DE28200C - Versteifungen an Wellblechen für Wellblech-Kühl- bezw. Erhitzungs-Apparate - Google Patents

Versteifungen an Wellblechen für Wellblech-Kühl- bezw. Erhitzungs-Apparate

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DE28200C
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corrugated iron
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DENDAT28200D
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English (en)
Original Assignee
W. & G. lawrence in London
Publication of DE28200C publication Critical patent/DE28200C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D3/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium flows in a continuous film, or trickles freely, over the conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Wellblech-Kühl- bezw. Erhitzungs-Apparaten, deren Grundtypus in Fig. 8 a der beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, empfiehlt es sich, zur möglichst intensiven Einwirkung der Flüssigkeiten oder der Flüssigkeit und des Dampfes auf einander, die Wellbleche so dünn wie zulässig auszuführen, diese Bleche dagegen durch äufserlich oder innerlich angebrachte Versteifungen, dem Druck entsprechend, den sie auszuhalten haben, zu versteifen.
Die Versteifungen können zum Theil auch dazu dienen, die Bleche zusammenzuhalten, so dafs durch Wegnahme der Versteifungen oder Theile derselben die Bleche behufs Reinigung oder Reparatur bequem von einander getrennt werden können.
Aufser den Wellblechapparaten nach dem Typus der Fig. 8a, bei welchen die Wellen behufs Bildung eines schlangenförmigen Weges im Innern genügend weit in einander geschoben sind, können die Apparate auch so ausgeführt werden, dafs die Wellen mit ihren Grundflächen zusammenstofsen, wodurch dann Kanäle gebildet werden, in denen die Kühlflüssigkeit oder das zu Condensirende horizontal strömt und in durch die Länge der einzelnen Kanäle gebildeten Schlangenwindungen nach oben steigt. Auch solche Apparate sind bekannt. Es sind einige von ihnen in den beiliegenden Zeichnungen mit neuen Versteifungsarten ausgestattet dargestellt.
In sämmtlichen Figuren bedeuten α die Wellbleche und c die Versteifungen; —-x giebt den
Lauf der Kühlflüssigkeit, -χ den Lauf der
zu kühlenden Flüssigkeit an.
In Fig. ι sind die Wellbleche behufs Bildung von Condensationsräumen so weit aus einander geruckt, dafs sich ihre innere Verbindung unter einander nöthig macht. Es sind deshalb starke Bänder c innerlich an die Wellen angelöthet. Diese Bänder müssen je nach der Breite des Apparates in geeigneten Abständen sich wiederholen, um dem Apparat die erforderliche Steifigkeit zu verleihen.
In Fig. 3 ist die für klebrige Massen geeignete Wellblechform dargestellt. Hierbei erhalten die Versteifungen c die durch die eigenthümliche Art der Gegenüberstellung der Bleche geeignete geschlossene Form, und können sich solche ringförmigen Versteifungen von unregelmäfsiger Form, in geeigneter Anzahl auf die Breite des Apparates vertheilt, wiederholen.
In Fig. 8 ist jedes Wellblech an einer Hälfte η τζ' der Stirnfläche des Apparates befestigt; die Hälften werden durch Schraubenbolzen und vertical laufende Flantschen zusammengehalten.
In den Wellentiefen sind Ausschnitte gemacht und diese Ausschnitte mit vertical-durchlochten Versteifungsstücken c ausgefüllt. Indem solche Ausschnitte mit eingesetzten Versteifungsstücken c in den sich gegenüberstehenden Wellblechen vertical über einander angebracht werden, sind für die Stangen e Oesen geschaffen, die die Bleche zusammenhalten.
In Fig. 9 ist zwischen beiden Wellenblechen ein drittes Wellenblech cs als Steife eingesetzt. Dieses dritte Blech hat weniger hohe Wellen und ist an den Wellentiefen der äufseren Bleche angelöthet oder angenietet. Dieses innere Blech ist mit horizontalen Schlitzen / versehen, Fig. ga,
so dafs die Kühlflüssigkeit von einer Seite des Apparates nach der anderen Seite übertreten kann und auf diese Weise in die Höhe steigt. Diese Schlitze i sind nun aufserdem gegen einander versetzt, so dafs der Kühlwasserstrom aufser der Bewegung nach oben noch fortwährend durch horizontale Ablenkungen seinen Weg suchen mufs. Es wird durch diese Einrichtung ein sehr vortheilhafter Wechsel der Schichten des Kühlwassers in seiner Berührung mit den äufseren Wellblechen hervorgerufen.
