DE3436673C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B9/00—Generation of oscillations using transit-time effects
- H03B9/12—Generation of oscillations using transit-time effects using solid state devices, e.g. Gunn-effect devices
- H03B9/14—Generation of oscillations using transit-time effects using solid state devices, e.g. Gunn-effect devices and elements comprising distributed inductance and capacitance
- H03B9/141—Generation of oscillations using transit-time effects using solid state devices, e.g. Gunn-effect devices and elements comprising distributed inductance and capacitance and comprising a voltage sensitive element, e.g. varactor
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- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen spannungsgesteuerten Oszillator in
integrierter Schaltung mit einer hohen Ausgangsleistung im
Millimeter-Wellenbereich und mit einem Gunn-Dioden-Kreis.
Aus der US-Patentschrift 36 80 002 ist ein Mikrowellen-Oszilla
tor in Streifenleitungstechnik bekannt mit einer Gleichspan
nungszuführung und einer Impedanzanpassung sowie einer einzigen
Diode.
Die US-Patentschrift 39 84 787 beschreibt einen Mikrowellen-Os
zillator mit einer IMPATT-Diode, der ebenfalls in Streifen
leitungstechnik aufgebaut ist und der zur Frequenzabstimmung
eine Varaktor-Diode aufweist, die neben der IMPATT-Diode ange
ordnet und mit dieser durch Bonddrähte verbunden ist.
Die US-Patentschrift 39 69 689 beschreibt einen Oszillator mit
zwei Lawinen-Dioden 44 und 82, die auf einer Achse angeordnet
sind. Die beiden Dioden sind auf der Oberseite und der Unter
seite einer Streifenleitung angekoppelt.
Aus der britischen Patentschrift GB 18 67 303 ist ein Mikro
wellen-Oszillator bekannt mit einem Hohlraumresonator, bei dem
eine Gunn-Diode und eine Varaktor-Diode auf einer Achse im
Hohlraum angeordnet sind.
Durch eine Kapazitätsdiode abgestimmte Gunn-Dioden dienen
häufig als Oszillatoren in Empfängern und als Leistungs/Trei
ber-Stufen in Sendern. Die Abstimmung mittels eines
Varaktors (Kapazitätsdiode) ermöglicht die Veränderung
der Frequenz des Oszillators entsprechend der Größe einer
Gleichspannung, welche an dem Varaktor anliegt. Die Kombi
nation einer Gunn-Diode mit einem Varaktor ergibt einen
spannungsgesteuerten Oszillator (VCO), welcher in einer
PLL-Schaltung (phase locked loop) dazu dienen kann, ein
empfangenes Trägersignal zu synchronisieren, oder auch
dazu, einen Oszillator über einen breiten Frequenzbereich
abzustimmen.
In mit extrem hohen Frequenzen arbeitenden Kommunikationssystemen,
also etwa im Millimeterwellenbereich, ist es
wünschenswert, das Gewicht, die Größe und die Rosten der
Bauteile möglichst gering zu halten. Die meisten spannungs
gesteuerten Gunn-Oszillatoren sind auf Anordnungen be
schränkt, in denen Hohlleiter verwendet werden, welche
nicht mit kleinen Abmessungen zu geringen Kosten herstell
bar sind. Beispielsweise wurden Ausgangsleistungen von
100-150 Milliwatt (mW) erreicht mit Hohlleiter-Techniken
mit Frequenzen im Q-Band (33-50 Gigahertz).
Der Einsatz von integrierten Schaltungen im Millimeterwel
lenbereich (MIC) war bisher für diese Zwecke wenig erfolg
reich. In integrierter Form sind derartige Schaltungen
selbstverständlich kleiner, leichter und in großen Stück
zahlen mit geringerem Kosten herstellbar als die entspre
chenden Teile mit Hohlleitern. Bisher wurden derartige
integrierte Oszillatoren aber nur mit Mikro-Streifenleitern
verwendet, bei denen der leitende Streifen auf einem dielek
trischen Substrat ausgebildet ist. Derartige Schaltungen
weisen aber hohe Verluste auf. Typische Ausgangsleistungen
im Frequenzbereich des Q-Bandes liegen unterhalb 50 mW.
