DE3132580C2 - - Google Patents
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- DE3132580C2 DE3132580C2 DE19813132580 DE3132580A DE3132580C2 DE 3132580 C2 DE3132580 C2 DE 3132580C2 DE 19813132580 DE19813132580 DE 19813132580 DE 3132580 A DE3132580 A DE 3132580A DE 3132580 C2 DE3132580 C2 DE 3132580C2
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- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T17/086—Spring loaded brake actuators with emergency release device
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Federspeicherbremszylinder
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Durch die DE-OS 26 08 502 ist bereits ein Federspeicherbremszylinder
bekanntgeworden, der mit Ausnahme des Fehlens der Drehmomenten
abstützung dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 entspricht.
Derartige, in unterschiedlichen Ausführungsformen realisierte
Federspeicherbremszylinder ist zu eigen, daß bei normaler
Bremsbetätigung eine Relativbewegung zwischen dem drehbaren Teil des
Gewindespindeltriebes und einem am Gehäuse drehbar gelagerten,
hülsenförmigen Teil erfolgt, das über ein Schiebeprofil mit dem
drehbaren Teil des Gewindespindeltriebes drehfest verbunden ist und
das mittels eines als Lösevorrichtung ausgebildeten Tauchkolbens am
Gehäuse drehfest gehalten werden kann, der hierzu zwischen
Zahnflanken am Umfang des hülsenförmigen Teiles eingreift. Da der
Gewindespindeltrieb bei eingebremstem Zylinder mit einem Drehmoment
belastet ist, das über das Schiebeprofil und das hülsenförmige Teil
am Gehäuse abgefangen wird, und da bei jeder normalen Brems
betätigung eine Relativverschiebung zwischen dem Gewindespindeltrieb
und dem hülsenförmigen Teil stattfindet, entsteht hierbei im
Schiebeprofil Reibung und damit Verschleiß.
Die DE-OS 24 50 652 offenbart ebenfalls einen mit Ausnahme des
Fehlens der Drehmomentabstützung im wesentlichen den eingangs
genannten Merkmalen entsprechenden Federspeicherbremszylinder. Der
Spannkolben ist hierbei axial unverschieblich, aber drehbar mit der
Mutter gekoppelt; des weiteren ist am Spannkolben ein Schalthebel in
einer Radialebene schwenkbar angelenkt, der einerseits zur
drehfesten Kuppplung des Spannkolbens mit der Mutter in eine
Verzahnung der letzteren einrastbar ist und andererseits einen
radial verlaufenden Schlitz im Zylindergehäuse nach außen durchragt.
Für die Gewindespindel ist keinerlei Drehsicherung erkennbar. Das im
Bremszustand auftretende Drehmoment zwischen der hierbei zum Kolben
gekuppelten Mutter und der Gewindespindel kann zu unerwünschten
Verschraubungen des Gewindespindeltriebes durch Drehen wenigstens
eines seiner Teile und hierdurch zum Ausfall der Bremsenzuspannkraft
führen.
Mit der DE-OS 25 03 399 ist ein einschließlich der
Drehmomentabstützung dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
entsprechender Federspeicherbremszylinder bekannt geworden, bei
welchem die vorstehend erwähnte Reibung und der durch diese bedingte
Verschleiß vermieden werden. Dieser Federspeicherbremszylinder
benötigt jedoch eine Vielzahl von zum Teil komplizierten
Einzelteilen, so daß er sich in der praxis nicht durchsetzen konnte:
Die Drehmomentabstützung erfolgt hierbei von der gegen den Kolben
mittels wenigstens eines Axiallagers drehbar abgestützten Mutter
gegen einen auf dieser gelagerten Kupplungsring, wobei zwischen die
Mutter und den Kupplungsring ein weiteres Axiallager sowie eine
Einwegdrehkupplung eingeordnet sind. Der Kupplungsring ist über eine
axiale, schaltbare Klauenkupplung gegen eine Kupplungsmuffe
abstützbar, die von einer Feder in Schließrichtung der
Klauenkupplung belastet ist und welche eine axiale, drehfeste
Schiebeführung zur mit der Gewindespindel einstückigen Kolbenstange
aufweist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen funktionssicheren
Federspeicherbremszylinder gemäß der gattungsbildenden
DE-OS 25 03 399 anzugeben, der aus nur wenigen und robust
ausbildbaren Einzelteilen aufbaubar ist, ohne daß dabei eine
verschleißbedingende Reibung während der normalen Bremsungen
auftritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sowie Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Nun weisen bekannte Lösevorrichtungen den Nachteil auf, daß der
Kraftfluß zwischen der Speicherfeder und der Kolbenstange
schlagartig unterbrochen wird. Es sind daher in der Regel
Dämpfungseinrichtungen notwendig, mit denen die beim Lösen plötzlich
freiwerdende Energie der Speicherfeder vernichtet werden muß. Aus
der nachveröffentlichten EP-A 00 34 803 ist eine Lösevorrichtung mit
einer zwei von ihr mit Vorspannung umschlungene Teile kuppelnden
Friktionsfeder bekannt, deren Kupplungswirkung durch willkürliches
Aufdrehen eines Federendes aufhebbar ist. Bei einer erfindungs
gemäßen Lösevorrichtung ist es durch eine vorteilhafte Ausführung
der Sperrkupplung beispielsweise als Friktionsfederkupplung möglich,
ein dosiertes, allmähliches Notlösen zu erreichen.
Die Erfindung wird nachfolgend im einzelnen anhand von
Ausführungsbeispielen beschrieben, die in einer schematischen
Zeichnung veranschaulicht sind. Hierin zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine weitere Ausführung und
Fig. 3 eine dritte Ausführung nach der Erfindung, jeweils im
Schnitt.
