DE3149986C2 - Prüfverfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen - Google Patents
Prüfverfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. KonstruktionselementenInfo
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Abstract
Um das Schlagzugverhalten von Werkstoffen oder Konstruktionselementen beurteilen zu können, werden Schlagversuche bei hohen Deformationsgeschwindigkeiten durchgeführt. Es wird die Brucharbeit ermittelt. Dies jedoch unter Berücksichtigung von Korrekturkurven, weil die Bewegungsenergie der beim Bruch wegfliegenden Teilmasse noch berücksichtigt werden muß. Ungenauigkeiten sind nicht zu vermeiden. Durch die Erfindung wird auf experimentiellem Wege in ein und demselben Versuch sensorisch die Schlagarbeit und die in der weggeschleuderten Masse enthaltene Bewegungsenergie ermittelt. Die insgesamt aufgewendete Schlagarbeit wird anschließend selbständig auf die tatsächliche Brucharbeit korrigiert. Über eine automatische Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung wird dann die wahre Brucharbeit sofort angezeigt oder weiter ausgewertet bzw. verarbeitet. Auf diese Weise sind genaue Kennwerte für das Zähigkeitsverhalten von Werkstoffen und Konstruktionselementen bei Stoßbeanspruchung erreichbar. Die spezifischen Bedingungen jedes Versuchs werden korrekt berücksichtigt.
Description
Werkstoffen, ζ. B. Stahl oder Kunststoff, oder von Konstruktionselementen,
z.B. Fügeverbindungen, beurteilen zu können, ist es bekannt, Schlagversuche bei relativ
hohen Deformationsgeschwindigkeiten in Größenordnungen von etwa 1 m/s bis 50 m/s durchzuführen. Ermittelt
werden hierbei die sogenannte Brucharbeit, gekennzeichnet durch die bis zum Bruch eines Prüflings
aufzuwendende Arbeit, die bleibende Bruchdehnung sowie gegebenenfalls das Kraft-Verformungs-Verhalten.
Da die bekannten Einrichtungen zur Bestimmung des Kraft-Verfonirungs-Verhaltens einen hohen gerätetechnischen
Aufwand erfordern und damit wenig wirtschaftlich sind und die Auswertung von elektronisch
aufgezeichneten Krafi-Verformungs-Diagrammen außerdem
zeitaufwendig und schwierig ist, beschränkt man sich bislang in der Praxis darauf, die Schlagarbeit
über den Energieverlust der zur Kraftaufbringung verwendeten Schlagmasse zu ermitteln. In diesem Zusammenhang
gelangen zwecks Erzeugung von Zug-, Biegeoder Torsionsbeanspruchungen Fallweme, Pendelschlagwerke
und Rotationsschlagwerke zur Anwendung.
Hierbei treten jedoch ebenfalls Probleme auf, weil z. B. bei Schlagzug-, Schlagzugseher- und Schlagtorsionsbeanspruchungen
der jeweilige Prüfling festgelegt und die zur Festlegung verwendete Spanneinheit bei
der Krafteinleitung zumindest teilweise mit beschleunigt werden muß. Nach dem Bruch des Prüflings wird
ein Teil der Spanneinheit zusammen mit einem Teil des Prüflings weggeschleudert Die in dieser wegfliegenden
Masse enthaltene Bewegungsenergie muß folglich hei der Bestimmung der tatsächlichen Brucharbeit von der
Gesamtschlagarbeit abgezogen werden.
Die Bewegungsenergie der wegfliegenden Masse (Teile der Spanneinheit zuzüglich Teile des Prüflings)
hat aber keine konstante Größe. Sie ist unter anderem von der Masse der wegfliegenden Teile der Spanneinheit
sowie von der Stoßmechanik und der Geschwindigkeit abhängig. Ihre Bestimmung ist daher schwierig.
Man hat nun gemäß der Norm DIN 53 448 zur Bestimmung
der tatsächlichen Brucharbeit Korrekturkurven vorgesehen, aus denen die Schleuderarbeit ermittelt
und von der über Schleppzeiger angezeigten Schlagarbeit abgezogen werden kann. Auf diese Weise erhält
man die reine Brucharbeit (korrigierte Schlagarbeit), welche zum Dehnen und Zerreißen des Prüflings aufgewendet
wird. Die Korrekturkurven sind dabei für verschiedene Massen der Spanneinheit usw. angegeben
und basieren auf den Erkenntnissen der Stoßmechanik (Zeitschrift »Materialprüfung« 5. (1963) Nr. 6, Juni, Seiten
243 bis 245 sowie ASTM Designation: D 1822-68, Seiten 545 bis 553). Dieser Stand der Technik gibt mathematische
Gleichungen an, mit denen die Schleuderarbeit-Korrektur bestimmt werden kann, wobei einmal
von rein unelastischen und einmal von rein elastischen Stoßverhältnissen ausgegangen wird. Demzufolge geht
die Norm DIN 53 448 davon aus, daß das tatsächliche Stoßverhalten zwischen dem unelastischen und dem elastischen
Stoß liegt und als tatsächliche Korrekturgröße der arithmetische Mittelwert zwischen dem unelastischen
und dem elastischen Stoß heranzuziehen ist.
