DE2437142C2 - o.dgl - Google Patents
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Description
von Verschleißteilen, ζ. B. des Greiferstücks leicht zerjegt
werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Greiferstück
am Ende eines Bolzens befestigt ist, der einen Gewindeabschnitt und am anderen Ende einen verstärkten
Kopfteil aufweist und auf dem Gewindeabschnitt eine Buchse, die das Greiferstück umgib· so
verschiebbar isi, daß sie in Richtung auf die zu lockernde Schraube über das Greiferstück hinausragt.
Das Greiferstück wird auf einen verjüngten Endabschnitt des Bolzens aufgeschoben und durch eine in den
Endabschnitt eingeschraubte Kopfschraube gehalten. Der Kopfteil weist einen sechskantigen Teil auf und ist
mit einer konvexen äußeren Stirnfläche versehen. Der Kopfteil kann mit einer axialen zylindrischen Ausnehmung
versehen sein, die mit Preßsitz auf die Stange, die mit Keilbahnen versehen ist, aufgesetzt ist.
Die Buchse besitzt eine Stirnwand mit Bohrung, mit der sie an einer auf dem Bolzen verschiebbaren Abziehmutter
anliegt.
In der Buchse ist eine Schraubenfeder zwischen ihrer
Stirnwand und einer Ringschulter des Greiferstücks angeordnet.
Zwischen Abziehmutter und Buchse ist ein Axialdrucklager vorgesehen. Das Drucklager ist von einem
Käfig umgeben, der einerseits fest mit der Hülse verbunden ist, andererseits einen an der Abziehmuiter angeordneten
Flansch teilweise übergreift.
Die Abziehmutter kann magnetisiert sein.
Bei Benutzung des Werkzeuges bringt man das Greiferstück in Fluchtung mit der zu lockernden Stiftschraube
und treibt dann durch Hammerschläge auf den Kopfteil des Werkzeugs das Greiferstück auf die
Schraube. Dadurch schneiden die Zähne des Greifer-Stücks formgleiclie Nuten in das Material der Schraube,
Es ergibt sich ein:; formschlüssige Verbindung zwischen Greiferstück und Schraube. Mit Hilfe eines auf das
Sechskant des Kopfteils aufgesetzten Schraubenschlüssels wird die Schraube in Lockerungsrichtung gedreht.
Nach diesem Lockern wird die Abziehmutter auf dem Gewindeabschnitt des Bolzens so lange verschoben, bis
die Hülse an der Felge des Rades anliegt und dann weiter so lange, bis das Greiferstück in die Hülse hineingezogen
ist und nicht mehr mit der gelockerten Stiftschraube im Eingriff steht.
Der gesamte Vorgang des Aufbringens des Werkzeugs, des Lockerns der Schraube und des Lösens des
Werkzeugs vom Werkstück läßt sich leicht und schnell durchführen. Hierzu benötigt die betreffende Person
nur eine relativ geringe Kraft und Geschicklichkeit.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer
Zeichnungen und Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer typischen Nabe einer Lastkraftwagenachse, aus
der Doppelstiftschrauben herausragen, die dazu dienen, das Innere von zwei Zwillingsrädern zu befestigen, wobei
eine der Doppelstiftschrauben abgebrochen ist, so daß sie mit Hilfe eines Werkzeugs nach der Erfindung
entfernt werden muß,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines Werkzeugs nach der Erfindung, das bereit ist, unter
Kraftaufwand auf eine abgebrochene Doppelstiftschraube aufgeschoben zu werden.
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2,
Fig. 4 einen F i g. 2 entsprechenden Längsschnitt durch das Werkzeug, in welchem das Greiferstück auf
die abgebrochene Doppelstiftschraube aufgeschoben worden ist,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4,
F i g. 6 einen Fig. 4 entsprechenden Längsschnitt, gemäß welchem das Greiferstück von der abgebrochenen Doppelstiftschraube abgezogen worden ist, nachdem die Doppelstiftschraube gegenüber ihrer zugehörigen Gewindebohrung gelockert worden ist,
F i g. 6 einen Fig. 4 entsprechenden Längsschnitt, gemäß welchem das Greiferstück von der abgebrochenen Doppelstiftschraube abgezogen worden ist, nachdem die Doppelstiftschraube gegenüber ihrer zugehörigen Gewindebohrung gelockert worden ist,
F i g. 7 einen Längsschnitt durch eine etwas abgeändene
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs,
F i g. 8 einen Längsschnitt durch eine weitere abgeänderte Ausführungsform eines Werkzeugs.
