DE3305740C2 - - Google Patents
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B23/03—Apparatus for displacing, setting, locking, releasing or removing tools, packers or the like in boreholes or wells for setting the tools into, or removing the tools from, laterally offset landing nipples or pockets
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Description
Die Erfindung betrifft eine Seitentaschenspindel gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Seitentaschenspindeln wurden jahrelang mit guten Ergebnissen
in Bohrlöchern verwandt, aber seit Gaslift-Techniken
in immer größeren Tiefen in Bohrlöchern angewandt werden,
wächst die Nachfrage nach stabileren Seitentaschenspindeln.
Seitentaschenspindeln haben notwendig einen etwas ausgebauchten
Aufbau und weisen einen nennenswerten seitlichen
Bereich auf, der internen und externen Drücken ausgesetzt
ist, die sie platzen oder zusammenfallen lassen können;
darüber hinaus sind sie nicht sehr geeignet, solchen auf
sie wirkenden Kräften zu widerstehen.
Darüber hinaus werden viele Seitentaschenspindeln in
Bohrlöchern mit doppelter Bohrlochverrohrung verwandt
und sind deshalb auf einen im wesentlichen ovalen Querschnitt
abgeflacht, damit zwei Seitentaschenspindeln in
einer Verkleidung angemessener Größe aneinander vorbeipassen,
so daß jede der beiden Bohrloch-Verrohrungen aus
dem Bohrloch gezogen werden kann, ohne die andere zu
stören. Abgeflachte oder ovale Seitentaschenspindeln sind
nicht so fest wie runde und platzen oder kollabieren bei
geringeren Drücken.
Viele Seitentaschenspindeln wurden direkt über den Aufnahmebohrungen
mit sogenannten Deflektoren oder Diskriminatoren
ausgestattet, um die meisten Bohrlochwerkzeuge,
die durch die Verrohrung herabgelassen wurden,
abzuwehren und zu verhindern, daß sie sich in der Spindel
festsetzen, um es aber zu ermöglichen, daß Strömungssteuerungseinrichtungen
mit Hilfe von Schwenkwerkzeugen
unter Anwendung von Drahtseil- oder z. B. Pump-Ausrüstungen
und -Techniken eingesetzt oder aus ihr entfernt
werden können. Diese Einrichtungen wurden an der Seitentaschenspindel
durch Verschweißen befestigt. Diese waren
teuer und die Verschweißung war eine Fehlerquelle, besonders
wenn längsgerichtete, konstruktionsbedingte Verschweißungen
oder Nietschweißungen verwendet wurden. In
einigen Fällen wurden Drahtseil oder Werkzeuge von diesen
Einrichtungen beschädigt oder blieben in ihnen stecken
und manchmal mußte die Wand überarbeitet werden.
Seitentaschenspindeln, die in Bohrlöchern verwendet
werden sollen, in denen sie harten Druckbedingungen ausgesetzt
sind, bei denen beispielsweise der Druck außerhalb
der Spindel den inneren um 690-1035 bar und sogar mehr
übersteigt, sind im allgemeinen erwünscht, aber bekannte
Bauweisen waren für so harte Anforderungen nicht geeignet,
weil sie übermäßig groß waren und eine größere
Bohrlochverkleidung erforderten.
Die US-Patentanmeldung 1 48 928
bzw. US-Patentschrift 43 33 527 offenbart einen neuen Aufbau
einer Seitentaschenspindel und das Verfahren ihrer
Herstellung, mit dem viel stärkere Seitentaschenspindeln
hergestellt werden können. Bei dieser Seitentaschenspindel
wurden alle längsverlaufenden, konstruktionsbedingten
Schweißnähte und Nietverschweißungen weggelassen, wodurch
eine Quelle für Spindelausfälle beseitigt wurde, jedoch
waren die Deflektoren an der Innenwand der Seitentaschenspindel
angeschweißt, allerdings nicht mit konstruktionsbedingten
Schweißnähten. Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung
der in der US-Patentanmeldung 1 48 928 genannten
Erfindung dar. Bei dieser Erfindung wurden Deflektoren
ganz weggelassen, und zwar so, daß die Berstfestigkeit
und Zusammenbruchsfestigkeit der Seitentaschenspindel
sehr erhöht wurden, während die Herstellungskosten nicht
wesentlich stiegen.
Eine Recherche des Standes der Technik ergab die folgenden
US-Patentschriften:
26 64 162, 37 41 299, 41 06 564,
26 79 903, 38 02 503, 41 97 909,
26 79 904, 39 94 339, 42 01 265,
28 24 525, 41 06 563, 42 71 902,
32 68 006.
26 64 162, 37 41 299, 41 06 564,
26 79 903, 38 02 503, 41 97 909,
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28 24 525, 41 06 563, 42 71 902,
32 68 006.
Zusätzlich zu der US-Patentanmeldung 1 48 928 wurde im
WORLD OIL Magazin vom 15. August 1981 eine eine Seitentaschenspindel
darstellende Anzeige gefunden. Die Werbung
stammt von McMURRY/HUGHES, Huntsville, Texas.