In den Fig. 11 und 12 kommt ein verticaler Stab e zur Anwendung, der die Wellbleche zusammenhalten soll. In Fig. 11 sind zu diesem Zwecke einfache Zungen an die Wellentiefen angelöthet, die zum Zweck der Aufnahme des Stabes e durchlocht sind. In Fig. 12 sind diese Zungen mit Büchsen versehen, um dem Stab eine gröfsere Fläche zum Halten darzubieten. Diese Verstärkung der Zungen hat sich für gröfsere Apparate, die unter stärkerem Druck arbeiten, als vortheilhaft erwiesen.
In Fig. 13 sind horizontale Bolzen in geeigneten Abständen als Versteifung angewendet. Die Bolzen stecken in Muffen, welche da, wo sie an den Wellblechen anliegen, die Form der Wellentiefe oder des Wellenkopfes haben.
In Fig. 15 und 16 sind die Seitenkanten der Wellbleche plattgedrückt, wodurch verticale Enden entstehen, die durch zwei verticale, starke Leisten cA und durch ein zwischenliegendes Distanzstück k an jedem Ende des Apparates eingefafst und durch Bolzen / zusammengehalten werden. Durch die Einfassung der Bleche an den Seiten werden dieselben wesentlich versteift.
In Fig. 17 und 18 ist die Versteifung in der Weise ausgeführt, dafs Stirnwände χ aus VuI-canit, Holz oder dergleichen Material zur Anwendung kommen, die, in der Wellenform der Bleche ausgeschnitten, diese letzteren umfassen; zwischen den Platten ist ein Streifen ζ aus Gummi oder Kautschuk in Form der Wellen eingelegt; das , Ganze wird durch Klammern h zusammengehalten.
Der oberste Theil des Gummis ist zur Einführung eines Rohres g kreisrund ausgeschnitten.
Die vorstehend beschriebenen und durch die Fig- ι, 3. 8. 9, 11J 12, 13, 15, 16, 17 und 18 erläuterten Versteifungsarten waren bei solchen Apparaten angebracht, bei denen entweder die Wellentiefen des einen Wellbleches den Wellenhöhen des anderen gegenüberstehen, wie in Fig. i, 11 und 12, oder die Wellentiefen des einen Bleches in die Wellenhöhen des anderen eingreifen, wie in den anderen genannten Figuren.
Bei denjenigen Apparaten, bei denen die Wellen so zusammengestellt sind, dafs sie horizontale Kühlwasserkanäle oder Condensationsräume bilden, wie in Fig. 2, 4, 5; 6, 6 a und 7, empfehlen sich die in diesen Figuren dargestellten Versteifungen. Es sind hier ringförmige Versteifungen c innerhalb der Kanäle angebracht, welche Versteifungen sich innerhalb der Wellen an deren Innenflächen anschmiegen und angelöthet oder lose eingesetzt werden können.
Wie bei c2 in Fig. 2 zu ersehen, sind die Wellen durch kleine Verticalsteifen verbunden und diese Steifen durch rohrförmige Stutzen umschlossen, so dafs die Wellenkörper gegenseitig gehörig versteift sind. Bei c1 in derselben Figur sind zwei Wellenkörper durch rohrartige Stutzen verbunden, wobei dann die Wellenkörper durchbrochen sind, so dafs ein verticaler Stab durch die Durchbrechungen und die Stutzen c' durchgesteckt werden kann, um den sämmtlichen über einander gebauten Wellenkörpern den nöthigen Halt zu geben. Bei dieser Ausführung wird der Hauptstrom des Kühlwassers in den Wellenkörpern in horizontaler Richtung gehen, daneben aber ein Theil durch die Durchbrechungen hindurchsickern und direct nach oben treten.
Es ist eine solche Abweichung in dem Strom des Kühlwassers erwünscht, um den möglichsten Wechsel seiner Schichten herbeizuführen.
Aehnliche Versteifungen c sind in Fig. 4 und 5 angebracht, nur ist hier der Wechsel des Kühlstromes in horizontaler und verticaler Richtung dadurch veranlafst, dafs in die rohrförmigen Versteifungen zwischen zwei Wellblechkörpern horizontale Stäbe d wechselweise eingeschoben sind, so dafs, wie die Pfeile andeuten, beide Richtungswege der Kühlflüssigkeit fortwährend wechseln.
Die ringförmigen Versteifungen sind in Fig. 6 durch Lappen c ersetzt, die an einem Wellblech nur befestigt sind. Diese Lappen haben Löcher, durch welche der verticale Stab e gesteckt wird, der die Bleche gegen inneren Druck zusammenhält. Wird derselbe herausgezogen, so sind auch die gegenüberstehenden Bleche behufs innerer Reinigung von einander getrennt.
