DE3014591C2 - Einrichtung zum Innenlackieren von einseitig offenen Nutzfahrzeugzellen - Google Patents

Einrichtung zum Innenlackieren von einseitig offenen Nutzfahrzeugzellen

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DE3014591C2
DE3014591C2 DE19803014591 DE3014591A DE3014591C2 DE 3014591 C2 DE3014591 C2 DE 3014591C2 DE 19803014591 DE19803014591 DE 19803014591 DE 3014591 A DE3014591 A DE 3014591A DE 3014591 C2 DE3014591 C2 DE 3014591C2
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DE19803014591
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DE3014591A1 (de
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Walter 7033 Herrenberg Breitling
Adolf Ing.(grad.) 7032 Sindelfingen Gross
Rudi Ing.(grad.) 7030 Böblingen Hammerschmidt
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/06Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00 specially designed for treating the inside of hollow bodies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J19/00Accessories fitted to manipulators, e.g. for monitoring, for viewing; Safety devices combined with or specially adapted for use in connection with manipulators
    • B25J19/0075Means for protecting the manipulator from its environment or vice versa
    • B25J19/0079Means for protecting the manipulator from its environment or vice versa using an internal pressure system
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J5/00Manipulators mounted on wheels or on carriages
    • B25J5/02Manipulators mounted on wheels or on carriages travelling along a guideway

