DE3025902C2 - Datenübertragungssystem nach dem Streuspektrumprinzip - Google Patents

Datenübertragungssystem nach dem Streuspektrumprinzip

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DE3025902C2
DE3025902C2 DE3025902A DE3025902A DE3025902C2 DE 3025902 C2 DE3025902 C2 DE 3025902C2 DE 3025902 A DE3025902 A DE 3025902A DE 3025902 A DE3025902 A DE 3025902A DE 3025902 C2 DE3025902 C2 DE 3025902C2
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    • HELECTRICITY
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  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Datenübertragungssystem nach dem Streuspektrumprinzip, gebildet einerseits durch einen Sendeteil mit einem Anschluß zum Empfangen zu übertragender Daten mit zwei Pegeln, durch eine Abstimmanordnung, um aus dem ersten Pegel ein Streukodewort zu erzeugen, das aus den Kodeworten D gewählt worden ist, und aus dem zweiten Pegel das umgekehrte Wort zu erzeugen, und durch einen Sendekreis, um über eine Übertragungsstrecke die Ausgangssignale der Abstimmanordnung zu übertragen, und andererseits durch einen Empfangsteii, der mit einer Empfangsschaltung zum Empfangen der Signale der Übertragung?strecke und zum Wiedergeben der Ausgangssignale der Abstimmanordnung nach der Übertragung und mit einer Korrelationsschaltung für die Korrelation zwischen den wiedergegebenen Signalen und dem genannten
to Kodewort, die mit einem Eingang für Schiebesignale, die mit Hilfe einer Oszillatorschaltung erzeugt werden, und mit einer Ausgangsklemme zum Liefern der übertragenen Daten versehen ist.
Diese Übertragungssysteme, die das Prinzip des Streuspektrums benutzen, werden insbesondere angewandt, wenn man Störungen bekämpfen will. Diese Systeme sind, ebenso wie ihre Anwendungsbereiche, insbesondere in den nachfolgenden Veröffentlichungen beschrieben worden:
- in dem Werk von R. C. Dixon mit dem Titel: »Spread Spectrum System«, erschienen in der Reihe A Wiley-Inter-Sience Publication, erschienen by John Wiley and Sons (New York . ..);
- in dem Artikel von W. F. Utlaut mit dem Titel: »Principes des techniques d'etalement du spectre-possibilites d'application dans !'utilisation et !'attribution des frequences radio-electriques« erschienen in der Zeitschrift: »Le Journal des Telecommunications«, Heft 45-1/1971,
Entsprechend diesen Systemen überträgt man zum Übertragen eines Datums, d.h. eines binären Elementes einer gewissen Dauer, eine Vielzahl binärer Elemente kurzer Dauer. Diese Vielzahl entspricht entweder dem Streuungskodewort für den einen Wert des Datums oder dem umgekehrten Wort für den anderen Wert des Datums. Die Wahl des Streuungswortes ist festgelegt. Es ist notwendig, daß dies gute Autokorrelationseigenschaften aufweist, d. h. daß die Korrelation dieses Wortes mit sich selbst bei einer Verschiebung gleich Null gegenüber anderen Verschiebungen durch ein genaues Maximum oder Minimum geht.
In der französischen Patentschrift Nr. 2.363.268 wird ein System beschrieben, in dem zwei Streuungsworte benutzt werden: diese beiden Worte sind aus den komplementären Worten des Kodes D gewählt worden. Diese Kodes D sind insbesondere in den nachfolgenden Artikeln definiert: »Quaternary codes for pulsed radar« von George R. Welti, erschienen in Ire Transactions on Information Theory, Juni 1960, und »Complementary series« von Marcel J. E. Golay, erschienen in Ire Transactions on Information Theory, April 1961. Dadurch, daß diese komplementären Worte kombiniert werden, erhält man eine befriedigende Autokorrelationsfunktion, denn diese nimmt einen Wert Null an für alle vorübergehenden Verschiebungen anders als Null. Dennoch weist dieses beschriebene System den Nachteil auf, daß zwei Übertragungsstrecken für die Übertragung jedes dieser beiden Kodeworte vorhanden sein müssen, so daß dies die Verwendung zusätzlicher Elemente bedingt.
