DE29922271U1 - Chirurgisches Schiebeschaftinstrument - Google Patents
Chirurgisches SchiebeschaftinstrumentInfo
- Publication number
- DE29922271U1 DE29922271U1 DE29922271U DE29922271U DE29922271U1 DE 29922271 U1 DE29922271 U1 DE 29922271U1 DE 29922271 U DE29922271 U DE 29922271U DE 29922271 U DE29922271 U DE 29922271U DE 29922271 U1 DE29922271 U1 DE 29922271U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- handle
- shaft
- stop element
- branch
- handle branch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/16—Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
- A61B17/1604—Chisels; Rongeurs; Punches; Stamps
- A61B17/1606—Chisels; Rongeurs; Punches; Stamps of forceps type, i.e. having two jaw elements moving relative to each other
- A61B17/1608—Chisels; Rongeurs; Punches; Stamps of forceps type, i.e. having two jaw elements moving relative to each other the two jaw elements being linked to two elongated shaft elements moving longitudinally relative to each other
- A61B17/1611—Chisels; Rongeurs; Punches; Stamps of forceps type, i.e. having two jaw elements moving relative to each other the two jaw elements being linked to two elongated shaft elements moving longitudinally relative to each other the two jaw elements being integral with respective elongate shaft elements
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/28—Surgical forceps
- A61B17/29—Forceps for use in minimally invasive surgery
- A61B17/2909—Handles
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B90/00—Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
- A61B90/08—Accessories or related features not otherwise provided for
- A61B2090/0813—Accessories designed for easy sterilising, i.e. re-usable
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Surgery (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
Description
• · · I
00393.0 - 1 -
Die Erfindung betrifft ein chirurgisches Instrument mit einen Scherengriff, bestehend aus einer ersten Griffbranche, einer zweiten Griffbranche, wobei die erste Griffbranche relativ zur zweiten Griffbranche schwenk- beziehungsweise spreizbar und mittels eines Federelements im Abstand voneinander halt- . bar ist, sowie einem mit der zweiten Griffbranche verbundenen Schaft, einen an dem Schaft angeordneten, mit der ersten Griffbranche kuppelbaren Schiebeelement, wobei das Schiebeelement in einer Stellung, in der die beiden Griffbranchen maximal voneinander beabstandet sind, von dem Schaft abnehmbar ist und in den übrigen Stellungen durch Verschwenken (Zusammendrücken) der ersten Griffbranche relativ zur zweiten Griffbranche.auf dem Schaft axial verschiebbar ist, und einem Anschlagelement zur Begrenzung der maximal Spreizbewegung der beiden Griffbranchen, wobei für das Anschlagelement eine erste Stellung vorgesehen ist, in der diese Spreizbewegung beschränkt und eine weitere Stellung in der die maximale Spreizbewegung möglich ist, so dass in dieser Stellung das Schiebeelement aus den Schaft herausnehmbar ist.
Eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten weist einen sogenannten Scherengriff auf, der aus zwei Griffbranchen besteht, die zur Betätigung des Instruments gegeneinander schwenkbar sind. Beispiele solcher Instrumente sind mikrochirurgische Instrumente, bei denen die eine Griffbranche fest mit einem Instrumentenschaft verbunden ist, während die zweite Griffbranche schwenkbar ist. Hierzu kann vorgesehen sein, dass die erste Griffbranche gegen die zweite Griffbran-
00393.0 - 2 -
ehe gegen einen bestimmten Federdruck arbeiten muss, wobei
beispielsweise durch Zusammendrücken der beiden Griffbranchen ein Schieber, eine Stanze oder ein Greifer beziehungsweise
eine Zange oder der Gleichen betätigt wird.
5
beispielsweise durch Zusammendrücken der beiden Griffbranchen ein Schieber, eine Stanze oder ein Greifer beziehungsweise
eine Zange oder der Gleichen betätigt wird.
5
Solche Instrumente sind zum Reinigen und Sterilisieren zerlegbar
ausgebildet.
ausgebildet.