In Fig. 1 ist das Gehäuse eines in Achsrichtung geschnittenen
Federspeicherbremszylinders mit 1 bezeichnet. Das Gehäuse 1 ist von
einem Deckel 2 verschlossen, an dem sich ein Satz Speicherfedern 3
abstützt; vereinfachend wird nachfolgend nur von der Speicherfeder 3
gesprochen. Die Speicherfeder 3 belastet einen Speicherfeder-
Spannkolben, im weiteren Spannkolben 4 genannt, der in dem Gehäuse 1
längs einer Kolbenstange 6 verschieblich angeordnet ist und der in
einer Umfangsnut einen Dichtungsring 5 trägt, der an der
Gehäuseinnenwand dichtend anliegt. In einer weiteren Kolbennut ist
ein zusätzlicher Dichtungsring 5′ angeordnet, der dichtend am Umfang
der Kolbenstange 6 anliegt.
Die zentrisch im Gehäuse 1 drehfest und axial verschieblich
gelagerte Kolbenstange 6 durchdringt mit ihrem vorderen Ende 7
druckdicht den Boden 1′ des Gehäuses 1, um auf eine Bremsvorrichtung
einzuwirken, die hier nicht näher dargestellt ist.
In Fig. 1 ist der Federspeicherbremszylinder in der gelösten Stellung
dargestellt. Zum Lösen des Federspeicherbremszylinders mittels
Druckmedium wird in den Raum 8 des Zylinders zwischen dem Boden 1′
und dem Spannkolben 4 über einen nicht dargestellten
Druckmittelanschluß das Druckmedium eingeleitet.
Zum Notlösen des Federspeicherbremszylinders bei ausgefallenem bzw.
nicht vorhandenem Druckmedium ist eine mechanische Lösevorrichtung
vorhanden. Hierzu ist ein rückwärtiger Abschnitt der Kolbenstange 6
als eine Gewindespindel 9 mit einem nicht-selbsthemmenden Gewinde
ausgebildet. Mit der Gewindespindel 9 ist eine Mutter 10
verschraubt. Die Gewindespindel 9 und die Mutter 10 bilden einen
Gewindespindeltrieb 9, 10. Der Spannkolben 4 ist zentrisch auf der
von der Speicherfeder 3 belasteten Seite mit einem rohrförmigen
Ansatz 11 versehen. Aus Montagegründen ist der rohrförmige Ansatz 11
durch eine rohrartige Verlängerung 12 verlängert, die fest mit dem
Ansatz 11 verbunden ist und verschieblich durch eine Öffnung 13 im
verbreiterten Mittelabschnitt 2′ des Deckels 2 geführt ist. Am
flanschartigen Ende 15 der Verlängerung 12 ist die Mutter 10 über
ein Lager 16 drehbar gelagert. Das rückwärtige Ende 15 der
Verlängerung 12 besitzt eine als zylindrische Umfangsfläche
ausgebildete Kupplungsfläche 18, die an eine ebenfalls als
zylindrische Umfangsfläche ausgebildete Kupplungsfläche 17 der
Mutter 10 anschließt. Die Durchmesser der Kupplungsflächen 17 und 18
sind im wesentlichen gleich groß und etwas größer als der
Innendurchmesser einer entspannten Friktionsfeder 20, die ein
schaltbares Ende 19 und ein nichtschaltbares Ende besitzt. Das als
Betätigungszapfen 19′ radial nach außen abgebogene, schaltbare Ende
19 der Friktionsfeder 20 übergreift mit mehreren Windungen unter
Vorspannung die Kupplungsfläche 17 der Mutter 10. Das
nichtschaltbare Ende der Friktionsfeder 20 übergreift mit mehreren
Windungen ebenfalls unter Vorspannung die Kupplungsfläche 18 am Ende
15 der Verlängerung 12. Dabei kann dieses Ende lediglich
kraftschlüssig auf der Kupplungsfläche 18 festliegen, es kann aber
auch in einer Ausnehmung der Verlängerung 12 formschlüssig
festgehalten sein.
Aufgrund der Federvorspannung, mit der die Friktionsfeder 20 mit
ihren beiden Enden die Kupplungsflächen 17 und 18 übergreift, ist
die Mutter 10 bei normaler Bremsbetätigung in ihrer einen
Drehrichtung drehfest an der Verlängerung 12 gehalten, während sie
in der entgegengesetzten, anderen Drehrichtung über das Lager 16
drehbar am Ende 15 der Verlängerung 12 gelagert ist. Die
Friktionsfeder 20 ist damit eine die Drehbewegung der Mutter 10
gegenüber dem Spannkolben 4 und der Gewindespindel 9 in ihrer einen
Drehrichtung sperrende und in ihrer entgegengesetzten, anderen
Drehrichtung freigebende, schaltbare Kupplung. Mit anderen Worten
handelt es sich um eine schaltbare Sperrkupplung, die einen Freilauf
einschließt. Zum willkürlichen Schalten der Sperrkupplung ist eine
Schaltvorrichtung 25 vorgesehen, die im Beispielsfalle als ein
hülsenförmiger Körper ausgebildet ist, der an seinem offenen Ende
drehbar am Deckel 2 gelagert ist und dabei die Friktionsfeder 20
zwischen der Mutter 10 und dem Ende 15 der Verlängerung 12
übergreift. Innenseitig besitzt die Schaltvorrichtung 25 eine in
Achsrichtung verlaufende Nut 22, in die der Betätigungszapfen 19′
der Friktionsfeder 20 verschieblich eingreift. Die Nut 22 bildet
damit eine Schaltfläche, an der der Betätigungszapfen 19′ anliegt,
wenn die Schaltvorrichtung 25 in der einen Drehrichtung zum Lösen
der Friktionsfeder 20 von der Kupplungsfläche 17 der Mutter 10
gedreht wird, in welcher Drehrichtung das schaltbare Ende 19 der
Friktionsfeder 20 durch die Mitnahme des Betätigungszapfens 19′ im
Durchmesser aufgeweitet wird.
