DE322222C - Schmierung fuer einen Ringschieber einer Verbrennungskraftmaschine - Google Patents

Schmierung fuer einen Ringschieber einer Verbrennungskraftmaschine

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DE322222C
DE322222C DE1915322222D DE322222DD DE322222C DE 322222 C DE322222 C DE 322222C DE 1915322222 D DE1915322222 D DE 1915322222D DE 322222D D DE322222D D DE 322222DD DE 322222 C DE322222 C DE 322222C
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ring slide
cylinder
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DE1915322222D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M9/00Lubrication means having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M7/00
    • F01M9/10Lubrication of valve gear or auxiliaries
    • F01M9/109Lubrication of valve gear or auxiliaries of rotary slide or sleeve valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Schmierung für einen Ringschieber einer Verbrennungskraftmaschine. Bei Verbrennungskraftmaschinen, bei denen ein Ringschieber zur Steuerung der Einströmung und Ausströmung verwendet wird, muß auf die Schmierung dieses Schiebers besondere Sorgfalt gelegt werden. Die Schmierung muß gleichmäßig erfolgen, und es muß verhindert werden, daß das Öl verbrennt und das verbrannte Öl die Kanäle verstopft. Gemäß der Erfindung wird dies durch die Anordnung eines Olverteilerringes erreicht, welcher von dem Kolben getragen wird und einen Ölstreifen in eine Stellung im Zylinder führt, in welcher der Ringschieber bei seiner Austrittsbewegung vorbeigehen und Öl aufnehmen kann.
  • Die Zeichnung stellt drei beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgedankens dar, und zwar ist Fig. z ein Längsschnitt durch den Zylinder mit der Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung; .
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt durch Fig. r; Fig. 3 und q. sind teilweise Schnitte durch den Zylindermantel für zwei weitere Ausführungsformen.
  • In dem Zylinder z (Fig. z, 2) ist ein geteilter oder ausdehnbarer Ringschieber 2 verschiebbar angeordnet: Der Schieber wird an zwei einander gegenüberliegenden Punkten mittels Stangen 3 bewegt, welche z. B. durch in Schlitzen 5 der Zylinderwand hin und her bewegliche Zapfen ¢ mit dem Schieber verbunden sind. Der Schieber 2 kann in an sich bekannter Weise . durch eine oder mehrere Daumenscheiben in der einen Richtung bewegt und durch Federn 6, wie in Fig. z dargestellt, zurückgeführt werden.
  • Zur Schmierung des Ringschiebers ist gemäß der Erfindung der Kolben mit einem nachgiebigen Ölverteilungsring 2o versehen, der einen Ölstreifen an eine Stelle der Zylinderwand oder eine Erweiterung dieser Wand führt, an welcher der Ringschieber während seiner Bewegung vorüberstreicht, so daß seine Arbeitsfläche geschmiert wird. Gewöhnlich genügt es, daß die Innenkante dieses Ölverteilungsringes so nahe an den äußersten, durch den Ringschieber während seiner Bewegung erreichten Punkt des Zylinders kommt, daß der Ringschieber den verbleibenden Ölstreifen berührt, aber bei schnellgehenden Maschinen und in Fällen, wo die Ölversorgung begrenzt ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Bahnen des Kolbenringes und des Ringschiebers einander überdecken.
  • Der federnde Olverteilungsring 2o faßt mittels eines Innenflansches in die Nut 2= des Kolbens. Er kann in an sich bekannter Weise aus dünnem Metall gesponnen oder gerollt sein. In der Zeichnung ist ein abgestufter Ring dargestellt, der gleichzeitig als Dichtungsring wirkt, und dessen Oberkante 23 höher als die Oberkante der den Ring tragenden Nut liegt, wobei eine Aussparung 24 für einen Vorsprung 25 des Ringschiebers angeordnet ist, so daß ein gleichmäßiges Übergreifen des Kolbenringes und des Schiebers erreicht wird, ohne die Dichtungseigenschaften des Ringes zu beeinträchtigen.
  • In Fig. 3 ist eine vollständige oder teilweise ringförmige Einsenkung 26 in der Zylinderwand angeordnet, in welcher der Olverteilungsring 2o das 01 hineinbringt, während der Ringschieber 2 bei seiner Bewegung die Unterkante dieser Einsenkung überschneidet und somit geschmiert wird. Der Ring 2o muß so weit über die Unterkante der Nut 26 bewegt werden, daß das Schmiermittel sicher auf der Unterkante der Nut abgelagert wird.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist die Wirkung eine ähnliche, indem der Ring zo das 01 nach oben treibt und einen Olstreifen unter der Schulter.27 der Zylinderwand ablagert. Wenn der Ringschieber über diese Schulter hinweggleitet, wird seine Arbeitsfläche geschmiert. Es muß dabei bemerkt werden, daß der Unterschied zwischen den Durchmessern der Bohrungen so bemessen ist, daß der abwärts gehende Ringschieber über den Olstreifen streichen, aber diesen nicht nach unten treiben wird.
  • Zweckmäßig verwendet man die dem Ring 2o nächstliegende Kante des Ringschiebers 2 zum Regeln der Einströmung. Hierdurch wird erreicht, daß das nach der Oberkante des Ringschiebers hinfließende Schmiermittel mir nach der Schmierung des Schiebers entweichen kann und der Wirkung der heißen ausströmenden Gase ausgesetzt wird, so daß Verkbhlung oder Brennen des Schmiermittels vermieden wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: "r. Schmierurig für einen gleichachsig mit dem Arbeitskolben und oberhalb desselben angeordneten Ringschieber einer Verbrennungskraftmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Olverteilungsringes (2o), welcher von dem Kolben getragen .wird und der einen Olstreifen in eine -Stellung im Zylinder führt, -in welcher der Ringschieber (2) bei seiner Arbeitsbewegung vorbeigehen und das 01 aufnehmen kann.
  2. 2. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Olstreifen durch den Ring (2Q) in einer, Vertiefung oder Vertiefungen (26) in derylinderwand abgesetzt wird, an welcher der Ringschieber (2) vorbeigeht, wobei er das 01 aufnimmt.
  3. 3. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung des Teiles des Zylinders,. in welcber--sieh- `der Ringschieber bewegt, ein wenig kleiner ist als die Bohrung, in - welcher sich der Olverteilungring (2o) bewegt, so daß der von dem Ölverteilungsring zugeführte -Olstrei-.fen sich an dem Absatz (27), -in Zylinder ausbreitet und über die tArbeitsü'äche des Ringschiebers (2). verteilt; wenn dieser daran vorbeigeht. -
DE1915322222D 1914-07-14 1915-07-09 Schmierung fuer einen Ringschieber einer Verbrennungskraftmaschine Expired DE322222C (de)

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