DE2624285A1 - Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von organischen isocyanaten - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von organischen isocyanaten

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DE2624285A1 DE19762624285 DE2624285A DE2624285A1 DE 2624285 A1 DE2624285 A1 DE 2624285A1 DE 19762624285 DE19762624285 DE 19762624285 DE 2624285 A DE2624285 A DE 2624285A DE 2624285 A1 DE2624285 A1 DE 2624285A1
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Description

^ Unser Zeichen: O.Z. 32 017 M/Kl 67ΟΟ Ludwigshafen, 26.5-1976
Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von organischen
Isocyanaten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von organischen Isocyanaten aus organischen primären Aminen und Phosgen in Gegenwart inerter organischer Lösungsmittel unter Rückführung der Reaktionsmischung, wobei die Ausgangskomponenten der Reaktionsmischung so zugeführt werden, daß in der Misch- und Reaktionszone eine Energiedissipationsdxchte von 5 bis 1000 kJoule je nr rückgeführter Reaktionsmischung plus zugeführter Aminlösung erzeugt wird.
Es ist bekannt, Isocyanate aus primären Aminen und Phosgen herzustellen. Die Umsetzung wird je nach Art der Amine entweder in der Gasphase oder in flüssiger Phase sowohl diskontinuierlich als auch kontinuierlich durchgeführt (W0 Siefken, Liebigs Ann. 562, 75 (1949)).
Die bekannten Verfahren besitzen zahlreiche Nachteile» Werden niedere Temperaturen bei der anfänglichen Phosgenierung (KaItphosgenierung) angewendet, so stellt die Freisetzung großer Mengen Phosgen während der Erhöhung der Temperatur auf die Endphosgenierungstemperatur (Heißphosgenierungstemperatur) ein schwierig zu handhabendes Problem dar, das zusätzlich durch die hohe Toxizität des Phosgens erschwert wird» Niedertemperaturverfahren sind auch mit einem anderen Nachteil behaftet, nämlich dem, daß die Reaktionsgeschwindigkeit verhältnismäßig gering ist, was zu großen ReaktionsVolumina führt. In den Zweistufenverfahren kann das Endprodukt und das in der ersten Stufe als Zwischenprodukt gebildete Carbamylchlorid mit etwas Ausgangsamin unter Bildung von substituierten Harnstoffen und Polyharnstoffen oder anderen unerwünschten Pro-
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dukten reagieren. Eine Reihe der bekannten Herstellungsverfahren hat zwar beträchtliche technische Erfolge erzielt, doch besitzen alle diese Methoden den Nachteil, daß übermäßige Mengen an Polymeren und anderen unerwünschten Nebenprodukten gebildet werden,, Durch die Bildung der Nebenprodukte kann die Isocyanatausbeute bzw, die Produktqualität erheblich vermindert werden»
Aus der DT-AS 1 037 W ist ein kontinuierlich bei erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur arbeitendes Verfahren bekanntgeworden, bei dem ein Teil der Reaktions lösung im Kreislauf geführt wird und bei dem die Phosgenlösung vor dem Eintritt in das Reaktionsgefäß mit einer Aminlösung vermischt wird0 Hierbei muß sich am Vereinigungspunkt beider Lösungen eine bestimmte Turbulenz ausbilden Dabei können jedoch im Strömungsrohr leicht Verstopfungen auftreten, die keine Turbulenz mehr gestatten«
Nach Angaben der DT-OS 21 12 181 werden organische Isocyanate aus primären organischen Aminen und Phosgen in einem inerten organischen Lösungsmittel kontinuierlich in einem oder mehreren, Füllkörper enthaltenden Reaktionsgefäßen, vorzugsweise unter Rückführung der Reaktionsmischung, in der sogenannten Übergangs strömung hergestellt« Mit Hilfe des relativ einfachen Verfahrens gelingt es Isocyanate in hoher Raum-Zeit-Ausbeute herzustellen,= Aber auch bei diesem Verfahren bereitete das Einbringen der Amine in die phosgenhaltige Reaktionslösung gewisse Schwierigkeiten, da bei manchen Aminen eine optimale Durchmischung der Ausgangskomponenten nur schwer erreicht werden kann» Werden jedoch die Reaktionskomponenten nicht ausreichend durchmischt, so entstehen Aminhydrochloride und Harnstoffe als Nebenprodukte, die sich teilweise auf den Füllkörpern absetzen und zu Verstopfungen der Füllkörpersäulen führen können=