Hierfür ist beispielsweise aus der DE 296 19 246 bekannt, die
10. schwenkbare Lagerung der beiden Griffbranchen lösbar auszu-.
bilden. Die beiden Griffbranchen sind mittels eines Lagerbolzen miteinander verbunden, wobei eine Griffbranche mit dem
Lagerbolzen fest und die andere Griffbranche frei drehbar auf dem Lagerbolzen gelagert ist. Das Zerlegen und wieder Zusam-
bilden. Die beiden Griffbranchen sind mittels eines Lagerbolzen miteinander verbunden, wobei eine Griffbranche mit dem
Lagerbolzen fest und die andere Griffbranche frei drehbar auf dem Lagerbolzen gelagert ist. Das Zerlegen und wieder Zusam-
mensetzen des Scherengriffs ist dadurch realisiert, dass der
Lagerbolzen mittels einer radial zu seiner Achse angeordneten federbelasteten Rasteinrichtung in wenigstens einer der
Griffbranchen festlegbar ist. Dadurch ist es möglich zur Demontage
den Lagebolzen unter Überwindung der Rastwirkung herausziehen. Dadurch wird weder zur Demontage, noch zur Montage des chirurgischen Instruments ein Werkzeug oder sonstige
Hilfsmittel benötigt. Ebenso ist zum Einsetzen und Herausziehen des Lagerbolzens keine besondere Fingerfertigkeit oder
Feinfühligkeit erforderlich, so dass diese Handgriffe in der
Lagerbolzen mittels einer radial zu seiner Achse angeordneten federbelasteten Rasteinrichtung in wenigstens einer der
Griffbranchen festlegbar ist. Dadurch ist es möglich zur Demontage
den Lagebolzen unter Überwindung der Rastwirkung herausziehen. Dadurch wird weder zur Demontage, noch zur Montage des chirurgischen Instruments ein Werkzeug oder sonstige
Hilfsmittel benötigt. Ebenso ist zum Einsetzen und Herausziehen des Lagerbolzens keine besondere Fingerfertigkeit oder
Feinfühligkeit erforderlich, so dass diese Handgriffe in der
klinischen Routinearbeit problemlos durchgeführt werden können.
Durch das Zerlegen des chirurgischen Instruments gemäß dieser Ausführung erhält man mindestens vier Einzelbauteile.
30
30
Aus der DE 197 48 396 ist bekannt, die Griffbranchen derart
miteinander zu koppeln, dass diese ausschließlich nur mit einem bestimmten Werkzeug voneinander trennbar sind. Zusätzlich
miteinander zu koppeln, dass diese ausschließlich nur mit einem bestimmten Werkzeug voneinander trennbar sind. Zusätzlich
00393.0 ■ . - 3 -
ist vorgesehen, dass die Griffbranchen derart weit gespreizt werden können, dass ein mit einer Griffbranche verbundenes Mitnehmerelement, das in einen in dem Schiebeelement vorgesehenen Mitnehmerstift eingreift und so durch Zusammendrücken der beiden Griffbranchen eine axiale Verschiebung des Schiebeelements bewirkt, eine Stellung erreicht, in der Mitnehmerelement und Mitnehmerstift entkuppelbar sind, so dass das Schiebeelement von dem Schaft gelöst werden kann. Diese maximale Spreizstellung lässt sich jedoch nur dann erreichen, wenn ein an der Griffbranche angeordnetes Anschlagelement eine definierte Stellung einnimmt. Während des Gebrauchs ist das Anschlagelement derart in eine Verriegelungsstellung gebracht, das.s das Mitnehmerelement nur bis zu einer bestimmten Stellung, in der der Mitnehmerstift und Mitnehmerelement nicht voneinander kuppelbar sind, gebracht werden kann. Erst durch Verschwenken um eine Drehachse kann die maximale gespreizte Griffstellung der beiden Griffbranchen erreicht werden, so dass dann das Schiebeelement entsprechend entnommen werden kann.
Ein wesentlicher Nachteil der hier beschriebenen Ausbildung des Anschlagelements besteht darin, dass in Gebrauchsstellung des chirurgischen Instruments das Anschlagelement nur auf Biegung beansprucht ist, so dass hier entsprechende statische und dynamische Auslegungen des Anschlagelements notwendig sind.
Zudem ist das Anschlagelement in einem Bereich der Griffbranehe untergebracht, in dem zum einem ausreichend Platz vorhanden sein muss, damit das Schiebeelement verfahren kann und auch leicht entnommen werden kann. Zum anderen ist das Anschlagelement in einem Bereich angeordnet, in dem durchaus,
00393.0 - 4 -
beispielsweise mittels eines Daumens Druck auf das Schiebeelement ausgeübt werden möchte, die Gefahr besteht, dass durch eine geringe Seitwärtsbewegung des Daumens das Anschlagelement verschwenkt wird, so dass das Schiebeelement sich unvorhergesehen lösen kann.
