DE2931358C2 - Schaltungsanordnung zur Versorgung von Stromabnehmern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Versorgung von StromabnehmernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur gesicherten Versorgung von über Leitungen
an ein Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen angeschlossenen Stromabnehmern, die in ihrem Bereich eine
Vielzahl von elektrischen Stromverbrauchern unterschiedlichster Leistung aufweisen, bei welcher die
Stromkreise zur Versorgung der Stromverbraucher von einem Verteiler mit Sicherungen ausgehen, in welchem
andererseits eine vom Unternehmen kommende Leitung endet, bei welcher weiterhin ein von einer Zentrale
des Unternehmens mittels nachrichtentechnischer Signale zu steuernder Empfänger vorhanden ist, durch
welchen im angeschlossenen Stromkreis liegende elektrische Schalter betätigbar sind, bei welcher
außerdem in die Leitung vor dem Verteiler ein mit dem Empfänger ausgerüstetes oder verbundenes Gerät mit
zwei je einen Schalter aufweisenden Stromkreisen eingeschaltet ist. und bei welcher die beiden Schalter
zeitlich nacheinander durch die Zentrale über den Empfänger ein- und ausschaltbar sind.
Die Stromversorgung von Stromabnehmern erfolgt durcli Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen, im folgenden
kurz »EVU« genannt, durch welche räumlich begrenzte Gebiete mit Strom versorgt werden. In
derartigen Gebieten sind sehr viele Stromabnehmer aneesiedelt. die zum Teil stark unterschiedliche
Leistungen vom EVU erhalten. Unter diesen Stromabnehmern sind beispielsweise private Haushalte in
Mietwohnungen oder Einzelhäusern, Kaufhäuser und Industrieunternehmen. Diese als Beispiele aufgeführten
Stromabnehmer haben in ihrem Bereich mehr oder weniger große Stromverbraucher, so daß also ein
unterschiedlich großer Energiebedarf besteht Da die Größe dieses Energiebedarfs im EVU bekannt ist, zumal
jeder Abnehmer seine Stromverbraucher bzw. deren
ίο Leistungsaufnahme dem EVU meldet bzw. melden muß,
kann das EVU seine Leistung darauf einstellen und auch die Frage, ob mehr oder weniger Strom geliefert
werden muß, unter normalen Bedingungen rechtzeitig entscheiden.
Problematisch wird diese Sache jedoch dann, wenn in dem von einem EVU zu versorgenden Bereich von
vielen Stromabnehmern zusätzlich Stromverbraucher eingeschaltet werden, iMe dem EVU nicht bekannt sind,
die jedoch eine erhöhte Leistungsanforderung stellen.
2ü Solche zusätzlichen Stromverbraucher sind beispielsweise Direktheizgeräte. Gerade in der heutigen Zeit mit
steigenden Preisen für Heizöl, Gas und Kohle wird die Beheizung von Räumen mittels elektrischen Stroms
immer interessanter. Es kann also leicht geschehen, daß zumindest viele private Haushalte zusätzliche Direktheizgeräte
verwenden, die entweder während einer Übergangszeit oder auch als vollständiger Ersatz der
bisherigen Heizquellen eingeschaltet werden. Da diese Geräte von den Stromabnehmern etwa gleichzeitig
eingeschaltet werden, ergibt das einen schlagartigen hohen Zusatzbedarf an Strom. Hierdurch kann leicht
eine Überlastung des Niederspannungsnetzes eintreten, das dann zusammenbricht, wodurch für den gesamten
Versorgungsbereich des EVU die Stromversorgung ausfällt. Die dadurch entstehenden Schaden sowohl im
Haushalt (Tiefkühltruhen) als auch in Industrieunternehmen durch Produktionsausfall sind enorm. Die Wiedereinschaltung
des zusammengebrochenen Netzes erfordert darüberhinaus einen erheblichen zeitlichen und
•to schaltungstechnischen Aufwand.