Die Ermittlung der Brucharbeit aus der insgesamt aufgewendeten Schlagarbeit unter Verwendung von
Korrekturfaktoren oder Korrekturdiagrammen ist jedoch mit sehr großen Ungenauigkeiten verbunden. Diese
beruhen zum einen darauf, daß in den Korrekturkurven die beim Aufeinandertreffen unvollkommen elastischer
Körper umgesetzten Verlustenergien keine Berücksichtigung finden (siehe hierzu auch Dubbels's Taschenbuch
für den Maschinenbau, Band I, 13. Auflage, Seite 279). Ferner wird nicht berücksichtigt, daß in aller
Regel der Stoßvorgang nicht in Form eines Einzelimpulses abläuft Darüber hinaus ist die kinetische Energie
der wegfliegenden Masse in einem hohen Maße davon abhängig, in welcher Phase des Impulses an der Stoßsteile
der Bruch des Prüflings eintritt Außerdem gelten die Korrekturkurven jeweils nur für ganz bestimmte
Prüfbedingungen, die von der Schlagmasse sowie den Massen der weggeschleuderten Teile der Spanneinheit
und des Prüflings abhängig sind. Dabei wird die Korrektur umso ungenauer, je geringer die Schlagarbeit bezogen
auf die gesamte Bewegungsenergie der Schlagmasse ist Schließlich sind die Ergebnisse aus Versuchen mit
verschiedenen Prüfvorrichtungen nur bedingt vergleichbar. Es sind große Streuungen vorhanden, und die
schlechte Reproduzierbarkeit erschwert die Interpretation der Ergebnisse.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, sowohi ein Prüfverfahren als auch eine Vorrichtung
zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen
zu schaffen, welche den Anforderungen der Praxis in bezug auf Einfachheit und Genauigkeit unter Ausschluß
von menschlichen Unzulänglichkeiten besser entgegenkommen.
Was zunächst die Lösung des verfahrensmäßigen Teils der Aufgabe anlangt, so wird diese nach der Erfindung
in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen gesehen.
Kerngedanke des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die auf experimentellem Wege in ein und demselben
Versuch erfolgende sensorische Ermittlung der aufgewendeten Schlagarbeit einerseits und der in der weggeschleuderten
Masse enthaltenen Bewegungsenergie andererseits, ferner die sich daran anschließende automatische
Korrektur der insgesamt aufgewendeten Schlagarbeit auf die tatsächliche Brucharbeit nach bekannten
mathematisch-physikalischen Beziehungen mittels einer automatischen Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung
und die dadurch geschaffene Möglichkeit, die wahre Brucharbeit sofort anzeigen und/oder zwecks einer
weitergehenden Beurteilung des Schlagzugverhaltens, gegebenfalls unter Einbeziehung der Versuchsbsdingungen,
weiter auswerten und/oder verarbeiten zu können.
Hierdurch sind zunächst genauere Kennwerte für das Zähigkeitsverhalten von Werkstoffen und Konstruktionselementen
bei Stoßbeanspruchung erreichbar. Die spezifischen Bedingungen jedes Versuchs werden korrekt
berücksichtigt und zwar unabhängig davon, in welcher Phase des Impulses an der Stoßstelle der Bruch des
Prüflings eintritt und ob der Stoßvorgang in Form eines einzigen Impulses abläuft oder nicht. Infolge der einfacheren
Kennwertermittlung bei sofort vorliegenden Ergebnissen wird insbesondere bei längeren Versuchsreihen
eine erhebliche Zeitersparnis erzielt. Ein wesentlicher Faktor ist in diesem Zusammenhang, daß die bislang
nicht zu vermeidenden menschlichen Unzulänglichkeiten beim Ablesen des Schleppzeigers und bei der
Korrektur der Schlagarbeit völlig eliminiert werden. Das Verfahren erfordert auch nur einen vergleichsweise
geringen gerätetechnischen Aufwand, wenn man einmal die Vorrichtungen zur Ermitilung von Bruchkennwerten
über ein elektronisch aufgezeichnetes Kraft-Verformungs-Diagramm hierzu in Vergleich setzt. Die Prüfbzw.
Versuchsergebnisse sind besser vergleichbar und
somit die Einsatzmöglichkeiten der Schlagprüfung universeller.
Besonders vorteilhaft ist die weitgehende Ausschaltung der durch die Geometrie der Stoßflächen
sowie ihrer Härte- und Beschaffenheit gegebenen Einflüsse der Stoßmechanik auf die Bestimmung der
Schleuderarbeit.
Die sowohl bei der Ermittlung der Schlagarbeit als auch bei der Feststellung der Schleuderarbeit verwendeten
Sensoren können optischer, elektrischer, elektromagnetischer, pneumatischer oder akustischer Natur
sein. Sie erlauben die einwandfreie Feststellung der Geschwindigkeit, der Beschleunigung, der Drehzahl oder
des Drehwinkels, so daß den jeweiligen Versuchsbedingungen optimal Rechnung getragen werden kann.
Das Verfahren nach der Erfindung ist gleichermaßen für Pendelschlagwerke wie für Rotationsschlagwerke
zur Durchführung von Schlagzugversuchen, Schlagtorsionsversuchen und Schlagbiegeversuchen mit Vorteil
anwendbar. Ferner ist es für Fallwerke sowie für Schlagwerke mit horizontal bewegten Schlagmassen
geeignet.
Darüber hinaus kann das Verfahren unabhängig davon durchgeführt werden, ob der Prüfling fest eingespannt
und von der sich relativ zum Prüfling bewegenden Schlagmasse beaufschlagt wird oder ob der Prüfling
sich mit der Schlagmasse bewegt und gegen einen ortsfesten Widerstand geschleudert wird.
Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht insbesondere für die automatische Auswertung und/oder
Verarbeitung der Kennwerte die Vorabspeicherung oder momentane Eingabe von beliebigen Prüfparametern,
wie die Probennummer, Prüftemperatur und das Datum. Jedes Experiment ist damit bezüglich aller Prüfbedingungen
protokollierbar und aufzeichnungsfähig. Die unterschiedlichsten Werkstoffe können geprüft
werden. Hierunter werden z. B. Gummi, Kunststoff, Verbundwerkstoff, Holz, Stahl, Leichtmetall sowie geschrumpfte,
gemietete, geschraubte, geklebte, geschweißte oder gebördelte Fügeverbindungen aller Art
verstanden.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgernäßen Grundgedankens wird parallel zur Ermittlung der tatsächlichen
Brucharbeit in an sich bekannter Weise der Kraftverlauf über den Bruchweg während des Bruchvorgangs
sensorisch erfaßt und optisch sichtbar gemacht und/oder einer automatischen Meßwertauswertung
und/oder -verarbeitung zugeleitet. Die aufgezeichneten Kraft-Weg-Diagramme erlauben zusätzliche
Aussagen über die Brucharbeit.
Darüber hinaus ist eine Nachprüfung der über die korrigierte Schlagarheit ermittelten tatsächlichen
Brucharbeit möglich. Dies wird nach der Erfindung dadurch ermöglicht, daß parallel zur Ermittlung der tatsächlichen
Brucharbeit zu dem Zeitpunkt, da der Prüfling mit der Schlagkraft beaufschlagt wird, die Schlagkräfte
an den Schlagfinnen sensorisch erfaßt und optisch sichtbar gemacht und/oder einer automatischen
Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung zugeleitet werden. Diese Kennwerte geben Aufschluß darüber, ob
die Schlagfinnen den Prüfling gleichzeitig angeschlagen haben oder ob der Versuch ungültig ist
Die Schlagarbeit kann nach der Erfindung auf verschiedene
Art und Weise ermittelt werden. Eine Lösungsmöglichkeit besteht darin, daß die Schlagarbeit
über den Energieverlust bzw. den Geschwindigkeitsabfall der Schlagmasse während des Bruchvorgangs ermittelt
wird.
Eine weitere Variante kennzeichnet sich dadurch, daß der Geschwindigkeitsabfall der Schlagmasse während des Schlagvorgangs über die Beschleunigung ermittelt wird.
Eine weitere Variante kennzeichnet sich dadurch, daß der Geschwindigkeitsabfall der Schlagmasse während des Schlagvorgangs über die Beschleunigung ermittelt wird.
Besonders vorteilhaft ist ein dritter Lösungsweg, die Schlagarbeit über die potentielle Energie der Schlagmasse
vor und nach dem Schlag durch Winkelmessung festzustellen.
Die Schleuderarbeit kann sowohl über die Geschwindigkeit als auch über die Beschleunigung der sich aus
ίο Teilen der Spanneinheit und aus Teilen des Prüflings zusammensetzenden wegfliegenden Masse bestimmt
werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schleuderarbeit über die kinetische Energie der wegfliegenden
Masse bestimmt wird. Hierbei ist die Masse entweder is bekannt oder sie kann auf einfache Weise vor oder nach
dem Experiment bestimmt werden.
Für die Erfassung der Meßwerte und die Auswertung sowie Protokollierung wird bevorzugt ein programmierbarer
Mikroprozessor mit Ausgabeeinheit und/ oder Anzeigeeinheit verwendet.
Was den baulichen Teil der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe anlangt, so besteht dessen Lösung in
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 8.
Die Zuordnung von Sensoren der verschiedenartigsten Ausbildung erlaubt nicht nur eine präzise Ermittlung
der gewünschten Kennwerte in Abhängigkeit von den jeweiligen Versuchsbedingungen, sondern auch deren
Weitergabe an eine entsprechend vorprogrammierte Recheneinheit, die dann mit der geforderten Präzision
die selbständige Korrektur der Schlagarbeit vornimmt und letztlich die tatsächliche Brucharbeit zur Anzeige
bringt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung zur Ermittlung der Schleuderarbeit besteht darin, daß
die Sensoren aus in Bewegungsrichtung der Schlagmasse im Abstand voneinander der Spanneinheit zugeordneten,
durch die nach dem Bruch des Prüflings wegfliegenden Teile der Spanneinheit mindestens mittelbar beeinflußbaren
Fotozellen gebildet sind.
Es findet hier also ein indirektes Zusammenspiel zwischen der photometrischen Meßeinheit und z. B. einem Bestandteil eines Pendelschlagwerks bildenden Querhaupt statt. In einem definierten axialen Abstand sind in der Spanneinheit des Pendelschlagwerks zwei Fotozellen vorgesehen. Überfliegen nach dem Bruch des Prüflings das Querhaupt oder ihm zugeordnete Teile die photometrische Meßeinheit, so kann durch den zeitlichen Abstand beim Überfliegen der voneinander distanzierten Fotozellen die Geschwindigkeit der wegfliegenden Masse und folglich die Schleuderarbeit mittels einer entsprechenden Elektronik und einer automatischen Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung bestimmt wgrder..
Es findet hier also ein indirektes Zusammenspiel zwischen der photometrischen Meßeinheit und z. B. einem Bestandteil eines Pendelschlagwerks bildenden Querhaupt statt. In einem definierten axialen Abstand sind in der Spanneinheit des Pendelschlagwerks zwei Fotozellen vorgesehen. Überfliegen nach dem Bruch des Prüflings das Querhaupt oder ihm zugeordnete Teile die photometrische Meßeinheit, so kann durch den zeitlichen Abstand beim Überfliegen der voneinander distanzierten Fotozellen die Geschwindigkeit der wegfliegenden Masse und folglich die Schleuderarbeit mittels einer entsprechenden Elektronik und einer automatischen Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung bestimmt wgrder..
Es handelt sich insbesondere um Fotozellen, die jede für sich einen gebündelten Lichtstrahl aussenden und
empfangen können. Das Querhaupt oder mit ihm verbundene Teile sind dann so gestaltet, daß sie ein empfangenes
Lichtsignal einwandfrei reflektieren können. Die Fotozellen sind über eine Elektronik, eine Triggerschaltung,
eine Zeitmeßeinrichtung und einen Analog-Digital-Wandler an eine automatische Meßwertauswertung
und/oder -verarbeitung angeschlossen.
Eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Fotozellen durch je eine Lichtquelle
beaufschlagt sind. Überfliegt in diesem Fall das Querhaupt zusammen mit dem Rest des Prüflings unmittelbar
nach dem Bruch die Meßvorrichtung, so werden die Lichtschranken unterbrochen und es kann über
den zeitlichen Abstand der voneinander distanzierten
Fotozellen die Geschwindigkeit und folglich die Schleuderarbeit mittels einer Elektronik und einer automatischen
Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung bestimmt werden.
Eine besonders genaue und weitgehend von sämtlichen äußeren Einflüssen abgeschirmte Ermittlung der
Geschwindigkeit kennzeichnet sich nach der Erfindung dadurch, daß an die trennbaren Teile der Spanneinheit
ein sich parallel zur Bewegungsrichtung der Schlagmasse sowie in der gemeinsamen Ebene der Fotozellen erstreckender,
begrenzt zwangsgeführter Draht mit am freien Ende befindlichem Reflektor bzw. Unterbrecher
angeschlossen ist. Der Draht kann dabei in einen Kanal der Spanneinheit greifen. Er ist in diesem Kanal weitgehend
berührungslos geführt. Das Zusammenspiei zwischen dem Reflektor oder dem Unterbrecher und der
photometrischen Meßeinheit ist hierdurch nahezu vollständig allen das Meßergebnis beeinträchtigenden Einflüssen
aus der Umgebung entzogen.
Zur Absicherung der Ergebnisse bei der Ermittlung der Schleuderarbeit kann es gemäß der Erfindung noch
von Vorteil sein, daß entlang der Flugbahn der wegfliegenden Masse eine Filmkamera oder ein Fotoapparat
und dieser bzw. diesem gegenüberliegend eine Meßfläche installiert sind, wobei die Filmkamera bzw. der Fotoapparat
durch ein in der horizontalen Achse der Schlagmasse vorgesehenes Potentiometer mit nachgeordneter
Triggerschaltung aktivierbar ist.
Auch kann es gegebenenfalls zweckmäßig sein, daß parallel zur Flugbahn der wegfliegenden Masse eine mit
mehreren vertikal und horizontal gleichmäßig zueinander versetzter, lichtempfindlichen Fotozellen bestückte
Meßfläche vorgesehen ist, die über eine Elektronik, die eine Triggerschaltung, eine Zeitmeßeinrichtung und einen
Analog-Digital-Wandler beinhaltet, an eine automatische Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung
angeschlossen ist
Auf diese Weise kann die Geschwindigkeit der nach dem Bruch des Prüflings wegfliegenden Masse durch
Auswertung der Flugbahn bestimmt und hieraus auf elektronischem Wege ihre Bewegungsenergie zwecks
Feststellung der wahren Brucharbeit erfaßt werden. Die Geschwindigkeitsermittlung durch Auswertung der
Flugbahn mittels Filmkamera, Fotoapparat oder Fotozellen ist bevorzugt als eine gewissermaßen flankierende
Maßnahme gedacht, um die durch Sensoren ermittelten Bruchkennwerte überprüfen und damit absichern zu
können.
An einen solchen Mikroprozessor kann auch der Digitalausgang sowie der Digitaleingang eines Vierkanal-Transientenspeichers
angeschlossen werden, in den Speicher gehen z. B. die während des Schlagvorgangs
an der festen Spanneinheit und an den Schlagfinnen über Dehnungsmeßstreifen und Verstärker erfaßten
Bruchkräfte und Schlagkräfte ein, so daß dann bei gleichzeitiger Erfassung des Bruchwegs das Kraft-Verformungs-Diagramm
bzw. für die Schlagfinnen Kraft-Zeit-Diagramme sowohl mitteis eines Oszilloskops als
auch über einen nachgeschalteten X, V-Schreiber (Kraft-Weg-Verlauf an der Einspannung) und einen X,
Yu VrSchreiber (Finnenkräfte über der Zeit) aufgezeichnet werden können. Über den Rechner ist auch ein
direkter Vergleich mit der über die korrigierte Schlagarbeit ermittelten tatsächlichen Brucharbeit möglich.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Ansicht, teilweise im Schnitt,
ein Pendelschlagwerk;
F i g. 2 eine Teilansicht auf den Pendelhammer gemäß der Linie 11-11 der F i g. 1;
F i g. 3 in schematischer Ansicht, teilweise im Schnitt, eine weitere Ausführungsform eines Pendelschlagwerks;
Fig.4 in vergrößerter schematischer Darstellung eine
einem Pendelschlagwerk zugeordnete Einrichtung
ίο zur Messung der Geschwindigkeit der nach dem Bruch
eines Prüflings wegfliegenden Masse, teilweise im Schnitt;
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform einer Einrichtung
zur Geschwindigkeitsmessung der wegfliegenden Masse, ebenfalls in vergrößerter schematischer Darstellung
und teilweise im Schnitt;
F i g. 6 im Schema eine Einrichtung zur Geschwindigkeitsmessung der wegfliegenden Masse mit Hilfe einer
Filmkamera;
F i g. 7 im Schema eine Einrichtung zur Geschwindigkeitsermittlung
der wegfliegenden Masse mittels lichtempfindlicher Fotozellen und
Fig.8 den Meßaufbau einer Anlage zur Ermittlung
von Bruchkennwerten.
