand der Technik nicht notwendig, ein
kompliziertes Steuerverfahren zu benutzen. Die Belastungsvorrichtung kann
im Bereich praktischer Drehzahlen pro Minute des Pedals mit Hilfe eines
Signals, das nur basiert auf dem Quadratgesetz des durch die
Eingabeeinrichtung spezifizierten Werts gesteuert werden. Weiterhin ist
die durch die Wirbelstrombremse der Belastungsvorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung vorgesehene Belastung höher als die durch eine
herkömmliche Vorrichtung vorgesehene, wenn die Steuerströme die gleichen
sind.
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Die Menge erzeugter Hitze ist klein und es ist nicht nötig, die
Abstrahlung von Hitze mitzuberücksichtigen. Somit kann die Vorrichtung
kleiner in ihrem Größenumfang gemacht werden. Zusätzlich ist der äußere
Rotor des Schwungrades aus grauem Gußeisen hergestellt und der innere
Rotor aus einer strukturierten Kohlenstoffstahlröhre. Beide dieser
Materialien sind schon zu günstigen Preisen erhältlich.
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Bei der Erfindung ist der Stator innerhalb der Rotoranordnung
vorgesehen. Das heißt, das wärmeerzeugende Element wird gedreht.
Dementsprechend wird die erzeugte Wärme durch Konvektion mit der Drehung
der Rotoranordnung abgestrahlt. Der äußere Rotor kann aus
Nichteisenmaterial wie z. B. Beton gemacht werden, so daß er nur dazu
dient, einen Schwungradeffekt für den inneren Rotor zu bewirken.
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Wenn eine Drehmomenterfassungseinrichtung, wie z. B. ein
Dehnungsmesser, in solch einer Art und Weise hinzugefügt wird, daß seine
Ausgabe an einen Mikrocomputer zur Korrektur eingegeben wird, dann kann
ein präzises Fahrradergometer mit den oben beschriebenen spezifischen
Merkmalen geschaffen werden.
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Ein Verfahren zum Bestimmen einer optimalen athletischen Bedingung
wird als weitere Ausführungsform der Erfindung im Detail beschrieben
werden. Verschiedene Terme werden wie folgt definiert:
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Gleichgewichtspulszahl: Die Pulszahl pro Minute, die konstant
aufrechterhalten wird unter einer vorgegebenen Belastung, repräsentiert
durch die Gleichgewichtspulszahl pro Minute, die erhalten wird zwei
Minuten nachdem die vorbestimmte Belastung angelegt worden ist.
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Maximalpulszahl: Die Maximalpulszahl pro Minute eines Individuums
entsprechend der maximal eingenommenen Sauerstoffmenge. Sie kann im
wesentlichen aus den folgenden Ausdrücken ermittelt werden:
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Männer: 220 - 0,7 · Alter
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Frauen: 215 - 0,7 · Alter
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Athletische Optimalpulszahl: Sie ist im allgemeinen etwa 70% der
Maximalpulszahl. Ein Belastungswert bei der athletischen Optimalpulszahl
auf der Belastung gegen Pulszahl-Darstellung wird "optimaler
Belastungswert" genannt.
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Athletische Sicherheitspulszahl: Sie wird im allgemeinen erhalten
durch Subtrahieren einer vorbestimmten Anzahl (45) von der
Maximalpulszahl. Im allgemeinen kann die Person mit der athletischen
Sicherheitspulszahl kontinuierlich ohne Furcht vor körperlichem Schaden
trainieren.
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Athletische Maximalpulszahl: Die Maximalpulszahl pro Minute für die
Person zum Trainieren. Bei der athletischen Maximalpulszahl kann das
Individuum für eine sehr kurze Zeit trainieren. Sie wird im allgemeinen
erhalten durch Subtrahieren eines vorgegebenen Werts (25) von der
Maximalpulszahl.
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Körperliche Ausdauertests wurden angewendet auf viele Personen zur
Verallgemeinerung der Belastung gegen Pulszahl-Kurve einer Person. Bei
der Messung würde das Ergometer von der Monach Company, welches bekannt
ist als Einrichtung für eine Person zum Beugen und Strecken der Beine, um
eine Belastung zu erhalten, benutzt. Die Belastung wurde schrittweise
erhöht, so daß mehr als ein Wert zwischen der athletischen
Maximalpulszahl und der athletischen Sicherheitspulszahl gemessen wurde
für die Obergrenzenpulszahl. Die Belastung gegen Pulszahl-Darstellungen
dieser Personen wurden aufbereitet.
