DE3129810A1 - Magnetische tuerdichtung und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Magnetische tuerdichtung und verfahren zu ihrer herstellung

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magnetic
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elastic
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John Robert Parkersburg W.Va. Bonser
Daniel Carl Marietta Ohio Doan
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    • E05C19/161Devices holding the wing by magnetic or electromagnetic attraction magnetic gaskets
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    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
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Description

  • Magnetische Türdichtung und
  • Verfahren zu ihrer Herstellung Elastische, durch Strangpressen hergestellte Dichtungsmanschetten werden seit vielen Jahren zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen der Tür und dem Rumpf bzw. dem Gehäuseteil von Kühlschränken, Lebensmittel-Gefriergeräten und ähnlichen Konstruktionen verwendet. Ursprünglich bestanden solche Dichtungsmanschetten aus einem Haltestreifen, der auf der Innenfläche der Tür rundherum an deren Umfang entlang befestigt war, und einem bauchigen Dichtungsteil, der beim Schließen der Tür teilweise zusammengedrückt wurde und dadurch den Zwischenraum zwischen der Tür und dem Rumpf bzw. dem Gehäuseteil der Konstruktion ausfüllte und die Abdichtung gegen ein übermäßiges Entweichen der im Inneren der Konstruktion enthaltenen kalten Luft in die äußere Atmosphäre bewirkte. Oft wird der Haltestreifen aus einem Material gefertigt, das deutlich steifer ist als der deformierbare bauchige Teil der Dichtung, wie durch den in der US-PS 3 .126 589 beschriebenen Entwurf einer Dichtung veranschaulicht wird. Die elastische Dichtung wurde typischerweise durch Strangpressen eines thermoplastischen Materials zu einem geeigneten Profil hergestellt.
  • Obwohl die Tür ursprünglich durch einen Klinken-Mechanismus geschlossen gehalten wurde, wurden, sobald elastische dauermagnetische Materialien, wie etwa die in der US-PS 3 051 988 beschriebenen, im Handel erhältlich waren, elastische Türdichtungen aus diesen elastischen dauermagnetischen Materialien zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen der Tür und dem Rumpf bzw. dem Gehäuseteil verwendet. In letzter Zeit wurden derartige dauermagnetischen Tiirdichtungen auch zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen metallplattierten ilaustüren und den Anschla@flächen der zugehörigen Türzarge verwendet.
  • Bisher werden solche magnetischen Türdichtungsmanschetten in der Weise hergestellt, daß getrennt ein Streifen aus dem elastischen dauermagnetischen Material, im allg#emeinen mit rechteckigem Querschnitt, und ein elastisches Dichtungs)rofil gefertigt werden, das einen sich in Längsrichtung erstreckenden Halterungsteil zur Befestigung der magnetischen Türdichtung an einer tragenden Oberfläche und ein sich in Längsrichtung erstreckendes Dichtungs-Segment umfaßt , das eine kanalartige Höhlung mit einem gleichartig geformten Querschnitt wie der dauermagnetische Streifen, jedoch mit geringfügig größeren Abmessungen aufweist. Das elastische Dichtungsprofil und der dauermagnetische Streifen werden in Abschnitte gleicher Länge geschnitten und miteinander verbunden, indem der dauermagnetische Streifen manuell in die in dem Dichtungs-Segment des Dichtungsprofils ausgeformte kanalartige Höhlung eingeführt wird. Dabei ist besonders zu beachten, daß wegen der Montage des dauermagnetischen Streifens von Hand" in die kanalartige Höhlung des Dichtungs-Segmentes des Dichtungsprofils die Querschnitts-Abmessungen der kanalartigen Höhlung größer als diejenigen des dauermagnetischen Streifens sein müssen. Infolgedessen ist eine Luft enthaltende Fuge zwischen den Wandungen der kanalartigen Höhlung, in die der magnetische Streifen eingeführt wird, und dem magnetischen Streifen selbst vorhanden. Die Anwesenheit dieser Luft-Fuge zwischen dem magnetischen Streifen und den Wandungen der kanalartigen Höhlung, in der der magnetische Streifen enthalten ist, beeinflußt in negativer Weise die magnetische Kraft, die für das Abdichten des Zwischenraums zwischen der Tür und der Oberfläche, an die die Tür sich anlehnt, zur Verfügung steht. Dementsprechend muß ein Magnet von größerer Stärke, als sie ohne die Anwesenheit einer Luft-Fuge erforderlich wäre, verwendet werden. Auch die Dicke der Wände der Dichtung muß für gewöhnlich etwas größer als eigentlich erwünscht sein, damit sie die Handhabung der Dichtung während des Einführens des magnetischen Streifens in die kanalartige Höhlung des Dichtungsprofils übersteht.