Eine Schaltungsanordnung, wie sie eingangs beschrieben ist, geht beispielsweise aus der Zeitschrift
»SCIENTIA ELECTRICA«, I972, Seite 106 hervor. Gemäß dieser bekannten Schaltungsanordnung wird bei
allen oder bei bestimmten, ausgewählten Stromabnehmern ein Rundsteuerempfänger installiert, der vom
EVU aus mittels nachrichtentechnischer Signale steuerbar ist. Das beim Stromabnehmer installierte Verbrauchernetz
ist dabei in zwei getrennte Netze aufgeteilt. Das eine dieser Netze (BV-Netz) ist für einen
begrenzten Verbrauch bestimmt, während das andere Netz (GV-Netz) für einen gesteuerten Verbrauch
vorgesehen ist. Vor dem GV-Netz liegt ein Schalter, der durch den Rundsteuerempfänger zu betätigen ist. Wenn
nun die Belastung des EVU zu hoch zu werden droht, dann kann bei allen oder auch nur bei einigen
Stromabnehmern vom EVU aus über den Rundsteuerempfänger das GV-Netz abgeschaltet werden. Es
verbleibt dann nur die verminderte Belastung entsprechend den BV-Netzen der Stromabnehmer. Das EVU
kann so zentral gesteuert vor einer Überlastung geschützt werden. Diese bekannte Schaltungsanordnung
macht eine Aufteilung der Verbrauchernetze in zwei getrennte Netze erforderlich. Ohne großen
Aufwand ist das nur bei Neuinstallationen, also im wesentlichen bei Neubauten, möglich. In Gebäuden
oder Einrichtungen mit bereits installierten Verbrauchernetzen ist eine solche Trennung kaum durch-
führbar. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Schaltungsanordnung besteht darin, daß die Aufteilung
der beiden Netze nicht variabel ist Der Stromabnehmer kann nämlich innerhalb seiner Räumlichkeiten keine
Ortsveränderung von Stromverbraucherr: des BV-Netzes
an Steilen vornehmen, an denen nur Anschlüsse für das GV-Netz vorhanden sind. Das gilt ebenso auch
umgekehrt. Der Stromabnehmer muß also für den Fall, daß er Stromverbraucher im »falschen« Netz anschließt,
in Kauf nehmen, daß ihm möglicherweise Stromver- ;o braucher im GV-Netz abgeschaltet werden, die
eigentlich in das BV-Netz gehören. Wenn dabei beispielsweise eine Tiefkühltruhe über längere Zeit
nicht mit Strom versorgt wird, kann das einen erheblichen finanziellen Schaden bedeuten. Um diesen
Nachteil zu umgehen, müßten die beiden Netze jedesmal mit großem Aufwand geändert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, mit der sichergestellt
werden kann, daß das Niederspannungsne'z eines EVU gegen Überlastung durch nicht erfaßte bzw. nicht
gemeldete Stromverbraucher geschützt ist, und daß alle an das EVU angeschlossenen Stromabnehmer zumindest
eine Notstromversorgung erhalten.
Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß die beiden Schalter zwei parallele Stromkreise schalten, die über unterschiedlich bemessene
Sicherungen abgesichert sind, wobei im Falle einer Überschreitung eines Grenzwertes der Stromabnahme jo
im Unternehmen alle Stromabnehmer oder eine Gruppe von Stromabnehmern von dem höher abgesicherten
auf den niedriger abgesicherten Stromkreis umgeschaltet werden oder wird.