Zur drehfesten Kupplung der Kolbenstange 6 und der mit ihr
einstückigen Gewindespindel 9 mit dem Spannkolben 4 ist zwischen dem
Ansatz 11 und einem weiteren Abschnitt der Kolbenstange 6 ein
axiales Schiebeprofil 23 vorgesehen. Im Beispielsfalle wird das
Schiebeprofil 23 von einem Rohrstück 24 gebildet, das auf der
Kolbenstange 6 drehfest gehalten ist und das an seinem Außenumfang
ein nichtzylindrisches Profil aufweist, in das ein entsprechendes
Innenprofil an einem radial nach innen vorspringenden Teil 26 der
Verlängerung 12 eingreift. Das Schiebeprofil 23 erstreckt sich über
eine Länge entsprechend dem Hub des Spannkolbens 4 zwischen seiner
die Speicherfeder 3 spannenden Stellung und seiner entspannten
Stellung bei Anlage am Boden 1′. Das Schiebeprofil 23 dient zugleich
als Drosselstelle einer Dämpfungseinrichtung 27, die nicht zur
Erfindung gehört und daher nicht weiter beschrieben wird.
Durch das Schiebeprofil 23 ist also die Kolbenstange 6 und damit
auch die Gewindespindel 9 undrehbar zum Spannkolben 4 gehalten, und
durch die Friktionsfeder 20 ist die drehbare Mutter 10 zum
Spannkolben 4 in ihrer Drehmomentrichtung relativ zur Gewindespindel
9 bei eingebremstem Federspeicherbremszylinder gesperrt. Das
Drehmoment der Gewindespindel 9 wird also nicht über das Gehäuse 1,
sondern, innherhalb des Systems "Kolben - Kolbenstange" abgestützt.
Dabei bewegen sich bei einer normalen Bremsbetätigung der
Spannkolben 4, Kolbenstange 6, der Gewindespindeltrieb 9, 10 zusammen
mit der von der Friktionsfeder 20 gebildeten Sperrkupplung
miteinander. Es tritt keine Relativbewegung zwischen einer
Drehsicherung für die Gewindespindel 9 bzw. Mutter 10 dienenden
Teilen auf, so daß hierdurch auch keine Reibung und kein Verschleiß
entstehen kann.
Bei einer normalen Bremsbetätigung bewegt sich der Betätigungszapfen
19′ der Friktionsfeder 20 in der Nut 22 der am Deckel 2 drehbar
gelagerten Schaltvorrichtung 25. Es ist klar, daß die
Schaltvorrichtung 25 auch an der Verlängerung 12 drehbar gelagert
sein kann, sie demgemäß die normalen Brems- und Lösebewegungen des
Spannkolbens 4 mitmacht, ohne daß eine Relativbewegung zwischen dem
Betätigungszapfen 19′ und der Schaltvorrichtung 25 auftritt. Die Nut
22 kann hierbei entfallen. Die Schaltvorrichtung 25 ist weitgehend
reibungsfrei am Deckel 2 drehbar gelagert, damit durch das
Drehmoment, das die Speicherfeder 3 auf den Spannkolben 4 abgibt,
die Friktionsfeder 20 nicht zur Unzeit geschaltet wird. Dreht sich
der Spannkolben 4 unter der Wirkung des von der Speicherfeder 3
abgegebenen Drehmomentes relativ zur Kolbenstange 6, so dreht sich
auch die Friktionsfeder 20 und über den Betätigungszapfen 19′ folgt
die Schaltvorrichtung 25 dieser Drehbewegung ohne zu schalten. Die
Lager zur Lagerung der Schaltvorrichtung 25 im Deckel 2 sind der
Einfachheit halber in Fig. 1 nicht dargestellt.
Der Federspeicherbremszylinder nach Fig. 1 arbeitet wie folgt:
Der Federspeicherbremszylinder ist in der Lösestellung dargestellt,
in der der Raum 8 mit Druckluft beaufschlagt ist. Zum Anlegen der
Bremse wird der Raum 8 entlüftet. Die Speicherfeder 3 dehnt sich aus
und drückt den Spannkolben 4 nach links. Der Kraftfluß über den
Spannkolben 4 zur durch das Schiebeprofil 23 gegen Verdrehen
gesicherten Kolbenstange 6, über die mit der Kolbenstange 6
einstückige Gewindespindel 9 und die mit dieser in Eingriff
befindliche, durch die Friktionsfeder 20 in Richtung des
auftretenden Drehmomentes gesperrte Mutter 10, ist gesichert.
Zusammen mit dem Spannkolben 4 bewegt sich daher das System
Kolbenstange 6, Gewindespindel 9, Mutter 10 und Friktionsfeder 20
ebenfalls als Ganzes nach links. Damit bewegt sich auch der
Betätigungszapfen 19′ in der Nut 22 der Schaltvorrichtung 25 ohne
nennenswerte Reibung nach links, während die Schaltvorrichtung 25
selbst am Deckel 2 gehalten zurückbleibt.
Zum normalen Lösen der Bremse wird der Raum 8 wieder mit Druckmedium
beaufschagt. Der vorstehend angegebene Kraftfluß zwischen dem
Spannkolben 4 und der Kolbenstange 6 bleibt weiterhin über die
Friktionsfeder 20 gesichert, so daß der Bewegung des Spannkolbens 4
nach rechts zurück in seine Lösestellung auch die Kolbenstange 6,
die Gewindespindel 9, die Mutter 10 und die Friktionsfeder 20
folgen.
