DE3312491C1 - Spannstock für Werkzeugmaschinen, insbesondere für NC-gesteuerte Bearbeitungszentren - Google Patents

Spannstock für Werkzeugmaschinen, insbesondere für NC-gesteuerte Bearbeitungszentren

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DE3312491C1
DE3312491C1 DE19833312491 DE3312491A DE3312491C1 DE 3312491 C1 DE3312491 C1 DE 3312491C1 DE 19833312491 DE19833312491 DE 19833312491 DE 3312491 A DE3312491 A DE 3312491A DE 3312491 C1 DE3312491 C1 DE 3312491C1
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Günter Horst 7927 Sontheim Röhm
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Führungsnuten in Führungsrichtung des Schiebers zu mehreren hintereinander liegen und die Führungsaufnahme sich unter allen Führungsnuten erstreckt, und daß die Spannbacken durch Schrägverzahnungen mit dem Schieber im Eingriff stehen, wozu die Führungsnuten die Führungsaufnahme oberseitig in einer Höhe durchdringen, die gleich der Eingriffstiefe der Schrägverzahnung ist.
  • Aus der DE-AS 23 55 913 ist eine Mehrfachspanneinrichtung zum Festspannen langgestreckter Werkzeuge, Werkstücke oder dergl. an Spannstellen in Werkzeugmaschinen bekannt, bei der eine den Spannstellen gemeinsame, axial bewegliche Betätigungsstange über selbsthemmende Schrägflächengetriebe, die jeder Spannstelle zugeordnet sind, auf Spannorgane einwirkt, und bei der jeweils im Kraftfluß zwischen Betätigungsstange und Spannorgan Druckfedern eingeschaltet sind.
  • Die selbsthemmenden Schrägflächengetriebe sind von auf der Betätigungsstange axial beweglich gelagerten Keilflächenkörpern gebildet und die Druckfedern sind im Kraftfluß zwischen der Betätigungsstange und den Keilflächenkörpern angeordnet.
  • Die maximale Spannkraft an jeder Spannstelle ist daher durch die Kraft der Druckfedern begrenzt, so daß zwar ein Ausgleich der Spannkräfte an den einzelnen Spannorganen erfolgt, insgesamt aber nur eine elastisch nachgiebige und weiche Einspannung möglich ist. Darüber hinaus ist auch hier die hohe Bauform und die Unmöglichkeit einer Schnellverstellung oder eines Auswechselns der Spannbacken nachteilig.
  • Schließlich ist es bei Spannfuttern-für Drehmaschinen bekannt, zur Betätigung der Spannbacken im Futterkörper geführte Keilstangen vorzusehen, die mit den Spannbacken über Schrägverzahnungen im Eingriff stehen und daher sowohl Innen- als auch Außenspannung eines Werkstückes ermöglichen.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß auch mehr als zwei Spannbacken durch den selben Bewegungshub des Schiebers betätigt und diese Spannbacken an beliebiger Stelle in die Führungsnuten eingesetzt werden können, so daß die für ein Werkstück benötigten Spannstellen nach Anzahl und Lage weitgehend frei gewählt und daher die verschiedensten Spannaufgaben leicht gelöst werden können. Dabei sind die Spannbacken zum &pannen in ihren beiden Verstellrichtungen gleichermaßen geeignet, weil ihre Verstellung durch den Schieber in beiden Verstellrichtungen erfolgen kann. Der erfindungsgemäße Spannstock ist daher sehr variabel einsetzbar, beispielsweise für wahlweise Außen- oder Innenspannung rechteckiger oder runder, normaler oder übergroßer Werkstücke. Auch können die Spannbacken in ihren Führungsnuten vom Schieber unbehindert voreingestellt und schnell und einfach ausgewechselt werden. Durch den unmittelbaren gegenseitigeri Eingriff des Schiebers und der Spannbacken über die Schrägverzahnungen ergibt sich eine sehr niedrige Bauform, wodurch ein entsprechend hoher Freiraum für das Werkstück zur Verfügung steht Da der Schieber in der Führungsaufnahme über eine erhebliche Länge geführt ist, ergibt sich eine hohe Führungsgenauigkeit und für die Spannbacken eine entsprechend hohe Spann- und-Wiederholgenauigkeit.
