DE3033103C2 - - Google Patents
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- DE3033103C2 DE3033103C2 DE19803033103 DE3033103A DE3033103C2 DE 3033103 C2 DE3033103 C2 DE 3033103C2 DE 19803033103 DE19803033103 DE 19803033103 DE 3033103 A DE3033103 A DE 3033103A DE 3033103 C2 DE3033103 C2 DE 3033103C2
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- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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- G01B11/16—Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge
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Description
Die Erfindung betrifft ein Meßsystem gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Bei Werkstücken, auf die äußere, statische Kräfte aus vorgegebenen
Richtungen (Hauptrichtungen) einwirken, oder bei denen durch
Zwängung die freie thermische Ausdehnung ganz oder teilweise in
entsprechenden Hauptrichtungen behindert ist, besteht das Bedürfnis,
über die Messung der Dehnungen in den Hauptrichtungen und der
Temperatur mit Hilfe der linearen Elastizitätstheorie und bei
Kenntnis des Elastizitätsmoduls der Querkontraktionszahl und des linearen thermischen
Ausdehnungskoeffizienten die Hauptspannungen zu ermitteln und
ihre Änderungen über lange Zeit zu verfolgen.
Im einfachsten Fall des einachsigen Spannungszustandes, der z. B.
bei Schienen eines lückenlos verschweißten Gleises vorliegt, kann
die Längsspannung aus der Längsdehnung und der Querdehnung allein
ohne Kenntnis der den Dehnungen zugeordneten Unterschiede der Um
gebungstemperatur berechnet werden. Weiterhin kann beim einachsi
gen Spannungszustand aus der Längsdehnung und der Querdehnung
der zugehörige Temperaturunterschied berechnet und zur Absiche
rung der Messung mit dem Unterschied der direkt gemessenen
Temperaturen verglichen werden.
Im Falle des zweiachsigen Spannungszustandes, wie er sich z. B. an
einer Platte einstellt, können die beiden Hauptspannungen (Längs-
und Querspannung) aus der Längsdehnung, der Querdehnung und den
entsprechenden Temperaturunterschieden berechnet werden.
Eine Kontrollbedingung existiert aber in diesem Fall nicht
mehr.
Ein bekanntes Dehnungsmeßgerät besteht aus einem U-förmigen
Rahmen, der in Längsrichtung einer Schiene und auch in
Querrichtung über den Schienenkopf stellbar ist. Am Rahmen
ist ein Handgriff vorgesehen, um das Meßgerät in Meß
position halten zu können.
Am freien Ende des einen Rahmenschenkels ist ein starrer
Paßstift vorgesehen, während an dem anderen Schenkel ein
beweglicher Paßstift angeordnet ist. Der feste Paßstift
greift in eine Vertiefung und der bewegliche Paßstift in
eine andere Vertiefung am Schienenfuß. Der bewegliche Paß
stift ist mit einem Feinteilungsmaßstab mechanisch so
verbunden, daß auf den Feinteilungsmaßstab die Verschiebung
des beweglichen Paßstiftes übertragen wird. Der Fein
teilungsmaßstab wird durch ein Mikroskop beobachtet und
seine Verschiebung aus der Nullage gemessen. Die Vertiefungen
stellen die Meßmarken dar, wobei ein einwandfreies Einrasten
der Paßstifte in die Vertiefungen nicht kontrollierbar ist
und eine Verschmutzung der Vertiefungen oder eine ungleich
mäßige Abnutzung bei wiederholter Messung zu einer Meß
ungenauigkeit führen. Ferner muß das bekannte Meßsystem von
Hand gehalten werden. Dabei besteht die Möglichkeit, daß
sich der Rahmen und die einstückig mit ihm ausgebildeten
Aufstellsäulen in einem Ausmaß deformieren, welches in die
Meßgenauigkeit im Bereich von µm eingeht. Auch besteht die
Möglichkeit, daß bei Temperaturänderungen sich Eigenspannungen
im Rahmen aufbauen, die die Messungen verfälschen.
Ferner ist ein berührungslos arbeitendes Meßgerät bekannt
(DE 25 26 188), mit dem die Abstandsänderung von zwei auf
einem Meßobjekt angebrachten Meßmarken mit Hell-Dunkel-
übergängen von zwei Abtasteinheiten optisch erfaßt wird.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Meßsystem
anzugeben, bei dem eine höhere Genauigkeit und Reproduzier
barkeit der Messung möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Die zu vermessenden Meßmarken müssen nicht mehr mechanisch
angetastet werden, so daß das einwandfreie Einrasten von
Paßstiften nicht mehr kontrolliert werden muß und eine
ungleichmäßige Abnutzung von Berührungsflächen nicht mehr
zu Meßfehlern führen kann.
Beim erfindungsgemäßen System stellt der Eingriff zwischen
den Aufstellsäulen und den Vertiefungen nur sicher, daß
die Meßmarken im Meßbereich der Meßmikroskopkanäle liegen.