Befindet sich der Spannkolben 4 in seiner Bremsstellung und soll bei
fehlender Druckbeaufschlagung eine Notlösung vorgenommen werden, so
ist der Kraftfluß zwischen dem Spannkolben 4 und der Kolbenstange 6
mit der Schaltvorrichtung 25 zu unterbrechen, wozu ein Drehen der
Schaltvorrichtung 25 unter Mitnahme des Betätigungszapfens 19′ in
Richtung einer Aufweitung des auf der Kupplungsfläche 17 der Mutter
10 aufliegenden Endes 19 der Friktionsfeder 20 erfolgt. Die damit
zum Spannkolben 4 freikommende Mutter 10 vermag sich daher in
Drehmomentrichtung und in Verschraubungsrichtung auf der
Gewindespindel 9 nach links zu drehen, bis die Kolbenstange 6
kraftfrei ist, die sich hierbei relativ zum Spannkolben 4 in ihre in
Fig. 1 gezeigte Lösestellung nach rechts verschiebt.
Soll anschließend an eine Notlösung der Spannkolben 4 entgegen der
Kraft der Speicherfeder 3 in seine Lösestellung nach rechts
zurückbewegt werden, so ist - sofern das Druckmittel wieder
vorhanden ist - der Raum 8 wieder mit dem Druckmittel zu
beaufschlagen. Hierbei vermag sich die Mutter 10 relativ zur
Verlängerung 12 zu drehen, und zwar in Freilaufrichtung der
Friktionsfeder 20 bzw. in der Drehrichtung, die der Drehrichtung
beim Notlösevorgang des Federspeichers entgegengesetzt ist. Bei
dieser Drehbewegung der Mutter 10 wird die Schaltvorrichtung 25 über
den Betätigungszapfen 19′ in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht.
Hierzu ist es vorteilhaft, wenn das nicht schaltbare Ende der
Friktionsfeder 20 formschlüssig an der Verlängerung 12 festliegt.
Die Kolbenstange 6 kann aber nach einer Notlösung auch mechanisch
aus ihrer Lösestellung wieder in die Bremsstellung gebracht werden,
sofern kein Druckmedium vorhanden ist. Hierzu ist in der
Schaltvorrichtung 25 eine in Fig. 1 nicht gezeigte, zentrale Öffnung
vorgesehen, durch die eine Verlängerung der Mutter 10 geführt ist.
Diese Verlängerung ist mit einem Vier- oder Sechskant zum Angriff
eines Drehwerkzeuges versehen, mit welchem die Mutter 10 unter
entsprechendem Kraftaufwand in Freilaufrichtung der Friktionsfeder
20 von Hand gedreht wird, um dadurch die Kolbenstange 6 axial in
Bremsrichtung zu verschieben und im gleichen Maße die Speicherfeder
3 zu spannen. Zur Reduzierung der Handkraft kann die Betätigung auch
über ein nicht selbsthemmendes Getriebe erfolgen.
Die Fig. 2 zeigt einen weiteren erfindungsgemäßen Federspeicher
bremszylinder mit einer gehäusefreien Drehmomentabstützung zwischen
dem Spannkolben 4 und der Kolbenstange 6 in Verbindung mit einer
mechanischen Lösevorrichtung, die zum Vermeiden einer Dämpfungs
vorrichtung im Falle eines Notlösens ein beliebig langsames Lösen
des eingebremsten Federspeicherbremszylinders mit geringem
Kraftaufwand erlaubt.
Der Federspeicherbremszylinder nach Fig. 2 ist hinsichtlich des
Gehäuses 1 mit Boden 1′, Deckels 2, Speicherfeder 3, Spannkolbens 4,
Dichtringen 5 und 5′ und der Kolbenstange 6 mit Ende 7 wie diejenige
nach Fig. 1 aufgebaut, so daß sich weitere Erläuterungen hierzu
erübrigen.
Der Spannkolben 4 ist mit dem rohrförmigen Ansatz 11 fest verbunden,
der aus Montagegründen durch die rohrartige Verlängerung 12
verlängert ist, die durch die zentrale Öffnung 13 im erweiterten
Mittelabschnitt 2′ des Deckels 2 axial verschieblich geführt ist. Am
abgesetzten Ende 15 der Verlängerung 12 ist mittels des Lagers 16
die Mutter 10 drehbar gelagert, die mit ihrem Gewinde in das
nicht selbsthemmende Gewinde der Gewindespindel 9 eingreift, die mit
der Kolbenstange 6 einstückig ist.
Die zylindrische Kupplungsfläche 18 am Ende der Verlängerung 12 und
die unmittelbar anschließende, Zylindrische Kupplungsfläche 17 an
der Mutter 10 weisen im wesentlichen den gleichen Durchmesser auf,
der etwas größer ist als der Innendurchmesser der entspannten
Friktionsfeder 20, die mit ihrem einen, schaltbaren Ende mit
mehreren Windungen die Kupplungsfläche 18 unter Vorspannung
übergreift, während das nicht schaltbare Ende der Friktionsfeder 20
mit ihren Windungen unter Vorspannung die Kupplungsfläche 17 der
Mutter 10 übergreift. Im Beispielsfalle ist das nicht schaltbare
Ende in einer Ausnehmung 10′ der Mutter 10 formschlüssig
festgehalten. Es kann aber auch eine kraftschlüssige Anlage des
nicht schaltbaren Friktionsendes auf der Mutter 10 ausreichend sein.
