DE304091C - - Google Patents
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- DE304091C DE304091C DENDAT304091D DE304091DA DE304091C DE 304091 C DE304091 C DE 304091C DE NDAT304091 D DENDAT304091 D DE NDAT304091D DE 304091D A DE304091D A DE 304091DA DE 304091 C DE304091 C DE 304091C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R23/00—Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
- G01R23/02—Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 304091 -KLASSE 21 e. GRUPPE
Die unter dem Namen »Zungenfrequenzmesser« bekannten Instrumente zum Messen,
der sekundlichen Schwingungszahlen wellenförmiger elektrischer Ströme haben den Nachteil,
daß sie nur solche Frequenzen zuverlässig erkennen lassen, - auf welche die 'schwingenden
Zungen abgestimmt sind. Dazwischen liegende Werte muß man aus . der Form des Schwingungsbildes, welches die der zu mes'senden
Frequenz ' benachbarten schwingenden Zungen bilden, ^ermitteln, und es erfordert
viel Übung, um auf diesem Wege eine zuverlässige Schätzung zu erhalten. Man ist daher seit langem bestrebt, Frequenzmesser
!5 zu schaffen, welche eine stetige Ablesung an
einem über einer Skala spielenden Zeiger gestatten und so beschaffen sind, daß sie trotz
dieses Vorteils gegenüber dem Zungenfrequenzmesser auch dessen anerkannte Vorzüge
besitzen, von denen hier folgende hervorgehoben seien:
1. leichte und billige Anpassungsmöglichkeit an verschiedene Netzspannungen,
2. Unabhängigkeit von der Wellenform und von kleineren Spannungsschwankungen
des zu messenden wellenförmigen Stromes,
3. geringer Stromverbrauch.
Der Zungenfrequenzmesser besteht im wesentlichen nur aus zwei Teilen: Der
Elektromagnetspule und dem durch sie erregten Zungenkamm. Die Erfindung- benutzt
nun, um sich die oben benannten Vorzüge zu sichern, ebenfalls eine Elektromagnetspule,
läßt dieselbe aber statt auf den Zungenkamm auf einen Kontakthebel einwirken, welcher
also in gleicher Weise unfreiwillige Schwingungen macht, wie der Zungenkamm. Das
Weitere ergibt sich aus der beiliegenden Zeichnung-.
In dieser ist α der vom wellenförmigen Strom durchflossene Elektromagnet^
welcher den Metallhebel b in synchrone Schwingungen versetzt. Hierbei berührt der
Hebel abwechselnd die Kontakte c und d. Bei Berührung von c fließt der Strom der 4-5
Meßbatterie e in die beiden Belegungen des Kondensators /, wodurch dieser eine seiner
Kapazität und der Spannung der Meßbatterie entsprechende Ladung erhält. Diese
Ladung gleicht sich bei Berührung des Hebels b mit dem Kontakt d durch das Drehspul-Galvanometer
g wieder aus. Durch die Galvanometerspule fließt demnach eine der
Wellenstromfrequenz entsprechende Zahl von Stromstößen, deren jeder eine gleiche Strommenge
enthält. Ein proportional teilendes Drehspulinstrument ergibt daher auch eine
proportionale Frequenzen-Skala.
Statt der beschriebenen Schaltung können auch andere ähnliche Schaltungen vorgesehen
werden. Z. B. kann der Kondensator durch das Galvanometer geladen und durch Kurzschluß
entladen werden, oder es wird ein Umladen des Kondensators durch das Galvanometer
herbeigeführt.
Die Einrichtung, soweit sie die Teile b bis g
umfaßt, ist bereits beschrieben und zur Benutzung als Geschwindigkeitsmesser empfohlen,
wobei dann der Hebel b durch ein Nockenrad bewegt wird, dessen Geschwindigkeit
gemessen werden soll. Diese Einrichtung ist nur zum Geschwindigkeitsmessen geeignet,
nicht alier zum unmittelbaren Frequenzenmessen.
Ein Apparat, der letzteres ermöglicht, ist vielseitiger, da er auch zur Geschwindigkeitsmessung
dienen kann, und z\var braucht man hierzu nur den wellenförmigen Strom z. B. durch ein mit der Welle
gekuppeltes Gleichstrom unterbrechendes Kontaktrad oder einen Wechselstromgenerator' zu
erzeugen.
ίο !,Da die Meßbatterie e im Gebrauch nur
sehr geringe Strommengen zu liefern hat, so erschöpft sie sich nur sehr langsam. Eine
kleine leicht ersetzbare Trockenbatterie genügt daher unter Umständen, so daß man bei
gleichzeitiger Benutzung eines Galvanometers von geringen Abmessungen dem vollständigen
Apparat eine leicht tragbare Form geben kann, wie dem Zungenfrequenzmesser.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Messen der Frequenzen wellenförmiger Ströme, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ströme durch eine Magnetspule geleitet werden, die einen Schalthebel in synchrone Schwingungen versetzt, wecher in bekannter Weise einem Kondensator aus einer Gleichstromquelle eine der Frequenzzahl proportionale Anzahl von Ladungen zuerteilt, die durch ein Galvanometer gemessen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304091C true DE304091C (de) |
Family
ID=557738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304091D Active DE304091C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304091C (de) |
-
0
- DE DENDAT304091D patent/DE304091C/de active Active
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