  • In den Führungsnuten kann nur auf einer Seite des Schiebers eine Spannbacke oder beidseits des Schiebers ein Paar gegenläufiger Spannbacken vorgesehen sein, wobei im letzteren Fall die Verzahnung am Schieber für die beiden Spannbacken spiegelsymmetrisch zur Schiebermitte ausgebildet ist und so ohne weiteres ein zentrisches Spannen der beiden gegenläufigen Spannbacken erreicht wird. Im übrigen kann für mindestens eine Spannbacke im Schieber ein federbelasteter Raststift vorgesehen sein, der in die Zahnlücken der Schrägverzahnung an der Spannbacke einrastet und diejenigen Stellungen der Spannbacke in der Führungsnut festlegt, in der die Schrägverzahnung zwischen Spannbacke und Schieber ohne weiteres zum Eingriff kommen kann, wenn die Spannbacke vorübergehend außer Eingriff mit dem Schieber gestanden hat, sei es zur Grobverstellung der Spannweite zwischen den Spannbacken oder nach einem Spannbackenwechsel. Eine solche Grobverstellung bzw. ein solcher Spannbackenwechsel wird in weiterer Ausbildung der Erfindung am einfachsten dadurch möglich, daß der Schieber außer über einen Spannhub, in dem die Schrägverzahnung am Schieber und an den Spannbacken im Eingriff steht, noch über einen an den Spannhub anschließenden Kupplungshub verstellbar ist durch den die Schrägverzahnung außer Eingriff gebracht werden kann, so daß die Spannbacken in ihren Führungsnuten frei verschiebbar und austauschbar sind: Um zu verhindern, daß sich der Eingriff zwischen den Spannbacken und dem Schieber unbeabsichtigt löst, kann ein Verriegelungsglied vorgesehen sein, das in der Verriegelungsstellung die Bewegung des Schiebers auf den Spannhub begrenzt und den Kupplungshub blokkiert, in der Entriegelungsstellung dagegen auch den Kupplungshub freigibt. Zweckmäßig- ist das Verriegelungsglied ein im Spannstockkörper axial unverschiebbar und um eine zur Führungsrichtung des Schiebers parallele wachse drehbar gelagerter Verriegelungsbolzen, der von außen zwischen der Verriegelungs- und Entriegelungsstellung verdrehbar ist und einen in die Führungsaufnahme für den Schieber vorstehenden Verriegelungskopf aufweist,. der einen zur Drehachse exzentrischen Anschlag trägt, der in der Entriegelungsstellung in eine den Anschlag aufnehmende Aussparung im Schieber taucht, wobei die Eintauchtiefe der Länge des Kupplungshubes entspricht Im übrigen kann das Verriegelungsglied durch ein federbelastetes Rastglied in der Verriegelungs- und in der Entriegelungsstellung gehalten sein.
  • Die sich im Durchdringungsbereich der Führungsnuten mit der Führungsaufnahme ergebenden Fenster sind zweckmäßig durch Deckel verschlossen, die verhindern, daß bei der Werkstückbearbeitung anfallender Schmutz, Späne und dergl. in die Führungsaufnahme, die Führungsnuten oder zwischen die Schrägverzahnung von Schieber und Spann backen gelangen können.
  • Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigt F i g. 1 einen Spannstock nach der Erfindung in einem Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht, teils im Schnitt, auf den Gegenstand der Fi g. 1, F i g. 3 eine Stirnansicht des Gegenstandes nach F i g. 1 in- Richtung des in F i g. 1 eingetragenen Pfeiles III, F i g. 4 in den Teilfiguren a und b eine Seitenansicht bzw. Draufsicht der Spanneinrichtung nach der Erfindung zur Einspannung eines übergroßen, quaderförmigen Werkstücks gegen eine feste Anlage, Fig. 5 in den Teilfiguren a und b die Seitenansicht bzw. Draufsicht des erfindungsgemäßen Spannstockes in der Anwendung zum Einspannen eines übergroßen, runden Werkstückes, F i g. 6 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Spannstocks in der Anwendung für die Einspannung eines übergroßen, plattenförmigen Werkstückes, F i g. 7 eine Draufsicht auf zwei Spannstöcke nach der Erfindung im Anwendungsfall der Einspannung eines schmalen, überlangen Werkstückes, F i g. 8 eine Draufsicht auf zwei Spantistöcke nach der Erfindung im Fall der Anwendung zum Spannen einesüberbreiten Werkstückes, F i g. 9 ein im Prinzip der F i g. 8 sinngemäß entsprechender weiterer Fall der Einspannung eines überbreiten Werkstückes.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Spannstock besitzt einen allgemein mit 1 bezeichneten, auf einem nicht dargestellten Maschinentisch in geeigneter Weise zu befestigenden Spannstockkörper, in dem mit 2 bezeichnete Spannbacken verschiebbar geführt sind. Für die Verstellung der Spannbacken 2 ist ein hand- oder kraftbetätigter Schieber 3 vorgesehen, der im wesentlichen quer zu den Spannbacken 2 im Spannstockkörper 1 geführt ist und über Getriebeeinrichtungen in Form einer Schrägverzahnung 4 an den Spannbacken 2 angreift.
  • Die Spannbacken 2 laufen in zwei in Führungsrichtung des Schiebers 3 hintereinander liegenden Führungsnuten 5 des Spannstockkörpers 1 Für den Schieber 3 ist eine im Spannstockkörper 1 unter den Führungsnuten 5 liegende und sich unter allen Führungsnuten 5 erstrekkende Führungsaufnahme 6 vorgesehen. Der Schieber 3 betätigt gemeinsam alle Spannbacken 2 und erstreckt sich dazu in seiner Führungsrichtung einstückig unter allen Führungsnuten 5 hinweg. Er ist als Flachschieber mit in Führungsrichtung der Führungsnuten 5 liegender Breitenerstreckung ausgebildet und an seinen beiden Längsseiten 3.1 an den ihnen gegenüber liegenden, zur Führungsrichtung der Spannbacken 2 im wesentlichen senkrechten Längswänden 6.1 der Führungsaufnahme 6 sehr genau geführt wozu im Ausführungsbeispiel Kunststoffeinlagen 3.2 dienen, welche die Schieberführung in Richtung der Spannbackenführung praktisch spielfrei gestalten, so daß sich eine sehr hohe Spanngenauigkeit uid Wiederholgenauigkeit ergibt. Die Spannbacken 2 erstrecken- sich in den Führungsnuten 5 bis über den Schieber 3 und stehen im Überlappungsbereich durch die Schrägverzahnung 4 (Zähne 4.1 am Schieber 3, Zähne 4.2 an den Spannbacken 2) mit dem Schieber 3 im Eingriff.
  • Dazu durchdringen die Führungsnuten 5 die Führungsaufnahme 6 von der Oberseite her in einer Höhe, die gleich der Eingriffstiefe der Schrägverzahnung 4 ist.
  • Diese Schrägverzahnung 4 erstreckt sich auf der Unterseite der Spannbackenfüße 2.1 über die gesamte, in Verstellrichtung der Spannbacken 2 gesehene Spannbakkenlänge. Der Schieber 3 ist im übrigen an seiner Unterseite am Boden 6.2 der Führungsaufnahme 6 geführt und von diesem Boden abgestützt. Die Führungsnuten 5 für die Spannbacken 2 und der in die Führungsnuten 5 greifende Spannbackenfuß 2.1 besitzen im Profil Doppel-T-Form, wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich ist, wodurch die Spannbacken 2 auch in in F i g. 1 senkrechter Richtung starr geführt sind.
