DE3132933C2 - Verfahren zur Bestimmung der Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlagen - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung der Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-AnlagenInfo
- Publication number
- DE3132933C2 DE3132933C2 DE19813132933 DE3132933A DE3132933C2 DE 3132933 C2 DE3132933 C2 DE 3132933C2 DE 19813132933 DE19813132933 DE 19813132933 DE 3132933 A DE3132933 A DE 3132933A DE 3132933 C2 DE3132933 C2 DE 3132933C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ship
- winding
- magnetic field
- magnetic
- compensation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 title claims abstract description 56
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims abstract description 55
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims abstract description 13
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims abstract description 11
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 21
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 238000013178 mathematical model Methods 0.000 abstract description 9
- 238000005259 measurement Methods 0.000 abstract description 2
- 238000001514 detection method Methods 0.000 abstract 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- FVTCRASFADXXNN-SCRDCRAPSA-N flavin mononucleotide Chemical compound OP(=O)(O)OC[C@@H](O)[C@@H](O)[C@@H](O)CN1C=2C=C(C)C(C)=CC=2N=C2C1=NC(=O)NC2=O FVTCRASFADXXNN-SCRDCRAPSA-N 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000012886 linear function Methods 0.000 description 1
- 238000012067 mathematical method Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/02—Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
- G01R33/025—Compensating stray fields
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R17/00—Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
- G01R17/02—Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
- Measuring Magnetic Variables (AREA)
Abstract
Die Anmeldung befaßt sich mit einer Anordnung zur Bestimmung der zur Kompensation erforderlichen Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz(MES)-Anlagen mittels Meßsonden für die Erfassung des magnetischen Feldes nach Größe und Richtung und einer elektrischen Signalverarbeitungsanlage, in welche die Meßsignale der Sonden sowie zusätzlich Signale über die räumliche Lage des Objektes eingehen. Die Signalverarbeitungsanlage (4) enthält ein mathematisches Modell der magnetischen Wirkung der einzelnen MES-Wicklungen des Objektes (3) an den Raumpunkten, an denen sich die Meßsonden befinden, welches die Größe und Richtung der einzustellenden Wicklungsströme mit Hilfe der das Objekt (3) charakterisierenden Parameter als Ausgangssignale liefert.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der Druckschrift »Deutsche Minenräumvorschrift« Nr. 16,1946, insbesondere Seite 11, Abs. 2, ist es
bekannt, die magnetische Wirkung von Schiffen zu ermitteln, indem diese in magnetische Abschnitte unterleilt
und in einen Bereich gebracht weiden, der eine
Reihe von Meßsonden enthält, welche das magnetische Feld des Schiffes nach Größe und Richtung erfassen.
Wird das Schiff mit einer MKS-Anlage ausgerüstet, so
können in einem mehrsehrilligeit Probier-Verfahren die
Ströme in den Schut/wicklungcn so eingestellt werden,
daß die magnetische Wirkung des Schiffes nach außen minimal wird. Der zeitliche und damit kostenmäßige
Aufwand ist hoch und die Güte der Kompensation ist weitgehend vom Bediener abhängig.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zur Kompensation von Störmagnetfeldern aus der AT-PS 2 92 842 bekannt.
Hiermit soll eine genaue Messung der Stärke des magnetischen Erdfeldes und seiner Änderungen mit einem
Magnetometer erzielt werden. Zur Messung werden zwei Magnetometerköpfe (Sensoren) in unterschiedlichen
Abständen vom Baryzentrum, d. h. dem Schwerpunkt, des Störmagnetfeldes angeordnet Die
Ausgangsspannungen der Magnetometerköpfe werden in zwei Wegen einer Auswerteschaltung so umgeformt
daß Spannungen gewonnen werden, die dem Gesamtmagnetfeld, der Differenzfeldstärke und letztlich dem
zu messenden äußeren Magnetfeld proportional sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, welches eine genauere Kompensation des Schiffsmagnetfcldes
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angeführten Merkmale gelöst
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen zusammengestellt.
Nachstehend wird anhand eines Ausführungsbeispielcs
die Erfindung näher erläutert.
Fi g. 1 zeigt die Anordnung zur Bestimmung der zur Kompensation des magnetischen Eigenfeldes eines
Schiffes (Objektes 3) erforderlichen Wicklungsströme in
:io M ES-Anlagen, und zwar ist 1 der räumliche Bereich, in
dem sich ein aus Einzel-Meßsonden 2 bestehende Meßsondcnfeld und eine elektrische Signalverarbeitungsanlagc
4 sowie das zu kompensierende Schiff 3 mit seinen MES-Kompensationswicklungen 5 (MES-Wicklung 5)
befindet.