Die US-Patentschrift 42 71 902 offenbart eine Seitentaschenspindel
mit einem Hauptdurchlaß und einer sich
daneben erstreckenden Aufnahmebohrung. Ein Längsschlitz
ist in der Innenwand der Seitentaschenspindel vorgesehen
und ragt von der Aufnahmebohrung bis zu einem Punkt in
der Nähe des Oberendes der Spindel nach oben, um einen
Raum über der Aufnahmebohrung für den Betrieb eines
Schwenkwerkzeuges zu schaffen, mit dessen Hilfe eine
Strömungserneuerungsvorrichtung in die Aufnahmebohrung eingebracht
werden soll. Diese Vorrichtung wird dadurch hergestellt,
daß zwei mit einem Schlitz versehene Rohre so
zusammengeschweißt werden, daß ihre Schlitze in Verbindung
stehen und den Hauptdurchlaß sowie den Längsschlitz
bilden. Dies erfordert lange, längsverlaufende Schweißnähte
entlang beiden Seiten der Seitentaschenspindel die,
wie Nietschweißungen bei Seitentaschenspindeln zu Ausfällen
führen, wie in der US-Patentanmeldung 1 48 928, die
mit der vorliegenden Erfindung verbessert werden soll, dargelegt
wurde.
Die Anzeighe von McMURRY/HUGHES im WORLD OIL Magazin vom
15. August 1981 zeigt einen Querschnitt einer Seitentaschenspindel,
die auf den ersten Blick zu diesem Fall
paßt, aber die Beschreibung, die mit der Ansicht verbunden
ist, macht deutlich, daß die Spindel in etwa so
aufgebaut ist, wie es in der US-Patentschrift 42 71 902
gelehrt wird, nämlich durch Verbindung zweier getrennter
Rohre. Dies würde auf jeder der beiden Seiten der Spindel
längsverlaufende Schweißnähte erfordern und diese sind
eine bekannte Quelle für Spindelausfälle.
Die US-Patentschrift 28 24 525 zeigt einen Querschnitt
mit einem Hauptdurchlaß und einem Längsschlitz in der
Wand, der allerdings nicht für den Betrieb eines Schwenkwerkzeuges
gedacht ist und nicht über die Aufnahmebohrung
reicht. Außerdem sind an der Stelle W2 in den Fig. 4
und 5 und bei W1 in Fig. 6 längsverlaufende Schweißnähte
zu erkennen.
Die US-Patentschrift 32 68 006 zeigt eine Führung, die
etwas über die Aufnahmebohrung einer Seitentaschenspindel
ragt. Der Längsschlitz, der von dieser Führung in jeder
Spindel der Bohrlochverrohrung vorgesehen ist, ist verschieden
breit, wobei der engste Schlitz in der obersten
Spindel und der weiteste in der untersten ist. Auf dem
Schwenkwerkzeug können Ringe verschiedener Größe benutzt
werden, die auf diese Weise selektiv wirken, wodurch eine
Strömungssteuerungseinrichtung in einer von mehreren Seitentaschenspindeln
in einer einzigen Bohrloch-Verrohrung
eingebracht werden kann.
In den US-Patentschriften 25 64 162 und 26 79 904 werden
Seitentaschenspindeln gezeigt, deren Querschnitte insofern
interessant sein können, als sie einen Hauptdurchlaß
und eine Schlitzanordnung aufweisen; aber diese
schlitzähnliche Anordnung läuft kurz über der Aufnahmebohrung
aus. Diese Spindeln sind meist nicht für die Verwendung
von Schwenkwerkzeugen, die mechanisch geschwenkt werden,
geeignet, sondern werden mit Installationswerkzeugen betrieben,
die an einer elektrischen Leitung in das Bohrloch
gesenkt werden und durch magnetische Kräfte seitlich
zu einer Seite gedrückt werden.
Die US-Patentschrift 37 41 299, 38 02 503, 41 06 564, 41 06 563,
41 97 909 und 41 01 265 zeigen Seitentaschenspindeln
mit Führungsvorrichtungen oder Deflektoren über
ihren Aufnahmebohrungen, die einen kurzen Längsschlitz
bilden; diese aber sind in den Körper eingeschweißt und
nicht mit diesem integral geformt.
Die US-Patentschrift 39 94 339 zeigt Seitentaschenspindeln,
deren Körper einen ovalen Querschnitt haben.
Ihre Wände scheinen gleich dick zu sein und über ihren
Aufnahmebohrungen erstrecken sich keine Schlitze. Jede
Festigkeitserhöhung beruht auf ihrem ovalen, elliptischen
oder eiförmigen Querschnitt.
