DE250760C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R1/00—Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
- G01R1/30—Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier
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- Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
- Mechanical Optical Scanning Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— te 250760 KLASSE 21 e. GRUPPE
Dr. B. GLATZEL in BERLIN.
Bekannt ist die Verwendung eines Spiegels in einem bewegten System, z. B. in einem
Oszillographen, welcher zum Registrieren von telegraphischen Signalen Verwendung finden
soll. Derartige Oszillographen müssen zwecks Verwendung in der drahtlosen Nachrichtenübermittlung
eine große Empfindlichkeit besitzen, um die schwachen ankommenden Zeichen registrieren zu können. Diese Empfindlichkeitssteigerung
konnte bisher aber nur dadurch erreicht werden, daß man sie auf Kosten der Eigenschwingung des Systems
heraufsetzte. Dies hatte wiederum zur Folge, daß die Nulleinstellung des Systems eine sehr
unsichere wurde, so daß sich hierdurch in vieler Hinsicht große Schwierigkeiten für eine
praktische Verwendung herausstellten.
Das nachstehend beschriebene, den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren ermöglicht
eine wesentliche Steigerung der Empfindlichkeit (etwa um das Hundertfache) durch
eine geeignete optische Anordnung, so daß man bei Beibehaltung der gleichen Registrierausschläge
die Empfindlichkeit im System selbst entsprechend herabsetzen und somit eine größere
Sicherheit erzielen kann. Die Methode ist insbesondere anwendbar zum Registrieren
von Telegraphierzeichen.
In Fig. ι ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Lichtstrahl α wird durch den Systemspiegel 5 reflektiert und geht in der
Nullstellung in einem sehr kleinen Abstand d an der scharfen Kante eines Prismas C vorüber.
Kommt nun ein Zeichen an, so fällt der Lichtstrahl bei der geringsten Bewegung
des Spiegels S in das Prisma C hinein und wird durch dieses stark abgelenkt, wie durch
den Verlauf des Lichtstrahles ^1 angedeutet
ist. Die dadurch erzielte Vergrößerung der Bewegung auf den Betrag b kann so eingerichtet
werden, daß sie der richtigen Größe der Telegraphierzeichen entspricht, wobei die
durch die Ablenkung erfolgte Vergrößerung etwa das Hundertfache der Bewegung ohne
Prisma betragen kann. Statt eines einfachen Glasprismas können auch achromatische Prismen
Verwendung finden, um eine Farbenzerstreuung im Bilde zu vermeiden. Ebenso sind Zylinderlinsen für den vorliegenden Zweck
verwendbar, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Zylinderlinse kann in diesem Fall entweder
an ihrer oberen scharfen Kante oder auch in der Mitte verwendet werden. Die gleiche Anordnung
ist auch für die Aufnahme von Zeichen mit Hilfe von sogenannten Saitengalvanometern
verwendbar, um eine Vergrößerung der Bewegung zu erzielen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt, in welcher die gleichen Bezugszeichen Geltung haben und das ablenkende
Prisma als Rhomboid ausgebildet ist. Diese Anordnung hat noch den weiteren Vorteil,
daß sie einen sehr engen Zusammenbau des ganzen Systems gestattet, da der Betrag der
Ablenkung d ein sehr kleiner sein kann gegenüber der durch das Prisma C bewirkten Parallelverschiebung
des Strahles av Es ist deshalb
möglich, das Prisma C in unmittelbarer Nähe des Systemspiegels 5 anzuordnen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Verfahren: zur Empfindlichkeitssteigerung bewegter Systeme, welche zum Re-gistrieren von telegraphischen Zeichen Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch einen Spiegel reflektierter Lichtstrahl in der Nullstellung unmittelbar an der Kante eines Prismas oder Prismensystems oder einer Linse oder eines Linsensystems vorbeigleitet, während bei Registrieren eines ankommenden Zeichens durch eine geringe Bewegung des Systemspiegels der Lichtstrahl in das Prisma hineinfällt, so daß eine Vergrößerung der Ablenkung um einen vielfachen Betrag erzielt wird.
- 2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerung der Ablenkung des Lichtstrahles durch Parallelverschiebung (z. B. mittels eines Rhomboids) erzielt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250760C true DE250760C (de) |
Family
ID=509259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250760D Active DE250760C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250760C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149178B (de) * | 1959-11-14 | 1963-05-22 | Rodenstock Optik G | Lichtzeigeranordnung fuer Anzeige- und Messgeraete mit Drehspiegel |
-
0
- DE DENDAT250760D patent/DE250760C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149178B (de) * | 1959-11-14 | 1963-05-22 | Rodenstock Optik G | Lichtzeigeranordnung fuer Anzeige- und Messgeraete mit Drehspiegel |
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