DE306360C - - Google Patents

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DE306360C
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electrodes
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

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  • Gear Transmission (AREA)

Description

Bei' elektrischen Scheinwerfern muß bekanntlich der Krater der positiven Elektrode in den Brennpunkt des Scheinwerferspiegels eingestellt werden können. Das muß auch während des Betriebes möglich sein. Dazu •kann man den Spiegel gegenüber der Scheinwerferlampe, oder die Scheinwerferlampe als Ganzes gegenüber dem Spiegel verstellen. Beides hat praktisch seine Nachteile, da die ίο Lichtdichtigkeit des .Scheinwerfergehäuses leicht unter dieser Verstellungsmöglichkeit leidet.
Man hat darum auch schon Spiegel und Lampengehäuse fest angeordnet und verschiebt zwecks Kratereinstellung eine der Elektroden von Hand, dann folgt die andere Elektrode durch das eingreifende Regelwerk der Lampe und stellt sich ebenfalls neu ein. Diese Art der Einstellung hat jedoch den Nachteil, daß dabei stets der Lichtbogen gestört wird, weil durch den Eingriff zunächst die Lichtbogenlänge geändert wird und diese erst wieder durch Einwirken des Regelwerkes hergestellt werden muß.
Bei Scheinwerfern, bei denen beide Elektrodenhalter fahrbar sind und von einer gemeinsamen Spindel gesteuert werden, hat man darum diese Spindel gegenüber dem Lampen-
gehäuse längeverschiebbar gemacht; zwecks Kratereinstellung verschiebt man dann nur die Spindel und damit die 'beiden Koihlenhalterwagen mit ihren Elektroden bei gleichbleibendem Elektrodenabstand.
Bei Scheinwerferlampen aber, bei denen die Kohlenhalter feststehen, und die Elektroden in ihren Haltern verschoben werden, ist dieses einfache gute Mittel nicht anwendbar.
ίο Bei dieser Lampengattung wird gemäß vorliegender Erfindung diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Elektroden, die zwecks Riegelung des Elektrodenabstandes in den Haltern im entgegengesetzten ,Sinn (gegeneinander) verschoben werden, zwecks Kratereinstellung zwangläufiig im gleichen Sinn (miteinander) in den Haltern verschoben werden, zweckmäßig so, daß dabei der Elektrodenabstand nicht geändert, also der Lichtbogen nicht ge-
ao stört wird.
Zu dem Zweck kann man das Regelwerk der Lampe abkuppeln und gewisse Triebteile, die sich bei der Regelung des Elektrodenabstandes beispielsweise im entgegengesetzten Sinn bewegen, durch eine zweite Antriebseinrichtung von Hand im gleichen Sinn bewegen und dadurch die Elektroden miteinander im gleichen Sinn verschieben.
Oder man überträgt zwecks Regelung des Elektrodenab'standes die Bewegung einer Regelwelle über zwei Planetengetriebe auf die Elektroden, während man die gleichsinnige Bewegung der Elektroden zwecks Kratereinstellung über die gleichen Planetengetriebe von einer zweiten Welle aus erreicht, die den einen Planeten direkt, den anderen Planeten zwecks Umkehr der Drehrichtung durch ein Zwisohenrad antreibt.
Eine solche Einrichtung soll an Hand der beifolgenden Schemazeichnung beschrieben werden.
Durch irgendein Regelwerk 1 wird eine Welle 2, die Regehvelle, zwecks Veränderung des Elektrodenabstandes zeitweilig im einen oder anderen Sinn angetrieben. Die Welle 2 endigt rechts und links in zwei Kegelrädern 3 und 4, die die Seitenräder zweier Planetengetriebe mit den Planetenrädern 5 und 6 und den Gegenrädern 7 und 8 bilden. Die Räder 7 und 8' stehen normal still und sind gesperrt. Infolgedessen wälzen sich auf ihnen die Pianetenräder 5 und 6 ab, wenn sie durch die Regelwelle 2 angetrieben werden, und die Achsen 9 und 10, die Planeten, drehen sich im gleichen Sinn. Dadurch werden die 'Kegelräder 11 und 12 im gleichen Sinn gedreht und die Transporträder 13 und 14, also im entgegengesetzten Sinn, die Elektroden 15 und ιό also gegeneinander, entweder aufeinander' zu oder voneinander weg·, verschoben.
Das ist die Regelung.
Die gemeinsame Verstellung der Elektroden zwecks Kratereinstelilung erfolgt durch die Welle 17, wenn diese in irgendeiner Weise, beispielsweise über ein Schneckengetriebe 18, durch ein Handrad 24 gedreht wird. Diese Welle 17 ist rechts und links mit den Seitenrädern 7 und 8 verbunden, und zwar links durch ein Zahnräderpaar 19, 20, rechts durch ein Zahnrädertrio 21, 22, 23.
Wird die Welle 17 gedreht, so werden dadurch die Räder 20 und 23 im entgegengesetzten Sinn angetrieben, und damit die Räder 7 und 8. Die Gegenräder 3 und 4 stehen in diesem Fall still, und es wälzen sich also die Planetenräder 5 und 6 auf denselben ab. Die Planeten 9 und 10 drehen sich also jetzt im entgegengesetzten Sinn, damit die Räder 11 und 12, und dadurch die beiden Transporträder 13 und 14 im gleichen Sinn. Beide Elektroden werden jetzt also miteinander nach rechts oder nach links verschoben, und dadurch der Krater zum Brennpunkt des Spiegels eingestellt, und zwar bei gleichbleibendem Abstand der Elektroden voneinander, wenn die Übersetzungen entsprechend gewählt sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrische Scheinwerferlampe, bei ■der die Elektroden zwecks Regelung des Ele'ktrodenabstarides in feststehenden, nicht fahrbaren, Elektrodenhaltern gegeneinander verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verstellung des Kraters zum Brennpunkt des Spiegels beide Elektroden zwangläufig miteinander in den Haltern verschoben werden.
2. Scheinwerferlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kratereinstelkmg das Regelwerk abgekuppelt wird, und die beiden Transportrollen der Elektroden miteinander im gleichen Sinn von Hand gedreht werden.
3. Scheinwerferlampe nach Anspruch 1, dadurch !gekennzeichnet, daß zwecks Regelung des Elektrodenabstandes 'die Bewegung einer Regelwelle über zwei Planetengetriebe auf die Elektroden übertragen wind, während die gleichsinnige uo Bewegung der beiden Elektroden zwecks Knatereinstelilung über die gleichen Planetengetriebe von einer zweiten Welle aus erfolgt, die den. einen Planeten direkt, den anderen zwecks Umkehr der Drehriohtung ng durch ein Zwischenrad1 antreibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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