In der F i g. 1 ist mit 1 die Schabotte eines Pendelschlagwerks
2 bezeichnet. Der U-förmige, aus der Pendelstange 3 und den Schlagfinnen 4 zusammengesetzte
Pendelhammer 5 ist um eine horizontale Achse 6 in einer vertikalen Ebene schwenkbar. Die Fallhöhe des
Pendelhammers 5 ist mit h\ und seine Durchschwinghöhe nach dem Bruch des Prüflings 7 mit Λ2 bezeichnet.
Die Höhendifferenz Λ, — h2 kann auch durch den Winkel
φ ausgedrückt werden, der mit Hilfe eines Potentiometers 8 ermittelt wird. Das Potentiometer 8 ist über ein
Kabel 9 an eine Elektronik 10 (vgl. F i g. 8) angeschlossen.
Der Schabotte 1 ist eine Spanneinheit 11,12 zugeordnet,
die den Prüfling 7 an beiden Enden in Bewegungsrichtung des Pendelhammers 5 festlegt. Der Teil 11 der
Spanneinheit besteht aus einem Dynamometerstab, der fest mit der Schabotte 1 verbunden ist. Der andere Teil
12 ist als Querhaupt gestaltet. Die Spanneinheit 11, 12 ist so ausgerichtet, daß der Pendelnammer 5 das am
freien Ende des Prüflings 7 befindliche Querhaupt 12 gerade beim Durchgang durch die Nullage trifft und die
Schlagfinnen 4 dabei die beiden Enden des Querhaupts 12 gleichzeitig berühren. Der Schlag muß dabei so ausgeführt
werden, daß der physikalische Stoßmittelpunkt des Pendelhammers 5 mit der Mitte des Prüflings 7 zusammenfäilt.
Wie bei gemeinsamer Betrachtung der F i g. 1 und 2 erkennbar wird, ist im Bereich der Nullage des Pendelhammers
5 eine Vorrichtung 13,14 vorgesehen, mit der die zeitliche Wegänderung und über diese der Bruchweg
und die Hammergeschwindigkeit ermittelt werden können. Die Vorrichtung 13, 14 stellt im wesentlichen
einen induktiven Weggeber dar, bestehend aus einem am Pendelhammer 5 befestigten Blech 13 und einem in
Längsrichtung an der Schabotte 1 befestigten, das Blech 13 mit Abstand U-förmig umgreifenden Kontaktelement
14, das zur Bruchwegermittlung über ein Kabel IS mit einem Verstärker 16 und zur Schlaggeschwindigkeitsermittlung
zusätzlich mit der Elektronik 10 verbunden ist (vgl. auch F i g. 8). Da sich beim Durchgang durch
das Kontaktelement 14 der Abstand des Bleches 13 von den Gegenflächen 17 aufgrund der Kreisbahn laufend
ändert, kann folglich durch Erfassung der Abstände in Abhängigkeit von dem zurückgelegten Weg ohne wei-
teres der Bruchweg bzw. die Geschwindigkeit des Pendelhammers 5 ermittelt werden.
Des weiteren ist aus den F i g. 1 und 2 zu erkennen, daß an dem Pendelhammer 5 eine Einrichtung 18 zur
Messung der Hammerbeschleunigung vorgesehen ist. Auch diese Einrichtung 18 ist über ein Kabel 19 mit der
Elektronik 10 verbunden.
Außerdem zeigt die F i g. 1 eine Vorrichtung 20 zur Messung der Schleudergeschwindigkeit der sich aus
dem Teil 12 der Spanneinheit U, 12 und dem mit diesem Teil 12 noch verbundenen Rest des Prüflings 7 nach
seinem Bruch zusammensetzenden wegfliegenden Masse 21. Es ist zu erkennen, daß auch die Vorrichtung 20
über ein Kabel 22 mit einer Elektronik 23 verbunden ist.
Schließlich wird bei gemeinsamer Betrachtung der F i g. 1 und F i g. 2 erkennbar, daß Sensoren in Form von
Dehnungsmeßstreifen 24, 25, 26 am Dynamometerstab U und an den beiden Schlagfinnen 4 angebracht sind.
Dabei ist es für die Ermittlung der Bruchkraft vorteilhaft, wenn die Dehnungsmeßstreifen 24 in unmittelbarer
Nähe des fest eingespannten Endes 27 des Prüfkörpers 7 angeordnet sind. Die Dehnungsmeßstreifen 25
und 26 sind seitlich an den Finnen 4 befestigt. Mit ihnen wird insbesondere das gleichzeitige Anschlagen der Finnen
4 an den beiden seitlichen Enden des Querhaupts 12 Überprüft. In Verbindung mit der Wegmeßvorrichtung
13,14 können mit den Dehnungsmeßstreifen 24; 25, 26 Kraft-Weg- bzw. Kraft-Zeit-Diagramme erstellt werden.
Wie man in F i g. 1 erkennt, sind die Dehnungsmeßstreifen 24,25,26 über Kabel 28, 29,30 mit den jeweiligen
Verstarkern 31,32,33 verbunden (vgl. auch F i g. 8).
Das in der F i g. 3 veranschaulichte Pendelschlagwerk 34 entspricht in seinem grundsätzlichen Aufbau und seiner
Funktion dem Pendelschlagwerk 2 der Fig. 1. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß der Prüfling 35
nunmehr am Pendelhammer 36 befestigt ist und am freien
Ende ein Querhaupt 37 trägt, das beim Durchgang durch die Nullage gegen ein an der Schabotte 38 befestigtes
Widerlager 39 anschlägt. Der Pendelhammer 36 wird hier von der maximalen Fallgeschwindigkeit momentan
auf die Geschwindigkeit Null bzw. unter Berücksichtigung der im Querhaupt 37 und Widerlager 39
beim Aufprall auftretenden elastischen Deformationen und deren Rückfederung sogar auf eine Geschwindigkeit
entgegen der Hammerbewegung beschleunigt.
