DE2631349C2 - Vorrichtung zur Übertragung endoskopischer Bilder mit Gliedern und Gelenken - Google Patents

Vorrichtung zur Übertragung endoskopischer Bilder mit Gliedern und Gelenken

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DE2631349C2
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Norbert 8031 Puchheim Lemke
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/04Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor combined with photographic or television appliances

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  • Telescopes (AREA)

Description

Die Erfindung eignet sich insbesondere zur Mitbeobachtung und für das Fernseten.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die das endoskopische Bild durch die gelenkig miteinander verbundenen Glieder bis zum Auge des Mitbeobachters oder bis zu einem Objektiv einer Fernsehkamera übertragen. Dadurch ergibt sich eine sehr gute Beweglichkeit des Okulars des Mitbeobachters oder der Fernsehkamera, so daß der operierende oder beobachtende Arzt durch diese Mitbeobachtung oder durch die Fernsehaufnahmen während der Operation oder de» Beobachtung nicht oder kaum behindert wird. Hierbei ist auch die Qualität des übertragenen Bildes sehr gut.
Die bekannten Vorrichtungen zeigen nun aber den Nachteil, daß das zu übertragende Bild nicht in jeder Stellung höhen- und seitenrichtig liegt. Durch die erwähnten in den Gelenken und den Gliedern vorhandenen Spiegel, Prismen und Linsen wird nämlich das Bild mehrfach seitenverkehrt übertragen, so daß die Seiten- und höhenrichtige Lage des Bildes sich nur bei einer ganz bestimmten Stellung der gelenkigen Teile zu einander ergibt. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, sind bei den bekannten Vorrichtungen im Handstück des Gerätes Umkehrprismen drehbar angeordnet, durch die der Mitbeobachter oder Kameramann das Bild höhen- und seitenrichtig korrigieren kann. Indessen ist eine Gewähr dafür, daß die Korrektur auf diese Weise gelingt, keinesfalls gegeben. Vielmehr besteht keinerlei Gewähr dafür, daß das Bild höhen= und seitenrichtig wirklich korrekt erscheint. Dies ist aber für den Mitbeobachter oder Fernsehzuschauer wichtig.
Es ist ferner eine Kamera zur Endoskopie bekannt, insbesondere eine Spiegelreflex-Kamera, bei der im Strahlengang der Kamera ein oder mehrere zusätzliche teildurchlässige Prismen angeordnet sind, durch die ein abgezweigter Strahlengang zu einem oder mehreren Beobachter-Okularen geführt wird. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß die Mitbeobachtung ohne Auswechslung von TeHen durch die Kamera selbst möglich ist (DE-OS2417 814).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art sicherzustellen, daß stets die völlig korrekte Lage des Bildes eingestellt ist
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch, daß
ίο mindestens in einem Gelenk Markierungen an den beweglichen und den ortsfesten Teilen angeordnet sind, um die Lage des Bildes anzuzeigen.
In der Regel ist erforderlich, diese Markierungen an zwei der Gelenke anzubringen, nämlich am Okular und
is am Objektiv. Es gibt aber auch Fälle, bei denen das Objektiv starr eingebaut ist, so daß lediglich das Okular richtig eingestellt werden muß.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an den Markierungen elektrische Kontakte mit einer Stromzuführung und eine Glühbirne angeordnet sind, so daß diese bei bestimmten Stellungen des Gelenkes aufleuchtet Auf diese Weise ist die Einstellung auch im Halbdunkel sehr leicht, da man das Aufleuchten der Glühbirne natürlich selbst bei völliger Dunkelheit bemerken kann.
Hierbei ist vorteilhaft, daß die Stromzuführung in den Gliedern angeordnet ist
Hierbei ist zweckmäßig, daß zur Weiterleitung des Stromes in den Gelenken Schleifkontakte angeordnet sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figur, in der eine schematische Seitenansicht auf den Erfindungsgegenstand dargestellt ist, erläutert.
