DE2813824A1 - Waermeisoliertes leitungsrohr bzw. temperierbares rohrbuendelkabel - Google Patents

Waermeisoliertes leitungsrohr bzw. temperierbares rohrbuendelkabel

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DE2813824A1 DE19782813824 DE2813824A DE2813824A1 DE 2813824 A1 DE2813824 A1 DE 2813824A1 DE 19782813824 DE19782813824 DE 19782813824 DE 2813824 A DE2813824 A DE 2813824A DE 2813824 A1 DE2813824 A1 DE 2813824A1
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    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L53/30—Heating of pipes or pipe systems
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    • F16L53/38—Ohmic-resistance heating using elongate electric heating elements, e.g. wires or ribbons
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Description

  • Wärmeisoliertes Leitungsrohr bzw. temperierbares Rohr
  • bündelkabel Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeisoliertes Leitungsrohr oder ein temperierbares Rohrbündelkabel aus gebündelten Einzelrohren, von denen eines oder mehrere zur Führung des temperierenden Mediums dienen oder zwischen denen bzw. einer denen elektrische Heizleiter oder Hetzbänder angeordnet sind, wobei das Rohr oder das Bündel von einer Wärmedämmschicht umgeben ist.
  • In der chemischen Industrie beispielsweise sind schon seit geraumer Zeit Rohrleitungen bzw. Rohrleitungssysteme im Einsatz, die dem temperierbaren Medientransport über größere Entfernungen dienen. Solche auch als Analysenleitnngen bekannten Rohrleitungen weisen eine Isolierung z. 13. aus einem geschäumten Material oder einer Glasfaser-Bandbewicklung über dem Einzelrohr bzw. über dem aus Einzelrohren best ehenden Bjjndel auf, die die Aufgabe übernimmt, die Temperaturverluste gegeniiber der äußeren I:mgebung in verniinftigen Grenzen zu halten. Insbesondere iiber längere Strecken reicht die beschriebene Isolierung jedoch im allgemeinen nicht aus, die Temperatur des zii transportierenden @lediums von der Aufnahme bis zur Abgabe konstant zu halten. Da dies aber eine unbedingte Forderung fiir den Transport solcher Medien ist, die bei Temperaturänderung au eh ihren Aggregatzustand ändern, hat sich die Beheizung oder Kiihliing von Rohren oder Rohrsystemen (Rohrbündelkabel) bereits allgemein durchgesetzt. Die heheizung oder auch Kjihlting kann z. B. durch ein oder mehrere mitgeführte zusätzliche Rohre erfolgen, die durch ein entsprechendes EIeiz- oder t;iihlmedium für die Temperierung seiner Umgebung sorgen. Die Beheizung kann aber auch auf elektrischem Wege erfolgen, indem statt eines zusätzlichen Rohres ein elektrischer Jieizleiter oder Bandleiter mitgefiihrt wird oder auch dadurch, daß die Rohrleitung oder das Rohrleitungssystem von einer ileizwicklung umgeben ist. lurch eine geeignete Isolierung als Wärmedämmschicht wird verhindert, daß die Wärme ungemltzt nach außen gelangt.