Daher besteht die Aufgabe der Erfindung darin, ohne Veränderung des herkömmlichen Designs eines bekannten chirurgischen Schiebeschaftinstruments eine Vorrichtung an dem chirurgisehen Instrument vorzusehen, mittels der eine einfache Entnahme des Schiebeelements von dem Schaft möglich ist.
Das Prinzip der Erfindung liegt darin, ein Anschlagelement zur Begrenzung der Spreizbewegung der beiden Griffbranchen derart anzuordnen, dass selbst bei unsachgemäßer Bedienung des chirurgischen Instruments eine unvorhergesehene Auslösung und damit Freigabe des Schiebeelements nicht möglich ist. Hierzu ist an der Griffbranche, die mit dem Mitnehmerelement gekoppelt ist, das Anschlagelement vorgesehen, wobei das Anschlagelement derart angeordnet ist, dass dieses zur Begrenzung der Spreizbewegung mit der Unterseite des Schafts, auf dem das Schiebeelement axial geführt, kontaktiert.
Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, dass das Anschlagelement an der ersten Griffbranche angeordnet ist, dass in der ersten Stellung des Anschlagelements die maximale Spreizbewegung durch das in Kontakt bringen des Anschlagelements mit der Unterseite des Schafts beschränkt ist und in einer weiteren Stellung des Anschlagelements zur Erzielung der maximalen Spreizbewegung der beiden Griffbranchen das Anschlagelement außer Funktion bringbar ist.
00393.0 - 5 -
Vorteilhafterweise ist hier vorgesehen, dass das Anschlagelement mittels einer Befestigungsschraube an .der ersten Griffbranche schwenkbar angeordnet ist, wobei das plattenartig ausgebildete Arretierungselement in seiner Verriegelungsstellung die maximale Spreizbewegung der beiden Griffbranchen durch das Kontaktieren seiner Stirnseite mit einem Teil der Unterseite des Schafts verhindert.
Vorzugsweise ist zur Erzielung der Freigabe des Schiebeelements und damit zur Aufhebung der Funktion des Arretierungselements die plattenartige Ausbildung des Arretierungselements gegen eine Rastkraft aus der Verriegelungsstellung bringbar. Hierzu ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass ein Rastelement, beispielsweise ein federndes Druckstück, das in eine Ausnehmung auf der Innenseite des Arretierungselements eingreift, die entsprechende Rastkraft erzeugt.
Die Anordnung des Arretierungselements an der ersten Griffbranche bringt den Vorteil mit sich, dass zum einen nicht durch eine unsachgemäße Bedienung des chirurgischen Instruments ein etwaiges Auslösen des Schiebeelements aus dem Schaft herbeigeführt werden kann und zum anderen bleibt sowohl das optische, als auch das technische Design eines Standardmodells eines chirurgischen Schiebeschaftinstruments unberührt.
Weitere vorteilhaftere Ausgestaltungen gehen aus den nachstehenden Beschreibung, sowie den Zeichnungen hervor.
Es zeigen:
00393.0 - 6 -
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines chirurgischen Schiebeschaftsinstruments;
Fig. 2 eine Teilansicht des in Fig. 1 dargestellten Schiebeschaftinstruments in einer Gebrauchsstellung;
Fig. 3 eine Teilansicht des in Fig. 1 dargestellten Schiebeschaftinstruments in einer weiteren Gebrauchsstellung;
Fig. 4 eine Teilansicht des in Fig. 1 dargestellten Schie beschaftinstruments in einer Zerlegestellung;
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eines chirurgischen Instruments I ist eine erste Griffbranche 1 und eine zweite Griffbranche 2 vorgesehen, wobei beide Griffbranchen mittels eines Federelements 8 voneinander in einem Abstand gehalten werden die beiden Griffbranchen sind gegeneinander um einen Lagerbolzen 10 verschwenkbar.