Eine solche Mikro-Streifenleiter-Anordnung mit einer Aus
gangsleistung von 40 mW ist beispielsweise beschrieben
in der Veröffentlichung von David Rubin: "Varactor-Tuned
MillimeterWave MIC Oscillator", IEEE Trans. on Microwave
Theory & Tech.; Vol. MTT-24, Nov. 1976, S. 866-67.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
spannungsgesteuerten Oszillator in integrierter Bauweise
bereitzustellen, der gute Ausgangsleistungen im Millimeter
wellenbereich aufweist.
Ein diese Aufgabe lösender Oszillator ist mit seinen Ausge
staltungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Der erfindungsgemäß integrierte, spannungsgesteuerte
Oszillator hat relativ hohe Ausgangsleistungen im Milli
meterwellenbereich und weist
einen Gunn-Dioden-Anschlußkreis auf, welcher als freihängen
der Streifenleiter ausgebildet ist. Der Oszillator weist
weiterhin ein isolierendes Substrat, ein Gunn-Dioden-
Kontakt-Plättchen auf einer ersten Seite des Substrates,
einen Gleichspannungs-Schaltkreis, der mit dem Kontakt-Plät
tchen verbunden ist und einen Hochfrequenzfilter auf
weist, sowie einen Ausgangsschaltkreis auf, welcher mit
dem Kontaktplättchen (Kontaktfläche) verbunden ist und
einen Abschnitt zur Impedanz-Anpassung aufweist. Der Oszil
lator enthält weiterhin eine Gunn-Diode welche so mon
tiert ist, daß sie in Verbindung mit dem Kontakt-Plättchen
steht, sowie ein Varaktor-Kontakt-Plättchen auf der zweiten
Seite des Substrats, gegenüberliegend dem Gunn-Dioden-
Kontakt-Plättchen, und eine Varaktor-Diode, welche
zumindest annähernd auf die Gunn-Diode ausgerichtet ist
und in Kontakt mit dem Varaktor-Kontakt-Plättchen steht.
Die Kombination eines Gunn-Dioden-Schaltkreises in Form
eines hängenden Streifenleiters mit einem mehrteiligen
Impedanz-Anpassungsabschnitt im Ausgangskreis ermöglicht
eine merkliche Steigerung der Ausgangsleistung im Vergleich
mit herkömmlichen integrierten Anordnungen, in denen ein
Mikro-Streifen eingesetzt wurde. Insbesondere die Ausrich
tung der Varaktor-Diode und der Gunn-Diode in unmittelbarer
Nachbarschaft zueinander ermöglicht eine bessere Koppelung
zwischen beiden, was verbesserte Betriebseigenschaften
zur Folge hat. Ein anderer wesentlicher Vorteil der frei
schwebenden Streifenleiter-Anordnung ist darin zu sehen,
daß die Feineinstellung und Justierung der Vorrichtung
ohne besondere Lötarbeiten möglich ist. Nach der Justie
rung, beispielsweise durch Abstimmen einzelner Teile des
Kreises, kann die Vorrichtung höchst einfach wieder zusam
mengebaut werden, wobei die Gunn-Diode und die Varaktor-
Diode zuverlässig wieder in ihre vorherige Position und
insbesondere ihre Relativposition gelangen.
Im einzelnen ist das Substrat in einer Ausnehmung in einem
Metallblock aufgehängt und bildet die Grund-Ebene für
die Vorrichtung. Das Substrat ist etwa im mittleren Ab
schnitt der Ausnehmung eingeklemmt, welche einen Ausgangs
abschnitt aufweist, durch den die Ausgangsleistung
übertragen wird, während ein Vorspannungs-Eingangsabschnitt
sich etwa rechtwinklig zum Ausgangsabschnitt erstreckt.
Die Gunn-Diode und die Varaktor-Diode sind entlang einer
Achse positioniert, welche senkrecht auf den Achsen des
Ausgangsabschnittes und des Eingangsabschnittes der Aus
nehmung steht.