  • Die bisher fiir diese Zwecke im Einsatz befindlichen Isolierungen bringen jedoch einige Schwierigkeiten mit sich. So sind bekannte Isolierschläuche fiir Einzelrohre aus einem geschäumten Alaterial bei höheren Temperaturen nicht ausreichend temperaturbeständig und deshalb nicht geeignet, zur ausreichenden Erwärmung bzw. Warmhaltung eines durchströmenden Mediums zu dienen. Bekannte Bewicklungen aus Glasfaser-Bändern sind zwar ausreichend temperaturbeständig, durch die während der Montage frei werdenden Glasfasern führen sie jedoch zu einer erheblichen Belästigung des ausführenden Personals. Hinzu kommt, daß die Glasfasern durch Bindemittel zusammengehalten werden, die zwischen den einzelnen Fasern relativ weniger Lufteinschlüsse ermöglichen, was automatisch zu einer Herabsetzung der Wärmedämmung führt.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Wärmeisolierung zu schaffen, die umweltTreundlich genug ist, um Belästigungen des Montagepersonals zu vermeiden, dennoch aber sich ausreichend temperaturbeständig und isolierend verhalt, um die gestellten Forderungen hinsichtlich einer Wärmedämmung sowohl über die Rohrleitungsstrecke als auch über weiterführende Einzelrohre an Abgängen, Verbindungen und Einspeisungen zu erfüllen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Wärmedämmschicht aus einem aus Kunststoff-Fasern hergestellten ein- oder mehrlagigen Vliesstoff besteht. Dieses tiaterial enthält keinerlei hautunfreundliche Glasfasern, es flust und franzt nicht aus und läßt sich wegen seiner Schmiegsamkeit besonders gut verarbeiten. Die Temperaturbeständigkeit ist in den geforderten Bereichen ausreichend, zudem wird durch die Vielzahl zwischen den Kunststoff-Fasern eingeschlossener Luftteilchen eine hohe Wärmedämmwirkung erzielt.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung betrifft die Wärmeisolierung eines blanken Einzelrohres oder der abgesetzten Enden von Leitungsrohren bzw. Rohrbiindelkabeln oder Rohrbündeln.
  • Denn die Aufgabe, die Temperatur für ein zu transportierendes Medium in einem vorgegebenen Bereich möglichst konstant zu halten, betrifft nicht nur die durchgehende Leitungsstrecke im Kabel, auf der z. B. mehrere Medien in parallelen Rohren gleichzeitig transportiert werden, sondern auch die dann weiterführenden, aus dem wärmeisolierten Verband herausgezogenen Einzelrohre. Ebenso für diese Zwecke bringt der Einsatz einer Wärmedämmschicht auf der Basis eines aus Kunststoff-Fasern hergestellten ein- oder mehrlagigen Vliesstoffes die oben bereits erwähnten Vorteile mit sich.
  • Vorteilhaft ist es, wenn in Weiterführung der Erfindung der Vliesstoff eine Wirrfaserstruktur aufweist. Dann wird die Schmiegbarkeit weiter verbessert, die Montage erleichtert.
  • Das gilt insbesondere noch dann, wenn die Fasern des Vliesstoffes unverfestigt und zur Erzielung einer hinreichenden Zugfestigkeit genadelt sind. Abweichend hiervon kann es mitunter aber auch zweckmäßig sein, wenn die Fasern des Vliesstoffes längsorientiert sind. Hier wird der jeweilige Anwendungszweck entscheiden, welcher Ausbildung des Vliesstoffes der Vorzug gegeben wird.
  • Zur Herstellung einer Wärmedämmschicht kann der Vliesstoff längsverlaufend um das zu isolierende Rohr oder das Bündel zu einer geschlossenen Hülle geformt werden. Als fertigungstechnisch günstiger hat es sich jedoch bei mehrlagigem Aufbau erwiesen, den Vliesstoff in Form eines Bandes zu verwenden, das dann in einer oder mehreren Lagen aufgewickelt wird.
  • Der Vliesstoff selbst kann z. B. aus Polyesterfasern hergestellt sein, etwa auf der Basis von Polyäthylenglykolterephtalat, die thermisch oder mechanisch gebunden und vor allem frei von Bindemitteln oder anderen chemischen Agenzien sind. Durch die fehlenden Bindemittel ist eine hohe Zahl von Lufteinschlüssen möglich, die zu einer außerordentlich guten Wärmedämmung führen.
  • So kann durch den Einsatz solcher Vliesstoffe die Wärmeleitfähigkeit der Dämmschicht nach der Erfindung ausgebildeter Rohrleitungen oder Rohrbündel auf höchstens 0,03 - 0,05, vorzugsweise 0,03 - 0,04 Watt/m.k reduziert werden. Dies führt zu einem extrem niedrigen Verlust an Wärmeenergie, so daß z. B. die Betriebstemperatur von sog. Analysenkabeln in engen Grenzen aufrechterhalten werden kann.