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Zusätzlich wurden Minimalquadratgesetz-Mittelwert-Belastung gegen
Pulszahl-Darstellungen separat aufbereitet gemäß dem Alter (10 Jahre pro
Schritt) und Geschlechtern. Diese Kurven sind wie in Fig. 15 (männlich)
und Fig. 17 (weiblich) gezeigt. Wie aus diesen Figuren deutlich wird,
sind die Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellungen, die durch den
Minimalquadratgesetz-Mittelwert erhalten werden, bei den verschiedenen
Altern nicht unterschiedlich voneinander. Die Frauen in der Gruppe der
50er zeigten einen ziemlich großen Anstieg in der Pulszahl bezüglich der
Erhöhung der Belastung im Vergleich mit denen der anderen Altersgruppen.
Somit kann verstanden werden, daß bei der Messung körperlicher Ausdauer
das Alter nicht ein wesentlicher Faktor ist.
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Um die Unterschiede in der körperlichen Ausdauer, die durch das
Alter verursacht werden, zu untersuchen, wurden eine Pulszahl kleiner als
die athletische Sicherheitspulszahl und der Belastungswert zu dieser Zeit
(109 Schläge und 50 W für Männer und 107 Schläge und 27 W für Frauen)
benutzt als Referenzwert. Eine Person mit einer Pulszahl kleiner als dem
Referenzwert unter der Belastung wurde klassifiziert als Person mit hoher
körperlicher Ausdauer (H).
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Eine Person mit einer Pulszahl gleich oder größer als dem
Referenzwert wurde klassifiziert als eine Person mit einer niedrigeren
körperlichen Ausdauer (L). Die Daten wurden benutzt, um die
Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellungen separat entsprechend hoher und
niedriger körperlicher Ausdauer aufzubereiten, welche berechnet wurden
durch Minimalquadratgesetzmittelwerte entsprechend Alter und
Geschlechtern. Diese Darstellungen sind, wie in Fig. 16 (Männer) und Fig.
18 (Frauen) dargestellt.
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Wie aus diesen Figuren deutlich wird, liegen die charakteristischen
Darstellungen der Personen mit hoher und niedriger körperlicher Ausdauer
des gleichen Alters parallel zueinander und die charakteristischen
Darstellungen der körperlichen Ausdauer der Personen, die separat nach
dem Alter geschaffen wurden, sind im wesentlichen einander gleich (die
charakteristischen Darstellungen der Männer mit niedriger körperlicher
Ausdauer der Gruppe der 50er und 60er und dies der Frauen mit niedriger
und hoher körperlicher Ausdauer sind leicht verschieden, d. h. stärker
geneigt).
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Dementsprechend kann durch allgemeines Benutzen der Informationen,
die in den Fig. 15 bis 18 aufgestellt sind, verstanden werden, daß bei
der Messung der körperlichen Ausdauer der Unterschied der körperlichen
Ausdauer eines Individuums ein wichtigerer Parameter als das Alter ist.
Bei der Messung des Unterschieds der körperlichen Ausdauer wird zunächst
die anfänglich Belastung auf einen brauchbaren Wert festgelegt und die
Gleichgewichtspulszahl unter der Anfangsbelastung gemessen. Das Resultat
dieser Messung wird verglichen mit der Pulszahl, die erhalten wird bei
dem Anfangsbelastungswert auf der Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellung,
welche erhalten wird durch Bezug auf die Fig. 15 bis 18, um so zu
bestimmen, ob die körperliche Ausdauer der der Messung obliegenden Person
hoch, niedrig oder durchschnittlich ist. Da eine Person mit
durchschnittlicher körperlicher Ausdauer zwischen einer Person mit hoher
körperlicher Ausdauer und einer Person mit niedriger körperlicher
Ausdauer einzuordnen ist, kann die charakteristische Darstellung der
Person mit mittlerer körperlicher Ausdauer angenähert werden durch die
der Person mit hoher oder niedriger körperlicher Ausdauer.
