DE294249C - - Google Patents
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- DE294249C DE294249C DENDAT294249D DE294249DA DE294249C DE 294249 C DE294249 C DE 294249C DE NDAT294249 D DENDAT294249 D DE NDAT294249D DE 294249D A DE294249D A DE 294249DA DE 294249 C DE294249 C DE 294249C
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- Germany
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- springs
- contact spring
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/50—Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position
Landscapes
- Fuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Kontakte für elektrische Schalter, welche mittels Federn, die von dem zu schaltenden
Strom durchflossen werden, aneinandergepreßt werden, haben den Nachteil, daß die Federung
bei zunehmender Erwärmung so sehr nachläßt, daß die Kontaktflächen nur noch ungenügend
aufeinander aufliegen. Durch die hierdurch hervorgerufene Vergrößerung des Übergangswiderstandes gerät der Kontakt oft
ίο in Glut, wodurch empfindliche Betriebsstörungen
entstehen.
Die Erfindung soll diesem Übelstande abhelfen, und es soll erreicht werden, daß das
durch die zu große Erwärmung hervorgerufene Nachlassen der Kontaktfedern wieder aufgehoben
bzw. ihr Federdruck noch erhöht wird. Zu diesem Zwecke wird die Kontaktfeder aus mehreren Metallen mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten,
z. B. aus einem Stahlblatt und eng an diesem liegenden oder mit ihm durch Walzen, Löten o. dgl. verbundenen
Kupferblatt gebildet, derart, daß, sobald ein Temperaturwechsel auftritt, sich dieser durch
Spannungen in den Kontaktfederteilen geltend macht. Dadurch, daß die beiden Federteile
sich bei Erwärmung verschieden verhalten, soll erreicht werden, daß bei zunehmender Erwärmung
der Federdruck wieder hergestellt bzw. erhöht wird.
In der Zeichnung ist dies an Beispielen aus-' geführt.
Fig. ι zeigt einen der - gebräuchlichen bisherigen
Kontakte. Das Schaltmesser A wird zwischen die leitenden Federn B und C geschoben,
welche am Block D festgeschraubt sind. Oft werden noch besondere Stahlfedern E
und F angewendet, welche die leitenden Federn fest gegen die Kontaktflächen des Schaltmessers
pressen. Wird ein solcher Kontakt heiß, so lockert sich der Druck zwischen den Auflageflächen,
da die Federung nachläßt.
Fig. 2 zeigt nun einen Kontakt nach der Erfindung. Bei diesem tritt das Schaltmesser A
zwischen leitende, aus Kupfer bestehende Federn B und C, welche mit eng anliegenden
Stahlbändern E und F fest verbunden sind. Bei dieser Ausführung sind die Stahlbänder an den
Enden einesteils durch die Schrauben am Block D, anderenteils durch die Niete G und H
fest mit dem Kupferstreifen verbunden. Der Kupferstreifen ist an der Stromübergangsstelle
um das Stahlband herumgebogen, damit die Kontaktfläche aus Kupfer gebildet wird.
Tritt bei diesen Kontaktfedern z. B. durch Überlastung eine Erwärmung ein, so werden
die leitenden Bänder B und C fester gegen das Schaltmesser A gepreßt, indem die verschiedene
Ausdehnung der beiden Metalle bewirkt, daß der sich geringer ausdehnende Stahlstreifen
den Kupferstreifen gerade zu ziehen strebt, weil der Stahlstreifen in diesem Falle außen
liegt. Die Spannkraft der Kontaktfedern wird daher durch die Wärme selbst wieder hergestellt
bzw. erhöht.
Die in Fig. 2 gezeichnete Form des Kontaktes ist nur ein Beispiel, welches die Erfindung
gegenüber der bekannten Form nach Fig. 1 leicht kennzeichnet. Die Erfindung soll aber
für alle derartige Kontaktfedern für elektrische Schalter, wie Trennschalter, Motorschalter u. dgl.,
in entsprechender Form und Größe verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Kontaktfeder für elektrische Schalter, wie Trennschalter, Motorschalter u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Teil aus mehreren Metallen mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten gebildet ist, die fest miteinander verbunden und jeweils so zueinander angeordnet sind, daß die durch die Erwärmung verursachte Formänderung der beiden Kontaktfederteile sich gegenseitig aufhebt bzw. sich durch Vergrößerung der Federkraft geltend macht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294249C true DE294249C (de) |
Family
ID=548826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294249D Active DE294249C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294249C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3111352A (en) * | 1959-11-16 | 1963-11-19 | Ibm | Superconductive solderless connector |
| US4462651A (en) * | 1982-12-10 | 1984-07-31 | Raychem Corporation | Reusable heat-recoverable connecting device |
-
0
- DE DENDAT294249D patent/DE294249C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3111352A (en) * | 1959-11-16 | 1963-11-19 | Ibm | Superconductive solderless connector |
| US4462651A (en) * | 1982-12-10 | 1984-07-31 | Raychem Corporation | Reusable heat-recoverable connecting device |
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