In Fig. 6 a sind die Lappen in Oesenform und an den Tiefen der sich gegenüberstehenden Wellbleche wechselweise so angebracht, dafs ein eingesteckter Stab die Bleche horizontal zusammenhält.
In Fig. 7 sind Lappen c, wie in Fig. 6, zur Aufnahme eines verticalen Verbindungsstabes e angebracht, jedoch unter Hinzufügung von horizontalen Stäben d in wechselweiser Anordnung zwischen den Stäben e, um hierdurch den oben gekennzeichneten Strom des Kühlwassers zu veranlassen.
In Fig. 10 sind in jeder Welle der beiden Bleche ovale Versteifungen c befestigt. Dieselben stehen so weit vor, dafs sie eine Reihe horizontaler Oesen zur Aufnahme der Stäbe e oder der Platten el bilden. Kommen letztere
zur Anwendung, so bilden sie zugleich die Leitplatten für den aufsteigenden Wasserstrom in die Wellkämme hinein.
In Fig. 14 ist eine bekannte Form von Apparaten angegeben, die sich durch Anwendung von nur einem Wellblech kennzeichnen. Die Wellen desselben sind ebenfalls mit Versteifungen c ausgestattet, deren nach der geraden Fläche des Apparates zu stehende Lappen zur Aufnahme eines verticalen Stabes e durchlocht sind.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei Wellblech-Kühl- bezw. -Erhitzungs-Apparaten, bei denen die Wellenhöhen und Tiefen sich wechselweise gegenüberstehen oder in einander greifen, die Versteifung der Bleche gegen äufseren oder inneren Druck durch regelmäfsig oder unregelmäfsig geformte innere Ringe e, Fig. 3, durch Verticalstäbe e, welche durch in die äufseren Wellentiefen eingelöthete durchlochte Versteifungsstücke c eingesteckt werden, Fig. 8; durch Wellenbleche c3, welche an den inneren Wellenköpfen befestigt sind und zur Erzeugung von Wechselströmen mit versetzten Schlitzen i durchbrochen sind, Fig. 9 und 9 a, durch an den inneren Wellenköpfen wechselweise befestigte Zungen, die zur Aufnahme des Stabes e durchbrochen sind, Fig. 11 und 12, durch Querbolzen, welche durch die äufsere Muffe hindurchgehen, Fig. 13, durchLeisten <:4 und Distanzstücke k, welche die plattgedrückten Seitenkanten der Wellbleche mit-■ telst Schrauben / halten, Fig. 15 und 16, durch mit wellenförmigem Ausschnitt versehene Stirnwände und zwischen den Wellblechen eingefügte elastische Streifen z, wobei Stirnwände, Bleche und Streifen durch äufsere Klammern zusammengehalten werden, Fig. 17 und 18.
    Bei Wellblech-Kühl- bezw. -Erhitzungs-Apparaten, bei denen die Wellen der Bleche horizontale Kanäle bilden, die Versteifung der Bleche gegen äufseren oder inneren Druck, durch innerliche, eingelöthete oder lose eingesetzte Ringe c, durch senkrechte, rohrstutzenartige, zwischen zwei Wellblechkanälen angebrachte Versteifungen cx, die lose um kleine Verticalsteifen sitzen, oder festgelöthet sein können, um einen Vertical stab durch sich hindurch und durch die durchbrochenen Wellblechwände aufzunehmen, Fig. 2, durch horizontal zwischen den Wellblechkanälen angebrachte Versteifungsrohre, welche die horizontalen Stäbe d zum Richtungswechsel der durchströmenden Flüssigkeit aufnehmen, Fig. 4 und 5, durch wechselweise angeordnete durchbrochene Lappen c zur Aufnahme des Verticals tab es e, Fig. 6, oder durch wechselweise angeordnete Oesen c zur Aufnahme eines horizontalen Stabes, Fig. 6a.
    Bei den unter .2. genannten Apparaten die Versteifungen durch innere Ringe c, welche wechselweise angeordnet sind und so weit vorstehen, dafs sie entweder horizontale Stäbe e oder Platten e* aufnehmen, welche letztere gleichzeitig Leitplatten für den Flüssigkeitsstrom bilden, Fig. 10.
    Bei Apparaten mit nur einem Wellenblech die Versteifung durch innere Bänder c, welche mit durchlochten Zungen oder Lappen zur Aufnahme des Verticalstabes e versehen sind, Fig. 14.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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