DE2636639C2 - Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern - Google Patents

Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern

Info

Publication number
DE2636639C2
DE2636639C2 DE2636639A DE2636639A DE2636639C2 DE 2636639 C2 DE2636639 C2 DE 2636639C2 DE 2636639 A DE2636639 A DE 2636639A DE 2636639 A DE2636639 A DE 2636639A DE 2636639 C2 DE2636639 C2 DE 2636639C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
gas
chamber
furnace chamber
oven according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2636639A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2636639A1 (de
Inventor
Edward Francis Beverley Aldridge Walsall Staffordshire Croft
John James Weston-Super-Mare Somerset Lane
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Steel Corp
Original Assignee
Associated Electrical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Associated Electrical Industries Ltd filed Critical Associated Electrical Industries Ltd
Priority to DE2636639A priority Critical patent/DE2636639C2/de
Publication of DE2636639A1 publication Critical patent/DE2636639A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2636639C2 publication Critical patent/DE2636639C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
    • C21D9/54Furnaces for treating strips or wire
    • C21D9/56Continuous furnaces for strip or wire
    • C21D9/63Continuous furnaces for strip or wire the strip being supported by a cushion of gas
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/28Arrangements of linings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D7/00Forming, maintaining or circulating atmospheres in heating chambers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern mit einer Ofenkammer, deren Innenwandaufbau einen Strömungspfad für eine Gasrezirkulation innerhalb der Kammer festlegt.
Wenn es erforderlich ist, Metallbänder auf eine hohe Temperatur aufzuheizen und hierzu ein großes VoIumen von Heizgas benutzt wird, sind die thermischen Verluste beträchtlich. Die Gasrezirkulation des Heizgases kann bis zu einem gewissen Grade diese thermischen Verluste vermindern, jedoch standen bisher praktische Schwierigkeiten einer weitergehenden Anwendung dieser Technik entgegen. In gewissen Fällen mußte das Gas durch enge Kanäle geleitet werden, die der Gasströmung einen beträchtlichen Widerstand entgegensetzen, so daß leistungsfähige Gebläse benötigt wurden, um eine ausreichende Druckenergie in das System einzuführen, mit der die erforderliche Rezirkulation durchgeführt werden kann. Es besteht jedoch eine Begrenzung auf diejenige Temperatur, bei der derartige Gebläse noch zufriedenstellend über ausgedehnte Zeitperioden arbeiten können.
Es sind Wärmebehandlungsöfen bekannt, die Ofenkammern aufweisen, welche entweder in Verbindung mit einem äußeren Gasrezikulationsleitsystem arbeiten, über das der gesamte Gasgehalt des Ofens zwischen getrennten Bereichen des Ofens rezirkuliert oder es finden Systeme Anwendung, bei denen das die Ofenkammer verlassende Gas direkt abgelassen wird. Derartige Wärmebehandlungsöfen sind in der DE-OS
2018 568, US-PS 27 95 054 und der US-PS 19 48 173 beschrieben.
Die Arbeitsweise der mit Gasrezirkulation ausgerüsteten Wärmebehandlungsöfen erfordert bsi den für die Wärmebehandlung der Metallbänder erforderlichen Temperaturen eine Abkühlung des die Ofenkammer verlassenden Gases bevor das Gas in einem herkömmlichen Gebläse unter Druck gesetzt werden kann. Infolgedessen ist es erforderlich, das unter Druck gesetzte Gas für die Wärmebehandlung innerhalb der Ofenkammer wieder aufzuheizen bevor es der Kammer durch Rezirkulation wieder zugeführt werden kann. Wenn das gesamte Gasvolumen innerhalb eines Ofens außerhalb des Ofens rezirkuliert, dann ergeben sich hohe Kosten für die Voraufheizung des unter Druck stehenden Gases, bevor dieses wieder in die Ofenkammer eingeführt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Wärmeverluste dadurch zu vermeiden, ^aß nur ein geringer Anteil des gesamten Gasvolumens innerhalb des Ofens über äußere Leitungen rezirkuliert, wodurch die Kosten beträchtlich vermindert werden, die zur Erhitzung des rezirkulierten Gases auf die Arbeitstemperatur erforderlich sind.