  • Im Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 3 ist in beiden Führungsnuten 5 ein Paar gegenläufiger Spannbacken 2 vorgesehen. Die Schrägverzahnungen 4 sind am Schieber 3 spiegelsymmetrisch zur Schiebermitte 3.3 ausgebildet, so daß die jeweils in derselben Führungsnut 5 laufenden Spannbacken 2 zentrisch zur Schiebermitte 3.3 spannen. Der Winkel der Schrägverzahnung 4 ist im übrigen so gewählt, daß sich eine hohe Spannkraft bei gleichzeitiger Selbsthemmung ergibt. Wird in F i g. 1 der Schieber 3 nach links verstellt, laufen die Spannbacken 2 nach außen.
  • Der Schieber 3 ist außer über einen Spannhub, in dem die Schrägverzahnung 4 am Schieber 3 und an den Spannbacken 2 im Eingriff steht, über einen an den Spannhub anschließenden Kupplungshub soweit verstellbar, daß die Zähne 4.1 am Schieber 3 außer Eingriff mit den Zähnen 4.2 an den Spannbacken 2 gebracht werden können und dadurch die Spannbacken 2 in ihren Führungsnuten 5 frei verschiebbar und austauschbar werden. Ein Verriegelungsglied 7 verhindert die unbeabsichtigte Ausführung des Kupplungshubes Dazu ist im Ausführungsbeispiel das Verriegelungsglied 7 ein im Spannkörper 1 axial unverschiebbar und um eine zur Führungsrichtung des Schiebers 3 parallele Achse 7.1 drehbar gelagerter Verriegelungsbolzen 7.2, der von außen mittels eines Handhebels 7.3 zwischen der ausgezogen dargestellten Verriegelungsstellung und der bei 7.4 gestrichelt angedeuteten Entriegelungsstellung verdrehbar ist. Er besitzt einen in die Führungsaufnahme 6 für den Schieber 3 vorstehenden Verriegelungskopf 7.5, der einen zur Drehachse 7.1 exzentrischen Anschlag 7.6 trägt, welcher in der Entriegelungsstellung in eine den Anschlag aufnehmende Aussparung 3.4 im Schieber 3 taucht, wobei die Eintauchtiefe der Länge des Kupplungshubes entspricht. In der Verriegelungsstellung dagegen stößt die Stirnseite des Schiebers 3 schon an den Anschlag 7.6 an, wenn sich die Schrägverzahnung 4 an Spannbacken 2 und Schieber 3 noch im Eingriff befindet. Für jede Spannbacke 2 ist im übrigen im Schieber 3 ein federbelasteter Raststift 8 vorgesehen, der in die Zahnlücken der Verzahnung 4.2 an der Spannbacke 2 einrastet und letztere in denjenigen Stelltingen hält. in welchen die Verzahnung 4.1, 4.2 ohne weiteres miteinander in Eingriff treten können. Auch das Verriegelungsglied 7 kann durch ein federbelastetes Rastglied 7.7 in der Verriegelungsstellung bzw. iti der Entriegelungsstellung gehalten sein.
  • Der Spannstockkörper 1 besteht aus einer Sockelplatte 1.1 und aus einer Oberplatte 1.2, die mittels Schrauben 9 und Stiften 10 miteinander verspannt sind.
  • In die Oberplatte 1.2 sind die Schieberaufnahme 6 als an der Unterseite offene Nut und von der Oberseite her die dort offenen Führungsnuten 5 für die Spannbacken 2 eingearbeitet. Im Durchdringungsbereich der Führungsnuten 5 mit der Schieberaufnahme 6 ergibt sich je ein Fenster, das durch einen aufgeschraubten Deckel 11 verschlossen ist.
