DE249458C - - Google Patents

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DE249458C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249458 KLASSE 14g. GRUPPE
BERNHARD GRÄTZ in.BERLIN.
Verbindung steht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1910 ab.
Ein Geschwindigkeitsregler in starrer oder zwangläufiger Verbindung mit dem Steuerorgan für das Druckmittel ist nicht in der Lage, einen gleichmäßigen, von der Geschwindigkeit abhängigen Druck im Bremszylinder zu erzeugen, weil eine Veränderung der Druckmittelpressung im Bremszylinder immer nur erst bei einer bereits eingetretenen Geschwindigkeitsänderung möglich ist und damit stets ein »Überregulieren« und labiler Zustand eintritt.
Um dieses Überregulieren zu vermeiden und bei irgendeiner Gleichgewichtsstörung stets wieder in einen statischen Gleichgewichtszustand zu kommen, wird gemäß vorliegender Erfindung die Pressung des Bremszylinders dazu benutzt, das Steuerorgan sofort wieder in die Abschlußstellung unabhängig vom Geschwindigkeitsmesser zurückzuführen, wenn es durch diesen bei irgendeiner Geschwindigkeitsänderung aus der Abschlußstellung herausbewegt wurde.
Diese Art der Regelung ist von besonderer Wichtigkeit für Bremszylinder, beispielsweise bei Automobil-, Eisenbahn- und sonstigen Fahrzeugen, Fördermaschinen und Kraftmaschinen gegen Durchgehen bei plötzlicher Entlastung, weil es hier von ganz besonderer Bedeutung ist, daß die Geschwindigkeits- und Bremskraftregelung gleichmäßig und stoßfrei vonstatten geht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, α ist ein von der Maschine, deren Gang geregelt werden soll, angetriebener Geschwindigkeitsregler. Derselbe ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als kapselartiges, mit einer Flüssigkeit angefülltes Gehäuse ausgebildet, in welchem ein Flügelkreuz b drehbar gelagert ist. c stellt einen Bremszylinder dar, der die eigentliche regelnde Kraft (Bremskraft) ausübt, indem ein Druckmittel den Kolben d, welcher mit der Bremse gekuppelt ist, je nach der Pressung mit verschiedener Kraft vortreibt. Der Bremszylinder c steht durch eine Rohrleitung e mit dem Steuerzylinder f in Verbin- 4^ dung, in welchem ein von dem Druckmittel beeinflußter Schieber g verschiebbar gelagert ist, dessen eines Ende die Verteilung des Druckmittels (Ein- und Austritt aus dem Bremszylinder c) vermittelt. Mit dem Geschwindigkeitsregler steht durch eine Rohrleitung h ein Hilfszylinder i in Verbindung. Bei dem vor liegenden Ausführungsbeispiel ist der Hilfszylinder i unmittelbar an den Steuerzylinder f angeschlossen, während der Kolben k des Hilfszylinders und der Kolben g des Steuerzylinders zwangläufig miteinander verbunden sind, so daß bei Verschiebung des Steuerkolbens g gleichzeitig auch der Kolben k des Hilfszylinders zu einer Verschiebung veranlaßt wird. Die Zuführung des Druckmittels zu dem Steuerkolben g wird durch eine Leitung m vermittelt, in welche ein Steuerventil I eingeschaltet ist. Für den Austritt des Druckmittels aus dem Steuerzylinder dient die in diesem vorgesehene Öffnung n.
Die Wirkungsweise dieser Druckreguliervorrichtung ist folgende:
Beim Lüften der Bremse strömt das vom Steuerventil I kommende Druckmittel durch

Claims (2)