F i g. 8a einen Teil eines Längsschnitts durch eine Weiterbildung des Werkzeugs nach F i g. 8.
F i g. 9 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Werkzeugs,
F i g. 9a einen Teilschnitt durch einen abgeänderten
Kopfabschnitt eines Werkzeugs nach der Erfindung.
F i g. 10 einen Schnia längs der Linie 10-10 in F i g. 8 und
F i g. 10 einen Schnia längs der Linie 10-10 in F i g. 8 und
F i g. 11 einen Längsschnitt durch das Kopfende
einer weiteren Ausführungsform eines Werkzeugs.
In Fig. ! ist ein Teil des inneren Rades 12 einer typischen
Zwillingsrad-Lastkraftwagenachse 14 dargestellt, das von der zugehörigen Achsennabe 16 abgenommen
werden soll, an der es mit Hilfe mehrerer Doppelstiftschrauben 18 befestigt ist, die durch Bohrungen 20 des
Rades 12 ragen. Jede dieser Doppelstiftschrauben, die gewöhnlichen Stiftschrauben ähneln, weist einen Gewindeabschnitt
auf, dessen einem Ende ein einen größeren Durchmesser aufweisender, beiderseits abgeschrägter
Bund 22 benachbart ist, an den sich gemäß F i g. 2 ein mit Gewinde versehener innerer Endabis
schnitt 24 anschließt, der in eine Gewindebohrung eines Flansches 25 der Achsennabe eingeschraubt ist. Das äußere
Ende jeder Doppelstiftschraube 18 ist mit einem Vierkantabschnitt 26 versehen, damit sich die Doppelstiftschrauben
mit Hilfe eines dazu passenden Schrati-4u
benschlüssels erfassen lassen, um aus der Achsennabe ausgebaut werden zu können. Diese äußeren Endabschnitte
solcher Doppelstiftschrauben brechen jedoch häufig ab, wenn auf sie ein zu großes Drehmomeni aufgebracht
wird; eine solche abgebrochene Doppelstift-4S schraube \Sa ist in F i g. 1 dargestellt. Soll eine solche
abgebrochene Doppelstiftschraube entfernt werden, ist es erforderlich, das in F i g. 1 dargestellte Werkzeug 30
nach der Erfindung zu benutzen.
Gemäß F i g. 2 bis 6 gehört zu dem Werkzeug 30 ein Greiferstück 32 von allgemein zylindrischer Außenform
mit einer langgestreckten Aussparung 34, die an ihrem inneren Ende offen ist. Die Innenwand der Aussparung
34 wird durch mehrere in Umfangsabständen verteilte, sich axial erstreckende Einkerbungen 36 und
Zähne 38 gebildet. Die Zähne 38 sind scharfkantig ausgebildet. Das Greiferstück 32 besteht aus einem relativ
harten Material, z. B. Werkzeugstahl. Die Zähne 38 durchschneiden daher verhältnismäßig leicht die Gewindegänge
der Schraube, so daß die Stiftschraube gehe maß F i g. 5 mit Längsnuten 39 versehen wird, die insbesondere
auch in F i g. 4 und 6 zu erkennen sind.
Das innere Ende des Greiferstücks 32 ist gleichachsig mit einem Bolzen 40 angeordnet und mit ihm z. B.
durch Verschweißen verbunden, oder das Greiferstück ('s kann auf eine weiter unten beschriebene Weise von
dem Bolzen abnehmbar sein. Der Durchmesser des Bolzens 40 ist erheblich kleiner als der Durchmesser
des Greiferstücks 32, so daß dort, wo sich der Bolzen
an das Greiferstück anschließt, eine Ringschulter 42
vorhanden ist. Der Hauptteil des Bolzens 40 ragl durch eine Öffnung 44 in der Stirnwand 46 eines Buchsenteils
48. dessen Innendurchmesser um einen solchen Betrag größer ist als der Außendurchmesser des Greiferstücks
32, daß zwischen diesen beiden Bauteilen ein erheblicher
Spielraum vorhanden ist. Das andere äußere Ende des Buchsenteiles 48 ist offen.
