DE2439940C2 - Ladeschaltung für einen Kondensator - Google Patents
Ladeschaltung für einen KondensatorInfo
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- DE2439940C2 DE2439940C2 DE19742439940 DE2439940A DE2439940C2 DE 2439940 C2 DE2439940 C2 DE 2439940C2 DE 19742439940 DE19742439940 DE 19742439940 DE 2439940 A DE2439940 A DE 2439940A DE 2439940 C2 DE2439940 C2 DE 2439940C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ladeschaltung für einen Kondensator.
Bei Nachrichtenübertragungssystemen für trägerfrequente
Nachrichtenübertragung is. es häufig notwendig, daß zwei Trägerversorgungen parallel arbeiten,
wobei die eine als Betriebs- und die andere als Ersatzträgerversorgung fungieren, für den Fall, daß die
Betriebsträgerversorgung ausfällt. Die Ersatzträgerversorgung ist jedoch nicht immer erforderlich und
wird bei Bedarf in einen vorher bereits freigehaltenen Platz eines Gestells eingeschoben. Dort tritt das
Problem auf, daß ein in der Trägerversorgung vorhandener ungeladener Kondensator an die Gleichspannungsquelle,
die zugleich die Vorspannung für die Modulatoren liefert, angeschaltet wird. Dadurch
tritt eine sprunghafte Spannungsabweichung auf, die durch die Vorspannungserzeugung nicht schnell genug
ausgeregelt werden kann, wodurch Störungen der gesamten Stromversorgung auftreten können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Ladeschaltung für einen Kondensator zu schaffen,
der eine möglichst rasche Aufladung eines Kondensators ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Ladeschaltung Tür einen Kondensator derart ausgebildet, daß der zu
ladende Kondensator zusammen mit einer Gleichspannungsquelle der Emitterkollektorstrecke eines
Transistors und eines in der Emitterzuleitung liegenden ohmschen Widerstandes einen geschlossenen
Stromkreis bilden und daß zwischen Kollektor und Basis dieses Transistors ein weiterer Kondensator
liegt, der so dimensioniert ist, daß seine Kapazität maximal achtmal so groß ist wie die Kapazität des zu
ladenden Kondensators, geteilt durch den um eins vergrößerten Stromverstärkungsfaktors des Transistors.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Aufladung des ungeladenen Kondensators so rasch
erfolgt, daß Störungen in der Trägerversorgung nicht crfolaen können. Die Ladeschaltung wirkt nur w;ihrend'des
Ladens und schaltet sich danach selbsttätig ab. Bis etwa zur Größe der Betriebsspannung läßt sich
jeder Wert für die Kondensatorladung einstellen. Die einfache Dimensionierung ermöglicht ein leichtes Anpassen
an verschiedene Verwendungsfälle.
Zwischen Basis und dem einen Pol der Versorgungsspannungsquelle
kann ein weiterer ohmscher Widerstand eingeschaltet sein.
ίο Dadurch wird ermöglicht, daß der Kondensator
nicht nur einmalig aufgeladen, sondern darüber hinaus auch stetig nachgeladen wird.
Weiterhin kann in Reihe zum Kondensator im Basiskreis ein zusätzlicher ohmscher Widerstand liesien.
Dadurch wird verhindert, daß der Transistor in die Sättigung gesteuert wird.
An Hand der Ausführungsbeispiele nach den Fig. I
und 2 wird die Erfindung näher erläutert.
In Fig. ) ist die Prinzipschaltung der Anordnung nach deriErfindung gezeigt, die Wirkungsweise ist wie folet:
In Fig. ) ist die Prinzipschaltung der Anordnung nach deriErfindung gezeigt, die Wirkungsweise ist wie folet:
5er Transistor leitet so lang U1 + u2
< U und sperrt bei U1 + u2 = 17, wenn ein idealer Transistor
vorausgesetzt wird. Mit der Stromverstärkung p' ergeben
sich folgende Beziehungen:
d Ii1 _ U — H1
dt
R4
Cl
η, = 1/2 +
=
U2+
U2 = Ul + ν ■ U1 .
/'•«df =
Ul +
Cl
J/d,
Mit U 2 wird eine bereits vor dem Einschalten vorhandene Ladespannung des Kondensators 2 berücksichtigt.
(2) in (1) eingesetzt:
(2) in (1) eingesetzt:
d«! _ U — Ul - U1 — ν U1
~dt~ ~ R4- Cl
5ΐϋ - U ~ U2 ~ "l(1 + v)
df
Durch Trennen der Variablen ergibt sich
du,
df
U-Ul- W1(I +ν) Τ '
Durch Integrieren ergibt sich
j-^y ln [U - Ul- u, (1 + ι·)] = ~ + C.