  • Die Schieberaufnahme 6 ist im Ausführungsbeispiel stirnseitig durch eine das Verriegelungsglied 7 lagernde Endplatte 1.3 einerseits und durch einen Spindelkopf 1.4 andererseits abgeschlossen. Im Spindelkopf t.4 ist eine zur Betätigung des Schiebers 3 dienende Spindel 12 drehbar, jedoch mittels des Querstiftes 13 axial unverschiebbar gelagert. Die Spindel 12 greift in eine Spindelmutter 14, die mit Vorsprüngen 14.1 in Hinterschneidungen 15 des Schiebers 3 greift und dadurch in Führungsrichtung des Schiebers 3 mit diesem zug- und druckfest verbunden ist. Das aus dem Spindelkopf 1.4 vorstehende Spindelende 12.1 ist mit Schlüsselflächen zum Ansetzen einer nicht dargestellten Spindelkurbel versehen. -Jedoch kann selbstverständlich anstelle der Spindel 12 auch eine andere Betätigungsvorrichtung für den Schieber 3 vorgesehen werden. So ist ohne weiteres eine mechanisch-hydraulische Schieberverstellung möglich, wobei die Spannbacken 2, beispielsweise mit einer Spindel 12 in bereits beschriebener Weise, lediglich mechanisch voreingestellt, der eigentliche Spannvorgang aber dann hydraulisch durchgeführt wird. Verstell- und Spannbewegung der Spannbacken 2 können auch nur hydraulisch mittels eines Hydraulik-Motors oder über einen Zylinder mit Endlagendämpfung erfolgen, was -da an sich bekannt, - keiner weiteren Beschreibung bedarf. -Unabhängig vom Antrieb des Schiebers 3 im einzelnen muß aber dessen Verstellung über sowohl den Spannhub wie den Kupplungshub gewährleistet sein.
  • Wird dann das Verriegelungsglied 7 in die Entriegelungsstellung gedreht und der Schieber 3 soweit in F i g. 1 nach links geschoben, daß der Anschlag 7.6 voll in die Aussparung 3.4 eintaucht, also die Verzahnung 4 außer Eingriff gekommen ist, können die Spannbacken 2 aus ihren Führungsnuten 5 herausgezogen und ausgewechselt, bzw. in den Führungsnuten 5 lediglich versetzt werden, wenn nur die. Spannstellung verändert werden soll. Wird dann der Schieber 3 wieder in F i g. 1 nach rechts gefahren, gelangt die Schrägverzahnung 4 wieder in Eingriff, weil die Spannbacken 2 in der dazu erfordert lichen Stellung durch das Rastglied 8 gehalten werden.
  • Das Verriegelungsglied 7 ist anschließend wieder in die Verriegelungsstellung zu verdrehen, damit der Kupplungshub nicht unbeabsichtigt ausgeführt werden kann.
  • Durch den Vorgang des Backenwechsels wird die Spanngenauigkeit nicht beeinträchtigt.
  • In F i g. 4 dient ein einzelner Spannstock 1 mit jeweils nur einer in die Führungsnuten 5 eingesetzten Spannbacke 2 zum Einspannen eines übergroßen, quaderförmigen Werkstückes 16.1 gegen entweder ein feststehendes Widerlager 17, oder gegen einen das Widerlager 17 ersetzenden zweiten Spannstock, der in der F i g. 4 allerdings nicht dargestellt ist Die beiden Spann backen 2 sind durch eine Aufsatzbacke 18.1 miteinander verbunden, wozu die Spannbacken 2 mit in den F i g. 1 bis 3 erkennbaren, mit 2.2 bzw. 2.3, 2.4 bezeichneten Spannschrauben und Spannuten bzw. Spannvorsprungen versehen sind. In Führungsrichtung des Schiebers 3 können mehrere Spannstöcke hintereinander angeordnet werden, wie es in F i g. 4b bei 19 strichpunktiert angedeutet ist.
  • Die F i g. 5a und b zeigen den Fall der Einspannung eines übergroßen runden Werkstückes 16.2 zwischen zwei Spannstöcken nach Art der F i g. 1 bis 3. Auch hier läuft in jeder Führungsnut 5 beider Spannstöcke jeweils nur eine Spannbacke 2, wobei aber die beiden Spannbacken 2 jedes Spannstocks wiederum durch eine Sonderaufsatzbacke 18.2 verbunden sind, die, wie die F i g. 5b in Draufsicht erkennen läßt, der Kontur des Werkstückes 16.2 angepaßt ist.