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Isocyanaten zu entwickeln, bei dem die Ausgangskomponenten Amin und Phosgen rasch und opti-
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mal durchmischt werden, bei dem die Umsetzung zu Isocyanaten in kurzer Zeit vollständig abläuft, so daß die Bildung von Nebenprodukten nahezu vollständig unterdrückt wird, und das zu hohen Isocyanatausbeuten mit hoher Reinheit der Endprodukte führt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung von organischen Isocyanaten aus organischen Aminen und Phosgen in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln, wobei die Reaktionslösung teilweise im Kreislauf geführt wird und das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Phosgen der im Kreislauf geführten Reaktionslösung zumischt und das erhaltene Reaktionsgemisch und die Amine oder Aminlösung der Misch- und Reaktionszone so zuführt, daß in dieser eine Energiedissipationsdichte von 5 bis 1000 kJoule je nr rückgeführten Reaktionsgemisches plus zugeführter Aminlösung erzeugt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß die Ausgangskomponenten auf sehr einfache Weise in äußerst kurzer Zeit intensiv gemischt werden, die Phosgenierung der Amine und die Bildung der Isocyanate bei Verweilzeiten von 10 bis zu l80 Minuten erfolgt und die Isocyanate in hoher Reinheit und Ausbeuten von 88 bis 98 Gew.%t bezogen auf das eingesetzte Amin, erhalten werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist ganz allgemein auf die Herstellung von organischen Isocyanaten, die durch Umsetzung von Aminen mit Phosgen erhalten werden können, anwendbar. So können beispielsweise Mono-, Di- und/oder Polyisocyanate aus den entsprechenden organischen Mono-, Di- und Polyaminen hergestellt werden.
Geeignete organische Monoaminoverbindungen besitzen die Formel R-NHp, wobei R einen gegebenenfalls substituierten, einwertigen aliphatischen, cycloaliphatischen oder vorzugsweise aromatischen Rest mit 1 bis 20, vorzugsweise 6 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet. Genannt seien beispielsweise aliphati-
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sehe Monoamine, wie Methylamin, Äthylamin, Butylamin, Octylamin und Stearylamin, cycloaliphatische Monoamine, wie Cyclohexylamin und insbesondere aromatische Monoamine, wie Anilin, Toluidine, Naphthylamine, Chloraniline und Anisidine.
Vorzugsweise werden jedoch die zur Herstellung von Polyurethanen technisch bedeutsamen Di- und Polyisocyanate aus den entsprechenden Di- und Polyaminen nach dem neuen Verfahren hergestellt. Geeignete Diaminoverbindungen besitzen die Formel H N-R'-NH wobei R' bedeutet einen zweiwertigen aliphatischen oder cycloaliphatischen Rest mit 2 bis 18, insbesondere 4 bis 12 Kohlenstoffatomen oder vorzugsweise einen zweiwertigen aromatischen Rest, der aus einem oder mehreren aromatischen Kernen, die 6 bis 18 Kohlenstoffatome besitzen, besteht, die direkt miteinander verknüpft sind, oder gegebenenfalls über zweiwertige Brückenglieder, wie -0-, -SO0-, -CH0- und CH,-C-CH,, miteinander verbunden sind. Die Diamino- und/oder
Polyaminoverbindungen können einzeln oder als Mischungen verwendet werden.