Aus DE-OS 30 35 107 ist eine Seitentaschenspindel bekannt, die
einen einstückigen Hauptabschnitt mit einem durchgehenden
Hauptdurchlaß, eine Aufnahmebohrung neben dem Hauptdurchlaß,
Öffnungen, die eine Verbindung zwischen der Aufnahmebohrung
und dem Äußeren um den Hauptabschnitt herstellen, und Vorrichtungen
an seinem Unterende zur Befestigung an einer Bohrloch-
Verrohrung aufweist. Die Seitentaschenspindel weist
ferner einen oberen Körperabschnitt auf, der mit dem Oberende
des Hauptabschnitts mit einer umlaufenden oberen Schweißnaht
verschweißt ist. Der obere Körperabschnitt ist mit einer Verbindungseinrichtung
an seinem Oberende, die einen Bereich mit
vermindertem Durchmesser schafft, der so ausgelegt ist, den
oberen Körperabschnitt mit einer Bohrloch-Verrohrung zu
verbinden, und mit einem Hauptdurchlaß versehen, der durch den
oberen Körperabschnitt sowie die mit dem Hauptdurchlaß des
Hauptabschnitts fluchtende Verbindungseinrichtung an seinem
Oberende verläuft. Diese Seitentaschenspindel vermeidet
longitudinale Schweißnähe vollständig, was zu einer Erhöhung
der Festigkeit beiträgt. Die Wand des oberen Körperabschnitts
weist jedoch konstante Stärke auf.
Der Stand der Technik, der in der Recherche gefunden
wurde oder den Anmeldern bekannt ist, zeigt nirgends
einen oberen Körperabschnitt, der mit dem Hauptabschnitt
der Seitentaschenspindel mit einer umlaufenden Schweißnaht
verbunden ist und der einen Hauptdurchlaß mit einem
Längsschlitz in der Innenwand des Hauptdurchlasses aufweist
und der sich von der Aufnahmebohrung praktisch bis
zur Verbindungseinrichtung am Oberende des oberen Körperelements
nach oben erstreckt, um einen Raum zum Betrieb
eines Schwenkwerkzeuges über der Aufnahmebohrung zu schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Seitentaschenspindel
der genannten Art zu schaffen, die die Widerstandsfähigkeit
des oberen Körperabschnitts gegen äußere und innere
Druckkräfte verbessert und dadurch die Seitentaschenspindel
in größeren Tiefen in Bohrlöchern vor Zerstörung geschützt
einsetzbar macht.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient die Seitentaschenspindel mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung löst alle oben genannten Probleme und Nachteile,
indem sie eine Seitentaschenspindel mit Einrichtungen
auf beiden Seiten schafft, mit deren Hilfe sie mit
einer Bohrlochverrohrung verbunden und Teil derselben
wird, und die einen Hauptabschnitt umfaßt, der einen
durchgehenden Hauptdurchlaß und eine daneben verlaufende
Aufnahmebohrung mit Öffnungen aufweist, die die Aufnahmebohrung
mit dem Äußeren der Spindel in Verbindung setzen.
Außerdem hat die Seitentaschenspindel einen mit dem Oberende
des Hauptabschnitts über eine umlaufende Schweißnaht
verschweißten oberen Körperabschnitt, der einen mit dem
Hauptdurchlaß des Hauptabschnitts fluchtenden Hauptdurchlaß
mit einem Inneren in der Innenwand des Hauptdurchlasses
liegenden Längsschlitz, der von der Aufnahmebohrung
nach oben praktisch bis zu der Verbindungsvorrichtung am
Oberende der Spindel reicht, wobei der innere Längsschlitz
mit der Aufnahmebohrung fluchtet und einen Raum
über dieser schafft, in der ein Schwenkwerkzeug betrieben
werden kann, um eine Strömungssteuerungseinrichtung in
die Aufnahmebohrung einzubringen;
dabei ist die Wand der oberen Körperabschnitts, die den Hauptdurchlaß
und den Längsschlitz umgibt, auf beiden Seiten des
Längsschlitzes dicker als die übrige Wand und verjüngt sich
auf die Stellen zu, an denen die Symmetrieebene die Wand
schneidet; dadurch entsteht ein Aufbau mit großer Festigkeit
aufgrund guter Kraftverteilungen in der Körperwand.
Gemäß der Erfindung wird eine verbesserte Seitentaschenspindel
mit einem inneren Längsschlitz geschaffen,
der sich von der Aufnahmebohrung nach oben erstreckt,
um einen Raum oberhalb derselben zu schaffen, in
dem ein Schwenkwerkzeug betrieben werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Seitentaschenspindel
ist der Längsschlitz deutlich enger als die
Bohrung der Schachtverrohrung, so daß viele Bohrlochwerkzeuge
von diesem ausgeschlossen werden, während Werzeuge,
die in den Schlitz eintreten sollen, dies leicht
tun können.
Die erfindungsgemäße Seitentaschenspindel
erreicht, daß die Wand der Spindel auf
beiden Seiten des Längsschlitzes stärker ist und sich in
Richtung auf Stellen verjüngt, an
denen die längsverlaufende Symmetrieebene den oberen Körperabschnitt
schneidet, um einen Körper zu schaffen, der äußeren und
inneren Druckkräften besser widerstehen kann.
In einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Seitentaschenspindel
geschaffen, deren Querschnitt zwischen
dem Oberende der Aufnahmebohrung und den Verbindungsvorrichtungen
am Oberende der Spindel konstant ist.
