DE309657C - - Google Patents

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DE309657C
DE309657C DENDAT309657D DE309657DA DE309657C DE 309657 C DE309657 C DE 309657C DE NDAT309657 D DENDAT309657 D DE NDAT309657D DE 309657D A DE309657D A DE 309657DA DE 309657 C DE309657 C DE 309657C
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ball
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balls
ring
bearings
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DENDAT309657D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C43/00Assembling bearings
    • F16C43/04Assembling rolling-contact bearings
    • F16C43/06Placing rolling bodies in cages or bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 309657 KLASSE. 47*. GRUPPE
vertieften Kugelspuren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1914 ab.
Bekanntlich werden bei sogenannten festen Kugellagern, bei denen die. Ringe ungeteilt sind und der Innenring aus dem Außenring in der Querrichtung nicht herausgenommen werden kann, Einkerbungen an beiden Ringen vorgesehen, die bis nach den Spurböden. verlaufen und, übereinandergeschwenkt, eine Rinne zum Einfüllen und Herausnehmen der Kugeln ergeben. Diese örtlichen Einkerbungen haben eine Verminderung der Festigkeit des Ringes zur Folge, vor allem wegen des jähen Überganges von dem U-artigen Querschnitt des Ringes in den fast rechteckigen an der Einkerbungsstelle und wegen des dadurch bedingten plötzlichen Knickes im Verlauf der Festigkeitslinie. Bei Eintritt von Spannungen innerhalb der Ringmasse zerspringen daher solche Ringe leicht, oft schon bei der Herstellung, wenn der vorher mit Einschnitten versehene Ring gehärtet · wird. Werden aber die Einschnitte erst nach dem Härten angebracht, so stellt sich zu der Schwierigkeit der Bearbeitung des spröden Stoffes noch der nachteilige Umstand ein, daß die Ringe sich werfen. Sofern solche Ringe den Herstellungsvorgang überstanden haben, springen sie im Betriebe, wenn gerade an der geschwächten Stelle ein besonderer Druck auftritt. Ganz besonders groß wird aber die Gefahr des Zerspringens, wenn die Kugelspuren in beiden Ringen ringsherum vertieft sind, die Einkerbungen also nicht in den tiefsten Punkt des Spurbodens übergehen, und die Kugeln unter Anwendung eines gewissen Druckes eingeführt werden müssen. Der bekannte Ring mit örtlichen Einkerbungen kann die erforderliche Dehnung nicht hergeben, da er, soweit s er den' U-förmigen Querschnitt besitzt, jeder; Formveränderung sich widersetzt, und die Einkerbungsstelle allein überanstrengt wird und' springt. ' _\ '■;■■ ■;;.-. '
Auf Grund'dieser Erkenntnis hat-die Erfindung ein Kugellager zum Gegenstande, bei dem die örtlichen Einkerbungen durch sichelartige Erweiterungen ersetzt sind, indem so- ' wohl Innen- wie Außenring äüßerachsig zur Kugelspur abgedreht ist. Bei ■ dieser! außerachsigen Abdrehung verlaufen flie Flanschen der Ringe in allmählichem Übergang von 5<> einem etwas höher als -die Kügelspur; liegenden Punkt aus bis zu einem im Durchmesser gegenüberliegenden höchsten Punkt, der der Flanschenhöhe bei den bekannten -Kugellagern entspricht. Infolge dieser Ausbildung der Ringe können die Kugeln durch den Zwischenraum in die Kugelspur eingeführt und aus ihr entfernt werden, die entsteht, wenn der äußefe und der innere Ring durch gegenseitiges Drehen in eine Lage zueinander gebracht werden, daß die niedrigsten/Punkte der Flansche einander gegenüber stehen. Der allmähliche vUbergang des Flansches und damit des U-förmigen Querschnittes des Ringes in eine rechteckige, hat zur Folge, daß beim Einführen der Kugel nicht nur die Stelle, auf die die Kugel druckt, gedehnt wird, sondern auch die benachbarten Stellen
in Mitleidenschaft gezogen werden und zu der erforderlichen Dehnung' ihren Teil beitragen, indem der Ring kurzzeitig eine eiförmige Gestalt einnimmt. Dabei verläuft aber die Festigkeitslinie ohne jeden Knick, so daß auch die Bruchgefahr, beseitigt ist. Zwar sind bereits außermittige Abdrehungen bei . dem Innenring zur Anwendung gekommen (•Patent 212879), jedoch zu-dem Zweck, um beim Einschwenken des Innenringes den Kugeln die entsprechende Gleitbahn zu' geben. Um die Schaffung einer Einfüllrinne für die Kugeln bei gleichachsiger Stellung der Ringe handelt es sich hierbei nicht,, und insbeson-
'5 dere fehlt die Abdrehung des Außenringes, der in der Hauptsache beim Herausnehmen oder Einfüllen der Kugeln die Elastizität hergeben muß. Auch wird bei dieser Ausführung der außermittig abgedrehte Innenring nicht, wie es bei dem Erfindungsgegenstande der Fall ist, an der meist geschwächten Stelle am stärksten beansprucht.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf den· beiliegenden Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt ein gemäß der Erfindung ausgebildetes doppelzeiliges Kugellager im Schnitt, .
Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu.
Das außerachsige Abschleifen oder Abdrechseln ist hier nach kegelförmigen Flächen erfolgt, und zwar an den auf dem Ringdurch-. messer einander gegenüberliegenden Punkten des äußeren und des inneren Ringes nach außen abgeschrägt.
Fig. 3 und 4 zeigen einen Schnitt und eine Seitenansicht des Kugellagers gemäß Fig. 1 und 2 mit dem Unterschiede, daß der Innenring gegenüber dem äußeren Ring in eine andere Lage gedreht worden ist.
Fig. 5 und 6 zeigen im Schnitt und in Seitenansicht ein einzeiliges Kugellager mit außerachsig· und kegelförmig abgeschliffenen Spurkanten. "
Fig. 7 und 8 veranschaulichen im Schnitt und in Seitenansicht eine abgeänderte Äusführungsform des doppelzeiligen Kugellagers nach'Fig. ι bis 4. Dabei steht an dem Punkt des äußeren und inneren Ringes, wo die Flan-.5° sehen des Spurbodens mit dem Spurboden selbst fast zu einer geraden Linie zusammenfallen, letztgenannte Linie zu der Mittelebene des Kugellagers senkrecht, d. h. der äußere Ring ist innen und der innere Ring außen zylindrisch atisgedreht.
Fig. 9 und 10 zeigen im Schnitt und in Seitenansicht das Kugellager gemäß. Fig. 7 und 8, wobei die Ringe aber um i8o° gegeneinander gedreht sind.
Fig. 11 und 12 zeigen einen Schnitt und eine Seitenansicht eines einzeiligen Lagers,
das im übrigen gemäß Fig. 7 bis 10 ausgebildet ist.
Fig. 13 und 14 zeigen dasselbe Kugellager wie Fig. 11 und 12, wobei der äußere und der 65, innere Ring derart verstellt worden sind, daß die niedrigsten Teile der außerachsig abgeschliffenen Kanten an beiden Seiten der Kugelspur einander gegenüber liegen.
Fig. 15 zeigt dieselbe Stellung der beiden Ringe wie Fig. 13, nur daß der Innenring hier in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 16 und 17 zeigen ein doppelzeiliges Kugellager in gleicher Stellung wie Fig. 13 bis 15, wobei die Ringe eine solche Lage zueinander haben, daß die Kugeln durch die Seitenöffnungen eingepreßt werden können. Sonst entsprechen diese den Fig. 7 und 8.
Fig. 18 und 19 zeigen eine dritte Ausfüh1 rungsform eines doppelzeiligen Kugellagers gemäß der Erfindung. Die Kugelspuren jedes Ringes teilen sich nach dieser Ausführungsform in zwei ähnliche Kugelspuren:-
Die Herstellung des Kugellagers kann auf wenigstens zwei verschiedene Arten erfolgen. Entweder kann die Herstellung der Kugellagerringe 1, 2 derart vorgenommen werden, daß zuerst aüßerachsige Ringe angefertigt werden, worauf die Kugelspuren 3,4 auf bereits angegebene Weise ausgeschliffen pder gedreht werden, oder es können Kugelringe von gleichbleibendem Querschnitt, d. h. mit gleichmütigem äußeren und inneren Umfang, angefertigt werden, wobei die Kugelspuren 3,4 durchweg gleichen Querschnitt haben, worauf die Ringe 1, 2 auf der Drehbank derart eingespannt werden, daß der Mittelpunkt der Kugelspur fast um die Tiefe derselben verschoben ist, wonach die beiden Flansche 5,6 und 7, 8 jedes Ringes oder nur der eine Flansch jedes Ringes, und zwar innen an dem äußeren Ringe 1 und außen an dem Innenringe 2 ausgedreht oder abgeschliffen werden. Das Ausdrehen und Abschleifen braucht nur an einer, und zwar entsprechender Seite der beiden Ringe 1,2 zu geschehen.