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Im allgemeinen kann die Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellung
bestimmt werden durch Erhalten und zumindest drei Belastungswerten,
vorzugsweise mehr als zwei Belastungswerten, und ihre Obergrenze
(Maximalpulszahl) kann leicht erhalten werden entsprechend Alter und
Geschlecht. In diesem Fall ist es vorzuziehen, zumindest drei Arten von
Pulszahlen außer der Pulszahl, die erhalten wird in der Ruhephase, zu
messen. Dementsprechend war mit Bezug auf die aus diesen Figuren
erhaltenen charakteristischen Darstellungen der Maximalbelastungswert mit
der athletischen Optimalpulszahl begrenzt und die Meßprogramme für
körperliche Ausdauer wurden aufbereitet innerhalb des Bereichs, wie
gezeigt in Fig. 19 und 20.
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In Fig. 19a ist die erste Belastung auf 25 W gesetzt und die
Entscheidungsbezugspulszahl 90 wird gewählt aus dem Bereich der
Gleichgewichtspulszahl HR&sub2;&sub5;= 90-95 unter einer Belastung von 25
Watt. Als nächstes wird die zweite Belastung auf 50 W und 65 W gesetzt.
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Die Gleichgewichtspulszahlen bei diesen Punkten in Fig. 16 sind jeweils
118-127 (L-Klasse) und 108 bis 112 (H-Klasse). Nach diesen Werten
werden 120 und 110 als zweite Referenzwerte gewählt. Sogar wenn die
Maximalpulszahl 190 ist für die 20er (29 Jahre alt), 182 für die 30er (39
Jahre alt) und 175 für die 40er (49 Jahre alt), werden die athletische
Optimalpulszahl (etwa 70%) und die athletische Sicherheitspulszahl (-45)
berücksichtigt. Die drei Belastungswerte und die Referenzpulszahlen sind
in dem Bereich.
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In Fig. 190 sind, da die charakteristischen Darstellungen der
Personen mit niedriger körperlicher Ausdauer der 50er und der 60er steil
sind, obwohl der erste Belastungswert und der Referenzwert derselbe
bleiben, die zweiten Belastungswerte auf 35 W und 50 W reduziert. Die
Referenzgleichgewichtspulszahl unter 50 W ist auf 110 gesetzt, ähnlich
wie im Fall von Fig. 19A. Belastungswerte, die auf eine Person mit
niedriger körperlicher Ausdauer angewandt werden, werden in 10 W
Schritten erhöht und die Referenzpulszahl ist die athletische
Optimalpulszahl.
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In Fig. 20A wird, da die charakteristischen Darstellungen von Frauen
steiler als die von Männern sind und die Ruhepulszahlen von Frauen höher
sind, der Anfangsbelastungswert auf 25 W gesetzt, der
Referenzgleichgewichtspulswert zu dieser Zeit auf 95 und die zweiten
Belastungswerte auf 35 W und 40 W gesetzt. Die Referenzwerte einer Person
mit hoher körperlicher Ausdauer unter den zweiten Belastungswerten sind
auf 55 W und 65 W gesetzt. Wie bei den Belastungswerten für eine Person
mit niedriger körperlicher Ausdauer, werden 35 W und 40 W rangierend in
10 W Schritten von dem ersten Belastungswert als zweiter und dritter
Belastungswert gesetzt. Die Obergrenzenpulszahl für die Person mit
niedriger körperlicher Ausdauer ist begrenzt durch die athletische
Optimalpulszahl.
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In Fig. 200 werden, da die charakteristischen Darstellungen steil
sind wie in Fig. 18 gezeigt, gemäß den charakteristischen Darstellungen
die Belastungswerte vorgesehen in Intervallen von 10 W, ähnlich wie in dem
Fall der Person mit niedriger körperlicher Ausdauer in Fig. 20A, und die
Obergrenzenpulszahl wird begrenzt durch die athletische Optimalpulszahl.
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Basierend auf den Meßprogrammen für körperliche Ausdauer, die
vorgesehen wurden nach Fig. 19A, 190, 20A und 20B, wurden die
Belastung-gegen-Pulszahl-Charakteristika der Personen simuliert. Die
Resultate der Simulation sind in Tabelle 3 (Männer) und in Tabelle 4
(Frauen) gezeigt.