Zum Zusammendrücken der beiden Griffbranchen 1,2 muss die Federkraft, die durch das Federelement 8 hervorgerufen wird, entsprechend überwunden werden. Mit der zweiten Griffbranche 2 ist ein Schaft 3 einstückig verbunden. Auf den Schaft 3 ist ein Schiebeelement 4, das axial auf den Schaft 3 führbar angeordnet ist. An dem freien Ende des Schafts 3 beziehungsweise dem Schiebeelement 4 ist ein Stanzelement 9 zur Bearbeitung von unterschiedlichen Materialen vorgesehen. Die beiden Griffbranchen sind gegeneinander um einen Lagerbolzen 10 verschwenkbar.
00393.0 - 7 -
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Detail gemäß Fig. 1 ist zusätzlich ein mit der ersten Griffbranche 1 verbundenes Mitnahmeelement 7 dargestellt. Das Mitnahmeelement 7 weist an ■ seinen freien Ende, das in den in Fig. 2 dargestellten Stellung der beiden Griffbranchen 1,2 in dem Bereich des Schiebeelements 4 hineinragt, eine Aufnahmevorrichtung 11 auf, die derart ausgestaltet ist, dass diese Aufnahmevorrichtung 11 einen mit dem Schiebeelement 4 verbundenen Mitnahmestift 6 umgreift und damit mit dem Schiebeelement 4 unmittelbar gekoppelt ist.
Zusätzlich ist an der ersten Griffbranche 1 ein Anschlagelement 5 über eine Befestigungsschraube 12 angeordnet. In der ersten Griffbranche ist zusätzlich ein Rastelement 13 angeordnet, das das Anschlagelement 5 in seiner entsprechenden Stellung hält. An dem zum Schaft 3 hinweisenden Ende 14 ist an dem Anschlagelement 5 eine Anschlagsfläche 15 vorgesehen, die mit der Unterseite des Schafts 3 in Kontakt bringbar ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Stellung in der das Stanzelement 9 offen ist, tritt die Anschlagfläche 15 mit der Unterseite des Schafts 3 in Kontakt.
Werden die Griffbranchen 1,2 in Richtung des in Fig. 3 dargestellten Pfeils 16 zusammengedrückt, so wird aufgrund der Kupplung der ersten Griffbranche 1 mit dem Mitnahmeelement und damit mit dem Mitnahmestift 6 das Schiebeelement 4 in Richtung eines Pfeils 17 verschoben.
Dabei wird die Anschlagfläche 15 des Anschlagelements 5 freigegeben.
00393.0 - 8 -
Ist es notwendig, dass zum Reinigen des Instruments I das Schiebeelement 4 von den übrigen Instrument I entfernt werden muss, so ist in der in Fig. 3 dargestellten Stellung das Anschlagelement 8 in Richtung eines Schwenkpfeils 18 gemaß Fig. 4 um die Befestigungsschraube 12 zu verschwenken. Dadurch wird bewirkt, dass die maximal beschränkte Spreizbewegung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, aufgehoben wird, so dass sich die beiden Griffbranchen 1,2 derart weit voneinander bewegen, dass das Mitnahmeelement 7 außer Eingriff von dem Mitnähmestift 6 gerät, so dass das Schiebeelement 4 in Richtung eines Pfeils 19 gemäß Fig. 4 entfernt werden kann.
Zur Montage des Schiebeelements 4 auf das Instrument I ist das Schiebeelement 4 in Richtung eines Pfeils 20 gemäß Fig.
auf den Schaft 3 aufzuschieben, und zwar soweit bis der Mitnahmestift 6 mit den Mitnahmeelement 7 in Verbindung tritt. Anschließend sind die beiden Griffbranchen 1,2 zusammenzudrücken und das Anschlagelement 8 entgegengesetzt des Schwenkpfeils 18 wieder in seine Verriegelungsstellung zu bringen, so dass die maximale Spreizbewegung der beiden Griffbranchen 1, 2 wiederbeschränkt wird.
Aufgrund der Anordnung des Anschlagselements 8 unterhalb des Schafts 3 einer Griffbranche 1, ist es gelungen, dieses Instrument I derart auszubilden, dass die herkömmliche Funktion und das herkömmliche Aussehen eines chirurgischen Schiebeschaf tsinstruments unverändert geblieben ist. Zudem ist aufgrund der Anordnung des Anschlagelements 8 verhindert worden, dass aufgrund einer unsachgemäßen Behandlung, unbeabsichtigt die Arretierung aufgehoben wird.
