DE3043856C2 - Bindemittelzubereitung - Google Patents

Bindemittelzubereitung

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DE3043856C2 DE19803043856 DE3043856A DE3043856C2 DE 3043856 C2 DE3043856 C2 DE 3043856C2 DE 19803043856 DE19803043856 DE 19803043856 DE 3043856 A DE3043856 A DE 3043856A DE 3043856 C2 DE3043856 C2 DE 3043856C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine kalt abbindende, feuerfeste Bindesmittelzubereitung, welche schwer lösliche Phosphate sowie Alkalisilikate, Kieselsäure und Zeolith enthält.
Als kalt abbindendes Bindemittel zur Herstellung von Stampf-, Schmier-, Spritz- und Gießmasen sowie Mörteln werden in der Feuerfest-lndustrie normalerweise Tonerdeschmelzzemente eingesetzt. Die zementgebun-. denen Massen haben den Nachteil, daß die Formteile bei höheren Temperaturen (400 bis 6000C) getempert werden müssen, um das restliche Hydratwasser auszutreiben. Damit verbunden ist ein Abfall der Festigkeit im Temperaturbereich zwischen 600 und 1000° C. Das Tempern erfordert ein sehr langsames Aufheizen, insbesondere bei großformatigen Bauteilen. Ein weiterer Nachteil ist die Empfindlichkeit des Zements gegenüber klimatischen Einflüssen und Lagerzeiten. Ein dritter wesentlicher Nachteil ist die geringe Schlackenbeständigkeit von zementgebundenen Massen.
Um diese Nachteile zu beseitigen, sind verschiedene Wege versucht worden, durch Einsatz chemischer Bindemittel kalt abbindende Massen herzustellen. Es sind z. B. saure Phosphate mit einem Zusatz von MgO als kalt abbindende Bindemittel eingesetzt worden. Auch ist es bekannt, feuerfeste Massen mit Wassergläsern zu binden. Mit chemisch abbindenden Bindemitteln kann zwar eine gewisse Festigkeit, jedoch in keinem Fall die Festigkeit von zementgebundenen Massen erreicht werden. Ein weiterer Nachteil chemischer Binder liegt darin, daß die eingesetzten löslichen Salze zum Teil sehr stark migrieren, wodurch eine unterschiedliche Zonenfestigkeit auftritt oder ein Aufkochen der Salzkonzentration auf der Oberfläche erfolgt.
Es stellte sich daher die Aufgabe, ein Bindemittelsystem zu finden, das die bekannten Mangel der hydraulisch abbindenden Zemente hinsichtlich Temperatur- und Festigkeitsverhalten vermeidet. Ein solches Bindemittel sollte auf chemischem Wege in kaltem Zustand restlos abbinden, ohne ein Erhitzen, Tempern etc. zum Ausbilden einer keramischen Bindung zu benötigen; zugleich sollte es aber auch im Vergleich zu bekannten Systemen überlegene Festigkeitseigenschaften aufweisen und dabei keine schädlichen Migrationserscheinungen zeigen.
Überraschenderweise ist gefunden worden, daß durch Einsatz von unterschiedlich löslichen Alkalisilikaten, sauren Metallphosphaten b/.w. Borphosphat sowie Zeolith ein Bindemechanismus eintritt, der über die Bildung von Gelen und Solen und anschließenden Austausch von Ionen mit dem zu bindenden Material eine Festigkeit erzielt, die der bekannter Systeme überlegen ist.
Die erfindungsgemäße, mit Wasser kalt abbindende, Alkalisilikat, Phosphat und Kieselsäure enthaltende Bindemittelzubereitung zur Herstellung feuerfester Erzeugnisse ist dadurch gekennzeichnet, daß sie leicht und schwer wasserlösliche Alkalisilikate, schwer lösliche saure Metallphosphate, feinteilige Kieselsäure der Teilchengröße im Bereich 50 A bis 10 μηι sowie ionenaustauschfahige Zeolithe enthält. Zusätzlich kann die Zubereitung auch noch Borphosphat enthalten.
