DE2620175C2 - Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von Fernmeßimpulsen - Google Patents
Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von FernmeßimpulsenInfo
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- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C19/00—Electric signal transmission systems
- G08C19/16—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
-
- G—PHYSICS
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- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D5/00—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
- G01D5/12—Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von Fernmeßimpulsen, die mit einer
Kippschaltung erzeugt sind und bei der ein digitaler Meßfühler verwendet ist.
Aus dem »Taschenbuch Elektrotechnik«, 2. Aufig. (1969), Band 3, von Philippow, Seite 1032 bis 1033, ist es
bekanntgeworden, zur Erzeugung von Fernmeßimpulsen Kippschaltungen zu verwenden. Die in Bild 4273
dargestellte Ausführung einer Schaltung zur Erzeugung von Fernmeßimpulsen verwendet mehrere Relais.
Relais sind aber gegen Staub, Feuchtigkeit und Vibrationen empfindlich. Sie erfordern eine hohe
Leistung für ihre Schaltvorgänge. Sie sind in ihren Abmessungen groß und weisen eine erhebliche Störanfälligkeit
auf. Daher eignen sich derartige Schaltungen nicht, um Zurückmeldungen im automatischen Betrieb
von Gasturbinen, Kesseln und anderen Anlagen durchzuführen, wo neben erheblichen Erschütterungen
auch Staub und Feuchtigkeit Störeinflüsse auf die Erzeugung von Rückmeldeimpulsen ausüben können.
Diese Meldungen sind meistens von digitalem Charakter, weisen verschiedene Spannungspegel auf und
hängen vom benutzten Fühler ab.
Kippschaltungen lassen sich in verschiedenen Bauformen herstellen, wie die Literaturstellen »Elektrische und
elektronische Schaltelemente« von Benz, »Lehrbuch der Hochfrequenztechnik« von Vilbig und »Taschenbuch
der Hochfrequenztechnik« von Meinke und Gundlach zeigen. Derartige Kippschaltungen verwenden
im allgemeinen einen Kondensator, der über einen Widerstand und eine Spannungsquelle aufgeladen wird.
Parallel zum Kondensator liegt ein Schalter. eo
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art Zurückmeldungen
im automatischen Betrieb von Gasturbinen, Kesseln und anderen Anlagen, deren Meßfühler
erheblichen Erschütterungen, Staub und Feuchtigkeitseinflüssen ausgesetzt sind, eine kontaktlose Übertragung
und Wandlung der Ausgangsimpulse des Meßfühlers in Impulse mit vorgebbarem Spannungspegel zu
schaffen.
Die Erfindung besteht darin, daß an den Ausgang des Meßfühlers die Primärwicklung eines Transformators
über einen Widerstand und einen Diac geschaltet ist, wobei der Widerstand, der Diac und die Primärwicklung
in Reihe geschaltet sind, daß zwischen den Ausgang des
Widerstandes und das Ende der Primärwicklung ein Kondensator geschaltet ist, der somit parallel zu der
Reihenschaltung von Diac und Primärwicklung liegt, daß die Enden der Sekundärwicklung des Transformators
über Gleichrichter an die eine Ausgangsklemme geschaltet sind, während die Mitte der Sekundärwicklung
an die andere Ausgangsklemme geschaltet ist und daß zwischen die Ausgangsklemmen die Parallelschaltung
eines Siebkondensators und eines Belastungswiderstandes geschaltet ist
Mit dieser Schaltung werden unabhängig von den äußeren Störeinflüssen mit hoher Genauigkeit die
Ausgangsimpulse des digitalen Meßfühlers in einfacher Weise in Impulse mit vorgebbarem Spannungspegel
gewandelt die dann ohne weiteres in den Betriebssteuerungsanlagen genutzt werden können.
Das Wesen der vorliegenden Erfändung ist nachstehend
anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es"
zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild,
Fig.2 ein Schaltschema der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Der Fühler 1 mit Digitalausgang sendet ein oder mehrere Signale von bestimmtem Spannungspegel in
einem gewissen zeitlichen Abstand. Diese Signale werden an den Eingang des Oszillators 2 gelegt und zu
HF-Impulsen umgeformt. Diese Impulse werden dann durch den Transformator 3 auf einen ansprechenden
Spannungspegel transformiert. Danach werden sie durch den Gleichrichter 4 gleichgerichtet. Das Ausgangssignal
vom Normpegel wird von den Klemmen 15, 16 abgenommen und dem logischen System der
automatischen Steuerung zugeführt.