Eine eventuelle Ab
nutzung der mechanisch in Eingriff kommenden Teile oder eine
Verschmutzung der Vertiefungen kann zwar zu Verschiebungen der
Meßmarken in den Gesichtsfeldern der Meßmikroskopkanäle führen;
bei der Ermittlung der Abstände zwischen den Meßmarken fallen
diese Verschiebungen jedoch wieder heraus und können somit die
Meßgenauigkeit nicht beeinflussen.
Vorzugsweise ist die optische Einheit mit den beiden wenigstens vor
gesehenen Meßmikroskopkanälen in einem im Rahmen zwangsfrei ge
lagerten Träger angeordnet, der die optischen Meßkanäle im vor
gegebenen Abstand voneinander hält. Die Aufteilung des Meßge
räts in einen Rahmen und einen solchen Träger, sowie die
zwängungsfreie Lagerung des Trägers im Rahmen haben den Vorteil,
daß eine Deformation des Rahmens, z. B. durch unbedachtes Ab
stützen mit der Hand auf dem Rahmen, keine Verbiegung des Trä
gers und damit keine Fehlausfluchtung zwischen den optischen
Achsen der Meßmikroskopkanäle verursacht. Der Träger ist aus
einem Material hergestellt, das einen im Vergleich zu dem Material
des auszumessenden Werkstücks kleinen Wärmeausdehnungskoeffizien
ten besitzt. Da wie bereits erwähnt aus den gemessenen Dehnungen
ein Wert für die Temperaturdifferenz zwischen zwei Messungen er
rechnet werden kann und diese mit der tatsächlich gemessenen
Temperaturdifferenz verglichen werden kann, ergibt sich durch
die vernachlässigbare Eigendehnung des Trägers die Möglichkeit,
durch Vergleich der Temperaturbestimmung aus den Dehnungswerten
und der tatsächlichen Temperaturmessung Defekte am Dehnungsmeß
gerät festzustellen. Bei dem bekannten Gerät, bei dem Rahmen und
Aufstellsäulen einstückig miteinander ausgebildet sind und das
Meßmikroskop direkt an einer der Aufstellsäulen befestigt ist,
kann die Eigendehnung nicht vernachlässigt werden. Es können
daher mit ihm keine Einzeldehnungen in Längs- und Querrichtung,
sondern nur Dehnungsdifferenzen fehlerfrei bestimmt werden. Mit
dem erfindungsgemäßen Gerät hingegen können die Dehnungen in
Längs- und Querrichtung unabhängig voneinander unverfälscht er
faßt werden. Bei dem bekannten Meßgerät müßte daher zusätzlich
stets die Eigendehhung als Funktion der Temperatur bekannt sein.
Bei dem bekannten Meßsystem erfolgt in der Optik des Meßmikro
skops eine Vergrößerung um den Faktor 50. Eine höhere Vergrö
ßerung ist wegen der Verwendung des Feinteilungsmaßstabes auch
nicht sinnvoll. Bei der optischen Antastung der Meßmarken, die
vorzugsweise als kleine Diamanteinsenkungen ausgebildet sind,
kann mit 100- bis 200facher Vergrößerung gearbeitet werden,
wodurch die Meßgenauigkeit empfindlich angehoben werden kann.
Bei diesen hohen Vergrößerungen wird vorzugsweise jedem Meß
mikroskopkanal ein Auflichtilluminator zugeordnet.
Weitere Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Meßsystems. Die Erfindung soll nun anhand
der beigefügten Figuren genau beschrieben werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Untersicht auf den im Rahmen gelagerten Träger zur
Darstellung der Zuordnung der Aufstellsäulen zu den
Meßmikroskopen und zur Darstellung der zwängungsfreien
Lagerung des Trägers,
Fig. 2 eine als Teilschnitt dargestellte Seitenansicht des
Meßgeräts gemäß Fig. 1 mit zwei gesonderten Meßmikro
skopen,
Fig. 3 eine Aufsicht und einen Längsschnitt durch einen Meß
streifen,
Fig. 4 einen Querschnitt durch Fig. 1 in Blickrichtung der
Pfeile 4-4,
Fig. 5 eine Aufsicht auf eine Eisenbahnschiene mit aufgeklebten
Meßstreifen,
Fig. 6 eine Darstellung des Trägers bzw. des Distanzstücks
der beiden Meßmikroskope und der zugeordneten Querträger
zur Erläuterung der zwängungsfreien Dreipunktlagerung,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines vollständig ausgeführten Meß
gerätes gemäß Fig. 1, das quer über die Schiene ange
ordnet ist,
Fig. 8 das Meßgerät gemäß Fig. 7 bei Längsanordnung,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Meßgeräts in Längsanordnung,
Fig. 10 eine Aufsicht auf das Meßgerät in Längsanordnung,
Fig. 11 eine Prinzipschnittdarstellung der Meßmikroskope für
das Gerät gemäß Fig. 1-10,
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung einer beim Anbringen
der Meßstreifen an der Schiene verwendeten Lehre,
Fig. 13 eine Queransicht der Abdeckeinrichtung und Halterung
derselben am Schienenfuß,
Fig. 14 eine der Fig. 13 entsprechenden Seitenansicht,
Fig. 15 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform des er
findungsgemäßen Meßgeräts, wobei jeder Meßmarke ein
Meßmikroskop zugeordnet ist,
Fig. 16 eine Untersicht des Gerätes gemäß Fig. 15,
Fig. 16a und 16b Seitenansichten bzw. Teilschnittdarstellungen
der vier Aufstellsäulen zur Erläuterung der Bewegungs
möglichkeiten der am freien Ende der Aufstellsäulen
anordneten Paßstücke und
Fig. 17 eine Prinzipdarstellung einer weiteren optischen Beob
achtungseinheit.