Der Bolzen 40 weist an seinem, dem Greiferstück 32 entgegengesetzten Ende einen verdickten Kopf 52 auf.
der z. B. in Gestalt einer normalen Sechskantmutter ausgebildet ist. an der eine Scheibe 54 anliegt. Auf den
Bolzen 40 ist zwischen der Scheibe 54 und dem inneren Ende des Greiferstücks 32 eine Anziehmutter 56 aufgeschraubt.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 bis 6 ist in dem
Buchsenteil 48 eine die Schraube 40 umgebende Schraubenfeder 58 angeordnet, die dadurch gespannt
gehalten wird, daß sich ihr eines Ende an der Stirnwand 46 des Buchsenteils 48 und ihr anderes Ende an der
Ringschulter 42 des Greiferstücks 32 abstützt. Somit drückt die Feder 58 das Greiferstück ständig nach
außen in Richtung auf das offene Ende des Buchsenteils 48, und die Stirnwand 46 des Buchsenteils wird gegen
die Abziehmutter 56 gedruckt.
Es ist möglich, das Buchsenteil 48 gemäß F i g. 2. 5 und 6 und die zugehörige ringförmige Stirnwand 46 als
getrennte Bauteile herzustellen und sie dann miteinander zu verschweißen, doch könnte man auch durch eine
maschinelle Bearbeitung oder auf andere Weise ein cinstückiges Bauteil herstellen, das die Aufgaben des
Buchsenteils und der Stirnwand erfüllt. Alternativ könnte man gemäß F i g. 7 ein abgeändertes Werkzeug
30a schaffen, bei dem ein gesondertes Kappenteil 60 auf ein Ende eines rohrförmigen Bauteils 62 aufgeschaubt
ist. so daß diese beiden Bauteile zusammen ein Buchsenteil 48a bilden. Das abgeänderte Werkzeug 30/j
bietet gewisse Vorteile im Hinblick auf die Einfachheit der Form seiner Bauteile und des Zusammenbaus, doch
ist es auf die gleiche Weise benutzbar wie das Werk zeug 30 nach F i g. 1 bis 6.
Fig.8 zeigt ein etwas abgeändertes Werkzeug 306
nach der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform ist ein Bolzen 406 mit einem Greiferstück 326 so verbunden,
daß sich das Greiferstück von der Schraube trennen läßt und durch ein neues Greiferstück ersetzt werden
kann, wenn sich die Zähne 38 abgenutzt haben. Der Bolzen 40b hat zu diesem Zweck einen Endabschnitt 70
von kleinerem Durchmesser, der durch eine öffnung 72 eines Lagerabschnitts 74 ragt, mit dem das Greiferstück
32b zwischen seinen Enden versehen ist. Gemäß F i g. 8 ist der dünnere Endabschnitt 70 des Bolzens 406
mit einer axialen Gewindebohrung versehen, die den Gewindeabschnitt einer Halteschraube 76 aufnimmt,
deren Kopf 78 an der ihm benachbarten Stirnfläche des Lagerabschnitts 74 anliegt. Alternativ könnte man gemäß
Fig.8a die Halteschraube durch eine Stiftschraube
80 oder einen mit dem freien Ende des Bolzens 40b zusammenhängenden Gewindcabschnitt ersetzen und
auf die Stiftschraube bzw. den Gewindeabschnitt eine Mutter 82 aufschrauben, die sich an der benachbarten
Stirnfläche des Lagerabschnitts 74 zwischen den Enden
des Greiferstucks 326abstutzt.
Das Werkzeug 30b ist außerdem mit einem Axial
drucklager 84. z. B. einem Kugel- oder Rollenlager bekannler Art. versehen, das zwischen dem Buschcntcil
4Sb und der Ab/ichmutter 56 angeordnet ist und dazu
dient, die Reibung zu verringern, wenn auf den Kopf
526 dem Bolzen 406 ein Drehmoment aufgebrach wird, um gemäß F i g. 8 eine abgebrochene Doppelslift
schraube 18a od. dgl. auszubauen. Bei dem Werkzeug 306 ist der äußere Laufring des Drucklagers 84 mit den
Hauptbuchsenteil 486 durch einen Käfig 86 und ein Bundteil 88 verbunden. Der innere Laufring 90 des
Drucklagers ist auf beliebige Weise an der Abziehmutter 566 befestigt. Beispielsweise kann der innere Laufring
mit der Abziehmulter verschweißt sein, oder die
ίο Abziehmutter kann in einem solchen Ausmaß magnetisiert
sein, daß sie den inneren Laufring 90 mit einer erheblichen Kraft festhält. In jedem Fall ist die Abziehmutter
566 im wesentlichen fest mit dem Drucklager 84 und damit auch mit dem Buchsenteil 486 verbunden, so
is daß bei dem Werkzeug 306ein Drehen der Abziehmutter
56 gegenüber dem Bolzen 406 bewirkt, daß auch die Hauptbuchse 486 gegenüber der Schraube bewegt
wird. Infolgedessen ist es nicht erforderlich, die bei dem beschriebenen Werkzeug 30 nach F i g. 2 bis 7 verwcndete
Schraubenfeder 58 vorzusehen.
