DE3244002C2 - Füllmasse-Einspeisevorrichtung für eine Zuckerzentrifuge - Google Patents
Füllmasse-Einspeisevorrichtung für eine ZuckerzentrifugeInfo
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- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/04—Separating crystals from mother liquor
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Füllmasse-Einspeisevorrichtung für eine Zuckerzentrifuge mit konischem Siebkorb, dessen Rotationsachse senkrecht steht und in dessen auf dem Korbboden befestigtem Verteilertopf von oben die Füllmasse eingeführt wird. Oberhalb des Verteilertopfes sind mehrere Rohre zylindermantel- oder sich nach unten nähernd kegelstumpfförmig angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Füllmasse-Einspeisevorrichtung
für eine Zuckerzentrifuge mit konischem Siebkorb, dessen Rotationsachse senkrecht steht und in dessen
auf dem Korbboden befestigtem Verteilertopf von oben die Füllmasse eingeführt wird.
Es ist bekannt, im konischen Siebkorb einer Zuckerzentrifuge einen Verteilertopf zu befestigen und in diesen
Verteilertopf den Füllmassestrahl von oben senkrecht einfließen zu lmssen. Dabei ist der Füllmassestrahl
von einem koaxialen Rohr umgeben. Berührt der Füllmassestrahl die Rohrinnenwandung, so kann es bei zähen
Massen geschehen, daß das Rohr verstopft und die Zentrifuge überquillt.
Ferner ist es bekannt, über Rohre Wasserdampf in den Siebkorb einzuführen, um die Füllmasse zumindest
teilweise zu verdünnen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine den Füllmassestrahl umgebende Vorrichtung zu schaffen, die durch
diese nicht verstopft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß oberhalb des Vcrteilertopfes mehrere Rohre Zylindermantel-
oder stell nach unten nähernd kegelstumpfförmig angeordnet sind.
Diese Rohre können zueinander in einem ausreichenden Abstand angeordnet werden, so daß wenig Fläche
für den Massestrahl zur Verfugung steht, um daran zu haften. Darüber hinaus lassen die Zwischenräume es zu,
daß der Massestrahl nach außen austritt Ein Verstopfen ist damit mit Sicherheit ausgeschlossen. Auch kann
durch die Zwischenräume der Massestrahl gut beobachtet werden.
Die Rohre können auf einem Zylindermantel angeordnet sein, oder aber sie können sich nach unten hin
einander nähern und damit einen konisch geformten Korb oder Käfig bilden. Dabei können die Rohre etwa
parallel zur Außenseite des Massestrahls sein, da sich der Massestrahl auch nach unten hin verjüngt Die Rohre
können nach unten hin frei enden und dort eine Austrittsöffnung für heißen Wasserdampf besitzen, der damit
nach unten in den Siebkorb, insbesondere in einen dort angebrachten Verteilertopf, gelangt Alternativ
können aber auch die Rohre in einen waagerechten Rohrnng münden, der an seiner Unterseite Austrittsöffnungen
für Wasserdampf aufweist die in den Verteilertopf gerichtet sind.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß das untere Ende der Rohre oder des daran befestigten Rohrringes
in geringem Abstand oberhalb des oberen Verteilertopfrandes angeordnet ist
Um ein Anhaften von Füllmasse an den im wesentlichen senkrechten Rohren noch sicherer zu verhindern, wird vorgeschlagen, daß im oberen Bereich der Rohre Wasseraustrittsöffnungen vorgesehen sind, um Wasser auf die dem Füllmassestrahl zugewandten Rohraußenwandungen austreten zu lassen. Dabei können die Wasseraustrittsöffnungen von einer im oberen Bereich der Rohre angeordneten Ringleitung gebildet werden. Ein gleichmäßiger Wasseraustritt ist gewährleistet, wenn die Rohre von topfförmigen Rohrstücken umgeben sind, die nach oben geschlossen sind und aus deren Ringraum Wasser austritt
Um ein Anhaften von Füllmasse an den im wesentlichen senkrechten Rohren noch sicherer zu verhindern, wird vorgeschlagen, daß im oberen Bereich der Rohre Wasseraustrittsöffnungen vorgesehen sind, um Wasser auf die dem Füllmassestrahl zugewandten Rohraußenwandungen austreten zu lassen. Dabei können die Wasseraustrittsöffnungen von einer im oberen Bereich der Rohre angeordneten Ringleitung gebildet werden. Ein gleichmäßiger Wasseraustritt ist gewährleistet, wenn die Rohre von topfförmigen Rohrstücken umgeben sind, die nach oben geschlossen sind und aus deren Ringraum Wasser austritt
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel und
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel und
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel.
In einem nicht dargestellten konischen Siebkorb einer Zuckerzentrifuge ist innen im unteren Bereich koaxial
eine Beschleunigungsglocke 1 befestigt von der nur der obere Rand zu sehen ist. Innerhalb der Beschleunigungsglocke
befindet sich ein nicht dargestellter Verteilertopf, in den die Füllmasse von oben durch eine öffnung
2 in der Beschleunigungsglocke 1 eintritt. Der Siebkorb ist durch eine waagerechte Abdeckung 3 oben
geschlossen, die eine mittlere öffnung 4 für den Füllmassestrahl aufweist Zur senkrechten Mittel- bzw.
Drehachse 5 des Siebkorbes sind die Öffnungen 2, 4 koaxial.