Obschon die vorliegende Erfindung die Kodeworte D benutzt, verwendet sie andere Eigenschaften als den komplementären Charakter der Kodeworte D und erfordert nicht das Vorhandensein zusätzlicher Elemente.
Ein Übertragungssystem der eingangs erwähnten Art weist nämlich gemäß der Erfindung das Kennzeichen auf, daß zwischen dem Ausgang der Korrelationsschaltung und dem Ausgang der Empfangsschaltung eine Torschaltung vorgesehen ist, die von den Signalen der Oszil-
10
15
30
latorschaltung derart gesteuert wird, daß sie für jede Verschiebung, die einer geraden Anzahl Male der Dauer einej binären Elementes des Streuungskodeworts entspricht in den Durchlaßzustand geschaltet wird.
Nach der Erfindung wird also die TatSiche ausgenutzt, daß die Autokorrelationsfunktion der Kodeworte D Nullwerte aufweist für alle geradzahügen Verschiebungen anders als Null, wo die Autokorrelationsfunk'ion ihren maximalen oder minimalen Wert annimmt.
In diesen Systemen ist es wichtig in dem Empfangsteil für die Korrelationsschaltung synchronisierte Schiebesignale im Takt der binären Elemente zu erhalten, die die Streuungskodeworte bilden. Eine Weiterbildung der Erfindung ermöglicht es, diese Synchronisation dadurch zu erhalten, daß die Signale, die dem Eingang für Schiebesignale zugeführt werden, eine Frequenz aufweisen, die die doppelte Frequenz der Auftrittsfrequenz der binären Elemente, der Streuungskodeworte ist, daß die Korrelationsschaltung mit einer ersten Integrationsschaltung, um die dem Eingang derselben zugeführten Signale mit der genannten doppelten Frequenz zu integrieren und außerdem mit einem Schieberegister für analoge Signale versehen ist, dessen Eingang an den Ausgang der ersten Integrationsschaltung angeschlossen ist und an dessen Ausgang die korrelierten Abtastwertpaare erscheinen, daß erste Mittel vorgesehen sind, um diesen Paaren dieselbe Polarität zu erteilen, und daß zweite Mittel den ersten nachgeschaltet sind, um die Polarität der ersten oder zweiten Abtastwerte der Paare zu ändern, und an den Ausgang der zweiten Mittel ein Integrationsmittel angeschlossen ist zum Liefern eines Korrektursignals für die Oszillatorschaltung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Darstellung des erfindungsgemäßen Systems,
Fig. 2 eine Darstellung der Wirkungsweise des Empfangsteils, in dem der örtliche Taktimpulsgenerator mit dem Takt der binären Elemente des Streuungswortes synchronisiert ist,
Fig. 3 eine Darstellung der Wirkungsweise des Empfangsteils, in dem der örtliche Taktimpulsgenerator dem Erscheinen der binären Elemente des Streuungswortes voreilt,
Fig. 4 eine Darstellung der Wirkungsweise des Empfangsteils, in dem der örtliche Taktimpulsgeuerator dem Erscheinen der binären Elemente des Streuungswortes nacheilt.
An dieser Stelle werden die Kodeworte D definiert durch die Eigenschaft, die in der vorliegenden Erfindung benutzt wird, d.h. daß jedes Wort, dessen nicht periodische Autokorrelationsfunktion für geradzahlige Verschiebungen ungleich Null den Wert Null hat, für das erfindungsgemäße Übertragungssystem geeignet ist. Zum Erhalten derartiger Worte wird auf den bereits genannten Artikel von G. Welti verwiesen. Die Worte werden durch Gruppen gebildet, Eine Gruppe von der Größenordnung k wird durch 1 Worte D) (mit 1 </<2*) mit der Länge 2k gebildet.
Das einfachste Mittel, diese Worte zu bilden, besteht aus der Verwendung einer Induktionsmethode. Die 2k Worte D) sind entsprechend einer Tabelle gegliedert und bilden eine quadratische Matrix, die in zwei gleiche Teile A und B aufgeteilt ist:
Ausgehend von dieser Gruppe erhält man eine Gruppe der Größenordnung k + i durch die Beziehung:
45
(Rl) d)\a)b)
D)[A1IB)
Das Zeichen — bedeutet in der entsprechenden Matrix, daß 1 durch — 1 und — 1 durch 1 ersetzt worden ist. Zunächst wird davon ausgegangen, daß:
D} =
1 1
1 -1
Die wesentliche Eigenschaft dieser Werte ist, daß ihre nid it periodische Autokorrelationsfunktion für Verschiebungen ungleich Null den Wert Null haben.