Ausgehend von einem Wärmebehandlungsofen der eingangs genannten Gattung wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß nur eine geringe Gasmenge aus dem Ofen entweicht, die durch eine entsprechende Frischgasmenge ersetzt werden muß, so daß sich eine beträchtlich verbesserte Ausnutzung der Wärmeenergie ergibt.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Wärmebehandlungsofens; F i g. 2 einen Schnitt des in F i g. 1 dargestellten Ofens;
Fig.3 einen Querschnitt einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmebehandlungsofens;
F i g. 4 einen Querschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels des Ofens;
F i g. 5 einen Querschnitt einer vierten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ofens;
F i g. 6 und 7 eine verkleinerte Draufsicht bzw. einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ofens.
Der in F i g. 1 und 2 dargestellte Ofen dient zum Erhitzen eines sich kontinuierlich bewegenden Blechbandes 1 und weist eine langgestreckte Kammer 2 auf, die von dem Blechband im wesentlichen waagerecht durchlaufen wird; der Ofen ist mit Ausnahme schmaler waagerechter Schlitze 3 an beiden Enden zum Zu- und Abführen des Blechbandes 1 allseitig abgescnlossen.
Zwischen den beiden Seitenwänden 4 und 5 des Ofens ist eine stehende innere Wand 6 angeordnet, die sich über die ganze Länge des Ofens nahe der Wand 4 erstreckt und zusammen mit der anderen Seitenwand 5 die eigentliche Ofenkammer bildet; zwischen den Wänden 5 und 6 erstreckt sich eine daran befestigte waagerechte Platte 7 mit zahlreichen öffnungen 8, und gemäß F i g. 2 ist die Platte 7 etwas tiefer angeordnet als die Schlitze 3.
Das Blechband 1 soll mit Hilfe eines Gases oder
15
20
25
30
35
45
50 Gasgemisches erhitzt werden, das der Kammer mittels eines Gebläses 9 zugeführt wird; es ist eine Einrichtung beliebiger Art vorhanden, die dazu dient das Gas auf die gewünschte Temperatur zu erhitzen, und die entweder geiräß Fig.2 in der bei 10 angedeuteten Weise zwischen dem Gebläse und der Ofenkammer oder auf der Innenseite der Ofenkammer angeordnet ist
Damit das Gas dem unteren Teil der Ofenkammer unter Druck zugeführt werden kann, sind mehrere Zuführungseinrichtungen 11 in Abständen längs der Seitenwand 4 des Ofens verteilt und so angeordnet daß sie das Gas zwischen den Wänden 5 und 6 in die Ofenkammer einleiten; hierbei hat das Gas einen solchen Druck, daß es von unten nach oben durch die öffnungen 8 der Platte 7 strömt um Strahlen zu bilden, die^uf die Unterseite des Blechbandes 1 auftreffen.
Das Gas wird dem Ofen je Zeiteinheit in einer solchen Menge zugeführt daß im Bereich der Zuführungseinrichtungen 11 ein Druckabfall auftritt der ausreicht um das Gas nach dem Erhitzen des Blechbandes 1 zu veranlassen, mit hoher Geschwindigkeit vom oberen Teil der Ofenkammer aus nach unten durch den Kanal 12 zwischen der inneren Wand 6 und der ihr benachbarten Seitenwand 4 zu strömen. Dieses Verfahren zum Umwälzen des Gases innerhalb des Ofens ermöglicht es, die thermischen Verluste erheblich zu verringern, und es ist nicht erforderlich, das Gebläse in den erneut umzuwälzenden Gasstrom einzuschalten.
Geringe Gasmengen können aus den Enden des Ofens entweichen, und diese Verluste werden dadurch ausgeglichen, daß dem Gebläse 9 über seinen Einlaß 13 Frischgas zugeführt wird.
Bei der in F i g. 3 dargestellten zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ofens ist die äußere Erhitzungseinrichtung 10 nach F i g. 1 und 2 durch innere Heizeinrichtungen, z. B. elektrische Widerstandsheizelemente 14, ersetzt, die an den Ofenwänden 5 und 6 unterhalb der Platte 7 angebracht sind. Außerdem wird ein Teil des Gebläses des aus dem oberen Teil der Ofenkammer 2 mit Hilfe des Gebläses 9 erneut umgewälzt wodurch sich der Bedarf an nicht erhitztem Frisch- bzw. Ergänzungsgas verringert.