Tabelle 3
20 bis 49 Jahre alt (96 Personen) 50 Jahre alt und älter (19 Personen) Insgesamt (115 Personen) (a) Personen, für die der Test in 10 Min. bewerkstelligt wird und die Regressionskurve erhalten wird. Personen (b) Personen, für die der Obergrenzenalarm in 7 bis 10 Min. ausgelöst wird, aber die Kurve durch Regression einschl. Pause erhalten wird. Person (c) Personen, für die der Obergrenzenalarm in weniger als 7 Minuten ausgelöst wird und
die Regressionskurve nicht erhalten werden kann.
Tabelle 4
20 bis 49 Jahre alt (154 Personen) 50 Jahre alt und älter (18 Personen) Insgesamt (172 Personen) (a) Personen, für die der Test in 10 Min. bewerkstelligt wird und die Regressionskurve erhalten wird. Personen (b) Personen, für die der Obergrenzenalarm in 7 bis 10 Min. ausgelöst wird, aber die Kurve durch Regression einschl. Pause erhalten wird. (c) Personen, für die der Obergrenzenalarm in weniger als 7 Minuten ausgelöst wird und
die Regressionskurve nicht erhalten werden kann.
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Wie in Tabelle 3 gezeigt, konnte nur eine männliche Person nicht
seine Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellung nach dem Programm durch
Regression erreichen. Deshalb kann gesagt werden, daß das Programm
genutzt werden kann zum Messen der körperlichen Ausdauer von fast allen
männlichen Personen und zum Erhalten der athletischen
Optimalbelastungswerte und der Gleichgewichtspulszahlen.
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In Tabelle 4 konnten zwölf Personen (8%) von 20 bis 49 Jahren nicht
zurückgeführt werden auf jeweilige Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellungen
nach dem Programm und fünf Personen (28%) im Alter von 50 Jahren oder
älter konnten es ebenfalls nicht. Auf Erforschung der Daten dieser
Personen hin stellte sich heraus, daß von den zwölf Personen von 20 bis
49 Jahren sieben Personen die athletische Optimalpulszahl unter der
Belastung von 25 W erreichten und die übrigen fünf Personen die
athletische Optimalpulszahl unter der Belastung von 35 W erreichten. Das
kann nicht angenähert werden durch den allgemeinen Ausdruck oder durch
Ändern des Belastungswerts. Von den fünf Personen mit 50 Jahren oder
älter, erreichten drei Personen die athletische Optimalpulszahl unter der
Belastung von 25 W und die übrigen zwei Personen erreichten die
athletische Optimalpulszahl unter der Belastung von 35 W. Dasselbe kann
von diesen Personen gesagt werden.
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Der Inhalt von Fig. 15 bis 20 zeigt die Tatsache, daß die
Meßprogramme für körperliche Ausdauer, die in Fig. 19A, 19B, 20A und 20B
gezeigt sind, benutzt werden können zum Erhalten der athletischen
Optimalbelastungswerte und der Gleichgewichtspulszahlen für fast alle
Personen, ohne Erhöhen der Belastungswerte auf diejenigen welche die
athletischen Maximalpulswerte schaffen (oder die athletischen
Optimalpulswerte für Personen von 20 bis 49 Jahren). Wenn die
Belastung-gegenPulszahl-Darstellung erhalten worden ist, kann der
Belastungswert PWC 130 oder 150 mit der Pulszahl 130 oder 150, der als
allgemeiner Entwicklungswert für körperliche Ausdauer benutzt wird,
leicht aus der Kurve erhalten werden.
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Die Programme der vorliegenden Erfindung werden mit Bezug auf ein
weiteres Beispiel des Fahrradergometers beschrieben werden.
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Das in Fig. 21 gezeigte Fahrradergometer ist eine Vorrichtung, die
es einer Person gestattet, ihre Beine zu beugen und zu strecken unter
einer Belastung, um ihre körperliche Ausdauer zu messen. Das
Fahrradergometer 10 umfaßt einen Rahmen 100, eine Belastungseinrichtung
200, wie z. B. eine Wirbelstrombremse, die drehbar gelagert ist auf dem
Rahmen 100, und ein Paar Pedale 2 zum Drehen der Belastungseinrichtung
200. Die Pedale 2 sind so gestaltet, daß die Antriebskraft über einen
Riemen (nicht gezeigt) und ein Reduktionsgetriebe (nicht gezeigt) an den
Rotor der Belastungseinrichtung 200 übertragen wird.
