DE2617373C3 - - Google Patents
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- DE2617373C3 DE2617373C3 DE19762617373 DE2617373A DE2617373C3 DE 2617373 C3 DE2617373 C3 DE 2617373C3 DE 19762617373 DE19762617373 DE 19762617373 DE 2617373 A DE2617373 A DE 2617373A DE 2617373 C3 DE2617373 C3 DE 2617373C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bearing element
- capstan
- bearing
- opening
- chassis
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/26—Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
- G11B15/28—Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through rollers driving by frictional contact with the record carrier, e.g. capstan; Multiple arrangements of capstans or drums coupled to means for controlling the speed of the drive; Multiple capstan systems alternately engageable with record carrier to provide reversal
Landscapes
- Support Of The Bearing (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
Bei Tonbandgeräten wird üblicherweise das Band mittels einer Tonwelle transportiert, die mit einer
Schwungmasse versehen ist und mit konstanter Drehzahl angetrieben wird. Eine Andrückrolle stellt die
notwendige Reibverbindung zwischen der Tonwelle und dem Magnetband her. Die Tonwelle ist an zwei Stellen,
z. B. an beiden Seiten der Schwungmasse, gelagert. Damit sie gleichmäßig läuft, ist es notwendig, daß die
Reibung in den Lagern klein und vor allen Dingen konstant ist und daß die Lager ein geringes Spiel
aufweisen. Ausschlaggebend für die Qualität der Lagerung ist in erster Linie dasjenige Lager, das der
Bandandruckrolle und dem Band am nächsten liegt. Im folgenden wird dieses Lager das obere Tonwellenlager
genannt.
Die genannten Forderungen werden am besten von Gleitlagern erfüllt. Man verwendet z. B. Kalottenlager,
die sich durch eine kugelförmige Außenfläche der Lagerhülse in ihrer Stellung selbsttätig der Tonwelle
anpassen, und dadurch eine geringe Reibung zwischen der Tonwelle und dem Lager haben. Für ein solches
Kalottenlager sind Halterungsmittel notwendig, die die erwähnte selbsttätige Einstellung zulassen.
Durch das DE-Gbm 18 83 587 ist eine Lageranordnung für eine Tonwelle bekannt, bei der die Tonwelle
auf der dem Band zugewandten Seite der Schwungmasse lose in einer Ausnehmung eines flachen, feststehenden
Lagerelementes liegt. Die Ausnehmung hat keilförmig zueinander stehende Flächen, an die die
lonwelle bei Betrieb durch die Andruckrolle gedrückt
wird. Solche Lager werden Keil- oder Prismenlager genannt.
Durch das DE-GM 18 47 178 ist ein weiteres Keillager bekannt, welches als Lagerkörper ausgebildet
ist, im Inneren eine zentrale Bohrung besitzt, deren Zylindermantelflächen teilweise in zwei ebene Flächen
übergehen, und das seinerseits in einer Aussparung des Chassis ruht. Der Lagerkörper ist durch eine Führungsnut
an der äußeren Mantelfläche formschlüssig gegen Verdrehen gesichert. Gegenüber einem feststehenden
Keillager erübrigt sich bei dieser Ausführung eine Justage.
Keillager zeichnen sich durch ein geringes Lagerspiel aus. Sie haben jedoch, weil sie keine geschlossene
Lagerfläche, sondern nur eine linienförmige Anlagefläche besitzen, den Nachteil, daß ein Schmiermittel an den
Berührungspunkten der Ton welle mit d;;n Lagerflächen
verdrängt wird und nicht mehr zur Wirkung kommt Die Reibung kann daher einen unbestimmten Wert annehmen,
der sich mit der Betriebsdauer ändern kann. Geschlossene Gleitlager haben in dieser Hinsicht
bessere Eigenschaften, besonders wenn sie aus einem selbstschmierenden Sinterwerkstoff hergestellt sind. Ein
geschlossenes Gleitlager besitzt jedoch ein größeres Lagerspiel als ein Prismenlager und müß durch
zusätzliche Mittel selbsteinstellbar gemacht sein. Es wird z. B. als Kalottenlager ausgebildet, das, wie schon
beschrieben, in einer geeigneten Halterung geführt wird.