Die Abbindereaktion der erfindungsgemäßen Bindemittelzubereitung mit Wasser ist dadurch charakterisiert, daß sie in kaltem Zustand über die Bildung eines Gels bzw. eines Sols verläuft und daß die Komponenten relativ schwer löslich sind, so daß ihre Löslichkeit und ihre Lösungsgeschwindigkeit bestimmende Faktoren für Geschwindigkeit und auch Richtung der Abbindereaktionen sind. Eine zusätzliche Temperatureinwirkung für das Ausbilden einer keramischen Bindung wird nicht benötigt.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden, unterschiedlich wasserlöslichen Alkalisilikate können Lithium-,
ö5 Natrium- und/oder Kaliumsilikat sein. Nach der unterschiedlichen Löslichkeit der Alkalisilikate regelt sich die Abbindegeschwindigkeit. Für die Löslichkeit ist die Auswahl des Molverhältnisses zwischen Anionen und Kationen sowie die spezifische Oberfläche der Teilchen maßgebend. Die Einsatzmenge liegt im Bereich zwischen 5 und 60% der Bindemittelzubereitung.
Als saure schwer lösliche Salze der Phosphorsäure kommen diejenigen der zwei- und/oder dreiwertigen Metalle wie zum Beispiel des Calciums, des Bariums, des Magnesiums, des Zinks, des Eisens und des Aluminiums in Frage. Gut geeignet sind insbesondere auch die kondensierten Phosphate. Der Zusatz von Phosphaten beeinflußt die Gel- bzw. Solbildung in günstiger Weise. Sie werden zu ca. 5 bis 50% in der Zubereitung verwen-
6AIs weitere Phosphatkomponente kann Bor in Form des schwerlöslichen Bor-Phosphor-Gxids Borphosphat (BPO4) zugegen sein. Das Bor wirkt beim Abbinden als Mineialisator bei der Kristallneubildung. Diese Bindung im Borphosphat in kationischer Form als Salz der starken Phosphorsäure bietet die Möglichkeit, im Rahmen der Phosphatkomponente, jedoch ohne mengenmäßige Beeinträchtigung derselben, zusätzlich Bor einzubringen und damit die Mineralisierungsverhältnisse beim Abbinden zu verbessern. Je nach den zu bindenden Matenalien entstehen ζ B. Mullit oder Leucit mit Glasphase. Die Einsatzmenge in der Bindemitteizubereitung betragt je nach deren Einsatzgebiet 5 bis 50%. Diese besondere Einbringungsform der Phosphatkomponente als Borphosphat kann jedoch zugunsten anderer Phosphate auch entfallen, so daß die Bindemitteizubereitung auch borfrei eingesetzt werden kann.
Die Zusammensetzung enthält Kieselsäure in einer Form, die sich durch die basische Zusammensetzung der weiteren Partner in ein Sol überführen läßt. Wichtig ist, daß der Siü2-Träger eine große spezifische Oberflache hat Die Teilchengröße sollte daher im Bereich zwischen 50 A und 10 μΐη, vorzugsweise unter 1 μίτι, liegen. Die Kieselsäure ist in einer Menge von 1 bis 70%, vorzugsweise 5 bis 40%, in der Bindemitteizubereitung enthalten.
Die Bindemitteizubereitung enthält ferner reaktives Aluminiumoxid, das ebenfalls eine große spezifische Oberfläche besitzt und gegebenenfalls in ein Gel überführt werden kann. Die Einsatzmenge in der Zubereitung liegt im Bereich zwischen 0,1 und 80%, vorzugsweise 5 bis 50%.
Die Bindung der Alkalimetalle wird ferner durch die Gegenwart eines zum Ionenaustausch befähigten Zeoliths begünstigt. Dieser wirkt zusätzlich verhindernd auf Migrationserscheinungen der Alkalisalze. Die Einsatzmenge des Zeoliths beträgt ca. 1 bis 5% der Zubereitung. Bei dem Zeolith handelt es sich um ein »Alumosilicat« oder »Aluminosilicat«, bei dem Gilterplälze des Siliciums durch Aluminium eingenommen werden, woraus eine besondere Struktur und die Eigenschaft der lonenaustauschfähigkeit resultiert. Diese spezielle Funktion unterscheidet es wesentlich von einer Aluminiumsiiikat-Komponenle, die lediglich die Eigenschaft der Heuerfestigkeit vermittelt. Das zeolithhaltige System weist daher nicht die Nachteile der bekannten Silikatphospatbinder auf, die alle stark migrieren und deshalb zu einer Oberflächenhärtung führen, was die üblichen bekannten Nachteile wie Aufkochungen etc. mit sich bringt.
