DE250756C - - Google Patents

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DE250756C
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cooled
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B39/00Evaporators; Condensers
    • F25B39/02Evaporators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250756 KLASSE XJa. GRUPPE
RUDOLF MEWES in BERLIN.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Neuerung in den Arbeitsverfahren für Kompressionskältemaschinen und bezweckt eine Abänderung der älteren Verfahren in der Richtung, daß eine erhebliche Erniedrigung •der Temperatur gegenüber den bisher üblichen Temperaturen ermöglicht werden kann. Zu diesem Zwecke soll bei den Kompressionskältemaschinen, welche im Kreislauf arbeiten,
ίο in ähnlicher Weise wie bei den nicht im geschlossenen Kreislauf arbeitenden Luftverflüssigungsverfahren das die Kälte erzeugende flüssige oder gasförmige Medium an der Entspannungsstelle seine Richtung umkehren und im Gegenstrom zu dem nachströmenden geführt werden.
Diese Umkehr der Strömungsrichtung ist bei Luftverflüssigungsmaschinen bekannt geworden, hat aber bei diesen zu dem Ubelstand geführt, daß Verflüssigung vor der Entspannungsstelle eintrat und dadurch zu Störungen im Verfahren durch Verstopfen der Drosselstelle Anlaß gegeben hat. Dieser Ubelstand wird aber bei dem vorliegenden Verfahren für Kompressionskältemaschinen dadurch aufgehoben, daß das zu kühlende Mittel im Gegenstrom zu den expandierenden Dämpfen oder Gasen der Kompressionskältemaschine geführt und so dem die Kälte erzeugenden Medium wieder so viel Wärme zugeführt wird, daß bei Benutzung von permanenten Gasen als Betriebsmittel für die Kompressionskältemaschine eine Verflüssigung des letzteren vor der Entspannungsstelle nicht eintreten kann und daher die bekannten Ubelstände der älteren Kühlverfahren vermieden werden. Der 40
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wichtigste Verwendungszweck des neuen Verfahrens ist die Ermöglichung einer sehr tiefen Vorkühlung bei der Verflüssigung und Trennung permanenter Gase und Gemische.
Handelt es sich darum, sehr tiefe Temperaturen zu erzielen, so läßt man die expandierten Gase im Innern des hochgespannten Mediums zurückfließen, so daß nur die tief abgekühlte Druckflüssigkeit oder das Druckgas als Kühlmittel nach außen verwendet wird, wenn man jedoch rasche Abkühlung des äußeren Mittels bei tiefer Temperatur erreichen will, so läßt man die expandierten Gase außen um das zuströmende hochgespannte Medium im Gegenstrom zurück zum Kompressor fließen, wobei dann die expandierten Gase sowohl das hochgespannte Medium als auch das außen befindliche zu kühlende Mittel im Gegenstrom vorkühlen. Es findet also in beiden Fällen eine zweifache Gegenstromkühlung, nämlich im ersten Fall einmal direkt und einmal indirekt und im zweiten Fall beidemale direkt Kühlung im Gegenstrom statt.
Der technische Vorteil dieses Kühlverfahrens besteht darin, daß selbst bei den tiefsten Temperaturen der Wirkungsgrad des vorliegenden Verfahrens erheblich größer als bei den bisherigen Verfahren bleibt.
Die zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens dienende Vorrichtung ist in beiliegender Zeichnung schematisch dargestellt; die punktiert eingezeichneten Linien und Pfeile stellen das bisherige Verfahren dar.
Vom Kompressor α wird das aus Saugleitung b angesaugte Betriebsmittel (Luft, Gas,
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Kaltdampf) in den Kondensator c unter geeignetem Druck getrieben und im Kondensatorrohr d durch das Kühlwasser oder Kältemischung möglichst abgekühlt. Leitung d tritt in das Innere der Saugleitung b ein und erhält am Ende eine Expansionsvorrichtung, im vorliegenden Falle ein Drosselventil f, durch das das expandierte Mittel in Leitung b eintritt und beim Strömen nach dem Kompressor α das letzte Ende der Druckleitung d, das auch mit der sie umschließenden Expansionsleitung b zur Spirale ausgebildet sein kann, im Gegenstrom vorkühlt. Das abzukühlende Mittel (Druckluft, Druckgas, KaItdämpfe usw. Flüssigkeiten) tritt oben in den Verdampfer g ein und strömt außen um das Saugrohr b (Expansionsleitung b) im Gegenstrom nach unten und dann zur Verwendungsstelle.
Bei den bisherigen Luftexpansionskühlmaschinen und den Kaltdampfmaschinen strömt das Betriebsmittel durch die punktierte Leitung c' im einfachen Gegenstrom zum abkühlenden Mittel durch den Verdampfer g zum Kompressor n, nicht aber wie nach vorliegendem Verfahren zugleich auch noch im Gegenstrom zum Betriebsmittel selbst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gegenstromkühler an Kompressionskältemaschinen für Kaltdämpfe, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung konzentrisch ineinander geschobener Röhren das verdampfte und expandierende Kältemittel durch einen zylinderringförmigen Raum geführt werden, j enseit dessen Innenwand das flüssige Kältemittel und j enseit dessen Außenwand das abzukühlende Mittel je im Gegenstrom zu dem expandierenden Mittel strömen.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
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