Es ist ferner durch die DE-OS 2164 817 ein
Lagerelement für die Tonwelle in einem Tonbandkassettengerät bekannt, das lose in einer Öffnung des
Chassis liegt. Bei diesem Lagerelement wird verlangt, daß bei der Herstellung des Lagerelementes und der
Öffnung im Chassis größere Maßtoleranzen möglich sind. Deshalb wird das als Messinglager ausgebildete
Lagerelement bewußt so dimensioniert, daß sein Außendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser
des Metallgehäuses. Beim Bandtransportbetrieb ergibt sich der Nachteil, aaß wegen der großen Maßtoleranzen
des Messinglagers und des Metallgehäuses die Tonwelle keine eindeutig bestimmte Lage einnimmt. Darüber
hinaus erfordert die bekannte Anordnung Mittel, die ein Verdrehen bzw. Verschieben des Messinglagers in dem
Metallgehäuse verhindern sollen und damit den Herstellungsaufwand der bekannten Anordnung nachteilig
erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache Lageranordnung fjr das obere
Lager einer Tonwelle zu schaffen, die die beschriebenen Nachteile der bekannten Lageranordnungen nicht
aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen und
vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt
und
Fig. 2 eine Ansicht senkrecht zur Schnittebene in Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Lageranordnung für eine Tonwelle 3 mit einer Schwungmasse 9 in einem Magncttonbandkassettengerät
dargestellt. Im Chassis I des Gerätes ist eir Loch 2
/um Einbau der Tonwelle 3 vorgesehen. Auf der -merseite des Chassis 1 ist das Loch 2 erweitert zu
einer Öffnung 4, in der ein scheibenförmiges Gleitlagerelement 5 liegt, das vorzugsweise aus einem Sinterwerk-
stoff besieht. Bekanntlich besteht die Gefahr, daß die Tonwelle 3 sich in dem Lagerelement 5 verklemmt weil
die Achse der Tonwelle 3 und die Achse des Lagerelements 5 nicht fluchten. Ein solches Verklemmen
wird auf folgende einfache Weise vermieden: das Lagerelement 5 liegt lose in der öffnung 4 und kann sich
dadurch selbst durch ein beliebiges Kippen fluchtend zur Tonwelle einstellen. Die äußere Randfläche 6 des
Lagerelements 5 braucht nicht besonders bearbeitet zu sein, weil sie keine Lauffläche darstellt. Es ist vorteilhaft,
wenn die äußere Randfläcke schmal bemessen ist, weil
dadurch das Spiel des Lagerelementes 5 in der Öffnung
4 sehr klein gewählt werden kann. Auf diese Weise wird
eine von Kalottenlager^ her bekannte Eigenschaft bei
der Erfindung mit geringem Aufwand erreicht
Während des Bandtransportes wird eine nicht dargestellte Andruckrolle an die Tonwelle 3 gedrückt
so daß auf die Tonwelle 3 eine Kraft in Richtung des Pfeiles 7 (F i g. 2) wirkt Damit das Lagerelciient 5 eine
definierte Arbeitslage einnimmt ist die Öffnung 4 mit Anlageflächen 8 versehen, die parallel zur Tonwellenachse
liegen und keilförmig zueinander stehen. Hier wird also ein bei Keillagern bekanntes Merkmal in
abgewandelter Form verwendet. Der eingangs erwähnte Nachteil von Keillagern wird durch das Lagerelement
5 zwischen der Tonwelle 3 und den Anlageflächen 8 vermieden.
Eine durch Reibung zwischen der Tonwelle 3 und der Lagerfläche des Lagerelementes 5 hervorgerufene
Kraft, die ein Drehmoment auf das Lagerelement 5 ausübt tritt an der Außenfläche 6 des Lagerelementes 5
als eine um das Verhältnis der Radien (Innenradius zu Außenradius des Lagerelementes 5) verkleinerte Kraft
auf. Diese Kraft ist kleiner als die zwischen den Anlageflächen 8 und dem Lagerelement 5 wirkende
Haftreibung, die durch die Andruckkraft 7 erzeugt wird,
so daß das Lagerelement 5 sich nicht mit der Tonwelle 3 mitdreht. Das von der Tonwelie 3 herrührende
Reibungsdrehmoment wird also an den Anlageflächen 8 aufgefangen. ]e größer der Außenradius des Lagerelementes
5 bemessen ist, desto geringer ist die Gefahr, daß das Lagerelement 5 mit der Tonwelle 3 nvtgedreht wird.
