DE24638C - Einrichtung zum Kühlen der Boden- und Seitenwände von Glaswannen durch Wasser-, Dampf- oder Luftstrahlen - Google Patents

Einrichtung zum Kühlen der Boden- und Seitenwände von Glaswannen durch Wasser-, Dampf- oder Luftstrahlen

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DE24638C
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Germany
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DENDAT24638D
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CHR. AUG. WlLH. SCHÖN, General-Konsul In Hamburg
Publication of DE24638C publication Critical patent/DE24638C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/42Details of construction of furnace walls, e.g. to prevent corrosion; Use of materials for furnace walls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schmelzwannen aus Metall mit oder ohne Chamotteausfütterung ist es wichtig, die Wände durch möglichst grofse Wärmeentziehung deshalb kalt zu halten, damit die Erstarrungsschicht des Glases erhalten bleibt oder die Chamottesteine durch die sehr grofse Hitze nicht in Flufs gerathen.
Es werden daher Kühlmittel angewendet, und zwar Dampf, Wasser und Luft, die man in den doppelten Böden wirken läfst. Einen gröfseren Effect erreiche ich dadurch, dafs ich Wasser, ' Dampf oder Luft direct auf die Innenwand der Schmelzwanne in Strahlen α ausströmen lasse. AVasser, Dampf oder Luft, in dieser Form angewendet, kühlen die Wanne b, sie entziehen dem inneren Boden c die durch das flüssige Glas ihm mitgetheilte Wärme. Eine Spannung kann nicht entstehen, weil der äufsere Mantel d nicht dampfdicht verbunden ist, sondern nur als Abführungsschale für das Wasser dient. Diese Einrichtung ist deshalb nothwendig geworden, weil sich herausgestellt hat, dafs in doppelwandigen Wannen angebrachte Kühlrohre durch die strahlende Wärme der Innenwand sich zu sehr erhitzt haben. Auch hat sich bei meiner neuen Feuerung ergeben, dafs die strengflüssigsten, feuerfesten Steine der Hitze an der Feuerbrücke nicht genug Widerstand zu leisten im Stande waren. Dies habe ich dadurch beseitigt, dafs ich die Hitze aus den Generatoren direct über eine Metallplatte e gehen lasse, welche auf der entgegengesetzten Seite mit Wasser, Dampf oder Luft strahlenförmig bespült wird.
Fig. ι zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B- C-D-E-F der Fig. 3, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie G-H-I-K der Fig. 3, und Fig. 3 den Schnitt nach der Linie M-N der Fig. 2. Das Lager der Wanne ist so gedacht, dafs letztere auf eisernen Trägern/' ruht und diese auf Steinpfeilern g. Die äufsere Wand m der Wanne, Fig. i, 2 und 3, dient als Schale, welche das ablaufende Wasser durch die Rohre h und i abführt und verhütet, dafs dasselbe um den Ofen selbst herumfliefst.
Durch die Röhren k, Fig. 1, 2 und 3, strömt Wasser, Dampf oder Luft unter Druck durch ein Röhrensystem, welches in Fig. 1, 2 und 3 näher veranschaulicht ist und von welchem durch regulirbare Abzweige, Brause oder Strahl das Wasser, der Dampf oder die Luft zum Anspritzen bezw. Strahlen an die Innenwand erhalten. Aufserdem gehen von diesem Röhrensystem jedesmal unter die Feuerbrücken e Ableitungen, um auch hier kühlend einzuwirken. Für etwa sich entwickelnden Dampf und Abgang der Luft sind die Röhren / / vorgesehen. Damit die Berührungsfläche des Wassers (Dampfes oder der Luft) unter den Trägern auch möglich ist, sollen dieselben von sehr starken Dimensionen genommen werden, damit man, ohne die Festigkeit zu beeinträchtigen, kleine Löcher χ in die Platten einbohren, Fig. 4 und 5, und diese mit schwach eingehauenen Rinnen verbinden kann. Die übrigen Einrichtungen, als wassergekühlter Dorn y und Haube z, sind mit dieser Anordnung combinirt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Wannen zum Schmelzen von Mineralien und anderem Material:
    i. Die Anwendung eines Rohrsystems, welches durch die Rohre k gespeist wird und so um die Wanne angeordnet ist, dafs vermittelst Brauseköpfe Kühlmittel geeigneter Art, insbesondere Wasser, Dampf oder Luft, strahlenförmig gegen die Boden- und Seitenwand gedruckt werden, die nach Bedarf durch Regulirungshähne verstärkt, geschwächt oder ganz abgesperrt werden können, zu dem Zweck, die Erstarrungsschicht oder Chamotteausfütterung in der einfachen Wanne auf einer gleichmäfsigen Temperatur zu erhalten. Die Zuführungsröhren zu den Brauseköpfen durch Schutzwände aus Metall oder sonstigem geeigneten Material vor der Ausstrahlhitze zu schützen, zu dem Zweck, dafs das durch die Brause austretende Kühlmittel in seiner Temperatur unverändert bleibt.
    Die Auflagestellen der Wanne mit den Trägern, wie beschrieben, durch Oeffhungen und Rinnen mit dem eingespritzten Wasser in Berührung zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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