Die Meßsonden 2 sind hier unterhalb des zu kompensierenden
Schiffes angebracht, sie können sich auch seitlich bzw. über dem Schiff befinden.
Die Meßsonden 2 messen richtungsabhängig die Vertikal- bzw. Vertikal- und beide Horizontalkomponenten
des Magnetfcldes, das im allgemeinen aus einer Überlagerung des Magnetfeldes des Schiffes, des Magnetfeldes
der MES-Kompcnsaiionswicklungen und des Erdmagnetfeldes
besteht, sofern dieses nicht mit einer Hilfseinrichtung kompensiert ist.
F i g. 2 zeigt das Schiff 3, eine in dem Schiff befindliche MES-Kompensationswicklung 5, eine das Magnetfeld
des Schiffes messende Meßsondenzeile 6 mit den Meßsonden .Vl ... SN sowie eine schematische Darstellung
des Verlaufs des Magnetfeldes 7 des Schiffes 3 und des Magnetfeldes 8 der MES-Kompensationswicklung 5.
Auf der X-Achsc ist zusätzlich ein Raumpunkt (signifikanter Punkt 9) angegeben, der im folgenden näher erläutert
wird.
Die in der MES-Kompensationswicklung einzustellenden Wicklungsströme werden vorher in einem Rechner
so bestimmt, daß eine optimale Kompensation des Magnetfcldes des Schiffes erreicht wird, d. h. daß die
Amplitude des Magnetfeldes 7 des Schiffes 3 unter einer
bo vorbestimmten Schwelle bleibt.
Dieses wird mit Hilfe eines in der Signalvcrarbei-Hingsanlagc
4 befindlichen mathematischen Modells der magnetischen Wirkung der MES-Kompensationswicklungen
5 erreicht, das gcrätelcchnisch aus einer Z.usam-
br> menschaliiing von elektronischen Summier-, Integrierverstärkern
sowie logischen Vcrknüpfungselcmcnlcn bestehen kann, l'.s kann auch durch einen oder mehrere
Mikroprozessoren gebildet werden, deren Bcfchlsfolgc
verwendet werden kann. Eine weitere Möglichkeil besteht
darin, die magnetischen Wirkungen der MES-Kompensationswicklungen
durch magnetische Dipole angenähert zu beschreiben. Diese Dipole können auch durch Wicklungsströme und das erdmagnetische Feld
gesteuert werden, um die magnetischen Wirkungen der Materialien des Schiffes angenähert zu beschreiben.
Auch können geometrische Körper aus geeigneten Werkstoffen für die magnetischen Wirkungen des
Schiffsmaterials herangezogen werden. Schließlich kann das mathematische Modell so ausgebildet sein, daß
es sich den Veränderungen der magnetischen Verhältnisse selbst anpaßt.
Dieses mathematische Modell kann im einfachsten Fall als Übertragungsfunktion zwischen einer einzustellenden
Eingangsvariablen und der Wirkung des durch die MES-Kompensationswicklung fließenden Wicklungsstromes
beschrieben werden.
In Fig.3 ist diese Übertragungsfunktion symbolisch
durch das Kästchen FaIs Funktion
y = F ■ χ
mit χ als der Eingangsvariablen und y als der Ausgangsvariablen
dargestellt.
Die Eingangsvariable χ ist in diesem Fall ein in die
elektrische Signalverarbeitungsanlage 4 von außen eingegebener numerischer Wert bzw. ein Wert, der in der
elektrischen Signalverarbeitungsanlage 4 durch Itcration
oder andere mathematische Lösungsverfahren bei entsprechend vorgegebenen Grenzen des zulässige«;
Restmagnetfeides selbst berechnet wird, und den einzustellenden Wicklungsstrom darstellt.
Die Ausgangsvariable/gibt das zugehörige Magnetfeld der M ES-Kompensation wicklung an.
Die Übertragungsfunktion F beschreibt also den Zusammenhang zwischen Wicklungsstrom der MES-Kompensationswicklung
5 und dem von ihr erzeugten Magnetfeld 8.
Sie kann im einfachsten Fall eine lineare Funktion sein, die die Materialeigenschaften bzw. die Art der Anordnung
der Kompensationswicklung im zu kompensierenden Schiff und die davon abhängige Änderung der
Übertragungseigenschaften von denen einer Luftspule in Form von Korrekturfaktoren enthält.