Das schaltbare Friktionsfederende ist als Betätigungszapfen 19′
radial nach außen abgebogen. Am Deckel 2 ist die Schaltvorrichtung
25 drehbar gelagert, wobei das zugehörige Lager der Einfachheit
halber nicht dargstellt ist. Die hülsenartig ausgebildete
Schaltvorrichtung 25 übergreift die Friktionsfeder 20. Die
Schaltvorrichtung 25 besitzt eine Verlängerung in der Gestalt
eines Schaltarmes, der einen Schlitz 43 aufweist, in den der
Betätigungszapfen 19′ der Friktionsfeder 20 eingreift. Der
geschlitzte Schaltarm der Schaltvorrichtung 25 findet in einer
ringförmigen Ausnehmung des Deckels 2 Platz, die an die Öffnung 13
anschließt. Zum Schalten der Friktionsfeder 20 wird die
Schaltvorrichtung 25 unter Mitnahme des Betätigungszapfens 19′
gedreht.
Der Ansatz 11 ist mit einem profilierten Abschnitt 3B versehen, der
in ein Schiebeprofil 37 an einem Rohrstück 39 angreift, das auf der
Kolbenstange 6 fest ist. Das Schiebeprofil 37 zwischen dem
Spannkolben 4 und der Kolbenstange 6 entspricht dem Schiebeprofil 23
in Fig. 1 und hat demzufolge die Aufgabe, das Drehmoment der
Gewindespindel 9 bei eingebremstem Federspeicherbremszylinder nicht
am Gehäuse 1, sondern zwischen dem Spannkolben 4 und der
Kolbenstange 6 abzustützen. Das Schiebeprofil 37 ist jedoch in
Änderung zu Fig. 1 kein Teil einer Dämpfungseinrichtung.
Die Sperrkupplung in der Gestalt der Friktionsfeder 20 ist wie in
Fig. 1 zwischen der Mutter 10 und der am Spannkolben 4 festen
Verlängerung 12 angeordnet. Auf diese Weise wird bei normaler
Bremsbetätigung die Kolbenstange 6 zusammen mit dem Spannkolben 4,
der Friktionsfeder 20 und der durch die Friktionsfeder 20 zum
Spannkolben 4 drehgesicherten Mutter 10 axial relativ zum Gehäuse 1
verschoben, wobei die am Gehäuse 1 drehbare Schaltvorrichtung 25
ortsfest bleibt. Eine Reibung und eine verschleißbehaftete
Relativbewegung zwischen der Kolbenstange 6 und einem am Gehäuse 1
drehfesten Kupplungsteil wird dabei ebenso wie beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 vermieden. Dies gilt auch für den
Betätigungszapfen 19′ der Friktionsfeder 20, der bei normaler
Bremsbetätigung - ohne daß auf ihn ein Moment einwirkt - im Schlitz
43 des Betätigungsarmes der Schaltvorrichtung 25 frei verschieblich
ist.
Die Schaltvorrichtung 25 läßt sich auch an der Verlängerung 12
lagern, wodurch eine Verschiebbarkeit des Betätigungszapfens 19′ in
dem Schlitz 43 des Betätigungsarms der Schaltvorrichtung 25 nicht
mehr vorgesehen sein muß. Die axial feste Lagerung der
Schaltvorrichtung 25 kann jedoch besonders vorteilhaft sein.
Der in der Lösestellung dargestellte Federspeicherbremszylinder nach
Fig. 2 arbeitet im wesentlichen wie derjenige nach Fig. 1, so daß sich
eine ins einzelne gehende Beschreibung erübrigt.
Beim Bremsen ist der Kraftfluß über Spannkolben 4 zur durch das
Schiebeprofil 37 gegen Verdrehen gesicherten Kolbenstange 6 über die
mit der Kolbenstange 6 einstückige Gewindespindel 9 und die mit
dieser in Eingriff befindliche, an der Verlängerung 12 drehbar
gelagerte, aber durch die Friktionsfeder 20 in Drehmomentrichtung
gesperrte Mutter 10 gesichert.
Befindet sich der Spannkolben 4 in seiner nach links vorgeschobenen
Bremsstellung und soll bei nicht vorhandenem Druckmedium eine
Notlösung vorgenommen werden, dann wird der Kraftfluß zwischen dem
Spannkolben 4 und der Kolbenstange 6 mit der Schaltvorrichtung 25
unterbrochen. Da jedoch im Unterschied zu der Ausführung nach Fig. 1
das schaltbare Ende der Friktionsfeder 20 nicht mit Vorspannung über
die Kupplungsfläche 17 der Mutter 10, sondern mit Vorspannung über
die Kupplungsfläche 18 an der Verlängerung 12 angreift, wird der
vorstehend angegebene Kraftfluß zwischen dem Spannkolben 4 und der
Kolbenstange 6 bei einer Drehung der Schaltvorrichtung 25 in
Drehmomentrichtung der Spindel 9 nicht schlagartig unterbrochen.
Vielmehr geht die Friktionsfeder 20 in dem Maße, wie ihr schaltbares
Ende durch Mitnahme des Betätigungszapfens 19′ in Drehmomentrichtung
bei einer kleinen Drehbewegung der Schaltvorrichtung 25 aufgeweitet
und damit die Sperre der Mutter 10 zur Verlängerung 12 aufgehoben
wird, selbsttätig sofort wieder in ihre Sperrstellung zurück, indem
die Mutter 10 zusammen mit dem nicht schaltbaren Ende der
Friktionsfeder 20 in Drehmomentrichtung der Bewegung der
Schaltvorrichtung 25 unmittelbar nachfolgt:
Die Friktionsfeder 20, die an ihrem schaltbaren Ende durch die
Drehbewegung der Schaltvorrichtung 25 in Drehmomentrichtung
aufgeweitet wird und damit die Kupplungsfläche 18 an der
Verlängerung 12 freigibt, zieht sich selbsttätig wieder in ihre
Sperrstellung, da die drehmomentbelastete Mutter 10 bei
unterbrochener Sperre zur Verlängerung 12 sich mit dem auf der
Kupplungsfläche 17 der Mutter 10 festliegenden, nicht schaltbaren
Ende der Friktionsfeder 20 in Drehmomentrichtung selbsttätig zu
drehen vermag, bis die Sperre zur Verlängerung 12 wieder hergestellt
ist.