  • Die vorliegende Erfindunq macht eine magnetische Türdichtung verfügbar, die in der Weise herstellt wird, daß ein biegsamer dauermagnetischer Streifen vorgeformt und anschließend, ohne dabei unter BeansI,ruchung zu stehen, durch das Mundstück eines Extruders hindurchgeführt wird, während auf der Auslaßseite des Extruderkopfes ein Dichtungsprofil mit der gewünschten Ausformung des Querschnitts gebildet und dabei der magnetische Streifen innerhalb des Dichtungsprofils eingekapselt wird, so daß der magnetische Streifen sich an die ihn umschließenden Wandungen des Dichtungsprofils in unmittelbarer Reibungsberührung anschmiegt, ohne jedoch chemisch oder physikalisch an diese gebunden zu sein. Die Einkapselung des magnetischen Streifens innerhalb des stranggepreßten Dichtungsprofils beseitigt die Luft-Fuge, die in denjenigen magnetischen Türdichtungen vorhanden ist, die durch manuelles Einführen des magnetischen Streifens in die kanalartige Höhlung des getrennt hergestellten Dichtungsprofils gefertigt werden. Die Eliminierung der Luft-Fuge zwischen dem magnetischen Streifen und dem stranggepreßten, den magnetischen Streifen ummantelnden Dichtungselement erlaubt die Verwendung eines magnetischen Streifens geringerer Größe, um ein angestrebtes Endergebnis zu erzielen. Außerdem können die Wände des den magnetischen Streifen einschließenden Dichtungsprofils dünner sein, als dies erforderlich wäre, wenn das Dichtungsprofil und der magnetische Streifen in getrennten Arbeitsgängen hergestellt würden und der maqnetische Streifen manuell in eine in dein Dichtungsprofil (dafür vorqesei#ne kanalartige Höhlung in Längsrichtung eingeführt würde.
  • Um ein Extrudat mit annehmbarer Oberflächenbeschaffenheit herzustellen, muß der magnetische Streifen auf eine Temperatur zwischen etwa 650C und 1200C voigchcizt wcrcjcn, ehe die Einkapselung versucht wird.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der angefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Ansicht von oben auf eine Extruder-Beschickungsvorrichtung mit versetzter Extruderdüsen-Einheit, in die ein vorgeformter magnetischer Streifen nach dem Durchgang durch eine Heizvorrichtung eingespeist wird; Fig. 2 zeigt eine, teilweise angeschnittene, Grundr#ßansicht eines Teils der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, nämlich einen Schnitt durch die versetzte Extruderdüsen-Einheit und einen durch diese hindurch geführten vorgeformten magnetischen Streifen; Fig. 3 zeigt eine Aufriß-Vorderansicht der in Fig. 2 dargestellten Extruderdüsen-Einheit und eine aus dieser austretende magnetische Türdichtung; Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung einer gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Türdichtung; Fig. 5 zeigt eine Teilansicht einer gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Türdichtung bei deren Verwendung zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einer Tür und und dem Gehäuserumpf eines Kühlschranks.
  • Fig. 6 zeigt eine Teilansicht einer gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Türdichtung bei deren Verwendung zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einer metallplattierten Haustür und der Zarge.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein vorgeformter dauermac3netischer Streifen 10 durch eine Heizvorrichtung 11 und danach durch eine Extruderdüsen-Einheit 12 vorwärtsbewegt, die den dauermagnetischen Streifen 10 als ein innerhalb eines Dichtungsprofils 13 eingeschlossenes Element einkapselt, das auf der Auslaßseite der Extruder- düseneinheit gebildet wird, wie nachstehend unter stärkerer Berücksichtigung der Einzelheiten beschrieben wird.
  • 10 Der elastische dauermagnetische Streifeiykann mittels jeden geeigneten Verfahrens hergestellt werden; er wird aber für gewöhnlich hergestellt, indem Teilchen aus ein#em magnetischen Material mit einem elastischen Bindemittel vermischt werden, die Mischung zu einem Streifen mit der gewünschten Ausformung des Querschnitts (etwa durch einen Strangpreß-Ar-beitsgang) verformt wird und der Streifen anschließend einem magnetischen Feld ausgesetzt wird.