Für die Festigkeit der erfindungsgemäßen
Seitentaschenspindel ist es eine wichtige Eigenschaft, daß nur umlaufende
Schweißnähte verwendet werden; also weder Längs- noch
Nietschweißungen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1A und 1B einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel
der Seitentaschenspindel, die mit
Drahtseilwerkzeugen gewartet wird,
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie
2-2 in Fig. 1B;
Fig. 3A und 3B einen Längsschnitt ähnlich dem in den
Fig. 1A und 1B einer Seitentaschenspindel, die
in Bohrlöchern verwendet wird, in denen Werkzeug
durch Pumpen nach unten vorgetrieben werden;
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 3B;
und
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt ähnlich Fig. 2
und 4, der ein leicht abgewandeltes Ausführungsbeispiel
zeigt.
Die Fig. 1A, 1B und 2 zeigen eine Seitentaschenspindel
10. Sie weist bekannte Merkmale auf, die allen Seitentaschenspindeln
gemeinsam sind. Sie hat einen langgestreckten
Körper 11 mit einem ganz geöffneten, auf ganzer
Länge durchgehenden Hauptdurchlaß, der mit dem Pfeil 12
bezeichnet ist, eine gegenüber dem Hauptdurchlaß 12 seitlich
versetzte Aufnahmebohrung 13, eine versetzte Ausbuchtung
oder einen Raum über und fluchtend mit der Aufnahmebohrung
13 und Einrichtungen an beiden Enden, beispielsweise
einem oberen Innengewinde 16 und einem unteren
Innengewinde 17, über die die Spindel mit einer Bohrloch-
Verrohrung verbunden und Teil von dieser werden kann. Es
sind seitliche Durchlaßeinrichtungen, beispielsweise Öffnungen
18 vorgesehen, über die die Aufnahmebohrung 13 mit
dem Bereich außerhalb der Seitentaschenspindel 10 in Verbindung
steht. Die Aufnahmebohrung 13 ist in der Umgebung
der Öffnungen 18 vergrößert, um einen großen Durchlaß für
Fluide zu schaffen, die durch die Öffnungen 18 in die
Spindel eintreten, eine nicht dargestellte Strömungssteuerungseinrichtung
in der Aufnahmebohrung 13 umgeben
und wie üblich in und durch diese strömen. So eine nicht
dargestellte Einrichtung würde in der Aufnahmebohrung 13
mit Hilfe von in einer Verriegelungsaussparung 20 eingreifende
Verriegelungseinrichtungen verankert und Dichtungen
tragen, die mit der Wand der Aufnahmebohrung 13 an den
Stellen 21 und 22 über und unter den Öffnungen 18 in
Eingriff stehen. So eine Strömungssteuerungseinrichtung
wird in die Aufnahmebohrung 13 mit Hilfe eines bekannten
Schwenkwerkzeuges eingebracht oder aus dieser entfernt,
das in die Seitentaschenspindel über die an ihrem Oberende
befestigten Bohrloch-Verrohrung gesenkt wird und betätigt
wird, so daß ein Teil des Werkzeugs seitlich in
den Raum über die Aufnahmebohrung 13 schwenkt, um ein
Arbeitswerkzeug auszurichten, das dadurch mit der Aufnahmebohrung
13 fluchtet. Ein solches Schwenkwerkzeug
wird im allgemeinen über ein Drahtseil oder durch Abwärtspumpen
zusammen mit einer geeigneten Werkzeugkette in das
Bohrloch abgesenkt. Einige Schwenkwerkzeuge werden durch
Zentrierungsvorrichtungen geschwenkt, aber viele werden
so ausgerichtet, daß der Schwenkarm auf derselben Seite
wie die Aufnahmebohrung liegt, und dann in ihre Schwenkstellung
gebracht.
Die Seitentaschenspindel 10 ist für ein Schwenkwerkzeug
vorgesehen. Aus diesem Grund ist die Seitentaschenspindel
10 in der Nähe ihres Oberendes mit einer Ausrichtbuchse 23
versehen, die eine, vorzugsweise schraubenförmig, nach
oben zu einem längsgerichteten, an seinem Oberende eine
nach unten gerichtete Schulter 26 aufweisenden Führungsschlitz
25 verlaufende Führungsfläche 24 aufweist. Die
Ausrichtbuchse 23 ist an der Seitentaschenspindel 10 mit
einer Schweißnaht 27 befestigt. Ein nicht dargestelltes,
geeignetes sich ausrichtendes Schwenkwerkzeug würde in
die Seitentaschenspindel 10 soweit abgesenkt, bis sein
Ausrichtkeil unterhalb der Ausrichtbuchse 23 liegt und
wird dann angehoben. Der Ausrichtkeil greift dann in die
Führungsfläche 24 ein und die nockenartige Wirkung dreht
das Schwenkwerkzeug, bis der Ausrichtkeil in den Führungsschlitz
25 eintritt. Wenn dessen Oberende erreicht ist,
wird der Ausrichtkeil von der nach unten gerichteten
Schulter 26 angehalten und eine weitere nach oben gerichtete
Bewegung des Schwenkwerkzeuges führt zu seiner Betätigung.