  • F i g. 6 zeigt den Fall der Einspannung eines übergroßen plattenförmigen Werkstückes 16.3 zwischen einem Spannstock nach der Erfindung und einem festen Widerlager 17, das aber wiederum auch durch einen zwei ten, allerdings nicht dargestellten Spannstock ersetzt werden kann. Mit 20 ist eine Werkstückauflage bezeichnet. Auch hier läuft in den Führungsnuten 5 des Spannstockes jeweils nur eine Spannbacke 2 und beide Spannbacken 2 des Spannstockes sind wiederum durch eine Sonderaufsatzbacke t8.3 verbunden. Während in den Fällen der F i g. 4 und 5 die Spannbewegung der Spannbacken 2 auswärts gerichtet ist, ist sie im Fall-der F i g. 6-einwärts gerichtet.
  • Fig. 7 zeigt die Einspannung eines schmalen überlangen Werkstückes 16.4 mit Hilfe von zwei Spannstöcken jeweils im Bereich der beiden Werkstückenden, wobei das Werkstück 16.4 zentrisch zwischen den Spannbakken gespannt ist, die paarweise und gegenläufig in jeder Führungsnut 5 der Spannstöcke vorgesehen und von Nut zu Nut 5 durch geeignete Sonderaufsatzbacken 18.4 verbunden sind. Die F i g. 8 und 9 zeigen- entsprechende Fälle der Einspannung überbreiter Werkstücke 16.5, 16.6, wobei im Fall der F i g. 8 die Spannbacken 2 beider Spannstöcke auswärts, im Fall der F i g. 9 einwärts spannen. Auch hier sind die Spannbacken 2 zwi- schen den Führungsnuten 5 durch Sonderaufsatzbacken 18.5 verbunden.
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Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Spannstock für Werkzeugmaschinen, insbesondere für NC-gesteuerte Bearbeitungszentren, mit einem auf einem Maschinentisch zu befestigenden Spannstockkörper (1) und verschiebbar in Führungsnuten (3) des Spannstockkörpers (1) laufenden Spannbacken (2), die durch einen hand- oder kraftbetätigten Schieber (3) verstellbar sind, der im wesentlichen quer zu den Spannbacken (2) im Spannstockkörper (1) in einer unter den Führungsnuten (5) liegenden Führungsaufnahme (6) geführt und mit Keilflächen versehen ist, über welche die Spannkraft zu den Spannbacken umleitbar ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Führungsnuten (5) in Führungsrichtung des Schiebers (3) zu mehreren hintereinander liegen und die Führungsaufnahme- (6) sich unter allen Führungsnuten (5) erstreckt, und daß die Spannbacken (2) durch Schrägverzahnungen (4) mit dem Schieber (3) im Eingriff stehen, wozu die Führungsnuten (5) die Führungsaufnahme (6) oberseitig in einer Höhe durchdringen, die gleich der Eingriffs tiefe der Schrägverzahnung (4) ist.
  2. 2. Spannstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich im Durchdringungsbereich der Führungsnuten (5) mit der Führungsaufnahme (6) ergebenden Fenster durch Deckel (11) verschlossen sind.
  3. 3. Spannstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens eine Spannbacke (2) im Schieber (3) ein federbelasteter Raststift (8) vorgesehen ist, der in die Zahnlücken der Verzahnung (4.2) an der Spannbacke (2) einrastet.
  4. 4. Spannstock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (3) außer über einen Spannhub, in dem die Schrägverzahnung (4) am Schieber (3)und an den Spannbacken (2) im Eingriff steht, über einen an den Spannhub anschließenden Kupplungshub verstellbar ist, durch den die Schrägverzahnung (4) außer Eingriff gebracht werden kann, so daß die Spannbacken (2) in ihren Führungsnuten (5) frei verschiebbar und austauschbar sind.