U -Ul- H1(I + i<) = ε-" + 'ϊ(τ +c)
"■ = TTT" (L'! ~ U2~
für r = 0:
I - V
K = L - 12 - u,.
daraus ergibt sich
u. =
If.' - C2 - Ail.
,i.'- Ll-[L (.'2-H111(I fr)]c
(4)
schaltet hat. Der Kondensator 2 ist auf die Vorspannung V10, aufgeladen.
Aus der Gleichung (4) läßt sich allgemein der Kondensator
2 errechnen, wenn man den gewünschten Endwert der Ladeschaltung uL = U1 bei r =
setzt.
setzt.
Cl I
Wenn ι = 0. d. h. C 2 = s , also die Basis ist direkt mit dem Kollektor verbunden [L 2 = 0), verhält sich
die Schaltung so. als würde der Kondensator 1 über den Widerstand 4 auf die Versorgungsspannung L
aufgeladen werden.
Da aber nurauf einen Teil der Versorgungsspannumj geladen werden soll, wird die Dimensionierung an
Hand von F i g. 2 abgeleitet.
F i g. 2 zeigt eine ausgeführte Schaltung für einen Vormodulationsträger von z. B. 48 kHz in einer
Trägerversorgung neuerer Bauart.
Bei solchen Trägerversorgungen wird zur Einstellung der Modulatorarbeitspunkte die Vorspannung
Um, die wechselstrommäßig durch den Kondensator 1 niederohmig gegen I -t-) ist, zentral in der
Trägerversorgung erzeugt. Wird zusätzlich die »Ersatz«-Trägerversorgung
zur Betriebs-Ersatz-Schaltung eingeschoben, schaltet sich der ungeladene Kondensator
Γ parallel, und U1 sinkt plötzlich auf die Hälfte
ab. Die Ladeschaltung des »Betriebs« lädt die beiden Kondensatoren 1T auf. weil die Umschaltung t/m
die Versorgungüspannung Lr an den »Betrieb« ange-
Cl =
L-Ll
17.
17.
Diese Formel läßt sich auch Tür die Schaltung nach F i g. 2 anwenden. Man erkennt allerdings, daß
C 2 unendlich groß werden müßte, wenn die beiden Kondensatoren 1/1' durch die Ladeschaltung wieder
auf UL = U — Uvor geladen werden soll, weil Γ 2
= Uvor. Es genügt aber auch, die Ladespannung
LJL = 0,8 (U - UnJ zu wählen. Damit kann mit einer
relativ kieinen Kapazität eine Ladespannung erreicht werden, die den »Betrieb« nicht stört. Der Resifehler
verschwindet nach längerer Zeit durch das Aufladen über die Modulatoren.
Es eniibt sich
C 2 =
Widerstand 4 >
2Cl I SCl
über Widerstand 5 kann sich der Kondensator 2
wieder entladen, außerdem verhindert er. daß der Reststrom eines Elkos für Kondensator 2 über die
Basis fließt. Durch Widerstand 6 kommt der Transistor trotz großen Stromes nicht in die Sättigung.
damit bleibt [i groß, und die Kapazität kann klein gewählt
werden. Es ergeben sich folgende Dimensionierungen für die Widerstände:
maximal zulässigen Kollektorstrom
0,1... 0.3 V
Widerstand 5 < -=r .-—,y—j =- .
Reststrom des Kondensators 2
Widerstand6 ^ .^t»L__ 0-7- · Λ4 .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Ladeschaltung für einen Kondensator, dadurch
gekennzeichnet, daß der zu ladende Kondensator (1) zusammen mit einer Gleichspannungsquelle
(U) der Emitterkollektorstrecke eines Transistors (3) und eines in der Emitterzuleitung
liegenden ohmschen Widerstandes (4) einen geschlossenen Stromkreis bilden und daß
zwischen Kollektor und Basis dieses Transistors (3) ein weiterer Kondensator (2) liegt, der so dimensioniert
ist, daß seine Kapazität maximal achtmal so groß ist wie die Kapazität des zu ladenden Kondensators
(Cl). geteilt durch den um eins vergrößerten Stromverstärkungsfaktcr des Transistors
(3).
2. Ladeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Basis und dem einen
Pol der Versorgungsspannungsquelle ein weiterer ohmscher Widerstand (5) eingeschaltet ist.
3. Ladeschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in
Reihe zum Kondensator (2) im Basiskreis ein zusätzlicher ohmscher Widerstand (6) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742439940 DE2439940C2 (de) | 1974-08-20 | Ladeschaltung für einen Kondensator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742439940 DE2439940C2 (de) | 1974-08-20 | Ladeschaltung für einen Kondensator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2439940B1 DE2439940B1 (de) | 1976-03-04 |
| DE2439940C2 true DE2439940C2 (de) | 1976-10-14 |
Family
ID=
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