Anhand der Fig. 1 bis 5 soll zunächst im Prinzip ein Meßver
fahren und ein Meßsystem beschrieben werden, mit deren Hilfe das
Ausdehnungsverhalten von länglichen Metallwerkstücken - hier in
Form einer Eisenbahnschiene - in Längsrichtung x und in Quer
richtung y erfaßt werden können. Genausogut könnte aber auch das
Ausdehnungsverhalten an horizontal angeordneten Platten, z. B.
bei Brücken, erfaßt werden. Auf beiden Seiten des Schienenfußes
SF sind zwei Meßstreifen S 1 und S 2 befestigt, vorzugsweise ver
klebt. Als Material für die Meßstreifen S 1 und S 2 eignet sich
insbesondere metallüberzogener Kunststoff, wie er z. B. in der
Elektronik Verwendung findet. Wie aus dem Schnitt durch den
Meßstreifen S 1 (vergl. Fig. 3) hervorgeht, sind auf dem Meß
streifen S 1 zwei Vertiefungen V 1 und V 2 an den Enden ausgebil
det. Dazwischen liegen Meßmarken E 1 und E 2 in Form von in die
Metallschicht eingebrachten Diamanteindrücken.
Die entsprechenden Vertiefungen und Meßmarken in dem Meßstreifen
S 2 sind mit V 3, V 4 und E 3, E 4 bezeichnet.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich ist, sind mindestens
zwei Meßmikroskopkanäle erforderlich, die bei der gezeigten Aus
führungsform durch zwei Meßmikroskope M 1 und M 2 verwirklicht sind.
Die Meßmikroskope M 1 und M 2, die mit den Objektiven und Okularen
rein schematisch dargestellt sind, sind mit ihren Tuben in einem
Distanzstück D gehalten, z. B. mittels Feststellschrauben.
Das Distanzstück D (Träger) ist mittels zweier Querträger 1 und 2,
welche vorzugsweise aus einem Material mit geringem Ausdehnungs
koeffizienten hergestellt worden sind, in einem Rechteckrahmen
R gelagert. Die Querträger 1 und 2 sind mit dem Rahmen ver
schraubt. Wie insbesondere aus der Fig. 6 ersichtlich ist, er
folgt über die Querträger 1 und 2 eine zwängungfreie Dreipunkt
lagerung des Distanzstückes D im Rahmen, wobei der Querträger 1
die Funktion eines festen und der Querträger 2 eines in x-Richtung
längsverschieblichen Auflagers erfüllt. Das Distanzstück D liegt
auf dem Querträger 1 auf zwei Kunststoffwinkeln 3 und 4 auf. Beim
Querträger 2 liegt das Distanzstück D mittig auf einer Kunst
stoffplatte 5 auf, deren Oberfläche vorzugsweise leicht ballig
ausgebildet ist, während eine Kantenführung über Kunststoffblöcke
6 und 7 erfolgt. Das Distanzstück D wird an dem Querträger 1 mit
tels zweier Schraubbolzen 8 und 9 niedergehalten, die in zuge
ordnete Gewindebohrungen 8 a und 9 a in dem Distanzstück eingrei
fen. Ein Paßstift 10 greift durch eine Bohrung 1 c in dem Quer
träger 1 in eine entsprechende Bohrung 10 a des Distanzstückes
D ein, um dieses bezüglich des Querträgers 1 zu fixieren. Auf
dem Querträger 2 wird das Distanzstück D durch einen Schraub
bolzen 11 gehalten, der durch eine sich konisch zum Distanz
stück D hin erweiternde Bohrung 2 a, die den Querträger 2 und
die Kunststoffplatte 5 durchsetzt, in eine Stufenbohrung 11 a
in dem Distanzstück D eingreift. Der Bolzen 11 ist so ausge
legt, daß er mit einem kurzen Gewindeabschnitt in den Bodenab
schnitt der Stufenbohrung 11 a eingreift. Durch diese Konstruk
tion erzeugt der Bolzen 11 einerseits die nötige Kraft zum
Niederhalten des Distanzstückes D, andererseits ist eine Längs
verschiebung des Distanzstückes D relativ zum Querträger 2 mög
lich, indem sich der längliche Bolzen 11 s-förmig verformt.