Solche aliphatische, cycloaliphatische oder insbesondere aromatische Diaminoverbindungen sind beispielsweise: 1,4-Diaminobutan, 1,10-Diaminodecan, 1,12-Diamino-dodecan, 1,4-Diamino-cyclohexan, 1,6-Diamino-hexan, 4,4'-Diamino-dicyclohexyl, vorzugsweise 4,4'-Diamino-diphenyl, 1,4- bzw. 1,3-Phenylendiamin, 1,5- bzw. 1,8-Naphthylendiamin und insbesondere 2,4- bzw. 2,6-Toluylendiamin und 2,2·-, 2,4·- bzw. 4,4·- Diamino-diphenylmethan„
Als Polyamine kommen beispielweise in Betracht Tri(p-aminophenyD-methan, 2,4,6-Triamino-toluol und Kondensationsprodukte, die aus gegebenenfalls substituierten Anilinderivaten und Aldehyden bzw. Ketonen in Gegenwart von Säuren erhalten werden, wie Polyphenyl-polymethylen-polyamine.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders gut zur Herstellung von aromatischen Di- und/oder Polyisocyanaten aus den entsprechenden Aminen und Wird daher hierzu auch Vorzugsweise ansewanat. T0m1/0024
- Ε» --» 0.Z0 32 017
Als andere Ausgangskomponente wird Phosgen verwendet« Das gasförmige Phosgen kann als solches oder in Verdünnung mit unter den Reaktionsbedingungen inerten Gasen, wie Stickstoff, Kohlenmonoxid u.a. umgesetzt werden. Das Molverhältnis von Amin zu Phosgen wird zweckmäßigerweise so bemessen, daß pro NH_- Qruppe 1 bis 10 Mol, vorzugsweise 1,3 bis 4 Mol, Phosgen in der Reaktionsmischung vorliegen.
Als inerte organische Lösungsmittel kommen Verbindungen in Betracht, in welchen die Amine und das Phosgen mindestens teilweise löslich sind.
Besonders bewährt haben sich chlorierte, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol, o-Dichlorbenzol, p-Dichlorbenzol, Trichlorbenzole, die entsprechenden Toluole und Xylole, Chloräthylbenzol, Monochlordiphenyl, *C- bzw» ß-Naphthylchlorid und Phthalsäuredialky!ester, wie iso-Diäthylphthalat. Die Lösungsmittel können einzeln oder als Gemische verwendet werden. Zweckmäßig wird ein Lösungsmittel verwendet, das einen niedrigeren Siedepunkt besitzt als das herzustellende Isocyanat, damit das Lösungsmittel leicht durch Destillation vom Isocyanat abgetrennt werden kann. Die Menge an Lösungsmittel wird zweckmäßig so bemessen, daß die Reaktionsmischung einen Isocyanat gehalt von 2 bis 2IO Gew„$, vorzugsweise zwischen 5 und 20 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Reaktionsmischung, aufweist.
Die Amine können als solche oder gelöst in organischen Lösungsmitteln zur Anwendung kommen. Insbesondere verwendet man jedoch Aminlösungen mit einem Amingehalt von 5 bis UO Gew.^, vorzugsweise von 10 bis 30 Gew./?, bezogen auf das Gesamtgewicht der Aminlösung.
Die Umsetzung führt man zweckmäßigerweise bei Temperaturen von 90 bis 22O°C, vorzugsweise von 120 bis 18O°C und in einem Druckbereich von 1 bis 10 bar, vorzugsweise von 1 bis 3 bar durch. Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewendete
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Temperatur liegt über der Zersetzungstemperatur des als Zwischenprodukt durch die Reaktion des Phosgens mit Amin gebildeten Carbamylchlorids„ Einer Erhöhung des Drucks sind nur technische und gegebenenfalls sicherheitstechnische Grenzen gesetzt, wobei jedoch mit einer größeren Druckerhöhung keine Ausbeutesteigerungen mehr verbunden sind.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird Reaktionslösung, die aus Lösungsmittel, gelöstem Isocyanat, Phosgen, Chlorwasserstoff sowie Nebenprodukten der Phosgenierung besteht, aus einem Reaktionsraum mittels einer Umwälzpumpe in den Reaktionsraum zurückgeführt, wobei diese rückgeführte Reaktionslösung ganz oder teilweise über eine Düse eingeleitet wird, über den Kreislaufstrom wird der Reaktionslösung frisches Phosgen und gegebenenfalls auch phosgenhaltiges Lösungsmittel zugemischt, wobei nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens das frische Phosgen der Reaktionslösung nach der Abzweigung des nicht über die Düse führenden Teilstroms einverleibt wird. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Gesamtmenge Prischphosgen dem Reaktionsraum über die Düse zugeführt wird. Die Aminlösung wird in den Reaktionsraum eingeleitet. Ein der gesamten Flüssigkeitsbeschickung entsprechender Volumenstrom an Reaktionslösung wird dem Kreislauf als Produktlösung zur weiteren Aufarbeitung entnommen. Zum Entweichen des bei der Phosgenierung frei werdenden Chlorwasserstoffs ist ein Entgasungsraum im Kreislauf erforderlich.