Die Seitentaschenspindel 10 ist für Hochdruckbetrieb geeignet
und vorzugsweise entsprechend den in der US-Anmeldung
mit der Nr. 1 48 928 Verfahren aufgebaut.
Der Körper 11 der Seitentaschenspindel 10 umfaßt einen
einstückigen Hauptabschnitt 30, der an seinem Unterende
eine Verbindungseinrichtung, beispielsweise ein unteres
Endgewinde 17, aufweist. Auf Wunsch kann die Verbindungseinrichtung
in einem Unterteil, beispielsweise in einem
unteren Endstück 31 bestehen, das mit dem Unterende des
Hauptabschnitts 30 mit einer umlaufenden unteren Schweißnaht
32 verbunden ist.
Ein oberer Körperabschnitt 35 ist mit dem Oberende des
Hauptabschnitts 30 mit einer umlaufenden oberen Schweißnaht
36 verbunden. Das obere Ende des oberen Körperabschnitts
35 ist mit einer Verbindungseinrichtung, die ein
oberes Innengewinde 16 aufweist, versehen. Auf Wunsch
kann der Oberkörperabschnitt 35 aus zwei Teilen hergestellt
werden, beispielsweise einem oberen Körperelement
37 und einem oberen Endstück 38, die mit einer umlaufenden
Schweißnaht 40 verbunden sind. In diesem Fall stellt
das obere Endstück 38 die Verbindungseinrichtung dar und
weist ein oberes Innengewinde 16 auf. Das obere Körperelement
37 hat auf ganzer Länge den gleichen Querschnitt.
Es kann maschinell hergestellt, geschmiedet, extrudiert,
gefräst oder sonstwie hergestellt werden. Bei der Serienherstellung
ist das Extrusionsverfahren vorzuziehen, weil
es ökonomischer ist.
Fig. 2 zeigt einen für das obere Körperelement 37 bevorzugten
Schnitt. Der Umriß der Außenfläche umfaßt gleiche
Halbkreise 42 und 43, die durch gleiche, ebene Seiten
oder gerade Linien 44 und 45 verbunden sind. Der Umriß der
Innenwand ähnelt einem Schlüsselloch und umfaßt einen langen
Bogen 46 etwa von einem Dreiviertelkreis, der über
kleinere Bögen 47 und 48 mit den Seitenwänden 49 und 50
eines Längsschlitzes 52 verbunden ist. Die Seitenwände 49
und 50 sind flach und parallel dargestellt, brauchen es
aber nicht zu sein. Der Boden 53 des Längsschlitzes 52,
also die Wand des Längsschlitzes, die von der Bohrung des
Hauptdurchlasses 12 am weitesten entfernt liegt, dessen
Zentrum etwa mit dem des Bogens 42 zusammenfällt, ist
gewölbt dargestellt, obwohl er auf Wunsch flach,
elliptisch oder halbkreisförmig sein könnte. Die Ecken 55
und 56, an denen die Seitenwände 49 und 50 auf den Boden
53 des Längsschlitzes 52 treffen, sind vorzugsweise abgerundet,
um saubere Auskehlungen zu schaffen und Spannungserhöhungen
an diesen Stellen zu vermeiden, also um
Spannungen besser zu verteilen und Spannungskonzentrationen
zu vermeiden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Ecken 55 und 56 des Bodens 53 zu gleichen
Bögen abgerundet, deren Radien etwa halb so groß sind,
wie die der Bögen 47 und 48. Jedenfalls ist der Längsschlitz
52 enger als der Hauptdurchlaß 12.
Vorzugsweise deckt sich das Zentrum des Bogens 42 nicht
mit dem des Bogens 46, sondern liegt näher
an der Mittelachse der Seitentaschenspindel, die als in
Längsrichtung verlaufende Hauptträgheitsachse der Spindel
definiert ist und die die Gerade zwischen den Mittelpunkten
der Bögen 46 und 53 schneidet. Dadurch ist die Wandstärke beim
Schnitt mit der Symmetrieebene, die durch die Mittelachse und
die Gerade zwischen den Mittelpunkten der Bögen 46 und 53
aufgespannt wird, minimal und wächst auf einem Weg entlang der
Wand mit zunehmender Weglänge von der Symmetrieebene an.
Analog brauchen die Mittelpunkte der Bögen 43 und 53 nicht
zusammenfallen und wird auch hier die Wandstärke in der
Symmetrieebene minimal, wenn der Mittelpunkt des Bogens 53
etwas näher an der Mittelachse als der des Bogens 43 liegt. Da
die Wandfläche der Bögen 42, 46 und die der Bögen 43, 53
ineinander übergehen, ist die Wand des oberen Körperelements
37 insgesamt so gestaltet, daß ihre Stärke mit zunehmender
Entfernung von der Symmetrieebene entlang der Wand anwächst
und auf den gegenüberliegenden Seiten der Symmetrieebene im
Übergangsbereich der Wandflächen der Bögen 42, 46 und 43, 53
am größten ist. Dies schafft größte
Festigkeit dort, wo sie am meisten gebraucht wird,
nämlich in den Bereichen der flachen Seiten; dann wird
die Wand in beiden Richtungen, wie eben beschrieben,
dünner und nimmt eine Bauform an, die wirksam Kräfte in
der Spindelwand verteilt und diese in die Lage versetzt,
Kräften zu widerstehen, die sie sonst platzen oder zusammenfallen
ließen.
