DE2415C - Verbesserungen an Gefäfsen für Waschtische - Google Patents

Verbesserungen an Gefäfsen für Waschtische

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DE2415C
DE2415C DENDAT2415D DE2415DA DE2415C DE 2415 C DE2415 C DE 2415C DE NDAT2415 D DENDAT2415 D DE NDAT2415D DE 2415D A DE2415D A DE 2415DA DE 2415 C DE2415 C DE 2415C
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DENDAT2415D
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Original Assignee
J. VERNOU in Newton Stuart in Grofsbritannien
Publication of DE2415C publication Critical patent/DE2415C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K1/00Wash-stands; Appurtenances therefor
    • A47K1/08Accessories for toilet tables, e.g. glass plates, supports therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

1877.
Klasse 34.
JAMES VERNON in' NEWTON STUART (Grossbritannien). Verbesserungen an GefäTsen für Waschtische.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1877 ab. Längste Dauer: 21. December 1891.
Hauptzweck des ersten Theiles vorliegender Erfindung ist die Construction eines Geschirres aus Steingut oder Porzellan für Waschtische, welches für Seife, Bürsten, Zahn- oder andere Pulver, für einen Schwamm, sowie für eine Wasserflasche, oder für Wasserflasche und Wasserkrüge Aufnahme bietet, während der zweite Theil bezweckt, Einrichtungen zu treffen, durch welche solche Geschirre und andere irdene oder gläserne Gefäfse vor Schaden geschützt werden.
Der erste Theil der Erfindung findet sowohl auf einfache als auf doppelte Waschtische Anwendung; im letzteren Falle sind die Geschirre doppelt vorhanden und werden die Theile etwas anderes als für den einfachen Waschtisch eingerichtet.
In den beiliegenden Zeichnungen ist dieser Theil der Erfindung mit Bezug auf Doppel-Waschtische im Detail dargestellt, da für diese die Erfindung hauptsächlich Anwendung finden wird; doch zeigt Fig. 1 eine Einrichtung, welche für einen einfachen Waschtisch passend ist; der Deckel ist hier zum besseren Verständnifs entfernt. In dieser Figur ist das irdene Gefäfs A mit einem Aufnahmeraum α für Bürsten, b für Seife und c für einen Behälter für Zahn- oder sonstiges Pulver versehen Diese Räume werden von einem gemeinschaftlichen Deckel umschlossen, der zum Zweck der Verdunstung der Feuchtigkeit durchlöchert ist.
d ist eine Vertiefung zur Aufnahme eines Schwammes, e ein Ständer für eine Wasserflasche und / ein solcher für ein Wasserglas.
Fig. 2 zeigt in verticaler Ansicht, theilweise im Schnitt, die Einrichtungen eines doppelten Waschtisches, Fig. 3 einen Grundrifs desselben nach vorliegender Erfindung.
In diesen Figuren ist AA eine Einrahmung von irdener Masse, durchlöchert zur Aufnahme der Behälter oder Büchsen für Seife, Bürsten, Zahn- oder andere Pulver. Diese Einrahmung oder Gestell ist so geformt, dafs eine centrale, schüsseiförmige Vertiefung bei b angebracht ist, welche das Bassin zur Aufnahme der beiden Seifennäpfe C C bildet, welche ihre Flüssigkeit dahinein abtropfen. D D sind zwei Büchsen für Zahn- oder sonstige Pulver, und auf jeder Seite der Vertiefung B sind die Etuis zur Aufnahme der Zahn- und Nagelbürsten angebracht. Diese verschiedenen Behälter sind alle mit Deckeln versehen, doch kann auf Verlangen ein Deckel sie alle bedecken, wie in Bezug auf den einfachen Waschtisch, Fig. 1, beschrieben wurde.
F ist ein Regal, welches von verticalen Seitenträgern und Consolen getragen wird, die eine vorn offene Kammer G zur Aufnahme eines Schwammes bilden. Auf jeder Seite dieses Regals und etwas tiefer befindet sich ein kreisrunder Ständer ü^mit Rand zur Aufstellung einer Wasserkanne oder eines Kruges I, während aui dem Regal F der Raum vorgesehen ist, um eine Wasserflasche k zu placiren. Diese Wasserkrüge sind bedeckt und können von beliebiger Form sein, doch wird es vorgezogen, sie mit drehbaren Metallschnauzen L zum Wasserergufs zu versehen. Diese Schnauzen wirken wie der gewöhnliche Ausgufs bei einer Wasserurne und lassen kein Wasser entweichen, wenn die Schnauzen, wie in der Zeichnung, in erhobener Position sind. Wenn dieses Ausgufsrohr aber herunter auf die Schale gelegt ist, wie in Fig. 3 in punktirten Linien angedeutet, dann wird das Wasser frei abfliefsen. Diese Einrichtung mit drehbarem Ausgufsrohr vermeidet die Nothwendigkeit des Kippens des Wasserkruges oder seiner Entfernung vom Platz bis zu dem Moment seiner Wiederfüllung.
Fig. 4 zeigt in perspectivischer Ansicht eine fernere complete Einrichtung der Geschirre für einen doppelten Waschtisch und Fig. 5 und 6 geben eine Vorderansicht und Grundrifs des Theiles, in welchem der Behälter für die verschiedenen vorbezeichneten Gegenstände und zwei Ständer für Wasserflaschen Platz finden.
Gleiche Buchstaben stellen auch hier die den vorigen Figuren gleichen Tb eile dar.
Die Krüge / sind mit zwei Griffen i I1 versehen, von denen der erste sich oben auf dem Ausgufs, der andere sich auf der Rückseite nach unten zu befindet. Die Becken M sind mit Griffen versehen, wie bei m und zwar auf entgegengesetzten Seiten.
In beiden Beispielen eines Doppelsatzes von Geschirren ist der Theil A aus einem Stück geformt und die Büchsen und Behälter CD