Der Reaktionsraum wird in seinen Größenabmessungen so ausgelegt, daß mittlere Verweilzeiten von etwa 10 Minuten bis 3 Stunden, vorzugsweise 15 Minuten.bis 2 Stunden, bezogen auf den Volumenstrom der ausgetragenen Produktlösung, eingestellt werden können.
Die Reaktionslösung wird in einer solchen Menge im Kreislauf umgepumpt, daß das Volumenverhältnis der Gesamtmenge aus der im Kreislauf geführten Reaktionslösung plus zugesetztem Frisch-
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phosgen plus gegebenenfalls zugesetztem phosgenhaltigen Lösungsmittel zur Menge an zugeführter Aminlösung 300 : 1 bis 1 : 1, vorzugsweise 100 : 1 bis 5 : 1 beträgt,
Der Anteil des aus im Kreislauf geführter Reaktions lösung, frisch zugeführtem Phosgen und gegebenenfalls zugegebenem phosgenhaltigen Lösungsmittel bestehenden Reaktionsgemisches, der über die Düse in den Reaktionsraum geführt wird, kann zwischen 5 und 100 %t vorzugsweise 20 und 100 %t des gesamten in den Reaktionsraum gebenden Reaktionsgemisches ausmachen» Der durch die Düse geleitete Anteil des Reaktionsgemisches wird stark beschleunigt, so daß er mit hoher Relativgeschwindigkeit zum Inhalt des Reaktionsraumes als Treibstrahl aus der Düse austritt» Durch Zuführen bis an die Düsenaustrittsstelle wird die Aminlösung mit der Reaktionslösung in äußerst kurzer Zeit intensiv vermischt»
Um optimale Reaktionsgeschwindigkeiten und Isocyanatausbeuten zu erhalten, ist erfindungswesentlich, daß in der Misch- und Reaktionszone eine Energiedissipationsdichte von 5 bis 1000, vorzugsweise von 50 bis 400 kJoule je ηκ rückgeführten Reaktionsgemisches plus zugeführter Aminlösung herrscht. Diese Energiedissipationsdichte wird erzeugt, wenn man den durch die Düse geführten Anteil des Reaktionsgemisches mit einer Düsenaustrittsgeschwindigkeit von 1 bis 40 m/sek, vorzugsweise 5 bis 30 m/sek, und das Amin bzw. die Aminlösung mit einer Austrittsgeschwindigkeit von 0,3 bis 30 m/Sek, vorzugsweise 0,5 bis 3 m/Sek durch das Aminzuleitungsrohr der Misch- und Reaktionszone zuführt. Die Misch- und Reaktionszone ist gekennzeichnet durch den Massenstrom von zugeführtem Reaktionsgemisch und zugeführter Aminlösung, wobei die vereinigten Plussigkeitsströme die oben angegebenen Energiedissipationsdichten aufweisen müssen» Die Misch- und Reaktionszone hat einen mittleren Durchmesser, der dem 3- bis 30-fachen, vorzugsweise 10- bis 25-fachen des mittleren Durchmessers des Treibstrahles des Reaktionsgemisches entspricht. Unter mittlerem
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Durchmesser des Treibstrahles ist der Durchmesser eines flächengleichen Kreises zu verstehen, der aus den Querschnittflächen der Düsenöffnungen, beispielsweise von Ring- oder Schlitzdüsen, der Mischzone ermittelt wird. Die Misch- und Reaktions zone kann einen konstanten oder sich in der Strömungsrichtung veränderten Querschnitt haben. Die Misch- und Reaktionszone kann in verschiedenen Formen gestaltet werden, wobei diese Form zweckmäßigerweise der verwendeten Düsenform angepaßt wird» Im allgemeinen verwendet man Kegelsegmente oder vorzugsweise zylindrische Rohre» Sofern die Misch- und Reaktionszone als zylinderisches Rohr ausgestaltet ist, soll ihre Länge das 1- bis 20-fache, vorzugsweise das 1,5- bis 5-fache ihres Durchmessers betragen. Sofern die Misch- und Reaktionszone keinen kreisförmigen oder über ihre Länge keinen konstanten Querschnitt aufweist, soll ihre Länge das 1- bis 20-fache, vorzugsweise das 1,5- bis 5-fache des hydraulischen Durchmessers betragen- unter hydraulischem Durchmesser ist der Durchmesser eines zylindrischen Rohres zu verstehen, das bei gleichen durchgesetzten Mengen und gleicher Länge den gleichen Druckverlust zeigt wie die betreffende Misch- und Reaktions zone.