Der für die Blöcke 3, 4, 6 und 7 und die Platte 5 verwendete
Kunststoff besitzt einen niedrigen Reibungskoeffizienten. Die
Kunststoffbauteile 3, 4, 6 und 7 gestatten ein leichtes Einführen
des Distanzstückes D bei der Montage und die Blöcke 5, 6 und 7
lassen eine Gleitbewegung zwischen dem Distanzstück D und dem
relativ zu ihm beweglichen Auflager zu.
Durch diese Anordnung ist eine zwängungsfreie Dreipunktlagerung
des Distanzstückes D in x-y- und z-Richtung gemäß Fig. 5, 7
und 8 gewährleistet.
Da mittels der beiden Meßmikroskope M 1 und M 2 das Auswandern der
Meßmarken E 1-E 4 erfaßt werden soll, wird das Distanzstück D aus
einem Material mit sehr kleinem Wärmeausdehungskoeffizienten
gefertigt. Hierfür eignen sich z. B. Invar mit α = 1,5 × 10-6°C-1
oder Glaskeramik mit einem Wärmeausdehungskoeffizienten α im
Bereich von 1 × 10-7°C-1. Dieselben Materialien können auch für
die Querträger verwendet werden.
Auf der Unterseite des Rahmens sind vier Aufstellsäulen P 1, P 2,
P 3 und P 4 vorgesehen. Die Aufstellsäulen P 1 und P 4 liegen in
x-Richtung gesehen in der durch die optischen Achsen der Meß
mikroskope aufgebauten Ebene, während die Aufstellsäulen P 2 und
P 3 jeweils in einer die optische Achse des zugeordneten Meß
mikroskops M 1 bzw. M 2 enthaltenden Querebene in y-Richtung lie
gen. An den unteren Enden der Aufstellsäulen sind halbkugelige
Paßstücke PS 1, PS 2, PS 3 und PS 4 ausgebildet.
Der Abstand der optischen Achsen der Meßmikroskope M 1 und M 2
und der Abstand der Aufstellsäulen P 2 und P 3 entspricht in etwa
dem Abstand der Diamanteindrücke E 1 und E 2. Der Ausdruck "in
etwa" bedeutet, daß die Meßmarken E 1 und E 2 im Meßbereich der
Meßmikroskope liegen.
Der Abstand der Aufstellsäulen P 1 und P 4 entspricht dem Abstand
der Vertiefungen V 1-V 2.
Die beiden Meßstreifen S 1 und S 2 werden so auf dem Schienenfuß
aufgeklebt, daß der Abstand V 1-V 3 bzw. V 2-V 4 dem Abstand der
Aufstellsäulen P 2-P 3 entspricht, d. h. der Abstand der
Meßmarken E 1-E 3 entspricht dem Abstand E 1-E 2.
Selbstverständlich muß für die Streifen S 1 und S 2 ein Material
gewählt werden, das weich gegenüber dem Material des Werkstücks,
d. h. hier der Schiene ist, um eine Rückwirkung auf das Ausdeh
nungsverhalten des Schienenstahls zu vermeiden. Nach dem Auf
kleben können die Streifen S 1 und S 2 zusätzlich längs der Linien
L 1, L 2 bzw. L 3 und L 4 durchschnitten werden, so daß die Diamant
eindrücke E 1-E 4 tragenden Bereiche SB ungehindert die tatsäch
liche Dehnungsbewegung des Schienenfußes auf beiden Seiten
wiedergeben können.
Die Streifen können auch aus anderen Werkstoffen gefertigt wer
den, z. B. Metallstreifen geeigneten Querschnitts sein. Außerdem
können neben dem bereits erwähnten Verkleben auch andere Befesti
gungstechniken eingesetzt werden, um die Meßstreifen mit dem
Werkstück zu verbinden. Die Meßmarken können auch direkt in das
Werkstück eingedrückt werden. Es ist auch möglich, die Meßmarken
auf den Streifen oder dem Werkstück auf andere Weise zu erzeugen,
z. B. durch Photoätzen, Bedrucken oder dergleichen.
In der Fig. 11 ist der Strahlengang bei zwei Meßmikroskop
kanälen in Form getrennter Meßmikroskope aufgeführt, wobei die
Auflichtillumination zunächst außer Betracht bleiben soll. Das
vom Objektiv 12 kommende Licht durchsetzt eine Meßplatte 13, ehe
es durch ein Okular 14 in das menschliche Auge 15 eintritt. Wie
in der Fig. 11a dargestellt ist, kann die Meßplatte 13 mittels
Mikrometerschrauben 16 und 17 in der Meßebene verfahren werden,
so daß mit dem Meßkreuz 13 a die lagemäßige Änderung des Bildes
der Meßmarke E auf dem Meßstreifen S in der Ebene der Meßplatte
erfaßt werden kann. Vor Durchführung der Messung wird die Nullage
des Meßkreuzes 13 a in beiden Meßmikroskopen M 1 und M 2 mittels
eines Eichmaßstabs absolut kalibriert.