Die Zubereitung darf ebenso wie die damit hergestellten Versatzmassen keine Tonmineralien oder tonhaltige Bestandteile enthalten. Da die lonenaustauschfähigkeit durch Tone empfindlich gestört wird, wird bei deren Anwesenheit der vorgesehene Bindemechanismus und somit die Festigkeit negativ beeinflußt.
Die eintretende Abbindereaktion ist dadurch gekennzeichnet, daß sie über die Bildung von Gelen bzw. Solen mit anschließendem Austausch von Ionen mittels des ionenaustauschfähigen Aluminiumsilikates führt; dadurch wird in dem zu bindenden Material eine Festigkeit erreicht, die der bekannter Systeme überlegen ist. Diese Festigkeitssteigerung wird durch Bildung von Großmolekülen unter Vernetzung des Gefüges bewirkt. Damit wird auch die Migration, die bei allen bekannten chemischen Bindersystemen mehr oder weniger stark auftritt verhindert Das wird dadurch erreicht, daß Kationen verwendet werden, die zur Bildung von Kubooktaedern befähigt sind. Die Bildung von Kubooktaedern ist insbesondere vom Verhältnis der Ionenradien der Kationen zu dem der Anionen abhängig; dieses Verhältnis sollte größer als 1 sein. Über den lonenradms wird auch die Abbindegeschwindigkeit gesteuert.
Dabei ist der Abbindemechanismus eine Funktion der unterschiedlichen Löslichkeit und Lösungsgeschwindigkeit der in der Binderzubereitung enthaltenen Komponenten. Die sauren Komponenten sind durch ihre relativ schwere Löslichkeit charakterisiert. Die Abbindegeschwindigkeit hängt daher von der jeweils in Lösung befindlichen, für die Abbindereaktion verfügbaren Menge der Komponenten ab und von der Geschwindigkeit des Inlösunggehens des bisher ungelösten Anteils, sobald der jeweils gelöst gewesene Anteil durch die Abbindereaktion verbraucht worden ist. Je nach Zusammensetzung des Binders kann auch die Zusammensetzung des gelösten, fürdie Abbindereaktion verfügbaren Anteils eine jeweils andere sein, so «laß sich überdie unterschiedliche Löslichkeit der schwerlöslichen Binderkomponenten und über die unterschiedliche Zusammensetzung der erhaltenen Lösung auch Ablauf und Richtung der Abbindereaktion beeinflussen lassen.
Die Teilchengröße der kolloidal in Lösung zu bringenden Binderkomponenten lie;;t im Bereich zwischen 50 A und 10 μη, vorzugsweise zwischen 100 Ä und 1 μτη. DieTeilchengröße dieser Komp-enten ist für die Gel- bzw. Solbildung während des Abbindens mit maßgebend.
In der DE-OS 25 20993 wird die Ausbildung einer Auskleidung mit feuerfester Oberflächenschicht in einem Stahl-Gießtrichter beschrieben, deren Grundmasse feuerfesten Ton sowie organischen Binder enthält und ohne Phosphat ohne Alkalisilikat und ohne Zeolith aufgebaut ist. Zur Erzeugung der feuerfesten Oberfläche wird diese Auskleidung mit einem ebenfalls zeolithfreien Gemisch von kolloider Kieselsäure. Wasserglas, Aluminiumphosphat und Aluminiumoxid getränkt. Aushärten und Abbinden erfolgen nicht in kaltem Zustand, vielmehr ist Hitzeeinwirkung notwendig, und das Auskleidungsmaterial braucht nur geringe Druckfestigkeit zu
Aus der DE-AS 22 65 009 sind Ziegel für feuerfeste Auskleidungen auf der Grundlage von Kieselsäure, Aluminiumsilikat und Aluminiumoxid bekannt, die mit einem zusätzlich kolloidale Kieselsäure enthaltenden Mörtel verbunden werden um so Angriff und Berstwirkung basischer Schlucken an Oberflächen und in den Poren und Rissen des Keuerfestmaterials zu verhindern. Die Masse enthält keine Phosphate bzw. Borphosphat und auch keine unterschiedlich wasserlöslichen Alkalisilikate, und das verwendete Aluminiumsilikat stellt keinen ionenauslauschlahigen Zeolith dar. Bei diesem Bindemechanismus handelt es sich um eine keramische, d. h. unter Hitzeeinwirkung aushärtende und nicht um eine kalt abbindende Bindung.