00393.0
10 11 12 13
15 16 17 18 19 20
Instrument
erste Griffbranche
zweite Griffbranche
Schaft
Schiebeelement
Anschlagelement
Mitnehmerstift
Mitnehmerelement
Federelement
Stanzelement
Lagerbolzen
Aufnahmeelement
Befestigungsschraube
Rastelement
freies Ende des Anschlagelements
Anschlagfläche
Pfeil
Pfeil
Schwenkpfeil
Schiebepfeil
Pfeil
Claims (4)
1. Chirurgisches Instrument I mit einem Scherengriff, bestehend aus
1. einer ersten Griffbranche (1),
2. einer zweiten Griffbranche (2), wobei die erste Griffbranche (1) relativ zur zweiten Griffbranche (2) schwenk- bzw. spreizbar und mittels eines Federelements (8) im Abstand voneinander haltbar ist, sowie
3. einem mit der zweiten Griffbranche (2) verbundenen Schaft,
4. einem an dem Schaft (3) angeordneten, mit der ersten Griffbranche (1) kuppelbaren Schiebeelement (4), wobei das Schiebeelement (4) in einer Stellung, in der die beiden Griffbranchen (1, 2) maximal voneinander beabstandet sind, von dem Schaft (3) abnehmbar ist und in den übrigen Stellungen durch Verschwenken (Zusammendrücken) der ersten Griffbranche (1) relativ zur zweiten Griffbranche (2) auf dem Schaft (3) axial verschiebbar ist, und
5. einem Anschlagelement (5) zur Begrenzung der maximalen Spreizbewegung der beiden Griffbranchen (1, 2), wobei für das Anschlagelement (5) eine erste Stellung vorgesehen ist, in der diese Spreizbewegung beschränkt und eine weitere Stellung, in der die maximale Spreizbewegung möglich ist, so dass in dieser Stellung das Schiebeelement (4) aus dem Schaft (3) herausnehmbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (5) an der ersten Griffbranche (1) derart angeordnet ist, dass
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (5) an der ersten Griffbranche (1) derart angeordnet ist, dass
6. in der ersten Stellung des Anschlagselements (5) die maximale Spreizbewegung durch das in Kontakt bringen des Anschlagelements (5) mit der Unterseite des Schafts (3) beschränkt ist und
7. in einer weiteren Stellung des Anschlagelements (5) zur Erzielung der maximalen Spreizbewegung der beiden Griffbranchen (1, 2) das Anschlagelement (5) außer Funktion bringbar ist.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (5) schwenkbar an der ersten Griffbranche (1) angeordnet ist.
3. Instrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (5) arretierbar ist.
4. Instrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rastelement (13) zur Arretierung des Anschlagelements (5) vorgesehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29922271U DE29922271U1 (de) | 1999-12-17 | 1999-12-17 | Chirurgisches Schiebeschaftinstrument |
| US10/322,817 US20030088268A1 (en) | 1999-12-17 | 2002-12-18 | Surgical sliding shaft instrument |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29922271U DE29922271U1 (de) | 1999-12-17 | 1999-12-17 | Chirurgisches Schiebeschaftinstrument |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29922271U1 true DE29922271U1 (de) | 2000-04-27 |
Family
ID=8083176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29922271U Expired - Lifetime DE29922271U1 (de) | 1999-12-17 | 1999-12-17 | Chirurgisches Schiebeschaftinstrument |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29922271U1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6638280B2 (en) | 2001-10-10 | 2003-10-28 | Codman & Shurtleff, Inc. | Rongeur with drainage |
| EP1212983A3 (de) * | 2000-12-08 | 2004-01-02 | Tontarra Medizintechnik GmbH | Chirurgisches Instrument |
| US6685710B2 (en) | 2001-10-10 | 2004-02-03 | Codman & Shurtleff, Inc. | Rongeur with detachable crossbar |
| DE10323958A1 (de) * | 2003-05-27 | 2004-12-30 | S. U. A. Martin Gmbh & Co Kg | Chirurgisches Instrument mit Anschlagfeder |