Auf diese Weise kann am eingebremsten Federspeicherbremszylinder
nach Fig. 2 eine Notlösung ohne nennenswerten Kraftaufwand von Hand
durch Drehen der Schaltvorrichtung 25 in Drehmomentrichtung beliebig
langsam durchgeführt werden.
Beim Wiederbeaufschlagen des Sperrkolbens nach einer Notlösung
laufen Vorgänge wie zu Fig. 1 beschrieben ab. Die Mutter 10 dreht
sich dabei in Freilaufrichtung der Friktionsfeder 20 unter Mitnahme
der Schaltvorrichtung 25 über den Betätigungszapfen 19′. Die
Schaltvorrichtung 25 wird auf diese Weise wieder in ihre
Ausgangslage zurückgedreht. Damit sie jeweils in die gleiche
Ausgangslage zurückgedreht wird, ist es vorteilhaft, wenn das nicht
schaltbare Ende der Friktionsfeder 20 formschlüssig an der Mutter 10
festliegt.
Die Kolbenstange 6 kann aber nach einer Notlösung auch mechanisch
aus ihrer Lösestellung wieder in die Bremsstellung gebracht werden,
sofern kein Druckmedium vorhanden ist. Hierzu ist - entsprechend wie
auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 - in der
Schaltvorrichtung 25 eine nicht gezeigte zentrale Öffnung
vorzusehen, durch die eine Verlängerung der Mutter 10 geführt ist.
Diese Verlängerung ist als Vier- oder Sechskant ausgebildet. Damit
kann die Mutter 10 unter Zuhilfenahme eines Drehwerkzeuges in
Freilaufrichtung von Hand gedreht werden, um dadurch die
Kolbenstange 6 in Bremsrichtung zu verschieben und in gleichem Maße
die Speicherfeder 3 zu spannen.
In Fig. 3 ist ein weiterer Federspeicherbremszylinder nach der
Erfindung im Schnitt dargestellt, der dem Federspeicherbremszylinder
nach Fig. 2 ähnlich ist. Der wesentliche Unterschied der Ausführung
nach Fig. 3 gegenüber derjenigen nach Fig. 2 besteht darin, daß die
Gewindespindel 9 nach Fig. 3 drehbar und axial verschiebbar im
Spannkolben 4 gelagert ist und damit nicht einstückig mit der
Kolbenstange 6 ist, wogegen die Mutter 10 des Gewindespindeltriebes
9, 10 drehfest am rohrförmigen Ansatz 11 des Spannkolbens 4 gehalten
ist. Die Gewindespindel 9 ist durch eine Stange 21 mit einem
Schiebeprofil 28 verlängert, in das das Profil an einem
hülsenförmigen Teil 14 axial verschieblich eingreift, das an der
Verlängerung 12 drehbar gelagert ist.
Das hülsenförmige Teil 14 ist, entsprechend wie in Fig. 2 die Mutter
10 des Gewindespindeltriebes 9, 10, über die Friktionsfeder 20 zur
Verlängerung 12 gesperrt. Dabei liegt auch hier das schaltbare Ende
der Friktionsfeder 20 mit dem als Betätigungszapfen 19′
ausgebildeten Federende unter Vorspannung auf der zylindrischen
Kupplungsfläche 18 der Verlängerung 12, während das nicht schaltbare
Ende der Friktionsfeder 20 unter Vorspannung auf der zylindrischen
Kupplungsfläche 17 des drehbaren Teiles des Gewindespindeltriebes,
hier des mit der Gewindespindel 9 drehbaren, hülsenförmigen Teiles
14, festliegt. Dabei ist es auch hier vorteilhaft, wenn das nicht
schaltbare Ende der Friktionsfeder 20 am hülsenförmigen Teil 14
formschlüssig festliegt, damit, analog wie bei der Ausführung nach
Fig. 2, die Schaltvorrichtung 25 nach einer Notlösung des
Federspeichers über den Betätigugnszapfen 19′ wieder in ihre
Ausgangsstellung zurückgedreht werden kann.
Während also bei der Ausführung nach Fig. 2 die Gewindespindel 9 über
das Schiebeprofil 37 drehfest zum Spannkolben 4 und relativ zu
diesem axialverschieblich ausgebildet ist und dafür die Mutter 10 am
Spannkolben 4 drehbar gelagert ist, ist bei der Ausführung nach
Fig. 3 die Mutter 10 am Spannkolben 4 drehfest gehalten und die
Gewindespindel 9 ist drehbar und axialverschieblich ausgebildet.
Nach Fig. 3 ist damit die Drehbewegung der Gewindespindel 9 über das
hülsenförmige Teil 14 durch die Friktionsfeder 20 zum Spannkolben 4
sperrbar, während nach Fig. 2 die Mutter 10 über die Friktionsfeder
20 zum Spannkolben 4 sperrbar ist.