  • Für besonders hohe thermische Beanspruchung kann es in Weiterführung der Erfindung mitunter zweckmäßig sein, Vliesstoffe etwa auf Basis aromatischer Polyamidfasern einzusetzen. Wesentlich ist auch hier, daß die einzelnen Fasern, längsorientiert oder als Wirrfasern, frei von Bindemitteln oder sonstigen chemischen Agenzien sind, die zur Beeinträchtigung der guten Wärmedämmung führen. Die Bindung der einzelnen Fasern kann vielmehr thermisch durch Beimischung von Bindefasern erfolgen, die entsprechend imperaturbeständig sind.
  • Wie bereits ausgeführt, kommt es für einen störungsfreien Transport von zu temperierenden Medien nicht nur auf eine ausreichende Wärme- oder Kälteisolierung längs der Strecke an, sondern auch auf eine entsprechende Isolierung in den Abzweig- und Verbindungsstellen. Fiir alle diese Fälle, wo ein zusätzlicher zlontageal1fwand erforderlich ist, hat es sich in Weiterfiihrung der Erfindung als besonders vorteilhaft erwiesen, zumindest die oberste Lage einer Vliesstoffhewi cklung gegen Aufspringen zu verschweißen oder ZU verkleben.
  • Die Verschweißung kann aufgrund der eingesetzten bunststoff-Fasern in einfachster Weise dadurch erfolgen, daß eine oberflächliche Erwärmung, z. B. als eflämmung, vorgenommen wird.
  • In diesem Fall hat es sich als zweckmäßig erwiesen, auf die oberste Lage Vliesstoff z. 13. ein Glasseideband aufzuwickeln, das eine örtliche Uberschreitung der fiir den jeweiligen Kunststoff des Vliesstoffes höchstzulässigen Temperatur verhindert.
  • Ein Beflämmen der Glasseidenband-Bewicklung hat zudem zur Folge, daß dieses oberflächlich mit der darunter befindlichen Wärmedämmschicht zu einem Schlauch verschweißt oder verklebt, so daß eine selbsttragende Wärmeisolierung erhöhter mechanischer Festigkeit entsteht.
  • Diese Ausbildung der selbsttragenden Wärmedämmbewicklung führt zu einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung.
  • Diese besteht in Weiterführung des Erfindungsgedankens darin, daß die Wärmedämmbewicklung des oder der weiterführenden Rohre aus einem vorgefertigten, aufschiebbaren Wickelschlauch besteht.
  • Er wird gebildet aus einer oder mehreren Lagen des Knststoff-Faser-Vliesstoffes entsprechend der Wärmeisolierung des Rohres oder Rohrbündels längs der Strecke, die von einer bewicklung aus einem oberflächlich verschweißten oder verklebten Glasseidenband umgeben ist. Ein solches z. B. gewebtes Glasseidenband hat nichts zu tun mit den bekannten Isolierungen auf G-lasfaserbasis, bei denen die Glasfasern durch eine sog. Schlichte zusammengehalten werden.
  • Der neuartige Wickelschlaiich, vorgefertigt und auf Lager gehalten, bringt wesentliche montagetechnische Vorteile mit sich.
  • Das gilt insbesondere fiir den Einsatz in der Rohrbündelkabeltechnik, wo an der Abzweig- oder Verbindungsstelle keine Kältebrücken entstehen dürfen, also ein feuchtigkeitsdichter Abschluß und eine gleichbleibende Wärmeisolierung der weiterfiihrenden Einzelrohre gefordert wird. Werden nämlich, wie bereits vorgeschlagen (GXt 77 28 990 - 2 195), zur feuchtigkeitdichten Endenaiisführiing fiir die Aufteilung oder den Abschluß eines aus gebündelten Einzelrohren bestehenden Rohrbündelkabels thermoplastische Aufteil-Schrumpfkappen verwendet, aus deren Boden fingerartig Einfiihrungs- oder Durchlaßtüllen herausführen, dann können in Durchführung der Erfindung die vorgefertigten Wickelschläuche entsprechender Länge über die weiterführenden Rohre geschoben und unmittelbar in die Durchlaßtiillen eingeführt werden. Das Einführen erfolgt zweckmäßig so weit, bis der eingeführte Wickelschlauch im Innern der Schrumpfkappe an die Isolierung des Rohrbündels oder des wärmeisolierten Rohres angrenzt. Damit ist eine gleichbleibende Wärmeisolierung bis hin zum Endanschluß sichergestellt.