Jedes Wort kann in zwei Worte der halben Länge dadurch aufgeteilt werden, daß die ungeraden Elemente von den geraden getrennt werden. Dies sind die »komplementären Reihen«, die in dem bereits genannten Artikel von J. E. Golary beschrieben worden sind.
Ausgehend von einem Paar komplementärer Reihen ist es möglich, durch Anwendung eines der sechs nachfolgenden Verfahren andere zu bilden:
a) Das Vertauschen der beiden Reihen,
b) Die Rangordnung der ersten Reihe umkehren,
c) Die Rangordnung der zweiten Reihe umkehren,
d) Die erste Reihe invertieren, (d. h. 1 wird durch — 1 und -1 durch 1 ersetzt),
e) Die zweite Reihe invertieren,
f) Die geraden Rangelemente jeder Reihe invertieren. Zum Bilden einer Gruppe Df geht man aus von der
Beziehung (R3), in der:
35
A) =
und B)=I
1
-1
und durch Anwendung der Beziehung (R2):
1 -1
1
-1
-1 -1
-1
1 1
-1
Ausgehend von dieser Gruppe kann man eine zweite Gruppe dadurch erhalten, daß beispielsweise die bei d) und e) erwähnten Verfahren angewendet werden:
Df =
-1 -1
-1 1
-1 -1
-1 1
-1 1
-1 -1
1 -1
1 1
Für diese Gruppen mit acht binären Elementen ergibt sich beispielsweise immer:
55
60 D' =
111-1
-1 1 1
1-1 1
-1 -1 -1
1 1 -1
-1 1 1
1 -1 1
-1 -1 -1
11-11
1 -1 -1 -1
111-1
1-111
-1 -1 1 -1
-1111
-1 -1 -1 1
-1 1-1-1
Weiter in dieser Beschreibung wird das Wort D\ benutzt, d.h.: 1, -1, 1, 1, -1, 1, 1, 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Übertragungssystem ist mit einem Sendeteil 1 und mit einem Empfangsteil 2 versehen. Die Daten, die man übertragen will, treten am An-
Schluß 5 in Form einer Reihe binärer Elemente auf. Das System enthält weiterhin ein Multiplizierelement, dessen einer Eingang an den Anschluß 5 und dessen anderer Eingang an den Ausgang eines Kodewort-Z)-Generators 7 angeschlossen ist. Dieses Kodewort 7 ist das vorher definierte Wort. Dieses Element 6 hat die nachfolgende Aufgabe: wenn das zu übertragende Datum: +1 ist, erzeugt es an seinem Ausgang die Reihe: 1, — 1,1,1, — 1, 1,1,1. Wenn das zu übertragende Datum: — 1 ist, erzeugt esdie Reihe: -1, +1, -1, -1, +1, -1, -1, -1. Die Breite des Spektrums der zu übertragenden Daten ist also mit acht multipliziert. Zum drahtlosen Übertragen dieser Reihen wird ein von einem HF-Trägergenerator 9 gesteuerter HF-Modulator 8 und eine Antenne 10 benutzt.
Zum Empfangen des von der Antenne ausgestrahlten Trägers enthält der Ernpfangstei! 2 eine Antenne 20. Nach Demodulation, die von einem Demodulator 21 durchgeführt wird, der von einem Generator 22 für den neugebildeten Träger gespeist wird, erhält man am Ausgang 23 des Demodulators 21 eine rauschbehaftete Wiedergabe der Ausgangssignale des Multiplizierelementes 6. Der Ausgang 23 ist an den Eingang einer Korrelationsschaltung 24 angeschlossen, deren Ausgang 26 an dem Ausgangsanschluß 28 angeschlossen ist. Die Korrelationsschaltung 24 ist mit einem Eingang 30 für die Schiebesignale versehen, d.h. für Signale, die den Verschiebungstakt innerhalb der Korrelationsschaltung 24 bestimmen. Diese Signale rühren von einer Oszillatorschaltung 32 her, die durch einen spannungsgesteuerten Oszillator gebildet wird. Diese Signale haben eine Periode entsprechend der Dauer T, die der Dauer eines binären Elementes des Kodewortes entspricht. Dieses Kodewort befindet sich in einem Register 34, das einen Teil der Korrelationsschaltung 24 bildet.