Wenn auch bei nicht angedrückter Andruckrolle ein Mitdrehen verhindert werden soll, so kann der Rand der
Öffnung 4 mit einem dämpfenden Fett versehen werGen.
Wenn das Lagerelement 5 sehr dünn bemessen ist die Tonwelle 3 also nur in einem kurzen Bereich umfaßt
wird, so kann das Lagerspiel sehr klein gewählt werden. Es besteht dann nämlich nicht die Gefahr, daß die
Tonwelie 3 bei einer geringfügigen Verbiegung durch die Andruckkraft in dem Lagerelement 5 festklemmt.
Das in F i g. 1 dargestellte scheibenförmige Lagerelement 5 mit gleich breiter Lagerfläche und Außenfläche 6
ist eine besonders einfache Ausführungsform. Eine breitere Lagerfläche kann z. B. durch eine Diskusform
des Lagerelementes 5 erhalten werden und eine schmalere Außenfläche 6 z. B. durch Fasen am Rand der
Außenfläche 6.
Unter dem Chassis 1 ist auf der Tonwelle 3 die Schwungmasse 9 befestigt. Ein Ansatz 10 der Schwungmasse
9 ragt in die öffnung 4 des Chassis hinein und verhindert ein Herausfallen des Lagerelementes 5 aus
der Öffnung 4. Dadurch wird ein sonst notwendiges Sicherungsmittel, z. R. ein Deckel für die öffnung 4,
eingespart. Eine gewölbte Kunststoffscheibe 11 auf der Tonwelle 3 sorgt für eine geringe Reibung zwischen
dem Lagerelement 5 und Hern Ansatz 10 und verhindert daß kriechendes Lageröl zur Schwungmasse gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Lageranordnung für eine mit einer Andruckrolle zusammenwirkenden Tonwelle in einem Magnetbandgerät,
wobei die Tonwelle in einem über dem gesamten Umfang zylindrische Innen- und Außendurchmesser
aufweisenden Gleitlagerelement gelagert ist, das in einer Öffnung des Chassis des
Magnetbandgerätes liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (4) des Chassis mit einer das Gleitlagerelement (5) mit Lagerspiel
aufnehmenden Bohrung ausgebildet ist, dessen Zylindermantelfläche an einander gegenüberliegenden
Seiten teilweise in zwei ebene parallel zur Gleitlagerelementachse liegende Anlageflächen (8)
übergeht, deren gedachte Verlängerungen sich außerhalb der Zylindermantelfläche schneiden, und
daß der Außendurchmesser des Gleitlagerelementes (5) gegenüber dem Durchmesser der Tonwelle (3)
um so viel größer bemessen ist, daß das zwischen der Tonwelle (3) und dem Gleitlagerelement (5) infolge
Gleitreibung während.des Bandtransportes auftretende Drehmoment das zwischen dem Gleitlagerelement
(5) und den Anlageflächen (8) infolge Haftreibung auftretende maximale Drehmoment
nicht überschreitet.
2. Lageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (10) einer auf der
Tonwelle (3) befestigten Schwungmasse (9) so in die Öffnung (4) ragt, daß das Gleitlagerelement (5) sich
nicht aus der Öffnung (4) in Richtung auf die Schwungmasse bewegen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762617373 DE2617373B2 (de) | 1976-04-21 | 1976-04-21 | Lageranordnung für eine Tonwelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762617373 DE2617373B2 (de) | 1976-04-21 | 1976-04-21 | Lageranordnung für eine Tonwelle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2617373A1 DE2617373A1 (de) | 1977-11-10 |
| DE2617373B2 DE2617373B2 (de) | 1979-12-06 |
| DE2617373C3 true DE2617373C3 (de) | 1980-08-21 |
Family
ID=5975840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762617373 Granted DE2617373B2 (de) | 1976-04-21 | 1976-04-21 | Lageranordnung für eine Tonwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2617373B2 (de) |
-
1976
- 1976-04-21 DE DE19762617373 patent/DE2617373B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2617373B2 (de) | 1979-12-06 |
| DE2617373A1 (de) | 1977-11-10 |
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