DE283986C - - Google Patents

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DE283986C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C32/00Bearings not otherwise provided for
    • F16C32/06Bearings not otherwise provided for with moving member supported by a fluid cushion formed, at least to a large extent, otherwise than by movement of the shaft, e.g. hydrostatic air-cushion bearings
    • F16C32/0681Construction or mounting aspects of hydrostatic bearings, for exclusively rotary movement, related to the direction of load
    • F16C32/0696Construction or mounting aspects of hydrostatic bearings, for exclusively rotary movement, related to the direction of load for both radial and axial load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 283986 KLASSE 47e. GRUPPE
Schmierung von Kammlagern mittels Preßöls. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1912 ab.
Die Erfindung betrifft die Schmierung von Kammlagern mittels Preßöls. Ihr Wesen liegt darin, daß das Preßöl entweder bei jedem zweiten umlaufenden oder bei jedem zweiten feststehenden Kamm eingeführt und von jedem dazwischenliegenden umlaufenden bzw. jedem dazwischenliegenden feststehenden Kamm abgeleitet wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß das Schmieröl durch das Kammlager nicht anders entweichen kann, als indem es zwischen den unter Druck befindlichen reibenden Flächen hindurchgeführt wird, was bei den bisher bekannten Kammlagern nicht der Fall war.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele. In Fig. ι ist gezeigt, wie das Preßöl den umlaufenden Kämmen a, av a2 usw. durch die in der Schale vorgesehenen Kanäle C1, c2 zugeführt wird. Es ist angenommen, daß die Welle mit ihren Kämmen in der Richtung von rechts nach. links gegen die feststehenden Kämme b, bv b2,angepreßt werde. Das beispielsweise durch den Kanal C1 zuströmende Öl verteilt sich in zwei Äste, von denen der eine die Reibungsstelle zwischen dem umlaufenden Kamm U1 und dem feststehenden Kamm b schmiert. Mit Hilfe der im Kamm U1 geeignet angebrachten Schmiernuten ex, die durch den größten Teil der Druckfläche zwisehen den Kämmen U1 und δ durchgeführt sind und nur noch eine kleine Drosselstrecke für das Öl übriglassen, ist der Durchfluß des Öls auf dieser Seite erleichtert.
Der andere Teil fließt durch den zwischen dem umlaufenden Kamm αγ und dem fest- 3^ stehenden Kamm S1 herrschenden Spielraum hindurch, sodann der Welle entlang nach rechts hinüber und gelangt zwangläufig nach der Tragfläche zwischen dem umlaufenden Kamm a2 und dem feststehenden Kamm O1. Auch auf dieser Seite wird der öldurchfluß mit entsprechend ausgeführten, aber innen am Kamm a2 beginnenden Schmierriuten e2, die nur eine kurze Drosselstrecke außen am Kamm übriglassen, erleichtert.
Die Fig. 3 zeigt, von I aus gesehen, einen Teil des Kammes Ci1 mit der Nut ev
Fig. 4 zeigt, ebenfalls von I aus gesehen, einen Teil des Kammes «a mit der Nut e2. Die Druckflächen in beiden Fig. 3 und 4 sind durch Schraffur hervorgehoben.
Dadurch, daß das Drucköl mittels dieser Nuten, die jedoch nicht den öldurchfluß ganz offen lassen dürfen, sondern jeweils die besprochene Drosselstrecke aufweisen müssen, zwischen die gepreßten Kammflächen gelangt, tritt gleichzeitig eine wertvolle Gegenkraft auf die Tragflächen auf, so daß dem Öl der Durchfluß erleichtert wird. In gleicher Weise teilt sich das durch den Kanal C2 zufließende Preßöl in zwei Äste. Das zwischen dem umlaufen- ® den Kamm az und dem feststehenden Kamm b2 hindurchfließende Öl vereinigt sich in dem Ringraum, der den umlaufenden Kamm a2 umgibt, mit derjenigen Hälfte des Öls, das durch den Kanal C1 dem Kamm a2 zugeleitet
wurde, und strömt gemeinsam mit diesem durch den Kanal äx ab. Natürlich können die Schmiernuten auch in den feststehenden Kämmen b in sinngemäßer Weise angebracht sein, wie dies in Fig. 2 durch die Nuten /"4 im feststehenden Kamm 54 und die Nuten f5 im feststehenden Kamm δ6 angedeutet ist.
In dieser Fig. 2 ist gezeigt, wie die Zuführungskanäle C3 und C4 in die feststehenden Kämme δ4 und be hineinverlegt sind. Zwischen ihnen liegt der Abführungskanal ds, der ebenfalls in einen feststehenden Kamm, d. i. δ5, verlegt ist. In diesem Falle wird das durch die Zuführungskanäle c3 und c4 ein-
tretende öl gezwungen, zwischen den gepreßten Flächen hindurchzufließenj bevor es durch den Ableitungskanal d3 einen Austritt findet. Die in der Zeichnung dargestellten beiden Ausführungsbeispiele sind aufzufassen als Stücke, die aus Kammlagern herausgeschnitten sind. Die Form der Kämme, der Tragschale und der Nuten kann beliebig gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmierung von Kammlagern mittels Preßöls, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßöl bei jedem zweiten umlaufenden oder bei jedem zweiten feststehenden Kamm zugeleitet und von jedem dazwischenliegenden umlaufenden bzw. jedem dazwischenliegenden feststehenden Kamm abgeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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