DE3024310C2 - Optisches Kabel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Optisches Kabel und Verfahren zu seiner Herstellung

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Kabel mit mindestens einem lose oder fest in einer Schutzhülle angeordneten optischen Lichtwellenleiter, und mit mindestens einem Stützelement, das aus verseilbaren Garnen besteht und mit einer geschlossenen Schutzschicht versehen ist
Ein Kabel dieser Art ist aus der DE-OS 29 10 135 bekannt Das »Stützelement« ist dabei als zentrales Armierungsbauteil ausgebildet, auf das die in einer Schutzhülle angeordneten Lichtwellenleiter aufgeseilt sind. Somit kann das Armierungsbauteil wegen seiner Lage im Zentrum des Kabels nur eine sehr geringe Stützwirkung entfalten und ist praktisch nur gegen Zugkräfte effektiv wirksam. Eine wirksame Druckbeanspruchung ist bei dem zentralen Armierungsbauteil nicht möglich, wenn dieses aus einem Bündel von zugfesten Fasern besteht, die nicht mit einem Harz, od. dgl. vergossen sind, sondern nur lose in einer geschlossenen Schutzhülle liegen.
Auch bei der für ein optisches Kabel vorgesehenen Ader nach der DE-OS 25 13 722 sind nur zugfeste Fasern vorgesehen, die zwischen der äußeren und der inneren Schicht einer Schutzhülle angeordnet sind.
Bei Kabelaufbauten mit Lichtwellenleitern tritt die Schwierigkeit auf, daß z. B. bei oder nach thermischen Beanspruchungen sehr leicht Längenänderungen, insbesondere durch Schrumpfung auftreten, weiche die Dämpfung als Folge von unzulässigen Biegungen hinaufsetzen. Es ist bekannt, die Lichtwellenleiter-Faser selbst mit einer längenstabilisierenden, festaufsitzenden Umhüllung zu umgeben. Weiterhin ist aus der DE-OS 27 28 658 ein optisches Kabel bekannt, bei dem zusammen mit den Lichtleitfasern zumindest ein Stützelement im Zentrum des Verbandes verseilt ist Der aus den Stützelementen und den vorzugsweise in Hohladern angeordneten Lichtwellenleitern bestehende Kern wird außen mit einer Kunststoffbandage umhüllt und von einem Mantel aus besonders widerstandsfähigem Kunststoff umschlossen.
Diese Stützelemerite, welche in erster Linie ein kurzwelliges Verbiegen der Lichtwellenleiter als Folge von Längenverkürzungen der Hülle verhindern sollen und somit andere Aufgabe erfüllen als die üblichen, den Lichtwellenleiter vor Zugbeanspruchung schützenden Tragelemente müssen in bestimmten Kabelkonstruktionen dezentral ver- oder aufgeseilt sein und dann außer der Stützwirkung auch eine hinreichende Flexibilität aufbringen; sofern sie vollisolierend sein müssen,
kommen hierfür nur verseilte oder verzwirnte Game in Frage,
Dabei ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, das derartige miteinander verseilte Garne (wie sie z, B, aus der DE-OS 25 13 722 bekannt sind) ohne ein entsprechendes härtendes Verbindungsmittel, welches die einzelnen Garne oder deren Elemente in sich fest verklebt, bei Längs-Druckkräften keinerlei stützende Wirkung aufweisen. Andererseits dürfen die einzelnen Stützelemente nicht miteinander verkleben und auch zwischen den Lichtwellenleitern oder deren Umhüllung und den Stützelementen keine mechanischen Verbindungen entstehen, welche die Flexibilität des Kabels in ungünstiger Weise beeinflussen.
Der vorliegenden Erfindung, welche sich auf ein optisches Kabel der eingangs genannten Art bezieht, liegt die Aufgabe zugrunde, Stützelemente zu schaffen, weiche trotz des Aufbaus aus Garnen gegen Druckkräfte besonders gut wirksam sind und auch bei Verwendung von härtenden Harzen nicht zu einem Verkleben untereinander sowie mit dem Lichtwellenleiter bzw. dessen Umhüllung führen und in einfachster Weise hergestellt werden können. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Garne des Stützetementes mit einem härtenden Harz versetzt sind, und daß das fertige Stützelement auf die Schutzhülle des Lichtwellenleiters aufgeseilt ist
Derartig aufgebaute Stützelemente haben somit die Eigenschaft, daß sie trotz relativ großer Flexibilität hinreichend steif sind, um gemeinsam in den Kabelverband ein oder auf demselben aufgeseilt, eine ausreichende Stützwirkung aufbringen zu können, wobei gleichzeitig ihre Zug- und Abriebfestigkeit gegenüber ungetränkten oder getränkten und uneingehüllten Garnen verbessert wird. Innerhalb der Schutzhülle kann das beschriebene Stützelement auch aus mehreren, miteinander verseilten Garnen bestehen. Gegenüber im Zentrum liegenden Stützelementen, auf welche die Lichtwellenleiter aufgeseilt sind, ergibt sich der Vorteil, daß das erfindungsgemäße Stützelement infolge seiner Lage außerhalb des Zentrums besser gegen ein seitliches Ausknicken wirksam ist Die Schutzhülle gestattet auch ein nachträgliches Aushärten des Tränkmittels.