Zur zusätzlichen Vereinfachung des mathematischen Modells kann sich die Übertragungsfunktion auf eine
richtige Wiedergabe des Verhaltens geeigneter signifikanter Raumpunkte 9 beschränken. Ein signifikanter
Raumpunkt kann z. B. der Ort sein, an dem ein Maximum des Feldverlaufs des Schiffes vorliegt oder ein
Raumpunkt, an dem der maximale Einfluß der MES-Kompensationswicklung vorliegt oder einfach die geometrische
Mitte der MES-Kompensationswicklung.
In diesem Fall wäre es mit Hilfe des mathematischen Modells nur notwendig, die magnetischen Restfelder an
diesem signifikanten Raumpunkt unter eine vorgegebene Schwelle bzw. auf Null zu kompensieren.
Wird das zu kompensierende Schiff mit mehr als einer MES-Kompensationswicklung ausgestattet, wie Fig.4
zeigt, so wird das mathematische Modell erweitert, wobei nach Fig. 5 für jede einzelne MES-Kompensalionswicklung
eine individuelle Übertragungsfunktion Fi
FN angesetzt wird und die Verknüpfung der Einflüsse einer Wicklung auf das Magnetfeld am On der anderen
Kompensationswicklung durch zusätzliche Übcriragungsfunktionen F12 bis FMN erfolgt.
Auch hier kann wiederum die Übertragungsfunktion auf die richtige Wiedergabe des Übertragungsverhaltens
bei den signifikanten Raumpunkten beschränkt sein.
Zusätzliche Übertragungsfunktionen werden auch benutzt um die Auswirkung einer z. B. in Vertikalrichtung wirkenden MES-Kompensationswicklungen auf die Horizontalkomponenlen des Feldes darzustellen.
Zusätzliche Übertragungsfunktionen werden auch benutzt um die Auswirkung einer z. B. in Vertikalrichtung wirkenden MES-Kompensationswicklungen auf die Horizontalkomponenlen des Feldes darzustellen.
Eine weitere Vereinfachung des mathematischen Modells ergibt sich dadurch, daß bei einer Anordnung von
ίο mehreren Kompensationswicklungen der Einfluß von
zu einem bestimmten Abschnitt weit entfernten MES-Kompensationswicklungen unberücksichtigt bleibt
In F i g. 4 ist ein zu kompensierendes Schiff 3 dargestellt,
das zwei MES-Kompensationswicklungen 5a und
is 5benthält, die in Vertikalrichtung wirken.
Das Magnetfeld des Schiffes 3 hat zwei oder mehrere Maxima. Es ist daher sinnvoll, die Maxima des Magnetfeldes
des Schiffes mit getrennten MES-Kompensationswicklungen 5a und 5b zu kompensieren.
In F i g. 5 ist der zugehörige prinzipielle Aufbau des mathematischen Modells anhand der Übertragungsfunktionen gezeigt. In diesem Fall ist das Schiff 3 in
einzelne magnetische Bereiche I0a und 10£(Fig. 4) zu
zerlegen und diese Bereiche für sich getrennt zu betrachten. Innerhalb dieser Bereiche wird das Verhalten
der Übertragungsfunktionen allein auf die signifikanten Raumpunkte 9a und 9b beschränkt. Als signifikante
Raumpunkte werden hier beispielsweise die Maxima des Magnetfeldes 7 des Schiffes 3 verwendet.
jo Die Auswirkungen der MES-Kompensationswicklungen 5a und 5b auf die Horizontalkomponenten des Magnetfeldes
sind hier nicht dargestellt.
Dem Bereich 10a des Schiffes 3 wird der signifikante Raumpunkt 9a zugeordnet.
r> Die Übertragungsfunktion Fl gibt die Abhängigkeit
des Magnetfeldes 8a der MES-Kompensationswicklung 5u von dem Wicklungsstrom an, der als numerischer
Wert einzustellen ist, am Orte des signifikanten Raumpunktes 9a. Die Übertragungsfunktion F12 stellt die
Abhängigkeit des Magnetfeldes am Orte des signifikanten Raumpunktes 9b vom Wicklungsstrom der MES-Kompensationswicklung
5a dar, d. h. die Auswirkung des Wicklungsstromes der MES-Kompensationswicklung 5a auf den Feldverlauf Sb unter MES-Kompensa-
Vi tionswicklungSb.
