DE286599C - - Google Patents
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- DE286599C DE286599C DENDAT286599D DE286599DA DE286599C DE 286599 C DE286599 C DE 286599C DE NDAT286599 D DENDAT286599 D DE NDAT286599D DE 286599D A DE286599D A DE 286599DA DE 286599 C DE286599 C DE 286599C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F21/00—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
- F28F21/04—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone
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- Ceramic Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMÄ
In Rekuperatoren zur Vorwärmung von Luft und anderen Gasen mittels .entgegengefahrter
Abgase irgendeiner Feuerung werden letztere in der Regel durch eine große Anzahl
neben- und übereinander im Abstand angeordneter Kanäle geleitet, die von allen Seiten
von der vorzuwärmenden Luft umspült werden. Diese hat dabei liegende bzw. unter und
über den Heizzügen befindliche, wie auch stehende bzw. zwischen den Heizzügen befindliche
Kanäle, die aber sämtlich untereinander in Verbindung stehen, zu passieren. Nun müssen aber die Wände der senkrechten
Wände der Züge aus stärkeren Steinen bzw. Platten hergestellt werden als die wagerechten,
weil bei diesen zur zuverlässigen Abdichtung in den Steinfugen eine einfache •Stoßüberblattung
genügt, wogegen bei ersteren eine doppelte vorgesehen sein muß. Eine gewisse Dicke der Stoßblätter darf aber aus
Gründen der Festigkeit nicht unterschritten werden. Da die senkrechten Wände der Heizzüge
den bequemeren Weg für die meist durch Exhaustor oder Ventilator durch den Rekuperator
getriebene Luft einschließen, weil er den geringeren Widerstand bietet, so nimmt
die Luft naturgemäß diesen Weg. Infolgedessen wird die Wärme an den wagerechten Wänden der Heizzüge nicht genügend ausgenutzt,
obwohl hier die Wände schwächer sind und daher die Wärmeübertragung eine weit bessere ist. , . ■
Es ist nun bei Rekuperatoren für Retortenfeuerungen bekannt, quer zu den Zügen der
Abgase einzelne Kanäle für die vorzuwärmende Sekundärluft anzuordnen und diese
getrennt zu regeln. Die Regelung hat hier den Zweck, das Feuer über die ganze Länge
gleichmäßig halten zu können. Die Regelung ist deshalb derart, daß sie sich äußerlich bemerkbar
macht.
Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf Rekuperatoren der zuerst erwähnten Art, be-.
nutzt aber die aus der zweitgenannten Art bekannte Regelung einzelner getrennter Luftströme.
Im Gegensatz hierzu erfolgt aber nach vorliegender Erfindung die Regelung innerhalb
des Rekuperators in der Weise, daß zwei getrennt durch den Erhitzer geleitete Luft-, oder Gasströme für sich entsprechend
dem verschiedenen Widerstand der zwischen und unter bzw. über den Heizgaskanälen liegenden
Züge und der verschiedenen Wärmeübertragung der Heizkanalwände geregelt werden.
Zu diesem Zweck sind die neben und unter bzw. über den Heizkanalzügen liegenden
Kanäle zur Durchleitung der vorzuwärmenden Luft voneinander getrennt und je für.sich
verbunden, so daß der durch neben den Abgaskanälen liegende Züge streichende Luftstrom
unabhängig von dem durch die unter und über den Abgaskanälen liegenden Züge streichenden Luftstrom regelbar ist. Die beiden
Luftströme werden dann vor ihrer Verwendung, also unmittelbar nach dem Austritt aus dem Rekuperator wieder vereinigt, so daß
die Regelung äußerlich nicht zur Geltung kommt, sondern sich nur in einer besseren
Wärmeausnutzung der Abgase gegenüber dem Erhitzer der älteren Bauart bemerkbar macht.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in verschiedenen Schnitten.
Fig. ι ist ein Längsschnitt nach Linie i-i in
Fig. 2, diese ein Querschnitt nach Linie 2-2 in Fig. i. Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach
Linie 3-3 in Fig. 2. Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach den Linien 4-4 bzw. 5-5, und
Fig. 6 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. i.
Der Rekuperator wird aus Steinplatten, Rohrsteinen 0. dgl. so aufgebaut, daß für die
Durchführung der Heizgase, die aus irgendeiner Feuerung stammen können, Kanäle a
zweckmäßig von annähernd quadratischem Querschnitt entstehen, die in mehreren Reihen
neben- und übereinanderliegen. Die Kanäle a sind so eingebaut, daß die Heizgase durch
den Schacht δ gleichzeitig in eine oder mehrere wagerechte Reihen a1 a2 a3 zu strömen vermögen.
Die Heizgase durchstreichen dann diese Kanäle in der einen Richtung und werden durch den senkrechten Schacht c den
darunter befindlichen Reihen von Heizzügen α4 α5 zugeführt, durch die sie zurück und
entweder zum Kamin d oder, wenn die Heizzüge genügend heiß sind, in darunter benndlichen
Kanälen mehrmals hin und her strömen.
Zwischen den Heizgaskanälen a1 a2 a3 sind
in wagerechten und senkrechten Reihen die Züge für die vorzuwärmende Luft eingebaut.
Dabei sind die liegenden Züge e1 e2 e3 usw.
sowie die stehenden Züge f1 f2 usw. voneinander
getrennt. Die Einführung der Luft in die Züge e und f erfolgt getrennt vor dem
Eintritt in die öfen durch besondere Schächte e°
bzw. f. Die liegenden Luftzüge e werden aus den Schächten e° und die stehenden Züge f
aus den Schächten f° gespeist. In den Zügen e und f kann die Luft ebenfalls, jedoch
den Abgasen entgegen mehrmals hin und her geleitet werden.
Die Anzahl der übereinanderliegenden hin und her geführten Abgas- und Luftkanäle
richtet sich, wie erwähnt, nach der erforderlichen Größe des Rekuperators bzw. nach der
zur Verfügung stehenden Wärmemenge der Abgase. In die Schächte e° und f° sind Regulierschieber
eingebaut, um die Menge der je durch die Züge e bzw. f zu befördernden
Luft genau einstellen zu können. Die Einstellung hat, wie schon eingangs bemerkt, so
zu erfolgen, daß die aus dem Ofen oben aus den Zügen, e bzw. d abziehenden Luftströme
annähernd gleiche Temperatur haben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rekuperator mit gegenläufiger Führung der beiden Gasströme, die je für sich regelbar sind, wobei das zu erwärmende Gas in liegenden und stehenden Zügen die Heizgaszüge umspült, dadurch gekennzeichnet, daß die liegenden und die stehenden Züge (e bzw. f) je für sich mit einem regelbaren Zuführungskanal
sind.(e°, f°) verbundenHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286599C true DE286599C (de) |
Family
ID=541910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286599D Active DE286599C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286599C (de) |
-
0
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