Breite und Tiefe des Längsschlitzes 52 können etwa gleich
sein. Vorzugsweise ist die Tiefe etwas größer als die
Breite, weil diese Form zusätzliche Steifigkeit bringt
und dadurch etwas schwerere Wände auf beiden Seiten des
Längsschlitzes 52 entstehen.
Die besondere, in Fig. 2 gezeigte Form wurde gewählt,
weil sie gute physikalische Festigkeit liefert und ohne
besonders hohe Kosten durch Extrusion hergestellt werden
kann.
Die Fig. 3A, 3B und 4 zeigen andere bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung. In diesen Figuren ist eine
Seitentaschenspindel 110 gezeigt. Sie ist ähnlich der in
den Fig. 1A, 1B und 2 gezeigten, aber ist für die
Verwendung in Abwärtspumpschächten bestimmt, bei denen
Wartungsarbeiten unter Verwendung herkömmlicher TFL- oder
Pump-Ausrüstung und -techniken ausgeführt werden.
Die Seitentaschenspindel 110 hat einen Körper 111 mit
einem gänzlich offenen, durchgehenden Hauptdurchlaß 112
oder Hauptbohrung, einer Aufnahmebohrung 113 neben dem
Hauptdurchlaß 112, einem Raum über der Aufnahmebohrung
113 zum Betrieb eines Schwenkwerkzeuges sowie Vorrichtungen,
beispielsweise ein oberes Gewinde 116 und ein
unteres Gewinde 117 an seinen Ober- bzw. Unterenden zur
Befestigung in einer Bohrloch-Verrohrung, deren Teil sie
wird.
Weil Abwärtspumpwerkzeuge, auch Pump-Schwenkwerkzeuge,
durch Förderleitungen mit Kurven bis zu einem Radius von
etwa 1,50 m hindurchpassen müssen, sind lange Werkzeuge,
z. B. Schwenkwerkzeuge, gegliedert, damit sie sich biegen
können, wenn sie in solchen 1,50-m-Kurven der Förderleitungen
arbeiten. Deshalb unterscheiden sich Pump-Schwenkwerkzeuge
im allgemeinen von Drahtseil-Schwenkwerkzeugen,
weshalb die Seitentaschenspindeln ebenso verschieden sein
müssen. Die Seitentaschenspindel 110 weist eine Ausrichtbuchse
123 auf, die den Hauptdurchlaß 112 unter der
Aufnahmebohrung 113 umgibt und beispielsweise an der
Stelle 122 verschweißt ist. Die Ausrichtbuchse 123 weist
eine Ausrichtfläche 124 auf, die mit dem Ausrichtkeil des
nicht dargestellten, in den US-PS 41 03 740 und 42 94 313
beschriebenen Pump-Schwenkwerkzeuges in Eingriff gebracht
werden kann, um den Ausrichtkeil in den Führungsschlitz
125 zu führen. Der Führungsschlitz 125 endet an seinem
Oberende nicht in einer Auslöseschulter, ähnlich der
Schulter 26 des ersten Ausführungsbeispiels. Statt dessen
endet der Führungsschlitz 125 in einer Nase 126, die den
Ausrichtkeil nach innen drückt und ihm dabei hilft, durch
die Ausrichtbuchse 123 zu treten. In der Nähe des oberen
Endes der Seitentaschenspindel 110 ist eine nach unten
gerichtete Schulter 127 vorgesehen, die das Pump-Schwenkwerkzeug
betätigt. Der Auslösemechanismus kann mit der
Schulter 127 in Eingriff gebracht werden, während der
Ausrichtkeil sich immer noch im Führungsschlitz 125 befindet.
Die nach unten gerichtete Schulter 127 in der Nähe des
Oberendes der Seitentaschenspindel 110 wird durch einen
Ring 128 geschaffen, der über einem Absatz 129 angebracht
und mit einer Schweißnaht 137′ befestigt ist.
Die Seitentaschenspindel 110 umfaßt einen Hauptabschnitt
130 mit einer durchgehenden Hauptbohrung und einer danebenliegenden
Aufnahmebohrung 113. Seitliche Öffnungen
118 verbinden die Aufnahmebohrung 113 mit dem Äußeren der
Seitentaschenspindel 110. In die Aufnahmebohrung 113 kann
eine nicht dargestellte Strömungssteuerungseinrichtung
eingebracht werden, deren Verriegelungsvorrichtung in
eine Verriegelungsaussparung 120 greift, deren Dichtungen
mit der Wand der Bohrung an den Stellen 121 und 122 über
und unter den Öffnungen 118 in Eingriff steht und deren
Eingangsöffnungen mit den Öffnungen 118 in Verbindung
stehen, so daß diese Einrichtung die Strömung durch die
Öffnungen 118 und damit die Strömung zwischen dem Äußeren
und dem Inneren der Bohrungsverrohrung an dieser Stelle
steuert.