Die Figur zeigt eine sog. »Gliederoptik«, d. h„ eine Vorrichtung mit zwei Gliedern 10 und Ii, die durch das Gelenk 10 miteinander verbunden sind. Am Ende des Gliedes 10 befindet sich das Objektiv 14, das in diesem Falle über das Gelenk 1 mit dem Glied 10 gelenkig in Verbindung steht. Am anderen Ende .des Gliedes 11 ist das Okular 15 angeordnet Die Einzelheiten einer derartigen Gliederoptik sind für sich bekannt und müssen daher nicht dargestellt werden. Das Okular 15 steht mit einem nicht dargestellten Endoskop in Verbindung, und der abgezweigte Strahlengang wird durch das Glied U zu dem Gelenk 10 geleitet, in dem entsprechende Umlenkeinrichtungen wie Spiegel oder Prismen angeordnet sind. Von hier aus wird der Strahl in das Glied 10 geleitet und von da zum Objektiv 14.
Die Zeichnung zeigt die Gliederoptik nur schematisch. In der Regel sind noch mehr Glieder, z. B. vier Glieder vorgesehen, die aber nach dem gleichen erwähnten Prinzip miteinander in Verbindung stehen.
Wenn man das Gelenk 1 und/oder das Gelenk 3 dreht, ändert sich die Lage des Bildes im Objektiv 15. Nur bei einer ganz bestimmten Lage der beiden Gelenke ist das Bild lagerichtig zu sehen. Bisher war keinerlei Gewähr dafür gegeben, daß das Bild wirklich richtig erschien. Deshalb sind gemäß der Erfindung Markierungen 4 und 5 am Objektiv 14 und weitere Markierungen 6 und 7 am Okular 15 angeordnet. Sobald diese Markierungen zur Deckung gebracht werden, liegt das Bild richtig.
Um dies nun erleichtert feststellen zu können, sind an den erwähnten Markierungen elektrische Kontakte und eine Glühbirne 5, bzw. 6 angeordnet, so daß bei der richtigen Lage diese Glühbirnen aufleuchten. Man kann sie deshalb auch als Leucht-Dioden bezeichnen. Um Verwechslungen zu vermeiden, kann es sich z. B. bei der Glühbirne 5 um eine rote Leuchtdiode handeln und bei
der Glühbirne 6 am Okular 15 um eine grüne Leuchtdiode. Die Stromzuführung hierfür erfolgt durch den Diodenstecker 16 und das Kabel 17 zu den in den Gliedern 10 und 11 angeordneten Kabeln 8 und 9 sowie durch das Kabel 18 in dem Gelenk 3 und das Kabel 20 in dem Gelenk 1. Die Weiterleitung des Stromes von dem Kabel 8 in das Kabel 9 wird vorzugsweise über einen Schleifkontakt 12 vorgenommen, der in dem Gelenk 2 angeordnet ist. Die erwähnten stromführenden Kabel sind durch unterbrochene Linien dargestellt, weil sie innerhalb der Glieder und der Gelenke angeordnet sind. Es kann sich um ein einadriges Kabel handeln, an das eine Spannung von nur 1,5 V angelegt wird.
Es kann eine sog. »Gliederoptik« weit mehr als nur zwei Glieder und drei Gelenke aufweisen.
Zur Benutzung des Erfindungsgegenstandes wird der Diodenstecker 16 an eine entsprechende Stromquelle angeschlossen. Wenn nun die Markierungen 4,5 und 6,7 die Lage haben, die das Bild richtig wiedergeben, dann leuchten die Glühbirnen 5 und 7 auf. Für den Mitbeobachter oder den Kameramann ist damit klar, daß das Bild nunmehr die richtige Lage hat.
Es ist besonders bevorzugt, an Stelle der Glühbirnen 5, 7 Leucht-Dioden zu verwenden, weil diese außerordentlich klein sind. Sie zeigen etwa die Größe von Stecknadelköpfen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Übertragung endoskopischer Bilder, die gelenkig miteinander verbundene den Strahlengang führende Glieder mit Gelenken aufweist, in denen Spiegel oder Prismen zur Umlenkung angeordnet sind, wobei die Glieder Linsen zur Bildumkehrung enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Gelenk (1, 2, 3) Markierungen (4—7) an den beweglichen und den ortsfesten Teilen angeordnet sind, um die Lage des Bildes anzuzeigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Markierungen (4—7) elektrische Kontakte mit einer Stromzuführung (13) und eine Glühbirne (5, 6) angeordnet sind, so daß diese bei bestimmten Stellungen des Gelenkes (1, 3) aufleuchtet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, *äaß die Stromzuführung (8, 9) in den Gliedern (10,11) angeordnet ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Weiterleitung des Stromes in den Gelenken (2) Schleifkontakte angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Glühbirnen (5, 6) Leucht-Dioden angeordnet sind.
DE2631349A 1976-07-13 1976-07-13 Vorrichtung zur Übertragung endoskopischer Bilder mit Gliedern und Gelenken Expired DE2631349C2 (de)

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DE2631349A1 DE2631349A1 (de) 1978-01-19
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH565544A5 (de) * 1974-03-26 1975-08-29 Storz Endoskop Gmbh

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