DE30000C - Verfahren zum Härten von Harzen aller Art - Google Patents

Verfahren zum Härten von Harzen aller Art

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DE30000C
DE30000C DENDAT30000D DE30000DA DE30000C DE 30000 C DE30000 C DE 30000C DE NDAT30000 D DENDAT30000 D DE NDAT30000D DE 30000D A DE30000D A DE 30000DA DE 30000 C DE30000 C DE 30000C
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Germany
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resin
lime
hardening
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DENDAT30000D
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C. ZIMMER in Sachsenhausen-Frankfurt a. M
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F1/00Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

• KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfinder hat beobachtet, dafs man den natürlichen Harzen und Balsamen der Coniferen und den Producten derselben, sowie den im Handel vorkommenden frischen, recentfossilen und fossilen Harzen der Dipterocarpeen und Caesalpineen einen höheren Erweichungspunkt geben kann, wenn man die in jenen Harzen enthaltenen Säuren ganz oder theilweise durch Kalk oder andere alkalischen Erden in Kalksalze bezw. Salze der betreffenden alkalischen Erden überführt.
Dieser gröfsere Härtegrad steht in directem Verhältnisse zu der Menge der in jene Harze u. s. w. eingeführten bezw. darin gebildeten alkalischen Erdsalze.
Die Ueberführung der Harzsäuren in jene Salze erfolgt in der Weise, dafs man die Harze in erweichtem, geschmolzenem oder gelöstem Zustande mit Aetzkalk, Kalkhydrat oder kohlensaurem Kalk oder mit einer anderen alkalischen Erde oder deren Carbonat versetzt.
Je nach dem Zweck, dem die gehärteten Harze dienen sollen, führt man die fraglichen Säuren durch mehr oder weniger grofsen Kalkzusatz entweder ganz oder nur theilweise in Salze über, oder aber man verwendet Mischungen der vollkommen oder nur theilweise gehärteten Substanzen mit den ungehärteten ursprünglichen Harzen, Balsamen und Harzproducten.
Man hat .es hiernach ganz in der Hand, nach Belieben verschieden hohe Erweichungspunkte der Harze oder Harzmischungen zu erzielen.
Auch Fette, OeIe, Wachs- und Theersorten, Peche, natürliche oder künstliche bituminöse Producte können durch Vermischung mit den in vorstehender Weise erzeugten Hartharzen zu höheren Erweichungspunkten gebracht werden, wobei selbstverständlich die Härtung auch« in natürlichen oder künstlichen Mischungen solcher Körper mit Balsamen, Harzen und Harzproducten durch die bezeichneten Basen direct geschehen kann.
Obgleich es in den meisten Fällen vortheilhafter ist, den Kalk etc. den Harzen, Balsamen u. s. w. erst zuzusetzen, wenn sich dieselben bereits in erweichtem, geschmolzenem oder aufgelöstem Zustande befinden, so kann man doch auch in der Weise verfahren, dafs man ein trockenes Gemenge von gepulvertem Harz etc. mit gepulvertem Kalk etc. herstellt, dieses Gemenge in den Handel bringt und es alsdann dem betreffenden Industriellen überläfst, dasselbe entsprechend weiter zu behandeln.
Wenn man auch, wie bemerkt, aufser dem Kalk andere alkalischen Erden, wie Baryt, Strontian, Magnesia oder deren Carbonate, für den gedachten Zweck verwenden kann, so wird doch wohl meist dem Kalk schon aus ökonomischen Gründen der Vorzug gegeben werden. Alkalien dürfen als Zusatz bei dem Verfahren nicht verwendet werden, da diese die Massen schmierig machen und mit den Harzen wasser-
lösliche Seifen bilden, mithin für die Härtung der Harze eher schädlich als nützlich sind."

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ',"'" :
    Die Ueberführung der in den Balsamen, Harzen und deren Producten und Verbindungen oder Rückständen oder in Gemengen mit anderen Stoffen enthaltenen Harz säuren durch Kalk oder andere alkalischen Erden in die entsprechenden Salze zum Zweck der Härtung jener Harze, Harzrückstände oder Harzpräparate.
    2. Die Herstellung von Gemengen trockener Harze etc. mit Kalk oder anderen alkalischen Erden zum Zweck der technischen Verwendung dieses Harzes bezw. dieser Mischung im Sinne des Patent-Anspruches ι.
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