Claims (3)

  1. und E werden lose passend eingesetzt; die Deckel sind unter allen Umständen lose aufgesetzt.
    Es folgt nun der zweite Theil der Erfindung, welcher Vorsorge gegen das Brechen und Schlittern der sämmtlichen Geschirre, Flaschen etc., welche auf diesen Tischen zur Toilette Verwendung finden, treffen soll.
    Um zu vermeiden, dafs die Böden der Wasserkrüge, Becken und sonstige schwere Theile die Marmorplatten der Waschtische zerkratzen und zur Vermeidung der Stöfse, welche beim Niedersetzen der Geschirre so leicht vorkommen, werden in den Böden der schweren Geschirre Vertiefungen gebildet, in welchen mittelst Kitten oder sonstwie Stützen, Keile oder Ringe von vulcanisirtem Kautschuk oder ähnlichem, elastischen Material angebracht werden, welche von dem Boden etwas vorstehen und elastische Polster oder Füfse bilden, auf denen die Geschirre zu liegen kommen.
    Dieser Theil der Erfindung ist in Fig. 7 und 8 dargestellt, woselbst Fig. 7 den Boden eines Wasserkruges zeigt, der mit einem elastischen Polster von Kautschuk versehen ist; Fig. 8 ist ein theilweiser Querschnitt desselben.
    Der Boden des Wasserkruges ist mit zwei concentrischen Flanschen oder Rändern XX geformt, welche zusammen eine Vertiefung zur Aufnahme eines Ringes Y von vulcanisirtem Kautschuk bilden.
    Hierzu findet vorzugsweise der mit Schwefelantimon präparirte Kautschuk Anwendung, da dieser erfahrungsgemäfs den Reinigungsflüssigkeiten am besten Widerstand leistet.
    Bei der Anwendung dieses Theiles der Erfindung auf den Theil A oder auf den, bezw. die dazu gehörigen Deckel werden in der Nähe des äufseren Winkels Vertiefungen in der unteren Seite derselben gebildet, vorzugsweise von cylindrischer Form, wie in Fig. 7*; man läfst dann einen Pflock von Kautschuk in solche Vertiefung ein, wie bei ζ ζ auf Fig. 5. Auf diese Weise erhalten die Geschirre ein wirksames Schutzmittel gegen Zerbrechen und Splittern, wenn sie rasch auf irgend eine harte Platte niedergesetzt oder auf ihren Platz zurückgestellt werden.
    Beim Anwenden dieser Erfindung auf Glasflaschen und Gläser wird im Boden derselben eine Vertiefung, wie in in Fig. 9 und 10 angebracht und läfst man in dieselben einen Ring von Kautschuk ein.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Die Vereinigung der Behälter für Seife, Bürsten, Pulver und Schwamm zu einem Stück oder Rahmen von irdener Masse, welches Rahmengestell auch dazu dient, die Wasserflasche, Wasserkrüge etc. zu tragen, wie beschrieben.
  2. 2. Die Verbesserung in Wasserkrügen, wie oben beschrieben.
  3. 3. Die Anwendung von elastischen Polstern oder Füfsen an Geschirren von irdener Masse und Glas zu den Zwecken, wie oben beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2415D Verbesserungen an Gefäfsen für Waschtische Active DE2415C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047899B (de) * 1957-08-02 1958-12-31 Nelken Kg Dr Ewald Biegsame elektrische Leitung

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