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Das Fahrradergometer 10 umfaßt weiterhin einen Sattel 1, befestigt
auf einem tragenden Element, das sich von dem Rahmen 100 erstreckt. Der
Sattel ist vertikal beweglich und ein Handgriff 3 ist befestigt auf einem
tragenden Element, das sich von dem Rahmen 100 vor dem Sattel 1
erstreckt. Eine Eingabe/Ausgabe-Box 11 ist vorgesehen auf der Mitte des
Handgriffs 3 zum Eingeben körperlicher Bedingungen (später beschrieben)
und Ausgeben und Anzeigen gewünschter Daten. Ein Pulssensor 12 zum
Erfassen der Pulse, i.e. Herzfrequenz, des Benutzers ist installiert auf
der Seite der Eingabe/Ausgabe-Box 11. Eine Leistungsquelle 22 zum
Antreiben der Belastungseinrichtung 200 und eine Steuervorrichtung 90 zum
Steuern der Eingabe/Ausgabe-Box 11 und der Belastungseinrichtung sind in
den Rahmen 100 eingebaut. Die Belastungseinrichtung 200 hat einen
Drehsensor zum Erfassen der Geschwindigkeit des Rotors (nicht gezeigt).
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Fig. 22 zeigt eine arithmetische Steuervorrichtung und ihre
peripherische Ausstattung nach der vorliegenden Erfindung. Die
Steuervorrichtung und die peripherische Ausstattung beinhalten eine
Eingabe/Ausgabe-Einheit 31, eine zentrale Steuereinheit 32 (im weiteren
als CPU (= central processing unit) 32 bezeichnet), einen
Schreib/Lese-Speicher 33 (RAM = random access memory), und einen
Lesespeicher (ROM = read-only memory) 34. Die Elemente 31 bis 34 bilden
einen Mikrocomputer 20. Der Mikrocomputer 20 empfängt nach einem in dem
ROM 34 gesteuerten Betriebsablauf die körperlichen Merkmale des
Benutzers, e.g. Alter und Geschlecht, von der Eingabe/Ausgabe-Box 11 und
Signale von dem Pulssensor 12 und dem Rotationssensor 25 durch die
Eingabe/Ausgabe-Einheit 31, verarbeitet sie und speichert die Resultate
in dem RAM. Der Mikrocomputer 20 ruft weiterhin das Meßprogramm für
körperliche Leistungsfähigkeit, das in dem ROM 34 gespeichert ist, auf
und steuert die Belastungsmenge des Belastungsschaltkreises 200 durch die
Eingabe/Ausgabe-Einheit 31 und einen Stromsteuerschaltkreis 23
entsprechend dem aufgerufenen Programm.
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Fig. 23 zeigt das Bedienungspult der Eingabe/Ausgabe-Box 11, welches
aus drei Teilen besteht. Die Tasten zum Eingeben der körperlichen
Merkmale des Benutzers (e.g. Alter und Geschlecht) sind auf der rechten
Seite des mittleren Teils des Bedienungspults angeordnet; und die Tasten
zum Auswählen einer Messung der für die körperliche Ausdauer oder
Training sind auf der linken Seite angeordnet. Ein Tonknopf ist
vorgesehen, um es dem Benutzer zu ermöglichen, daß er hörbarer Piepston
erzeugt wird. Der Benutzer synchronisiert die Drehung der Pedale 2 mit
dem Piepsen des Tons, so daß das Ergometer mit einer im wesentlichen
konstanten Rate betrieben wird. Um die Messung für körperliche Ausdauer
zu starten, drückt der Benutzer die Taste für den körperlichen
Ausdauertest und gibt dann Alter und Geschlechtsdaten entsprechend dem
Betriebsablauf ein, welcher in dem unteren Abschnitt des Bedienungspults
angezeigt wird.