Das erfindungsgemäße Übertragungssystem weist zwisehen dem Ausgang 26 der Korrelationsschaltung 24 und dem Ausgangsanschluß 28 des Empfangsteils 2 eine Torschaltung 35 auf, die mit Hilfe der Signale von der Oszillatorschaltung gesteuert wird, um für jede Verschiebung, die einer geraden Anzahl Male der Dauer 7"eines binären Elementes entspricht, durchlässig gesteuert zu werden, wobei die Elemente das Streuungswort bilden; dies wird mit Hilfe eines Teilers 37 erhalten, der zwischen dem Ausgang des Oszillators 32 und dem Steuereingang der Torschaltung 35 liegt. Dieser Teiler 37 wird mit einer Triggersteuerung 38 versehen, die an den Ausgang eines positiven oder negativen Schwellendetektors 40 angeschlossen ist, dessen Eingang an den Ausgangsanschluß 28 angeschlossen ist, so daß, sobald ein Maximum oder ein Minimum des Ausgangssignals der Korrelationsschaltung 24 detektiert ist, der Teiler 37 zu arbeiten aniaiigi. Eine inuiiosiabiie Schaltungsanordnung 42 liefert einen Impuls mit einer Dauer T, sobald der Detektor 40 sein Signa! abgibt. Das Ausgangssignal der Schaltungsanordnung 42 wird einer zweiten Torschaltung 44 zügeführt, um diese in den gesperrten Zustand zu bringen. Eine Gleichrichterschaltung 46 quadriert die Ausgangsspannung der Torschaltung 44. Eine Spannungsbegrenzungsschaltung 48 begrenzt die Amplitude des von der Schaltung 46 gelieferten Signals. Dieser Schaltung ist ein Multiplizierelement 50 nachgeschaltet, dessen einer Eingangan den Ausgang der Begrenzungsschaltung 48 angeschlossen ist und dessen anderer Eingang an dem Ausgang eines Phasendrehungselementes 52 liegt, das eine Verzögerung herbeiführt, die dem Wert T/2 entspricht. Der Ausgang des Multiplizierelementes 50 liegt an der Frequenzsteuerung des Oszillators 32, und zwar über eine Integrationsschaltung 54.
Die Korrelationsschaltung 24 ist mit einer Integrationsschaltung 60 versehen, die den Ausgang 23 des Demodulators 21 mit dem Eingang eines Schieberegisters 62 mit 15 Stellungen für analoge Signale verbindet. Die Integrationsschaltung 60 wird durch Signale gesteuert, die von einem Frequenzverdoppler 64 herrühren, dessen Eingang an den Ausgang des Oszillators 32 angeschlossen ist. Diese Integrationsschaltung liefert ein Signal, das das Integral des Signals darstellt, das von dem Demodulator 21 geliefert wird, und das während T/2 aufeinanderfolgender Zeitdauern genommen ist. Diese Integrationsschaltung 60 besteht aus zwei Integrationselementen 66 und 68, die mit Hilfe eines Schalters 70 wechselweise durch die Ausgangssignale des Demodulators 21 gespeist werden und deren Ausgangssignale wechselweise mit Hilfe eines anderen Schalters 72, der synchron zu dem ersten gesteuert wird, weitergeleitet werden. Es dürfte dem Fachmann einleuchten, daß die Integrationsschaltung 60 und die Verzögerungsleitung 62 aus einer Ladungsübertragungsordnung (CCD) bestehen können. Für die Korrelation sind nur die ungeraden Stellungen von Bedeutung: acht Multiplizierer Ml.. .M8 führen die Multiplikation der binären Elemente in den ungeraden Stellungen des Registers 14 mit den Elementen des Kodewortes D durch. Ein Summenverstärker 75 liefert an dem Ausgang 26 das Ergebnis der Korrelation. Wenn man das Kodewort zu ändern wünscht, ist es möglich, die ganze Schaltungsanordnung mit Hilfe einer Korrelationsschaltung mit (CCD) zu verwirklichen.