Durch die Verwendung einer derartigen Schaltungsanordnung mit dem Empfänger kann die Zentrale eines
EVU im Falle eines zu großen Anstiegs der Stromanforderung mittels über die Versorgungskabel gesendeter,
nachrichtentechr.ischer Signale alle Stromabnehmer oder nur eine bestimmte, ausgewählte Anzahl von
Stromabnehmern, die mit einem derartigen Empfänger ausgerüstet sind, von der Stromversorgung abschalten,
was mittels des einen Schalters in einem der parallelen Stromkreise erfolgen kann. Der andere parallele
Stromkreis ist über eine kleiner dimensionierte Sieherung abgesichert, die vorzugsweise für jeden Stromabnehmer
so dimensioniert ist, daß er gerade die dem EVU gemeldete Stromstärke erhalten kann. Kurzzeitig nach
dem Abschalten werden alle Stromabnehmer durch ein zweites Signal der Zentrale im EVU über den zweiten
parallelen Stromkreis wieder an die Stromversorgung angeschlossen. Dadurch erhalten also alle Stromabnehmer
sofort wieder Strom, deren angeschlosssene Stromverbraucher keine höhere Leistungsaufnahme
haben, als sie dem EVU gemeldet bzw. bekannt ist.
Hingegen bleiben alle Stromabnehmer, die zusätzliche
Stromverbraucher, insbesondere Direktheizgeräte, angeschlossen haben, durch welche die gemeldete
Leistung überschritten wird, abgeschaltet, da die Sicherung des zweiten parallelen Stromkreises solange
ständig wieder herausfällt, bis diese Stromabnehmer ihre zuviel eingeschalteten Stromverbraucher abgeschaltet
haben. Auf diese Weise sind alle Stromabnehmer, die ihre Stromverbraucher ordnungsgemäß gemeldet
haben, gegen einen Stromausfall durch Zusammen- es brechen des Niederspannungsnetzes geschützt.
Der wesentliche Vorteil der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dabei darin zu sehen, daß der
gewünschte ÜberlastLPgSbchutz ohne Eingriff in das
Verbrauchernetz der an das EVU angeschlossenen Stromabnehmer erreicht wird. Diese Schaltungsanordnung
kann ohne jede Änderung bei neu installierten oder bei bereits vorhandenen Netzen verwendet
weiden. Sie ist weiterhin unabhängig von der Leistung und der Anzahl der im Verbrauchernetz angeschlossenen
Stromverbraucher. Die Stromverbraucher können außerdem jederzeit an jeder Stelle des Verbrauchernetzes
angeschlossen werden, ohne daß hierzu an dem Netz etwas geändert werden muß.
Die kleiner dimensionierte Sicherung kann auch εο
bemessen sein, daß nur eine Stromstärke für eine Notstromversorgung der Stromabnehmer zugelassen
wird. Mit dieser Notstromversorgung können beispielsweise nur die Beleuchtung und Tiefkühlgeräte betrieben
werden. Der jeweilige Stromabnehmer ist dann gezwungen, alle anderen Stromverbraucher, auch beim
EVU gemeldete, abzuschalten.
Da in der Zentrale des EVU der Gesamtstromverbrauch im 3ereich desselben ständig gemessen wird und
damit vorliegt, kann das EVU die einzelnen Stromabnehmer nach einer bestimmten Zeit gezielt wieder voll
an das Niederspannungsnetz anschließen, wozu der Schalter des zweiten Stromkreises zunächst geöffnet
und unmittelbar danach der Schalter des ersten Stromkreises wieder geschlossen wird.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird irr,
folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise erläuten. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Ausschnitt
aus einer derartigen Schaltungsanordnung.
F i g. 2 die elektrische Schaltung eines darin verwendeten Gerätes.
Mit 1 ist schematisch ein EVU angedeutet, von dem über ein entsprechendes Verteilernetz elektrischer
Strom an eine Vielzahl von Stromabnehmern verteilt wird. Diese Stromabnehmer sind im Niederspannungsnetz angeschlossen, von welchem in F i g. 1 stellvertretend
eine elektrische Leitung 2 angedeutet ist, die bis zu einem Stromabnehmer geführt ist. Die Leitung 2 endet
bei dem Stromabnehmer in einem Verteiler 3. in welchem Sicherungen angebracht sind und von
welchem Stromkreise ausgehen, die durch eine Anzahl von Leitungen 4 angedeutet sind. Zwischen dem EVU
bzw. dem Mittelspannungsnetz und dem Verteiler 3 ist ein Gerät 5 eingeschaltet, dessen genauerer Aufbau aus
F i g. 2 hervorgeht.