In dem Falle, wo man zunächst aufierachsige Ringe hergestellt und darauf die Kugelspuren aus- oder abdreht, muß man immer darauf achten, daß an dem schmälsten Teile des betreffenden Ringes die Spur mit dem außerachsigen Umfange des Ringes (fast zusammenfällt. Nach der zweitgenannten Herstellungsart verfährt man in entsprechender Weise. Es werden die Kanten 5, 6 des äußeren Ringes 1 innen und die Kanten 7,8 des inneren Ringes 2 außen zu rjeliebigem Querschnitt derart abgeschliffen, daß der Quer- · schnitt von einem Höchstmaß 9, ro. (Fig. 14) bis zu einem Mindestmaß 11, 12 gleichmäßig abnimmt. Die Punkte 11,12 der beiden

Claims (1)

  1. Ringe wurden in der Querrichtung mit den Kugelspurböden fast eine gerade Linie bilden, falls der tiefste Punkt der betreffenden . Kante mit dem Kugelspurboden zusammen-
    Den bekannten Kugellagern gegenüber bietet das vorliegende Lager auch noch einen weiteren Vorteil: Durch das Abschleifen der Seitenkanten der· Kugelspuren entstehen
    ίο größere öffnungen zwischen den Ringen als bei anderen Kugellagern; insofern können die Kugeln besser beobachtet und auch im Betriebe geschmiert werden. Der größere Abstand gewährleistet außerdem ein leichteres Herausfallen von gebrochenen Kugeln. Bei den bekannten Kugellagern erzeugen die gebrochenen Kugelteile Klemmungen, und es brechen infolgedessen die Lager.
    Bei älteren Kugellagern ist es zuweilen schwierig, alle Arten von Kugelhaltern anzubringen, weil der zwischen den Ringen befindliche Raum hierfür nicht besonders günstig ist. Durch das Abschleifen der Kanten bei dem vorliegenden Kugellager und besonders durch das kegelförmige Ausdrehen der Kanten wird dagegen dieser Raum erweitert, so daß verschiedene Arten von Kugelhaltern verwendet werden ,können.
    Um bei doppelzeiligen Kugellagern den Kugeln eine gleichmäßigere Lagerung zu geben, ist es empfehlenswert, die beiderseitigen Einfüllrinnen an verschiedene Punkte der benachbarten Kugelspuren zu verlegen. Wenn also das Herausnehmen der einen Kugelzeile gemacht ist, wird der Mittelpunkt der Herausnahme für die benachbarte Kugelzeile bestimmt, je nachdem der Ring gedreht gedacht wird. Falls diese Drehung zu einem Viertel eines Umlaufes bestimmt wird, kommen die Mittelpunkte unter i 8o° zueinander zu liegen. Dies ist übrigens aus den Zeichnungen ersichtlich.
    Das Kugellager nach Fig. 18 und 19 ist nach denselben Grundsätzen wie die eben beschriebenen Ausführungsformen gebaut, nur sind die Kugelspuren hier etwas anders ge-,bildet, um die Führung in der Halbmesserrichtung noch mehr zu erhöhen. Das Lager ist ein doppelzeiliges, die Kugelbahnen sind aber derart ausgedreht, daß die beiden Ku- -gelspuren der beiden Ringe zu einer Spur übergehen. Sonst wirkt auch diese Ausführungsform wie die übrigen. ·.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Kugellager mit ungeteiltem Innen- und Außenring und über den ganzen Umfang vertieften Kugelspuren, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einfüllens und Herausnehmens der Kugeln bei gleichachsiger Stellung der Ringe nicht nur die .Flanschen des Innenringes, sondern auch die des Außenringes außerachsig zur Kugel-,spur abgedreht sind. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3351353A (en) * 1965-03-12 1967-11-07 Dorothea M Weitzner Retractable roller and ice skates for shoes
EP0192841A1 (de) * 1985-01-31 1986-09-03 Schaeffler Wälzlager GmbH Schrägkugellager und Verfahren zum Zusammenbau eines solchen Schrägkugellagers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3351353A (en) * 1965-03-12 1967-11-07 Dorothea M Weitzner Retractable roller and ice skates for shoes
EP0192841A1 (de) * 1985-01-31 1986-09-03 Schaeffler Wälzlager GmbH Schrägkugellager und Verfahren zum Zusammenbau eines solchen Schrägkugellagers

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