| US6991633B2 (en) * | 2001-10-10 | 2006-01-31 | Codman & Shurtleff, Inc. | Rongeur with detachable crossbar |
| DE102007054432B3 (de) * | 2007-11-13 | 2009-01-08 | RITTER, Jürgen | Chirurgisches Instrument |
| WO2009098589A1 (de) | 2008-02-06 | 2009-08-13 | Weinmann Gmbh | Zerlegbares chirurgisches instrument |
| DE102013101594A1 (de) | 2013-02-18 | 2014-09-04 | Lt Technologies Gmbh & Co Kg | Chirurgisches Instrument |
-
1999
- 1999-12-17 DE DE29922271U patent/DE29922271U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1212983A3 (de) * | 2000-12-08 | 2004-01-02 | Tontarra Medizintechnik GmbH | Chirurgisches Instrument |
| US6638280B2 (en) | 2001-10-10 | 2003-10-28 | Codman & Shurtleff, Inc. | Rongeur with drainage |
| US6685710B2 (en) | 2001-10-10 | 2004-02-03 | Codman & Shurtleff, Inc. | Rongeur with detachable crossbar |
| US6991633B2 (en) * | 2001-10-10 | 2006-01-31 | Codman & Shurtleff, Inc. | Rongeur with detachable crossbar |
| DE10323958A1 (de) * | 2003-05-27 | 2004-12-30 | S. U. A. Martin Gmbh & Co Kg | Chirurgisches Instrument mit Anschlagfeder |
| DE10323958B4 (de) * | 2003-05-27 | 2006-01-19 | S. U. A. Martin Gmbh & Co Kg | Chirurgisches Instrument |
| DE102007054432B3 (de) * | 2007-11-13 | 2009-01-08 | RITTER, Jürgen | Chirurgisches Instrument |
| WO2009098589A1 (de) | 2008-02-06 | 2009-08-13 | Weinmann Gmbh | Zerlegbares chirurgisches instrument |
| DE102013101594A1 (de) | 2013-02-18 | 2014-09-04 | Lt Technologies Gmbh & Co Kg | Chirurgisches Instrument |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69326570T2 (de) | Spannzange für eine Klinge | |
| DE69903094T2 (de) | Klemmvorrichtung | |
| DE3001938C2 (de) | Anschlußvorrichtung zum Verbinden zweier Geräte miteinander, wie beispielsweise einer Kamera und eines Blitzlichtgerätes | |
| EP0570675B1 (de) | Zange zum Fassen und Halten von Gewebe oder dergleichen | |
| DE19852682C2 (de) | Chirurgisches Schienenschaftinstrument | |
| DE2430671C2 (de) | Ratschenschlüssel | |
| DE4336719C1 (de) | Wechselhandgriff für Schiebehölzer | |
| AT515526B1 (de) | Biegewerkzeug und Greifvorrichtung zum Manipulieren des Biegewerkzeuges | |
| DE69921728T2 (de) | Sägekettenschwert mit Sägekettenspannvorrichtung | |
| DE10357956B4 (de) | Zugmaulvorrichtung | |
| DE19725597A1 (de) | Zange zum Anbringen bzw. Entfernen von Sicherunsringen für eine Welle wie auch für Sicherungsringe für eine Bohrung | |
| DE3201616A1 (de) | Fremdkoerperzange | |
| DE102005063015A1 (de) | Hubsäge mit Befestigungseinrichtung für ein Sägeblatt | |
| DE60131136T2 (de) | Verbindungsstück für die verlängerung für einen werkzeuggriff | |
| DE10324376B4 (de) | Schraubenschlüssel mit fest eingestelltem Maximal-Betriebsdrehmoment | |
| DE2138708B2 (de) | Montagewerkzeug für Außensicherungsringe | |
| DE2630498B2 (de) | Einstellbarer Halter | |
| DE102009049317B4 (de) | Chirurgisches Instrument | |
| DE1791013C2 (de) | Kupplung für den Anschluß eines zahnärztlichen Hand- oder Winkelstückes an einen als Kleinstmotor ausgebildeten elektrischen Antriebsmotor | |
| DE102022211977B3 (de) | Operationsinstrument-klemmvorrichtung und schnelllöse- und antriebsgerät derselben | |
| DE4424493C2 (de) | Zangenartiges Werkzeug zum formschlüssigen Verbinden von Blechteilen | |
| EP1256669A2 (de) | Schliesszylinder | |
| DE69607645T2 (de) | Mehrzweckzange | |
| DE69901836T2 (de) | Werkzeug mit selbstverriegelndem griff, auswechselbaren kopfstücken und spannvorrichtung zum befestigen an einem arbeitstisch | |
| DE202009001662U1 (de) | Schlauchschellenzange |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000531 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030314 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20060701 |