Die Gunn-Diode wird durch eine Befestigungseinreichtung
in Position gehalten, welche einen Erd-Kontakt aufweist,
der einen Anschluß der Gunn-Diode mit Masse verbindet,
während der andere Anschluß in Kontakt steht mit dem Gunn-Di
oden-Kontakt-Plättchen auf dem Substrat. Ein elastisch
vorgespannter Kontaktkörper steht mit einem Anschluß der
Varaktor-Diode in Kontakt und drückt den anderen Anschluß
in Richtung auf das Varaktor-Kontakt-Plättchen auf dem
Substrat.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung weist
die Vorrichtung auch gleitende Kurzschlußeinrichtungen
auf, die ausgerichtet auf den Ausgangs-Schaltkreis montiert
sind. Die gleitenden Kurzschlußeinrichtungen weisen einen
Durchgangsabschnitt auf, der koaxial mit dem Ausgangs-Durch
laßabschnitt angeordnet ist, sowie einen geerdeten
bewegbaren Abschlußblock. Eine axiale Justierung dieses
Blockes ermöglicht die Frequenzabstimmung der Vorrichtung
über einen relativ breiten, aber begrenzten Bereich.
Der erfindungsgemäße Oszillator hat eine erhöhte Ausgangs
leistung gegenüber den bekannten Oszillatoren und weist
insbesondere ein besseres Betriebsverhalten auf als die
bekannten Oszillatoren mit sogenannten "Mikro-Streifen".
Darüberhinaus ist er wesentlich kleiner, leichter und
kostengünstiger herstellbar als entsprechende Einrichtungen
mit Wellenleitern.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen, spannungsgesteuerten
Oszillator in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der in Fig. 1 gezeig
ten Vorrichtung in Explosionsdarstellung;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1
zur Verdeutlichung der Anordnung der Gunn-Diode
und der Varaktor-Diode in Bezug auf den freischwe
benden Streifenleiter-Schaltkreis in Draufsicht;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 der Fig. 3 mit
der Streifenleiter-Anordnung in Draufsicht;
Fig. 5 einen Ausschnitt aus Fig. 3, welcher dort mit dem
Bezugszeichen 5 angedeutet ist; und
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 der Fig. 5.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
in einem Metall-Block angeordnet, welcher zwei trennbare
Hälften 10a und 10b aufweist, deren Stirnflächen 12a und
12b in zusammengebautem Zustand aneinanderliegen. Jede
Block-Hälfte weist kanalförmige Ausnehmungen 14a und 14b
auf, welche sich quer über die gesamte Breite der Seiten
flächen 12a bzw. 12b erstrecken. Zusammen bilden diese
Ausnehmungen eine Ausgangsleitung 14, wenn die Hälften
des Blockes zusammengefügt sind. In der Mitte der sich
quer erstreckenden Ausnehmungen 14a und 14b und senkrecht
zu diesen setzen Ausnehmungen 16a und 16b an, welche sich
jeweils bis zu einer Kante der Blockhälften erstrecken.
Senkrecht zu jeder der Ausnehmungen 16a und 16b sind wei
tere Ausnehmungen 18a und 18b ausgebildet, welche sich
über die Block-Seitenflächen 12a und 12b erstrecken und
zwar von den Ausnehmungen 16a und 16b bis zu entsprechenden
Kante jeder Blockhälfte.
Gemäß Fig. 6 weisen die Ausnehmungen 16a und 18a in der
Block-Häfte 10a eine Nut 20a auf, die sich entlang jeder
der Kanten einer jeden Ausnehmung erstreckt. Ein etwa
L-förmig gestaltetes Substrat 22 aus isolierendem Material
ist in die Nut eingepaßt. Für das Substrat 22 kommen ver
schiedene geeignete Materialien in Betracht und seine
Stärke ist etwa 0,25 mm und entspricht etwa der Tiefe
der Nut 20a oder ist etwas größer. Beim Zusammenbau der
Block-Hälften 10a und 10b hängt also das Substrat 22 mittig
in den Durchführungen 16 und 18, welche durch die Ausneh
mungen 16a, 16b, 18a und 18b gebildet werden. Dies ist
in Fig. 6 deutlich gezeigt.
Wie der Fig. 5 am besten zu entnehmen ist, sind eine Gunn-
Diode und eine Varaktor-Diode 26 auf gegenüberliegenden
Seiten des Substrates 22 angeordnet, und zwar im Schnitt
punkt der Durchführungen 16 und 18 im Block 10. Die Gunn-
Diode 24 ist auf der "a"-Hälfte des Blockes 10 angeordnet,
während die Varaktor-Diode 26 auf der "b"-Hälfte angeordnet
ist. Die beiden Dioden sind aufeinander ausgerichtet.