F i g. 9 zeigt! eine weitere Ausführunpsform eines erfindungsgemäßen
Werkzeugs 30c, bei dem der Bolzen 40c vorzugsweise durch eine lösbare Befestigungseinrichtung
76 im wesentlichen in der gleichen Weise, wie
;s in F i g. 8 dargestellt, mit dem Greiferstück 32c verbunden
ist. In diesem Fall ist das Greiferstück 32cund seine
Aussparung 92 an ihrem offenen Ende so lang, daß es Platz für ein abgenutztes, nicht mehr normal faßbares
Vierkant 26 bietet.
Bei dem Werkzeug 30c nach F i g. 9 weist die Buchse 48c ein zentral angeordnetes Bauteil 94 auf. das mit
Außengewinde versehen ist, und auf dieses Bauteil ist ein innerer Endabschnitt % aufgeschraubt, so daß sich
die Buchse nach Bedarf auf eine größere Länge einstel-
len läßt. Auf das andere Ende des Bauteils 94 ist ein
äußerer Endabschnitt 98 aufgeschraubt, der eine zylindrische
Aussparung 100 aufweist, in den z. B. mittels e!"es Prcßsuzes der Käfig 86 des äußeren Laufrings
eines Drucklagers 84 eingebaut ist. Der innere Laufring
,& 90 dieses Drucklager kann im der an Hand von F i g. 8
beschriebenen Weise an einer Abziehmuttcr 56c befestigt sein, so daß jedes Drehen der Abziehmutter bewirkt,
daß die gesamte Buchse 48c gegenüber der Schraube 40c bewegt wird und daß es wiederum nicht
erforderlich ist. in dem Werkzeug eine Druckfeder anzuordnen.
Fig. 9a zeigt eine weitere Anordnung zum Herstellen
einer Verbindung zwischen einer Abziehmutter 56i/ und einem Drucklager 84. In diesem Fall ist die Abziehmutter
an einem Ende mit einem Flanschabschnitt 102 versehen, der von der äußeren Lippe 104 des Lagerkäfigs
86 eines Drucklagers 84 übergriffen wird. Der Käfig 86 ist in eine Vertiefung 106 der Hauptbuchse 48ö
mit einem Preßsitz in der auch aus F i g. 9 ersichtlichen
Weise eingebaut. Auch bei dem Werkzeug nach F i g. 9a bewirkt jedes Drehen der Abziehmutter 56J
gegenüber des Bolzens 4Od daß die gesamte Buchse 48d längs der Achse der Schraube bewegt wird.
In manchen Fällen kann es erwünscht sein, den Kopf
mi 52 des Werkzeugs zu erneuern, wenn er sich abgenutzt
hat. Zwar ist der Kopf 52 ebenso wie die entsprechenden Köpfe der übrigen Werkzeuge vorzugsweise mit
einer konvexen Stirnfläche 108 versehen, und er besteht
aus einem gehärteten Werkstoff, doch kann er
"^ sich bei längerem Gebrauch des Werkzeugs abnutzen.
i:m das Entfernen des Kopfes 52 nach F i g. 2 zu vereinfachen,
ist es möglich, das äußere Ende des Bolzens 40 in der aus F i g. 11 ersichtlichen Weise mit mehreren
Nuten und Keilbahnen HO zu versehen, und dieses äußere
Ende lediglich in eine Aussparung 112 des Kopfes zur Erzielung eines Preßsitzes einzutreiben. Dieser
Preßsitz ist so ausgebildet, daß der Kopf 52 gegenüber dem Bolzen 40 nicht durchrutscht, wenn der Kopf mit
Hilfe eines entsprechenden Werkzeugs gedreht wird, um ein Drehmoment aufzubringen und eine Doppelstiftschraube
zu lockern. 1st es jedoch erforderlich, einen abgenutzten Kopf 52 von der Schraube 40 zu
trennen, braucht man nur die Abziehmutter 56 längs der Schraube so zu drehen, daß sie den Kopf von der
Schraube herunterdrückt. Hierbei kommt ein ringförmiger Ansatz 114 der Mutter 56 zur Wirkung, der auf
den Kopf eine axiale Kraft ausübt, bis der Kopf von der Schraube getrennt worden ist.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist durch die Erfindung eine zweckmäßige Lösung der Aufgabe, abgebrochene
oder abgenutzte Stiftschrauben, insbesondcre Doppelstiftschrauben zu lockern, geschaffen worden.