die Leitung tn in den Steuerzylinder f ein und schiebt den Steuerschieber g und gleichzeitig mit diesem den Kolben k des Hilfszylinders i in die obere Endstellung. Infolgedessen strömt das Druckmittel durch den freigelegten Übertrittskanal ο zu der Leitung e und durch diese in den Bremszylinder c und lüftet die Bremse. Gleichzeitig hiermit tritt das Druckmittel auch hinter die andere Fläche g2 des Steuerkolbens, wodurch Druckausgleich geschaffen wird, da beide Endflächen gleich groß und gleich stark belastet sind. Mit dem Anlaufen der Maschine wird das mit dieser gleichzeitig angetriebene Flügelkreuz δ in dem Reglergehäuse die in diesem befindliche Flüssigkeit in Umlauf setzen und durch die hierbei entwickelte Zentrifugalkraft nach außen verdrängen. Infolgedessen wird ein Flüssigkeitsdruck erzeugt, welcher durch die Rohrleitung h auf den.Kolben k des Hilfszylinders wirkt und diesen zusammen mit dem völlig entlasteten Steuerorgan g vorschiebt. Gibt hierbei der Kolbenteil g1 den Kanal 0 frei, so wird das Druckmittel aus dem Bremszylinder c durch die Leitung e und den Kanal 0 durch die Öffnung η ins Freie entweichen. Eine Kompression des Druckmittels an den Kolbenfiächen kann bei der Verschiebung des Steuerkolbens g und des Hilfskolbens k nicht stattfinden, weil der von ihnen bei einer Bewegung durcheilte Raum nahezu unendlich klein ist gegenüber dem Hauptbehälter des Druckmittels und des Reglergehäuses. Infolge des Ausströmens des Druckmittels wird der auf der Kolbenfläche g2 bestehende Druck vermindert. Der Druck auf der Fläche g1 des Steuerkolbens erhält das Übergewicht und schiebt den Kolben g in seine Abschlußlage zurück, wodurch ein weiteres Ausströmen des Druckmittels verhindert wird. Nimmt die Geschwindigkeit der Maschine noch weiter zu, so erhöht sich naturgemäß auch der Flüssigkeitsdruck, so daß die Kolbenkraft k größer wird als die Druckdifferenz der beiden Kolbenkräfte g1 und g2. Das Druckmittel wird infolgedessen wieder aus dem Bremszylinder abströmen, die Bremse wird stärker anziehen und gleichzeitig wird auch der Steuerkolben wieder in die Abschlußstellung zurückgeführt. Durch diese Art der Regelung wird erreicht, daß die Bremse stufenförmig fortschreitend angezogen wird, bis eine Geschwindigkeitszunahme nicht eintreten kann und das Antriebsmoment der Maschine durch das Bremsmoment ausgeglichen wird. Die Unabhängigkeit zwischen dem Geschwindigkeitsregler und dem Rückführorgan (Kolbenteil g1, g2) bietet noch den weiteren Vorteil, daß irgendwelche Undichtigkeiten des Steuerorgans in der Rohrleitung oder im Brems- oder Hilfszylinder den ruhigen Gang der Maschine nicht beeinträchtigen können, denn die Rückführvorrichtung läßt je nach Bedarf Druckflüssigkeit in den Bremszylinder ein- und austreten und sichert damit selbsttätig einen möglichst konstanten Kolbendruck. Durch das Steuerorgan Z ist man in der Lage, die Bremse vollkommen unabhängig von der Stellung des Steuerkolbens g anzustellen. Mit dem Anwachsen des Druckes in der Leitung m wird der Kolben g vorgeschoben, so daß das Druckmittel ungehindert zum Bremszylinder gelangen kann. Die eigenartige Ausbildung des Steuerorgans g bringt es mit sich, daß beim Abstellen der Maschine eine besondere Vorrichtung nicht erforderlich ist, welche den Kolben aus der Abschlußstellung zwecks Ausströmens des Druckmittels herausbewegt. Das Herausbewegen des Steuerorgans aus seiner Abschlußstellung tritt vielmehr selbsttätig ein beim Herauslassen des Druckmittels aus der Leitung in mit Hilfe des Steuerventils I. Die auf dem Kolben k und Kolbenfläche g2 wirkenden Kräfte schieben sofort bei einer Druckerniedrigung in der Leitung m den Steuerkolben nach abwärts, so daß das Druckmittel auf dem kürzesten Wege bei η ins Freie entweichen kann. Durch die Regelung des Druckes auf den Kolben g1 durch Öffnen des Steuerventils / kann man die Bremswirkung nach Belieben einstellen. Die Bremswirkung wird am größten, go sobald die vor dem Kolben d befindliche Pressung gleich Null wird. Die Bremswirkung wird um so größer, j e kleiner der Druck im Bremszylinder ist. Paten τ-Ansprüche:
1. Regelungsvorrichtung für Bremszylinder, bei welcher ein Geschwindigkeitsregler mit einem Steuerorgan für das Druckmittel des Bremszylinders in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuer-
. organ (g) mit Hilfe von zwei gegeneinander wirkenden Kolben (g1, g2) durch die vor und hinter dem Steuerorgan herrschende Pressung des Druckmittels beeinflußt wird, und bei einer Druckveränderung hinter dem Kolben (g2) in seine Mittellage zurückgeführt wird, wobei das Steuerorgan (g) mit dem Geschwindigkeitsregler (α) nicht zwangläufig verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Steuerorgan (g) in die Druckmittelleitung (m) ein Ventil (I) eingeschaltet ist, welches ein An- und Abstellen, eine Regelung der Pressung des Druckmittels und ein Einstellen auf verschiedene Geschwindigkeiten gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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