Vergleichbar mit der Ausführungsform der F i g. 1 ist
die Fallhöhe Λ, des Pendelhammers 36 und die Durchschwinghöhe
fc nach der Zerstörung des Prüflings 35. Der Pendelhammer 36 ist um die Achse 40 in der vertikalen
Ebene schwenkbar. Die Höhendifferenz Λι —Λ2
wird wieder mit Hilfe einer Winkelmeßeinrichtung in Form eines Potentiometers 8 festgestellt, das über ein
Kabel 9 mit der Elektronik 10 verbunden ist Ferner sind die Vorrichtungen 13, 14 zur Messung des Bruchwegs
bzw. der Hammergeschwindigkeit eine Vorrichtung 18 zur Messung der Hammerbeschleunigung sowie die
Vorrichtung 20 zur Messung der Geschwindigkeit der wegfliegenden Masse 41 (Querhaupt 37 plus Teile des
Prüflings 35) angeschlossen. Diese Vorrichtungen sind über die Kabel 15,19,22 mit der entsprechenden Elektronik
16,10,23 verbunden (siehe auch F i g. 8).
Mit der Vorrichtung 20 läßt sich die Bewegung des Querhaupts 37 und die evtl. in ihm und Teilen des Prüflings
35 nach dem Stoß noch enthaltene Bewegungsenergie ebenfalls meßtechnisch erfassen und bei der Ermittlung
der Brucharbeit berücksichtigen.
Schließlich sind auch in F i g. 3 Sensoren in Form von
Dehnungsmeßstreifen 24, 25, 26 im Bereich der festen Einspannung 42 und an den beiden seitlichen Enden des
Widerlagers 39 angebracht die über Kabel 28; 29, 30 mit den Verstärkern 31, 32, 33 verbunden sind und mit
denen die Bruchkraft ermittelt bzw. das gleichzeitige Anschlagen des Querhaupts 37 an das Widerlager 39
überprüft werden kann.
In der F i g. 4 ist eine Ausführungsform einer Einrichtung 20 zur Messung der Geschwindigkeit der wegfliegenden
Masse 21 dargestellt Diese Einrichtung 20 ist
z. B. bei dem Pendelschlagwerk 2 der F i g. 1 anwendbar.
Es ist zu erkennen, daß der Prüfling 7 mit seinem Ende
27 in einer Spanneinheit 11 befestigt ist Zur Festlegung
des Prüflings 7 dient beispielsweise ein Bolzen 43. Das andere Ende 44 des Prüflings 7 ist ebenfalls mit Hilfe
eines Bolzens 43 in einem Querhaupt 12 befestigt, das von dem Pendeihammer 5 beim Durchgang durch die
Nullage mitgenommen wird.
Am Querhaupt 12 ist ein Draht 45 lösbar befestigt der in einen Kanal 46 unterhalb der Spanneinheit 11
greift und am Ende einen Reflexionskörper 47 trägt.
Ferner zeigt die F i g. 4 zwei in einem definierten Abstand in Bewegungsrichtung des Pendelhammers 5 in
die Vorrichtung 20 integrierte Fotozellen 48,49, die jede für sich einen gebündelten Lichtstrahl aussenden und
empfangen können.
Überquert nun nach dem Bruch des Prüflings 7 der Reflektor 47 die Fotozellen 48,49, so werden die ausgesandten
Lichtsignale nacheinander von dem Reflektor
47 zurückgespiegelt
Über die Elektronik 23, die unter anderem eine Triggerschaltung 50 und eine Zeitmeßeinrichtung 51 beinhaltet,
wird die Zeitablenkung ermittelt und somit exakt die Zeit festgestellt, die der Reflektor 47 und damit auch
die wegfliegende Masse 21 (Querhaupt 12 plus Teile des Prüflings 7) braucht um den Weg zwischen den beiden
Fotozellen 48, 49 zurückzulegen. Über einen Analog-Digital-Wandler 52 werden die Daten einem Rechner 53
zugeleitet. Da der Abstand der Fotozellen 48 und 49 voneinander bekannt ist läßt sich über die ermittelte
Flugzeit die Geschwindigkeit ermitteln und folglich, da die Masse bekannt ist, die Schleuderarbeit feststellen.
Deren Kennwert wird dann verwendet, um die gleichzeitig ermittelte Schlagarbeit auf die tatsächliche Brucharbeit
zu korrigieren.
Die Meßvorrichtung 20 der Fig. 5 entspricht im Grundaufbau derjenigen der F i g. 4. Es sind jetzt lediglich
anstelle der selbst ein üchtbündei aussendenden und empfangenden Fotozellen 48, 49 lichtempfindliche
Fotozellen 54,55 vorgesehen, die jeweils Licht von einer Lichtquelle 56,57 erhalten.
Das Ende des am Querhaupt 12 befestigten Drahts 45 dient jetzt als Unterbrecher 58, der beim Überqueren
der Fotozellen 54, 55 die Lichtschranken unterbricht Die beiden Fotozellen 54, 55 sind mit einer von einer
Triggerschaltung 50 angesteuerten Zeitmeßeinrichtung 51 verbunden, welche direkt die Zeit des Überquerens
der beiden Fotozellen 54, 55 ermittelt und über einen Analog-Digital-Wandler 52 an den Rechner 53 zur Ermittlung
der Schleuderarbeit weiterleitet
In der F i g. 6 ist eine Einrichtung 59 veranschaulicht welche die Geschwindigkeitsmessung eines wegfliegenden
Querhaupts 12 mit dem Rest des Prüflings 7 durch Auswertung der Flugbahn der wegfliegenden Masse 21
mittels einer Filmkamera 60 ermöglicht Durch ein Potentiometer 8 an der Achse 6 z. B. des Pendelhammers 5
wird mit der Winkelstellung eine Triggerschaltung 61 angesprochen. Diese schaltet einen Kontakt in der
Stromversorgung der Filmkamera 60 und löst damit den
Verschluß der Kamera 60 gerade zu dem Zeitpunkt aus,
da der Prüfling 7 zerstört und das Querhaupt 12 gemeinsam
mit einem Rest des Prüflings 7 aus dem Prüfbereich geschleudert wird. Die Flugbahn der Masse 21 wird auf
der gegenüberliegenden Maßstabsfläche 62 festgehalten, so daß bei Kenntnis der Belichtungszeit die Geschwindigkeit
für jeden Punkt der Flugbahn bestimmt werden kann.