Das plombierbare Gerät 5 umfaßt einen Empfänger 6
und zwei parallele Stromkreise mit Schaltern 7 und 8, die über Sicherungen 9 und 10 abgesichert sind. Das
Gerät 5 ist so geschaltet, daß ein Strompfad von der Leitung 2 bis zum Verteiler 3 entweder über den
Schalter 7 oder über den Schalter 8 geschlossen ist. Die Stellung der Schalter 7 und 8 ist durch den Empfänger 6
steuerbar. Falls bei einem Stromabnehmer aus anderen Gründen schon ein Empfänger vorhanden ist, kann
derselbe mit benutzt werden, so daß nur entsprechende Anschlüsse in das Gerät 5 hineingeführt werden. Der
Empfänger 6 kann außerdem aucn bei einer Neurnstallation außerhalb des Gerätes 5 angebracht und über
entsprechend längere Leitungen mit den Schaltern 7 und 8 verbunden werden.
Du Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt:
Solange ein Stromabnehmer in seinen Stromkreisen * nur Stromverbraucher einschaltet, deren Stromverbrauch
insgesamt den Wert nicht überschreitet, der dem EVU gemeldet ist, bleibt er über den ersten Stromkreis
mit dem Schalter 7 mit dem F.VU verbunden und erhält
also Strom. Die Sicherung 9 ist dabei so ausgelegt, daß der Abnehmer auch einen höheren Strom verbrauchen
könnte, als er den gemeldeten bzw. erfaßten Stromverbrauchern seines Bereichs entspricht. Wenn nur ein oder
wenige Stromabnehmer seine b/w. ihre an sich zulässige
Stromabnahme überschreiten, wird das für das Niederspannungsnetz ohne Bedeutung bleiben. Wenn hingegen
eine größere Anzahl von Stromabnehmern zusätzliche Stromverbraucher, wie beispielsweise Direktheizgeräte,
einschaltet, dann ergibt sich eine Stromspitze im EVU, die möglicherweise zum Zusammenbruch
des Niederspannungsnetzes führt.
Da der Gesamtstromverbrauch in der Zentrale des EVU jedoch ständig überwacht wird, kann die Zentrale
beim Überschreiten eines Grenzwertes mittels nachrichteniechnischer
Signale den Empfänger 6 über die Leitung 2 steuern, welcher dann den Schalter 7 öffnet
und dadurch alle Stromabnehmer von der Stromversorgung abschaltet. Unmittelbar danach wird der Schalter 8
in Folge eines zweiten Signals der Zentrale durch den Empfänger 6 geschlossen, so daß alle Stromabnehmer
jetzt wieder an die Stromversorgung angeschlossen sind. Die Sicherung 10 ist allerdings gegenüber der
Sicherung 9 kleiner dimensioniert, und zwar vorzugsweise so, daß jedem Stromabnehmer nur die Stromstärke
geliefert wird, die den gemeldeten Stromverbrauchern entspricht. Stromabnehmer, die keine zusätzlichen
Stromverbraucher eingeschaltet haben, sind daher unmittelbar wieder an das Niederspannungsnetz angeschlossen.
Wenn ein Stromabnehmer hingegen zusätzliche Stromverbraucher, wie beispielsweise Direktheizgeräte,
-, eingeschaltet hat, durch welche seine ihm zustehende Strom tärke überschritten wird, dann fällt die Sicherung
10 hct.ius und er bleibt von der Stromversorgung
abgeschaltet. Erst wenn er die unzuläsMg betriebenen
Geräte abschaltet, kann er die Sicherung 10 einschalten
κ, und dann wieder mit Strom versorgt werden. Auf diese
Weise ist eine drohende Überlastung des Niederspannungsnetzes vermieden und die Stromversorgung aller
Stromabnehmer, die ihre Geräte ordnungsgemäß betreiben, ist gesichert.