Besonders zweckmäßig werden für das Stützelement Glasgarne verwendet die gute mechanische Eigenschaften aufweisen und sich leicht verseilen lassen (handelsübliche Garne aus E- oder I-GIas).
Unter der nachfolgend aufgebrachten Schutzschicht kann das verbindende Harz (Mastix) ohne besondere Maßnahmen bei mäßigen Temperaturen aushärten, was einen vereinfachten und schnelleren Prozeß bedeutet Dabei hält die Kunststoffhülle das harzgetränkte Element etwa rund, auch wenn dieses ohne besondere Sorgfalt aufgewickelt wurde. Die runde Form des Elementes ist für gleichmäßige Biegbarkeit von wesentlicher Bedeutung.
Die Schutzschicht besteht vorteilhaft aus einer, vorzugsweise im Schlauchreckverfahren aufgebrachten Thermoplastschicht, wobei hierfür besonders Fluorpolymere (FEP, PFA oder PYDF) eingesetzt werden können. Diese Materialien haben den Vorteil, daß sie auch weitgehend flammresislent sind, was sonst vielfach nur mit metallischen Stützelementen erreicht werden kann.
Sofern besondere Anforderungen an die Flammwidrigkeit nicht gestellt werden müssen, lassen sich auch Polyamide, Polyester odes' thermoplastische Polyurethane verwenden, sofern sie das für den Prozeß erforderliche hohe Molgewicht besitzen.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zur Herstellung eines optischen Kabels, s welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die in sich verseilten Garne, im Verseilbereich, mit dem härtenden Harz versehen und anschließend mit der Schutzschicht umgeben werden, und daß nachfolgend die weitere Verseilung des in einer Schutzhülle angebrachten
ίο Lichtwellenleiters mit dem/den so hergestellten Stützelementen durchgeführt wird, wobei das Aushärten des erwähnten Harzes im Stützelement auf einer Spule oder aber auch erst im mit diesen Stützelementen gebildeten Kabel geschehen kann. Dieser Prozeß bietet die
is Möglichkeit die unausgehärteten Stützelemente mit Torsion (ohne Rückdrehung) einzuseilen.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran-■ sprächen wiedergegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ^n Teilstück eines Stützeiementes,
Fig.2 einen Querschnitt durch ein nach der Erfindung aufgebautes Kabel,
F i g. 3 in schematischer Darstellung eine Einrichtung zur Her··'ellung eines Kabels nach der Erfindung.
In Fig. 1 ist der aus einem verseilten Garn, insbesondere Glasgarn bestehende Kern CC eines Stützeiementes SE dargestellt, das außen von einer fest aufsitzenden etwa 20 bis 100 μπι dicken Schutzschicht SS umschlossen ist Um diese Anordnung als Stützelement SEbenutzen zu können, ist es erforderlich, daß die einzelnen Garne des Kernes GG mit einem entsprechenden Härtungsmittel, insbesondere langsam härtenden Epoxydharz getränkt sind, bei dessen Aushärtung der Kern zu einem hinreichend steifen, d.h. gegen Ausknicken gesicherten, aber dennoch noch für das Auftrommeln des Kabels ausreichend flexiblen Gebilde zusammenbäckt Die Garne können statt aus Glasfaden auch aus Fäden hochfester Kunststoffe (Aramide) bestehen.