Die Wirkungsweise eines derartigen Systems wird nun nachstehend an Hand der Fig. 2, 3 und 4 näher erläutert. Es wird als Beispiel der Fall vorausgesetzt, daß die zu übertragende Information durch binäre Elemente gebildet wird, und zwar »ebA«, »cbB«, ebC«, »ebD«, deren Wert +1, -1, -1 bzw. +1 ist. Wenn diese Reihe mit dem gewählten Kodewort D »moduliert« wird, erhält man an dem Ausgang des Multiplizierelementes 6 eine Reihe von Signalen, die an dem Ausgang des Demodulators 23 zurückerhalten werden. Diese Reihe ist durch die Linie mit dem Bezugszeichen 23 in den Fig. 2, 3, und 4 dargestellt. Zur Vereinfachung der Erläuterung der Wirkungsweise des Systems wird das insbesondere bei der Übertragung zwischen den Antennen 10 und 20 verursachte Rauschen nicht berücksichtigt. In den Fig. 2, 3 und 4 sind durch die Pfeile bei den Linien mit dem Bezugszeichen 64 nur die wirksamen Flanken des Ausgangssignals dei Schaltungsordnung 64 dargestellt. Die Tabelle zeigt die Art und Weise, wie das Schieberegister gefüllt wird. Die letzte Zeile der Tabelle stellt den digitalen Wert am Ausgang 26 der Korrelationsschaltung 24 dar. Das Bezugszeichen 26 gibt die Linie an, wo der Verlauf des Signals am Ausgang 26 der Korrelationsschaltung dargestellt ist. Das Bezugszeichen 52 gibt die Linie an, wo der Verlauf des Signals an dem Ausgang des Phasendrehers 52 dargestellt ist, und das Bezugszeichen 50 gibt die Linie an, die das Signal an dem Ausgang des Multiplizierelementes 50 darstellt.
Fig. 2 stellt den Fall dar, in dem Synchronismus vorliegt. An dem Ausgang 26 stellen die gestrichelten Schleifen Ll, LI und L3 entweder das Maximum oder das Minimum der Autokorrelationsfunktion dar. Das Signal an dem Ausgang weist ebenfall Sekundärschleifen LSI, LS2. LS3 und LS4 zwischen den Hauptschleifen L1 und L2 auf. Wenn man den Hauptschleifen eine Verschiebung zuordnet, ist ersichtlich, daß die Sekundärschleifen nur bei den ungeraden Verschiebungen 1 T, 3 T, 5 T und 7 Γ erscheinen und daß bei geraden Verschiebungen 2 T, 4 T, 6 Γ die Funktion den Wert Null hat (wenn das Rau-
sehen nicht berücksichtigt wird). Die Torschaltung 35 ist für die Verschiebungen 0 T, 2 Γ, 4 T, 6 T durchlässig, so daß, wenn man dann das Rauschen berücksichtigt, die an dem Ausgang 26 untersuchte Autokorrelationsfunktion einen guten Kontrast aufweist. Der Schwellendetektor detektiert den Anfang der Hauptschleifen und bringt die Torschaltung 44 mit Hilfe der monostabilen Schaltungsanordnung 42 in den gesperrten Zustand. Die Hauptschleifen werden dann nicht durch die Schaltungsanordnungen, die diesem Tor 44 folgen, überprüft. Die Schaltungsanordnung 48 begrenzt die Dynamik der Signale. Mit dem Multiplizierelement 50 können diese Schleifen geteilt werden. Wie ersichtlich, ist jede Schleife durch das Resultat zweier Korrelationen, die während Zeitdauern entsprechend T/2 durchgeführt werden, gebildet. Diese beiden Korrelationen werden durch das Multiplizierelement 50 getrennt, die erste wird mit + 1 und die zweite mit -1 multipliziert; wobei diese Signale mit dem Wert +1 und -1 von dem Phasendreher 52 geliefert werden. Es ist ersichtlich, daß bei Synchronismus an der Leitung 2' bei der Linie 50 der positive Teil dem negativen Teil entspricht, so daß an dem Ausgang des Integrationsnetzes 54 das Signal Null ist und die Frequenz des Oszillators 32 nicht korrigiert zu werden braucht.