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Der Benutzer erklimmt den Sattel 1 des Fahrradergometers 10, wie
gezeigt in Fig. 21, und trägt den Pulssensor 12 an einem Ohr. Unter
dieser Bedingung drückt der Benutzer die Rücksetztaste, betreibt die
Taste für den körperlichen Ausdauertest, gibt Alter und Geschlecht ein
und drückt die Starttaste. Wenn die Taste für den körperlichen
Ausdauertest gedrückt wurde und die Alters- und Geschlechtsdaten
eingegeben worden sind, wird eines der in den Fig. 19A, 19B, 20A, 20B
illustrierten Programme von dem ROM an das RAM übertragen. Der allgemeine
Ausdruck zum Erhalten der Maximalpulszahl und der athletischen
Optimalpulszahl anhand des Alters und Geschlechts wird von dem ROM an die
CPU übertragen. Als nächstes werden Berechnungen in der CPU durchgeführt
und die Resultate der Berechnungen werden in dem RAM gespeichert.
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Wenn die Starttaste gedrückt wird, startet der Zeittaktschaltkreis
27 den Betrieb und die CPU zählt die Ausgabepulse des Pulssensors 12.
Dieser Zählwert wird gespeichert in dem RAM als Pulszahl in Ruhe. Um die
korrekte Pulszahl zu speichern, wird die Pulszahl n-mal m Sekunden lang
aufgenommen, zum Beispiel dreimal 20 Sekunden lang, und wird in die
Pulszahl pro Minute umgewandelt. Die Pulszahlen pro Minute können
gemittelt werden.
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Wenn ein Signal, das das Verstreichen einer Minute anzeigt, auf die
CPU durch den Zeittaktschaltkreis 27 angewendet wird, wendet die CPU nach
dem an das RAM übertragenen Betriebsablauf ein digitales Signal
entsprechend dem ersten Belastungswert durch die Eingabe/Ausgabe 131 auf
den Stromsteuerschaltkreis 21 an. Der Stromsteuerschaltkreis 23 hat einen
D/A-Wandler, um den Strom, der der Belastungseinrichtung 200 von der
Leistungsquelle 22 ansprechend auf das Signal von der
Eingabe/Ausgabe-Einheit 31 angewandt wird, zu steuern.
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Die Belastungseinrichtung 200 ist versehen mit einem Rotationssensor
25, der mit der CPU durch die Eingabe/Ausgabe-Einheit 31 verbunden ist,
um zu erfassen, ob oder ob nicht der Benutzer die Belastungseinrichtung
in dem bevorzugten Geschwindigkeitsbereich zum Drehen bringt. Wenn der
Zeittaktschaltkreis ein Signal repräsentierend dem Verstreichen von drei
Minuten unter der ersten Belastung anlegt, zählt die CPU das
Ausgabesignal des Pulssensors 12 n mal m Sekunden lang innerhalb des
Bereichs von 4 Minuten und wandelt die gezählten Pulszahlen in die
Pulszahlen Pro Minute um. Die Pulszahlen pro Minute werden gemittelt und
die gemittelte Pulszahl pro Minute wird als zweiter Datenwert in dem RAM
33 gespeichert.
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In der CPU 32 wird der erste aus dem RAM 33 aufgerufene Bezugswert
verglichen mit dem zweiten Datenwert, um den zweiten Belastungswert zu
bestimmen. Ein digitales Signal entsprechend dem zweiten Belastungswert
wird durch die Eingabe/Ausgabe-Einheit 31 an den Stromsteuerschaltkreis
23 angelegt.
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Wie im Fall des ersten Belastungswerts wird die
Belastungseinrichtung 200 gesteuert und wenn ein Signal, repräsentierend
das Verstreichen von 6 Minuten vorgesehen wird durch den
Zeittaktschaltkreis 27, wird das Ausgabesignal des Pulssensors 12 n mal m
Sekunden lang innerhalb des Bereichs von 7 Minuten gezählt. Die gezählten
Pulszahlen werden in die Pulszahlen pro Minute umgewandelt. Die
Pulszahlen pro Minute werden gemittelt, so daß die mittlere Pulszahl als
dritter Datenwert in dem RAM 33 gespeichert wird.
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In der CPU 32 wird der zweite aus dem RAM 33 aufgerufene Bezugswert
verglichen mit dem dritten Datenwert, um den dritten Belastungswert zu
bestimmen. Unter dem dritten Belastungswert zählt die CPU 32 das
Ausgabesignal des Pulssensors 12, um die Pulszahl pro Minute zu berechnen
und vergleicht sie mit der athletischen Optimalzahl von Pulsen, die in
dem Rahmen 33 gemäß dem Alter und Geschlecht des Benutzers gespeichert
ist. Nur wenn die nach dem Verstreichen von neun Minuten gezählte
Pulszahl gleich der athletischen Optimalpulszahl ist, wird die CPU 32
Signale von dem Pulssensor n mal m Sekunden lang innerhalb des Bereichs
von 10 Minuten zählen.