Da die Temperatur des die Kammer 2 verlassenden Gasstroms normalerweise höher ist als die Temperatur, bei der sich Gebläse bekannter Art störungsfrei betreiben lassen, ist ein Wärmetauscher 15 vorhanden, der das Gas zwischen der Ofenkammer 2 und dem Gebläse 9 abkühlt.
Ferner kann eine nicht dargestellte Einrichtung zum Verändern der anteiligen Mengen des dem Ofen über die Einrichtungen 11 zugeführten umgewälzten Gases und des Frischgases vorhanden sein.
Gemäß Fig.3 kann man elektrische Heizelemente zusätzlich oder alternativ in dem Kanal 12 anordnen, wie es bei 14 angedeutet ist. Alternativ kann man andere Heizeinrichtungen verwenden, z. B. im unteren Teil der Ofenkammer 2 angeordnete Gasbrenner.
F i g. 4 zeigt eine Weiterbildung der zweiten Ausführungsform nach F i g. 3, bei der der Wärmetauscher 15 dazu dient, die Temperatur des zur Ergänzung zuzuführenden Frischgases zu erhöhen, bevor das Frischgas dem Gebläse 9 zugeführt wird; hierdurch lass?n sich die thermischen Verluste des Ofens weiter verringern.
In bestimmten Fällen kann es möglich sein, den Wärmetauscher vollständig fortzulassen und Frischgas mit einer entsprechend niedrigen Temperatur dem erneut umgewälzten Gas in einer geeigneten Menge
beizumischen, um letzteres abzukühlen, bevor es zum Gebläse zurückgeleitet wird.
Zwar durchläuft das Blechband 1 die öfen nach F i g. 1 bis 4 in waagerechter Richtung, doch könnte man den Ofen einschließlich der Anordnung der Gaszuführungseinrichtung 11 auch so abändern, daß das Blechband den Ofen längs einer senkrechten oder geneigten Ebene durchläuft.
Wird das Blechband waagerecht oder längs einer geringfügig nach unten geneigten Ebene durch den Ofen geführt, kann man den Druck des dem Ofen zugeführten Gases so wählen, daß es das Blechband nicht nur erhitzt, sondern auch ein Druckgaskissen bildet, um das Blechband beim Durchlaufen des Ofens zu unterstützen.
Bei einer solchen Anordnung kann man den unteren Teil der Ofenkammer eines Ofens nach F i g. 1 bis 4 mit Hilfe mehrerer nicht dargestellter, stehend angeordneter Querwände in mehrere Einzelkammern unterteilen, wobei diese Trennwände in Längsabständen von etwa 600 bis etwa 900 mm verteilt und so ausgebildet sind, daß ihre oberen Ränder etwas tiefer liegen als die Schlitze 3, und wobei jeder Einzelkammer eine gesonderte Gaszuführungseinrichtung 11 zugeordnet ist. Bei dieser Anordnung wird verhindert, daß die örtlich auf das Blechband ausgeübte Tragkraft des Gases dadurch beeinträchtigt wird, daß in anderen Teilen des Ofens andere Bedingungen herrschen, und es ist möglich, die durch bestimmte Ofenzonen strömenden Gasmengen einzustellen, z. B. mit Hilfe der verschiedenen Zuführungseinrichtungen 11 oder durch eine Drosselung des betreffenden Teils des Rückleitungskanals 12, der ebenfalls durch nicht dargestellte Querwände in mehrere voneinander getrennte Abschnitte unterteilt sein kann.
In bestimmten Fällen kann es erforderlich sein, erhitztes Gas in Form einzelner Gasstrahlen auf beide Seiten des Blechbandes 1 zu leiten; ein Ofen, bei dem dies möglich ist, ist in F i g. 5 dargestellt.