Bet dem Kabel nach Fi g. 2 ist eine Lichtwellenleiter-Faser mit LW bezeichnet und im Inneren einer Schutzhülle SH lose angeordnet (Hohlader). Es ist aber auch möglich, den Hohlraum innerhalb der Schutzhülle SH mit entsprechendem, vorzugsweise weichem Schaumstoff od. dgl. auszufüllen oder »fest«, also weich umhüllte Faser zu verwenden. Auf der Oberfläche des durch die Schutzhülle SH gebildeten Kerns des Kabels
so ist mindestens ein Stützelement SE aufgebracht und zwar zweckmäßig aufgeseilt Im vorliegenden Beispiel ist angenommen, daß die gesamte Oberfläche der Schutzhülle SH gleichmäßig mit acht Stützelementen SEi, Γ.Ε2 usw. belegt ist Dadurch ergibt sich eine besonders steife Stützkonstruktion und eine unzulässige Stauchung des den Lichtwellenleiter L W enthaltenden Kerns ist vermieden und damit dieser vor unzulässigen Dämpfungserhöhungen oder mechanischen Überbeanspruchung geschützt. Die aus dem Kern und den Stützelementen bestehende Gesamtanordnung ist außen mit einem Mantel MA umspritzt, so daß ein hinreichend fester und geschützter Kabelaufbau entsteht
Bei der Anordnung nach F i g. 3 sind schematisch drei Spulen G 1, G 2, G 3 dargestellt, welche die Garne für die Bildung des Kerns des Stützelementes liefern. In einer ersten Verseileinrichtung VSG werden diese Garne, sofern das Stützelement mehrere Garne enthält.
miteinander verseilt und dabei über einen Fülltrichter TREdas härtende Harz EH, insbesondere in Form von Epoxydharz zugeführt. Am Ausgang der ersten Verseileinrichtung VSG liegt somit das verseilte, mit dem Härtemittel getränkte Garnbündel GG vor. In einer nachfolgenden Spritzmaschine 5fwird die dünne Schutzschicht SS aufgebracht, wobei deren Material in einen Fülltrichter TRPenthalten und mit 7Pbezeichnet ist. Hierfür werden vorzugsweise thermoplastische Materialien verwendet, wobei das Aufziehen selbst zweckmäßig im Schlauchreckverfahren erfolgt. Am Ausgang der Spritzeinrichtung SP liegt somit ein mit einer Schutzschicht 55 versehenes Stützelement 5£"vor, das entweder auf eine Trommel aufgebracht wird und, dort aushärtet oder aber direkt weiter verarbeitet wird, in diesem Falle in einer SZ-Verseileinrichtung VSK. Dieser Verseileinrichtung VSK wird der in einer Schutzhülle SH angeordnete Lichtwellenleiter LW zugeführt, z. B. von einer entsprechenden Vorratstrommel. Sollen mehrere Stützelemente auf den Lichtwellenleiter-Kern aufgeseilt werden, so sind entsprechend viele parallele HerstelJeinrichtungen entsprechend dem linken Teil der Fig. 3 vorzusehen. Sofern die Stützelemente SE jedoch aufgetrommelt aufbewahrt werden, genügt es, Vorratstrommeln in entsprechender Zahl für die Stützelemente SE vorzusehen. In der Verseileinrichtung VSK wird dann die gewünschte Konfiguration aus Stützelementen 5Eund aus dem Kern SH. LWzu einem Bündel zusammengefaßt.
Die Stützelemente SE werden vorteilhaft mit Winkeln über 80° auf den aus SH und L W gebildeten Lichtwellenleiter-Kern gesponnen. Die nachfolgende Ummantelung erfolgt in einer weiteren Spritzeinrichtung SPM, wobei das Material für die Ummantelung TM in einem Vorratsbehälter TR enthalten ist. An Stelle des Mantels kann auch eine Bandbespinnung treten. Am
is Ausgang dieser Spritzeinrichtung SPM liegt dann das fertig umhüllte Kabel vor.
Sind die Elemente bereits ausgehärtet empfiehlt es sich, diese im Gleichschlagverfahren aufzuseilen oder bei SZ-Verseilung vor dem Extruder eine Haltewendel zu setzen. Werden die Elemente in einem Arbeitsgang hergestellt und verseilt, kann der aufgespritzte Mantel zum Halten der SZ-Verseilung benutzt werden. Nach dem Aushärteprozeß sind die Elemente nicht nur auf Stauchung, sondern bei genügender Fixierung auch auf Zug beanspruchbar. Die Stützelemente sind somit nach diesem Prozeß der entsprechend umhüllten Faser angepaßt und weitgehend frei von inneren Spannungen. Außerdem ist die gesamte Anordnung durch den fest aufliegenden Mantel MA auch hinreichend zusätzlich gegen Ausknicken gesichert.