Die Misch- und Reaktionszone ist Teil des Reaktionsraums, dessen Größe durch die vorstehend genannten mittleren Verweilzeiten gekennzeichnet ist. Der Reaktionsraum muß nicht notwendigerweise als ein separates Reaktionsgefaß ausgeführt werden, sondern kann z„B. auch als Reaktionsrohr ausgebildet und Teil des Kreislauf-Leitungssystems sein.
Der Entgasungsraum zum Entweichen des bei der Phosgenierung entstehenden Chlorwasserstoffs ist zweckmäßig aber nicht notwendigerweise über dem Reaktionsraum angeordnet. Wird als Reaktionsraum ein separates Reaktionsgefäß verwendet, so bietet es sich an, als Entgasungsraum den Oberteil dieses Gefäßes zu verwenden und das Phosgen und Lösungsmitteldämpfe enthaltende Chlorwasserstoffgas an dieser Stelle abzuziehen. Statt dessen kann jedoch auch ein separates Entgasungsgefaß im Kreislaufsystem dem Reaktionsraum nachgeschaltet sein.
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ORfGlMAL INSPECTED
OoZo 32 017
Eine bevorzugte Ausführungs form des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens wird anhand der Zeichnung nochmal näher erläutert„
In der Zeichnung bedeuten:
I Reaktionsgefäß
II Umlaufpumpe
III Wärmeaustauscher
IV Treibstrahldüse
V Ventile zur Aufteilung des rückgeführten Reaktionsgemisches
VI Kondensator
1. Ableitung der Reaktionslösung
2. Kreis laufleitung für Reaktions lösung
3. Zuleitung für phosgenhaltiges Lösungsmittel 4· und 4" Zuleitung für Phosgen
5. Zuleitung des Reaktionsgemisches aus Reaktionslösung (2) und zugeführten Strömen (3) und (if) bzw. (4")
6. Zuleitung für das Amin bzw» die Aminlösung
7. Dampfableitung für Chlorwasserstoff, Phosgen und Lösungsmittel
8. Rückführung an kondensiertem Lösungsmittel und Phosgen
9. Ableitung für Phosgen und Chlorwasserstoff
10. Ableitung für die Isocyanatlösung.
Durch die Leitung (1) wird aus dem Reaktionsgefaß (I), das ganz oder vorzugsweise teilweise, mindestens jedoch mit soviel Reaktionslösung gefüllt ist, daß die Treibstrahldüse (IV) vollständig in die Reaktionslösung eintaucht, über eine Umlaufpumpe (II) und einen Wärmeaustauscher (III) Reaktionslösung gepumpt, wobei frisches Phosgen durch die Zuleitung (1"), vorzugsweise jedoch (41) und gegebenenfalls phosgenhaltiges Lösungsmittel durch die Zuleitung (3) der Reaktionslösung zugemischt wird. Durch die Zuleitung (5) wird das aus Reaktionslösung (1) und den zugemischten Strömen (3) und gegebenenfalls (1J") bestehende Reaktionsgemisch mittels der beiden Ventile (V) aufgeteilt. Ein Teil kann direkt in das Reaktionsgefaß geführt werden, der andere wird - vorzugsweise nach der Zuführung von Frischphosgen durch Zuleitung (41) - der Düse (IV) zugeführt und stark beschleunigt
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in Form eines Treibstrahls in die Reaktions lösung eingedüsto Die Aminlösung bzwo gegebenenfalls das Amin wird durch die Zuleitung 6 eingebracht und mit dem Reaktionsgemisch in der Misch- und Reaktionszone intensiv gemischt und zur Reaktion gebracht» Durch die Ableitung (7) entweichen die flüchtigen Bestandteile, nämlich Chlorwasserstoff, überschüssiges gasförmiges Phosgen und Lösungsmitteldampf, in einen Kondensator (VI). Das Lösungsmittel und der überwiegende Teil des Phosgens wird dort kondensiert und durch die Lösungsmittel-Phosgenrückführung (8) in das Reaktionsgefäß (I) zurückgeleitet, während das gasförmige Chlorwasserstoff-Phosgengemisch über die Ableitung (9) abgeführt, nach bekannten Methoden getrennt und das Phosgen isoliert wird. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte isocyanathaltige Reaktionslösung wird durch die Ableitung 10 abgezogen und mit Hilfe üblicher Reinigungsmethoden aufgearbeitet«
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden Beispiele erläutert:
Beispiele
Die Verfahrensanordnung ist aus der Zeichnung zu ersehen. Als Reaktionsgefäß (I) wird ein beheizter 2000 ml Glasautoklav mit einem Innendurchmesser von 12 cm verwendet. Die Reaktionslösung wird mit Hilfe einer Kreiselpumpe (II) durch einen Wärmetauscher (III) umgepumpt. Nach dem Wärmetauscher (III) werden phosgenhaltiges Lösungsmittel (3) aus der Aufarbeitung der Produktlösung sowie flüssiges Frisch-Phosgen (41) je über ein T-Stück in die Reaktionslösung eingebracht. Das hierbei erhaltene phosgenhaltige Reaktionsgemisch wird durch Einstellung der Ventile (V) ganz oder teilweise durch eine Treibstrahldüse, die einen Innendurchmesser von 0,9 - 1,8 mm aufweist und in die Reaktionslösung im Reaktionsgefaß (I) eintaucht, eingedüst. Die Aminlösung wird durch ein Zuleitungsrohr von 0,5 - 1,0 mm Durchmesser dem Treibstrahl einverleibt. Zu Beginn der Umsetzung wird das Reaktionsgefaß (I) und der Kreislaufstrom mit 1000 ml mit Phosgen gesättigtem o-Dichlorbenzol beschickt.
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- ti -
Die zur Herstellung der Isocyanate verwendeten Amine, die Durchflußmengen, Reaktionsbedingungen und Versuehsergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
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ORIGINAL INSPECTED
- 12 Tabelle
U.Z. X ti/
Heispiele
ο ο ro
[ml/h]
Durchmesser der Treibstrahldüse \jmj
Durehmesser der Aminzuleitung [mm J
Plüssigkeitsvolumen im ReactionsRefaß |ml[] Amin
Amingehalt in der ßasenlBsung (JO