  • Die Teilchen des magnetischen Materials sind vorzugsweise fein-verteilte Ferrit-Teilchen, wie beispielsweise Bariumferrit-(BaFe12O19) -Teilchen. Die Teilchen des magnetischen Materials besitzen wünschenswerterweise eine Teilchengröße von 0,5 bis 10 µm, wobei die mittlere Teilchengröße vorzugsweise im Bereich von etwa 1 bis 1,5 Am liegt. Das biegefähige Bindemittel kann ein elastomeres oder thermoplastisches Material sein wie Polyethylen, chloriertes Polyethylen, chlorsulfoniertes Polyethylen, Polyisobutylen und dergleichen; auch Mischungen aus elastomeren und oder thermoplastischen Materialien können verwendet werden, um den biegsamen magnetischen Streifen mit den gewünschten Eigenschaften auszustatten. Die Teilchen des magnetischen Materials können in der Mischung in recht bedeutender Menge anwesend sein; oft liegen sie in einem Mengenverhältnis vor, das von 60 bis 72 °Õ des Gesamtvclumens der magnetischen Masse beträgt. Mehr ins einzelne gehende Diskussionen über die Herstellung biegsamer dauermagnetischer Streifen sind in den US-PSen 2 959 832 2 999 275, 3 051 988 und 3 379 643 sowie in der CA-PS 717 462 zu finden.
  • Der biegsame dauermagnetische Streifen 10 wird wünschenswerterweise in ausgedehnten, f@r@@@uf@nd@n Läng@n (die mehrere tausend Meter betragen können) hergestellt, die auf große Trommeln oder Spulen zu Lagerzwecken aufgerollt werden. Der biegsame dauermagnetische Streifen 10 kann dann, bei Bedarf, von einer solchen Lagerspüle abgew#ikkelt und durch die Heizvorrichtung 11 und die Extruderdüseneinheit 12 hindurchgeschickt werden. Alternativ kann das Mischen, Formen und Magnetisieren auch in einem verbundenen, vorgeschalteten Arbeitsgang erfolgen, wonach der biegsame magnetische Streifen unmittelbar nach seiner Herstellung durch die Heizvorrichtung 11 und die Extruderdüseneinheit 12 hindurchbewegt wird.
  • Wie bereits weiter oben vermerkt, wird zur Herstellung eines Dichtungsprofils 13 mit einer für Verkaufszwecke annehmbaren Oberflächenbeschaffenheit der biegsame dauermagnetische Streifen 10 durch eine Heizvorrichtung 11 hindurchbewegt und dabei auf eine Temperatur zwischen etwa 650C und 120°C, vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen etwa 900C und 1050C vorgeheizt, ehe er in das Dichtungsprofil 13 gleichzeitig mit dessen Herstellung eingekapselt wird.
  • Die versetzte Extruderdüseneinheit 12, durch die der biegsame dauermagnetische Streifen 10 vorwärtsbewegt wird und die das Dichtungsprofil 13 formt, besteht aus dem Düsenkörper 14 mit einem Hals 15, der an seinem einen Ende mit dem Füllrohr 16 und an seinem anderen Ende mit einer Druckplatte 17 in Verbindung steht, die mittels der Schrauben 18, 18 starr an dem Düsenkörper 14 befestigt ist. Der Extruderkopf 19 hinwiederum ist starr mit den Schrauben 20, 20 an der Druckplatte 17 befestigt. Die Druck1>latte 17 enthält Öffnungen oder Durchlässe 21, 21, die den Hals 15 des Düsenkörpers 14 mit dem Düsenhals 22 des Extruderkopfs 19 verbinden. Der Düsenhals 22 ist auf der Auslaßseite 34 des Extruderkopfes 19 in der Form des äußeren Querschnitts des Dichtungsprofils 13 ausgebildet, das hergestellt werden soll. Ein hohles Führungszapfengehäuse 23 ist innerhalb des Kanals 24 eingeschlossen und endet in einem Gewindestutzen 25, der aus dem Düsenkörper 14 herausragt und auf den ein Verbindungsgehäuse 26 aufgeschraubt ist, das eine Vakuumleitung 27 enthält, die zu einer (nicht dargestellten) Vakuumpumpe führt.