Die Stützelemente SE weisen zweckmäßig eine Zerreißfestigkeit von ä 500 N/mm2 bei einem Ε-Modul von > 25 000 N/mm2 Kernquerschnitt (70 000 N/mm2 auf Glasquerschnitt bezogen) auf. Sie sind zumindest im gewissen Umfang allein oder ggf. mit zusätzlichen zugfesten Elementen (z. B. Polyamid-Garnen) auch mit zur Zugentlastung zu verwenden. Bei genügend fester Einfassung durch den gemeinsamen Mantel oder eine Bespinnung wird der Stauchmodul ebenso groß wie der Zugmodul. Stauchbeanspruchungen bis zu einigen 10~3 Stauchung sind erfahrungsgemäß reversibel möglich.
Ein :inadriges Kabel nach der Erfindung kann beispielsweise folgendermaßen aufgebaut sein:
30
35
Ader SH 0 (mm) 1,4
GG: 1 + 6 Glasgarne 0 (mm) 0,65
55: FEP. 0,1 dick 0 (mm) 0,85
8 Elemente auf Ader aufgeseilt 0 (mm) 3,1
MA: PE-Mantel 0,7 dick 0 (mm) 4,5
Kabeleigenschaften
E A 90 000N
Belastbarkeit ca. 200N
Kurzzeitig ca. 400N
Zerreißkraft ca. lOOON
Biegeradius ca. 40 mm
Elementeigenschaften
11 250 N
25 N
50N
125 N
hängt von Einfassung ab
Die Stauchbelastbarkeit des Kabels härgt von der Stauchlänge ab. Betrachtet n.an nur die Stauchkraft des Außenmantels, sind je nach Aufbau der Ader Minus-Temperaturen von 30 bis 70° C ohne Dämpfungsanstieg
zulässig. Anstelle einer Bespannung mit Garnen kann g£r auch eine Bewicklung mit entsprechend getränkten Folien vorgesehen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Optisches Kabel mit mindestens einem lose oder fest in einer Schutzhülle angeordneten optischen Licbtwellenleiter, und mit mindestens einem Stützelement, das aus verseilbaren Garnen besteht und mit einer geschlossenen Schutzschicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne (GG) des Stützelementes (SE) mit einem härtenden Harz versetzt sind, und daß das fertige Stützelement (SE) auf die Schutzhülle (SH) des Lichtwellenleiters (L W) aufgeseilt ist.
2. Optisches Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das härtende Harz langsam härtend, insbesondere als Epoxydharz ausgebildet ist
3. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzsohkht (SS) aus einer, vorzugsweise im Schlauchreckverfahren aufgebrachten Thermoplastschicht besteht
4. Optisches Kabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermoplastschicht aus einem Fluorpolymer besteht
5. Optisches Kabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermoplastschicht aus Polyester, Polyamid oder thermoplastischem Polyurethan besteht
6. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprache, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht 20 bis 100 μπι stark ausgebildet ist
7. Optisches Kaber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne (GG) aus Glasgarnen gt jildet sind.
8. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne (GG) aus Aramidfasern gebildet sind.
9. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (SE) mit einem Verseilwinkel >80° verseilt ist
10. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Lichtwellenleiter enthaltende Schutzhülle (SH) allseitig von Stützelementen (SE 1, SE2 ...) umgeben ist
11. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stützelement (SE) ein äußerer Mantel (MA) so angebracht ist
12. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle einer Bespinnung mit Garnen eine Bewicklung mit entsprechend getränkten Folien vorgese- hen ist
13. Optisches Kabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (SE), ggf. mit zusätzlichen Elementen
(z. B. Aramid-Garnen) auch als Zugelemente verwendet sind.
14. Verfahren zur Herstellung eines optischen Kabels nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die verseilten Garne (GG) im Verseilbereich mit dem härtenden Harz versehen und anschließend mit der Schutzschicht (SS) umgeben werden, und daß nachfolgend die weitere Verseilung des in einer Schutzhülle (SH) angebrachten Lichtwellenleiter (LW) mit dem/den Stützelement^) (S£?durcbgeführt wird,
15, Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß nach der weiteren Verseilung die Gesamtanordnung mit einem äußeren Mantel (5WAJumspritzt wird.
16, Verfahren nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das ganze Kabel zum Aushärten des Harzes auf mäßige Temperaturen erwärmt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung beim Aufspritzen des äußeren Mantels (MA) durchgeführt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß die Stützelemente im SZ-Verfahren aufgeseilt werden.
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