  • Der Innendurchmesser der Wickelschläuche ist selbstverständlich dem jeweiligen Rohrdurchmesser anzupassen, dabei ist es sinnvoll, daß die Wickelschläuche bequem aufschiebbar sind, um die Montage zu erleichtern und um nicht zu einer unnötigen Verdichtung der Kunststoff-Fasern und damit zu einer Verringen rung der Wärmedämmung beizutragen.
  • Aufgrund der Faserstruktur von Materialien hoher Wärmedämmung sind diese sehr saugfähig. Das führt zu der Forderung nach entsprechender Feuchtigkeitsabdichtung, wenn nicht ein Verlust an Wärmedämmung in Kauf genommen werden soll. Aus diesem Grunde hat es sich beim Einsatz von Rohrbündelkabeln mit solchen wärmdämmenden Materialien als nützlich erwiesen, die Kabelenden mit abdichtenden Schrumpfkappen zu versehen, die Durchlaß- oder Einführungstüllen für die einzelnen Rohre aufweisen.
  • In gleicher Weise ist es auch bei den vorgefertigten Wickelschläuchen notwendig, daß der über jedes Einzelrohr geschobene Wickelschlauch in montiertem Zustand von einem Schrumpfschlauch überdeckt ist, der gleichzeitig die Auslaß- oder Einführungstülle der Schrumpfkappe und die Enden des Wickelschlauches überragt und auf dem Rohr endet. Damit ist ein sicherer Abschluß der Anschluß- oder Verbindungsstelle hergestellt.
  • Werden Medien erhöhter Temperatur gefördert, dann kann es unter Umständen erforderlich werden, für die unmittelbare Rohrabdeckung nicht Schrumpfschläuche auf Basis Polyviuyl chlorid oder Polyolefine etc., sondern solche auf Basis Silicon oder Polytetrafluoräthylen einzusetzen. Für die Praxis wird man dann zweckmäßig so vorgehen, daß im Bereich des Endes des Wickelschlauches das weitergeführte blanke Rohr unmittelbar zunächst von einem hochtemperierfähigen Schrumpfschlauch überdeckt wird, bevor der die Wärmeisolierung abdeckende weniger temperaturbeständige Schrumpfschlauch aufgebracht wird.
  • Die Erfindung sei an Hand der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • In der Fig. 1 ist eine wärmeisolierte Rohrleitung dargestellt, wie sie als einadrige Analysenleitung in chemischen Werken Anwendung finden kann. Sie wird aber auch dort eingesetzt, wo z. B. beheizbare Rohrbwndelkabel über längere Strecken geführt werden und zur Aufrechthaltung der Betriebstemperatur abschnittsweise immer wieder Dampfeinspeisungen für das das temperierende Medium führende Rohr im Bündel vorgesehen sind.
  • Solche Speiserohre bestehen dann, wie aus der Fig. ersichtlich, aus dem Medium führenden Rohr i, z B. aus Stahl oder Kupfer, der Wärmedämmbewicklung 2 aus einem mehrlagigen, z. B. vierlagigen Vliesstoff aus Kunststoff-Fasern, gegebenenfalls einer Glasseidebewicklung 3 und schließlich, wie bei Kabeln, aus dem Außenmantel 4tz. B. aus einem flammwidrigen, thermisch hochstabilisierten PVC oder aus modifiziertem Polyäthylen hoher Dichte, oder aus z. B. Polychloropren oder Polyurethan.