  • Ein hohler Führungszapfen 28 ist zu einem Teil innerhalb der Hohlbohrung 29 durch das Führungszapfengehäuse 23 eingelassen und besitzt ein mit einem Gewinde versehenes Endstück 30, das in die Druckplatte 17 eingeschraubt ist.
  • Die Bohrung 31 des Führungszapfens 28 wirkt als Führungskanal, durch den der magnetische Streifen 10 transportiert wird, während er durch den Düsenkörper 14 der Extruderdüseneinheit 12 vorwärtsbewegt wird. Die Bohrung 31 des Führungszapfensisteht mit der Bohrung 32 des Richt-Zapfens 33 in Verbindung, der starr an der Druckplatte 17 befestigt ist. Die Bohrung 32 des Richtzapfens 33 weist eine Ausformung und Abmessungen des Querschnitts auf, die im wesentlichen die gleichen sind wie die Querschnitts-Form und -Abmessungen des magnetischen Streifens (mit der Ausnahme, daß die Eintrittsöffnung der Bohrung 31 abgeschrägt sein kann, um den Eintritt des magnetischen Streifens 10 in die Bohrung 32 des Richtszapfens 33 zu erleichtern). Der Richtzapfen 33 gewährleistet die präzise axiale Justierung des magnetischen Streifens 10, während dieser durch den Extruderkopf 19 hindurch und aus diesem herausgeführt wird, so daß der magnetische Streifen 10 genau an die richtige Stelle gelangt und ordnungsgemäß in das Dichtungsprofil 13 eingekapselt wird, während dieses Dichtungsprofil 13 auf der Auslaßseite 34 des Extruderkopfes 19 geformt wird. Der Richtzapfen 33 ist von einer solchen Länge, daß der magnetische Streifen 10 sich über eine Entfernung von mindestens 1 cm hinweg in präzisem Gleitkontakt mit sämtlichen Oberflächen der Bohrung 32 des Richtzapfens 33 befindet, bevor er (der magnetische Streifen 10) innerhalb des Dichtungsprofils 13 auf der Auslaßselte 34 des Extruderko#fes 19 eingekapseit wird.
  • Das Füllrohr 16 steht, wie oben angegeben, an einem Ende mit dem hals 15 des Düsenkörpers 14 in Verbindung. Das andere Ende des Füllrohrs 16 steht in Verbindung mit einem Füllrohr 35 und ist an dieses angeschlossen, das seinerseits mit einer konventionellen Extruderanlage 36 in Verbindung steht und an diese angeschlossen ist, in der die Mischung, aus der das Dichtungsprofil 13 hergestellt wird, erhitzt, vermischt und unter Druck durch das Füllrohr 35, das Füllrohr 16 und die Extruderdüseneinheit 12 hinausgepreßt wird.
  • Das Dichtungsprofil 13 kann aus jeder geeigneten, biegsamen thermoplastischen Masse hergestellt werden, die unterhalb von etwa 500C fest ist und genügend Elastizität besitzt, um nach Deformation in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren, wie beispielsweise Weich-Polyvinylchlorid, weichgemachte Copolymerisate aus Vinylchlorid mit anderen Monomeren wie Vinylacetat, Vinylidenchlorid, Methylacrylat und dergleichen, biegsames, elastisches Polyethylen, chloriertes Polyethylen, chlorsulfoniertes Polyethylen, Polypropylen etc.. Die Siasse kann auch Antioxidationsmittel, Streckmittel, Füllstoffe etc. enthalten, die normalerweise in solche Mischungen eingearbeitet werden.