Auf dem Substrat 22 sind metallische Leiter auf beiden
Seiten ausgeformt. Auf derjenigen Seite des Substrates
22, welche der Gunn-Diode 24 zugekehrt ist, ist eine solche
Schaltung ausgeformt, die die Anschlußverbindungen für
die Gunn-Diode bildet und einen schwebenden Streifenleiter
als Ausgang der Vorrichtung darstellt. Dieser Schaltkreis
weist ein Gunn-Dioden-Kontakt-Plättchen 30 sowie einen
Ausgangs-Kreis 32 auf, der sich entlang der Durchführung
16 zur Ausgangsdurchführung 14 erstreckt.
Der Ausgangskreis 32 ist mit dem Gunn-Dioden-Kontakt-
Plättchen 30 verbunden und weist einen aus mehreren Ab
schnitten gebildeten Impedanz-Anpassungsumformer 34 auf,
um die relativ niedrige Impedanz (etwa 8 Ohm) der Gunn-
Diode an die Impedanz der Ausgangsleitung (etwa 50 Ohm)
anzupassen. Der Ausgangskreis 32 endet in einem symmetri
schen Kopf 37, der in der Ausgangs-Leitung 14 angeordnet
ist und über den die Ausgangsleistung der Vorrichtung
übertragen wird. Anstelle des Kopfes 37 kann die Ausgangs
leistung auch auf ein anderes Bauteil des gleichen Substrats
gekoppelt werden.
Auf der gleichen Seite des Substrates 22 wie der Ausgangs
kreis 32 ist ein Vorspannungs-Eingangskreis 36 ausgebildet,
der sich entlang der Leitung 18 der Vorrichtung erstreckt.
Der Vorspannungs-Eingangskreis 36 ist ebenfalls mit dem
Gunn-Dioden-Kontakt-Plättchen 30 verbunden und weist eine
Mehrzahl von Abschnitten mit vergrößerter Breite auf,
wie mit den Bezugszeichen 38 angedeutet ist, um als Hoch
frequenzfilter zu dienen und Energien im Radio-Frequenzbe
reich davon abzuhalten, entlang dem Eingangsanschluß einzu
dringen. Auch sind auf dem Substrat 22 metallische Kanten
streifen 40 ausgebildet. Diese stehen mit der Block-Hälfte
10a an der Nut 20a in Verbindung und bilden teilweise
die Masse der Vorrichtung.
Eine positive Vorspannung ist über den Vorspannungs-
Eingangskreis 36 an die Gunn-Diode 24 angelegt, welche
an einen elektrischen Anschluß 41 auf dem Block zugeführt
wird. Die Masse-Verbindung der Gunn-Diode 24 wird über
eine Stützschraube 42 erreicht, die sich durch die Block-
Hälfte 10a erstreckt.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Substrates 22 ist
benachbart der Varaktor-Diode 26 ein Varaktor-Dioden-
Kontakt-Plättchen 44 ausgebildet und mit einem Kantenstrei
fen 40b auf dem Substrat 22 verbunden. Das Plättchen 44
steht in Kontakt mit einem Anschluß der Varaktor-Diode
26 und stellt eine Verbindung zum Massenanschluß der Vor
richtung dar. Eine negative Vorspannung ist an den anderen
Anschluß der Varaktor-Diode 26 über den federgespannten
Kontaktkopf 46 angelegt, welcher beispielsweise durch
Drehung einer isolierenden Schraube 48 in der Block-Hälfte
10b einstellbar ist.
Die Wirkungsweise eines mittels eines Varaktors gesteuerten
Gunn-Dioden-Oszillators ist gut bekannt und wird hier
deshalb nicht näher beschrieben. Im wesentlichen weist
die Gunn-Diode 24 unter bestimmten Bedingungen einen nega
tiven Widerstand auf und sobald diesem eine entsprechende
Last-Impedanz angepaßt ist, erfolgt eine Oszillation.
