DE34397C - Oberflächencondensator- bezw. -Kühler für metallangreifende Gase und Dämpfe - Google Patents

Oberflächencondensator- bezw. -Kühler für metallangreifende Gase und Dämpfe

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DE34397C
DE34397C DE188534397D DE34397DD DE34397C DE 34397 C DE34397 C DE 34397C DE 188534397 D DE188534397 D DE 188534397D DE 34397D D DE34397D D DE 34397DD DE 34397 C DE34397 C DE 34397C
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DE188534397D
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A. R. PECH1NEY & CO. in Salindres, Gard, Frankreich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0003Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by using heat-exchange surfaces for indirect contact between gases or vapours and the cooling medium
    • B01D5/0009Horizontal tubes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

PATENTAMT.
■Diese Erfindung betrifft einen verbesserten Apparat zur Abkühlung von Gasen und Dämpfen, welche Metalle anzugreifen im Stande sind. Dieser Apparat ist besonders geeignet zur Abkühlung von freiem Chlorgas und Salzsäuredampf oder einer Mischung eines oder des anderen dieser Körper mit anderen gas- oder dampfförmigen Substanzen.
Der betreffende Apparat besteht im wesentlichen aus einem Steinthurme von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt, in dessen Innerm Glasröhren, durch welche kaltes Wasser fliefst, entweder horizontal oder in geneigter Lage angebracht sind. Der Thurm kann ebenso construirt sein wie diejenigen Thürme, in denen die bei der Fabrikation von Natriumsulfat entwickelten Salzsäuredämpfe gewöhnlich condensirt werden; er ist in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Grundrifs gezeigt. Zwei entgegengesetzte Seiten desselben sind mit Löchern versehen, welche am besten in horizontalen Reihen in der Art angeordnet sind, dafs die Löcher jeder Reihe nicht gerade über diejenigen der darunter befindlichen Reihe, sondern auf die Zwischenräume fallen. In Fig. i, 2 und 5 sind diese mit Löchern versehenen Seiten des Thurmes mit A und B bezeichnet.
In denselben Figuren sind die Glasröhren mit cccc bezeichnet; dieselben ragen mit ihren Enden aus den Seiten A und B des Thurmes heraus. Auf der Seite A (die natürlich eine beliebige sein kann) ist das hervorragende Ende jeder Glasrohre durch ein Kautschukrohr oder eine gleichwirkende Vorrichtung, bezeichnet mit d d d, mit einer von den Röhren T T verbunden.
Die Röhren T T können aus Eisen oder anderem passenden Material bestehen. Wasser strömt in sie aus der hohlen Säule N und von da in die Glasröhren cccc. Auf der Seite B des Thurmes ist das hervorragende Ende jedes Glasrohres mit einem Kautschukrohre oder dergleichen, bezeichnet mit dl, in Verbindung, vermittelst deren das durchfliefsende Wasser in eine von den Rinnen mmm abfliefst, aus denen es durch die hohle Säule M abgeleitet wird.
Damit die Glasröhren cccc nicht leicht springen, müssen sie immer mit Wasser gefüllt bleiben.
Man kann sie zu diesem Zweck entweder, wie in Fig. 1, ein wenig geneigt anbringen, so dafs das Ende, an dem das Wasser eintritt, etwas niedriger als das Austrittsende liegt, oder wenn man die Glasröhren lieber horizontal legen will, kann man die ableitenden Kautschukröhren d1dld1 etwas ansteigen lassen. Wenn die Glasröhren geneigt liegen und aus der durch sie gekühlten Mischung von Dämpfen und Gasen sich eine saure Flüssigkeit condensirt, so wird diese sich an deräufseren Oberfläche der Glasröhren verdichten und entlang den Röhren nach dem Ende A fliefsen, wo das Kühlwasser in die Röhren eintritt.
Daher müssen an dieser Seite des Thurmes die Fugen zwischen den Glasröhren und dem Stein vollkommen dicht gemacht werden, wofür eine passende Construction in Fig. 3, 4 und 5 gezeigt ist.
Die oberste Abtheilung von Fig. 3 giebt eine Vorderansicht. eines Theiles der Seite A des
Thurmes , welche einige .der Löcher für den Durchgang der Glasröhren zeigt. Die mittlere Abtheilung von Fig. 3 zeigt denselben Theil· der Seite A, nachdem eine Eisenschiene R R über die Löcher gelegt: worden ist. Die unterste Abtheilung zeigt denselben Theil, nachdem die Glasröhren eingesetzt und mit der steinernen Wandung des Thurmes durch die Kautschuktheile i i und die gufseisernen Stopfbüchsen η η, Fig. 3, 4 und 5, dicht verbunden worden sind. Man bemerkt in der Eisenschiene R R kreisförmige Oeffhungen, gröfser als diejenigen in der Steinwand und concentrisch mit den letzteren.