In der DE-OS 2457579 wird eine borhaltige Feuerfestmasse beschrieben, deren Abbinden ni-.nt in kaltem Zustand, sondern mittels Erhitzen auf Temperaturen von 800 bis 11000C in keranv<cher Bindung t folgt. Ihre Zusammensetzung ist darauf abgestellt, im kritischen Zwischentemperaturb:reich keinen unerwünschten Festigkeitsabfall zu bekommen: eine zu diesem Zweck enthaltene Komponente ist Bor in Form v< >.·. borsäure oder Borax. Dieser Beimischungszweck ist bei der Anmeldung bedeutungslos, da weder erhitzt wird noch ein Zwischentemperaturbereich mit Festigkeitsabfall vermieden werden muß; vielmehr dient hier Borphosphat als eine Form der Phosphatkomponentc der Mineralisierung und Kristallbildung beim KaiUibbinden.
Beispiel 1
Eine keramische Masse aus Korund mit folgender Körnungszusammensetzung:
40% 1 bis 3 mm
15% 0,5 bis 1 mm
15% 0 bis 0 mm
30% 0 bis 0,09 mm
wurde mit 9% einer Bindemittelzubereitung aus schwerlöslichem Nalriumsilikat, schwerlöslichem Kaliumsilikat, leichtiöslichem Kaliumsilikat, Aluminiumhydroxid (Hydrargil)it < 1 μΐη). Kieselsäure < 1 μΐπ, Borphosphat und Zeolith (Aluminjumsilikat) mit folgender chemischer Zusammensetzung versetzt:
48% SiO2 25% Al2O-, 6% K2O 6% P2O? 3% Na2O 2% B2O3 10% Glühverlust
Diese Mischung wurde mit 4,5% Anmachwasser versetzt, 4 Minuten intensiv gemischt und unter Vibrieren verdichtet. Nach dem Trocknen und Brennen hatte die Masse folgende Festigkeiten:
Brenntemperatur N/mm! 120° C 500° C 750° C 1000°C 12500C 15000C
Biegezugfestigkeit N/mm2 9 13 16 19 23 25
Kaltdruckfestigkeit 54 70 85 90 110 125
Beispiel 2
Eine Korundmasse wie im Beispiel 1 wurde mit 9% einer Bindemittelzuberdtung aus leichtlöslichem Natriumsilikat, schwerlöslichem Natriumsilikat, Aluminiumhydroxid (Böhmit), Kieselsäure, Zeolith und Borphosphat mit folgender chemischer Zusammensetzung versetzt:
45% SiO2 28% Al2O., 8% Na2O 6% P2O5 2% B2O.; 11% Glühverlust
Diese Masse wurde mit 5% Anmachwasser versetzt und 4 Minuten intensiv gemischt. Anschließend wurde sie mit einer Amplitude von 0,75 mm 120 see. lang gerüttelt. Nach dem Trocknen und Brennen wurden folgende Festigkeiten ermittelt:
Brenntemperatur
120° C 50C°C 75O0C 10000C !25O0C 15000C
Biegezugfestigkei! N/mm2 14 18 20
Kaltdruckfestigkeit N/mm2 66 69 85
21 90
23 100
26 110
Beispiel 3
Eine Andalusitmasse mit einem A12OJ-Gehalt von 60% und Iblgendem Körnungsaufbau:
40% 1 - 3 mm
30% 0 - 1 mm
30% Mehl - 70 DIN
wurde mit einer Bindemittelzubereitung aus leichtlöslichem Natriumsilikat, schwerlöslichem Natriumsilikat, leichtlöslichem Kaliumsilikat und schwerlöslichem Kaliumsilikat, Tonerde < 0,1 μπι, Aluminiumphosphat, Zeolith und Kieselsäure < 1 μπι versetzt. Die Zubereitung hatte eine Analyse von:
40% Al2O3 40% SiO2 7% P2O5 4% K2O 4% Na2O 5% Glühverlust
Nach Zugabe von 4% Anmachwasser und einer Mischzeit von 4 Minuten konnte eine fließfähige Masse mit folgenden Festigkeiten hergestellt werden:
Brenntemperatur
1200C 5000C 750° C 1000c C 1250° C 1500° C
17 17 20 22 23
45 50 70 80 100
Biegezugfestigkeit N/mm2 16 Kaltdruckfestigkeit N/mm2 40
Die Verarbeitung erfolgte durch Vibrieren mit einer Amplitude von 0,75 mm und 120 see.
