DE278014C - - Google Patents
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- DE278014C DE278014C DENDAT278014D DE278014DA DE278014C DE 278014 C DE278014 C DE 278014C DE NDAT278014 D DENDAT278014 D DE NDAT278014D DE 278014D A DE278014D A DE 278014DA DE 278014 C DE278014 C DE 278014C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P5/00—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
- H02P5/46—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
- H02P5/50—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278014 KLASSE 2\c. GRUPPE
eingestellten Kontaktarm.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1913 ab.
In Betrieben, in denen einzelne Teilmechanismen von zwei oder mehreren besonderen
Elektromotoren angetrieben werden, ist die genaue Einhaltung der gleichen bzw. relativ
gleichen Tourenzahl dieser Motoren erforderlich. Ein derartiger Fall liegt z. B. bei Papiermaschinen,
Druckerpressen, Spinnereimaschinen u. dgl. vor. Die Motoren müssen hier mit einer durch das Übersetzungsverhältnis usw.
ίο bedingten bestimmten Umlaufszahl laufen, da
bei zu schnellem Lauf eines Maschinenteils oder Hilfsapparates das Werkstück zu straff gespannt wird und schließlich reißt,
während bei zu langsamem Lauf desselben das Werkstück leicht in Unordnung geraten
kann.
Es ist daher erforderlich, die Geschwindigkeit eines den Maschinenteil oder Hilfsapparat
antreibenden Motors genau einzustellen. Dabei genügt es nicht, die Einstellung nur einmal
zu bewerkstelligen, da sich z. B. bei wechselnder Belastung oder bei verschiedener
Erwärmung der Haupt- und Hilfsmotoren, die sich mit Rücksicht auf die verschiedene
Größe, Bauart, Ventilation und Aufstellung der Motoren nicht vermeiden läßt, das Verhältnis
der Umlaufszahlen ändert.
Es ist an sich bekannt, einzelne Elektromotoren selbsttätig nach einer durch einen
besonderen Hilfsmotor gegebenen Leitgeschwindigkeit zu regeln. Die Erfindung betrifft nun
eine Einrichtung, die zwei oder beliebig viele, Nutzarbeit leistende Motoren einander — ohne
Verwendung besonderer Normalmotoren — selbsttätig auf genau gleicher Tourenzahl
halten soll. Es ist hierbei also nicht die Konstanz der Tourenzahl, sondern vielmehr
der relative Gleichlauf der in ihrer Tourenzahl sämtlich schwankenden Motoren das
Wesentliche.
Erfindungsgemäß wird zur Erreichung dieses relativen Gleichlaufs ein Differentialgetriebe
etwa mittels eines auf konischen Scheiben laufenden verstellbaren Riementriebes zunächst
so eingestellt, daß ein von diesem bewegter Kontaktarm einen Widerstand zu einem im
Erregerkreise liegenden Widerstände parallel schaltet. Dieser Widerstand ist ebenso groß
wie ein anderer, ebenfalls parallel zu dem Widerstand im Erregerkreise liegender fester Ersatzwiderstand.
Stimmt die Drehzahl beider. Motoren bei eingeschaltetem festen Ersatzwiderstand überein, so wird der Ersatzwiderstand
durch den entsprechenden, veränderlichen Widerstand ersetzt; -der Gleichlauf der Mo:
toren wird hierdurch nicht gestört. Zeigt jetzt aber ein Motor Neigung zum Voreilen,
so wird das Differentialgetriebe den Kontakt in solcher Richtung verschieben, daß eine
Feldverstärkung und damit Verzögerung des voreilenden Motors bewirkt wird. Der entsprechende
Vorgang spielt sich bei Nacheilung des einen Motors ab.
Entsprechende Einrichtungen sind in den Fig. ι und 2 beispielsweise dargestellt.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 treibt
Motor II mittels Kettenübertragung I1 einen
als Riemenscheibe dienenden Konus Wi1 an,
der durch Riementrieb einen anderen Konus mz
mit variabler Tourenzahl in Drehung versetzt. Auf der Achse des letzteren Konusses sitzt
ein Rad t eines Differentialgetriebes t, r, s, dessen Rad r vom Motor I angetrieben wird.
Durch das dritte Rad des Differentialgetriebes kann ein Kontaktarm k bewegt werden,
ίο der über eine Kontaktscheibe χ schleift.