Der Hauptabschnitt 130 besteht aus einem Stück und hat an
seinem Unterende eine Vorrichtung zur Verbindung der Spindel
mit einer Bohrloch-Verrohrung. Diese Vorrichtung kann
die Form eines unteren Endstücks 131 annehmen, das an das
Unterende des einstückigen Hauptabschnitts 130 mit einer
umlaufenden Schweißnaht 132 geschweißt und dessen unterer
Endbereich beispielsweise an der Stelle 133 im Durchmesser
reduziert ist und innen mit einem unteren Gewinde 117
versehen ist.
Die Ausrichtbuchse 123 ist im unteren Endstück 131 in der
dargestellten Lage eingeschweißt und weist in ihrer Wand
seitliche Öffnungen 134 auf, die eine Verbindung des
Hauptdurchlasses 112 mit den seitlichen Öffnungen 118 im
unteren Ende der Aufnahmebohrung 113 herstellen.
Der obere Körperabschnitt 135 ist mit dem Oberende des
Hauptabschnitts 130 mit einer umlaufenden oberen Schweißnaht
136 verbunden. Der obere Körperabschnitt 135 umfaßt
ein oberes Körperelement 137 mit gleichbleibendem Querschnitt
und ein an seinem Oberende mit einer umlaufenden
Schweißnaht 140 verbundenes oberes Endstück 138. Der
Durchmesser des oberen Endstücks 138, das innen ein
oberes Gewinde 116 aufweist, ist an der Stelle 139 reduziert.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie 4-4
durch den oberen Körperabschnitt, der mit dem in Fig. 2
gezeigten Querschnitt identisch ist. Das liegt daran, daß
das obere Körperelement 137 der Seitentaschenspindel 110
identisch mit dem oberen Körperelement 37 der Seitentaschenspindel
10 ist.
Das obere Körperelement, 37, 137 einer Seitentaschenspindel
10, 110 der dargestellten Art kann auf jede beliebige Art
hergestellt werden und irgendeine Außen- bzw. Innenform
aufweisen, die einem Schlüsselloch ähnelt. In Fig. 5 ist
beispielsweise eine abgewandelte Innenform abgebildet.
Diese Form ist der in den Fig. 2 und 4 dargestellten
sehr ähnlich, hier aber ist der Boden des Längsschlitzes,
also die Wand des Längsschlitzes, die von dem Hauptdurchlaß
212 am weitesten entfernt ist, halbkreisförmig. Auf
diese Weise hat die in Fig. 5 dargestellte abgewandelte
Seitentaschenspindel 210 ein oberes Körperelement 237 mit
einem durchgehenden Hauptdurchlaß 212 und einem Längsschlitz
52a mit im wesentlichen parallelen Seitenwänden
49a und 50a sowie einem Boden 53a, der im wesentlichen
halbkreisförmig ist. Auf Wunsch kann die Weite des Längsschlitzes
52a kleiner als der doppelte Radius des halbkreisförmigen
Bodens 53a des Längsschlitzes 52a sein; in
diesem Fall nimmt die Innenwand die Form der Ziffer "8"
an, wobei ein Bereich der seitlichen Wände des Schlitzes
eben bleibt.
Auf diese Weise wurde eine verbesserte Seitentaschenspindel
mit überragender Festigkeit geschaffen, die in Bohrlöchern
großer Tiefe verwendet werden kann, wo sie großen
inneren oder äußeren Druckkräften ausgesetzt ist, die sie
normalerweise platzen oder zusammenfallen lassen; diese
Seitentaschenspindel erfüllt alle bisher gesetzten Ziele
der Erfindung; die neue und verbesserte Seitentaschenspindel
weist über ihre Aufnahmebohrung 13, 113 einen Bereich
mit über die ganze Länge gleichbleibenden Querschnitt
auf; dieser Bereich gleichen Querschnitts weist einen
durchgehenden Hauptdurchlaß und einen Längsschlitz in der
Innenwand des Durchlasses auf, wobei der Längsschlitz in
Längsrichtung mit der Aufnahmebohrung ausgerichtet ist
und oben über diese hinausragt, so daß dort ein Raum zum
Betrieb eines Schwenkwerkzeuges geschaffen ist; der Längsschlitz
ist schmaler als der Hauptdurchlaß; dadurch wird
die Wand der Seitentaschenspindel beim Längsschlitz
dicker und fester, wodurch sie größeren Kräften widerstehen
kann, die entweder von innen oder außen auf sie
einwirken; der Längsschlitz schützt aufgrund seiner Enge
die versetzte Aufnahmebohrung gegen größere, unerwünschte
Werkzeuge, die sich über dieser befinden, ist aber weit
genug, um ausreichend Platz für Schwenkwerkzeuge zu schaffen,
die Vorrichtungen in die Aufnahmebohrung einbringen
oder aus dieser entfernen sollen; der Bereich des konstanten
Querschnitts kann auf der Außenseite beispielsweise
rund, oval oder eiförmig geformt und mit einer im wesentlichen
schlüssellochförmigen Bohrung versehen sein; diese
Bohrung kann auf Wunsch im spanabhebenden Verfahren hergestellt
sein, oder der Bereich gleichen Querschnitts wird
durch Extrudieren oder durch ein anderes geeignetes Verfahren
hergestellt; die Seitentaschenspindel kann so hergestellt
werden, daß sie entweder für herkömmliche Drahtseil-
oder Pump-Vorrichtungen oder -Techniken geeignet
ist; solche Seitentaschenspindeln können ohne die Verwendung
von längsverlaufenden, baulich bedingten Schweißnähten
oder Lochschweißnähten hergestellt werden, die in der
Vergangenheit oft Grund für Ausfälle der Seitentaschenspindeln
waren.