Die Übertragungsfunktion F2 gibt die Abhängigkeit des Magnetfeldes 86 der MES-Kompensationswicklung
5b von dem in MES-Kompensationswicklung 5b einzustellenden Wicklungsstrom an, bezogen auf den Ort des
so signifikanten Raumpunktes 96, die Übertragungsfunktion
F21 die Abhängigkeit des Magnetfeldes am Ort des signifikanten Raumpunktes 9a vom Wicklungsstrom der
MES-Kompensationswicklung 5 b.
Das gesamte Magnetfeld am Ort des jeweiligen signifikanten Raumpunktes ergibt sich dann durch geeignete Superposition der entsprechenden Einflüsse.
Das gesamte Magnetfeld am Ort des jeweiligen signifikanten Raumpunktes ergibt sich dann durch geeignete Superposition der entsprechenden Einflüsse.
Um das Magnetfeld des Schiffes zu kompensieren, werden innerhalb der elektrischen Signalverarbeitungsanlagc
4 die Eingangsvariablen des mathematischen
bo Modells derart eingestellt, daß die resultierenden Ausgangsvariablen,
d. h. die Magnetfelder am Orte der signifikanten Raumpunkte dem Magnetfeld des Schiffes
entsprechen, aber entgegengesetztes Vorzeichen haben.
Die Einstellung der Eingangsvariablen kann durch
h5 Itcration oder mittels anderer mathematischer Lösungsverfahren von Gleichungssystemen, wie z. B. dem
Gaußschen Algorithmus erfolgen.
Die Eingangsvariablen ν werden von der elektrischen
Signalverarbeitungsanlage 4 dargestellt und dem Schiff 3 übermittelt, wo eine manuelle oder automatische Einstellung
der Wicklungsströme erfolgt.
Zur Übermittlung der Daten kann eine elektrische
oder optische Verbindung (Lichtleiter) vorhanden sein.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
20
55
60
Claims (5)
1. Verfahren zur Bestimmung der Wicklungströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlagen zur
Konpensation des magnetischen Eigenfeldes eines Schiffes, bei dem Meßsonden für die Erfassung des
magnetischen Feldes des Schiffes nach Größe und Richtung verwendet werden und die Meßsignale der
Meßsonden als Eingangssignale einer elektrischen Signalverarbeitungsanlage zugeführt werden und
die Signalverarbeitungsanlage Ausgangssignale für die Größe und Richtung der für einen Kompensationszustand
einzustellenden Wicklungsströme für das Schiff liefert, dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Feld innerhalb der Schiffskanten in Bereiche mit bestimmten Raumpunkiea (9,9a.
9b), an denen sich die Meßsonden (2) befinden, unterteilt wird, daß für die in den einzelnen Bereichen
befindliche Kompensationswicklung (5, 5a, 5b) eine Übertragungsfunktion aufgestellt wird, die die Wirkung
der Kompensationswicklung (S, 5a, 5b) an den Raumpunkten (9,9a, 9b) angibt und daß die Wirkung
der Kompensationswicklung (5,5a, 5b)benachbarter
Bereiche durch jeweils eine weitere Übertragungsfunktion an dem jeweiligen gleichen Raumpunkt (9,
9a, 9b) überlagert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den an den einzelnen Raumpunkten
(9,9a, 9b) gemessenen Feldwerten (y). mit denen die Signalverarbeitungsanlage (4) beaufschlagt wird,
unter Verwendung der jeweiligen Übertragungsfunktionen durch Iteration, den Gauß'sehen Algorithmus
oder andere mathematische Lösungsverfahren der in den jeweiligen Kompensationswicklungen
einzustellende Wicklungsstrom ^berechnet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertrsgungsfunktioncn aus
der Wirkung magnetischer Dipole abgeleitet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Übertragungsfunktionen
die magnetischen Wirkungen der Materialien des Schiffes durch magnetische Dipole angenähert werden,
die von den Wicklungsströmen und dem Erdmagnetfeld gesteuert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsfunktionen aus
der Wirkung der Materialien des Schiffes abgeleitet werden, wobei das Schiff durch einfache geometrische
Körper aus entsprechenden Materialien angenähert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813132933 DE3132933C2 (de) | 1981-08-20 | 1981-08-20 | Verfahren zur Bestimmung der Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813132933 DE3132933C2 (de) | 1981-08-20 | 1981-08-20 | Verfahren zur Bestimmung der Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3132933A1 DE3132933A1 (de) | 1983-03-10 |