Bei dem Ofen nach F i g. 5 enthält die Ofenkammer 2 zwei waagerechte Düsenplatten TA und 7ß, die über bzw. unter den Schlitzen 3 so angeordnet sind, daß das über die Einrichtungen 11 zugeführte erhitzte Gas durch die öffnungen 8 der beiden Platten sowohl auf die Oberseite als auch auf die Unterseite des Blechbandes geleitet wird; hierbei wird das Gas der Ofenkammer 2 über die Einrichtungen 11 mit einer solchen Durchsatzgeschwindigkeit zugeführt, daß das Gas von dem Raum zwischen den Düsenplatten aus durch den Kanal 12 wieder zum Hauptteil der Ofenkammer 2 strömt, von wo aus es ähnlich wie bei den öfen nach Fig. 1 bis 4 erneut durch die öffnungen 8 der Düsenplatten auf das Blechband geleitet wird.
In F i g. 6 und 7 ist ein weiterer erfindungsgemäßer Ofen dargestellt, der wiederum dazu dient, ein sich kontinuierlich bewegendes Blechband 1 zu erhitzen, und zu dem eine langgestreckte Kammer gehört, durch die das Blechband im wesentlichen waagerecht oder längs einer etwas nach unten geneigten Bahn geführt wird. Gemäß F i g. 6 gehören zu dem Ofen eine wassergekühlte Eintrittszone 14, eine Heizzone 15 und eine Kühlzone 16 am Austrittsende. Am Eingang und Ausgang des Ofens sind Druckabdichtungen 17 angeordnet, um die Verluste an zur Atmosphäre entweichendem Gas möglichst niedrig zu halten. Das Blechband 1 wird dem Ofen über einen Flotationstisch 18 zugeführt, und es wird dem Ofen über einen Rollentisch 19 mit Hilfe zweier Abzugwalzen 20 entnommen.
Ebenso wie bei den schon beschriebenen Ausführungsformen wird unter Druck stehendes Gas der Heizzone 15 über Einrichtungen 11 zugeführt; das zuzuführende Gas wird durch das Gebläse 9 verdichtet und über mehrere Heizeinrichtungen 10 an Verteilerleitungen 21 abgegeben, die zu den verschiedenen Zuführungseinrichtungen 11 führen.
Der untere Teil der Heizzone 15 ist durch mehrere in Längsabständen verteilte, stehend angeordnete Querwände 29 in Einzelkammern unterteilt. Die Oberkanten der Querwände 29 liegen etwas tiefer als die Eintrittsund Austrittsöffnungen des Ofens, und jeder Einzelkammer wird unter Druck stehendes Gas über eine oder mehrere Einrichtungen 11 zugeführt. Bei dieser Anordnung wird verhindert, daß die örtlich auf das Blechband 1 ausgeübte Tragwirkung dadurch beeinträchtigt wird, daß in anderen Teilen des Ofens andere Bedingungen herrschen, und außerdem kann man den Gasdurchsatz der Einzelkammern z. B. durch Regeln der Gaszufuhr zu den Einrichtungen 11 nach Bedarf einstellen.
Gemäß Fig.7 ragt jede Zuführungseinrichtung 11 durch eine mit feuerfestem Material ausgekleidete Seitenwand 4 des Ofens, um unter Druck stehendes Gas über eine Öffnung 23 im Ofenboden an eine Verteilerkammer 24 abzugeben. Der Ofenboden oder Herd weist zwei senkrechte Wände 25 und 26 auf, die an ihren oberen Rändern mit nach außen geneigten Lippen 27 versehen sind, welche sich waagerecht über die ganze Länge des Ofens erstrecken.
Auf den Seitenwänden der Ofenkammer sind elektrische Heizelemente 28 angeordnet. Der obere Teil der Seitenwand 4 ist mit Kanälen bzw. Leitungen 29 versehen, die Gas aus der Ofenkammer zu einem äußeren Gaskreis strömen lassen, zu dem ein Kühler 30, das Gebläse 9, ein Trockner 31, die Heizeinrichtungen 10 und die Verteilerleitungen 21 gehören. Das unter Druck stehende Gas wird über die Verteilerleitungen 21 den Einrichtungen 11 zugeführt.
