DE2948504C2 - Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Wechselspannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer WechselspannungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer dem Verlauf der Sinus- bzw. Cosinus-Funktion
stufenartig nachgebildeten Wechselspannung mit einer von der Frequenz einer vorgegebenen
Impulsfolge abhängigen Frequenz unter Zuhilfenahme eines digital steuerbaren Zeitgliedes, eines Zählers,
einer den Inhalt des Zählers auswertenden Totschaltung und anschließenden Bewertungswiderständen. Beispielsweise
in Datenübertragungsgeräten für Bildschirmtext liegen Impulsfolgen vor, die mit solchen
Schaltungen in derartige Signale umgewandelt werden sollen.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung wird das sinusförmig angenäherte Signal mit einer Vielzahl von
genau abzustimmenden Bewertungswiderständen eingestellt (DE-OS 27 20 831). wobei trotz erheblichem
Bauteilaufwand die z. B. für den oben angegebenen Anwendungsfall nötige Genauigkeit der Annäherung
nicht erzielbar ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Wechselspannung mit möglichst wenigen und in geringem
Bauvolumen aufbaubaren Bauteilen zu schaffen, mit in denen der gewünschte Funktionsverlauf bestmöglich
nachbildbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die
Bewertungswiderstände zum Erzeugen von Spannungsstufen konstanter Amplitudendifferenz vorgesehen sind
und daß die Torschaltung parallel zu einer auf das Zeitgüed wirkenden Steuervorrichtung geschaltet ist,
mit der die Dauer der den jeweiligen Widerständen weiterzugebenden Spannungsstufen beeinflußbar ist.
Der besondere Vorteil der Erfindung besteht in der Integrationsfähigkeit der Schaltung auf einem mit
digital arbeitenden Bauelementen aufgebauten Chip, weil nur eine relativ geringe Anzahl nach außen
führender Verbindungen, die sich aus der Anzahl der
M Bewertungswiderstände ergibt, erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Bauelemente zum Erzeugen unterschiedlicher Signale
mehrfach benutzbar sind. Besonders vorteilhafte, einfach und günstig herstellbare Weiterentwicklungen
jo einer Schaltung sind in den Unteransprüchen enthalten,
derer. Ausgestaltugen im folgenden anhand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert werden. Es zeigt
Fig.! einen Übersichtsschaltplan und
Fig.! einen Übersichtsschaltplan und
Fig. 2 ein Impulsdiagramm des Stromlaufes in der F i g. 1 gezeigten Schaltung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten digital steuerbaren Zeitglied 10 liegt ein impulsförmiges Eingangssignal 30
an, das zur Taktversorgung des Zählers 11 dient. Der
Zähler 11 steuert das Zeitglied 10 über drei verschiedene
EXKLUSIV-ODER-Gatter 24 einer Steuervorrichtung 14, die parallel an den ersten drei Zählerausgängen
und gemeinsam am vierten, vorletzten Zählerausgang liegen. Dadurch wird erreicht, daß von dem Zeitglied 10
Impulse vorgegebener Dauer erzeugt werden, deren Länge dem Verlauf der .Sinusfunktion angepaßt ist. Das
Zeitglied 10 wird also vom Zählerstand des von ihm unmittelbar vorher mit Impulsen versorgten Zählers 11
gesteuert.
w Auch bei einer softwaremäßigen Ausgestaltung dieser Bearbeitungsschleife, beispielsweise mit einem
Mikroprozessor, wäre an dem durch die Erfindung angegebenen Ergebnis erkennbar, daß die Sinusform
durch die Impulsdauer und nicht durch die Impulshöhe, die Amplitude, nachgebildet wird.
Die zeitabhängige Signalerzeugung beruht darauf, daß die Ausgänge der EXKLUSIV-ODER-Gatter 24
jeweils den Zeitpunkt eines neuen Taktimpulses bestimmen, der dem Zähler 11 zugeführt wird. Damit ist
fao der Zähler 11 bereits auf den geforderten, von der
Frequenz des Eingangsimpulses 30 abhängigen Stand gebracht, der zur weiteren Signalformung erforderlich
ist.
Die weitere Signalformung erfolgt in EXKLUSIV-
h< ODER-Gattern 22, die parallel zu den EXKLUSIV-ODER-Gattern
24 der Steuerung 14 liegen und eine Torschaltung 12 bilden. Das vierte EXKLUSIV-ODER-Gatter
liegt ebenfalls parallel zu den anderen Bauele-
menten der Torschaltung 12, und zwar an der vierten
Zählstufe des Zählers 11, an dem abweichend zur Steuerschaltung 14 die Bauelemente der Torschaltung
12 gemeinsam am Ausgang der letzten Zählstufe liegen.
Die Parallelschaltung der Bauelemente 22 der
Torschaltung 12 setzt sich in Bewertungsw derständen
13 fort, von denen je einer an ein EXKI.USIV-ODER-Gatter
angeschlossen ist. Je nach Zählerstand und Arbeitsweise des Zeitgliedes erhalten die ausgangsseitigen
Bewertungswiderstände 13 Impulse unterschiedlicher Dauer, die ausgangsseitig zusammengefaßt abgegeben
werder.
Zur Erzeugung gleich großer Spannungsstufen haben die Widerstände in aufsteigender Reihenfolge um den
Faktor zwei vergrößerte Werte.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 dargestellten Schaltung
v>ird anhand der in Fig. 2 in anderem Maßstab dargestellten Impulszüge näher erläutert, wobei von
einem Impulszug 30 ausgegangen wird. Mit Zeitglied 10, Steuervorrichtung 14 und Torschaltung 12 werden
Impulszüge erzeugt, die ausgehend von dem zeit- und frequenzabhängig gesteuerten (mpulszug 31 zu dem
Impulszug 34 führen. Der Impulszug 34 besteht im einzelnen aus:
— einem relativ lang dauerndem Signa! im Bereich
des Sinusmaximums, anschließend daran
— einem etwas kürzeren Signal, daran anschließend
— einem aus zwei wesentlich kürzeren Teilen zusammengesetzten Signal im Bereich mittleren
Anstieges und daran anschließend
— einem aus vier noch kürzeren Teilen bestehenden Signal im Bereich größter Steigung des Sinusverlaufes.