  • Alweichend hiervon ist in der Fig. 2 eine Auführungsmöglichkeit angegeben, bei der zwei Einzelrohre entweder parallellaufend oder mit einander verseilt zu einer Leitung zusammengefaßt sind. Eines dieser Rohre kann zijr heizung des anderen ein temperierfähiges Medium fiillren. Die Rohre können wiederum aus Metall bestellten, sie können aber auch aus einem Kunststoff hergestellt sein. Im vorliegendem I3eispiel sind die beiden Rohre parallel nebencinander geführt, das Rohr 5 ist hier aus Polytetrafluoräthylen (Teflon) und das Rohr () aus Stahl hergestellt. Um den mechanischen Zusammenhalt der beiden Rohre zu sicheren, ist die Glasseidebewicklung 7 vorgesehen, die eine geringe Dchnung lltld hohe Zugfestigkeit aufweist. Lin enger Kontakt der beiden Rohre während des Betriebes ist damit sichergestellt, ebenso eine verlustanne Temperierung des einen Rohres durch das andere. Mit 8 ist wieder die Wärmedämmschicht aus dem Vliesstoff bezeichnet, 9 ist eine zweite Glasseidebewicklung, auf die gegebenenfalls auch verzichtet werden kann, und 10 ist der Außenmantel zum äußeren Schutz.
  • Die Fig. 3 zeigt eine Rohrbündelkabelausführung, bei der z. 13.
  • inmitien des Bündels ein temperierfähiges Medien führendes Kupferrohr 11 angcordnet ist. Die dieses Rohr umgebenden Linzelrohre, z. B. aus Ldelstahl, sind mit 12 bezeichnet, während das Rohr 13, das mit den ührigen verseilt ist, alls einem Kunststoff z. B. Polytetrafluoräthylen (Teflon), hergestellt ist. Solche Kunststoffrohre dienen z. 13. zum Führen aggressiver Medien. Das Bündel wird zweckmäßigerweise zusammengehalten dllrcll die (;iasseidebewicklung 14, an die sich die Wärmedämmbewicklung 15 aus dem Kumststoff-Faser-Vliesstoff anschließt. Der widerstandsfähige Außenmantel schließlich ist mit 1() bezeichnet.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, so kann auch die Rohrleitung der Fig. 1 beheizt sein, indem ein Heizleiter mitgeführt wird. Auch kann z. B. unterhalb der Glasseidebewicklung 7 oder 14 ein mitgefilhites ileizband oder eine Heiz- drahtbewicklung vorgesehen sein bzw. die Glasseidehewicklung selbst kann Heizleiter enthalten.
  • In der Fig. 4 schließlich ist der einfachen Darstellung wegen ein Abschluß des Rohrbündelkabels nach der Fig. 2 mit nur zwei weiterführenden Einzelrohren abgebildet. Es wird eine der Kabeli soli erung entsprechende Isolierllng bis zum Endanschluß gefordert. Hierzu ist zunächst einmal das Ende des Kabels 17 abzusetzen, dessen beide Einzeirolire 18 im Kabel durch die Isolierung 19 wärmegeschützt sind. Ueber dem Mantel 20 ist eine Schrumpfkappe 21 mit den Einführungstüllen 22 vorgesehen, durch die die Rohre 18 nach draußen geführt sind. Zur Herstellung eines feuchtigkeitsdichten, thermisch isolierten Abganges wird von den Rohrenden her je ein vorgefertigter Wickelschlauch 23 über die Rohre 18 geschoben und bis zum Anstoßen an die Isolierung 19 in die Einführungstüllent 22 hineingeflihrt. Der Wickelschlauch 23 besteht aus einer mehrlagigen Wicklung aus dem Kunststoff-Faser-Vliesstoff mit aufgebrachtem Glasseideband, das mit der obersten Lage des Vliesstoffes gegen aufspringen verschweißt ist.
  • Die Schrumpfkappe 21 wird auf dem Kabelmantel 20 und die Einführungstiillen 22 werden auf den Wickelschlauch 23 aufgeschrumpft. Auf die blanken Rohre 18 wird dann je ein kurzer hochhitzebeständiger Schrumpfschlauchabschnitt 24 aufgebracht, bevor der Schrumpfschlauch 25 aufgebracht wird, der im aufgeschrumpften Zustand sowohl die Einfiihrungstiillen 22 als auch den Wickelschlauch 23 sowie teilweise den Schrtimpfschlauch 24 überdeckt. Damit ist eine feuchtigkeitssichere, entsprechend der Rohrisolierung thermisch gleichwertige Weiterführung geschaffen, die zudem äußerst montagefreundlich und im Aufbau einfach ist.