Die Frequenz der Oszillation läßt sich in bestimmten Umfang
durch ein Trimmen der Größe und Form des Gunn-Dioden-
Kontakt-Plättchens 30 und der Impedanz-Anpassungswandler
34 steuern. Die Varaktor-Diode 26 stellt im wesentlichen
einen Kondensator veränderlicher Kapazität dar, welcher
parallel zur Gunn-Diode 24 geschaltet ist. Wird die Vorspan
nung der Varaktor-Diode geändert, so ändert sich auch
seine Kapazität und die Frequenz der Oszillation der Gunn-
Diode ändert sich ebenfalls entsprechend.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bewirkt eine Änderung
der Varaktor-Vorspannung über einen Bereich von etwa 20 Volt
einen Abstimmbereich von etwa 300 MHz bei einer Ausgangs
frequenz von etwa 40 GHz. Die Ausgangsleistung der Vor
richtung liegt relativ konstant bei etwa 100 mW im
gesamten Frequenz-Abstimmbereich. Mit abgeklemmter Varaktor-
Diode beträgt die Ausgangsleistung der Vorrichtung relativ
konstant etwa 150 mW im Frequenzbereich zwischen 33 und
41,5 GHz.
Eine andere wesentliche Eigenschaft der Erfindung ist
darin zu sehen, daß eine Feinabstimmung möglich ist, ohne
daß die Geometrie des Kontakt-Plättchens verändert werden
muß. Diese Möglichkeit wird durch die gleitende Kurzschluß-
Einrichtung 50 (Fig. 3) eröffnet, welche in der Leitung
16 im Bezug auf die Dioden 24 und 26 gegenüberliegend
dem Ausgangskreis 32 angeordnet ist. Die gleitende Kurz
schlußeinrichtung 50, welche einen metallischen Abschluß der
Hohl-Leitung 16 darstellt, ist auf der gleichen Achse beweg
bar, welche auch die Achse des Streifenleiters 32 des
schwebenden Ausgangskreises darstellt. Die Einstellung der
Position der gleitenden Kurzschlußeinrichtung 50 ermöglicht
eine Abstimmung über etwa 1,2 GHz. Hierdurch ist eine Endabstimmung
der Vorrichtung möglich, ohne daß andere, aufwendi
gere Abstimmtechniken erforderlich wären.
Es versteht sich aus der vorstehenden Beschreibung, daß die
Erfindung einen erheblichen Fortschritt gegenüber herkömm
lichen Gunn-Dioden-Oszillatoren darstellt. Insbesondere
schafft die Erfindung einen Oszillator mit höheren Ausgangs
leistungen als vergleichbare Einrichtungen mit integrierten
Schaltungen, welcher zudem eine geringere Größe und ein ge
ringeres Gewicht aufweist als Einrichtungen mit Wellenleitern.
Auch ermöglicht die einstellbare Kurzschlußeinrichtung eine
Abstimmung über einen relativ breiten Bereich. Auch läßt sich
die integrierte Schaltungsanordnung mit anderen Bauelementen
integrieren, welche auf dem selben Substrat ausgebildet
werden können. Beispielsweise kann das Substrat 22 andere
Komponenten eines Empfängers oder eines Senders aufnehmen.
Claims (6)
1. Spannungsgesteuerter Oszillator in integrierter Schaltung
mit einer hohen Ausgangsleistung im Millimeter-Wellenbereich,
mit folgenden Merkmalen:
ein Gunn-Dioden-Kreis (30, 32, 34, 36, 38, 40) weist folgende Bauteile auf:
ein Substrat (22), das nur an den seitlichen Kanten eingespannt ist, so daß an den freien Flächen Bauteile anbringbar sind, und auf dessen einer Seite ein Gunn-Dioden- Kontakt-Plättchen (30) angeordnet ist,
einen Gleichspannungs-Vorspannungskreis (36), welcher mit dem Kontakt-Plättchen (30) verbunden ist und ein Hochfrequenzfilter (38) aufweist, und einen Ausgangskreis (32), welcher mit dem Kontaktplättchen (30) verbunden ist und einen Impedanz-Anpas sungsabschnitt (34) aufweist; wobei
die Gunn-Diode (34) in elektrischem Kontakt mit dem Kontakt- Plättchen (30) steht,
ein Varaktor-Kontakt-Plättchen (44) auf der anderen Seite des Substrates (22) gegenüber dem Gunn-Dioden-Kontakt-Plättchen (30) ausgebildet ist und
eine Varaktor-Diode (26) in Kontakt mit dem Varaktor-Kontakt- Plättchen (44) steht und in bezug auf die Gunn-Diode (24) so ausgerichtet befestigt ist, daß beide Dioden sich in etwa auf einer Achse befinden.