Zwar sind die Werkzeuge nach der Erfindung insbesondere geeignet, abgebrochene Doppelstiftschrauben
auszubauen, doch kann man diese Werkzeuge natürlich auch in anderen Fällen benutzen, in denen es
erforderlich ist, andere Befestigungsvorrichtungen, z. B. gewöhnliche Stiftschrauben, zu lockern, damit sie bei
Bauteilen der verschiedensten Art aus den zugehörigen Gewindebohrungen ausgebaut werden können. Die
Werkzeuge lassen sich auch von ungeübten Arbeitskräften leicht benutzen, so daß sich beim Entfernen abgebrochener
oder abgenutzter Stiftschrauben erhebliche Zeiteinsparungen erzielen lassen. Zwar kann man
die Werkzeuge so herstellen, daß sie eine hohe Festigkeit
erhalten und eine lange Lebensdauer erreichen, doch lassen sie sich leicht zerlegen, wenn abgenutzte
Teile, z. B. die Greiferstücke und der Kopf, erneuert werden müssen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
«09 617/316
-V"
Claims (10)
1. Werkzeug zum Lockern abgebrochener oder abgenutzter, in ihrer Bohrung festsitzender Verbindungsschrauben
od. dgl., das ein zylindrisches Greiferstück mit einer axialen, am Ende offenen Aussparung aufweist, in der axial, zueinander parallel
verlaufende Zähne, die durch Einkerbungen voneinander getrennt sind, angeordnet sind, deren
Zahnspitzenkreis-Durchmesser in Eingriffstellung des Greiferstücks mit der Schraube kleiner ist als
der Außendurchmesser der Schraube bzw. ihres Gewindes im Eingriffsbereich, dadurch gekennzeichnet,
daß das Greiferstück (32) am Ende eines Bolzens (40) befestigt ist, der einen Gewindeabschniit
und am anderen Ende einen verstärkten Kopfteil (52) aufweist und auf dem Gewindeabschnitt
eine Buchse (48), die das Greiferstück (32) umgibt, so verschiebbar ist, daß sie in Richtung
auf die zu lockernde Schraube (18) über das Greiferstück (32) hinausragt.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (40) einen Endabschnitt
geringeren Durchmessers (70) aufweist, auf den eine Bohrung (72) des Greiferstücks (32) aufgeschoben
und eine Kopfschraube (76) in den Endabschnitt (70) eingeschraubt ist, deren Kopf auf dem Rand der
Bohrung (72) aufliegt.
3. Werkzeug nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (52) des Bolzens (40)
einen sechskantigen Abschnitt (52) aufweist, der mit einer konvexen Stirnfläche (108) versehen ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (52) als selbständiges
Bauteil mit einer axialen, zylindrischen Aussparung (112) und der Bolzen (40) am äußeren Ende mit
Keilbahnen (110) versehen ist und der Kopfteil (52) mittels Preßsitz auf dem Bolzen (40) befestigt ist.
5. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (48) am zum Kopfteil (52)
gerichteten Ende mit einer ringförmigen Stirnwand (46) versehen ist, die an einer auf dem Gewindeabschnitt
des Bolzens (40) verschiebbaren Abziehmutter (56) anliegt. -45
6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Buchse (48) zwischen der Stirnwand
(46) und einer Schulter des Greiferstücks (32) eine Schraubenfeder (58) eingespannt ist.
7. Werkzeug nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stirnwand (4fi) und Abziehmutter
(56) ein Axialdrucklager (84) vorgesehen ist.
8. Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Buchse (48) anliegende
Laufring des Drucklagers (84) mit der Buchse (48) fest verbunden ist.
9. Werkzeug nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufring mittels eines Käfiggliedes
(86), das einen Flansch (102) der Ab/ich- <«>
mutler (56) übergreift, drehbar mit der Abziehmutter gekoppelt ist.
10. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehmutter (56) magnetisiert ist.