Wenn der Stromverbrauch insgesamt nach einiger Zeit wieder absinkt, kann vom EVU aus gezielt über
cn !sprechende Signale zum Gerät 5 wieder eine Umschaltung auf den Stromkreis mit dem Schalter 7
vorgenommen werden, wozu zunächst der Schalter 8 geöffnet und danach der Schalter 7 geschlossen wird.
Die Übermittlung der nachrichtentechnischen Signale kann tonfrequent erfolgen, wie es heute schon bei
Rundsteueranlagen durchgeführt wird. Es ist jedoch auch möglich, die Signale in anderen Frequenzbereichen
und insbesondere auch digital zu übertragen. Der zeitliche Abstand zwischen der Betätigung der Schalter
7 und 8 nacheinander ist von der Zentrale des EVU aus einstellbar. Als Schalter können handelsübliche, elektromagnetische
Schütze verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur gesicherten Versorgung von über Leitungen an ein Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen
angeschlossenen Stromabnehmern, die in ihrem Bereich eine Vielzahl von elektrischen Stromverbrauchern unterschiedlichster
Leistung aufweisen, bei welcher die Stromkreise zur Versorgung der Stromverbraucher von einem
Verteiler mit Sicherungen ausgehen, in welchem andererseits eine vom Unternehmen kommende
Leitung endet, bei welcher weiterhin ein von einer Zentrale des Unternehmens mittels nachrichtentechnischer
Signale zu steuernder Empfänger vorhanden ist, durch welchen im angeschlossenen Stromkreis liegende elektrische Schalter betätigbar
sind, bei welcher außerdem in die Leitung vor dem Verteiler ein mit dem Empfänger ausgerüstetes oder
verbundenes Gerät mit zwei je einen Schalter aufweisenden Stromkreisen eingeschaltet ist, und bei
welcher die beiden Schalter zeitlich nacheinander durch die Zentrale über den Empfänger ein- und
ausschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalter (7, 8) zwei parallele
Stromkreise schalten, die über unterschiedlich bemessene Sicherungen (9, 10) abgesichert sind,
wobei im Falle einer Überschreitung eines Grenzwertes der Stromabnahme im Unternehmen (1) alle
Stromabnehmer oder eine Gruppe von Stromabnehmern von dem höher abgesicherten auf den
niedriger abgesicherten Stromkreis umgeschaltet werden oder wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kleiner bemessene Sicherung
(10) in dem einen der beiden parallelen Stromkreise der vom Stromabnehmer dem Unternehmen
gemeldeten Abnahmeleistung angepaßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2931358A DE2931358C2 (de) | 1979-08-02 | 1979-08-02 | Schaltungsanordnung zur Versorgung von Stromabnehmern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2931358A DE2931358C2 (de) | 1979-08-02 | 1979-08-02 | Schaltungsanordnung zur Versorgung von Stromabnehmern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2931358A1 DE2931358A1 (de) | 1981-02-12 |
| DE2931358C2 true DE2931358C2 (de) | 1982-09-02 |
Family
ID=6077445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2931358A Expired DE2931358C2 (de) | 1979-08-02 | 1979-08-02 | Schaltungsanordnung zur Versorgung von Stromabnehmern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2931358C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3338808A1 (de) * | 1983-10-26 | 1985-05-15 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Umschalteinrichtung zwischen einem netz und verbraucher-stromkreisen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI20002165A7 (fi) * | 2000-10-02 | 2002-07-22 | Smartconnection Oy | Sähkötaulu ja varoke |
-
1979
- 1979-08-02 DE DE2931358A patent/DE2931358C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3338808A1 (de) * | 1983-10-26 | 1985-05-15 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Umschalteinrichtung zwischen einem netz und verbraucher-stromkreisen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2931358A1 (de) | 1981-02-12 |
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