ein Gunn-Dioden-Kreis (30, 32, 34, 36, 38, 40) weist folgende Bauteile auf:
ein Substrat (22), das nur an den seitlichen Kanten eingespannt ist, so daß an den freien Flächen Bauteile anbringbar sind, und auf dessen einer Seite ein Gunn-Dioden- Kontakt-Plättchen (30) angeordnet ist,
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die Gunn-Diode (34) in elektrischem Kontakt mit dem Kontakt- Plättchen (30) steht,
ein Varaktor-Kontakt-Plättchen (44) auf der anderen Seite des Substrates (22) gegenüber dem Gunn-Dioden-Kontakt-Plättchen (30) ausgebildet ist und
eine Varaktor-Diode (26) in Kontakt mit dem Varaktor-Kontakt- Plättchen (44) steht und in bezug auf die Gunn-Diode (24) so ausgerichtet befestigt ist, daß beide Dioden sich in etwa auf einer Achse befinden.
2. Spannungsgesteuerter Oszillator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare
Kurzschlußeinrichtung (50) auf den Ausgangskreis (32) ausge
richtet ist und eine Abstimmung der Oszillator-Frequenz ermög
licht.
3. Spannungsgesteuerter Oszillator nach einem der Ansprüche 1
oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Impedanz-An
passungsabschnitt (34) mehrere Abschnitte aufweist, um eine Im
pedanz-Anpassung zwischen der Gunn-Diode (24) und einem Aus
gangskreis-Streifenleiter zu ermöglichen.
4. Spannungsgesteuerter Oszillator nach einem der vorherge
henden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen leitenden Block (10a, 10b), welcher als Maßeanschluß der
Vorrichtung dient;
eine erste, in dem Block (10a, 10b) ausgebildete Durchführung
(16a, 16b) und eine zweite, in dem Block ausgebildete Durchfüh
rung (18a, 18b), welche miteinander verbunden sind, wobei eine
Durchführung von der anderen rechtwinklig abgeht; wobei Strei
fenleiter (32, 36) in den ersten und zweiten Durchführungen
(16a, 16b, 18a, 18b) angeordnet sind und folgende Einzelteile
aufweisen: das isolierende Substrat (22), welches in den ersten
und zweiten Durchführungen befestigt ist, das Gunn-Dioden-Kon
takt-Plättchen (30) auf einer ersten Seite des Substrats (22)
im Bereich des Schnittpunktes der ersten und zweiten Durchfüh
rungen (16a, 16b, 18a, 18b), einen Gleichspannungs-Vorspan
nungskreis (36), welcher mit dem Kontakt-Plättchen (30) ver
bunden ist und sich entlang der zweiten Durchführung (18a, 18b)
erstreckt und einen Tiefpaß-Filter (38) aufweist, wobei der
Ausgangskreis (32) mit dem Kontakt-Plättchen (30) verbunden
ist, sich entlang der ersten Durchführung (16a, 16b) erstreckt
und den Impedanz-Anpassungsabschnitt (34) aufweist und Einrich
tungen (42) zum Abstützen der Gunn-Diode (24) und zum Verbinden
einer ihrer Anschlüsse mit dem Block (10a, 10b).
5. Spannungsgesteuerter Oszillator nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine verschieb
bare Kurzschlußeinrichtung (50) in Form eines metallischen Kol
bens vorgesehen ist, welcher gleitend in der ersten Durchfüh
rung (16a, 16b) in bezug auf die zweite Durchführung (18a, 18b)
gegenüberliegend dem Ausgangskreis (32) angeordnet ist, wobei
die Frequenz der Oszillation durch Verschiebung des Kolbens
einstellbar ist.
6. Spannungsgesteuerter Oszillator nach einem der Ansprüche 4
oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Impedanz-An
passungsabschnitt (34) mehrere Einzelabschnitte aufweist, um
eine Impedanzanpassung zwischen der Gunn-Diode (24) und dem
Ausgangskreis-Streifenleiter herzustellen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR2553240B1 (de) |
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