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Die gezählten Pulszahlen werden in die Pulszahlen pro Minute
umgewandelt. Die erhaltene Pulszahl pro Minute wird gemittelt und die
mittlere Pulszahl pro Minute wird gespeichert als vierter Datenwert in
dem RAM 33. Wenn der Zeittaktschaltkreis 27 ein Signal, repräsentierend
das Verstreichen von 10 Minuten, ausgibt, werden der zweite, dritte und
vierte Datenwert an die CPU von dem RAM übertragen, während ein
Belastungs-Pulszahl-Näherungsausdruck (H = bx + a) aus dem ROM 34
aufgerufen wird.
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Gemäß dem resultierenden Ausdruck wird ein Belastungswert
entsprechend der Maximalpulszahl, welche erhalten wird gemäß den Alter-
und Geschlechtsdaten, die in dem RAM 33 gespeichert sind, erhalten. Die
Produkte dieser Werte und 0,7 (Konstante) als athletische Optimalpulszahl
und die Belastung werden gespeichert in dem RAM 33. Diese Werte werden
ebenfalls durch die Eingabe/Ausgabe-Einheit 11 angelegt an die
Anzeigeeinheit der Eingabe/Ausgabe-Box 11, um somit als allgemeine
Trainingswerte (W) angezeigt zu werden.
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Wenn die Pulszahl des Benutzers die athletische Optimalpulszahl, die
im RAM gespeichert ist, erreicht, bevor der Zeittaktschaltkreis das
Signal, repräsentierend das Verstreichen von 9 Minuten, an die CPU
anlegt, werden die folgenden Schritte ausgeführt:
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Die CPU 32 treibt einen Signalerzeugungsschaltkreis (nicht gezeigt) in
der Eingabe/Ausgabe-Box 11 an, um einen Summton oder dergleichen zu
erzeugen, um den Benutzer über die oben beschriebene Bedingung zu
informieren und um anzuzeigen, daß das Meßprogramm für körperliche
Ausdauer unterbrochen werden sollte. Weiterhin werden der erste, zweite
und dritte Datenwert, die im RAM 33 gespeichert sind, an die CPU 32
übertragen, während die Belastung gegen Pulszahl-Näherungsausdruck aus
dem ROM 34 aufgerufen wird. Wie im oben beschriebenen Fall wird die
Belastung-gegen-Pulszahl-Darstellung angenähert, um die athletische
Optimalbelastung und die Pulszahl zu berechnen und sie auf der
Anzeigeeinheit der Eingabe/Ausgabe-Box anzuzeigen.
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Wenn es bei der oben beschriebenen Messung der Pulszahlen für den
ersten bis vierten Datenwert erkannt wird, daß die Pulszahl den
Gleichgewichtspulswert erreicht, werden die Pulszahlen n mal m Sekunden
lang gezählt, z. B. dreimal 20 Sekunden lang. Die gezählte Pulszahl wird
umgewandelt in die Pulszahl pro Minute und die erhaltene Pulszahlen pro
Minute werden gemittelt, um die mittlere Pulszahl zu erhalten.
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Das Verfahren kann jedoch zu einem beträchtlichen Fehler führen, da
die gezählten Pulszahlen mit einem Faktor 3 (oder 60/m) multipliziert
werden müssen, um die Pulszahl pro Minute zu erhalten. Dementsprechend
sollte, um die Gleichgewichtspulszahl unter einer vorbestimmten Belastung
präziser zu messen, die Pulszahlen mit der Methode der gleitenden
Durchschnitte gemittelt werden. Das heißt, nachdem erfaßt worden ist, daß
die Gleichgewichtspulszahl erreicht worden ist unter der vorgegebenen
Belastung, werden die Zeitspannen erfußter Pulse durch den Pulssensor
fortwährend gemessen und der arithmetische Mittelwert von n (ganze Zahl)
vorherigen Daten gemittelt als Pulsperiode zum vorliegenden Zeitpunkt.
Dann wird der arithmetische Mittelwert der fortschreitenden
Mittelwerts-Pulszeitspannen, die nacheinander erhalten werden, berechnet,
um die Pulszahl pro Minute zu bilden.