Beim Betrieb des Ofens nach F i g. 6 und 7 wird das Blechband 1 dem Ofen über die Eintrittsdichtung 17 zugeführt und beim Durchlaufen der Ofenkammer oberhalb der Lippen 27 von Gaskissen getragen, die von der Verteilerkammer 24 aus gespeist werden. Der Verteilerkammer 24 wird unter Druck stehendes Gas über die Einrichtungen 11 zugeführt Die in die Ofenkammer über die Einrichtungen 11 eintretenden Gasstrahlen veranlassen das schon im Ofen vorhandene Gas, durch die Kanäle 23 in die Verteilerkammern 24 einzuströmen. Wie in Fig.7 durch Pfeile angedeutet, strömt das aus den Verteilerkammern 24 zwischen dem Blechband 1 und den Lippen 27 entweichende Gas zunächst nach oben, um dann veranlaßt zu werden, durch einen seitlichen Kanal 32 wieder zu den Zuführungseinrichtungen 11 zurückzuströmen, woraufhin es wieder zu den Verteilerkammern 24 zurückgeleitet wird.
Ein Teil des zirkulierenden Gases wird aus dem Ofen über die Leitungen 29 abgezogen, abgekühlt, verdichtet, getrocknet und erneut erhitzt, bevor es in der anhand von Fig.7 beschriebenen Weise dem Ofen über die Verteilerleitungen 21 erneut zugeführt wird.
Bei Behandlungen, bei denen die Gasmenge, die benötigt wird, um das Blechband auf die erforderliche Temperatur zu erhitzen, mit der Gasmenge kompatibel ist, die erforderlich ist, um das Blechband beim Durchlaufen des Ofens zu tragen, benötigt man außer der in dem Gas enthaltenen Wärmeenergie keine zusätzliche Wärmequelle. Mit anderen Worten, bei dem
Ofen nach F i g. 6 und 7 kann die gesamte von dem Gas aufzunehmende Wärmeenergiemenge von den Heizeinrichtungen 10 geliefert werden, so daß man die Heizelemente 28 entfernen oder abschalten kann. Bei anderen Behandlungen dagegen, bei denen der Ofen je Zeiteinheit von einer großen Blechbandmenge durchlaufen wird, und/oder wenn das Blechband auf eine über der Gastemperatur liegende Temperatur gebracht werden muß, werden zusätzliche Wärmequellen benötigt. In diesen Fällen geben die elektrischen Widerstandsheizelemente 28 oder in der Ofenkammer angeordnete, gasbeheizte Strahlungsrohre auf direktem Wege Strahlungswärme an das Blechband ab. Solche Betriebsbedingungen ergeben sich z. B. beim Sintern von durch Walzen verdichteten Metallpulverbändern, da beispielsweise bei nichtrostenden Stählen Temperaturen im Bereich von 1000 bis 14000C erforderlich sind. Die Verwendung der Zuführungseinrichtungen 11 führt zu einer schnellen Umwälzung der Gase in dem Ofen, so daß das große Gasvolumen zur Verfugung steht, das erforderlich ist, um das Blechband auf zweckmäßige und wirtschaftliche Weise zu unterstützen und zu erhitzen. Diese Kriterien sind dann von besonderer Bedeutung, wenn es angesichts der Eigenschaften des einer Wärmebehandlung zu unterziehenden Bandmaterials erforderlich ist, mit einer relativ teuren Ofenatmosphäre zu arbeiten. Beispielsweise läßt sich ein durch Walzen verdichtetes Band aus pulverisiertem nichtrostendem Stahl auf vorteilhafte Weise in einer Atmosphäre sintern, bei der es sich um ein Gemisch aus Argon und Wasserstoff handelt, wenn man
ίο Zuführungseinrichtungen benutzt, die das Traggas dem unteren Teil der Ofenkammer zuführen, wobei die der bzw. jeder Verteilerkammer 24 zugeführte Gasmenge infolge der zwangsläufig herbeigeführten inneren Umwälzung im Vergleich zu der über die Einrichtungen 11 zugeführten Gasmenge im Verhältnis von 2:1 bis 6 : i vergrößert wird. Weitere erhebliche Einsparungen lassen sich erzielen, wenn man einen Teil des Gases nach dem Hinwegströmen über das Band 1 außerhalb des Ofens zu dem Gebläse oder Verdichter 9 strömen läßt, von dem aus dieser Teil dem Ofen erneut zugeführt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern mit einer Ofenkammer (2), deren Innenwandaufbau