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

zwangsbelufteten Ausgestaltung des in die Nutzfahrzeugzelle einfahrbaren Auslegers ist eine Kontrolle des Lackiervorgangs möglich, wobei der kontrollierende Lackierer geschützt in Arbeitsnähe untergebracht ist. Die Kontrolle des Lackiervorganges bei der Programmierung der maschinell steuerbaren Sprüharme sichert ein im Arbeitsergebnis gleichbleibend gutes Innenlakkieren der Nutzfahrzeugzelle, ohne daß ein Mensch mit den intensiven Farbnebeln in Kontakt zu kommen braucht.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung und weitere Vorteile können den Unteransprüchen bzw. der nachfolgenden Beschreibung eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels entnommen werden; dabei zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zum Innenlackieren und
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. 1.
In den Figuren ist eine geschlossene Nutzfahrzeugzel-Ie 1 angedeutet, die lediglich an ihrer Rückseite offen ist und dort mit einer Tür 2 verschließbar ist. Die Zelle ist in einer angehobenen Position auf einer Auflage 3 abgestellt, die sich ihrerseits über Stützfüße 5 am Boden 4 abstützt. Unterhalb der aufgeständerten Nutzfahrzeugzelle verlaufen am Boden Schienen 6. Auf diesen ist verkantungs- und abhebesicher ein Fahrgestell 7 in Längsrichtung der Nutzfahrzeugzelle verfahrbar. Ober eine kurze turmartige Konsole trägt das Fahrgestell 7 einen kastenartig aufgebauten Ausleger 9, der in der Höhen- und Breitenlage der Position der rückwärtigen Öffnung der Nutzfahrzeugzelle entspricht und aufgrund dessen in das Innere der Nutzfahrzeugzelle einfahrbar ist. Der Ausleger ist so groß bemessen, daß ein Bedienungsmann ins Innere des kastenartigen Auslegers bequem einsteigen und an die vordere Stirnseite des Auslegers gelangen kann. Er ist allseits dicht gekapselt, so daß Farbnebel und Lösungsmiueldämpfe nicht ins Innere des Trägers hineingelangen können. Im Bereich des vorderen Stirnendes des Auslegers sind Sichtfenster 11 angeordnet. Am rückwärtigen Ende des Auslegers ist ein verschließbarer Einstieg 10 angeordnet. Zur Versorgung des Bedienungs- oder Überwachungsmannes mit Frischluft ist ans Innere des kastenartigen Auslegers eine Frischluftzufuhr 12 angeschlossen; durch einen inneren Überdruck werden außerdem Lösungsmitteldämpfe an Leckstellen vom Innern ferngehalten.
Am vorderen Stirnende des Auslegers sind beim
dargestellten Ausführungsbeispiel vier mehrgliedrige Sprüharme 13 angeordnet, die an ihrem äußersten Ende jeweils eine Lackspritzpistole 14 tragen. Die Sprüharme sind nach dem Vorbild der Arme von bekannten Handhabungseinrichtungen aufgebaut und mit entsprechenden Kraftantrieben sowie maschinellen Steuerungen versehen. Sie sind in ihrem Bewegungsablauf programmierbar, wobei die jeweiligen Programme auswechselbar sind. Die Programmierung wird in ebenfalls bekannter Weise vorgenommen und kann von dem Bedienungsmann während des Lackierens überwacht und gegebenenfalls beeinflußt werden. Bei einer mehrarmigen Anordnung kanr. ein nichtauswechselbarer Programmteil sicherstellen, daß eine gegenseitige Kollision der Sprüharme ausgeschlossen wird. Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse für den Bedienungsbzw. Überwachungsmann sind an der vorderen Stirnseite des Auslegers zweckmäßigerweise noch Beleuchtupgsquellen angeordnet, die ins Innere der Nutzfahrzeugzelle gerichtet sind und die zu lackierende Fläche ausleuchten. Zum Schutz der Beleuchtungsquellen und Sichtfenster gegen Farbnebelverschmutzung können diese mit einer abziehbaren Folie versehen oder mit einem Frischluftschlei™r überströmbar sein.
Zum Kraftantrieb der Sprüharme und des Fahrgestells ist auf diesem eine hydraulische Krafteinheit 8 mitgeführt, von der die Antriebsenergie über Druckleitungen den einzelnen Stellmotoren zugeführt wird. Zum Schutz der Schienen und des Fahrgestells gegen herabtropfende Farbe ist unterhalb der Auflage, ein Spritzschutzblech 15 angeordnet. Eir.e Verschmutzung der Schienen und der Führungsrollen des Fahrgestells würde deren Führungsgenauigkeit und die Laufruhe beim Einfahren stören.
Zur Vermeidung einer übermäßigen Anreicherung von Farbnebel mündet im Innern der Fahrgastraumzelle im Bereich der vorderen Stirnseite des Auslegers eine Farbnebelabsaugleitung aus. Wegen der gleichzeitigen Verwendung von vier Spritzpistolen ist em entsprechend starker Anfall von Farbnebel zu erwarten; eine ohnehin erforderliche Entlüftung der Nutzfahrzeugzelle kann dann schon während des Lackierens einsetzen.
Es sei dtr Vollständigkeit halber noch angemerkt, daß die Einrichtung nicht nur zum Innenlackieren von geschlossenen Nutzfahrzeugzellen, sondern mit gleichem Vorteil auch zum Innenlackieren von Fa<hrgastzellen mit Fenstern, oder zum Innenlackieren von Großgehäusen, Kesseln, Großrohren od. dgl. angewandt werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche: ü