Ehe nun weitere konstruktive Einzelheiten beschrieben werden,
soll anhand der Fig. 1 bis 5 und 11 bis 11a ein Meßablauf erläutert werden.
Das Meßgerät kann längs zur Schienenachse x oder quer zur
Schienenachse y aufgesetzt werden. Beim Aufsetzen längs der
Schienenachse x - vergl. auch Fig. 9 und 10 - rasten die Paß
stücke PS 1 und PS 4 entweder in die Vertiefungen V 1 und V 2 des
Meßstreifens S 1 oder in die Vertiefungen V 3 und V 4 des zweiten
Streifens S 2 ein.
Beim Aufsetzen des Gerätes quer zur Schiene (y-Richtung) können
die Aufstellsäulen P 2 und P 3 entweder in die Vertiefungun V 1-V 3
oder in die Vertiefungen V 2-V 4 eingreifen.
Durch das Einrasten der Paßstücke PS in die Vertiefungen V ist
stets gewährleistet, daß die als Meßmarken gesetzten Diamant
eindrücke E im Mittenbereich der Gesichtsfelder der Meßmikro
skopkanäle zu liegen kommen.
In jeder der Aufsetzmöglichkeiten wird durch Verstellung der
zugeordneten Mikrometerschrauben das Meßkreuz in Überdeckung mit
dem Bild der Meßmarke gebracht und danach wird die neue Stellung
der Mikrometerschrauben abgelesen. Es soll darauf aufmerksam
gemacht werden, daß auch elektronische Meßokulare bekannt sind,
bei denen die Lage des Bildes bezüglich des Meßfixpunktes
elektrooptisch erfaßt werden kann.
Zur Bestimmung der Querdehnung und der Längsdehnung ist an und
für sich je nur eine Aufsetzung in Quer- bzw. Längsrichtung er
forderlich. Durch die doppelte Aufsetzmöglichkeit sowohl in Längs
richtung als auch in Querrichtung können Dehnungen, deren Ur
sache eine reine Biegung der Schiene ist, aber herausgemittelt
werden.
Die zu messenden Meßmarken E werden nicht mechanisch angetastet;
die Bestimmung ihrer der jeweiligen Dehnung entsprechenden Lage
erfolgt berührungslos auf optischem Wege. Eventuelle Abnutzung
der Enden der Paßstücke PS bzw. Verschmutzung der Streifenvertie
fungen V bewirken zwar Verschiebungen der Meßmarken in den Ge
sichtsfeldern der Meßmikroskopkanäle, die jedoch bei Ermittlung
der Abstände wieder herausfallen und somit ohne Einfluß auf die
Meßgenauigkeit sind. Die Aufteilung des Gerätes in Rahmen R und
Distanzstück D sowie die zwängungsfreie Dreipunktlagerung des
Distanzstückes haben den Vorteil, daß eine Deformation des Rah
mens, z. B. durch ein unbedachtes Abstützen mit der Hand auf dem
Rahmen, keine Verbiegung des Distanzstückes D und damit keine
Meßfehler verursacht.
Die Fig. 7-10 zeigen nun ein Gerät gemäß Fig. 1-3 mit
weiteren Einzelheiten.
Wie aus der Fig. 7, rechts, zu ersehen ist, sind die halbkugeli
gen Paßstücke PS 3 und PS 4 nicht fest an den zugeordneten Aufstell
säulen P 3 bzw. P 4 befestigt, sondern in einer Richtung verschieb
lich. Bei der in der Fig. 7 gezeigten Ausführungsform wird die
Verschieblichkeit durch eine schwenkbare Lagerung erzielt. Die Paß
stücke PS 3 und PS 4 sind in den unteren Enden der zugeordneten Auf
stellsäulen P 3 bzw. P 4 um zueinander parallele Achsen 18 bzw. 19
schwenkbar gelagert. Damit ist das Paßstück PS 3 in seiner Arbeits
stellung gemäß Fig. 7 in y-Richtung und das Paßstück PS 4 in Ar
beitsstellung nach Fig. 8 in x-Richtung verschwenkbar. Damit ist
ein Einrasten der Paßstücke auch bei stark gedehnten bzw. gestauch
ten Streifen S 1 bzw. S 2 möglich.
Da nur ein Paar der Aufstellsäulen P 1, P 2, P 3, P 4 sich in Eingriff mit
den Meßstreifen befindet und ein Abstützen oder ein Halten des
Geräts von Hand nicht wünschenswert ist, sind Maßnahmen vorge
sehen, um das Gerät in den verschiedenen Aufsetzmöglichkeiten
an der Schiene zu halten.