Jede Reihe von Löchern ist mit einer solchen gelochten Eisenschiene versehen, welche Schienen einen Theil der Armatur des Thurmes bilden, indem ihre beiden Enden mit Zugstangen verbunden sind, die den beiden mit A und B einen rechten: Winkel bildenden Seiten des Thurmes entlang laufen. Diese beiden Zugstangen; sind durch eine dritte entlang der Seite B laufende Stange mit einander verbunden. . - ■
Fig. 4 giebt einen Horizontalschnitt der Eisenschiene R R durch die Mittelpunkte der darin angebrachten Oeffhungen. Er zeigt die Glasröhren, die Kautschuktheile i i und die Stopfbüchsen η η.
Fig. 5 zeigt im Längsschnitt einen Theil der Seite Ar einen Theil· der Seite B, einen Theil der hohlen Säulen N und M, eine der Röhren T, den Hahn g7 das Kautschukrohr d7 durch welche das Wasser aus N T und g in das Glasrohr c eingeleitet wird, das Ableitungsrohr dx mit der Rinne m und die: Art, wie das Glasrohr c in der Steinwand der Seite A gedichtet isti
Man sieht, dafs, auf dem durch A durchgehenden Ende des Glasrohres ein kurzes Kautschukrohr i mit Flantsch sitzt, welcher letztere gegen den Stein durch den röhrenförmigen Theil der Stopfbüchse η fest angedrückt wird. Das: Anziehen der Stopfbüchse geschieht durch Schrauben, welche durch ihren ringförmigen Flantsch hindurchgehen und in Gewinden, welche in die Schiene R R eingeschnitten sind, spielen. . &.
Die Fugen zwischen den durch die Seite B hindurchgehenden Enden der Glasröhren und der Steinwand können durch einen beliebigen, der Säure widerstehenden Kitt, oder, wenn man will, auch ebenso wie diejenigen auf der Seite A gedichtet werden.
Die zu kühlenden Gase oder Dämpfe werden am besten nahe an der Decke des Thurmes, etwa bei P, Fig. 1 und 2, eingeführt und treten dann nahe am Boden auf der entgegengesetzten Seite, wie bei P1, Fig. 2, wieder aus. Die etwa im Thurm condensirte Flüssigkeit läuft durch die Oeffhung s, Fig. 1, aus. .
Wenn eine der Glasröhren c c c zerbricht, so kann dieselbe sehr schnell und ohne die Function des Apparates zu stören, entfernt und durch eine neue Röhre ersetzt werden. Ob eine Röhre zerbrochen ist, merkt man durch die Vermehrung der aus s ausfliefsenden Flüssigkeit, und man sieht leicht, welche Röhre es ist, da dann aus ihrem durch B hindurchgehenden Ende kein Wasser mehr ausfliefsen wird. Der Hahn g, welcher zu ihr gehört, wird dann sofort geschlossen, die zerbrochene Röhre · herausgenommen und eine neue eingesetzt, ohne die Function des Apparates zu unterbrechen.
Man hat früher einen Apparat zum Kühlen von Gasen und Dämpfen vorgeschlagen und versucht, in welchem die Glasröhren senkrecht standen, die Gase und Dämpfe durch sie hindurchgingen und das Kühlwasser sie von aufsen umspülte.. Dies erwies sich jedoch als unpraktisch, und der hier beschriebene Apparat unterscheidet sich von dem eben erwähnten in zwei sehr wichtigen Beziehungen.
Erstens gehen die zu kühlenden. Gase und Dämpfe/nicht durch die Glasröhren, und diese letzteren sind nicht von Wasser umspült, sondern das Kühlwasser geht durch die Röhren, und die Gase und Dämpfe bewegen sich in den Zwischenräumen und werden durch die Berührung mit den kalten Aufsenwä'nden der Röhren abgekühlt.
Zweitens sind die Glasröhren nicht senkrecht, sondern wagrecht oder in geneigter Lage angebracht, infolge welcher Anordnung eine zerbrochene Röhre erneuert werden, kann, ohne die Function des Apparates zu. unterbrechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch*
    Ein Oberflächencöndensator bezw. -Kühler, für metallangreifende Gase und Dämpfe, bestehend aus der Verbindung der Glasröhren mit den besonderen Querrohren T und Rinnen m mittelst freiliegender Ansätze d bezw. d1 und den Zu- bezw. Ableitungsrohren N und M.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188534397D 1885-05-31 1885-05-31 Oberflächencondensator- bezw. -Kühler für metallangreifende Gase und Dämpfe Expired DE34397C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE34397T 1885-05-31

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Publication Number Publication Date
DE34397C true DE34397C (de) 1886-02-05

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ID=34398391

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DE188534397D Expired DE34397C (de) 1885-05-31 1885-05-31 Oberflächencondensator- bezw. -Kühler für metallangreifende Gase und Dämpfe

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