(6) einen Strömungspfad für eine Gasrezirkulation innerhalb der Kammer festlegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bandträgeroberfläche
(7) in Längsrichtung durch die Ofenkammer verläuft, daß mehrere Injektoren (11), die mit einer Druckgasquelle außerhalb der Kammer in Verbindung stehen, betriebsmäßig an den Ofen so angeschlossen sind, daß das Innere der Ofenkammer unter Druck gesetzt wird, um die innere Rezirkulation des Gases innerhalb der Ofenkammer aufrechtzuerhalten und daß Mittel vorgesehen sind, um ein Rezirkulationsgas über die Bandträgeroberfläche zu richten, damit ein Gaskissen zwischen der Bandträgeroberfläche (7) und dem Metaliband, welches den Ofen durchläuft, erzeugt wird
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandträgeroberfläche (7) über die volle Länge der Ofenkammer verläuft
3. Ofen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandträgeroberfläche aus einer Lochplatte (7) besteht, die unmittelbar unter dem Pfad angeordnet ist, die das Metallband (1) durchläuft wenn es durch den Ofen geführt wird, daß der innere Wandaufbau (6) so beschaffen ist, daß das Rezirkulationsgas nach oben durch die öffnungen
(8) der Platte strömt und dann mit der Unterseite des Bandes, welches die Kammer durchläuft, in Berührung kommt.
4. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandträgeroberfläciie zwei im wesentlichen parallele Elemente (27) aufweist, die in einem Abstand zueinander liegen, der kleiner ist als die Breite des innerhalb des Ofens zu behandelnden Bandes.
5. Ofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente in einem geringen Winkel gegenüber der Horizontalen nach ihren inneren Rändern nach unten angestellt sind.
6. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandträgeroberfläche nach außen geneigte Wände (26,27) einer Mulde (24) umfaßt, die sich über die Gesamtlänge der Ofenkammer erstreckt, und daß der Innenwandaufbau derart beschaffen ist, daß das Rezirkulationsgas in die Basis der Mulde einströmt und von dort über die geneigten Wände der Mulde nach außen abströmt.
7. Ofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschnitt der Ofenkammer in mehreren Kammern unterteilt ist, die durch querverlaufende Vertikalwände (29) getrennt sind, deren Oberränder etwas unter dem Pfad den das Metallband bei seiner Wanderung durch den Ofen durchläuft, enden.
8. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein geringerer Anteil des Gases, das innerhalb der Ofenkammer rezirkuliert, aus der Kammer über einen äußeren Kanal (29') abgezogen und durch eine Leitung nach einem Gebläse (9) geführt wird, und daß das Gas dann unter erhöhtem Druck der Ofenkammer über die Injektoren (11) wieder zugeführt wird.
9. Ofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der Ofenkammer abgezogene Gas auf seinem Weg zwischen Gebläse (9) und Brennstoffin-
jektoren (11) erhitzt wird
10. Ofen nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Menge Frischgas dem Gebläse zugeführt wird um einen Ausgleich im Hinblick auf das aus dem Ofen entweichende Gas zu schaffen.
11. Ofen nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Gebläse (9) vorgesehen ist, um unter Druck stehendes Gas sämtlichen Injektoren (11) zuzuleiten.
IZ Ofen nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläseanordnung (9) eine Vielzahl von Einzelgebläsen umfaßt, die einzeln mit jedem Injektor verbunden sind
13. Ofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere elektrische Heizelemente (28) innerhalb der Ofenkammer angeordnet sind, um das Rezirkulationsgas aufzuheizen.