Beispiel 4
Eine Andalusitmasse mit einem Al2O3-Gehalt von 70% und folgendem Körnungsaufbau:
50% 1 - 3 mm
25% 0 - 1 mm
25% Mehl - 70 DIN
wurde mit einer Bindemittelzubereitung aus schwerlöslichem Kaliumsilikat, leichtlöslichem Kaliumsilikat, schwerlöslichem Natriumsilikat, Tonerdehydrat < 1 μηι, Tonerde calc. < 1 μηι, Aluminiumphosphat, Zeolith und Kieselsäure <1 μηι versetzt. Diese Zubereitung hatte folgende chemische Analyse:
53% SiO2
25% Al2O3
8% P2O5
CiM KiO
2% Na2O
6% Glühverlust
Nach Zugabe von 4% Anmachwasser wurde diese Mischung intensiv 4 Minuten gemischt und anschließend durch Vibration verdichtet.
Brenntemperatur N/mm2
N/mm2
120° C 500c 'C 75O°C 10000C 12500C 15000C
Biegezugfestigkeit
Kaltdruckfestigkeit
8
40
12
60
U-
65
17
70
18
70
21
85

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Mit Wasser kalt abbindende, Alkalisilikat, Phosphat und Kieselsäure enthaltende Bindemittelzubereitung zur Herstellung feuerfester Erzeugnisse, dadurch gekennzeichnet, daß diese leicht und schwer wasserlösliche Alkalisilikate, schwer lösliche saure Metallphosphate, feinteilige Kieselsäure der Teilchengröße im Bereich 5ÜÄ bis 10 μπι sowie ionenaustauschfahige Zeolithe enthält.
2. Bindemiitelzubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich Borphosphat enthält.
3. Bindemittelzubereitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Borphosphat in einer Menge ίο von 5 bis 50% in der Zubereitung enthalten ist.
4. Bindemittelzubereitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlich wasserlöslichen Alkalisilikate Lithium-, Natrium- und/oder Kaliumsilikate sind und in einer Menge von 5 bis 60% in der Zubereitung enthalten sind.
5. Bindemittelzubereitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sauren Metallphosphate Salze der zwei- oder dreiwertigen Metalle aus der Gruppe Calcium, Barium, Magnesium, Zink, Eisen und Aluminium sind und in einer Menge von 5 bis 50% in der Zubereitung enthalten sind.
6. Bindesmittelzubereitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feinteilige Kieselsäure Teilchengrößen im Bereich 50 A bis 10 μπι, vorzugsweise 100 A bis 1 μΐη, hat und in einer Menge von 1 bis 70%, vorzugsweise 5 ois 40%, in der Zubereitung enthalten ist.
7. Bindemittelzubereitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,1 bis 80%, vorzugsweise 5 bis 50%, reaktives Aluminiumoxid enthält, das in ein Gel überführt werden kann.
8. Bindemittelzubereitung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ionenaustauschfahige Zeolith in einer Menge von 1 bis 5% in der Zubereitung enthalten ist.
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