Zwischen der Abdeckung 3 und der Oberseite der Beschleunigungsglocke 1 sind sechs Rohre 6 um den
nicht dargestellten Füllmassestrahl regelmäßig angeordnet, wobei die Rohre entweder senkrecht stehen und
damit auf dem Mantel eines gedachten Zylinders liegen, oder aber sich nach unten hin einander nähern und damit
auf dem Mantel eines umgedrehten Kegelstumpfes liegen. Kegelstumpf oder Zylinder sind dabei koaxial
zur Achse 5. In beiden Fällen können die Rohre 6 als parallel bezeichnet werden, da sie entweder zueinander
parallel oder aber parallel zu der sich nach unten hin verjüngenden Außenseite des Massestrahls sind.
Die Rohre 6 sind mit ihren oberen Enden an der Unterseite einer oberen ersten Ringleitung 7 angeschlos-
sen, die sich mit geringem Abstand unter der Abdekkung 3 koaxial zur Öffnung 4 befindet und deren innerer
Durchmesser nur wenig geringer ist als der der öffnung 4. Die Ringleitung 7 ist an eine Wasserdampfanschlußleitung
8 angeschlossen, so daß den Rohren 6 Wasserdampf zugeführt wird, der im Ausführungsbeispiel nach
F i g. 2 am unteren Ende der Rohre · austritt und damit in den Verteilertopf gelangt Alternativ kann aber auch
nach F i g. 1 an den unteren Enden der Rohre 6 ein waagerechter Rohrring 9 angeschlossen sein, in dessen Inneres
der Wasserdampf strömt und der an seiner Unterseite Austrittsöffnungen 10 aufweist, durch die der Wasserdampf
in den Verteilertopf gelangt Dabei können die Austrittsöffnungen 10 so angeordnet sein, daß die
Wasserdampfstrahlen senkrecht nach unten gerichtet sind.
Wenig unterhalb der Ringleitung 7 ist nach F i g. 1 eine weitere waagerechte Ringleitung 11 innerhalb der
Rohre 6 befestigt die an den Rohren anliegt und an ihrer Unterseite in Höhe jedes Rohres 6 eine Austrittsöffnung
12 aufweist.
Die Ringleitung 11 ist mit einer Wasseranschlußleitung 13 verbunden, so daß durch die Öffnungen 12 Wasser
auf die dem Füllmassestrahl zugewandte Außenseite jedes Rohres 6 auftrifft Dieses Wasser fließt entlang
den Rohren 6 nach unten und benetzt auch den Ring 9.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.2 unterscheidet
sich von dem nach F i g. 1 ferner dadurch, daß unterhalb der oberen waagerechten Ringleitungen 7,11 zwei innere
Ringe 14, 15 angeordnet sind, die zur Stabilisierung der Rohre 6 an diesen befestigt sind. Diese Ringe können
an den Rohren 6 auch außen befestigt sein.
Im zweiten Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist im Gegensatz zum ersten die Ringleitung 11 nicht innerhalb
der Rohre 6, sondern außerhalb dieser waagerecht befestigt. In gleicher Höhe sind alle Rohre 6 von topfartigen,
oben geschlossenen, nach unten offenen, kurzen Rohrstücken 16 größeren Durchmessers als die Rohre 6
koaxial umgeben, deren innere Ringräume 17 über kurze Rohrstutzen mit der Leitung 11 verbunden sind, so
daß. aus den Ringräumen Wasser nach unten gleichmäßig auf die Außenwandung der Rohre 6 austritt und
entlang dieser nach unten fließt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (6)
1. Füllmasse-Einspeise vorrichtung für eine Zukkerzentrifuge
mit konischem Siebkorb, dessen Rotationsachse senkrecht steht und in dessen auf dem
Korbboden befestigtem Verteilertopf von oben die Füllmasse eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des Verteilertopfes mehrere Rohre (6) Zylindermantel- oder sich nach unten
nähernd kegelstumpfförmig angeordnet sind.
2. Füllmasse-Einspeisevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren
Bereich die Rohre (6) oder daran angeschlossene Vorrichtungen, insbesondere ein unterer Rohrring
(9), Austrittsöffnungen (10) für Wasserdampf aufweisen, die in den Verteilertopf gerichtet sind
3. Füllroasse-Einspeisevorrichtung nach Ansprach
2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Rohre (6) oder des daran befestigten Rohrringes
(9) in geringem Abstand oberhalb des oberen Verteilertopfrandes angeordnet ist
4. Füllmasse-Einspeisevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im
oberen Bereich der Rohre (6) Wasseraustrittsöffnungen vorgesehen sind, um Wasser auf die dem
Füllmassestrahl zugewandten Rohraußenwandungen austreten zu lassen.
5. Füllmasse-Einspeisevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasseraustrittsöffnungen
(12) von einer im oberen Bereich der Rohre (6) angeordneten Ringleitung (11) gebildet
werden.
6. Füllmasse-Einspeise vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohre (6) von topfförmigen Rohrstücken (16) umgeben sind, die nach oben geschlossen sind und aus
deren Ringraum (17) Wasser austritt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823244002 DE3244002C2 (de) | 1982-11-27 | 1982-11-27 | Füllmasse-Einspeisevorrichtung für eine Zuckerzentrifuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823244002 DE3244002C2 (de) | 1982-11-27 | 1982-11-27 | Füllmasse-Einspeisevorrichtung für eine Zuckerzentrifuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3244002A1 DE3244002A1 (de) | 1984-05-30 |
| DE3244002C2 true DE3244002C2 (de) | 1984-11-29 |
Family
ID=6179257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823244002 Expired DE3244002C2 (de) | 1982-11-27 | 1982-11-27 | Füllmasse-Einspeisevorrichtung für eine Zuckerzentrifuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3244002C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2207663C3 (de) * | 1972-02-18 | 1984-04-26 | Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG, 3300 Braunschweig | Kontinuierlich arbeitende Zuckerzentrifuge |
-
1982
- 1982-11-27 DE DE19823244002 patent/DE3244002C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3244002A1 (de) | 1984-05-30 |
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