1. Einrichtung zum Innenlackieren von einseitig offenen Nulzfahrzeugzellen mil einem von einem bodengeführten Fahrgestell getragenen, in die Nutzfahrzeugzelle einfahrbaren Ausleger, an dessen dem Innern der Nutzfahrzeugzelle zugekehrter — vorderer — Stirnseite wenigstens ein mehrgliedriger, eine Lackspritzpistole oder dergleichen tragender und mit ihr allseits beweglicher maschinell steuerbarer Sprüharm angeordnet, ist, dadurch ge- -ti kennzeichnet, daß der Ausleger (9) begehbar, allseitig gekapselt, zwangsbelüftet (12) und im Bereich der vorderen Stirnseite mit einem Sichtfenster (11) sowie mit wenigstens einer ins Innere der Nutzfahrzeugzelle (1) gerichteten Beleuchtungquelle versehen ist und daß am Ausleger (9) eine im Bereich der vorderen Stirnseite ausmündende Farbnebelabsaugleitung angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Überströmung des Sichtfensters 11 und/oder der Beleuchtungsquelle mit einem Frischluftschleier gegen Farbnebelbenetzung vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vier Sprüharme (13) am Aus- b0 leger (9) angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Innenlakkieren von einseitig offenen Nutzfahrzeugzellen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Die DE-OS 22 18 756 zeigt eine Vorrichtung zum Aufspritzen von Isolierschaumstoff an die Innenseite des Laderaums von Flüssiggastankern, die das Gas bei möglichst niedrigen Temperaturen im flüssigen Zustand erhalten. Es wird ein kraii3rtiges Gebilde ins Innere des Laderaumes eingebracht, welches an dem beweglichen Ausleger einen Bedienungskäfig enthält, an dem seinerseits steuerbare bewegliche Arme angebracht sind, die die Sprühdüsen für den aufzubringenden Isolierschaumstoff tragen. Ein besonderer Schutz des Bedienungsmannes in dem Bedienungskäfig ist nicht erforderlich, weil bei dem Schaumstoff-Aufspritzen auf die Innenwand des Laderaumes keine gesundheitsgefährdenden und sichtbehindernden Farbnebel versprüht werden. Soweit Sprühverluste auftreten, fallen diese in Form großer Batzen nach unten. Gesundheitsgefährdende Lösungsmittel oder Treibgase werden dabei nicht verwendet.
Die DD-PS 1 14 914 zeigt eine Einrichtung zum Innenbeschichten von beidseitig offenen länglichen Hohlkörpern großer Abmessungen, bei der ein von einem Gerätewagen geführter ausladender Sprüharm axial von der einen Seite in den Hohlkörper eingeführt wird und bei der auf der anderen Seite die Lösungsmitteldämpfe abgesaugt werden. Zwar ist der Sprüharm maschinell in seiner Bewegung steuerbar, jedoch kann das Sprühergebnis nicht an der unmittelbaren Sprühstelle durch einen erfahrenen Lackierer während der Beschichtung kontrolliert werden. Es muß gewissermaßen blind beschichtet werden.
Die FR-PS 15 64 931 zeigt eine Einrichtung zur Innenbeschichtung von Großrohren, bei der ein Sprüharm zentrisch in das Rohr eingeführt wird und die Sprühdüse kreisend der Wandung des Rohres entlanggeführt wird. Aufgrund der zylindrischen Form der zu beschichtenden Fläche kann ein gleichmäßiges Beschichtungsergebnis durch relativ einfache Bewegungsabläufe sichergestellt werden. Bei kompliziert aufgebauten Nutzfahrzeugzellen, die unregelmäßig geformt und mit Vorsprüngen und Rippen versehen sind, versagt jedoch ein einfacher Bewegungsablauf der Sprühdüse.
Geschlossene Nutzfahrzeugzellen, die lediglich an einer Stirnseite, beispielsweise dem rückwärtigen Ende offen sind, mußten bisher manuell spritzlackiert werden. Dazu war es erforderlich, daß der im Innern der Nutzfahrzeugzelle arbeitende Lackierer sich mit einer farbnebeldichten Kleidung, einer Gasmaske und an den nicht bedeckten Stellen im Gesicht mit einer Vaselineschicht gegen Farbnebel und Lösungsmitteldämpfe schützte. Da die Nutzfahrzeugzelle im Innern nicht belüftet werden konnte, war die Sicht nach kurzer Zeit durch Farbnebel sehr stark beeinträchtigt. Durch eine solche Arbeitsweise wird der Lackierer gesundheitlich sehr stark belastet. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse leidet auch das Arbeitsergebnis. Zwar sind bei Nutzfahrzeugzellen mit Fenstern, beispielsweise Fahrgastzellen von Omnibussen beim Innenlackieren die Belüftungs- und somit die Sichtverhältnisse etwas besser, jedoch war es auch hier bisher stets erforderlich, daß ein Lackierer ins Innere der Fahrgastzelle einstieg und die Innenwände manuell spritzlackierte.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung anzugeben, die auch bei schlecht belüftbaren Nutzfahrzeugzellen ein für den Menschen gefahrloses maschinelles Innenlackieren erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Dank der begehbaren allseitig gekapselten und
DE19803014591 1980-04-16 1980-04-16 Einrichtung zum Innenlackieren von einseitig offenen Nutzfahrzeugzellen Expired DE3014591C2 (de)

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DE3014591A1 DE3014591A1 (de) 1981-10-22
DE3014591C2 true DE3014591C2 (de) 1982-05-27

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR1564931A (de) * 1968-03-15 1969-04-25
GB1300352A (en) * 1971-04-20 1972-12-20 Shell Int Research Apparatus for spraying a material
DD114914A1 (de) * 1974-09-23 1975-09-05

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DE3014591A1 (de) 1981-10-22

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