Claims (10)
1. Seitentaschenspindel mit
- a) einem einstückigen Hauptabschnitt (30) mit
- - einem durchgehenden Hauptdurchlaß (12),
- - einer Aufnahmebohrung (13) neben dem Hauptdurchlaß (12),
- - Öffnungen (18), die eine Verbindung zwischen der Aufnahmebohrung (13) und dem Äußeren um den Hauptabschnitt (30) herstellen, und
- - Vorrichtungen (17, 31, 32) an dessen Unterende zur Befestigung an einer Bohrloch-Verrohrung; und
- b) einem mit dem Oberende des Hauptabschnitts (30) mit einer
umlaufenden oberen Schweißnaht (36) verschweißten oberen
Körperabschnitt (35), der folgende Merkmale umfaßt:
- - eine Verbindungseinrichtung (16, 38, 40) an seinem Oberende, die einen Bereich mit vermindertem Durchmesser schafft, der so ausgelegt ist, den oberen Körperabschnitt (35) mit einer Bohrloch-Verrohrung zu verbinden, und
- - einen Hauptdurchlaß (12), der durch den oberen Körperabschnitt (35) sowie die mit dem Hauptdurchlaß (12) des Hauptabschnitts (30) fluchtende Verbindungseinrichtung (16, 38, 40) an seinem Oberende verläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Längsschlitz (52) in der Wand des oberen Körperabschnitts
(35), die den Hauptdurchlaß (12) umgibt, ausgebildet
ist, wobei sich der Längsschlitz (52) von der Aufnahmebohrung
(13) nach oben im wesentlichen bis zu dem Bereich
mit reduziertem Durchmesser erstreckt und über der Aufnahmebohrung
(13) einen Raum schafft, in dem ein Schwenkwerkzeug
betrieben werden kann, um eine Strömungssteuerungseinrichtung
in die Aufnahmebohrung (13) einzubringen, wobei die
Wand des oberen Körperabschnitts (35), die den Hauptdurchlaß
(12) und den Längsschlitz (52) umgibt, auf beiden Seiten
(49, 50) des Längsschlitzes (52) dicker ist als die übrige
Wand und sich auf die Stellen zu verjüngt, an denen die
Symmetrieebene die Wand (52, 53) schneidet.
2. Seitentaschenspindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Körperabschnitt (35) folgende Merkmale
umfaßt:
- a) ein einstückiges, rohrförmiges oberes Körperelement (37) mit konstantem Querschnitt; und
- b) ein mit dem oberen Ende des rohrförmigen oberen Körperelements (37) mittels einer umlaufenden oberen Schweißnaht (40) verschweißtes oberes Endstück (38), das an seinem Oberende eine Einrichtung (16) zur Verbindung mit einer Bohrloch-Verrohrung aufweist.
3. Seitentaschenspindel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsschlitz (52) mindestens so
weit wie die Aufnahmebohrung (13), aber schmaler als
der Hauptdurchlaß (12) ist.
4. Seitentaschenspindel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegenden Seitenwände
(49, 50) des Längsschlitzes (52) eben und parallel
zueinander sind.
5. Seitentaschenspindel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsschlitz (52) etwa ebenso breit
wie tief ist.
6. Seitentaschenspindel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsschlitz (52) tiefer als breit
ist.
7. Seitentaschenspindel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsschlitz (52) einen konkaven
Boden (53) aufweist.
8. Seitentaschenspindel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekenzeichnet durch eine Ausrichteinrichtung
(23, 24, 25) in der Seitentaschenspindel (10) oberhalb
der Aufnahmebohrung (13), die mit einem Schwenkwerkzeug
in Eingriff gebracht werden kann, um dieses
bezüglich der Aufnahmebohrung (13) auszurichten, um
dort eine Strömungssteuerungseinrichtung einzusetzen.
9. Seitentaschenspindel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch
- a) eine Ausrichteinrichtung (23, 24, 25) in der Seitentaschenspindel unterhalb des Oberendes der Aufnahmebohrung (13), die mit einem Schwenkwerkzeug in Eingriff gebracht werden kann, um dieses bezüglich der Aufnahmebohrung (13) auszurichten, um dort eine Strömungssteuerungseinrichtung einzubringen; und
- b) eine Schulter (26) in der Seitentaschenspindel (10) oberhalb des Längsschlitzes (52), die mit einem Schwenkwerkzeug in Eingriff gebracht werden kann, um dieses zu betätigen.
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