  • Bei der Verwendung der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Apparatur wird die thermoplastische Mischung, aus der das Dichtungsprofil 13 geformt werden soll, kontinuierlich in die Extruderanlage 36 eingespeist, in der die Mischung durchgemischt und zu einer weichen, geschmeidigen Masse erhitzt wird. Die vermischte und erhitzte thermoplastische Masse wird kontinuierlich aus der Extruderanlage 36 herausgepreßt und wandert durch das Füllrohr 35 und das Füllrohr 16 in den Hals 15 des Düsenkörpers 14 und durch diesen hindurch, durch die Öffnungen 21, 21 in der Druckplatte 17 und in den Düsenhals 22 des Extruderkopfes 19 und tritt schließlich auf der Auslaßseite 34 des Extruderkopfes 19 als Dichtungsprofil 13 aus. Während der gesamten Wanderung. der thermoplastischen Masse durch das Füllrohr 35, das Füllrohr 16 und die Extruderdüseneinheit 12 hindurch muß sich die thermoplastische Masse in einem weichen, geschmeidigen Zustand befinden. Falls nötig können Beheizungselemente (nicht dargestellt) um das Füllrohr 35, das Füllrohr 16 und die Extruderdüseneinheit 12 herum verwendet werden, um die thermoplastische Masse auf einer gewünschten Temperatur zu halten. Im allgenleinen befindet sich die thermoplastische Masse auf einer Temperatur von etwa 900C bis 2500C, wenn sie durch die Extruderdüseneinheit 12 hindurch wandert. Gleichzeitig mit der Bewegung der thermoplastischen Masse durch die Extruderdüseneinheit 12 hindurch wird der magnetische Streifen 10 fortlaufend durch die Heizvorrichtung 11 hindurch eingespeist und bewegt sich vorwärts durch den Führungszapfen 28 und den Richtzapfen 33 und wird dann in das DichtungsproEil 13 eingekapselt, während dieses an der Auslaßseite 34 des Extruderkopfes 19 gebildet wird.
  • Die biegsame magnetische Dichtung 37 (bestehend aus dem Dichtungsprofil 13 mit dem darin eingekapselten magnetischen Streifen 10) wird dann abgekühlt, entweder dadurch, daß die magnetische Dichtung 37 der Luft ausgesetzt wird, oder indem sie durch ein Kühlmedium wie Wasser hindurchbewegt wird. Die fertige magnetische Dichtung 37 wird dann zur Lagerung in Stücke geeigneter Lunge zerschnitten.
  • Das Verfahren läuft kontinuierlich ab, so lange der magnetische Streifen 10 und die thermoplastische Masse kontinuierlich durch die Extruderdüseneinheit 12 hindurchgeschickt werden.
  • Eine gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellte Dichtung ist in Fig. 4 dargestellt. Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, ist der magnetische Streifen 10 innerhalb des Dichtungsprofils 13 eingekapselt, wobei die Seiten des magnetischen Streifens 10 über ihre gesamte Allsdehnung hinweg sich tatsächlich in physikalischer Beruhrung mit den sie umschließenden Wänden des Dichtungsprofils 13 befinden, so da keinerlei Luftuc zwischen dem magnetischen Streifen 10 und den diesen einhüllenden Wandungen des Dichtungsprofils 13 vorhanden ist. Um während des Formungsvorgangs sicherzustellen, daß die weiche, geschmeidige thermoplastische Masse, aus der das Dichtungsprofil 13 geformt wird, in Berührung mit dem magnetischen Streifen 10 fließt und diesen vollständig einhüllt, wenn er aus dem Richtzapfen 33 austritt, wird zweckmäßigerweise eine Druckverminderung innerhalb der Bohrung 32 des Führungszapfens 28 dadurch erzeugt, daß ein teilweises Vakuum über die Vakuumleitung 27, die mit der Bohrung 31 des Richtzapfens 28 durch das Verbindungsgehäuse 26 in Verbindung steht, hergestellt wird. Sobald der ordnungsgemäße Fluß der thermoplastischen Masse um den magnetischen Streifen 10 herum erreicht wurde, kann danach für gewöhnlich auf die weitere Einwirkung des Teilvakuums verzichtet werden.
  • Obwohl in den Fig. 1 bis 3 ein Extrudersystem mit versetzter Düse erläutert wird, ist ausdrücklich zu erwähnen, daß auch ein Extrudersystem mit einem Umlenkkopf ebenso wirkungsvoll zur Herstellung einer magnetischen Türdichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
  • Fig. 5 erläutert die Verwendung einer gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten magnetischen Türdichtung.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 5 wird eine magnetische Türdichtung 37, bestehend aus einem biegsamen magnetischen# Streifen 10 und einem biegsamen, elastischen Dichtungsprofil 13, entlang des Umfangs einer Tür 38 (wie einer Kühlschrank- oder Lebensmittelgefrierschrank-Tür) in Anschlagposition zu der metallischen Hülle 39 des Rumpfs oder Gehäuseteils 40 der Konstruktion angebracht. Wenn sich die Tür 38 in der Schließstellung befindet, wird der magnetische Streifen 10 der Dichtung 37 von der metallischen Hülle 39 des Rumpfs oder Gehäuses 40 der Konstruk- tion angezogen und hält die Tür 38 fest geschlossen und bewirkt die Abdichtung zwischen der Tür 38 und dem Rumpf oder Gehäuse 40 der Konstruktion, wodurch ein übermäßiges Entweichen der im Inneren derselben eingeschlossenen kalten Luft verhindert wird.