Im Falle der Ausführungsform der Fig. 7 erfolgt die
Geschwindigkeitsermittlung einer wegfliegenden Masse durch Auswertung ihrer Flugbahn 63 mittels Fotozel-
]tn 64. Die auf einer Meßebene 65 angeordneten Fotozellen
64 werden durch eine Lichtquelle 66 beaufschlagt. Eine wegfliegende Masse 21 unterbricht auf ihrer Flugbahn
63 die Lichtschranken. Die Fotozellen 64 sind mit einer Elektronik 23 verbunden, die eine von einer Triggcrschaltung
50 angesteuerte Zeiimeßeinrichiung 5i aufweist, mit welcher die Zeit des Vorbeifliegens an den
Fotozellen 64 erfaßt wird. Über einen Analog-Digital-Wandler 52 wird die Zeit an den Rechner 53 zur Ermittlung
der Schleuderarbeit weitergeleitet.
In der Fig.8 ist in einem schematisch gehaltenen
Blockschaltbild eine Anlage zur Ermittlung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen
bzw. Konstruktionselementen dargestellt. Mit 24 und 25 sind hierbei die Dehnungsmeßstreifen an den Schlagfinnen
4 des U-förmigen Pendelhammers 5 eines Pendelschlagwerks 2 bezeichnet. 26 bezeichnet Dehnungsmeßstreifen
an einem Dynamometerstab 11, wie er auch aus F i g. 1 im Schema hervorgeht 13, 14 umfaßt sehematisch
die Einrichtung zur Messung des Bruchwegs bzw. der Hammergeschwindigkeit. Die von diesen Einrichtungen
ausgehenden Kennwerte werden über Verstärker 31,32,33,16 einem Vierkanal-Transientenspeieher
67 mit Digitalschnittstellen zugeleitet Das Kraft-Verformungs-Diagramm
bzw. die Kraft-Zeit-Diagramme werden dann direkt auf einem Oszilloskop 68 angezeigt
und/oder mittels eines X, V-Schreibers 69 bzw.
eines X, Y\, VrSchreibers 70 protokolliert
Der Digitalausgang 71 des Vierkanal-Transienten-Speichers 67 ist mit dem Rechner 53 gekoppelt, an den
sowohl ein Drucker 72 als auch ein Magnetband 73 angeschlossen sind. Mit Hilfe des Rechners 53 ist es
folglich möglich, Bruchkennwerte aus einem Kraft-Verformungs-Diagramm
heraus zu ermitteln. Der Digitaleingang des Vierkanal-Transientenspeichers 67 vom
Rechner 53 aus ist dabei mit 74 bezeichnet.
Ferner ist an den Rechner 53 über die Elektronik 10 das Potentiometer 8 zur Feststellung der Höhendifferenz
h\ — Λ2 angeschlossen, die über den Winkel φ ausgedrückt
werden kann. Sie dient zur Ermittlung der Schlagarbeit. Die Schlagarbeit kann ferner über die Geschwindigkeit
ermittelt werden, indem entweder die Einrichtung 13, 14 über Kabel 15, Verstärker 16 und
Elektronik 10 mit dem Rechner 53 oder ein Beschleunigungsaufnehmer
18 über Kabel 19 und Elektronik 10 mit dem Rechner 53 verbunden sind. Außerdem ist an
den Rechner 53 über eine Elektronik 23 eine Vorrichtung 20 angeschlossen, welche die Geschwindigkeit der
wegfliegenden Masse 21 anzeigt
Durch entsprechende Programmierung des Rechners 53 kann also über die von vornherein feststehenden Daten
getrennt jedoch gleichzeitig die Schlagarbeit und die Schleuderarbeit ermittelt die Gesamtarbeit durch
Korrektur der Schlagarbeit um den Betrag der Schleuderarbeit in Form der tatsächlichen Brucharbeit festgestellt
und über den Drucker 72 ausgegeben bzw. auf einem Magnetband 73 gespeichert werden. Gleichzeitig
kann die über das Kraft-Verformungs-Diagramrn ermittelte
Brucharbeit über den Rechner 53 mit der über die korrigierte Schlagarbeit ermittelten tatsächlichen
Brucharbeit verglichen und können somit Überprüfungen zwecks Absicherung der über die Vorrichtungen 8
und 20 ermittelten Bruchkennwerte durchgeführt werden.
Schließlich läßt sich über die Schlagfinnen 4 die Gültigkeit
des Schlagversuchs überprüfen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Prüfverfahren zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen
bzw. Konstruktionselementen, bei welchem an einem Prüfling die Schlagarbeit gemessen und diese
Schlagarbiet zwecks Ermittlung der tatsächlichen Brucharbeit um den Betrag der Schleuderarbeit korrigiert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß während des Schlagvorgangs die zur Ermittlung der
Schlagarbeit erforderlichen Zustandsgrößen und in demselben Versuch die Geschwindigkeit der weggeschleuderten
Masse sensorisch erfaßt und anschließend unter Berücksichtigung der bekannten oder ermittelten
Masse die Werte einer automatischen Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung
zwecks selbständiger Korrektur der Schlagarbeit um den Betrag der Schleuderarbeit auf die tatsächliche
Brucharbeit zugeleitet werden und dieser Kennwert bei Bedarf einer weiteren Auswertung und/
oder Verarbeitung zur Verfügung gestellt wird.
2. Prüfverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Ermittlung der tatsächlichen
Brucharbeit in an sich bekannter Weise der Kraftverlauf über dem Bruchweg während des
Bruchvorgangs sensorisch erfaßt und optisch sichtbar gemacht und/oder einer automatischen Meßwertauswertung
und/oder -verarbeitung zugeleitet wird.
3. Prüfverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Ermittlung der tatsächlichen
Brucharbeit zu dem Zeitpunkt, da der Prüfling mit der Schlagkraft beaufschalgt wird, die
Schlagkräfte an den Schlagfinnen sensorisch erfaßt und optisch sichtbar gemacht und/oder einer automatischen
Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung zugeleitet werden.
4. Prüfverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagarbeit über den Energieverlust
bzw. den Geschwindigkeitsabfall der Schlagmasse während des Bruchvorgangs ermittelt
wird.
5. Prüfverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschwindigkeitsabfall der
Schlagmasse während des Schlagvorgangs über die Beschleunigung ermittelt wird.
6. Prüfverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagarbeit über die potentielle
Energie der Schlagmasse vor und nach dem Schlag durch Winkelmessung ermittelt wird.
7. Prüfverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderarbeit über die kinetische
Energie der wegfliegenden Masse bestimmt wird.
8. Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen
bzw. Konstruktionselemente^ welche eine zwangsgeführte Schlagmasse und eine teilbare Spanneinheit
zur Festlegung des Prüflings aufweist, gekennzeichnet durch die Anordnung von Sensoren (13,14;
18) entlang des Wegs der Schlagmasse (5,36) und die Zuordnung eines Sensors (8) zur horizontalen Achse
(6, 40) der Schlagmasse (5, 36) zwecks Ermittlung ihrer Geschwindigkeit bzw. ihrer Beschleunigung
sowie ihrer Eingliederung in die Spanneinheit (11, 12; 39) bzw. der Anordnung entlang des Wegs der
wegfliegenden Masse (21, 41) zur berührungslosen
Messung der Geschwindigkeit der wegfliegendea
Masse(21.31).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren aus in Bewegungsrichtung
der Schlagmasse (5) im Abstand voneinander der Spanneinheit (11, 12) zugeordneten, durch die
nach dem Bruch des Prüflings (7) wegfliegenden Teile (12) der Spanneinheit (11, 12) mindestens mittelbar
beeinflußbaren Fotozellen (48,49; 54,55) gebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet,
daß die Fotozellen (48, 49) über eine Elektronik (23), die eine Triggerschaltung (50), eine
Zeitmeßeinrichtung (51) und einen Analog-Digital-Wandler (52) beinhaltet, an eine automatische Meßwertauswertung
und/oder -verarbeitung (53) angeschlossen sind.
11. Vorrich'.ung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die durch je eine Lichtquelle (56,
57) beaufschlagten Fotozellen (54, 55) über eine Elektronik (23), die eine Triggerschaltung (50), eine
Zeitmeßeinrichtung (51) und einen Analog-Digital-Wandler (52) beinhaltet, an eine automatische Meßwertauswertung
und/oder -verarbeitung (53) angeschlossen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet,
daß an die trennbaren Teile (12, 17) der Spanneinheit (H, 12; 37,42) ein sich parallel zur
Bewegungsrichtung der Schlagmasse (5,36) sowie in der gemeinsamen Ebene der Fotozellen (48, 49; 54,
55) erstreckender, begrenzt zwangsgeführter Draht (45) mit am freien Ende befindlichem Reflektor (47)
bzw. Unterbrecher (58) angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der
folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Flugbahn der wegfliegenden Masse (21,
41) eine Filmkamera (60) oder ein Fotoapparat und dieser bzw. diesem gegenüberliegend eine Meßfläche
(62) installiert sind, wobei die Filmkamera (60) bzw. der Fotoapparat durch ein in der horizontalen
Achse (6, 40) der Schlagmasse (5, 36) vorgesehenes Potentiometer (8) mit nachgeordneter Triggerschaltung
(61) aktivierbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Flugbahn
(63) der wegfliegenden Masse (21, 41) eine mit mehreren vertikal und horizontal gleichmäßig zueinander
versetzten lichtempfindlichen Fotozellen (64) bestückte Meßfläche (65) vorgesehen ist, die über
eine Elektronik (23), die eine Triggerschaltung (50), eine Zeitmeßeinrichtung (51) und einen Analog-Digital-Wandler
(52) beinhaltet, an eine automatische Meßwertauswertung und/oder -verarbeitung (53)
angeschlossen ist.
Die Erfindung betrifft einerseits ein Prüfverfahren zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig
beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Andererseits richtet sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von
stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
8.
Um das Schlagzugverhalten bzw. die Zähigkeit von
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813149986 DE3149986C2 (de) | 1981-12-17 | 1981-12-17 | Prüfverfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813149986 DE3149986C2 (de) | 1981-12-17 | 1981-12-17 | Prüfverfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3149986A1 DE3149986A1 (de) | 1983-07-14 |
| DE3149986C2 true DE3149986C2 (de) | 1985-05-23 |
Family
ID=6148972
Family Applications (1)
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| DE19813149986 Expired DE3149986C2 (de) | 1981-12-17 | 1981-12-17 | Prüfverfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von Bruchkennwerten von stoßartig beanspruchten Werkstoffen bzw. Konstruktionselementen |
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