Wie aus den Fig. 9 und 10 besonders deutlich wird, ist zur
Sicherung des Gerätes beim Aufsetzen in Schienenlängsrichtung x
an einem Ansatz RA des Rahmens R ein Schwenkhaken 20 befestigt,
der über die von den Aufstellsäulen abgewandte Seite des Schienen
kopfes SK greifen kann. Durch den Ansatz RA ist eine festlegbare
Stellschraube 21 geführt, deren freies Ende auf der Lauffläche des
Schienenkopfes SK aufsitzt. Weiterhin sind seitlich am Rahmen sich
horizontal erstreckende Stellschrauben 22 und 23 vorgesehen,
die an der den Aufstellschrauben zugewandten Flanke des Schienen
kopfes SK angreifen. Durch Betätigung der Schrauben 22, 23 und
21 ist ein Ausrichten des Meßgeräts auf die Schiene möglich. Nach
Ausrichten des Meßgeräts können die Stellschrauben durch zugeord
nete Kontermuttern festgelegt werden. Der Schwenkhaken ist eben
falls durch eine Schraube 24 festlegbar.
Zur Handhabung des Gerätes sind an dem Rahmen noch seitliche
Handgriffe RH und RH′ vorgesehen.
Beim Aufsetzen des Meßgeräts in Querrichtung rasten die Auf
stellsäulen P 2 und P 3 jeweils in einem der Streifen ein und das
Gerät kann durch Betätigung der Stellschraube 21 ausgerichtet
und gehalten werden.
Wie aus den Fig. 7-10 und aus der Fig. 11 ersichtlich ist,
ist jedem der Mikroskope M 1 und M 2 ein Auflichtilluminator AI 1 und
AI 2 zugeordnet, dessen Bau aus der Fig. 11 ersichtlich ist. Der
Aufsichtilluminator AI besteht aus einem am Rahmen R befestigten
Beleuchtungstubus 25, in dem eine Lichtquelle 26, eine Linse 27
und ein Umlenkspiegel 28 angeordnet sind. Am unteren Ende des
Tubus ist ein seitlicher Ansatz 25 a vorgesehen. Diesem seitlichen
Ansatz 25 a steht ein entsprechender Ansatz 29 a des Mikroskop
tubus 29 gegenüber. Da somit Beleuchtungstubus und Mikroskop
tubus voneinander getrennt sind, sind die beiden Tuben mechanisch
und thermisch voneinander entkoppelt. Im Mikroskoptubus ist ein Um
lenkspiegel 29 b mit mittiger Öffnung angeordnet, der das aus dem
Beleuchtungstubes 25 kommende Licht über eine Linse 29 c auf das
Beobachtungsfeld abbildet.
Der Beleuchtungstubus ist mit entsprechenden Kühlschlitzen 25 b
versehen. In der Fig. 8 sind die Stromversorgungskabel K für die
Auflichtilluminatoren AI dargestellt. Den Aufstellsäulen sind
Abschirmbleche KT zugeordnet, die die Mikroskoptuben 29 gegen
Stoß und/oder Wärmeeinstrahlung von außen schützen. Vorzugsweise
können die Mikroskoptuben 29 ebenfalls aus einem Material geringer
Wärmeausdehnung gefertigt werden.
In der Fig. 12 ist eine Lehre 30 dargestellt, die beim Aufkleben
der Meßstreifen S 1 und S 2 auf den Schienenfuß Verwendung findet.
Die Lehre besitzt entsprechend den Aufstellsäulen des Meßgeräts
Aufstellsäulen PL 1, PL 2, PL 3 und PL 4 mit entsprechenden Paß
stücken am unteren Ende. Eine der Säulen (in Fig. 2 die Säule
PL 2) ist höhenverstellbar. Dies kann auf einfache Weise dadurch
erreicht werden, daß ein Teil PL 2′ in den anderen Teil PL 2′′ ein
schraubbar ist. Beim Aufkleben der Streifen S 1 und S 2 wird die Leh
re mit ihren Paßstücken in die Vertiefungen V der Streifen einge
rastet. Damit ist gewährleistet, daß die Streifen bezüglich der
Schiene und relativ zueinander eine Lage einnehmen, die der Lage
der Aufstellsäulen des Meßgeräts entspricht.
Wie aus den Fig. 15, 16, 16a und 16b ersichtlich ist, kann ein
unter die Erfindung fallendes Meßgerät auch vier Meßmikroskop
kanäle M 1, M 2, M 3 und M 4 aufweisen, so daß ein Umsetzen des Ge
räts in die einzelnen Meßlagen, wie bei der vorbeschriebenen
Ausführungsform nicht mehr erforderlich ist. Bei der in den Fig.
15-16b gezeigten Ausführungsform ist jeder der Meßmikroskopka
näle durch ein gesondertes Meßmikroskop verwirklicht. Die Auf
stellsäulen P 5, P 6, P 7, P 8, die mit dem Rahmen R verbunden sind,
sind dann vorzugsweise so ausgelegt, daß P 5 kein bewegliches
Paßstück besitzt, während das Paßstück zu P 6 in y-Richtung ver
schwenkbar ist (vgl. Fig. 16a). Das Paßstück zu P 7 ist in
x-Richtung verschwenkbar, während das Paßstück zu P 8 in allen
Richtungen verschwenkbar ist. Das Verschwenken der Paßstücke zu
P 6 und P 7 kann in der bereits beschriebenen Weise mittels Schwenk
achsen 31 bzw. 32 erfolgen, während für die Beweglichkeit des
Paßstückes zu P 8 ein Kugelgelenk 33 Verwendung finden kann.