Die Schaltungsanordnung geht von einem in allen
Quadranten gleichartigen Verlauf der Sinusfunktion aus, so daß für die Verwendung dieses Signales in den
anderen Quadranten nur noch Vorzeichen- und Richtungsinformaiionen beizufügen sind, die ebenfalls
von der Torschaltung 12 erzeugt werden und in den Impulszügen 32 und 33 erkennbar sind.
Der in dieser Weise durch Vorzeichen- und Richtungsumkehr aus dem Imp::Iszug 31 erzeugte
Abschnitt des Sinusverlaufes wird in der Zeichnung im dritten Quadranten wegen Wiederholung abgebrochen.
Eine Frequenzänderung des Ausgangssignales 30 wirkt sich daher bereits während einer Periode der Sinusfunktion
auf das erzeugte Sinussignal 35 aus. so daß die neue Schaltung sich nichi nur durch stetige Anpassung,
sondern auch durch schnelle Nachführung ausgezeichnet.
Selbstverständlich sind auch Ausgestaltungen der Torschaltung und der Steuervorrichtung mit anderen als
den dargestellten logischen Bauelementen denkbar, die auch das Ziel anstreben, den Verlauf einer periodischen
Funktion nicht durch die Höhe des Spannungshubes, sondern durch die Dauer der einzelnen Stufen
nachzuvoliziehen.
| Bezugszeichen | digital steuerbares Zeitglied |
| 10 | Zähler |
| 11 | Torschaltung |
| 12 | Be wertungs widerstand |
| 13 | Steuervorrichtung |
| 14 | höchste Zahlstufe |
| 15 | Bauelement der Torschaltung |
| 22 | Bauelement der Steuervorrichtung |
| 24 | Eingangstakt |
| 30 | Takt am Teilerausgang |
| 31 | Takt am Sieuerausgang |
| 32 | Takt an der höchsten Zahlstufe |
| 33 | Takt aus Takten 31-33 |
| 34 | Spannijngsverlauf nach Takt 34 |
| 35 |
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer den Verlauf der Sinus- bzw. Cosinusfunktion stufenartig
nachbildenden Wechselspannung mit einer von der Frequenz einer vorgegebenen Impulsfolge abhängigen
Frequenz unter Zuhilfenahme eines digital steuerbaren Zeitgliedes, eines Zählers, einer den
Inhalt des Zählers auswertenden Torschaltung und anschließenden Bewertungswiderständen, d a durch
gekennzeichnet, daß die Bewertungswiderstände
(13) zum Erzeugen von Spannungsstufen konstanter Amplitudendifferenz vorgesehen sind und daß die Torschaltung (12) parallel zu
einer auf das Zeitglied (10) wirkenden Steuervorrichtung (14) geschaltet ist, mit der die Dauer der den
jeweiligen Widerständen (13) weiterzugebenden Spannungsstufe beeinflußbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein logisches Bauelement (22)
der Torschaltung an der vorletzten Zählerstufe zum Erzeugen des Vorzeichens in Abhängigkeit vom
Funktionsverlauf angeschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (15) des
Zählers (11), in dem die letzte Zählstufe gespeichert ist, parallel an die Bauelemente (24) der Steuervorrichtung
(14) angeschlossen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung
(14) aus den gleichen logischen Bauelementen (24) wie die der Torschaltung (12) aufgebaut ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die logischen Bauelemente (12,
14) EXKLUSiV-ODER-Gattersind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß das digital steuerbare Zeitglied (10) zum Erzeugen einer Anzahl unterscheidbarer
Spannungsstufen ausgebildet ist, die kleiner als die Zahl der Zählstufen des Zählers (11) ist.
7.Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß das digital steuerbare Zeitglied (10) über Zähler 11 und Steuervorrichtung (14)
rückgekoppelt ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied (10) die Torschaltung
(12), die Steuervorrichtung (14) ohne die Bewertungswiderstände (13) auf einem aus digital
arbeitenden Bauelementen aufgebauten Chip untergebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792948504 DE2948504C2 (de) | 1979-12-01 | 1979-12-01 | Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Wechselspannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792948504 DE2948504C2 (de) | 1979-12-01 | 1979-12-01 | Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Wechselspannung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2948504A1 DE2948504A1 (de) | 1981-06-19 |
| DE2948504C2 true DE2948504C2 (de) | 1982-09-02 |
Family
ID=6087424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792948504 Expired DE2948504C2 (de) | 1979-12-01 | 1979-12-01 | Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Wechselspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB9813513D0 (en) * | 1998-06-24 | 1998-08-19 | British Gas Plc | Synthesising a sine wave |
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|---|---|---|---|---|
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| US3992680A (en) * | 1975-07-30 | 1976-11-16 | Fischer & Porter Co. | Precision test frequency generator |
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| DE2740833C2 (de) * | 1977-09-10 | 1981-09-24 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung zum Betreiben elektromechanischer Schaltwerke |
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1979
- 1979-12-01 DE DE19792948504 patent/DE2948504C2/de not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FELTEN & GUILLEAUME FERNMELDEANLAGEN GMBH, 8500 NU |
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Owner name: PARRAS, KARL-HEINZ, DIPL.-ING., 8500 NUERNBERG, DE |
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