Claims (19)

  1. Patentansprüche g Wärmeisoliertes Leitungsrohr oder temperierbares Rohrbiindelkabel aus gebündelten Einzelrohren, von denen eines oder mehrere zur Fijhrung des temperierenden Mediums dienen oder zwischen denen bzw. über denen elektrische Ileizielter oder lleizbänder angeordnet sind, wobei das Rohr oder das Bündel von einer Wärmedämmschicht umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmschicht aus einem aus Kunststoff-Fasern hergestellten ein- oder mehrlagigen Vliesstoff besteht.
  2. 2. Wärmeisoliertes Leitungsrohr oder temperierbares Eohrbündelkabel aus gebündelten Einzelrohren, von denen eines oder mehrere zur Führung des temperierenden Mediums dienen, oder zwischen denen bzw. über denen elektrische Heizleiter oder Heizbänder angeordnet sind, wobei das Rohr oder das Bündel von einer Wärmedämmschicht umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß am abgesetzten Ende des Leitungsrohres oder des Rohrbündelkabels das weiterführende blanke Rohr oder das bzw. die weiterführenden Einzelrohre von einer Wärmedämmschicht aus einem aus Kunststoff-Fasern hergestellten ein- oder mehrlagigen Vliesstoff umgeben sind.
  3. 3. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vliesstoff Wirrfaserstruktur aufweist.
  4. 4. Leitungsrohr oder Rohrbiindelkabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern des Vliesstoffes längsorientiert sind.
  5. 5. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern des Vliesstoffes unverfestigt sind.
  6. 6. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vliesstoff genadelt ist.
  7. 7. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 1 oder 2 sowie einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Vliesstoff als Bandmaterial verwendet ist.
  8. 8. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 1, 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Fasern auf Polyesterbasis hergestellt sind.
  9. 9. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 1, 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Fasern auf Polyamid-Basis hergestellt sind.
  10. 10. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeleitfähigkeit des Kunststoff-Vliesstoffes bei 1000 C höchstens 0,03 - 0,05,vorzugsweise 0,03 - 0,04 Watt/m.k beträgt.
  11. 11. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmbewicklung zumindest oberflächlich verschweißt oder verklebt ist.
  12. 12. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 11, bei dem die Bewicklung verschweißt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Lage beflämmt ist.
  13. 13. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschweißung zumindest der obersten Lage durch Beflämmen unter Zwischenschaltung einer Lage Glasseideband erfolgt.
  14. 14. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage Glasseideband mit der obersten Lage Vliesstoff verschweißt ist.
  15. 15. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmbewicklung des oder der weiterführenden Rohre aus einem vorgefertigten aufschiebbaren Wickelschlauch besteht.
  16. 16. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,daß der vorgefertigte Wickelschlauch in Einführungstüllen von am abgesetzten Ende einen wasser dichten Abschluß gewährleistende Schrumpfkappen einführbar ist.
  17. 17. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel nach Anspruch 16, dadurch tekennzeichnet, daß der in eine Einführungstülle eingeführte Wickelschlauch im innern der Schrumpfkappe an die Wärmeisolierung des Rohrbündels oder des wärmeisolierenden Rohres angrenzt.
  18. iB. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabel mit weiterführenden Einzelrohren nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgefertigte'iiber ein Einzelrohr iibergeschobene Wickelschlauch in montiertem Zustand von einem Schrumpfschlauch überdeckt ist, der gleichzeitig die Einführungstiille der Schrumpfkappe und die Enden des Schlauches überragt und auf dem Rohr endet
  19. 19. Leitungsrohr oder Rohrbündelkabei nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Endes des Wickelschlauches das weitergefiihrte blanke Rohr unmittelbar zunächst von einem hochtemperierfähigen Schrumpfschlauch, etwa auf Basis Polytetrafluoräthylen verdeckt ist.
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