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Vorzugsweise sollte das folgende Verfahren angewendet werden. Von
den fortschreitenden Mittelwert-Pulszeitspannen werden der minimale und
der maximale Wert eliminiert und der arithmetische Mittelwert der übrigen
gleitenden Mittelwertspulszeitspannen wird berechnet, um die Anzahl von
Pulsen pro Minute zu erhalten.
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Wie oben beschrieben, wird bei der Messung der körperlichen Ausdauer
gemäß dem Verfahren der Erfindung die Belastung-gegen-Pulszahl jedes
Individuums in dem RAM 33 gespeichert. Der Belastungswert
(Entwicklungswerte) z. B. mit den Pulszahlen 150 oder 130, nämlich PWC 150
oder 130, kann leicht errechnet werden.
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Wie oben beschrieben, sind die Kategorien für das Programm für
körperliche Ausdauer männlich und weiblich und Alter von 20 bis 49 Jahren
und Alter von mehr als 50 Jahren. Jedoch ist es möglich, die Alterswerte
in kleine Gruppen zu trennen, um so die athletische Optimalbedingung
präziser zu messen. Eine allgemeine Gleichung für die
Belastung-gegen-Puls-Darstellung für jede Generation ist erhältlich und
es ist möglich, die Maximalpulszahl zu berechnen, die athletische
Optimalpulszahl, die athletische Sicherheitspulszahl und die maximale
athletische Pulszahl. Deshalb ist es möglich, ein Programm für
körperliche Ausdauer für viele Geschlechts- und Alterskombinationen zu
erstellen.
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Zum Beispiel zeigen
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Fig. 25A bis 25C und 26A bis 26C Programme für
körperliche Ausdauer für Benutzer von 20 bis 24 Jahre alt und 35 bis 49
Jahre alt, separat von denen von 20 bis 49 Jahre als, wie gezeigt in Fig.
19A, 19B, 20A und 20B. Fig. 27A bis 27D zeigen einen Flußplan für jedes
Programm.
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Nach der offenbarten Erfindung werden der gemessene optimale
Belastungswert und der Gleichgewichtspulswert zu dieser Zeit PWC 150 oder
130 und die Belastung-gegen-Pulswert-Darstellung durch die Anzeigeeinheit
angezeigt. Sie werden jedoch ausgelöscht, wenn der Leistungsschalter
abgeschaltet wird. Deshalb mag es vorzuziehen sein, einen Drucker zum
Ausdrucken dieser Daten zu verwenden.
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Wenn diese Daten in einer Speichereinrichtung, die intern oder
extern vorgesehen ist, gespeichert werden, so daß sie wenn nötig gelesen
werden können, dann können diese Werte als Vergleichsdaten benutzt
werden, wenn der Benutzer den Test für körperliche Ausdauer erneut
durchführt. Zusätzlich ist es nicht nötig, die Daten für das tägliche
Training einzugeben. Somit ist dieses Verfahren vorteilhaft.
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Um die Einrichtung innerhalb der Vorrichtung zu veranlassen, die
Daten zu speichern, kann ein Speicher, der gesichert ist durch
Trockenzellen oder dergleichen, separat so vorgesehen werden, daß die
Daten zusammen mit einem Identifikationcode, der von dem Benutzer
eingegeben wird, dort gespeichert werden. Alternativ dazu kann ein
nichtflüchtiger Speicher benutzt werden. Eine Steuerung würde so
durchgeführt werden, daß durch bloßes Eingeben des Identifikationscodes
alle Daten aus dem Speicher aufgerufen und an das RAM 33 übertragen
werden. Um einer Einrichtung außerhalb der Vorrichtung zu ermöglichen,
die Daten zu speichern kann eine Magnetkarte zum Speichern der Daten
angewendet werden. Dieses Verfahren ist bequemer, da es nicht nötig ist,
den Identifikationscode einzugeben, da die Daten auf der Magnetkarte
gespeichert werden.
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Während die herausragenden Merkmale der Erfindung beschrieben worden
sind mit Bezug auf die Zeichnung, sollte verstanden werden, daß die
Ausführungsformen und Verfahren, die hierin beschrieben worden sind,
modifizierbar und änderbar sind im Rahmen der folgenden Patentansprüche.