In F i g. 2 ist gezeigt, wie im einzelnen die Blöcke des Blockschaltbildes der F i g. 1 realisiert sind:
Der Fühler 1 mit Digitalausgang ist an die Primärwicklung 8 über einen Widerstand 5 und einen
Diac 7 geschaltet. Widerstand 5, Diac 7 und Primärwicklung 8 liegen in Reihe. Ein Kondensator 6 ist an den
Ausgang des Widerstandes 5 und an den Ausgang der Primärwicklung 8 geschaltet. Dieser Kondensator 6
liegt somit parallel zu der Reihenschaltung von Diac 7 und Primärwicklung 3. Das Signal aus dem Fühler 1 lädt
über den Widerstand 5 den Kondensator 6. Sobald die Spannung auf dem Kondensator 6 den schaltenden
Spannungswert des Diac 7 erreicht, schaltet der Diac 7 und der Kondensator 6 entlädt über die Primärwicklung
des Transformators auf einen Spannungswert, der dem Abkuppeln des Diac 7 entspricht. Dadurch wird der
Kreis abgeschaltet und der Kondensator 6 beginnt wieder sich aufzuladen. Dieser Zyklus wiederholt sich so
lange während der Zeit, wie das Signal aus dem Fühler 1 kommt.
Bei der Entladung des Kondensators 6 über die Primärwicklung 8 des Transformators 3 wird in der
Sekundärwicklung 9 des Transformators 3 ein Impuls induziert, der über die Gleichrichterdioden 10 und 11 an
die Ausgangsklemme 15 gelangt und durch den Filterkondensator 12 mit dem parallel geschalteten
Belastungswiderstand 13 beeinflußt wird. Das auf diese Weise gewonnene Gleichstromsignal vom Normpegel
kann aus den Ausgangsklemmen 15 und 16 abgenommen werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann für einen großen Spannungsbereich des Digitalfühlers angewendet
werden. Die Signalpolarität des Fühlers hat keinen Einfluß auf die Funktion des Umsetzers und auf die
Polarität des Ausgangsnormsignales. Die erfindungsgemäße
Einrichtung kann sowohl für Gleichstromsignale als auch für Wechselstromsignal des Fühlers i
angewendet werden. Der Energiebedarf ist abhängig vom Wert des Eingangswidersiandes und ist erheblich
niedriger als bei einem Relais oder bei einem anderen bekannten Umsetzer. Die Fordeiung der galvanischen
Trennung von Eingang und Ausgang ist durch die Isolierung des Transformators realisiert Die Einrichtung
ist wenig empfindlich gegen Änderungen der Umgebungstemperatur, so daß keine Klimatisierung der
Einrichtung erforderlich ist. Da die Einrichtung lediglich mit kontaktlosen Schaltelementen arbeitet, ist sie nicht
gegen Vibrationen und gegen Staub empfindlich. Ein weiterer Vorteil der Einrichtung besteht in der hohen
Lebensdauer und der kleinen Masse, eine Folge davon ist niedriger Energiebedarf und die Möglichkeit,
Halbleiterbauteile anzuwenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von Fernmeßimpulsen, die mit einer Kippschaltung erzeugt sind und bei der ein digitaler Meßfühler verwendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des Meßfühlers (1) die Primärwicklung (8) eines Transformators (3) über einen Widerstand (5) und einen Diac geschaltet ist, wobei der Widerstand (5), der Diac (7) und die ]0 Primärwicklung (8) in Reihe geschaltet sind, daß zwischen den Ausgang des Widerstandes (5) und das Ende der Primärwicklung (8) ein Kondensator (6) geschaltet ist, der somit parallel zu der Reihenschaltung von Diac (7) und Primärwicklung (8) liegt,daß die Enden der Sekundärwicklung (9) des Transformators (3) über Gleichrichter (iO, 11) an die eine Ausgangsklemme (15) geschaltet sind, während die Mitte der Sekundärwicklung (9) an die andere Ausgangsklemme geschaltet ist und daß zwischen die Ausgangsklemmen (15,16) die Parallelschaltung eines Siebkondensators (12) und eines Belastungswiderstandes (13) geschaltet ist25
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19762620175 DE2620175C2 (de) | 1976-05-07 | 1976-05-07 | Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von Fernmeßimpulsen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19762620175 DE2620175C2 (de) | 1976-05-07 | 1976-05-07 | Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von Fernmeßimpulsen |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2620175A1 DE2620175A1 (de) | 1977-11-17 |
| DE2620175C2 true DE2620175C2 (de) | 1984-02-16 |
Family
ID=5977291
Family Applications (1)
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| DE19762620175 Expired DE2620175C2 (de) | 1976-05-07 | 1976-05-07 | Vorrichtung zur kontaktlosen Übertragung von Fernmeßimpulsen |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2583600A1 (fr) * | 1985-06-17 | 1986-12-19 | Casanova Noel | Procede d'appel automatique de numeros d'appels telephoniques et composeur de numeros permettant la mise en oeuvre du procede |
-
1976
- 1976-05-07 DE DE19762620175 patent/DE2620175C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2620175A1 (de) | 1977-11-17 |
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