In Fig. 3 wird der Fall dargestellt, in dem der örtliche Taktimpulsgenerator um eine Zeit entsprechend 1/8 7" voreilt. Dadurch verringert sich der Wert Autokorrelationsfunktion, man erhält zwischen jeder Dauer T/2 keinen konstanten Pegel mehr. Die Hauptschleifen und die Sekundärschleifen weisen zwei Pegel auf für jeden Zeitdauerteil T/2. Die schraffierten Teile zeigen die Werte im Synchronzustand. Diese Ungleichheit wird durch das Multiplizierelement 50 verdeutlicht. Die Teile mit positiver Polarität überwiegen in der Amplitude die Teile mit negativer Polarität, so daß man an .dem Ausgang des
ίο Netzwerkes 54 eine positive Spannung erhält; diese Spannung dient zum Korrigieren der Frequenz des Oszillators 32.
In F i g, 4 liegt der Fall vor, in dem der örtliche Taktimpulsgenerator um eine Zeit entsprechend 1/8 Γ nacheilt.
Auch hier es es ersichtlich, daß die Werte der Schleifen sich verschlechtern; hier stellen die schraffierten Teile ebenfalls im Synchronzustand gefundene Werte dar. Die Linie 50 in Fig. 4 stellt den Verlauf des Signals an dem Ausgang des Multiplizierelementes 50 dar. Hier überwiegt der negative Teil den positiven Teil, eine Spannung mit einer Polarität, die der des vorhergehenden Falles entgegengesetzt ist, wird die Frequenz des Oszillators 32 korrigieren. Es sei bemerkt, daß der Verlauf des Signals an dem Ausgang des Elementes 50 durch Einwirkung auf den Schwellenwert des Detektors 40 einigermaßen geändert werden kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Datenübertragungssystem nach dem Streuspektrumprinzip, gebildet einerseits durch einen Sendeteil mit einem Anschluß zum Empfangen zu übertragender Daten mit zwei Pegeln, durch eine Abstimmordnung, um aus dem ersten Pegel ein Streukodewort zu erzeugen, das aus den Kodeworten D gewählt worden ist und aus dem zweiten Pegel das umgekehrte Wort zu erzeugen und durch einen Sendekreis, um über eine Übertragungsstrecke die Ausgangssignale der Abstimmanordnung zu übertragen, und andererseits durch einen Empfangsteil, der mit einer Empfangsschaltung zum Empfangen der Signale der Übertragungsstrecke und zum Wiedergeben der Ausgangssignale der Abstimmanordnung nach der Übertragung und mit einer Korrelationsschaltung für die Korrelation zwischen den wiedergegebenen Signalen und dem genannten Kodewort, die mit einem Eingang fur Schiebesignale, die mit Hilfe einer Oszillatorschaltung erzeugt werden und mit einer Ausgangsklemme zum Liefern der übertragenen Daten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang der Korrelationsschaltung und dem Ausgang der Empfangsschaltung eine Torschaltung vorgesehen ist, die von den Signalen der Oszillatorschaltung derart gesteuert wird, daß sie für jede Verschiebung, die einer geraden Anzahl Male der Dauer eines binären Elementes des Streuungskodeworts entspricht, in den Durchlaßzustand geschaltet wird.
2. Datenübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale, die dem Eingang für Schiebesignale zugeführt werden, eine Frequenz aufweisen, die die doppelte Frequenz der Auftrittsfrequenz der binären Elemente der Streuungskodeworte ist, daß die Korrelationsschaltung mit einer ersten Integrationsschaltung, um die dem Eingang derselben zugeführten Signale mit der genannten doppelten Frequenz zu integrieren und außerdem mit einem Schieberegister für analoge Signale versehen ist, dessen Eingang an den Ausgang der ersten Integrationsschaltung angeschlossen ist und an dessen Ausgang die korrelierten Abtastwertpaare erscheinen, daß erste Mittel vorgesehen sind, um diesen Paaren dieselbe Polarität zu erteilen, und daß zweite Mittel den ersten Mitteln nachgeschaltet sind, um die Polarität der ersten oder zweiten Abtastwerte der Paare zu ändern, und an den Ausgang der zweiten Mittel ein Integrationsmittel angeschlossen ist zum Liefern eines Korrektursignals für die Oszillatorschaltung.
3. Datenübertragungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrelationsschaltung aus einer Ladungsübertragungsanordnung (CCD-Schaltung) gebildet ist.
DE3025902A 1979-07-13 1980-07-09 Datenübertragungssystem nach dem Streuspektrumprinzip Expired DE3025902C2 (de)

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