  • Eine zweite Verwendung der gemäß der vorliegenden Erfin-#dung hergestellten magnetischen Türdichtung wird in Fig.
  • 6 gezeigt. Unter Bezugnahme auf Fig. 6 wird eine magnetische Dichtung 37 entlang des Umfangs einer Türeinfassung 41 in Anschlagposition zu der metallischen Außenhaut 42 einer Haustür 43 angebracht. Wenn die Haustür 43 sich in der Schließstellung befindet, wird der magnetische Streifen 10 in der Dichtung 37 von der metallischen Außenhaut 42 der Haustür 43 angezogen und hält die Haustür 43 mit einer bestimmten Kraft in der Schließstellung fest und dichtet den Zwischenraum zwischen der Tür 43 und der Türeinfassung 41 gegen hindurchströmende Zugluft ab.
  • Es ist ausdrücklich zu erwähnen, daß die Form des Dichtungsprofils variiert und dem jeweils vorgesehenen speziellen Verwendungszweck für die magnetische Türdichtung angepaßt werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüchc 1. Elastische magnetische Türdichtung, bestehend aus einem elastischen Dichtungsprofil, das einen sich in Längsrichtung erstreckenden Haltestreifen und ein sich in Längsrichtung erstreckendes Dichtungs-Seqment umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtunqs-Segment in seinem Inneren eingekapselt einen sich in seiner Längsrichtung erstreckenden elastischen dauermagnetischen Streifen enthält und daß die sich in der Längsrichtunq erstreckenden Oberflächen dieses magnetischen Streifens sich in unmittelbarer Reibungsberührung an das Dich--tungs-Segment anschmiegen.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer elastischen magnetischen Türdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastischer dauermagnetischer Streifen vorgeformt wird, daß dieser magnetische Streifen bei einer Temperatur zwischen etwa 65°(5 und 1200C kontinuierlich in eine Extruderdüseneinheit hinein vorbewegt wird, die mit einem Extrudcrkopf mit einer Preßwerkzeug-Austrittsöffnung ausgerüstet ist, deren Querschnitts-Form und -Abmessungen die gleichen wie diejenigen der magnetischen Türdichtung sind, daß der magnetische Streifen durch kontinuierliches Vorwärtsbewegen über eine Entfernung von mindestens 1 cm durch einen axial justierten hohlen Richt-Zapfen axial justiert wird, der unmittelbar benachbart zu der Preßwerkzeug-Austrittsöffnung angeordnet ist und eine Bohrung besitzt, die im wesentlichen die gleiche Querschnitts-Ausformung und -Abmessungen besitzt wie entsprechende Querschnitts-Form und -Abmessungen des magnetischen Streifens, und daß andauernd eine erwärmte, fließfähige thermoplastische Masse unter Druck in die Extruderdüseneinheit mit ausreichender Geschwindiqkcit eingespeist wird, so daß die Extruderdüseneinheit gefüllt bleibt, wodurch auf der Seite der Austrittsöffnung der Extruderdüseneinheit kontinuierlich ein Dichtungsprofil gebildet wird, das den magnetischen Streifen innerhalb des Dichtungsprofils eingekapselt enthält, wobei sich der magnetische Streifen über die gesamte Ausdehnung seiner sich in Längsrichtung erstreckenden Oberflächen in unmittelbarer Reibungsberührung an das Dichtungsprofil anschmiegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Streifen kontinuierlich bei einer Temperatur zwischen etwa 900C und 1050C in die Extruderdüseneinheit hinein vorwärtsbewegt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die fließfähige thermoplastische Masse sich auf einer Temperatur von etwa 900C bis 250°C befindet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Streifen durch eine Heizvorrichtung vorwärtsbewegt wird, in der der magnetische Streifen auf eine Temperatur zwischen 650C und 1200C erwärmt wird, bevor er in die Extruderdüseneinheit eingespeist wird.
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