Wie aus der Fig. 17 hervorgeht, braucht zum Aufbau eines jeden
Meßmikroskopkanals kein gesondertes Meßmikroskop vorgesehen zu
werden. Bei der in der Fig. 17 gezeigten Ausführungsform ist nur
ein Meßokular mit einer Meßplatte 13′ vorgesehen. Die von den
Objektiven 12′ bzw. 12′′ kommenden Strahlen werden mittels fester
Umlenkspiegel 34, 35, 36 umgelenkt. Unter dem Meßokular befindet
sich ein Schwenkspiegel 37, so daß einmal das Bild vom Objektiv 12′
oder das Bild vom Objektiv 12′′ in das Meßokular eingeblendet wer
den können. Es ist auch vorstellbar, daß anstelle des Schwenk
spiegels 37 ein teildurchlässiger Spiegel verwendet wird, der gleich
zeitig die Bilder beider Meßmarken in das Meßokular einblendet.
Eine vergleichbare Strahlführung zu zwei Meßokularen oder auch
nur zu einem einzigen Meßokular hin ist bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 16 auch möglich. Dabei besteht insbesondere die Mög
lichkeit, die vier Objektive paarweise zwei Meßokularen zuzuord
nen.
Um die Meßstreifen an den einzelnen Meßstellen vor Beschädigun
gen zu schützen, d. h. insbesondere eine Beeinträchtigung der
sehr kleinen Meßmarken E und eine Zusetzung der Vertiefungen V
zu vermeiden, ist vorgesehen, die Meßstreifen mittels einer Ab
deckung, wie sie in den Fig. 13 und 14 dargestellt ist, zu
schützen. Die Abdeckung besteht aus einem Deckbalken 40 und
einem Kunststoffpolster 41, das auf der Oberseite des Meßstrei
fens S aufliegt und diesen seitlich ebenfalls sichert. Die Ab
deckungen werden durch unter dem Schienenfuß durch einen Spann
bolzen 42 zusammengezogene Winkelelemente 43 und 44 bzw. 45
und 46 gehalten. An den oberen Schenkeln der Winkelemente sind
die Balken 40 derart mittels Schraubbolzen 47 verschraubt, daß
das Kunststoffpolster 41 mit vorgegebenem Druck auf die Ober
fläche des Meßstreifens einwirkt.
Claims (16)
1. Meßsystem zur Messung der Quer- und Längsausdehnung eines
Werkstücks, insbesondere einer Eisenbahnschiene, mit zwei
von einem Rahmen getragenen Meßmikroskopkanälen zur
optischen Erfassung der Abstandsänderung von zwei auf dem
Werkstück angebrachten Meßmarken, dadurch gekennzeichnet,
daß neben den Meßmarken (E 1, E 2) in Längsrichtung (x) und
einer weiteren Meßmarke (E 3), die der einen der beiden
Längsmarken in Querrichtung (y) zugeordnet ist, Vertie
fungen (V 1, V 2, V 3) in jeweils einem Abstand angeordnet
sind, daß am Rahmen (R) vier Aufstellsäulen (P 1-P 4)
vorgesehen sind, die paarweise (P 1, P 4) in die den Längs
marken (E 1, E 2) zugeordneten Längsvertiefungen (V 1, V 2 bzw.
V 2, V 3) bzw. in die der einen Längsmarke und der einen
Quermarke zugeordneten Quervertiefungen (V 1, V 3) eingreifen.
2. Meßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Rahmen (R) ein Träger (D) zwängungsfrei gelagert ist,
in dem eine mindestens zwei Meßmikroskopkanäle (M 1, M 2)
aufweisende optische Meßeinrichtung angeordnet ist.
3. Meßsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger (D) aus einem Material geringer Wärmeaus
dehnung gefertigt ist.
4. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Meßmarken (E) und die Vertiefungen (V)
auf Streifen (S 1, S 2) gebildet sind, die auf der Oberflä
che des Werkstücks befestigt sind.
5. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Meßmarken und Vertiefungen direkt in der
Oberfläche des Werkstücks ausgebildet sind.
6. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Meßmarken (E) tragenden Bereiche (SB) der
Streifen (S 1, S 2) nach dem Befestigen der Streifen am Werk
stück durch Trennschnitte (L) von dem Rest der Streifen ab
getrennt sind.
7. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Meßmarken (E) Diamanteindrücke sind.
8. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zwängungsfreie Lagerung des Trägers (D)
der optischen Meßeinrichtung (M 1, M 2) eine Dreipunktlagerung
ist.
9. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem Werkstück angreifende Halterungen
(20, 21, 22, 23) vorgesehen sind, die das Meßgerät beim Messen
an dem Werkstück halten.
10. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Meßmikroskopkanäle von zwei getrenn
ten Meßmikroskopen (M 1, M 2) aufgebaut sind.
11. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mindestens zwei Meßmikroskopkanäle
(M 1, M 2, M 3, M 4) aus mindestens zwei Objektivabschnitten (12′, 12′′) und mindestens
einem diesen zugeordneten Meßokularabschnitt (13′) gebildet
sind und die Strahlengänge von den beiden Objektivabschnitten
her gleichzeitig oder nacheinander auf den Meßokularabschnitt (13′)
lenkbar sind.
12. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Meßmarke (E 1, E 2, E 3, E 4) ein Meßmikro
skopkanal (M 1, M 2, M 3, M 4) zugeordnet ist.
13. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedem Meßmikroskopkanal ein Auflichtillumina
tor (AI) zugeordnet ist derart, daß die Lichtquellenbau
gruppe (25-28) an dem Rahmen (R) befestigt ist und mechanisch
und thermisch gegenüber dem Meßmikroskopkanal (29-29 c)
getrennt ist.
14. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß das System weiterhin eine Lehre (30) zum Aus
richten der Streifen (S 1, S 2) beim Befestigen, insbesondere
Aufkleben auf das Werkstück, umfaßt, die in die für die Auf
stellsäulen (P 1-P 4) vorgesehenen Vertiefungen (V 1, V 2) ein
greift.
15. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Abdeckeinrichtung (40, 41) zum Schutz
der Streifen vorgesehen ist, die mit dem Werkstück verbind
bar ist.
16. Meßsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckeinrichtung aus einem Deckbalken (40) und einem an
die Meßstreifen anliegenden Kunststoffschutzkörper (41)
besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803033103 DE3033103A1 (de) | 1980-09-03 | 1980-09-03 | Messverfahren zur messung der quer- und laengsausdehnung eines werkstuecks und messsystem zur durchfuehrung des verfahrens |
| AT355681A AT394271B (de) | 1980-09-03 | 1981-08-13 | Messsystem zur messung der laengs- und querausdehnung eines werkstuecks |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803033103 DE3033103A1 (de) | 1980-09-03 | 1980-09-03 | Messverfahren zur messung der quer- und laengsausdehnung eines werkstuecks und messsystem zur durchfuehrung des verfahrens |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3033103A1 DE3033103A1 (de) | 1982-04-15 |
| DE3033103C2 true DE3033103C2 (de) | 1989-11-30 |
Family
ID=6111004
Family Applications (1)
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| DE19803033103 Granted DE3033103A1 (de) | 1980-09-03 | 1980-09-03 | Messverfahren zur messung der quer- und laengsausdehnung eines werkstuecks und messsystem zur durchfuehrung des verfahrens |
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| DE (1) | DE3033103A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19935370A1 (de) * | 1999-07-29 | 2001-02-08 | Schott Glas | Verfahren zur hochgenauen Messung der Längenänderung von Gläsern und Glaskeramiken |
| DE19938154A1 (de) * | 1999-08-16 | 2001-03-22 | Schott Glas | Abstandselement für eine Haltevorrichtung für Komponenten von optischen und/oder feinmechanischen Aufbauten |
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|---|---|---|---|---|
| JP2003521678A (ja) * | 1999-09-06 | 2003-07-15 | フランツ、ロットナー | ひずみ検知装置 |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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1980
- 1980-09-03 DE DE19803033103 patent/DE3033103A1/de active Granted
-
1981
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19935370A1 (de) * | 1999-07-29 | 2001-02-08 | Schott Glas | Verfahren zur hochgenauen Messung der Längenänderung von Gläsern und Glaskeramiken |
| DE19935370B4 (de) * | 1999-07-29 | 2005-09-08 | Schott Ag | Verfahren zur hochgenauen Messung der Längenänderung von Gläsern und Glaskeramiken |
| DE19938154A1 (de) * | 1999-08-16 | 2001-03-22 | Schott Glas | Abstandselement für eine Haltevorrichtung für Komponenten von optischen und/oder feinmechanischen Aufbauten |
| DE19938154C2 (de) * | 1999-08-16 | 2001-11-15 | Schott Glas | Verfahren zur Herstelllung eines stabförmigen Abstandselementes |
Also Published As
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| AT394271B (de) | 1992-02-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FRANZ PLASSER BAHNBAUMASCHINEN-INDUSTRIEGESELLSCHA |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: HAUCK, H., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING., 8000 MUENCHEN GRAALFS, E., DIPL.-ING., 2000 HAMBURG WEHNERT, W., DIPL.-ING., 8000 MUENCHEN DOERING, W., DIPL.-WIRTSCH.-ING. DR.-ING., 4000 DUESSELDORF BEINES, U., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 4050 MOENCHENGLADBACH |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: HOEHBERGER, HANS-JOERG, DR., 8011 ZORNEDING, DE RICHTER, FRANZ, 8016 FELDKIRCHEN, DE SPIES, JOHANN,8070 INGOLSTADT, DE WITTMANN, PETER, 8413 REGENSTAUF, DE |
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