Auch bei der Ausführung nach Fig. 3 erfolgt - entsprechend zu Fig. 2 -
die Momentenabstützung nicht am Gehäuse 1, sondern über das
Schiebeprofil 28 zwischen der Gewindespindel 9 bzw. der mit dieser
einstückigen Stange 21 und dem über die Friktionsfeder 20 zum
Spannkolben 4 gesperrten, hülsenförmigen Teil 14. Entsprechend zur
Ausführung nach Fig. 2 wird das schaltbare Ende der Friktionsfeder 20
zum mechanischen Lösen des eingebremsten Federspeicherbrems
zylinders durch eine Drehbewegung an der Schaltvorrichtung 25 in
Drehmomentrichtung der Gewindespindel 9 aufgeweitet, um die
Kupplungsfläche 18 der Verlängerung 12 freizugeben. Damit vermag
sich das Teil 14 mit der Friktionsfeder 20 und der Gewindespindel 9
in Drehmomentrichtung zu drehen, bis das Teil 14 wieder zur
Verlängerung 12 gsperrt ist. Hierbei verschiebt sich die
Gewindespindel 9 über das Schiebeprofil 28 relativ zum Teil 14 in
Löserichtung. Mit anderen Worten folgt das Teil 14 beim mechanischen
Lösen des eingebremsten Federspeicherbremszylinders der Drehbewegung
der Schaltvorrichtung 25 unmittelbar nach, so daß auch beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der Federspeicher beliebig langsam
mit geringem Kraftaufwand von Hand gelöst werden kann. Entsprechend
der Steigerung des nicht-selbsthemmenden Gewindes des
Gewindespindeltriebes 9, 10 müssen ein oder mehrere Umdrehungen der
Schaltvorrichtung ausgeführt werden, bis der Federspeicher voll
gelöst ist.
Es ist dabei besonders vorteilhaft, daß in beiden Fällen nach den
Ausführungsbeispielen in Fig. 2 und 3 beim mechanischen Lösen des
Federspeicherbremszylinders die Lösestellung beliebig gewählt werden
kann. Das heißt, der Federspeicherbremszylinder kann - je nach
Wunsch - vollständig gelöst oder auch nur teilweise gelöst werden,
so daß die Bremse mit einer entsprechend verringerten Kraft in der
Bremsstellung verbleibt.
In Fig. 3 ist zwischen einem radial nach außen abgebogenen Flansch
42 der Schaltvorrichtung 25 und einer Ausnehmung im Deckel 2 eine
Lagerung 41 für die Schaltvorrichtung 25 angedeutet. Die
einwandfreie Lagerung der Schaltvorrichtung 25 ist notwendig, damit
die Friktionsfeder 20 nicht über ihren Betätigungszapfen 19′ in dem
Schlitz 43 der Schaltvorrichtung 25 zur Unzeit geschaltet wird.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
1′ Boden
2 Deckel
2′ Mittelabschnitt
3 Speicherfelder
4 Spannkolben
5 Dichtungsring
5′ Dichtungsring
6 Kolbenstange
7 Ende
8 Raum
9 Gewindespindel
10 Mutter
10′ Ausnehmung
9, 10 Gewindespindeltrieb
11 Ansatz
12 Verlängerung
13 Öffnung
14 Teil
15 Ende
16 Lager
17 Kupplungsfläche
18 Kupplungsfläche
19 Ende
19′ Betätigungszapfen
20 Friktionsfeder
21 Stange
22 Nut
23 Schiebeprofil
24 Rohrstück
25 Schaltvorrichtung
26 Teil
27 Dämpfungseinrichtung
28 Schiebeprofil
37 Schiebeprofil
38 Abschnitt
39 Rohrstück
41 Lagerung
42 Flansch
43 Schlitz
1′ Boden
2 Deckel
2′ Mittelabschnitt
3 Speicherfelder
4 Spannkolben
5 Dichtungsring
5′ Dichtungsring
6 Kolbenstange
7 Ende
8 Raum
9 Gewindespindel
10 Mutter
10′ Ausnehmung
9, 10 Gewindespindeltrieb
11 Ansatz
12 Verlängerung
13 Öffnung
14 Teil
15 Ende
16 Lager
17 Kupplungsfläche
18 Kupplungsfläche
19 Ende
19′ Betätigungszapfen
20 Friktionsfeder
21 Stange
22 Nut
23 Schiebeprofil
24 Rohrstück
25 Schaltvorrichtung
26 Teil
27 Dämpfungseinrichtung
28 Schiebeprofil
37 Schiebeprofil
38 Abschnitt
39 Rohrstück
41 Lagerung
42 Flansch
43 Schlitz
Claims (8)
1. Federspeicherbremszylinder, insbesondere für Schienenfahrzeuge,
mit einer einseitig, axial unverschieblich abgestützten
Speicherfeder, einem von der Speicherfeder beaufschlagten
Speicherfeder-Spannkolben, einem zwischen diesem Spannkolben und der
Kolbenstange des Spannkolbens angeordneten, nicht selbsthemmenden
Gewindespindeltrieb aus zwei Teilen, deren eines eine Mutter und
deren anderes eine Gewindespindel ist und von denen - relativ
zueinander - das eine Teil drehfest und das andere Teil drehbar
gelagert und mittels einer willkürlich schaltbaren Sperrkupplung
festbremsbar ist, mit einer das bei Axialbelastung des
Gewindespindeltriebes zwischen dessen beiden Teilen wirkende
Drehmoment innerhalb des Federspeicherbremszylinders aufnehmenden
Drehmomentabstützung und mit einer Schaltvorrichtung zum Lösen der
Sperrkupplung bei ausgefallenem Druckmedium, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehmomentabstützung ein axiales, Relativdrehungen
ausschließendes Schiebeprofil (23, 28, 37,) ist, das zwischen den
Spannkolben (4) oder ein mit diesem vermittels der Sperrkupplung
(Friktionsfeder 20) kuppelbares Teil (14) und die Gewindespindel (9)
oder die mit dieser drehfest verbundene Kolbenstange (6)
eingeordnet ist.
2. Federspeicherbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannkolben (4) einen rohrförmigen Ansatz
(11) aufweist, daß zwischen dem Ansatz (11) und einem Abschnitt der
Kolbenstange (6) das Schiebeprofil (23,37) angeordnet ist, daß an
einer rohrförmigen Verlängerung (12) des Ansatzes (11) das als
Mutter (10) ausgebildete, drehbare Teil des Gewindespindeltriebes
drehbar gelagert ist, wobei die Mutter (10) in die Verschraubung des
als Gewindespindel (9) ausgebildeten, drehfest gelagerten Teiles
eingreift, und daß zwischen der Mutter (10) und der Verlängerung
(12) des Ansatzes (11) die Sperrkupplung (Friktionsfeder 20)
angeordnet ist (Fig. 1 und 2).
3. Federspeicherbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannkolben (4) mit einem rohrförmigen
Ansatz (11) versehen ist, daß an dem Ansatz (11) das als Mutter (10)
ausgebildete Teil des Gewindespindeltriebes drehfest angeordnet ist,
wobei die Mutter (10) in die Verschraubung des als Gewindespindel
(9) ausgebildeten, drehbar gelagerten Teiles eingreift, daß an einer
rohrförmigen Verlängerung (12) des Ansatzes (11) ein hülsenförmiges
Teil (14) drehbar gelagert ist, daß zwischen dem Ansatz (11) und
einer stangenförmigen Verlängerung (Stange 21) der Gewindespindel
(9) ein axiales Schiebeprofil (28) vorgesehen ist, und daß zwischen
dem hülsenförmigen Teil (14) und der Verlängerung (12) des Ansatzes
(11) die Sperrkupplung (Friktionsfeder 20) angeordnet ist (Fig. 3).
4. Federspeicherbremszylinder nach einem oder mehreren der
vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine willkürlich
schaltbare, in Drehmomentrichtung drehbar gelagerte
Schaltvorrichtung (25) bei ihrer Betätigung die Sperrkupplung
(Friktionsfeder 20) lösend ausgebildet und entsprechend die
Sperrkupplung (Friktionsfeder 20) zum selbsttätigen Schließen in
Drehmomentrichtung der Drehbewegung der Schaltvorrichtung (25)
unmittelbar nacheilend ausgebildet ist (Fig. 2 und 3).
5. Federspeicherbremszylinder nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperrkupplung eine Friktionsfeder (20) ist.
6. Federspeicherbremszylinder nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Friktionsfeder (20) mit ihrem einen,
schaltbaren Ende mit mehreren Windungen eine zylindrische
Kupplungsfläche (18) an einem drehfest gelagerten Teil (Verlängerung
12) übergreift, deren Außendurchmesser größer ist als der
Innendurchmesser der entspannten Friktionsfeder (20), und mit ihrem
nichtschaltbaren anderen Ende an dem drehbar gelagerten Teil des
Gewindespindeltriebes (Mutter 10) oder einem mit diesem
drehgekoppelten Teil (14) festgehalten ist (Fig. 2 und 3).
7. Federspeicherbremszylinder nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplungsfläche (18) Teil des Spannkolbens
(4) oder eines mit dem Spannkolben (4) drehfesten Elementes
(Verlängerung 12) ist.
8. Federspeicherbremszylinder nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperrkupplung eine Friktionsfeder (20) ist,
daß die Friktionsfeder (20) mit ihrem einen, schaltbaren Ende (19)
mit mehreren Windungen eine Zylindrische Kupplungsfläche (17) an
einem drehbar gelagerten Teil (Mutter 10) des Gewindespindeltriebes
übergreift, wobei der Außendurchmesser der Kupplungsfläche (17)
größer ist als der Innendurchmesser der entspannten Friktionsfeder
(20), und mit ihrem anderen Ende am Spannkolben (4) oder an einem
mit dem Spannkolben (4) fest verbundenen Element (Verlängerung 12)
festgehalten ist (Fig. 1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813132580 DE3132580A1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Federspeicherbremszylinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813132580 DE3132580A1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Federspeicherbremszylinder |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3132580A1 DE3132580A1 (de) | 1983-03-03 |
| DE3132580C2 true DE3132580C2 (de) | 1992-09-03 |
Family
ID=6139551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813132580 Granted DE3132580A1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Federspeicherbremszylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3132580A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3427113A1 (de) * | 1984-07-23 | 1986-01-23 | Knorr-Bremse GmbH, 8000 München | Willkuerlich betaetigbarer drehantrieb fuer notloese- und rueckstelleinrichtung von federspeicherbremszylindern und gestaengestellern von fahrzeugbremsanlagen |
| CN113819168B (zh) * | 2021-10-09 | 2023-06-09 | 中车青岛四方车辆研究所有限公司 | 电机械停放制动缸及制动系统 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3429408A (en) * | 1967-04-25 | 1969-02-25 | Associated Spring Corp | Actuator sleeves for spring clutch |
| SE383853B (sv) * | 1974-01-30 | 1976-04-05 | Bromsregulator Svenska Ab | Anordning for att uppheva och automatiskt aterstella arbetsfunktionen hos en fjederbromsaktuator |
| SE392436B (sv) * | 1975-03-03 | 1977-03-28 | Bromsregulator Svenska Ab | Anordning for att uppheva och automatiskt ateruppretta arbetsfunktionen hos en fjederbromsaktuator |
| GB2003233A (en) * | 1977-08-29 | 1979-03-07 | Sab Ind Ab | Fluid pressure actuator |
| DE3007166A1 (de) * | 1980-02-26 | 1981-09-10 | Knorr-Bremse GmbH, 8000 München | Federspeicherbremszylinder |
-
1981
- 1981-08-18 DE DE19813132580 patent/DE3132580A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3132580A1 (de) | 1983-03-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KNORR-BREMSE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) |