| DE3132933C2 true DE3132933C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=6139725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813132933 Expired DE3132933C2 (de) | 1981-08-20 | 1981-08-20 | Verfahren zur Bestimmung der Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3132933C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3403982A1 (de) * | 1984-02-04 | 1985-08-08 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren fuer eine stoerfeldgeregelte magnetische eigenschutzanlage (smes-anlage) |
| DE3614527A1 (de) * | 1986-04-29 | 1987-11-05 | Bundesrep Deutschland | Verfahren zur einstellung einer magnetischen eigenschutz (mes) - anlage zur kompensation des magnetischen stoerfeldes eines fahrzeuges, insbesondere schiffes |
| DE3620402A1 (de) * | 1986-06-18 | 1987-12-23 | Bundesrep Deutschland | Vorrichtung zum steuern einer magnetischen eigenschutz-(mes) anlage |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL9000163A (nl) * | 1990-01-23 | 1991-08-16 | Datawell Nv | Hoeksnelheidsmeter in combinatie met hoekstand uit magneetveld. |
| DE9013208U1 (de) * | 1990-09-18 | 1991-01-10 | Bundesamt für Wehrtechnik u. Beschaffung, 5400 Koblenz | Vorrichtung zur Kompensation des von Schiffseinbaugruppen verursachten magnetischen Störfeldes |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1591129A (de) * | 1968-10-17 | 1970-04-27 |
-
1981
- 1981-08-20 DE DE19813132933 patent/DE3132933C2/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3403982A1 (de) * | 1984-02-04 | 1985-08-08 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren fuer eine stoerfeldgeregelte magnetische eigenschutzanlage (smes-anlage) |
| DE3614527A1 (de) * | 1986-04-29 | 1987-11-05 | Bundesrep Deutschland | Verfahren zur einstellung einer magnetischen eigenschutz (mes) - anlage zur kompensation des magnetischen stoerfeldes eines fahrzeuges, insbesondere schiffes |
| DE3620402A1 (de) * | 1986-06-18 | 1987-12-23 | Bundesrep Deutschland | Vorrichtung zum steuern einer magnetischen eigenschutz-(mes) anlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3132933A1 (de) | 1983-03-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3443176C1 (de) | Verfahren zur Kalibrierung eines elektronischen Positionsgebers | |
| DE69013108T2 (de) | Gleichstromortungsmessanordnung. | |
| DE3727416C2 (de) | ||
| DE3727683A1 (de) | Koordinateneingabeeinrichtung | |
| DE102010031147A1 (de) | Erfassung eines metallischen oder magnetischen Objekts | |
| DE19628220A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Dicke einer oder mehrerer übereinanderliegender Schichten auf einem Substrat | |
| DE4334380A1 (de) | Verfahren zur Kalibrierung eines Sensors | |
| DE102015122154A1 (de) | Vorrichtung zur Feststellung externer magnetischer Streufelder auf einen Magnetfeldsensor | |
| DE2062841B2 (de) | Anordnung für die Auswertung von Bohrlochuntersuchungen | |
| DE3403982C2 (de) | ||
| CH683072A5 (de) | Verfahren zur Detektion von Faltwinkeln bei gefalteten Blechen, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Anwendung des Verfahrens. | |
| EP0141219B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Spurführung eines gleislosen Fahrzeuges | |
| DE3132933C2 (de) | Verfahren zur Bestimmung der Wicklungsströme in magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlagen | |
| DE102018115713A1 (de) | Verfahren, Vorrichtung und Anordnung zur Belastungsmessung an einem Testobjekt | |
| DE69214348T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Position des Randes eines metallischen Materials | |
| CH678090A5 (de) | ||
| EP0247367B1 (de) | Verfahren zur Einstellung einer magnetischen Eigenschutz (MES)-Anlage zur Kompensation des magnetischen Störfeldes eines Fahrzeuges, insbesondere Schiffes | |
| DE3500011C2 (de) | Verfahren zur geregelten Entmagnetisierung stabförmiger, ferromagnetischer und vergüteter Halb- oder Fertigfabrikate im laufenden Produktionsprozeß | |
| DE3313820C2 (de) | ||
| DE10131760A1 (de) | Verfahren zum Testen eines Sensors | |
| DE102005055905A1 (de) | Längenmessanordnung mit einem magnetischen Maßstab mit gegenläufiger Magnetisierung | |
| DE3879397T2 (de) | Vorrichtung zum erkennen eines magnetischen mediums. | |
| DE4205909A1 (de) | Muenzsortiervorrichtung und verfahren zu ihrer einstellung | |
| DE3036164A1 (de) | Laengenmesseinrichtung | |
| DE3409448C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TELEFUNKEN SYSTEMTECHNIK GMBH, 7900 ULM, DE |
|
| 8331 | Complete revocation |