14. Verfahren zur Wärmebehandlung eines Metallbandes innerhalb eines Ofens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Band über einer Trägeroberfläche, die sich in Längsrichtung durch die Gfenkammer erstreckt, auf einem Gaskissen abgestützt wird, wenn das Band durch den Ofen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ofenkammer unter Hochdruck stehende Gasstrahlen eingeblasen werden, um eine Rezirkulationsgasströmung innerhalb der Ofenkammer zu erzeugen, und daß die Rezirkulationsgasströmung über die Bandträgeroberfläche gerichtet wird, um das Gaskissen zwischen dieser Oberfläche und dem durch den Ofen laufenden Band zu erzeugen.
DE2636639A 1976-08-13 1976-08-13 Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern Expired DE2636639C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2636639A DE2636639C2 (de) 1976-08-13 1976-08-13 Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2636639A DE2636639C2 (de) 1976-08-13 1976-08-13 Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2636639A1 DE2636639A1 (de) 1978-02-16
DE2636639C2 true DE2636639C2 (de) 1983-12-01

Family

ID=5985442

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2636639A Expired DE2636639C2 (de) 1976-08-13 1976-08-13 Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2636639C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2514118A1 (fr) * 1981-10-07 1983-04-08 Arnal Louis Procede de chauffage d'articles devant subir un traitement thermique tels que des pieces en beton, installation pour sa mise en oeuvre et appareil de combustion formant un produit industriel nouveau
CA1200062A (en) * 1981-12-22 1986-02-04 Bicc Public Limited Company Optical cable elements
DE102011053634B3 (de) 2011-09-15 2013-03-21 Benteler Automobiltechnik Gmbh Verfahren sowie Vorrichtung zur Erwärmung einer vorbeschichteten Platine aus Stahl

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1948173A (en) * 1930-05-08 1934-02-20 George J Hagan Heat treating furnace
US2795054A (en) * 1954-10-07 1957-06-11 Oxy Catalyst Inc Method and apparatus for heat recovery from drying oven effluents
CH499761A (de) * 1969-05-09 1970-11-30 Gautschi Electro Fours Sa Wärmebehandlungsofen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2636639A1 (de) 1978-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2670897B1 (de) Oxidationsofen
DE69104652T2 (de) Wiederaufschmelzlötofen.
DE102010044296B3 (de) Oxidationsofen
DE1421781B2 (de)
DE2511211B2 (de) Ofen für industrielle Zwecke und Bäkkereibetriebe
DE2637646A1 (de) Anwaermofen
EP0315762B1 (de) Durchlaufofen zum Anlöten von elektronischen Bauteilen
DE2608228A1 (de) Tunnelofen mit kuehlung und bodeneffekteinrichtung
DE69801431T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von plattenförmigem gut, insbesondere von leiterplatten
DE3428537A1 (de) Waermetauschervorrichtung
DE2722999A1 (de) Geraet zur behandlung einer aufeinanderfolge einander aehnlicher behaeltnisse
EP2531624B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum wärmebehandeln von stahldrähten
DE2636639C2 (de) Ofen zur Wärmebehandlung von Metallbändern
EP0036609B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zünden eines Sintergemisches
EP0179050B1 (de) Ofen zur Wärmebehandlung von Leichtmetallbarren
EP2639536B1 (de) Ofenanlage sowie Verfahren zum Betreiben der Ofenanlage
DD212414A1 (de) Kuehlkanal fuer mit schokoladenmasse oder aehnlichen massen ueberzogene artikel
EP0131955A1 (de) Verfahren zur Wärmebehandlung von zylindrischen Gegenständen, insbesondere Röhren, insbesondere aus keramischem Material, und Durchlaufofen zur Durchführung des Verfahrens
DE2541836A1 (de) Haerteofen fuer mineralwolle
DE2721948A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von waren
DE2512485A1 (de) Verfahren zum brennen von keramischen produkten in einem diskontinuierlichen ofen, sowie brennofen zur durchfuehrung des verfahrens
DE2345205C3 (de) Anlage zum Herstellen einer Sinterbahn aus Kunststoffpulver, insbesondere für die Fertigung von Separatoren für Akkumulatoren
AT359103B (de) Ofen und verfahren fuer die hitzebehandlung von metallstreifen
DE3116838A1 (de) Vorrichtung zur heissluft-trocknung von textilgut
AT526925B1 (de) Temperiereinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BRITISH STEEL CORP., LONDON, GB

8339 Ceased/non-payment of the annual fee