Temperatur der Basenlösung [0Cj
Zufuhr an Basenlösung (6)
Zufuhr an Phosgen (I1)
Umlaufmenge an Reaktionslösung durch die Umlaufpumpe (2)
Durchlaufmenge durch Treibstrahldüse IV
Lineargeschwindigkeit des Treib Strahls Geschwindigkeit der Aminzufuhr Temperatur des Reaktionsgefäßes Druck im Reaktionäre faß
Druck in der Zuleitung (5) vor der Treibstrahldüse (IV)
Lösungsmittel-Phosgen-Rückführung (8) rl aus dem Kondensator (VI); 85 iiiges COCl2 [_R/hJ
Phosgenhaltiges Lösungsmittel (1); 10 Gew.* Phosgen
Laufzeit
Ausbeute an Isocyanat
Isocyanat
0,9
0,5
1000
flemisch aus S,H- u. 2,6-Toluylendiamin (80 : 20)
1,0
1,0
1000
analop
1,8
1,0
1000
1,0
1,0
1000
1,0
1,0 1000
Beispiel 1 Beispiel 1 nonanhtha-
Un
!,•j-Diami- p-Phenvlen 0emi3ch aus
1000 170
HO 000
20
1000
550
HO 000
[ml/h]
[m/s]
[m/s]
ίο ooo
19
1,5
1000 15 000
5,3
1,5
PO 000
7,7
0,39
2,1-, 2,6-Toluylendiiso-
cyanatgemisch
fc] 150 500
36
110 155
2 98 2 3
[bar] 5 3,8 6
, [ß/hj 500 1200
ώ 500
21
500
28
H 95 88
130
1000
15 000
92
diamin
?0
75
1000
710 35
91
Diaminodiphen/!methan u. Polyphenylpolynethylenpolyaminen
IPOD 300
30
15 000 35 000 •TO 000
5,8 n,«3 11,6
0,39 0,39 0,16
150 160 150
5 3 2,5
7 1 1,5
1100 1300 2600
600 600 1000
18 22 3fi
1,5-Vaohthy- 1,1-Pheny- rohe3 MDI lendiiso- lendiisocyanat cyanat
- 13 -

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von organischen Isocyanaten aus organischen Aminen und Phosgen in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln, wobei die Reaktionslösung teilweise im Kreislauf geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man das Phosgen der im Kreislauf geführten Reaktionslösung zumischt und das erhaltene Reaktionsgemisch und die Amine oder Aminlösung der Misch- und Reaktionszone so zuführt, daß in dieser eine Energiedissipatxonsdichte von 5 bis 1000 kJoule je nr rückgeführten Reaktionsgemisches plus zugeführter Aminlösung erzeugt wird.
    Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anteil von 5 bis 100 % des aus Reaktionslösung, phosgenhaltigem Lösungsmittel und Prischphosgen erhaltenen Reaktionsgemisches mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 40 m/Sek und das Amin oder die Aminlösung mit einer Geschwindigkeit von 0,3 bis 30 m/Sek der Misch- und Reaktionszone zugeführt wird«
    Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Misch- und Reaktionszone aus einem Treibstrahl des Reaktionsgemisches aus Reaktionslösung, zugesetztem Phosgen und zugesetztem phosgenhaltigen Lösungsmittel besteht, in den das Amin oder die Aminlösung einverleibt wird.
    Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibstrahl beim Austritt aus der Düse eine Geschwindigkeit von 1 bis 40 m/Sek aufweist und das Amin oder die Aminlösung mit einer Geschwindigkeit von 0,3 bis 30 m/Sek dem Treibstrahl zugeführt wird.
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    - Ή» ■· 0„Z
    5» Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumenverhältnis der Gesamtmenge aus zugesetztem Phosgen, zugesetztem phosgenhaltigen Lösungsmittel und der im Kreislauf geführten Reaktionslösung zu zugeführtem Amin oder Aminiösung 300 : 1 bis 1 : 1 beträgt.
    6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als organische Amine aromatische Mono-, Di- und/oder Polyamine verwendet,
    7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als aromatische Di- und/oder Polyamine 4,4'-Diaminodiphenyl, 1,4- und 1,3-Phenylendiamin, 1,5- und 1,8-iiaphthylendiamin, 2,4- und 2,6-Toluylendiamin und die entsprechenden Isomerengemische, 2,2'-, 2,4'- und 4,4'-Diaminodiphenylmethan und die entsprechenden Isomerengemische und Gemische aus Diaminodiphenylmethanen und Polyphenyl-polymethylen-polyaminen verwendet„
    Zeichn. BASF Aktiengesellschaft^
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DE2624285A 1976-05-31 1976-05-31 Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von organischen Isocyanaten Expired DE2624285C2 (de)

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IT49516/77A IT1078852B (it) 1976-05-31 1977-05-23 Procedimento per la produzione continua di isocianati organici
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