  5. 5. Spannstock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verriegelungsglied (7) vorgesehen ist, das in der Verriegelungsstellung die Bewegung des Schiebers (3) auf den Spannhub begrenzt und den Kupplungshub blockiert, in der Entriegelungsstellung dagegen auch den Kupplungshub freigibt
  6. 6. Spannstock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (7) ein im Spannstockkörper (1) axial unverschiebbar und um eine zur Führungsrichtung des Schiebers parallele Achse (7.1) drehbar gelagerter Verriegelungsbolzen (7.2) ist, der von außen zwischen der Verriegelungs-und Entriegelungsstellung verdrehbar ist und einen in die Führungsaufnahme (6) für den Schieber (3) vorstehenden Verriegelungskopf (7.5) aufweist, der einen zur Drehachse (7.1) exzentrischen Anschlag (7.6) trägt, der in der Entriegelungsstellung in eine den Anschlag aufnehmende Aussparung (3.4) im Schieber (3) taucht, wobei die Eintauchtiefe der Länge des Kupplungshubes entspricht.
  7. 7. Spannstock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (7) durch ein federbelastetes Rastglied (7.7) in der Ver- riegelungs- und in der Entriegelungsstellung gehalten ist.
    Die Erfindung betrifft einen Spannstock für Werkzeugmaschinen, insbesondere für NC-gesteuerte Bearbeitungszentren, mit einem auf einem Maschinentisch zu befestigenden Spannstockkörper und verschiebbar in Führungsnuten des Spannstockkörpers laufenden Spannbacken, die durch einen hand- oder kraftbetätigten Schieber verstellbar sind, der im wesentlichen quer zu den Spannbacken im Spannstockkörper in einer unter den Führungsnuten liegenden Führungsaufnahme geführt und mit Keilflächen versehen ist, über welche die Spannkraft zu den Spannbacken umleitbar ist.
    Ein derartiger Spannstock ist aus dem DE-GM 73 30 017 bekannt. Der Spannstock enthält eine einzige Führungsnut für zwei Spannbacken, zu deren Betätigung der Schieber über Keilflächen zwei Schubstangen gegenläufig zueinander und zu der ihnen jeweils zugeordneten Spannbacke verstellt Die Schubstangen drükken auf die unteren Enden zweier zweiarmiger Hebel, die am Spannstockkörper um zur Führungsrichtung des Schiebers parallele Achsen drehbar gelagert sind und mit ihren oberen Enden die Spannbacken gegen Federkraft zusammendrücken. Dieser Spannstock ist, was die Vielseitigkeit seiner Verwendungsmöglichkeiten angeht, sehr beschränkt, da er letztlich nur zum Einspannen eines Werkstückes zwischen lediglich zwei, nämlich durch die beiden Spannbacken gebildeten Spannstellen geeignet ist, also beispielsweise schon keine Werkstücke mehr zu spannen gestattet, deren Einspannung zur sicheren Halterung drei oder mehr Spann stellen erfordern würde. Die Abmessung der spannbaren Werkstükke ist auf den größtmöglichen Abstand der Spannbakken voneinander begrenzt. Die zweiarmigen Hebel bedingen eine sehr ungünstige hohe Bauform und ermeglichen eine Schnellverstellung der Spannbacken oder einen Spannbackenwechsel nur unter erheblichem Zeitaufwand. Darüber hinaus ist der Spannvorgang nur in einer Richtung möglich, d. h. eine Umrüstung von Außenspannen auf Innenspannen ist nicht möglich. Wird daher ein solcher bekannter Spannstock in Verbindung mit modernen NC-Werkzeugmaschinen und NC-Bearbeitungszentren eingesetzt, können deren an sich auch für Kleinserien bestehenden Vorteile, wie schnelle Programmierbarkeit, hohe Arbeitsgenauigkeit usw. meist nur unvollkommen genutzt werden, weil die Aufspannung der zu bearbeitenden Werkstücke mit Hilfe des bekannten Spannstockes nicht vielseitig genug möglich ist.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spannstock der genannten Art so auszubilden, daß er bei niedriger Bauweise schnell und einfach umgerüstet und dadurch in sehr vielseitiger Weise für die verschiedensten Spannaufgaben besonders an NC-Werkzeugmaschinen und NC-Bearbeitungszentren verwendet werden kann.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3098024A1 (de) 2015-05-29 2016-11-30 Kaltenbach GmbH + Co. KG Spannvorrichtung

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DE7330017U (de) * 1973-11-15 Hirschmann R Radiotechnisches Werk Einspannvorrichtung fur Werkstucke
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