Steht Kontaktarm k in der (gezeichneten) Mittelstellung, so entspricht der eingeschaltete
Widerstand z. B. gerade dem Widerstand α, der zu einem im Erregerstromkreis
des Motors I liegenden Widerstand w parallel geschaltet ist. Ein Schalter h ermöglicht,
Widerstand χ oder Widerstand α parallel zu w zu legen.
Man stellt nun die Tourenzahl des Motors I mittels eines Reglers V1 möglichst genau auf
die Tourenzahl des Motors II ein, wobei Schalter h zunächst auf Kontakt e' und Kontaktarm
k in der Mittelstellung stehen möge. Diese Mittelstellung wird durch Verschiebung
des Riemens von Hand über die konischen Scheiben erreicht. Legt man jetzt Schalter h
nach f, so bleibt der Widerstand im Erregerkreis unverändert, solange die Geschwindigkeit
der beiden Motoren die gleiche bleibt. Läuft jedoch etwa Motor I rascher, so verschiebt er
mittels des Differentialgetriebes den Kontaktarm derart, daß der Nebenschluß zu w zunimmt
und sich Motor I verzögert. Ähnlich wirkt die Einrichtung bei zu langsamem Lauf
des Motors I.
Es ist möglich, die gleiche Aufgabe auch durch andere auf Differentialwirkungen beruhende
Mittel zu lösen. Hierfür können z. B. rein elektrische Getriebe verwendet werden.
Man kann etwa nach dem Beispiel der Fig. 2 die Motoranker mit Schleifringen usw. versehen
und diese mit einer Doppelmaschine W1-M2
verbinden, die kleine Dimensionen erhält, da sie lediglich als Regulier apparat wirkt.
Der Kontakthebel k wird z. B. von dem als Käfiganker ausgebildeten gemeinsamen
Rotor R angetrieben. Soll das Verhältnis der Tourenzahlen der beiden Maschinen ein konstantes,
von / verschiedenes sein, so wird diesem1 Umstand dadurch Rechnung getragen, daß
der eine Stator H1 mit einer konstanten Geschwindigkeit
— gleich der Differenz der auf die gleiche Polzahl bezogenen Motorgeschwindigkeiten
— angetrieben wird. Es wird also durch die Rotation des einen Stators eine
Vor- oder Nacheilung des einen Drehfeldes gegenüber dem anderen Drehfelde in bezug
auf den Käfiganker erreicht. Die Zuführung des Stromes zum Drehstromstator erfolgt in
diesem Falle über Schleifringe. 60:
Der in der Fig. 2 gezeichnete Antrieb des einen Stators fällt indessen bei gleicher Tourenzahl
der beiden Motoren weg. Dann erfolgt auch die Zuführung des Stromes zum Stator durch feste Zuleitungen. .
Statt des Käfigankers können zwei normale Schleifringanker verwendet werden, die unter
Zwischenschaltung von Phasenlampen gegeneinander geschaltet sind. Die Phasenlampen
ermöglichen die genaue Einstellung der Ge- „ schwindigkeit, mit der der eine Stator umlaufen
muß.
Es ist selbstverständlich, daß die gleiche oder relativ gleiche Tourenzahl mehrerer Motoren
durch Zwischenschaltung der neuen Einrichtung zwischen eine entsprechende Zahl derselben
erreicht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:■ Einrichtung zur Sicherung des relativen Gleichlaufes .elektrischer Maschinen mit einem von einem Differentialgetriebe me- ~ chanischer oder elektrischer Art eingestellten Kontaktarm o. dgl., der bei Abweichung von der Mittelstellung das Feld des einen Motors verstärkt oder schwächt, und dessen erste Einstellung mittels eines über konische Scheiben laufenden Riementriebes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß während der ersten Einstellung des Kontaktarmes (k) ein Ersatzwiderstand (α) parallel zu einem festen Widerstand (ze») des Feldes des Mo-. tors geschaltet wird, der nach vollendeter Einstellung durch den vom Kontaktarm (k) beherrschten Regelungswiderstand (x) ersetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278014C true DE278014C (de) |
Family
ID=534052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278014D Active DE278014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278014C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764330C (de) * | 1933-12-17 | 1953-08-03 | Siemens Schuckertwerke A G | Einrichtung zur Regelung der Arbeitsgeschwindigkeiten der Teilmotoren von Mehrmotorenantrieben |
-
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- DE DENDAT278014D patent/DE278014C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764330C (de) * | 1933-12-17 | 1953-08-03 | Siemens Schuckertwerke A G | Einrichtung zur Regelung der Arbeitsgeschwindigkeiten der Teilmotoren von Mehrmotorenantrieben |
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