6 s Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Lockern
abgebrochener oder abgenutzter, in ihrer Bohrung festsitzender
Verbindungsschrauben od dgl., das ein zy indSches
Greiferstück mit einer axialen, am Ende offenen
Aussparung aufweist, in der axial und zueinander parallel verlaufende Zähne, die durch Einkerbungen
ineinander getrennt sind, angeordnet sind, deren
2„e„sp'«nlaiis-D«n*messer in Einstellung des
Greiferstücks mit der Schraube kleiner ist als der
Außendurchmesser der Schraube bzw. ihres Gewindes 'mVEeTbginduSgsscChhrauben, insbesondere Stiftschrauben,
rosten in ihrer Bohrung häufig so fest daß sie bei dem
Versuch sie mit üblichen Werkzeugen herauszuschrauben
abbrechen. Dies geschieht verhältnismäßig hauf.g bei den Doppelstiftschrauben, mit denen Zwillingsrad
bei schweren Lastwagen gehalten werden. Diese Schrauben haben einen verhältn.smäß.g langen Schaf!
und am äußeren Ende ein Vierkant. Der Versuch, diese Schrauben zu erneuern und dazu die alten mit einem
am Vierkant angreifenden Werkzeug herauszudrehen, führt häufig zu solchen Brüchen. Die abgebrochenen
Stiftreste sind häufig so kurz, daß die normalen Werkzeuge
nicht mehr genügend Angnffslänge haben so
daß die Entfernung solcher Reste viel Mühe und Zeit
erfordert. . ....
Aus der US-Patentschrift 27 98 392 ist ein Werkzeug
für solche Fälle bekannt, bei dem ein Greiferstück vorgesehen ist das den Schraubenrest erfassen soll. Das
Greiferstück sitzt in einer Hülse, die am zur Stiftschraube
gewandten Ende einen inneren konischen Teil aufweist Das Greiferstück selbst ist ebenfalls äußerlich
konisch ausgebildet. Wird das Greiferstück relativ zu seiner Hülse in Richtung auf die Stiftschraube axial verschoben
gleitet die Konusfläche des Greiferstücks auf dem Konus der Hülse auf und wird dadurch zusammengepreßt.
Da das Greiferstück über den größten Teil seiner Länge längsgeschlitzt ist, können die einzelnen
Sektoren des Greiferstücks entsprechend nachgeben. Die Greiferstückbohrung ist mit axial und parallel
zueinander verlaufenden Zähnen, die durch Einkerbungen voneinander getrennt sind, versehen. Wird das
Greiferstück zusammengepreßt, so solien die Zähne in
die zu lockernde Schrauben eingedrückt werden. Da durch soll eine formschlüssige Verbindung zwischer
Greiferstück und Schraube hergestellt werden.
Insbesondere, wenn die Schraube so kurz abgebro dien ist, daß nur noch ein blanker Schaft und kein Ge
windeieil mehr verblieben ist, reichen die durch das be kannte Werkzeug aufbringbaren Kräfte nicht immei
aus, um die Zähne noch in ausreichendem Maß in da: Schraubenmaterial einzudrücken. Insbesondere di<
Schrauben für die schwierigsten Fälle, nämlich di< Doppelstiftschrauben an Zwillingsrädern sind au:
hochfestem Material gefertigt. Hier werden sehr hoh< Kräfte benötigt, um die gewünschte Verbindung herzu
stellen. In solchen Fällen wird mit dem bekanntei
V/erkzeug oft trotz großen Arbeits- und Zeitaufwande das Ziel nicht erreicht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, en Werkzeug obiger Gattung zu schaffen, mit dem die er
forderlichen Nuten in Bolzen und Schrauben aller Ar schnell und sicher in ausreichender Tiefe hergestell
v/erden können, so daß sich eine einwandfreie, form schlüssige Verbindung zwischen Werkzeug um
Schraube bzw. Schraubenstumpf ergibt, das Werkzeu; nach erfolgter Lockerung der Schraube leicht wiede
von der Schraube gelöst werden kann, und zum Ersat
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US47486774 | 1974-05-30 | ||
| US474867A US3913427A (en) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Tool for removing broken threaded fasteners |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437142A1 DE2437142A1 (de) | 1975-09-04 |
| DE2437142B1 DE2437142B1 (de) | 1975-09-04 |
| DE2437142C2 true DE2437142C2 (de) | 1976-04-22 |
Family
ID=
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